Wenn politische Verantwortungsträger zu einer Gefahr für Volk und Nation werden

Quand les dirigeants politiques deviennent une menace pour le peuple et la nation

When political leaders become a threat to the people and the nation

„Vorstellungen sind auch ein Leben und eine Welt“ , dies schrieb einmal der geniale Georg Christoph Lichtenberg, Schöpfer köstlicher Aphorismen und in mancher Hinsicht ein Vorgänger Schopenhauers. Das Zitat zu Beginn schien mir insofern aktuell, denn manche unserer Zeitgenossen scheinen ihre realitätsfernen Vorstellungen auch als Erwachsene noch so verinnerlicht zu haben, dass sie Wort und Wirklichkeit noch immer nicht  ganz richtig zu unterscheiden vermögen. Illusionsüchtig noch, aber ehrgeizig genug und von sich selbst übermaßen eingenommen, sich in der Welt der Politik bequem einzurichten. Dort werden sie in ihrer selbstsicheren Unverschämtheit und dank ihres vorlauten Mundwerks rechtzeitig von „Big Money“  entdeckt, gefördert und ihr Denken im Prokustresbett der Herren der Welt passend zugerichtet, um dann als eitle Hilfswillige in eine den Interessen derselben Herren dienliche Position gehievt werden zu können. Willkommen an Bord! In dieser Position aber werden sie logischerweise vielfach zu einem echten Problem für ein nationales Gemeinwesen.

Mit Absicht sind es immer wieder ehrgeizige Schwärmer ohne besondere Fähigkeiten die gesucht und gefunden werden, wie, um ein Beispiel zu nennen, die grünen Minister in Deutschland es sind, aber nicht nur dort und nicht nur Grüne, muß ich dazu sagen. In so einem konkreten Fall aber ist wie gesagt Gefahr im Verzug, für ein Land, für eine Nation. Vor allem auch dadurch, dass dieselben, ob in der Ukraine-, der Energiefrage oder sonst einer Herausforderung, mit ihrem symbolischen Strohdreschen ihre Wähler zu beeindrucken, aber die substanziellen Tatsachen und den Zweck ihres Handelns in den Hintergrund zu verdrängen wissen. Und so überlassen sie dem Volk am Ende  nicht mehr als die Wahl zwischen Stroh und Spreu. Das eine und das andere könnten allerdings Hungernde und Frierende des nächsten Winters dank der  leichtsinnig herbeigeführten Sanktionen noch zu schätzen wissen.

Nun mögen manche einwenden, ist ja alles nicht anders zu machen, wird doch etwa die deutsche Außenpolitik in letzter Konsequenz schließlich nicht in Berlin entschieden, und auch ökonomisch laufe längst nicht mehr alles auf nationaler deutscher Schiene. Somit könnten und müßten die Polit-Lakeien ja ohnehin nur mehr von anderen Vorgedachtes von einem Zettel herunterlesen und exekutieren. Der Wähler hätte eben die Kröte zu schlucken. Eben auch einen wie Minister Habeck. Einer, der den Deutschen bis dato ungewohnte Entbehrungen und gesetzlich verordnetes Frieren empfiehlt, nachdem er, der um sich selbst stets Bemühte, längst vorher im Gleichmarsch mit Brüssel den in Ungnade gefallenen Putin durch harte Sanktionen  bestraft und eigentlich Russland und dessen Volk den Wirtschaftskrieg erklärt hat. Um sich danach darüber zu empören, dass dieses mit gleicher Münze zurückschlägt. Dazu gehört ein gerüttelt Maß Chuzpe.

Gewiss kein Spaßvogel, dieser grüne Mann mit den listigen Äuglein, echt, aber immerhin einer, der schon einmal erkärt haben soll, er könne mit Deutschland und Vaterlandsliebe wenig anfangen, er fände Letztere sogar zum Kotzen. Was im offiziellen Deutschland von heute abnormaler Weise schon einer Empfehlung für ein höheres Amt gleichkommt und für in gesellschaftlichen Fragen gleich Gesinnte keiner großen Überwindung mehr bedarf.

Es war schon einmal anders, sogar links der Mitte. So bewunderte einst ein Kommunist wie der österreichische KP-Führer Ernst Fischer den national-patriotischen ungarischen Feiheitskämpfer Lajos Kossuth. Auch der aufrechte und mutige deutsche Sozialdemokrat Kurt Schumacher wußte die deutsche Nation und Nationales noch zu schätzen, und zuletzt wohl auch Helmut Schmidt. Doch heute hätte eine deutsche Patriotin wie Sarah Wagenknecht bei den Grünen oder einer anderen Systempartei wohl nichts zu melden. Dafür hat man anderen Orts vorgesorgt. Aber Politiker die bewußt oder gezwungenermaßen in Opposition zu den Interessen ihres Vaterlandes stehen und Schaden von ihm nicht abwenden wollen oder können, werden von einem dem atlantischen Finanzkapital hörigen „Mainstream“ zu den beliebesten Politikern Deutschlands hochgejubelt.

In eben dieser nicht nur für Deutsche untergangsgeschwängerten Zeit personifizieren Politiker wie der neue Fixstern, (Genderdeutsch: Fixsternin?) am deutschen Diplomatenhimmel, Analena Baerbock, die charmante Plaudertante (dazu neben anderen auch die schrille Kulturstaatsverdrängerin Claudia Roth)  die neudeutsche Peinlichkeit. Im deutschen Außenamt aber, wie nicht nur ich feststelle, in besonders hervorragender Weise. Deshalb, veehrter Gustav Stresemann in deinem kühlen Grabe, hör dir Analenachens Drauflosplauderei lieber nicht an, anders als zu deiner Zeit als Außenminister wird heute nämlich nur für Unterhaltung statt großem Nachdenken und Besinnung gesorgt. Obzwar, ganz auf Schutzherren-Linie, einige andere das neue Außenpolitikgenie durchaus bewundern, besonders ihren Kindergarten tauglichen Mut, der anläßlich ihres Türkeibesuchs registriert worden sein soll. In einer islamisch dominierten Welt, das dicke Ende nicht bedenkend, den Männern vermeintlich den Marsch blasen zu wollen, ist schon was Tolles.

Die nächsten Schritte Berlins dürfen daher jetzt mit Spannung erwartet werden, Denn nach dem flotten grünen Großsprech auf türkischem Boden werden doch die Taten folgen, oder? Nämlich: Baldige Sanktionen gegen ein Land, das doch, ähnlich wie Russland, ein Nachbarland, in diesem Fall den Irak überfällt, dort Krieg führt, nebenbei Griechenland bedroht und wo, wie in Russland, angeblich Andersdenkende eingesperrt werden. Oder wären da Maßnahmen wie gegen Russland gar gegen jemandes Interessen? Wer könnte denn das nicht goutieren? Nun könnte man ja solche und ähnliche Beispiele natürlich weiterführen. Da fiele ja einem auch noch Saudi Arabien mit seinem Jemen-Überfall ein und womöglich noch Israel mit seiner unbestreibar unmenschlichen Palästina-Politik. Gott, o Gott!,  nicht auszudenken. Genügte ja schon, dass nach Analenas „Show“ in Ankara die erhofften türkischen Reaktionen durchaus anders ausfallen könnten als in Berlin erhofft.

Wie dem auch sei, man könnte doch immer noch hoffnungsfroh sagen, auch die Habecks und Barbocks werden vorübergehen. Doch wird nicht auch Deutschland durch eine vom politischen „Establishment“ in verhängnisvoller Weise betriebenen Politik auf beinahe allen Ebenen, in allen Bereichen, bald einmal verschwinden? Es ginge auch anders, würden nicht in diesem System die Habecks, Baerbocks wie Eierschwammerln, also Pfifferlinge, im Nu nachwachsen. In einem anderen Deutschland hätte ein Staatsmann vom Rang eines Stresemann gegenüber ausländischem Druck Rückgrat bewiesen und etwa in der Ukraine Frage gewiss die Verständigung mit Russland gesucht und in verantwortungsvoller Weise Deutschlands und Europas Interessen vertreten. Wohl zuviel verlangt für in atlantischen „Think Tanks“ indoktrinierte und reichlich besoldete Vasallen zwischen Sizilien und Nordkap.

Wahrlich, wir stehen damit sowohl an einer national- wie auch europapolitischen Zeitenwende. Ob sie angesichts vielfacher Krisen im Interesse eines europäischen Ganzen bewältigt werden wird? Nicht mit dem derzeitigen in kultureller und nationaler Hinsicht unterbelichteten Personal an der einen oder anderen Staatsspitze, vor allem jetzt in Deutschland auch. Einer im Sinne Lichtenbergs und Schopenhauers in der Freiheit des Denkens geschulten  mutigen jungen Generation obläge es in diesem Fall ehebaldigst nicht nur theoretisierend, sondern auch schon realpolitisch gegenzusteuern, denn, wie Reagans ehemaliger Minister David Stockman richtig schreibt: „Europas politische Führer sind in akute geistige Umnachtung verfallen – eine Form des Gruppendenkens, das sich völlig von der Rationalität gelöst hat.“ Und in ihren egozentrischen und verworrenen Vorstellungen somit zu einer tödlichen Gefahr für Volk und Nation geworden sind. Mögen die dafür Verantwortlichen rechtzeitig von ihren antinationalen Sturmläufen erlöst und auf die eine oder andere Art und Weise auf Dauer bald einmal abgelöst werden.

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