Tanz auf dem Vulkan oder Wende?

Danser sur le volcan ou marquer un tournant?
Dance on the volcano or turn?

Wenn der Esel übermütig ist, geht er aufs Eis oder auf einen brodelnden Vulkan tanzen. Nun könnte einer mutmaßen, ich hätte dabei an jemand bestimmten gedacht, gar an den Wiener Rathausherrn, Ampel-Marie und warmes Würstchen inklusive. Obwohl des Bürgermeisters biedermeierlich anmutende Leibesfülle die Leistungsfähigkeit seiner grauen Zellen durchaus schon beeinträchtigt haben könnte. Meine Kritik hat auch nicht ausschließlich etwas mit rotgrünem Förderunwesen und überschäumender Schickimicki-Toleranz zu tun. Und es ist nicht einmal typisch für Wien allein.

Haben denn nicht auch in Paris oder Berlin von der öffentlichen Hand geförderte Narrenauftriebe eine ganz bestimmte gesellschaftspolitische Stoßrichtung? Vor allem aber passen diese so schön in das Konzept Brot und Spiele. Leider sind diese nicht ohne Folgen zu haben, und umso radikaler und brutaler könnte daher auf uns zukommen, was durch Seichtes und Vulgäres verdeckt werden soll.

Aber bleiben wir vorerst bei den Eseln. Sind das am Ende nicht wir selbst, wir, das Volk? Eine Last nach der anderen lassen wir uns von meist fremder Hand aufladen. Meist so viel, daß wir die uns auferlegte Pflicht gerade noch erfüllen können. Sei es an der Steuerfront oder im Schuldenturm. Aber auch das, was uns ethisch-moralisch zugemutet wird, dazu der Gesinnungsterror von gesellschaftspolitisch engagierten Psychopathen gehört, verschlägt vielen unter uns längst die Sprache. Dazu fällt mir nichts mehr ein, würde Karl Kraus sagen.

Aber müssen wir deshalb gleich handlungsunfähig werden, glauben, von Trendmachern und Aufschneidern doch noch goldene Eier gelegt zu bekommen? So wird es nicht sein, im Gegenteil, wir werden in naher Zukunft mehr denn je zuvor – und das nicht nur von lendenstarken Eroberern – gefordert und bedrängt werden. Auch wenn es viele EU-Dressierte trotz Donnergrollens an vielen Fronten noch nicht einsehen können oder wollen.

Man könnte den Beginn unserer Dressur und Konditionierung zu lammfrommen EU-Ja-Sagern durch die Propagandisten in Politik und Medien sehr früh ansetzen, und es begann ganz harmlos. Ich nenne hier die lächerliche Gurkenkrümmung, die man wohl als einen der ersten noch harmlos anmutenden Tests zur Erkundung bürgerlicher Eselsgeduld ansehen könnte. Und es funktionierte, ganz so, wie es Herr Juncker einmal dargestellt hatte. („Wir stellen etwas in den Raum…“). Nach und nach folgten ähnliche Versuche und führen seither über Eseleien auf dem Verordnungswege bis zu putschähnlichen Überrumpelungen der konzernhörigen Nomenklatura in Brüssel.

TTIP wäre zwar noch nicht der Schlußstrich eines Unterwerfungsprogramms, aber eine Zäsur, die alle weiteren Vorhaben (Bargeldabschaffung usw.) unserer künftigen Peiniger zu einem für sie lockeren Spaziergang machen würde. Wenn dann ein Oppositionspolitiker, wie HC Strache am 1. Mai in Linz, meint, jetzt sei „der nicht geeignete Zeitpunkt“ für einen EU-Austritt, dann hat er entweder den Ernst der Lage nicht erkannt oder er ist in Wirklichkeit ein eiskalter Zyniker. Da wirkt die Wochen später in einem Billigblatt von ihm bekundete angebliche Sympathie für ein solches Volksbegehren angesichts bevorstehender Wahlen eher wie blanker Hohn. Man könnte es auch, salopp gesagt, Verarschung nennen.

Den Ernst der Lage in der EU richtig eingeschätzt haben hingegen die Eidgenossen. Schon im September will die Schweizer Armee unter dem passenden Manövernamen „Europa zerfällt“ für den möglichen Ernstfall üben. In diesem Szenario bricht die EU zusammen, erfaßt eine gewaltige Wirtschaftskrise den Kontinent, was aus der Sicht des Schweizer Generalstabes zu Verknappung von Vorräten, zu vermehrter Kriminalität, ethnischen Spannungen und großen innereuropäischen Flüchtlingsströmen führen würde.

Solches wird in Brüssel verständlicherweise ungern gehört. Aber ist es nicht normal, daß die Schweizer ihre Vorräte und auch sich selbst vor dem großen „Crash“ oder einer Invasion Illegaler schützen wollen? In den USA hoffen wenn auch vor allem die politischen und gesellschaftlichen Eliten den Ernstfall in riesigen unterirdischen komfortablen Wohnkomplexen samt Fahrzeugparks, Lebensmittel- und Waffenlagern, aber ohne Volk, aussitzen zu können.

In einigen EU-Ländern werden, wenn auch noch bescheiden im Vergleich zu den amerikanischen, ähnliche Vorbereitungen getroffen. Um im Falle des Falles etwaige Proteste und Unruhen schon im Keim ersticken zu können, wird auch bereits an einem „Patriot act“ gebastelt. So denkt die englische Politik in einem ersten Schritt daran, Schriften und Zeitungen noch vor Drucklegung bzw. Veröffentlichung im Internet und in sozialen Medien sich vorlegen zu lassen, also zu zensieren. Die französische Regierung will mit einem neuen Gesetz die Befugnisse der Polizei und der Geheimdienste im „Kampf gegen den Terrorismus“ (Georg W. Bush läßt grüßen) erweitern. Ähnliche Bestrebungen in Berlin.

Österreich möchte ein Staatsschutzgesetz verabschieden, das dem BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) erlauben würde, unbeschränkt und verdachtsunabhängig schon bei bloßer Wahrscheinlichkeit jeden zu überwachen und brauchte dafür weder Richter noch Staatsanwalt. Überwachung pur also. Siehe weiterführend: www.kritisches-netzwerk.de (“Cyberwar und Überwachung: Freiheit stirbt mit Sicherheit“).

Ab und zu traut sich ja doch schon eine etablierter Politiker aus der Deckung. Überraschend freimütig meinte etwa der steirische Landeshauptmann Voves, das alte System sei dabei, an die Wand zu fahren. Da hat er absolut recht, und deshalb sorgen die Herrschenden ja auch vor, für sich zumindest. Sie sichern sich angesichts der verfahrenen Lage und hinsichtlich daraus resultierender möglicher Unruhen ab. Für persönliche Sicherheit und Wohlergehen der Desaster-Verantwortlichen sollen im Ernstfall die nötige Infrastruktur, Lebensmitteldepots und allerlei Annehmlichkeiten, gesichert durch Polizei und Armee, zur Verfügung stehen. Kein Spitzenpolitiker wird in Bunkern hungern oder sich ängstigen müssen.

Und das Volk? Wird es sein Erspartes retten? Wie überhaupt überleben in Zeiten einer globalen Krise? Da tun sich auf einmal eine Menge Fragen auf für den einzelnen wie für ganze Familien auch. Doch schon wird in privaten Denkzirkeln längst darüber nachgedacht, und auch darüber hinaus. Einer dieser Denkkreise, die Wiener Wende, arbeitet unter anderem an einem Vorsorge-Konzept. Und dieser Kreis möchte zeitgerecht auch ein gesellschaftspolitisches Programm präsentieren können, das Gemeinwohl und Zusammenarbeit in einer lebenswerten, humanen Umwelt ermöglichen sollte.                Siehe dazu: www.wienerwende.org

Im Übrigen, nicht vergessen: EU-Austritt-Eintragungswoche des gleichnamigen Volksbegehrens vom 24. Juni bis 1. Juli 2015: Auf jedem Gemeindeamt / Magistrat, auch Sa und So offen.

Zum Ansehen:

Tanz der NATO-Minister auf dem Vulkan                                                      https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=2_wfMrz9_mY#t=3
US-Kritik                                                                                                                               https://youtu.be/pzkTAcApEqs
Abrechnung                                                                                                                         http://www.kla.tv/index.php?a=showportal&keyword=unzensiert&id=4221&autopl
US-Bunkerlandschaft                                                                                                  https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=C4McwEuujNQ#t=594 Dritter Weltkrieg?                                                                                                                https://youtu.be/XzjOPGbOYiw

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“Ein Jammer, daß wir nicht mehr umgebracht haben”. Ein vergessenes Menschheitsverbrechen.

„Une misère que nous n´avons pas tué plus“. Un crime d´humanité oublié
„A misery that we did not kill any more“. A forgotten human crime

Als im Rahmen des zweiten Dreißigjährigen Krieges der Zweite Weltkrieg offiziell zu
Ende ging und mit dem Segen der alliierten Siegermächte erst recht Not und Elend, Tod und Verderben das deutsche Volk heimsuchte, begann auch der Leidensweg für Millionen
deutsche Kriegsgefangene in Ost und West. Rund 10 Millionen Deutsche (und Österreicher) befanden sich weltweit in Kriegsgefangenschaft. Allein in amerikanischem Gewahrsam befanden sich 3,1 Millionen Menschen.

Wußte man über die Schrecken sowjetischer Lager einigermaßen Bescheid, so herrschte über das Schicksal der in westlichem Gewahrsam befindlichen Gefangenen wenig Klarheit. Die Informationspolitik der westlichen Besatzer und deren zum Teil heute noch tätigen Lizenzmedien sorgten dafür, daß für geraume Zeit darüber politisch korrektes Gras wachsen konnte.

Aufrechte deutsche Historiker, die sich unabhängig davon freimütig und unbelastet an das Thema wagten, mußten mit Ächtung oder gar Entlassung rechnen. Brachten die Befreier aus Übersee dem deutschen Volk neben Cola und Kaugummi angeblich doch die Freiheit. Dazu noch die aus US-amerikanischer Sicht goldrichtigen „Tipps“ wie man als Deutscher künftighin zu sein hat. Ein deutscher Wehrmachtssoldat aber hatte nach Meinung einer der geschätzten Ikonen heutiger Befreiungstümler, US-Militärgouverneur L. Clay, vor allem „zu leiden“*.

Für die von US-Streitkräften in Gefangenschaft gehaltenen und von der Weltöffentlichkeit ignorierten oder vergessenen  deutschen Wehrmachtssoldaten ging es in Folge dessen um das nackte Überleben unter unvorstellbar inhumanen Bedingungen. Deutsche Zivilisten die den Gefangenen Essen zu geben versuchten, riskierten die Todesstrafe. Die Befreier als Richter und Henker bereits zu diesem Zeitpunkt. Für das Gros der „Befreiten“ begann nach dem Ende der NS-Gewaltherrschaft daher die amerikanische.**

Es war ein Kanadier, James Bacque***, der sich in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts erstmalig ausführlicher dem Schicksal dieser von Gott und der Welt verlassenen deutschen Soldaten widmete. Er erregte damit weltweit Aufsehen und versetzte gleichzeitig die von den Siegermächten angestoßene Geschichtsschreibung, und nicht nur sie, in Unruhe. Es konnte schließlich nicht sein, was nicht sein durfte: Greueltaten der Nazis möglicherweise vergleichbare, wenn nicht sogar schlimmere Verbrechen?

Bacque unterstellt den US-Amerikanern unter anderem  folgende “furchtbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit” begangen zu haben: Gefangene bekamen bewußt so wenig zu essen, daß sie sterben mußten, “obschon genügend Lebensmittel” zur Verfügung standen; die hygienischen und sanitären Bedingungen waren miserabel und führten schnell zu tödlichen Krankheiten; Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz blieb der Zutritt verwehrt, eine internationale Kontrolle fehlte. Vieles liegt gewiß weiter im Dunkeln, sind doch wichtige Archive der Alliierten immer noch gesperrt.

Nun mag zwar sein, wie verschiedentlich von im Glashaus sitzenden Historikern behauptet wird, daß dem Autor bei seiner Recherche auch Fehler unterlaufen sind. An der Tatsache aber, daß nach Kriegsende hunderttausende deutsche Soldaten Rachsucht und Vergeltungswut der US-Amerikaner, auch Franzosen, mit dem Leben bezahlt haben, kann sich kein Politiker oder Systemhistoriker mehr vorbei schwindeln. Unter der verharmlosenden Bezeichnung “Other Looses”(“Andere Verluste”) soll unter der Verantwortung von General Dwight D.Eisenhower der Massenmord an deutschen Kriegsgefangenen 1945/46 „gezielt betrieben und systematisch verschleiert worden sein“.

“Ein Jammer, daß wir nicht mehr umgebracht haben”, soll der pathologische Deutschenhasser Eisenhower, dieser selbst deutschstämmig, ins Postskriptum eines Briefes an General George C. Marshall notiert haben. Wasser auf die Mühlen der heutigen Anti-Deutschen in Berlin und Wien. Gegenüber dem britischen Botschafter meinte der frömmelnde General, alle Offiziere des deutschen Generalstabes sollten “ausgerottet” werden. Eigentlich Nazi-Diktion, stört aber jene nicht, die sonst reflexartig aufheulen.

Als am Rhein entlang für Hunderttausende deutsche Soldaten die „Prisoner of War Temporary Enclosures“ (PWTE) eingerichtet wurden, ordnete Eisenhower an, die Gefangenen dürften weder “Obdach noch irgendeinen anderen Komfort” haben. Der Krieg der viele Väter hatte war zwar längst zu Ende, aber nicht für alle.

Die Lager der US-Armee waren mit Stacheldraht umzäunte Weiden und Wiesen, feste Unterkünfte gab es nicht. Manche Männer standen tage- und nächtelang apathisch in ihren Erdlöchern, unfähig, “um sich krank zu melden, oder um zu essen”, wie ein US-Leutnant notierte. – Sofern es überhaupt etwas zu beißen oder zu trinken gab, so im Spiegel**** fast ein halbes Jahrhundert später.

Das Bild war zum Erbarmen, und man konnte  da weiter lesen:”Amputierte schlitterten wie Amphibien durch den Matsch, durchnäßt und fröstelnd.” Viele überlebten die Tortur nicht. Um sich gegen die Kälte zu schützen, schmiegten Männer sich in lange Erdlöcher, die sie mit bloßen Händen gegraben hatten – Bauch an Rücken, Knie an Kniekehle. Manche tranken den eigenen Urin, weil es nichts gab, andere “leckten den Boden in der Hoffnung, ein bißchen Feuchtigkeit zu bekommen”. Sie wurden krank – und krepierten.

Ähnliches spielte sich in den US-Lagern in Frankreich ab, wo nach einem Bericht in der Zeitung Le Monde in einem Lager gleich 17.000 den Amerikanern übergebene Menschen so rasch starben, „daß in wenigen Wochen zwei Friedhöfe von je 200 Gräbern gefüllt werden mußten“*****.

Auch ohne den selbst Präsident Roosevelt durchaus sympathischen Morgenthau-Plan (Deutschland in reines Agrarland unter US-Verwaltung zu verwandeln) und ohne Theodore N. Kaufmanns Hassorgien (u. a. alle deutschen Männer kastrieren): verdiente sich denn die damalige US-Führung nicht das Prädikat Menschheitsverbrecher? Ein Begriff der allen Gutmenschen locker von der Zunge fließt, sobald es sich um NS-Verbrechen handelt, für die dann das deutsche Volk kollektiv verantwortlich gemacht wird.

Aufrechte Politiker der unmittelbaren Nachkriegszeit wußten über die verbrecherische US-Besatzungspolitik selbstverständlich Bescheid. Doch anders als „siegestrunkene“ Spitzenpolitiker von heute, dachten sie nicht daran, die eigenen Soldaten in Stich zu lassen. Den Politikerdarstellern dieser Tage aber interessiert das grausame Schicksal deutscher Wehrmachtssoldaten und deren fortwährende Verunglimpfung nicht die Bohne.

Wie aber sollte, wie Martin Heidegger es vielleicht gesagt hätte, dieses deutsche Volk je „Ermunterung durchwehen“, solange dessen politische Führung deutsches Leid zweitrangig erachtet und vor allem jede „Traurigkeit meiden will“?

Im Übrigen wurden diese sowie alle anderen Kriegsverbrechen der Alliierten und Siegermächte bis heute nicht angeklagt und verurteilt. Wird die deutsche Justiz einmal den Mut dazu aufbringen?
*Der amerikanische Militärgouverneur Clay, lehnte die Bitte, zwei große, für deutsche Zivilisten bestimmte Lebensmittellieferungen des Roten Kreuzes zuzulassen, mit den Worten ab: “Sollen die Deutschen doch leiden.” (FAZ-Feuilleton, 28.11.95)                   **Und natürlich auch die sowjetische Gewaltherrschaft, für die, auch „Befreiung“ genannte, man nach Meinung eines betagten Kolumnisten der “Kronenzeitung” noch dankbar sein sollte. Der Mann ist wahrlich nicht mehr ganz bei Trost.
*** James Bacque: Der geplante Tod – Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945-1946, Erweiterte Ausgabe, Ullstein,1995
****Der Spiegel, 40/90, Lange Nacht der Lügen
*****James Bacque, Der geplante Tod, 1995, Seite 123

Zum Thema

Rheinwiesenlager  1                                                                                                                https://youtu.be/y-rlqiEB4oY                                                                                                Rheinwiesenlager  2                                                                                                            https://youtu.be/TWHylyvZSr8
Und noch immer auf dem Kriegspfad                                                                             http://www.kla.tv/index.php?a=showportal&keyword=unzensiert&id=4221&autopl

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1945 – Sie kamen als Sieger nicht als Befreier

1945 – Ils venaient comme vainqueur non comme liberateur
1945 – They came as a winner not as a liberator

Der Sieger schreibt die Geschichte. Immer noch. Einem anscheinend erforderlichen Hollywood-Unterhaltungswert Rechnung tragend, dieselbe angereichert mit Lügen und Halbwahrheiten. Doch so unbeschwert von Skrupeln diese eine Sicht locker daherkommt, so unerbittlich erscheint sie vor Gericht. Ist doch Zeitgeschichte seit 1945 ein strafrechtlich gut behütetes semantisches Minenfeld. Meinungsfreiheit ist…?

Wer, etwa unter Berufung auf diese, leichtsinnigerweise sein deutsches Herz öffentlich ausschüttet, riskiert mehr als nur ein blaues Auge. So atmen einige seit vielen Jahren gesiebte Luft für ihre, zugegeben, manchmal wenig intelligente Meinungsäußerung. Während zur selben Zeit Schwerkriminelle, mit oder ohne Fußfessel, nach relativ kurzer Haft in die Freiheit entlassen werden. Echter Rechtsstaat scheint auch in deutschen Landen ein absolutes „No-Go“.

Rechtsstaatliche und demokratische Defizite werden zusätzlich sichtbar gemacht, wo einer das Leid seines eigenen Volkes oder gar die massenhaften Kriegsverbrechen und unbeschreiblichen Schandtaten der Gegenseite thematisiert. Ein solcher ist gleich ein Nazi, im günstigsten Fall Gaga. Damit wird mit Absicht nicht nur jedes Bemühen um eine objektive und umfassende Geschichtsbetrachtung – zuweilen schon unter Sanktionsandrohung abgewürgt. Aus Angst vor berechtigten deutschen Ansprüchen?

So manches äußerst man heute am besten nur unter vier Augen. Wie jener zwar aufrechte, doch zu politisch korrekter Arbeit genötigte Zeitgeschichteforscher, der sich mir gegenüber vertraulich einmal so äußerte: „Ich weiß eh, daß auf diesem Gebiet viel gelogen und geflunkert wird“. Doch Lügen haben kurze Beine und werden irgendwann von der Wahrheit eingeholt. Was in Ansätzen, etwa die Schuldfrage hinsichtlich der beiden Weltkriege betreffend, ja schon geschieht. Gut möglich, daß auch die Reputation des einen oder anderen Geschichtenerzählers im großen Meer der Lügen einmal Schiffbruch erleidet.

Ganz aktuell stellt sich aber die Frage: Sind wir 1945 befreit worden? Gewiß, NS-Gegner und NS-Opfer mußten es als Befreiung empfinden. Das kann ich auch nachvollziehen, und ehrlich gesagt, auch ich wäre ungern in einem KZ gesessen. Ja gewiß, viele wurden tatsächlich befreit. Die Mehrheit aber, dazu auch mein frühzeitig NS-kritisch, aber gesamtdeutsch eingestellter Vater gehörte, dachte trotz aller Ernüchterung und erst recht angesichts alliierter Übergriffe und Exzesse bei Kriegsende nicht an Befreiung.

Die geschichtsbewußte Generation dieser Zeit war sich sehr wohl im Klaren, daß mit dem schändlichen Vertrag von Versailles von den gleichen Siegermächten der Grundstein für Hitlers Aufstieg und einen neuen Weltkrieg gelegt wurde. Da überrascht es auch nicht, daß die den Ausbruch des Krieges herbeisehnenden Gegner des Reichs von Anfang an keine Sekunde daran dachten, jemand befreien zu wollen. Auch keine KZ-Insassen.

Vor allem US-Amerikaner brachten besonders während des Krieges unverhohlen zum Ausdruck, daß sie diesen Krieg führten, um Deutschland, also auch Österreich, zu besetzen (und das deutsche Volk umzuerziehen). Jahrzehnte später hielt selbst Präsident Obama bei seinem Besuch im deutschen Ramstein mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, als er seinen Soldaten eingebläut haben soll: „Deutschland ist ein besetztes Land…”. Eine Bestätigung für diese Aussage kam unter anderem von Wolfgang Schäuble, der im Nov. 2011 sagte: ” Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“.

Ja, was sollte es denn anderes sein, wenn deutsche (wahrscheinlich auch österreichische) Geheimdienste heute noch für US-amerikanische Aufträge auszuführen haben, deutsche Kanzler zur Akkreditierung in Washington erscheinen müssen und in bestimmten Medien nicht allzu Kritisches über die USA berichtet werden darf? Da können Freiheit und Wahrheit nur auf der Strecke bleiben.

Ein gewißes Negieren von Fakten und Herumdrücken um Wesentliches ist leider eine sehr neudeutsche Spezialität, die sich unübersehbar auf dem Feld der Zeitgeschichte Österreichs bemerkbar macht. Je nach Interessenlage wird eine für das herrschende System lästige Frage einmal dahin, dann wieder dorthin geschoben, aber nie dahin wo sie hingehört.

Als nicht unwesentlich erweist sich dabei, wer eine Frage stellt oder einen Sachverhalt nennt. Oder wenn jemand von außen, gar ein „Piefke“, den Zeigefinger auch nur spaßhalber auf den wunden Punkt legt. Als der Komiker Dieter Hallervorden anläßlich einer Preisverleihung in Wien meinte, nun hole er den Preis „Heim ins Reich“, da fühlte sich das Lager der Superösterreicher erwartungsgemäß ganz schön auf den Schlips getreten.

Aber so wie der Sager Hallervordens einer unnötigen Fleißaufgabe glich, war die Aufregung darüber völlig überflüssig. Ob die versammelte „Society“-Schickeria danach in den Keller ging um doch noch zu lachen, ist nicht bekannt. Bekannt sollte ihr aber schon sein, daß Österreich völkerrechtlich noch immer Teil des Reichs und, wie von mir schon einmal erwähnt, alle zwischen 1938 und 1945 geborenen Österreicher daher weiterhin deutsche Reichsbürger sind.

Gewiß ein Schock für viele. Und für Geschichtsignoranten mit Sicherheit eine sehr merkwürdige Sache. Aber wie man in diesen Kreisen damit umgeht, ist dann doch irgendwie wieder typisch für diese wienerische „Halbheit“. Doch können dieselben immerhin von Glück reden, nicht Bürger jenes Besatzungskonstrukts zu sein, dessen Spitzenrepräsentanten regelmäßig gegenüber den Siegermächten eine Suada an Treuebekundungen abliefern.

Denn diese Betroffenheitsmimen werden sich am 8. Mai mit Asche auf dem Haupt  wieder bemühen, in der ersten Reihe mit ihren Beschützern stehen zu dürfen. Herr Gauck und Frau Merkel könnten in dieser Hinsicht den vom herrschenden „Mainstream“ gelobten Flagellanten Weizsäcker sogar noch übertreffen. Schule macht es bis heute nirgendwo. Aber als Anstoß zu einem deutschen Gedenktag der Selbsterniedrigung schiene mir dieses Buckeln längst geeignet.

Anders die ehemaligen Alliierten und ihre fünften Kolonnen: Sie werden sich auch in Zukunft nicht an diesen Sühnedeutschen orientieren. Jahr für Jahr gebetsmühlenartig die eigenen Mordtaten beim Namen zu nennen, sich selbst anzuklagen und immerwährende Reue zu bekennen, ist deren Sache nicht. Jedenfalls nicht auf Zuruf. Wiewohl einige unter ihnen den Verbrechen der Nationalsozialisten in mancher Hinsicht mehr als Ebenbürtiges entgegenzusetzen hätten.

Insgesamt kann sich die deutsche Tragödie durchaus sehen lassen. 15,8 Millionen deutsche Opfer, darunter brutal vergewaltigte Frauen, zu Tode geschundene oder verhungerte Kriegsgefangene und Vertreibungsopfer, unter Bomben begrabene Zivilisten, Hunger- und Erfrierungstote. Sie alle werden weiterhin als unvermeidbarer Kollateralschaden einer wahrlich mörderischen „Befreiung“ gesehen oder als direkt und indirekt Mitverantwortliche der NS-Verbrechen punziert werden.

Kein nationalsozialistisches Verbrechen rechtfertigt jedoch auch nur ein einziges alliiertes, wie verschiedentlich gemeint wird. Doch gerade eine solch einmalige, erbärmliche Gesinnung fand längst ihren entsprechend verstärkten Niederschlag in korrupten Gessler-Köpfen an Rhein und Donau. Was in manchen anderen Ländern, ja vereinzelt sogar schon in Israel, nur mehr mit Kopfschütteln registriert wird. Armes reiches Deutschland.

Nestbeschmutzung und unnötige Schuldkomplexe verhindern doch, daß Deutschen ehrlicher Respekt entgegengebracht wird. Sie ermuntern die andere Seite nur zu einem „Weiter so“. Und dieselbe Seite verhält sich ähnlich den vielen zugewanderten Bettlern dieser Tage. Sobald nämlich ein solcher großzügig bedacht wird, erdreistet er sich gar nicht selten, von dem edlen Spender noch viel mehr zu ergattern. Soll dies eine tragfähige Grundlage für ein gutes und friedliches Miteinander sein?

Ein solches baut sich inzwischen anderswo auf. Zwei Beispiele mögen uns darin bestärken: Da wird einerseits, anläßlich des Brünner Todesmarsches, der Obmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich vom Bürgermeister der Stadt Brünn/Brno zu einer gemeinsamen Gedenkfeier eingeladen. Was die Betonkopf-Nomenklatura in Prag, und nicht nur sie, ziemlich irritieren muß.

Und da reicht, andererseits, ein betagtes weibliches Opfer der NS-Politik einem angeklagten ehemaligen „Täter“ versöhnlich die Hand. “Ich habe den Nazis vergeben”, sagte sie in berührender Weise. Was eigentlich den eitlen und unversöhnlichen Herrn „Paolo Pinkel“ Friedman auf den Plan rufen müßte. Aber vielleicht hat es ihm die Rede verschlagen.

Ich aber sehe in diesen beiden Beispielen einen von Revanche- und Rachegelüste befreiten europäischen Geist wirken, der eine größere Verbreitung verdiente. Denn dort, wo auf gleicher Augenhöhe und in zivilisierter Weise vorbildliches Verhalten gezeigt und ebensolche Schritte gesetzt werden, darf Hoffnung keimen.

Im Übrigen bin ich der Überzeugung , daß die Lakaien der noch tonangebenden, aber im Abstieg begriffenen Supermacht und all die System-Profiteure in Staat und Gesellschaft, wie jene anderen anno dazumal, im Falle des Falles blitzschnell die Seiten wechseln würden.

Zum Thema
Alles Lügen                                                                                                                           https://youtu.be/3ptV0AxE_mo
Kriegsende                                                                                                                 https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=ovL8auKyrEE#t=11
Österreichischer Staatsvertrag                                                                                                  https://youtu.be/jg5EN88gWuI
US-Kolonie BRD                                                                                                                    https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=jQSjIXdS1qk#t=495:

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Schach dem Finanzmarkt-Kapitalismus!

Echecs le capitalisme du marché financier!
Chess to financial market capitalism!

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Diese Binsenweisheit nützen die Herren des Geldes auf ihre Weise. Dieselben sollten aber nicht ignorieren, daß die Leidensfähigkeit der Schuldner nicht grenzenlos ist. Und dennoch werden wider besseres Wissen der durch gnadenlose Profitgier bedingten Ausbeutung von Mensch und Natur keine Zügel angelegt. Mit entsprechenden Folgen für den Einzelnen, ein Volk oder ein Land, nicht zuletzt für die Vielfalt des Lebens. Was die Bewahrung Letzteren betrifft, haben mittlerweile selbst grüne Politiker ein massives Glaubwürdigkeitsdefizit, seit sie sich Stück für Stück der herrschenden Marktideologie unterworfen haben.

Konkret herrscht heute eigentlich der Finanzkapitalismus, der die globale Herrschaft – in anonymer Weise besonders über Investments-Fonds – ausübt, und der, ohne mit realwirtschaftlichen Prozessen verbunden zu sein, die Märkte kontrolliert und die Politik vor sich hertreibt. Dabei geben Finanzialisierung und Technisierung ein geniales Paar ab, dem die universelle Vernichtung einer uns bekannten Welt durchaus zuzutrauen ist. Denn Moral ist in diesem Stadium der Ausbreitung eines technokratischen Finanzmonsters, im Sinne Heideggers, bekanntlich keine Option.

Zum Opfer fallen diesem auf die Spitze getriebenen Kapitalismus vornehmlich auch kleine Völker. Zum Beispiel die Huicholes in Mexiko. Diese etwa 20.000 Mitglieder zählende Ethnie, die bis heute sehr zurückgezogen als Bergbauern und Jäger in Zentralmexiko lebt, wird in ihrer traditionellen und natürlichen Lebensweise durch das von der Regierung erlaubte und geförderte Vordringen von multinationalen Bergbaukonzernen und des so genannten Fortschritts zunehmend bedroht. So greifen unter anderem auch eingeschleppte Krankheiten, auf die das Immunsystem der Ureinwohner nicht vorbereitet ist, um sich. Es ist daher fraglich, ob diese Ethnie als Ganzes überleben wird können.

Dieser Fall erinnert mich an einen viele Jahre zurückliegenden als ein gewisser Herr Kissinger zu Gast in Djakarta weilte. Wenige Monate später, nach seiner Abreise, nahm auf einer indonesischen Insel, ich glaube es war Aceh, ein US-Bergbaukonzern seine Arbeit auf wobei, wohlgemerkt mit Unterstützung lokaler Behörden, ein auf dem betreffenden Gebiet siedelnder Eingeborenenstamm vertrieben wurde. Es soll dabei hunderte Tote und Verletzte gegeben haben. Auf Aceh ist übrigens wenig umweltschonend auch der Ölkonzern der Rockefellers tätig. Wie gesagt, Moral ist keine Option, und Unmoral entspricht der operativen Logik des Finanzkapitalismus.

Nun ist es ja so, daß nicht nur kleine Völker, sondern bereits große Kulturnationen oder Staatengebilde wie die einen bürokratischen Absolutismus huldigende EU in eine Abhängigkeit geraten sind, die da und dort die Züge Frondienst leistender Konzernfürstentümer angenommen hat. In diesem anscheinend höchstem Stadium der Kapitalexpansion und der Kommerzialisierung der Welt hat die Globalisierung als alle Probleme lösende Ideologie die konkreten Regierungen durch Umwandlung in bloß verwaltende Gremien eigentlich überflüssig gemacht. Das muß aber noch nicht das Ende der Geschichte sein.

Doch solange kritisches Denken und nachhaltiger Widerstand nicht erlahmen besteht Hoffnung, daß einem pervertierten Kapitalismus seine Grenzen aufgezeigt werden. Gigantomanie ist auch auf diesem Gebiet der falsche, weil verhängnisvolle Weg. Wenn man dem Raubtierkapitalismus mit seinen Exzessen ein humaneres Modell gegenüberstellen möchte, dann wäre gerade die Schwächung die jeder Nation und Kultur obliegende Verantwortung für ihre Selbstbehauptung eine Gefahr für die Widerstandskraft Europas gegenüber den Herrschaftsansprüchen der Banken und Konzerne.

So ist  das Zurückdrängen des Nationalbewußtseins zugunsten eines diffusen EU-Bewußtseins  aus mehreren, sehr einsichtsvollen Gründen zu einer ernsten Gefahr für die europäische Selbstbehauptung geworden. Schließlich kann der Verteidigungswille Europas nicht stärker sein als derjenige jeder einzelnen Nation, was ein europäisches Gemeinbewußtsein natürlich nicht ausschließt. Zumindes in einer Gesellschaft, die dem innersten Wesen des jeweiligen Europäers wieder gerecht wird.

Eine Gesellschaft mit Zukunft ist eine, in der ethische Bindungen, moralische Prinzipien und Gemeinschaftssinn wieder in den Vordergrund gerückt und Größenwahn und Manipulation durch Dezentralisierung Einhalt geboten wurde. Die Lehre von der Geschichte gebietet daher: Raus aus dieser fremdbestimmten, auf totalitären Spuren wandelnden  EU!*

*24. Juni bis 1. Juli 2015 in Österreich: Eintragungswoche des Volks-Begehrens zu EU-Austritt. (Auf jedem Gemeindeamt / Magistrat, auch Sa und So offen.

Zum Thema
Kapitalismus                                                                                                      https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=ilAffK5_gFs#t=73
KapitalismusundDemokratie                                                                              https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=D2IPx3J5baY#t=16
Die Huicholes in Mexiko

Jürgen Elsässer in Wien                                                                                            https://www.youtube.com/watch?v=eHnvj4rmc0o

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Neue Völkerwanderung – Was jetzt?

Nouvelles migrations des peuples – Et maintenant?
New migrations of the peoples – What now?

Eine Welt in Bewegung. Mehr als eine Million Afrikaner sollen allein in Libyen auf eine Überfahrtmöglichkeit nach Europa warten. Millionen weitere stehen weiter südlich in den Startlöchern. Nimmt man die im Nahen und Mittleren Osten oder in Zentralasien Richtung Europäische Union auf der Flucht befindlichen Menschen hinzu, haben wir es wahrlich mit einem von vielen in dieser Größenordnung vor Jahren noch undenkbaren Flüchtlingsansturm zu tun.

Dabei ist diese an Immunschwäche leidende EU bis heute nicht einmal in der Lage mit den bereits legal eingewanderten oder illegal eingeschleppten Asylanten zu Rande zu kommen. Und das alles bei wachsenden ökonomischen Schwierigkeiten und schwerwiegenden Sicherheitsproblemen. Nicht zuletzt bei wachsendem Unmut der jeweiligen autochthonen Bevölkerung. Ein gefährliches Gebräu.

Im historischen Rückblick und mit Fokus auf die Biologie sind große Wanderbewegungen ja nicht unbedingt etwas Außergewöhnliches. Für Völker oder Gruppen, deren Bestimmung es üblicherweise ist, sich zu vermehren, was für dekadente Europäer nicht mehr zu gelten scheint, ist das Suchen nach neuen Chancen und Lebensräumen ein absolut normaler Vorgang.

Auch daß in einem solchen Verluste einkalkuliert sind. Auf der anderen Seite aber Verluste auch für jene, die die neuen Massen aufnehmen und einbürgern (müssen). Invasionsbiologisch gesehen gibt es in einem solchen Wettlauf um einen Platz an der Sonne, beziehungsweise um die Behauptung desselben, eben Gewinner und Verlierer. Daß zu Ersteren jene gehören werden, die weniger dekadent und populationsdynamischer sind, liegt auf der Hand.

Natürlich sind die Bedingungen unter denen heutige Invasionen stattfinden ganz andere als zur Zeit der damaligen Völkerwanderung. Und in viel größerem Ausmaß ist es heute der Mensch selbst, der als Verursacher derselben genannt werden kann. Genauer gesagt, sind es neben einigen westlichen Regierungen die internationalen Konzerne (mit ihren korrupten Regimen da und dort) die für dieses Flüchtlingselend sorgen.

Doch seltsamerweise werden die mit der Finanzindustrie verquickten Multis von den etablierten Medien bei deren aktuellen Schuldzuweisungen beinahe ausnahmslos übergangen, geschweige denn werden sie bei ihrem Namen genannt oder gar zur Verantwortung gezogen. Da die Interessen dieser Konzerne diametral zu jenen der Völker stehen, bleibt auch den von diesen Mächtigen abhängigen „nationalen“ Regierungen nichts anders übrig als ihren Wählern gegenüber mit gezinkten Karten zu spielen.

Die von Banken und Konzernen an der langen Leine geführte EU kann zu einer echten Lösung des Flüchtlingsproblems daher wenig beitragen. Alle bisher vorgestellten Lösungsvorschläge gehen nicht an die Wurzel, ja lassen eigentlich erkennen, daß man sich eine Hintertür für eine absichtliche Flutung Europas mit Nicht-Europäern offenhält. Im Interesse des Großkapitals, das im Sinne der Profimaximierung Massen an Lohndrückern benötigt.

Und nicht nur das, auch ein entsprechend unruhiges Populationsgemisch als Vorwand zu mehr Kontrolle und zur Etablierung einer autoritären Ordnung käme gelegen. Über zusätzliche Absichten darf spekuliert werden. Daß man den Schlepperbanden zwar den Kampf ansagen will, aber die dazu nötigen Konsequenzen scheut, läßt vermuten, daß man mit lächerlichem Muskelspiel nur von den Grundproblemen und den wahren Verursachern ablenken möchte.

Nun gibt es abseits offizieller Stellungnahmen und Lösungsansätze eine Reihe anderer, gut gemeinter Vorschläge. So schreibt Andreas Unterberger in seinem Blog, jeder, der illegal nach Europa kommen möchte, müßte „durch die Gewißheit abgeschreckt werden, daß er zwar irgendwie nach Europa hineingelangen kann, daß er aber von dort umgehend wieder abgeschoben wird“. Ähnlich also wie Australien vorgeht*, und dies, meint Andreas Unterberger, sei die einzige Hoffnung auf ein Überleben Europas.

Das es damit getan wäre, bezweifle ich stark, zumindest was das Überleben betrifft. Auch hängt die Realisierung von vom Autor angesprochenen „Wartezonen“ in Nordafrika nicht so sehr vom Widerstand „blinder Gutmenschen“ als vielmehr von der allgemeinen Lage in den nordafrikanischen Ländern ab. Was aber in Andreas Unterbergers Beitrag dann wirklich überrascht: auch in seiner Liste der „wahren Täter“ (Schlepperbanden, NATO-Staaten, Medien, korrupte Regime u. a.) kommen Banken und Konzerne ungeschoren davon. Wie das nur?

Ein für viele gewiß utopisch anmutender und weiter gehender Vorschlag kommt von Karin Zimmermann aus Neunkirchen-Seelscheid in Nordrhein-Westfalen. Sie befürwortete, etwa unter Federführung der UNO, die Zuordnung von „Süd-Partnerländern“ zu „Nord-Partnerländern“, deren Regierungen auf gleicher Augenhöhe kommunizieren sollten. Zwei Länder könnten sich, ihrer Meinung nach, ideal ergänzen, wenn die eine Seite etwas bieten könne, was der anderen fehlte und umgekehrt.

Klingt schön und ganz nach Art einer Tauschwirtschaft, wäre aber unter den jetzigen Bedingungen wohl kaum realisierbar. Ähnlich aussichtslos wäre es wohl auch, wollte man heute Konzerne für ihre Zusammenarbeit mit korrupten Regimen und ihre mit Entrechtung und Enteignung einhergehenden Ausbeutungsmethoden hart abstrafen oder in besonders schwerwiegenden Fällen gar zerschlagen. Übrigens müßten ganze Regierungen auch im Westen gleich mit auf die Anklagebank.

Wie immer: Ohne Abwahl der korrupten Eliten und Überwindung des derzeitigen politisch-ökonomischen Systems bleibt alles, wie Karin Zimmermann im Falle des Flüchtlingsproblems es nennt, nur Flickschusterei. Es gibt, so lange die Herrschaftsverhältnisse so sind wie sie sind, vorerst keine Patentlösung, die alle zufriedenstellt. Weder bei uns, noch in Afrika oder dem Nahen und Mittleren Osten.

Also bliebe vorerst, sofern man weiteres Chaos nicht nach Europa „einschleppen“ möchte, anscheinend keine andere unmittelbare Lösung als die australische (und parallel dazu die dänische*) bei gleichzeitig verstärkter Hilfe an Ort und Stelle in den betreffenden Chaos-Ländern.

Daß man die dort tätigen Konzerne unter Androhung von Sanktionen dazu verpflichten müßte, mehr für das Gemeinwohl der heimischen Bevölkerung und den Schutz ihrer Umwelt zu tun und keinen Cent für die Bestechung Einzelner aufzuwenden, hielte ich für unerläßlich. Die Verschwender im Norden aber sollten ihre eigene Lage und ihr Verhalten doch etwas gründlicher überdenken, wollen sie nicht, daß ihr Schlemmen zugleich ihre Henkersmahlzeit wird.

*Flüchtlingsboote werden von Schiffen der australischen Marine systematisch abgefangen und zurückgeschickt, die meisten nach Indonesien. Flüchtlinge, die nicht sofort zurückgeschickt werden, werden in Aufnahmelager im Inselstaat Nauru und in Papua-Neuguinea gebracht. Selbst wenn ihre Asylanträge anerkannt werden, müssen sie in der Regel dortbleiben und dürfen nicht nach Australien kommen.

*Dänemark bietet laut Daily Sabah Türken eine Ausreiseprämie, wenn diese in ihr Heimatland zurückkehren.

Zum Thema
Ansturm der Flüchtlinge                                                                                          https://www.youtube.com/watch?v=J64F-2eXxOQ&feature=player_detailpage#t=5
Wer regiert uns?                                                                                                      https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=hLNH4AodKRM#t=26

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Nein, der Draghi hängt sich deshalb nicht auf

Non, Draghi ne s´accroche pas pour cela                                                                         No, therefore, Draghi does not hang on himself

Wer von Albträumen nicht geplagt werden möchte, dem empfehle ich, vor dem zu Bett gehen keine Sekunde an die Wahnsinnigen in Brüssel oder Frankfurt zu denken. Besonders, aus Aktualitätsgründen, nicht an die Entscheidungsträger in Signore Draghis Reich. Das regt nur auf. Bei deren Politik stehen einen schon bei Tage die Haare zu Berge. Hinter mancher ihrer Entscheidungen lauert schon die Frage: Sind die verrückt?

Jedenfalls sind sie nicht so sozialisiert, daß sie sich wegen an Betrügereien grenzenden Aktionen gleich an der nächsten Notenpresse aufhängen würden. Dazu lieben Draghi und die seinen die selbstgedruckten Scheinchen zu sehr. Und selbstverständlich auch die Mär, daß man alles besser als je zuvor im Griff habe. Aber wie kann man eine Mißgeburt wie den Euro am Leben erhalten ohne Pleite zu gehen?

Doch unbeeindruckt von den vielen Menetekeln an der Wand steuern die Hüter der Fehlkonstruktion Euro unbeirrt ihren Kurs Richtung „Crash“, drucken auf Teufel komm raus, häufen einen wertlosen Finanztitel auf den anderen. Könnte es sein, daß Ex-Goldman Sachs-Banker Draghi gekauft wurde? Nichts anderes kommt einen in den Sinn, denkt man an die Unheil verheißende EZB-Politik.

Schließlich hört man ringsum, daß doch etwas faul daran sein müsse, wenn jemand bewußt mit quasi ungedeckten Schecks faule Eier kauft.. Und so taucht die nächste Frage auf: Wozu denn das alles, wem zum Vorteil? Zum Nutzen von bestimmten Banken, Spekulanten und Hedge-Fonds, wie ich annehme: 1,4 Billionen Euro für wackelige Staats- und Schrottanleihen. Zum Fraß für Gelhaie sozusagen.

Dabei hätte man ja politisch noch rechtzeitig gegensteuern können, stünden die nationalen Regierungen nicht bereits unter Kuratel der Finanzindustrie. Aber die Pseudo-Volksvertreter führen, natürlich mit Begleitmusik der Medien, längst nur mehr ein Theaterstück nach dem anderen auf und huldigen dabei dem neuen Souverän, den Herren des Geldes.

EZB (und FED für die USA) haben im Verein mit Finanzoligarchen die Demokratie überflüssig gemacht, sie eigentlich abgeschafft, sie entziehen sich jeder parlamentarischen Kontrolle. Was Regierungschefs dazu noch zu sagen haben, ist reines Geplapper, taugt aber immerhin noch so viel, um bis zur nächsten Wahl über die Runden zu kommen. Hofft man zumindest.

Aber vielleicht werden uns die Lakaien des großen Geldes nach dem Bilderberger-Treffen in Tirol, also nach der Befehlsausgabe, bereits die Sommerferien-Stimmung vermasseln. Worauf dürfen wir uns, spätestens aber garantiert nach den nächsten Wahlen, auf nicht absehbare Zeit denn einstimmen? Wir können es nur erahnen. Schon mein verstorbener Freund Viktor Farkas hatte sich nicht unberechtigt unheilschwanger gefragt: „Bedrohen geheime Langzeitpläne unsere Zukunft“? („Schatten der Macht“, Kopp-Verlag, 2003). Ja, sicher!

Daß diese Pläne bisher ganz im Sinne der Hochfinanz und den US-amerikanischen politisch-ökonomischen Interessen gelegen sind, ist aber schon klar. Und doch könnte sich mittel- bis längerfristig grundlegend etwas ändern, nachdem einige Staaten mit China und Rußland an der Spitze, das Dollar-Spielchen nicht mehr mitmachen wollen.

Vorerst ist es aber einmal so, daß uns die Euro-Mannen ganz schön etwas eingebrockt haben. Etwas, daß am Ende des Tages Millionen von Europäern in bitterste Armut und einige Staaten in den Bankerott stürzen könnte. Not und Verzweiflung vieler könnten diese Europäische Union heimsuchen. Aber nein, der Draghi und seine Kumpanen in Politik und Finanzwelt würden sich, wie schon gesagt, deshalb nicht aufhängen, da bin ich mir einigermaßen sicher.

Hermann Hesse meinte einmal, man habe die Schicksale, die man hervorrufe und die zu einem passen. Stimmt irgendwie, aber liegt es nicht auch an uns, ein anderes uns passendes Schicksal hervorzurufen? Und zwar, indem wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und es nicht weiter der Finanzindustrie und ihren Lakaien überlassen.

Den Österreichern bietet sich dazu die einmalige Gelegenheit vom 24. Juni bis 1. Juli 2015: Eintragungswoche des Volks-Begehrens zu EU-Austritt. (Auf jedem Gemeindeamt / Magistrat, auch Sa und So offen. Weitersagen!

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Politiker – Traumberuf für Selbstdarsteller und Sprücheklopfer

Politicien – emploi de rêve pour egomaniacs et bagout marchands
Politician – dream job for egomaniacs and patter merchants

Viel reden, wenn der Tag lang ist, und wo am Ende nicht viel Positives oder Gescheites dabei herauskommt.Wer denkt da nicht an aktive Politiker? Und es sind ihrer wenige, die wenigstens im Alter oder nach ihrem Ausscheiden aus der Politik plötzlich von bemerkenswerter Einsicht geplagt würden. Daher gehen heute unzählige Mandatare, so wie sie ihr Amt ausgeübt hatten, mit Blindheit geschlagen, aber bestens versorgt, in die Luxusrente oder wechseln bloß den Einkommensstandort.

Noch aktiv in der Politik, spielt sich aber so mancher Sprücheklopfer als narzistischer Edler von Gut auf, derselbe aber seine Wähler in Wirklichkeit geringschätzt und diese auch noch hinten und vorne belügt. Zum Beispiel, wenn er die ach so hehren Absichten der Putschisten in der Europäischen Union der Konzerne ins Treffen führt. Oder als bestellter und geschätzter CO2-Märchen-Erzähler der Atom-Lobby wärmstens zuarbeitet.Da kann natürlich jede Polkappe nur so dahinschmilzen.

Der französische Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Präsidentenberater Jaques Attali, gibt kein Geheimnis preis, wenn er sagt, ich zitiere aus der Erinnerung: Politiker seien in Wirklichkeit entpolitisierte Marionetten und frönten dem Spektakel. Sie hätten keine Visionen für eine klare Zukunft, sondern bloß leicht hingeworfene Worte, die man morgen schon wieder vergessen oder ignorieren könne. Attali, zwar auch nicht über jeden Verdacht erhaben, hat ja ausnahmsweise nicht ganz unrecht. Für ihn wie für einige andere auch gilt: Nachher ist man meistens klüger.

Ob das auch auf Helmut Kohl zutrifft? Der protzte 1998 im Bundestag nämlich damit: „Meine Damen und Herren, nach der vertraglichen Regelung gibt es keine Haftung der Gemeinschaft für Verbindlichkeiten der Mitgliedsstaaten und keine zusätzlichen Finanz-Transfers.“ Und sein der D-Mark ebenbürtige Euro, wie er ihn – wie auch die ehemalige österreichische Staatssekretärin Ederer – zu preisen wußte, erweist sich im Nachhinein als Seifenblase. Lug und Trug ist der Politik Acker und Pflug, sagten die Alten. Und beim Dichter heißt es: das Volk ziehe den Karren, auf dem die Politiker ihr Theater aufführen.

In Österreich erweisen sich derzeit parlamentarischer Untersuchungsausschuß und Steuerreform als kabarettistische “Events”. Und „Sowohl-als-auch“-Minister und Vizekanzler Mitterlehner fordert den gesunden Hausverstand der Mehrheit heraus, wenn er meint, das Bundesheer könne in eine (Anm. gewiß der Nato dienliche) europäische Armee integriert werden – was eine weitestgehende Professionalisierung voraussetzte – und Österreich gleichzeitig seine Neutralität bewahren.

Zur gleichen Zeit aber wettert Mitterlehners Partei gegen des Verteidigungsministers Berufsheer-Ambitionen. Man fragt sich da ja nur mehr, wer ist mehr gespalten, der Minister oder seine eigene Partei. Gerade beim Thema Sicherheit gehen EU-Politiker auffällig oft mit eigenartigen Ideen hausieren, die sich bei näherem Hinsehen nicht selten als Bankerotterklärung der Politik erweisen.

So tönte es von Seite des deutschen Innenministers Thomas de Maiziere: “Wir müssen materielle Anreize für die Bürger schaffen, damit sie den Einbruchschutz in ihrem Haus oder ihrer Wohnung verbessern.“ Aha, anstatt dafür zu sorgen, daß die Ursachen der ausufernden Kriminalität beseitigt werden, sollen die Bürger tief in die Tasche greifen, um sich gegen die von der Politik verschuldete und sich vergößernde Gefahrenlage abzusichern. Daß dazu Otto Normalverbraucher dann auch noch aufgefordert wird, irgendwelche wildfremden Asylanten bei sich zuhause aufzunehmen, ist doch ein starkes Stück Chuzpe.

Wie kommen Politiker dazu, so locker daher zu plaudern, über die wahren Anliegen des Volkes drüber zu fahren? Die Antwort hätte schon Konfuzius-Schüler Mengzi gewußt. Er nämlich sagte, „sie“, die Verantwortlichen im Staate, „nehmen ihre Worte so leicht, weil sie nicht zur Verantwortung gezogen werden.“ Wie recht er doch hat.

Im Gegenteil, für ihr oft fahrlässiges, verantwortungsloses Verwalten und ihre gelegentlich mörderische Verachtung des Gemeinwohls, werden solche Politiker nach ihrem Ausscheiden noch zusätzlich belohnt. Nicht selten als Regierungsberater oder Geschäftspartner eines orientalischen Potentaten, als Ausichtsratsmitglied einer Schweizer Bank oder Vorstandsmitglied eines dankbaren Konzerns.

In der Tat zeigen die heutigen politischen Eliten in überwiegendem Maße überhaupt keine Bereitsschaft Verantwortung für jene Voraussetzungen und Grundbedingungen zu übernehmen, ohne die eine hochstehende Zivilisation nicht überleben kann. Sie leben weder hohe Ideale, noch haben sie irgendein Gefühl für historische oder gemeinschaftliche Pflichten. Außer für jene, von fremden Herren und Meistern ihnen auferlegten oder anempfohlenen.

Dafür läßt es sich privilegiert auf dem Rücken des von ihnen geistig bereits beiseite geschobenen Volkes prächtig leben. Ausnahmen gibt es, doch die zahlen für ihr Nicht-Mitspielen den Preis der Nicht-Beachtung. Darben müssen aber auch sie nicht später in der Pension.

Wohin man kommt, wenn es an Verantwortung fehlt, glaubt der zitierte Jacques Attali im Fall Deutschland vorauszusehen. Dieses Land, meint er, werde in 20 Jahren der ‚kranke Mann‘ in Europa sein, weil man die Schwäche einer Nation an der Demographie messe und an der Fähigkeit zu langfristigen Strategien. Deutschland hat keine langfristige Strategie […] Das deutsche Bankensystem sei bankrott und Deutschland „ein veraltendes Land mit katastrophalen Grundschulen und sinkender Produktivität, weil die meisten Exportprodukte gerade kopiert werden.“ Da könnte was dran sein.

Es ist nicht einmal ein schwacher Trost, wenn ich meine, Frankreich sei nicht so viel besser dran. Wohl deshalb hat der Franzose Attali berechtigte Angst, schließlich sitzt man im selben Boot, das man mit vereinten Kräften noch zum Kentern bringen könnte. Und während der sprichwörtlich kleine Mann in immer größere Bedrängnis gerät, hat sich die politische Elite eine luxuriöse Parallelwelt aufgebaut. Da wie dort.

Wenn es in deutschen und anderen Landen noch keine vorrevolutionäre Stimmung gibt, wie sie Attali übrigens für Frankreich bereits zu bemerken glaubt, dann liegt es wohl an einer Zeitverzögerung. Aber daß der allgemeine Groll bald auch in unseren Landen spürbar werden könnte, daran habe ich keine Zweifel.

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