Europa brennt! Und wir schauen zu?

L´Europe brûle! Et nous regardons?                                                                              Europe burns! And we watch?

 

Paris ist nicht mehr Paris, zitiert Donald Trump einen seiner Freunde. Wo jener recht hat, hat er recht. Als ich vor zwanzig Jahren in Paris ein Gespräch mit Jean Marie Le Pen führte, standen  brennende Autos und Straßenschlachten noch nicht auf der Tagesordnung. Heute, wo seine Tochter  das Präsidentenamt anpeilt, wird in der Stadt der  Liebe regelmäßig  gebrandschatzt und geplündert. Nicht nur durch Gewaltszenen  macht sich dieses Andere  bemerkbar, in einigen Straßenzügen und Wohngegenden auch schon folkloristisch-atmosphärisch. Paris,  jetzt als Leidensstadt,  befindet sich aber in guter Gesellschaft mit Brüssel, Malmö, Berlin, Duisburg, Wien, und einigen anderen Städten, deren leidgeprüfte  Bevölkerung von der Politik bloß mit verbalen Beruhigungspillen abgefertigt wird. Einigen Bürgern platzt aber dennoch  schon der Kragen.

So stört den  Bürgermeister von Wiener Neustadt in Niederösterreich, daß bereits 56,5 Prozent aller Schüler seiner Stadt nichtdeutscher Muttersprache sind. In Wien immerhin 50 Prozent, was sich auch in der Kriminalitätsrate niederschlägt. Parallel dazu wächst die terroristische Szene. Der sehr umtriebige österreichische Außen- und Integrationsminister möchte mit mehr Deutsch-, Werte und Orientierungskursen gegensteuern, auch an gemeinnützige Arbeit denkt er. Nicht nur Islamisten, auch gewöhnliche Vergewaltiger und Totschläger mit Migrationshintergrund werden davon wenig beeindruckt sein. Ein per Migration implantiertes inländerfeindliches populationsdynamisches Experiment, in dessen Schoß Gewalt und Chaos gedeihen, mit österreichischem „Wir schaffen es“ auf die Reihe kriegen? An der Integration gescheiterte Schweden werden das belächeln.

In dem nordischen Land beklagte sich, die veröffentlichte Meinung und politisch motivierte Vertuschungen ignorierend, Kommissar Peter Springare aus Örebro auf Facebook darüber, daß die Polizei bald zu 100 Prozent mit Migrantenkriminalität beschäftigt sei. Nicht nur dort.  Längst könnte ein vereinter europäischer Polizeichor dazu sein Klagelied anstimmen. Doch die für Gewalt und Chaos in Europa Verantwortlichen, voran Verhängnis Merkel, wollen – auch zur Freude einiger geistesgestörter Gutmenschen – ihre Invasionstrilogie aus Flucht, Immigration und Bevölkerungsaustausch verstärkt weiterführen. Will heißen:„more of  the same“! Zu den Spinnern gehören doch hoffentlich nicht die kürzlich ins Gerede gekommenen Richter des Europäischen Gerichtshofes. Obwohl diesbezüglich leise Zweifel erlaubt sein sollten.

So verlautet aus den Couloirs desPalais de la Cour de Justice“  in Luxemburg, in Zukunft solle  jeder Mensch egal wo, dem Folter oder erniedrigende Behandlung droht, das Recht haben, ein Visum für ein EU-Land seiner Wahl zu erhalten. Daß etwa in Schweden in den  letzten vierzig Jahren, also seit es Einwanderungsland ist, die Gewaltverbrechen um 300 Prozent gestiegen sind, scheint die hohen Richter anscheinend nicht zu beeindrucken. Auch die zwei Mitglieder des Hauses Rothschild und Herrn Soros sowie die Vertreter von Goldman Sachs und des Rockefeller Fonds nicht, die alle an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen hatten.                                                                                  Daß diese Konferenz  ausgerechnet in München stattfand, ist geradezu eine Groteske, wo doch im Falle eines Krieges zwischen Rußland und den USA Mitteleuropa, wie bereits 1952 vereinbart („Kronenzeitung“), als Kriegsschauplatz vorgesehen ist. Was allein den  nämlichen Gelddynastien  in London und New York hohe Gewinne bescheren würde.

Ja, es sieht schlecht aus mit unserer Sicherheit und damit auch mit unserer Zukunft. Für jeden klarsichtigen und vernünftigen Menschen ist es  nicht fünf vor, sondern bereits fünf nach Zwölf. Und das betrifft eben in besonderer Weise das durch die  massenhafte Aufnahme Fremder verursachte Chaos mit Aussicht auf mehr.                                                Das Haus Europa brennt, doch seine Politiker löschen nur stümperhaft  und, wie es scheint, nur ungern und ignorieren die Glutnester, die durch laxe Politik und offene Grenzen  immer wieder neu entfacht werden. Vor einer radikalen Lösung (z.B. Einwanderungsstop, kein Recht auf Familienzusammenführung, Begrenzung des Nicht-EU-Ausländeranteils usw.) schrecken sie zurück, preisen den von Kriminellen, Analphabeten und jede Menge Taugenichtse durchsetzten  Flüchtlingsstrom als eine Bereicherung und empfehlen ihren Wählern, Gewalt und Terror als unvermeidliches Schicksal anzunehmen. Ultimative Draufgabe: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ (Angela Merkel, antideutsche Ikone).

In der Tat, sie, die führenden EU-Politiker, schaffen den Nationalstaat ab und dazu auch gleich das Volk und beschimpfen den Widerstand  als Pack. Sie zerstören Europa im Namen desselben und schieben die Schuld ihren Kritikern in die Schuhe. Infam nenne ich dies. Daher  bin ich der Meinung, daß alle Politiker, die  aktiv den Austausch der Bevölkerung betreiben oder  keinen nennenswerten Widerstand dagegen unternehmen und/oder Vorbereitungen für einen  Angriffskrieg gegen Rußland treffen, eines Tages gnadenlos zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

*Einer Analyse von Ines Laufer  zufolge, sollen Einwanderer fünfmal krimineller sein als Einheimische; bei Gruppenvergewaltigung fast 20 Mal  (bei Facebook einzusehen) .

Zum Thema

Untergang schauen https://youtu.be/jXFhMBT-h2c

Merkel spinnt: https://youtu.be/qRBTRXTn-BU

Brüssel: Multikulti ist Schicksal http://videos2.focus.de/wochit2/2016/05/06/572c8a72e4b0a188ed297b45-1280x720_May_06_2016_12_23_35.MP4

Horror in Schweden https://youtu.be/0hqZry6Rg1Q

NGO als Schlepper https://youtu.be/TbIc1LZqIAw

 Krieg in Paris https://youtu.be/qWhnu6qKtwI                                      https://www.youtube.com/watch?v=OkK3OvvHzrY

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Nicht nur Björn Höcke hat etwas „vergeigt“

Non seulement Björn Höcke a raté quelque chose                                                   Not only Björn Höcke  messed up something

 

Die Zuchtmeister der politischen Korrektheit dürfen frohlocken. Wieder einmal ist es ihnen gelungen einen national gesinnten Patrioten in die Knie zu zwingen. Der gewiß unter Druck stehende Björn Höcke (AfD), der sicher kein Neo-Nazi ist, auch kein Hoch- und Landesverräter wie einige andere Politiker, hat sich nachträglich unnötigerweise entschuldigt. Druck hin oder her: „Freiheit ist das Recht, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.( George Orwell ).

Zu der  wenig erfreulichen Sache  fällt mir ein passendes altes deutsches Sprichwort ein: Fürchten und Zagen hat manchen geschlagen. Aber auch dieses sollte man wissen: Ehre und Gewinn schlafen nicht in demselben Bette. Nicht selten verliert man beides. Keineswegs möchte ich damit über jemanden den Stab brechen. Steht mir auch nicht zu. Wiewohl Höckes mea culpa unter den herrschenden  Umständen verständlich ist, politisch war es  ein Fehler.

In letzter Konsequenz  könnte jetzt der von ihm selbst befürchtete Umstand noch schlagend werden, daß die AfD  in der Tat die letzte Chance war, auf evolutionärem Weg noch eine grundlegende Änderung in Deutschland herbeiführen zu können. Dazu hätte vor allem der Wille der  Parteiführung gehört, geschlossen und entschlossen dem mit Lügen und Heuchelei verseuchten  Meinungsklima entgegen treten  zu wollen, anstatt, wie es den Anschein hat,  auf Ministerposten zu schielen.

Vergeigt hat also auch die Parteispitze  etwas, und das könnte schwerer wiegen als Höckes mißverständliche  Bemerkungen zur Erinnerungskultur. Womit sich die Frage  stellt, kann die AfD noch eine Alternative sein? Schadenfreude wäre dennoch unangebracht. Alle  jene aber die weder wie rechte Hornochsen jetzt blind drauflos stürmen möchten, noch weiter den institutionalisierten Canossagang als Staatsräson akzeptieren wollen, müßten endlich erkennen: es gibt eine Lücke, die  eine nationalrevolutionäre Bewegung füllen könnte.

Ich  bleibe dabei: ohne revolutionäre Erneuerungskraft wird weder  dieses Deutschland noch das restliche Europa dem weiteren Niedergang noch etwas entgegensetzen können. Jede andere Annahme wäre  illusorisch und gefährlich. Der angeschlagene Selbstbehauptungswille besonders des bald geschichts- und gesichtslosen Deutschen hat einen Tiefpunkt erreicht, der zu äußerster Besorgnis Anlaß gibt. Wegschauen ist kein Mittel der Wahl.

Daß eine unheilvolle  Entwicklung absichtlich gefördert wird, dafür gibt es genügend Indizien. Frau Merkels Politik ist ja nur die Spitze eines Eisberges, der  nicht nur dem deutschen Volk zum Verhängnis werden könnte. An „Germany must perish“* erinnernde, nicht zu unterschätzende  antideutsche politische Initiativen, die zugleich antieuropäische sind,  unterstützen parallel dazu die Bemühungen, Überliefertes und gemeinschaftlich Bindendes  auszuradieren.

Dazu gehören, neben anderen, so harmlos scheinende Umbennenungsfeldzüge gegen die altehrwürdige Ernst Moritz Arndt-Universität in Greifswald  oder  auch die  Attacke eines österreichischen Ignoranten im Ministeramt gegen den Heldenplatz in Wien. Tabula rasa auch sonst in der Geschichte, ausgenommen jene 12 bzw. sieben Jahre.  Die leeren Seiten  können ja dann  mit den „Heldentaten“  der  Schlägerbanden mit Migrationshintergrund gefüllt werden.

Gegen Gesinnungstrotteleien und ganz allgemein gegen eine verhängnisvolle Entwicklung anzukämpfen scheint nun zwar auch ein Anliegen Höckes zu sein. Jetzt  aber hat der  AfD-Rebell mit seinem Einknicken zu unpassender Zeit erneut etwas „vergeigt“. Deutschland scheint damit einen weiteren Hoffnungsträger bereits in der Etappe verloren zu haben. Wenn noch dazu keine klare  Abgrenzung zu jenen erfolgt, die unkritisch der NS-Ideologie huldigen und auch nicht zu  jenen, die sich  nicht genug krümmen können, dann ist politische Panne angesagt.

Nun sterben Alternativen  zum Glück ja nicht aus. Nachdem alle etablierten Parteien, und die AfD möchte dazu gehören, bloß den allgemeinen Niedergang verwalten, also die Insolvenzverschleppung eines morschen Systems betreiben, sollte dies ein Ansporn zu einem mutigen Aufbruch in Richtung einer auf religiös-sittlichem Fundament beruhenden neuen Ordnung sein, in der die Regierenden keine im Gegensatz zu den Regierten stehenden Interessen mehr haben. Wer die Lage richtig einschätzt, muß sich daher aufgerufen fühlen, Neues zu wagen. Nach dem Motto: National ist revolutionär, Tradition ist Fortschritt!

*Publikation von Theodore Kaufman, 1941

Zum Thema

AfD-Kritik  https://youtu.be/cCyxP6dvZZw

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Wohin, meine lieben Deutschen?

Où alors, mes chers allemands?                                                                                          So where, my dear German ones

In der römischen Welt, schreibt Montesquieu, waren die Freien bis zum äußersten frei, und die Sklaven bis zum äußersten Sklave. Im Unterschied zu heute, wußten jedoch die römischen Sklaven, daß sie Sklaven sind. Die beauftragten  Sklaventreiber von heute haben es nämlich verstanden, rund um die ihnen Anvertrauten eine Scheinwelt aufzubauen, in der es genügt, den Bauch voll zu kriegen und die Moral außen vor zu lassen. Willkommen in der Traumrepublik! Aus dieser kann vermutlich kein Spartakus erwachsen, denn, wie schon Marie von Ebner-Eschenbach bemerkte, es seien die glücklichen Sklaven die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Damit sind wir bei Deutschland  oder dem, was davon übrig geblieben ist. Der „Schrumpfgermane“ hat sich  mittlerweile so an sein Sklavendasein gewöhnt, daß er die Freiheit gar nicht mehr vermißt und jeden, der für sie eine Lanze brechen möchte bekämpft oder von staatlicher Seite bekämpfen läßt. Die Steine zwischen denen der Deutsche seit 1945 gemahlen wird, nützen sich zwar schon ab, könnten aber doch noch dem WKII-Kriegsziel seiner heuchlerischen „Freunde“ weiter dienlich sein. So frage ich mich mit den Worten von General Uhle-Wettler: „Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? Sind die Deutschen müde geworden und ergeben sie sich widerstandslos ihrem Schicksal?“

 In der Tat, beinahe scheint es so. Die politischen Schattenspiele vorgetäuschter Gegenwartsbewältigung verdrängen ja  alle Warnungen und Ratschläge der Sehenden. Lieber hört man denn auch zum hundertsten Male aus Politikermund, man wolle doch das (auf Täuschung und Sand) aufgebaute „Wertefundament“ verteidigen. Außerdem, sagt der neu angelobte Diener seiner Herren,  ist denn nicht Deutschland „ein Anker der Hoffnung für die Welt“? Hurra! Mit dem Ergebnis einer wachsenden Verlorenheit des Deutschen in einer ihm zunehmend fremder und unsicherer werdenden Umgebung, reichlich bevölkert von kriminellen Scheinasylanten, Geistesgestörten und Zynikern.

Wenn ich alles recht bedenke, dann spielen die Deutschen dieser Tage eine doch recht eigenartige Rolle in der Weltgeschichte. Das Ausland könnte sie bereits so sehen: Da sitzen sie wie Affen um ein Feuer im Wald, wissen aber nicht, es mit neuem Holz zu nähren. Der entwurzelte Deutsche, so denken sie jenseits der ungesicherten Grenze weiter, bestimmt sich eigenartigerweise dadurch, daß er nicht mehr organisch existieren will. Er ist außerstande das Wirkliche in sich selbst zu erfahren, von dem er abgesondert zu leben scheint. Aus reiner Lebensbegierde und Blindheit merkt er  nicht, wie er die Grundlagen seines Daseins zerstört.                                                                                                                           Ich meinerseits befürchte, wenn der Deutsche  nicht umdenkt, wird er sich eines Tages auf „erzwungene Wanderschaft“ (Copyright Weizsäcker) begeben müssen. Wohin?

Zum Thema

Ende der Deutschen https://youtu.be/wjB87jl89dA

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Der letzte Akt

                                                                                                                                                                      

Der letzte Akt – Offener Brief des Generals a.D. Reinhard Uhle-Wettler an die Regierung in Berlin.  Le dernier acteLettre ouverte  du général Reinhard Uhle-Wettler au gouvernement à Berlin. The last actOpen letter of the general Reinhard Uhle-Wettler to the government in Berlin

 

„Unsere Vorfahren setzten ihr Leben für den Bestand von Volk und Vaterland ein. Sie kämpften gegen die Ungarn, die Mongolen, die Türken und die Bolschewisten. Erstmals in der Geschichte unseres Volkes hat Deutschland eine politische Klasse, die es in aller Offenheit darauf anlegt, das deutsche Volk, auf dessen Wohl sie verpflichtet ist, gezielt in eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Bevölkerung   zu verwandeln. Deutschland „verändert“ sich, ist aus den Führungsgremien und der Presse zu vernehmen. Dies ist die Folge der verderblichen historischen Entwicklung.

Der Zweite Dreißigjährige Krieg ((1914-1945) entmachtete, dezimierte, schwächte und beraubte das Deutsche Reich entscheidend und beendete schließlich seine Existenz. Nahezu ein Drittel des Reiches wurde abgetrennt und die deutsche Bevölkerung daraus mit Mord und Totschlag vertrieben. Das in vier Besatzungszonen geteilte Restdeutschland, die Bundesrepublik Deutschland unter der Herrschaft der westlichen Alliierten sowie die Deutsche Demokratische Republik unter der Herrschaft der Sowjetunion mußten sodann eine mehr als 45 jährige Besatzung erdulden. Diese führte im Rahmen einer von langer Hand wissenschaftlich geplanten und durchgeführten Umerziehung (Re-education), auch „Rezivilisierung genannt (Wolffsohn) zur Zerstörung der deutschen Seele und zur Schaffung eines neuen Deutschen.

Die über viele Jahrhunderte gewachsene Wertewelt, die Traditionen und Verhaltensnormen wurden planvoll abgebaut und durch eine Bußkultur in Verbindung mit kultureller Kollaboration ersetzt, die weder Würde, noch Stolz noch Selbstbewußtsein aufkommen ließen. Nationale Interessen und Staatsraison galten in der Politik nicht, wie sonst üblich, als maßgebliche Größen. Volk und Nation fanden als herausgehobene Werte keine Beachtung mehr. Wer solches vertrat, wurde und wird bis zum heutigen Tage regelmäßig als Rechter, Rechtsextremer (Verfassungsfeind!) oder gar als Neonazi ausgegrenzt und verfolgt. Gern wird auch unangepaßten Bürgern die unbestimmbare Narrenkappe des „Rechtspopulisten“ aufgesetzt.

Die Verteidigung des Eigenen ist obsolet. Als neues oberstes Ziel jeder Politik wurden die Menschenrechte propagiert, die weltweit zu verwirklichen seien. Dieses utopische Ziel entspricht genau dem missionarischen Weltherrschaftsanspruch der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieser wird von der US-amerikanischen Großwirtschaft und Finanzoligarchie in Form eines Kapitalismus getragen , den Viele auch als Raubtier- oder Turbokapitalismus bezeichnen.

Eine wesentliche Verstärkung findet dieser Kapitalismus durch die besonders in Deutschland mächtige Ideologie des Kommunismus, vor allem in der Ausprägung des antifaschistischen Sozialimus. Dieser war von Anfang an international (Proletarier aller Länder vereinigt Euch!) und kann wie auch der Kapitalismus (Verbraucher aller Länder vereinigt Euch!) nur gedeihen, wenn sich die alten organisch gewachsenen Ordnungen von Familie, Volk und Nation zugunsten der angestrebten neuen Weltordnung auflösen. Diese führt unweigerlich zur Welt der Ameisen, (alle Menschen sind gleich!) deren anonyme Duftmarken bedenkenlos von den gleichgeschalteten Massen verfolgt werden. Der hier zum Ausdruck kommende utopische, universalistische Ansatz, den offensichtlich die Mehrheit der Deutschen bevorzugt, wird aber von ihren Nachbarn nur sehr zögerlich, wenn überhaupt, vertreten. Die Gefahr eines Deutschen Sonderweges und der Widerstand des Auslandes gegen deutsche Bevormundung liegen auf der Hand. Allen voran die Engländer, aber auch Franzosen, Italiener, Polen,  Tschechen, die baltischen Völker, die Ungarn und andere lassen jedenfalls nicht erkennen, daß sie ihre weltweit geachtete Identität aufzugeben bereit sind.

Nun hat es den Anschein, daß der letzte Akt der deutschen Tragödie angebrochen ist. Die von Außen in Gang gesetzte Masseneinwanderung nach Deutschland führt durch seine grenzenlose Vermischung zu einer ethnischen, kulturellen und religiösen Auflösung von Volk,  Nation und Kultur, die bald unumkehrbar ist. Das Zentrum Europas verwandelt sich in einen undefinierbaren „melting-pot“. Die Frage ist, ob Europa den Willen und die Kraft hat, dieser   Destabilisierung des Zentrums, die sich zur Gefahr für den ganzen Kontinent entwickelt,  energisch entgegenzutreten.

Gefahr im Verzug! „Scheitert Deutschland?“, fragt Prof. Arnulf Baring.Thilo Sarrazin, Bundesbankdirektor a.D. sagt: „Deutschland schafft sich ab“, General und Minister a.D. Jörg Schönbohm sagt: „Deutschland schwindet dahin, it is fading away! Prof. Johann Braun sagt: „Nach menschlichem Ermessen hat Deutschland seine Zeit hinter sich.“ Und der Germanist Kanji Nishio sagt: „Durch die Strategie der Selbstverneinung und ethnischen Selbstauflösung wird in einem halben Jahrhundert das deutsche Volk in vermischtem Zustand anzutreffen sein. Dann wird man das Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts wie das antike Griechenland zum Gegenstand der Forschung machen.“

Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? Sind die Deutschen müde geworden und ergeben sie sich widerstandslos ihrem Schicksal?“

Anmerkung von Helmut Müllers Klartext: Mit Uhle-Wettler meldet sich nach Schultze-Rhonhof und Günzel ein weiterer General a. D. unmißverständlich zu Wort. Und wann endlich ein aktiver?

 

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Der Finanzkrach vor der Tür?

Le Krach devant la porte?                                                                                                         The crash bevor the door?

Kennt man doch aus der heimischen Politik: Man erregt an einer Stelle mit reger Betriebsamkeit hohe Aufmerksamkeit und nützt die Gunst der Stunde  um,  unbemerkt vom großen Publikum, an anderer Stelle äußerst Brisantes  in die Wege zu leiten. Davon versteht auch Trump einiges. So verblüfft er die Welt mit spektakulären Aussagen und bombigen Dekreten  um in deren Windschatten seinen Wallstreet-Freunden, konkret den großen Finanzkonzernen, eine großzügige Lockerung der von seinem Vorgänger nach der Finanzkrise eingeführten strengen Regeln zu signalisieren. Womit der Finanzwirtschaft wieder Tür und Tor für den nächsten Spekulationsgau geöffnet werden könnten.  Mit nicht zu unterschätzenden Folgen auch für Europa.

Ein solcher Gau könnte  Europa noch dazu  auf dem falschen Fuß erwischen, stuft doch inzwischen die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) die in den Bilanzen der mit zu geringem Kapital ausgestatteten  europäischen Banken schlummernden zweifelhaften Forderungen (allein in Italien 360 Mrd.Euro) als höchstes Risiko ein. Hinter dieser Warnung darf  bereits die Annahme eines möglicherweise bevorstehenden Bankenzusammenbruchs vermutet werden, gefolgt von einem Finanz“crash“, was, ungeachtet einer unvermeidlichen Zinserhöhung, früher oder später einen Börsen-Krach auslösen könnte, der alle europäischen Banken ins Mark treffen könnte. Nicht ob er kommt, sondern wann, ist auch für  mich die offene Frage, und außerdem, ob ein Platzen der chinesischen Blase den Prozeß beschleunigen würde.

Allerdings hätte so ein womöglich globaler Krach aus der Sicht einer von Egoismus und Gier getriebenen Finanzoligarchie seinen Charme, könnte doch die  Gelegenheit beim Schopf gepackt und der politische Finalschlag ausgeführt werden: restlose Bargeldabschaffung und währungspolitische Neuaufstellung. Zwecks totaler Machtübernahme. Wobei wenige wieder einmal zu den großen Gewinnern zählen würden. Wie es in solchen Fällen ja meistens so wahr: Für die überwiegende Mehrheit der Steuerzahler und Konsumenten bedeutete dies jedoch  einerseits deren Ausplünderung und endgültige Versklavung, andererseits die Mutation zum gläsernen Bürger. Letzterer  könnte allerdings schon früher Gestalt annehmen.

Dazu kommt, daß  ganze Staaten, und das beileibe nicht nur Griechenland oder Italien, so gut wie am Rande des Bankrotts stehen. Also jene Staaten, die schon jetzt nur mehr die Funktion  des rettenden Strohhalms innezuhaben scheinen (wie Deutschland oder Frankreich und die USA)  und die im Falle eines größeren Krachs, der  jenen von 1929 noch in den Schatten stellen könnte, alles schultern müßten.  Da ginge es dann  letzten Endes wohl auch um eine Neuaufstellung des Weltwährungssystems, in dem der Dollar gewiß  nicht mehr die Rolle von heute einnehmen könnte. Aber auch sonst könnte einiges auf den Kopf gestellt werden.

Da nun  im Zuge des Niedergangs eines erschöpften Systems mit erheblichen Unruhen zu rechnen sein wird, muß angenommen werden, daß die dafür verantwortlichen Privilegien-Kaiser in Politik und Finanzwirtschaft ihre Position mittels staatlicher Repression zu halten versuchen werden und der totalitären Versuchung kaum widerstehen werden können. Daher meine ich, daß man potentielle Typen rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen sollte, noch bevor sie sich Derartiges einfallen lassen oder davonstehlen können. Leider ist davon auszugehen, daß von keinem einzigen Politiker, der heute mit den Mächtigen zu Tische sitzt oder demnächst bei ihnen sitzen wird,  ein Ausbruchsversuch zu erwarten ist. Es wäre erfreulich, würde ich mich irren.

Zum Thema

Finanzcrash https://www.youtube.com/watch?v=ufIQy751IIU

Europathen https://youtu.be/E4NRIz7DghM

Kapitalismus am Ende? https://youtu.be/hVj2lc8Blsc

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Björn Höcke und die deutsche Frage

Björn Höcke et la question allemande                                                                           Björn Höcke and the german question

 

Das Schicksal des Deutschen ist, in Abwandlung eines Brechtschen Gedanken, der Deutsche. Dies ließe zwar mehr als eine Deutung zu, doch eine scheint mir noch immer passend: Es ist der Deutsche selbst und seine Nation die für ihn in erster Linie maßgeblich sind  und seine Existenz rechtfertigen. Es scheint mir aber so, daß jeder, der sich diese Selbstverständlichkeit zur lautstarken Maxime macht und von da ausgehend zu unorthodoxen Überlegungen und Fragen kommt, von vielen –  dem antifaschistischen Grundkonsens Rechnung tragend –  postwendend zum „geistigen Brandstifter“ (Michel Friedman) gestempelt wird.

Die Zänkereien und Aufgeregtheiten dieser Tage, die wegen einer mutigen, zugegeben, für überreizte Naturen leicht mißverständlichen  Äußerung des AfD-Politikers Björn Höcke * zu registrieren waren, ließen gelegentlich vermuten und in dem einen oder anderen Fall zu dem Schluß kommen, der Deutsche sei tatsächlich des Deutschen Feind. Wer die zum Teil überzogenen  Aussagen der Etablierten und ihrer, wie es scheint, geistig verwirrten fünften Kolonne, nicht zuletzt aber auch einiger AfD-Politiker,  „genießt“  kann sich dieses Eindrucks jedenfalls nicht ganz erwehren. Wobei der  gewisse von fremder Hand zum Gutmensch hochgepäppelte Neudeutsche sich besonders hervortut.

Diese Figur mit dem ganz bestimmten Charakteristikum nahm schon Theodor Storm ins Visier als er meinte, es gäbe „eine Sorte im deutschen Volk, die nicht zu diesem gehören will“ und deshalb „wie ein Tropfen Gift im Blute“ gärt. Oje, deutsches Blut! Schon höre ich die Trabanten eines unerbittlichen, strafenden Sonnengestirns in vorauseilendem Gehorsam nach dem Staatsanwalt rufen. Doch den deutschen Patrioten Storm kann dies nicht mehr jucken, darüber hinaus böte die deutsche Geschichte ohnehin jede Menge „Anrüchiges“ dieser Art , besonders  für strebsame Grüne und andere Linke mit NS-belasteter Verwandtschaft.

Bemerkte doch, zum Beispiel, Goethe zu Eckermann: „Für eine Nation ist nur das gut, was aus ihrem eigenen Kern und ihrem eigenen, allgemeinen Bedürfnis hervorgeht…“. Das könnte auch Goebbels, mit dem Höcke jetzt von Dummdeutschen verglichen wird, gesagt haben. Goethe und Storm also frühe Nationalsozialisten? Unsinn natürlich. Damals wäre es zudem  keinem Deutschen eingefallen, ob gebildet oder nicht, auch nur im Schlafe einen von  Gräueltaten befleckten Zeitabschnitt  seiner Geschichte in masochistischer Weise über die ganze Gegenwart zu stülpen und die  große deutsche Nation zu einer in Sack und Asche wandelnde Schuldbekennungsgemeinschaft oder  Aufarbeitungsgesellschaft zu degradieren. Eine weitere Schande  für die von der internationalen  Völkergemeinschaft kein Pokal vergeben wird.

Nun kommt Generationen später die gewiß intelligente Frauke Petry, maßregelt öffentlich den Parteifreund und meint in Richtung des Gescholtenen, es gelte nach vorne zu schauen. Was ein führender freiheitlicher EU-Politiker im Namen seiner Partei gerne mit „erfreulich“ kommentierte. Aber, bitte sehr, wer schaut nicht nach vorne? Wer nicht nach hinten? Doch die „Anordnung“, daß bestimmte Bindungen ins Gewesene, das ja nicht nur törichte und verbrecherische Seiten aufweist,  zwecks einseitiger Ausrichtung außen vor zu lassen seien wie die ganze Wahrheit auch, mutet doch etwas merkwürdig an. Was dazu führt,  die  noch wehrhaften deutschen Muskel endgültig zu lähmen und von  allem zu  trennen was einer deutschen Renaissance  dienlich wäre.

Da fragt man sich doch, soll denn in letzter Konsequenz  deutsches Streben nach Wahrheit und Freiheit dem Ehrgeiz einiger Politiker, der Machtgier  einer Partei, der unsittlichen Begierde nach Beherrschung untergeordnet werden?  Soll deutsche „Schande“ verlängert, ja verewigt  werden? Ich möchte und kann eine solche Bestrebung, ob bewußt oder unbewußt, der AfD-Führung nicht pauschal unterstellen, aber manche Auftritte und Aussagen einzelner ihrer Vertreter finde ich dann doch einigermaßen verhaltensauffällig. Und so stellt sich nicht nur mir die Frage, ob in diesen Fällen die charakterliche Reife mit der politischen eigentlich noch Schritt halten kann.

Gewiß übersehe ich dabei nicht, in welch schwierige Lage sich einige europäische rechtspopulistische Politiker  mit ihrer Partei aus taktischen und strategischen Überlegungen, vielleicht auch aus persönlichem Ehrgeiz,  bereits hineinmanövriert haben. Zum Schaden des Ganzen, denn in einer solchen Position werden Forderungen nach mehr Selbstbestimmung zur reinen Makulatur. Wie auch die zu Beginn durchaus vorhandene Aufrichtigkeit des einen oder der anderen mit fortschreitender Anpassung in eitle Einfalt münden kann. Damit  läuft ein regiertes Volk  in Gefahr, unweigerlich von einer Abhängigkeit in die nächst größere geführt zu werden. Cui bono?

Also, so frage ich, wie lange soll diese deutsche Nation denn noch warten bis endlich die deutsche Frage, und dazu gehört eben auch der offene Umgang mit ihr,  in Berlin auf die Tageordnung gesetzt wird? Warten bis das Deutsche ethnisch-kulturell zu einer vernachlässigbaren Größe geworden ist?  Ja, ja, ich weiß schon, Deutschland ist ein –  in einigen Bereichen durch Begriffs- und Geschichtsverfälschung** verdunkeltes –  immer noch besetztes Land. Erwächst aber daraus für wache deutsche Patrioten nicht ein Auftrag und mehr als nur Überschriften?

Wie denn sonst als in Freiheit und bei voller Souveränität könnte,  um mit Konfuzius oder Max Weber zu sprechen, noch rechtzeitig eine „sittliche Durchgestaltung“ einer neuen deutschen Daseinsordnung gelingen? Höcke  hat in schwieriger Zeit zumindest einen weiteren Denkanstoß geliefert. Deutschland hat er damit nicht geschadet. Einer Partei, die Angst vor der eigenen Courage bekommt und vielleicht eine ganz normale Partei am Futtertrog werden möchte, natürlich schon. Die AfD hat in ihrem Programm einige bemerkenswert gute Ansätze in die richtige Richtung, aber wie schon einmal von jemandem formuliert, gilt auch hier: „die Wahrheit der Absicht ist die Tat“. Versprochen wurde dem deutschen Michel schon genug.

* Höcke hatte, ähnlich wie der Spiegel-Herausgeber Augstein 1998,  das Holocaustmahnmal in Berlin ein „Denkmal der Schande“ genannt.“Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat“, sagte Höcke. Zudem forderte er, wieder eine positive Beziehung „zu unserer Geschichte“ aufzubauen und sprach von einer „dämlichen Bewältigungspolitik“ die eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ erfordere.

**Feldmarschall Montgomery: “Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph der Sieger über die Besiegten“.

Zum Thema

Denkmal der Schande https://youtu.be/kJdPedEGcGs

Souveränität Deutschlands https://youtu.be/vjf3WMzPvpY

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Donald Trump oder Ein fatales Mißverständnis

Donald Trump ou Un malentendu fatal                                                                      Donald Trump or a fatal misunderstanding

Vorweg: Ich hatte weder mit Obama eine Freude, noch wird mir Trump eine solche bereiten wollen. Der eine wie der andere ist bloß Vertreter einer Oligarchie, deren Absichten und Ziele unverändert bleiben. Ich kann daher die Begeisterung über eine Präsidentschaft Trump, wie sie bei vielen zum Ausdruck kommt, in keiner Weise teilen. Nirgendwo mehr als in der Politik wird wieder einmal bestätigt, daß  Dinge nicht für das gelten, was sie sind, sondern für das, was sie scheinen. Und damit komme ich zu meinen Ausführungen:

König oder Narr? Nicht selten in der Geschichte waren die beiden Wörter deckungsgleich. Bei Horaz heißt es: „Das wahnsinnige Beginnen der  Könige büßen die Völker.“ Äußerst selten, daß man sagen konnte, einer sei als Herrscher ein besserer Mensch geworden als er vorher war. Wie auch nicht anzunehmen ist, daß, wenn einer zu Beginn zu groß auf die Pauke haut, am Ende als großer Dirigent endet. Im Augenblick spricht nichts, aber schon gar nichts dafür, daß Trump ein großer Präsident werden könnte. Manche halten es sogar für möglich, daß er nicht die volle Amtszeit durchhalten wird.

Trump ist, mit Blick in seine Vergangenheit, möglicherweise erpressbar, zudem ein Mann der starken Widersprüche. Daher sollte man klugerweise keine zu großen Erwartungen in ihn setzen. Das betrifft besonders  die US-Innenpolitik, in der er sich stark verheddern könnte..Mißt man Trump an seiner Vita  als Unternehmer und jetzt an den Mitgliedern seiner Regierung, dann muß angenommen werden, daß die Interessen des Volkes wie üblich jenen des „big business“ zum Opfer fallen werden. Außenpolitisch könnte er sich, falls dann innenpolitisch genötigt, sogar in Kraftmeierei versuchen. Da bieten sich einige Feindbilder an.

Sollte  ein bereits getriebener Trump jedenfalls so regieren wie er seine Geschäfte geführt hat, bleibt uns und den US-Amerikanern immerhin ein Trost: Auch in einem pseudodemokratischen System wie dem amerikanischen werden die Narren häufiger ausgewechselt als in jedem anderen. Jetzt aber müssen wir erst einmal mit Trumps aus dem Bauch heraus geführten Polit-„Show“ leben. Denn mit Trump ist ja anscheinend kein Mann mit schlüssigem Konzept, aber sicher auch kein Revolutionär ins Weiße Haus eingezogen. Nicht einmal ein Putsch hat stattgefunden, obwohl man den Anschein erwecken möchte, ein solcher  habe stattgefunden.

Innerhalb des „Establishments“ wurden bloß die Karten neu gemischt, die Gesichter ausgetauscht. Und wie in jedem Spiel gab es eben Gewinner und Verlierer. Doch die Spielmacher, die nicht nur in den USA weiter das Sagen haben, sind dieselben, die für alle großen Probleme amerika-und weltweit hauptverantwortlich sind und die jetzt vor allem den Groll der kleinen Leute im eigenen Land fürchten, mit Trump aber doch noch den Politikdarsteller gefunden zu haben glauben, der mit vollmundigem, zum Teil albernem Gerede  („Wir geben die Macht zurück, an euch, das Volk.“) ) Bürger-Unmut neutralisieren soll.

Eine Weile zumindest kann das gelingen. Doch währenddessen  könnten die bürgerlichen Freiheiten auch unter Trump weiter beschnitten werden. Denn die Herrschenden sind längst in einen Machtrausch geraten, und Trump wird sich da womöglich nicht ungerne mitreißen lassen. So sehen es inzwischen viele US-Amerikaner. Bereits vor mehr als zehn Jahren meinte Norman Mailer, Amerika befände sich in einer prätotalitären Situation. Mit dieser Einschätzung scheint  der inzwischen verstorbene Schriftsteller erst recht aus heutiger Sicht goldrichtig gelegen zu sein.

Trumps Amerikabild ist im Übrigen von einer unüberbietbaren Arroganz geprägt, die in ihren Ausuferungen an die damaligen Lobpreisungen der alten, realitätsfremden Männer im Kreml erinnert. Und was soll man von seinen Tiraden gegen den Iran halten? Man muß wirklich am Verstand des Donald Trump zweifeln, wenn er sich von der Israel-Lobby in so ein idiotisches  Iran-„Bashing“ hinein hetzen läßt. Mit seinem derselben Lobby nahestehenden Schwiegersohn als Chefberater darf diesbezüglich einiges mehr erwartet werden. Und dann noch die Brüskierung Chinas! Mag schon sein, daß das auch hierzulande vielen gefällt, seriöse Politik sieht aber anders aus.

Nun sind wir aber  nicht nur Zuschauer, sondern bald auch Betroffene, und viele nicht nur in deutschen Landen glauben sogar im Windschatten Trumps noch weiter nach vorne zu kommen. Gewiß, Trump hat da und dort solche Hoffnungen geweckt. Schließlich klingt es ja verlockend für national gesinnte Ohren, wenn das Bedürfnis der Menschen nach nationalen Bindungen und mehr Mit- und Selbstbestimmung angesprochen wird. Auch Protektionismus, Immigrationsskepsis, TTIP und eine europadienliche Trump-Putin-Achse kommen gut an. Letzteres ein Wunschtraum wahrscheinlich.

Was aber könnte es denn noch sein, was besonders unsere Rechtspopulisten beim Namen Trump so himmelhochjauchzend stimmt? Marine le Pen sieht gar die Geburt einer neuen Welt. Köstlich. Auch Frauke Petry verfiel in wahrscheinlich voreilige Trump-Euphorie. Sollten ihr Trump-Vertraute  etwas von einem Friedensvertrag geflüstert haben? Natürlich nicht. Kanzleraspirant Strache  wiederum  mußte bei der Krönung des neuen „Messias“, wenn auch nur als Randfigur, unbedingt dabei sein. Imagepflege in Richtung Heimat.

Alles in allem nicht etwas zu viel an Erwartungen und auch schon Huldigungen für feierlich so Dahingesagtes und einige zum Teil mißverstandene Aussagen eines jetzt schon im eigenen Lande umstrittenen US-Präsidenten? Weder wird Trump seine Truppen aus Deutschland abziehen, noch hat er die Absicht die NATO aufzulösen, noch  möchten er und seine Mannschaft ein ökonomisch zu starkes und  politisch eigenständiges Europa. Aber mehr in die Pflicht nehmen, das schon. Europa ist verwundbar, und das soll es aus US-Sicht auch so bleiben.

Und so wird sich auch unter Trump daran nichts ändern, daß US-Geheimdienste uns weiter vermehrt ausspionieren und weltweit Umstürze organisieren und finanzieren. Das alles weiß Putin natürlich, der die gewissen Anspielungen Trumps gewiß besser einzuordnen weiß als unsere diesbezüglich in Illusionen schwelgenden blauäugigen Populisten, deren merkwürdige außenpolitische Ambitionen in manchen Bereichen jenen Trumps ähneln. Sind da und dort die Drehbuchautoren und Regisseure im Hintergrund vielleicht dieselben?

Anmerkung: Wer mehr über Trump wissen möchte, dem empfehle ich das erhellende Buch „Die Akte Trump“ des Pulitzerpreisträgers David C, Johnston, erschienen 2016 im Ecowin-Verlag

Zum Thema

Donald Trump und Israel https://youtu.be/T97Bq3sQMDw

Donald Trump und CIA https://youtu.be/O97Dom8J_lI

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