Fragen in Zeiten wie diesen

Des questions dans des périodes comme celle-ci

Questions in times like these

 

Das neue Jahr hat begonnen wie das alte aufgehört hatte. Neo-Österreicher Nicolea T. durchtrennte den Hals seiner Ehefrau mit einem Schweizermesser. Eigentlich nicht dafür gedacht. Mit „Ich war in schlechter Stimmung“, soll sich der „bestens integrierte“ Macho gerechtfertigt haben. Eine verdammt schlechte Stimmung muß das gewesen sein. Wird irgendwann einer dieser Messerhelden die Schuld gar dem Klimawandel zuschieben wollen? So weit sind wir noch nicht, aber der nächste tödliche Messerangriff ist schon passiert. Dieses Mal unter Türken. Der Täter präsentierte  das blutüberströmte Opfer sogar „online“. Eine Premiere. Mal sehen wie viele es heuer werden. Von Polizeiseite heißt es, Attacken dieser Art hätten sich im Vorjahr, also 2019, verdoppelt und verdreifacht. Aber die verantwortlichen Politiker schweigen dazu. Schlechtes Gewissen oder einfach alternativlos?

Wie auch immer, trotz schlechter werdender Sicherheitslage, steigender Illegalen-Zahlen und täglichem Asylmißbrauch-Wahnsinn stiegen zuletzt die Beliebtheitswerte der türkis-grünen Koalition wie auch jene des sonst um Wortmeldungen nicht gerade verlegenen Bundespräsidenten. Deren „Fans“ sind doch nicht etwa meschugge? Nein, nur blauäugig. Es sind die attraktiven Köder, liebe Leute, und es erinnert  an einen alten Vergleich, dem nach die Menschen wie Fische seien, die sich immer wieder in denselben Netzen  fangen ließen, worin schon Tausende ihrer Art gefangen worden sind. Und deren Schicksal sollte nicht bekannt sein?

Lockere Messer  https://youtu.be/_IPG540ZXJo?list=TLPQMjAwMTIwMjBKY6d3cS1ilA

https://youtu.be/HE4IqOj44Ko?list=TLPQMjAwMTIwMjAa_BzlSrSXLA

Zur Zeit wird in Österreich viel grüne Klima-Dramatik zelebriert, übertrieben zumeist. Die ansonsten sympathische grüne Ministerin Leonore Gewessler macht den angeblich von Menschen verursachten Klimawandel für die Borkenkäferinvasion im Waldviertel und die Gesundheitsschäden bei Hitzewellen  verantwortlich. Beides soll es aber interessanter Weise schon einmal gegeben haben. Sie ist wohl noch zu jung um dies und die Tatsache zu wissen, dass, wie im Mittelalter, auch 1904 in ganz Europa eine tropische Hitze herrschte, 1957 in Wien, laut „Bild“ 40 Grad und in  Westdeutschland an manchen Orten mehr als 50 Grad gemessen worden sein sollen. Kinder meiner Heimatgemeinde konnten sich damals in dem in 1000 Meter Seehöhe gelegenen sonst eher kühlen Teich herrlich den Badefreuden hingeben. Die Erwachsenen aber schwitzten gehörig bei ihrer Arbeit auf den Feldern.

Nicht zu jung ist Frau Gewessler aber – immerhin könnte sie Gretas Mutter sein –  um die Unwahrheiten und Falschschreibungen im aktuellen Kapitel Klimawandel nicht längst durchschaut zu haben. Etwa auch den Unsinn, dass die angebliche Erwärmung eine Folge eines massiven CO2.-Ausstosses sei. In Wirklichkeit ist es, sofern es diese Erwärmung überhaupt gibt, genau umgekehrt. Sie müsste auch wissen, wie der veröffentlichte wissenschaftliche Konsens mit dem nachträglichen Segen des Papstes (neue Klientel „Klimasünder“) zusammengeschustert wurde. Und weiß sie denn nicht, dass mindestens so viele Wissenschaftler wie die beim berüchtigten Weltklimarat  angedockten die Erkenntnisse derselben bezüglich „Sündenbock“ CO2 verwerfen?

Tony Heller (Englisch) https://youtu.be/mGe9JO58Uc8

Klimawandel-Daten https://youtu.be/HwnDEfcizZE?list=PLdFyJ_aaUnWYRz6KiHarV3fU9JE640d7a

Prof.Kirstein und CO2 https://youtu.be/UiRRrMUaSb8

Immer habe es so begonnen, in großen und revolutionären Veränderungen seien neue Begriffe erdacht worden: „Großer Sprung nach vorn“, „Kulturrevolution“, „Kulakenfrage“, „parasitäre Stadtbevölkerung“ oder jetzt„Klimanotstand“, so Erwin Jurtschitsch (Mitgründer der „Taz“). Und niemand könnte eine solche „Revolution“ dynamischer vorantreiben als idealistische bis naive junge Menschen. Auch Maos Viererbande setzte auf Jugendliche, die im guten Glauben ohne viel Hemmungen drauflos stürmten und dadurch Chaos und Leid über das Land brachten. Wissen denn Greta in Schweden, Luisa in Deutschland  und Lena in Österreich denn nicht, was auch sie – bei allen guten Absichten – anrichten und vor allem für wen?

Natürlich wissen sie es nicht, sie könnten und sollten es aber bald wissen. Dass jetzt die instrumentalisierte Greta – die Welt stünde in Flammen, meinte sie im Zuge ihrer sicher nicht allein verfassten Rede – den Davos-Gipfel mit eröffnen durfte, ist zugleich der Gipfel des Mißbrauchs einer Minderjährigen. Warum traut sich kein Politiker oder Top-Journalist diesen Skandal und damit die wahren Hintergründe, die wahren Absichten und Ziele der CO2-Geschäftemacher aufzuzeigen?  Warum machen so viele Wissenschaftler bei dem Schwindel mit?

Eine mutige wissenschaftliche Stimme https://youtu.be/DIucNnxKick

Kürzlich bemühte sich Frau Merkel aus der innenpolitischen Schußlinie zu kommen und endlich wieder Punkte für ihre Partei zu sammeln. Der Libyen-Gipfel, der in Wirklichkeit dank dem Bemühen des UNO-Diplomaten Ghassan Salamé zustande kam, bot dazu eine Gelegenheit. Ob aber der so genannte „umfassende Plan“ Chancen auf Erfolg hat, darf angesichts der dahinter liegenden Interessensgegensätze stark bezweifelt werden. Abgesehen davon und den bereits erfolgten dschihadistischen Implantationen sind die Vorhaben „Stopp der auswärtigen Militärhilfe“ und „Überwachungs- und Sanktionsmechanismen bei Embargo-Verstoß“ vorerst Luftschlösser.

Es sind doch offensichtlich nicht einmal Österreichs Grenzen lückenlos zu kontrollieren – jede Woche angeblich hunderte Illegale, – also erst recht nicht die Libyens. Deutschlands Außenminister, nicht gerade der gescheiteste,  hat auch schon Pläne: Berlin könnte seine Schlepperdienste wieder aktivieren. Auch ein Einsatz der Bundeswehr wird erwogen. Welche Rolle, außer der des Landsknechtes für fremde Interessen, darf der Vasallenstaat Deutschland eigentlich sonst noch in diesem Drama spielen? Wohl die des Asylparadieses, oder?

Libyen-Konferenz https://youtu.be/8siRztNiaLw

Rußland/Türkei und Libyen https://youtu.be/6htLWobcI

Dramen spielen sich auch anderswo ab, etwa massenhaft Tote in Syrien und dem Irak. Durch die Tötung des iranischen Offiziers Qasem Soleimani  scheinen die Karten zwar irgendwie neu gemischt. Wie gesagt, scheinen, denn komplex und undurchschaubar bleibt die Lage nach wie vor. Was aber war der Grund und wer steckt wirklich hinter sowohl dem Attentat in Bagdad als auch hinter dem Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeuges? Könnte es nicht sein, dass Kräfte innerhalb der iranischen Elite den zu mächtig gewordenen General mit US-Hilfe beseitigen und die Revolutionsgarden mit dem fatalen Abschuss insgesamt diskreditieren und schwächen wollten? Wenn ja, wem zum nutzen? Dem Iran insgesamt wahrscheinlich nicht, es könnte aber auch zum Bumerang für die mutmaßlichen Drahtzieher im Westen werden.

USA vs. Iran https://youtu.be/SMl7iGHLNn0

Zuletzt noch einen Blick auf ein ganz anderes Gebiet, dem der Bildung in Österreich. Soeben erst wurde in Wien  eine Lehrerin und Ombudsfrau an den öffentlichen Pranger gestellt, da sie es gewagt hatte, die parteipolitisch bedingten Mißstände im Bildungswesen aufzuzeigen. Große Empörung auf Regierungsseite, versteht sich. Nichts dergleichen von derselben und anderer offizieller Seite, als selbsternannte „Experten“ für Demokratie und Meinungsfreiheit in der manchen Linken ans Herz gewachsenen Tradition der Gewaltausübung die Vorlesungen des Historikers Lothar Höbelt verhindern wollten. Studenten, die dennoch die Vorlesungen besuchen wollten,  bekamen diese neue Antifa-Gewalt allerdings auch hautnah zu spüren: Mit rohen Eiern beworfen, bespuckt und mit Tritten und Schlägen gegen Beine und Oberkörper angegriffen.Vom grünen Bundespräsidenten abwärts bis zu den Kommentatoren großer Medien, denen Rechsstaat und Grundfreiheiten sonst so ein großes Anliegen scheinen, übte man sich in empörungsmäßiger Hinsicht in puritanischer Enthaltsamkeit. Alles Pharisäer?

Herbert Kickl (FPÖ) zur Causa Höbelt https://youtu.be/-7ER7W4Xp3o

Aber, was rege ich mich denn auf, hatte ich nicht erst zuletzt den Rechtsstaat quasi für tot erklärt? Da mir in dieser Hinsicht bereits vor vielen Jahren ein bekannter Verfassungsjurist beipflichtete, kann ich doch mit meiner Einschätzung nicht ganz so falsch liegen. Aber wer soll  gegensteuern? Werden doch weder schwarze, pardon, türkise „Kerzenschlucker“, wie man diese Art von Scheinheiligen in meiner steirischen Heimat einst nannte, noch einen möglichen Ökofaschismus herbeisehnende Gutmenschen dazu bereit sein, sind  es doch die gleichen, die diese Entwicklung gefördert haben und diese jetzt aus Machterhaltungsgründen nicht mehr stoppen können und wohl auch nicht wollen. Geschichtsbewusste Österreicher mit Rückgrat werden die Konsequenzen abschätzen können. Aber wie viele solcher Männer und Frauen gibt es noch?

Anmerkung zu meinem letzten Beitrag betreffend die neue Justizministerin: Hier das zutreffende Video zu deren Besuch in einer Islamisten anscheinend nahestehenden Moschee in Graz. https://www.youtube.com/watch?v=PdUYWVKQf98

 Und noch ein ANHANG  

Ein interessanter Aufruf, der mir von einem Freiheitlichen zugesandt wurde und sich gewiss zur Diskussion eignet:

Positionen für die Zukunft( Der Flügel 2020)

Wir sind der rechte Flügel des freiheitlichen Lagers und wir meinen, dass es höchst an der Zeit wäre, die FPÖ wieder zu einer wertkonservativen, patriotischen Volks-Partei umzubauen. Der linksliberale Weg –  von der EU-Hörigkeit über Fristenlösung bis zum Klimawahn –  hat sich ganz klar als der falsche herausgestellt. Wir stehen für:Wahrheit, Freiheit, Heimatliebe und Gerechtigkeit! Mit diesen Grundsätzen wollen wir die Erneuerung einleiten.

FREIHEIT-

ür Österreich! Raus aus der EU! Dieses antidemokratische Vielvölkerkonstrukt ist nicht mehr reformierbar. Raus aus dem EURO! Anzustreben ist eine Finanz- und Währungsunion mit der Schweiz und dem Schweizer Franken, sowie der Beitritt zur europäischen Freihandelszone EFTA. Raus aus der Meinungsdiktatur!Die heutige Political Correctness ist das genaue Gegenteil von freier Meinungsäußerung und freier Kunst. Für die Erhaltung des Bargeldes, weil dieses geprägte und bedruckte Freiheit für die Menschen in unserem Land bedeutet. Niemand –auch nicht EU und IWF- soll die Bürger zwingen können, mit Plastikgeld zu bezahlen! Denn dieses ist für die Menschen unsicher, teuer und macht abhängig von Banken, Konzernen und staatlicher Willkür. Daher Schluss mit solchen und ähnlichen Experimenten!

SICHERHEIT–

Kontrolle unserer Grenzen. Schutz unserer Menschen! Auch den ungeborenen Mitbürgern gilt unsere diesbezügliche Verantwortung! Weg mit der Fristenlösung, hin zu einer humanen, frauen- und kinderfreundlichen Indikationenlösung! Die Sicherheit in unserer Republik muss wiederumfassend gewährleistet werden, sowohl auf den Straßen  und Plätzen unserer Heimat, als auch bei der sozialen Absicherung von österreichischen Kindern, Familien und Pensionisten!Voraussetzung dafür ist ein umfassender Grenzschutz und eine generelle  Verwaltungsreform!Beibehaltung von Neutralität und allgemeiner Wehrpflicht !

GERECHTIGKEIT–

Österreicher zuerst ! Unser Geld in erster Linie für unsere Bürger! Dies soll zum Prinzip in Gesetzgebung und Vollziehung werden! Es darf in Zukunft keine Benachteiligungen mehr für österreichische Staatbürger gegenüber Ausländern geben! Weder im Wohnungs- und Arbeitsbereich, noch bei der Justiz, in Kindergärten, Schulen, Gymnasien, Universitäten, Spitälern und Ambulatorien!Nur wer in unser Sozialsystem einbezahlt hat, bekommt auch die volle Leistung.

MENSCHLICHKEIT–

auch gegenüber Tieren! Schluss mit der Massentierhaltung in der EU! Schluss mit Lebendtiertransporten! Schluss mit Tierversuchen in der Pharma- und Kosmetikindustrie! Schluss mit den widerlich-grausamen Schächtungen! Die Tiere sind unsere Mitbewohner auf Erden. Deshalb muss auch ihnen unsere volle Verantwortung und unsere Fürsorge gelten!

DIREKTE DEMOKRATIE

nach Schweizer Vorbild. Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus. Dieses Prinzip des Artikel 1 des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes soll unmittelbare Geltung erhalten!

UMWELT und GESUNDHEIT–

Der Klimawandel ist eine Herausforderung, die wir Menschen nicht beeinflussen können, auf die wir jedoch Antworten finden müssen! Umwelt schützen – vor Plastikmüll, vor Luftschadstoffen und anderen Verschmutzungen. Neue Energieformenfördern und entwickeln –von der Photovoltaik über Brennstoffzellen bis hin zur Kernfusion. Saubere Umwelt und sichere Energieformen für eine gesunde Zukunft unserer Heimat.

Wir-Tiroler-Patrioten@gmx.at

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Österreich: Türkis-grüne Show oder mehr?

Autriche: Spectacle turquoise-vert ou plus?

Austria: Turquoise-green show or more?

 

Österreich lebt mitten in einer explosiv angereicherten globalen Umbruchsituation, deren radikale Konsequenzen alle gesellschaftlichen Bereiche im Lande später ebenso radikal treffen könnten. Da stellt sich doch die Frage: Ist denn der neuen Regierung die Konfrontation des gar nicht so freien Österreichs mit den neuen Herausforderungen auch wirklich bewußt? Und wenn, schlägt sich eine dem Ernst der Lage entsprechende Verantwortung und Voraussicht im von „Showmaster“ Kurz und Genosse Kogler (K&K) präsentierten Regierungsprogramm und in der Besetzung der Ministerien nieder oder werden sich am Ende die Fehlentscheidungen und Versäumnisse vorangegangener Regierungen fortsetzen?

Was können wir also von der neuen Regierung erwarten? Nun, wenn wir uns einmal an dem  altbewährten „Wes Brot ich ess, des Lied sing ich“ orientieren, dann bekommen wir schon einen genaueren Hinweis, der durch eingeschlagene inhaltliche Pflöcke im Regierunsgprogramm noch bekräftigt wird. Dass sowohl bei der türkisen „Boygroup“ , ja, ja, genügend Damen für das Gruppenfoto gibt es auch, als auch bei den rotgrünen Greta-Gläubigen die herrschenden Gedanken die Gedanken der Herrschenden sind, kann einem aufmerksamen Beobachter längst nicht entgangen sein. Und diese lauten unter anderem: Österreich, wie jeden anderen Nationalstaat in dieser EU – auf die von türkis-grün gerade ein Loblied gesungen wird – als geistig-kulturelles und staatlich-souveränes Individuum irgendwann überflüssig zu machen.

In dieser „Epoche des Übergangs“ (Alain de Benoist) leisten die beiden Hauptdarsteller – deren psychische wie physische Unterschiede nicht zu übersehen sind – zur Umwandlung des Staatsvolkes in eine chaotische Diversitäts-Gesellschaft gewiss einen entscheidenden Beitrag.  K&K aus meiner Sicht charakterisiert: dem schlankwüchsigen, auf penible Weise auf Form achtenden, zu begrenzter, aber konzentrierter Aufmerksamkeit und kühler Distanz befähigten, aber auch zu Spaltung neigendem Türkisen steht ein eher stärker gebauter, bierselig und hemdsärmelig auftretender rotgrüner Gemütsmensch gegenüber, der noch immer auf ewiggestrige Art und Weise ideologisch berauscht zu sein scheint. Wie die beiden Musterknaben nun wirklich harmonieren und das überquotenmäßig von Damen dominierte Polit-Orchester dirigieren werden, darauf dürfen wir gespannt sein.

Über das Regierungsprogramm selbst wurde ja vom „Mainstream“ schon genug berichtet, auch gelästert. Es dürfte in Wirklichkeit eine Auftragsarbeit sein, garniert  mit viel heißer Luft und  klugen taktischen Schachzügen großartig inszeniert. Insgesamt ja doch in die Richtung weisend wie sie eben von internationalen Gremien und industriellen Gönnern der beiden Parteien erwünscht wird. Darüber kann auch die angedeutete von blauen Seitenblicken beflügelte scheinbar harte türkise  Gangart in Migrationsfragen, unter anderem die Sicherungs- oder Präventivhaft betreffend, über die sich Rechte nicht zu früh freuen sollten,  nicht  hinwegtäuschen. Migration wird in dem Programm auf „Illegale“ zwecks Ablenkung fokussiert und letztlich positiv gesehen, und so verwundert es nicht, dass der Kampf gegen rechts und Rechtsextremismus einen besonderen Platz einnimmt und das Dokumentationsarchiv der Österreichischen Widerstandes (DÖW), eine Art „Privat-Stasi“ wie es einmal genannt wurde, mit weiteren Förderungen rechnen darf. Ein Kampf gegen Linksextremismus darf von dieser Regierung daher nicht erwartet werden.

In migrationspolitischer Hinsicht werden eine wegen übler Nachrede in erster Instanz nicht rechskräftig verurteilte Justizministerin mit Migrationshintergrund – die in einer von Islamisten kontrollierten Moschee freundlich empfangen worden sein soll, zu einem Gespräch mit Identitären aber wahrscheinlich nur mit entsicherter Handgranate ginge –  sowie eine  ähnlich, aber doch irgendwie andersrum tickende rotgrüne Kulturstaatssekretärin Garanten in ihrem „heiligen“ Eifer dafür sorgen, dass speziell in der Asyl- und Migrationsfrage nicht zu heiß serviert werden wird.

Und so könnte der angeblich nur in „Verschwörungstheorien“ (Justizministerin Zadic) existierende „Bevölkerungsaustausch“  vorerst in überschaubarer Dosis bis zur  nächsten Masseninvasion weiter vorangetrieben werden. Zudem kommt ein eigenes Ministerium, dass Österreich faktisch als Einwanderungsland bereits anerkennt, der Sache, die besonders Soros und Konsorten ein Herzensanliegen ist, besonders entgegen. Den Eingeborenen wird dann wohl nichts mehr anderes übrig bleiben, als, wie die türkischstämmige SPD.Politikerin Aydan Özuguz 2015 meinte, ihr Zusammenleben täglich neu auszuhandeln. Mit oder ohne Waffe, hat sie nicht gesagt.

Einem weiteren besonderen Anliegen näher kommt man gewiss auch in einem anderen Bereich: Ähnlich wie beim Finanzministerium, dass wie erwartet mit einem dem Finanz-Metier fremden  Kurz-Vertrauten besetzt wurde, möchte man wohl auch im Verteidigungsministerium türkise Fakten schaffen.  Dazu geeignet schien den „Boys“ eine stramme Bauernbund-Funktionärin, wobei man unwillkürlich an die in ähnlicher Sache tätig gewesene Pleite-Dame von der Leyen denken muß. Zwar verschaffte dies jener einen Aufstieg, die Bundeswehr aber steht schlechter da denn je. Insofern braucht sich die österreichische Notlösung in Person der Frau Tanner aber keine großen Gedanken machen, sie kann danach nur mehr, siehe Klein-Ursula in Brüssel, nach oben fallen. Mit ungewissem Ausgang für das Bundesheer allerdings.

Doch was könnte der Plan dahinter sein?  Das offenbar mit Absicht kaputt geparte Bundesheer soll wahrscheinlich, wie die deutsche Bundeswehr auch, im Rahmen einer Neuordnung der westlichen Verteidigungspolitik, vielleicht sogar im Hinblick auf eine NATO orientierte EU-Armee, nach Abmagerung neu strukturiert, verteidigungspolitisch anders ausgerichtet und den neuen Aufgaben entsprechend auch neu ausgerüstet werden. Die Rüstungslobby steht bestimmt schon Gewehr bei Fuß, und auf diesen folgt die geschmalzene Rechnung an die geschätzten Wähler ganz bestimmt. Auch hier passt daher so schön der Spruch: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.

Ich möchte hier nicht alle Bereiche des Regierungsprogramms abhandeln, aber doch auch einige Worte zum wichtigen Umweltressort anbringen. Dort wird ja eine ehemalige Global 2000-Managerin und CO2-„Fighterin“ künftighin das Sagen haben, von daher besonders ein Kampf gegen einen herbeigeredeten menschengemachten Klimawandel zu erwarten ist. Obwohl längst überzeugende Gegenargumente vorliegen, ein manipuliertes Diagramm offenkundig ist, ein fragwürdiger Weltklimarat-Bericht bereits zerzaust wurde, demaskierende Aussagen der Atom-Lobby, ja selbst von Greta und viele neue Details gegen einen von Menschen verursachten Klimawandel sprechen, halten die Grünen, und nicht nur sie, an diesem Unsinn fest.

Warum wohl? Könnten sie nicht wenigstens jetzt, wo sie zwar mit Hilfe dieser inszenierten Klimapanik in eine Regierung gelangt sind, Farbe bekennen? Man kann sich schließlich einmal täuschen, auch täuschen lassen (gilt auch für Wähler!). Oder ging es ihnen in Wirklichkeit in erster Linie um etwas ganz anderes? Etwas, dass wir im Laufe der Zeit leider noch näher kennenlernen werden, etwas, dass sich seit 1968 wie eine ansteckende Krankheit anscheinend weitervererben lässt und möglicherweise auf eine Öko-Diktatur oder ähnliches hinausläuft.

Doch halt! ohne Geld keine Musik. Wie sollen denn die vielfach aufgeblasenen Regierungsvorhaben samt Nulldefizit-Wunschprogramm finanziert werden? Wer soll das bezahlen? – noch dazu angesichts einer sich abzeichnenden mäßigen bis schlechten konjunkturelle Entwicklung. Ganz klar, dass man deshalb bereits mit einer CO2-Steuer in den Startlöchern steht. Derweil stauen sich die Probleme wie:  das entgleiste Justizsystem, schwindende Meinungsfreiheit, vernachlässigte Jugend und Familie, grottenschlechte demographische Entwicklung und ad acta gelegte Direkte Demokratie, Notstand des Gesundheitswesens, von längst existierenden Parallelgesellschaften gar nicht zu reden. Und nicht zuletzt ein inexistenter Rechtsstaat in dem ein für fremde Militärs und Geheimdienste nützliches  strahlungsintensives 5G-System zur Verfügung gestellt wird.

Beispiele der Vergangenheit zeigen, dass Genügen am Tag, somit das Fehlen einer wirklich überzeugenden Zukunftsplanung und das bekannte österreichische Fortwursteln keine Alternative mehr sein können. Auch müsste einer Regierung, die Transparenz groß auf ihre Fahnen geschrieben hat, klar sein, dass für immer mehr Menschen ein „Alles glauben, nichts hinterfragen, andere denken lassen“ keine Option mehr ist. Wenn diese Regierung den Dienst am Ganzen der von einer autochthonen Mehrheitsbevölkerung getragenen Gemeinschaft in ihrer Generationenfolge ignorieren sollte und nur Mächtigen im Ausland dienlich sein möchte, dann hätte sie ein schnelles Ende verdient.

PS. Im Übrigen würde ich von einem „situationselastischen“ Sebastian Kurz keinen Gebrauchtwagen kaufen.

Angelobung https://youtu.be/x0STu9n6kOY

Heil Sebastian https://www.youtube.com/watch?v=rVa6yMvuY-g

ANHANG

Nachstehend ein Kommentar von  Ex-Nationalrat DDr. Werner Königshofer zur Angelobung der türkis-grünen Regierung durch den grünen Bundespräsidenten:

Die Gelöbnisformel – eine öffentliche Kritik

„Sie werden im Sinne des Artikels72 des Bundes-Verfassungsgesetzes geloben, die Bundesverfassung und alle Gesetze der Republik Österreich getreulich zu beobachten und die mit Ihrem Amte verbundenen Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen.“ Daraufhin antworten „neue“österreichische Bundesminister in der Wiener Hofburg gegenüber dem Bundespräsidenten mit den Worten: „Ich gelobe.“ So weit, so gut. Oder auch nicht?Artikel 72 des BVG enthält nämlich gar keinen speziellen Sinn, sondern nur eine Feststellung und zwar die,dass die Mitglieder der Bundesregierung vor Amtsantritt vom Bundespräsidenten angelobt werden. Also müsste es wohl richtigerweise heißen: „Gemäß Artikel 72 …“

Was meint eigentlich die Formulierung: „die Bundesverfassung und die Gesetze getreulich zu beobachten“? Hätten Minister nicht eine erhöhte Verpflichtung, alle Gesetze–wie es in der Schweiz heißt – streng zu befolgen, also peinlich genau zu beachten statt sie zu beobachten? Schließlich sind die Minister die obersten Organe der Exekutive, also der Gesetzesvollziehung. Wenn ein Bürger eine Geschwindigkeitsbeschränkung laut Straßenverkehrsordnung nicht beachtet, wird er bestraft. Die Beobachtung alleine wäre wohl zu wenig. Aber die beste Formulierung kommt zum Schluss: „ … die mit dem Amte verbundenen Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen.“ Dies bedeutet nichts anderes als eine vorweggenommene Schuldbefreiung für den Fall des Versagens, aus welchen Gründen auch immer.

Jeder ministerielle Versager kann sich darauf hinausreden, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben – besseres war eben in Ermangelung entsprechender intellektueller, fachlicher oder gar charakterlicher Fähigkeiten nicht möglich und daher auch nicht machbar. Kein Wort zum Schutz für Volk und Heimat. Kein Wort zu Freiheit, Leben und Gerechtigkeit. Kein Wort zu Gott, Glaube oder Religion. Kein Wort zur Mehrung von Kunst, Wissenschaft und Wohlstand für die Bürger, wie dies etwa in den Eidesformeln der Schweiz oder Deutschlands enthalten ist. Ja, dort schwören die Verantwortungsträger noch einen Eid. In Österreich antworten sie bloß mit zwei kurzen Worten auf eine inhaltsleere und in sich widersprüchliche Gelöbnisformel.

Das ist nicht nur eine Schande für die Wiener Hofburg, sondern auch eine für die gesamte Republik und niemand in diesem Lande braucht sich mehr zu wundern, dass die österreichische Politik immer niveauloser wird und ihre Protagonisten – gelinde gesagt – immer unbedarfter handeln. Denn genau hier liegt die Ursache für die nicht vorhandene politische Verantwortung. Sind diese Zusammenhänge eigentlich noch niemandem in Österreich aufgefallen?

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Vom Tagesgeschehen zum Wesentlichen

Des événements de la journée à l´essentiel

From the day´s events to the essential

 

Wien im Advent: Feierliche Vorweihnachts-Ouvertüren mit  „Live“-Sex am Burgtheater und Homo-Spektakel im Stephansdom. Von eigenartiger Selbstdarstellung einer selbst ernannten kulturellen Elite einmal abgesehen, musste ganz allgemein auch heuer ein von Stress und punschbeglückter Oberflächlichkeit geprägter Advent teils ächzend über die Runden gebracht werden. Und jetzt, beinahe erschöpft, auch das noch: Weihnachten. Trendiger: „Jahresendefest“.

Auch wenn der Preis schon wichtiger zu sein scheint als das Geschenk, irgendwie Noch-Weihnachten, und zu diesen und dem Umgang damit, gebe es – möchte man aus seinem Herzen keine Mördergrube machen –  natürlich einiges mehr zu sagen.  Der rebellische ehemalige freiheitliche Nationalratsabgeordnete DDr.Werner Königshofer, in seiner ehemaligen Partei für offene, klare Worte gefürchtet und vom „Mainstream“ einst gehetzt, schreibt in seinem kritischen Weihnachtsbrief unter anderem Folgendes:

Wie kalt ist unsere Welt geworden? Wie taub unsere Seelen? Wie blind unsere Herzen? Wie hart unsere Gesellschaft? Die bunte Glitzerwelt des Materialismus scheint alles zu überstrahlen und zu über tönen. Hell ist es in den modernen Tempeln des Konsums, und von morgens bis abends werden die süßen Lieder von Liebe, Weihnacht, Frieden und Freude gespielt. Gesprochen wird aber nur mehr über Umsätze, Nachhaltigkeit und Spaß.

Ein Volk betäubt sich mit allen materiellen Dingen, die es nur kriegen kann Ein Volk verdrängt sein schlechtes Gewissen durch Spenden, die als Brosamen vom üppigen Festtagstisch fallen. Ein Volk wiegt sich in trügerischer Sicherheit und fürchtet sich gerade deshalb vor der Zukunft. Ein Volk, das massenhaft seinen eigenen Nachwuchs tötet, aber dafür massenhaft fremde Menschen in sein Land holt, geht seinem sicheren Untergang entgegen.

Es hieße Eulen nach Athen zu tragen, wollte man dazu noch Weiteres anfügen, aber es lohnte sich vielleicht für den einen oder die andere, darüber einmal gründlicher nachzudenken. Sollte es denn heute in einem praktisch unfruchtbar gewordenen, stellenweise ethisch-moralisch paralysierten Europa nicht wieder um den Sinn des Lebens gehen, und wäre dieser nicht in letzter Konsequenz der eigene Nachwuchs oder, wie Moritz Schlick einmal meinte, die Jugend? Genauer gesagt: unsere Kinder, unsere Jugend.

In diesem Sinne allen Blog-Besuchern und Freunden, Christen wie Heiden, ein frohes Weihnachts- oder Jul- bzw. Lichterfest und ein glückliches neues Jahr. Doch dieses Glück hängt in hohem Masse von uns selbst ab, was jene bestätigen werden, die im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder diese Festtage begehen dürfen.

Bildhinweis: Katharina Clemente: Am Hirschstettensee in Wien

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Europa den Afrikanern?

L´Europe aux Africains?

Europe to the Africans?

 

Zunächst eine Nachricht, die  nie eintraf: Nach den verheerenden Unwetterkatastrophen in Österreich und in Italien hatten sich Tausende kräftige junge Asylwerber und solche mit Asylstatus bei den Behörden gemeldet, um auf freiwilliger Basis bei den Aufräumarbeiten mitzuhelfen. Diese Nachricht konnte deshalb nicht eintreffen, weil es den  Willkommens-Politikern bloß davon geträumt hat, dass es so gewesen sei. Es ist nicht verbürgt, dass unsere selbstlosen Diener am europäischen Zerstörungswerk inzwischen aufgewacht sein könnten. Vieles spricht dagegen, und so träumen sie wahrscheinlich weiter und versuchen den einen oder anderen Traum doch noch Realität werden zu lassen, uns aber  zum Albtraum: Etwa durch die Ausrufung eines herbeigesehnten Klimanotstandes zum Schnäppchenpreis von drei Billionen Euro.

Das heißt: über Grundrechte und parlamentarische Entscheidungsfindung hinweg eine Art Ermächtigungsgesetz, das unser weiteres Leben im Sinne der Göre Greta regeln und unsere Heimat auf den Entwicklungsstand eines afrikanischen Landes zurückwerfen soll? A propos: an hilfreichen Geistern würde es in diesem Fall nicht fehlen, hat doch die Polit-Showtruppe im EU-Parlament erst einige Monate zuvor eine etwas andere, aber ebenso hirnrissige  Nummer abgezogen. Und zwar nach erprobter EU-Vorgangsweise, will heißen: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Juncker) Und das funktioniert!

Im Laufe des heurigen Jahres sollen nämlich durch das still und leise an den europäischen Völkern vorbei praktizierte „Resettlement-Programm“ der UNO  zur Umsiedlung von sogenannten Flüchtlingen bereits  Zehntausende neue „Gäste“ aus vornehmlich afrikanischen Ländern mit Flugzeugen direkt  nach Europa gebracht worden sein. Doch im Windschatten dieser an vergangene Zeiten erinnernde Umsiedlungen verabschiedete der EU-„Reichstag“ (als Erfüllungsgehilfe der Führer in Brüssel) bereits am 26. März 2019 eine einem völkerrechtswidrigen Bevölkerungsaustausch dienliche Entschließung zu den „Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung in Europa“ (siehe unten „Zum Thema“).

Da werden in Erwägung diverser Einzelfälle und willkommener Ausnahmen den Afrikanern in Europa Rechte zugestanden, die man getrost als Spezialrechte bezeichnen kann. In völliger Ignorierung der Tatsache, dass national wie international bereits Grundrechte, die selbstverständlich auch für Afrikaner gelten, gesetzlich zugesichert werden. Wozu also noch diese EU-Extrawurst, sind denn am Ende doch nicht alle Menschen gleich, Afrikaner gleicher als Europäer oder Asiaten? Und dann fällt einen dazu noch ein: Wie sieht es denn mit den Rechten der Europäer, besonders auch deren Sicherheit in einigen afrikanischen Staaten, etwa in Südafrika, aus? Schweigen im Walde.

Da wird nun in diesem Nacht und Nebel-Entschließungsantrag bedauert, dass Afrikaner – nur sie? – in unteren Einkommensschichten überproportional vertreten seien, am Wohnungsmarkt diskriminiert würden, in einkommensschwachen Gebieten mit schlechter Qualität leben müssten, in politischen und gesetzgebenden Organen massiv unterrepräsentiert seien und gefordert, dass das Lehrpersonal in Schulen in jeder Hinsicht angemessen ausgebildet werden sollte und so weiter und so fort. Natürlich ohne alle dafür in Frage kommenden Gründe und Ursachen herausgearbeitet zu haben. Dazu noch die Überraschung bei der Abstimmung des Antrages: sogar die freiheitlichen Abgeordneten sollen dem Vernehmen nach nicht dagegen gestimmt, sondern sich opportun enthalten haben.  Um nur nicht vom Mainstream oder von Gutmenschen jedweder Art als Rassist oder Fremdenfeind punziert zu werden? Aber auch sie sollten endlich wissen, was jemand einmal so formulierte: „Nein, wir Europäer sind den vielen Migranten die Aufnahme nicht schuldig!“

Dabei soll, was die so genannte Bereicherung auch durch Schwarzafrikaner hierzulande oder anderswo betrifft,  durchaus nicht unterschlagen werden, dass es in Einzelfällen diese Bereicherung, etwa auf dem Fußballfeld,  in der Musikszene oder im sozialen Bereich durchaus gibt, auch gefallen mir schwarzafrikanische Lebensfreude und Familiensinn. Diese positiven Aspekte rechtfertigen aber keine durch Sonderrechte möglich werdende Masseninvasion wie sie einigen experimentierfreudigen aber von der autochthonen Mehrheit abgehobenen politischen und gesellschaftlichen Kreisen vorschweben mag. Schaufeln wir uns mit unserem vielfach einem abstrakten Schuldgefühl zu schuldendem pseudohumanistischen Getue  nicht  unser eigenes sprichwörtliches Grab? Ohne dabei, nebenbei bemerkt, die Lage in den Herkunftsländern der Migranten verbessert zu haben.

Ich will hier gar nicht näher darauf eingehen, wie manche an afrikanische Migranten, aber nicht nur an solche vermietete Wohnungen nach deren Auszug ausgesehen haben, wie oft ich schon Zeuge war in Fällen, wo Autochthone von aggressiven Typen provoziert und dann angepöbelt wurden. Auch meine Wenigkeit übrigens. Ich muss wohl auch nicht ausführlicher erwähnen, wie prominent vertreten (neben Mitgliedern anderer Einwanderergruppen)  Nord- oder Schwarzafrikaner in der Kriminalitätsstatistik sind. Und erfährt man nicht auch von interethnischen oder religiös motivierten Konflikten in Asylunterkünften: Sunniten gegen Schiiten, Afghanen gegen Tschetschenen, Muslime gegen Christen usw.? Und das alles später im gesellschaftlichen Großversuch?

Selbstverständlich darf  deshalb niemand alle Afrikaner (oder Migranten insgesamt) in einen Topf werfen, aber was ist, muss auch gesagt werden dürfen. Es ist eben nicht alles Gold, was aus allen möglichen Himmelsrichtungen kommt, und es ist auch nicht „genug Heimat für alle da“, wie eine prominente deutsche Vertreterin des politisch-korrekten Mainstreams einmal zu behaupten wagte und ein Echo nicht nur bei Chaoten findet. Doch diesbezüglich anderer Meinung zu sein, ist indessen bereits ein Wagnis. Inzwischen fragen sich ja bereits viele: wie lange wird es überhaupt noch möglich sein, gegen das mörderische multiethnische Experiment gefahrlos zu opponieren, während Selbsthass und Nestbeschmutzung geduldet, auch gefördert und der Bevölkerungsaustausch in einigen Kreisen und Medien bereits wie von Geistesgestörten bejubelt werden.

Nun ist Bayern damit vorgeprescht, dass etwa „rassistische, fremdenfeindliche…oder sonstige menschenverachtende Beleidigungen“ künftig auch, man höre und staune, „ohne Strafantrag“ verfolgt werden sollten. Warum nicht gleich Straßenjustiz für den gutmenschlichen Hausgebrauch?  Gilt dann ein überschäumendes jugendliches Bekenntnis wie „Weiß ist super!“ als rassistisch, hingegen das bekannte „Black is beautiful“ nicht ? Muß man bald jeden nigerianischen Mädchenbetreuer wertschätzen, gar lieben? Bestimmt demnächst was  Beleidigung ist, der fremde, unserer Kultur ferne  Migrant, eine vom EU-Parlament oder eine andere von Herrn Soros favorisierte NGO oder irgendein linksliberaler Schnösel? Ich wäre, in Abwandlung eines Zitats des Quantenphysikers Anton Zeilinger überrascht, wenn uns eine anscheinend masochistische Politikkaste in Zukunft nicht mit noch absurderen  Entschließungen und Gesetzen als schon bisher überraschen würde. Und das immerhin in Kenntnis der uns bedrohenden Fakten.

2019 lebten in Afrika gut eineinhalb Milliarden Menschen, 2050 könnten es bei gleichbleibendem Bevölkerungswachstum bereits zweieinhalb Milliarden sein. Aber vorher schon könnten hundert bis zweihundert Millionen Europas Grenzen entweder gestürmt oder mit EU-Duldung legal passiert haben. Eben dank der vom EU-Parlament geforderten und vielleicht später von den nationalen Parlamenten in Gesetz gegossene Spezialrechte für Afrikaner. Dass einige afrikanische Spitzenpolitiker die von europäischer Seite empfohlene Geburtenregelung als „rassistisch“ oder „imperialistisch“ zurückweisen, ist eine probate Methode, die verhindert, dass einige wenige noch glaubwürdige, aber weniger mutige  EU-Politiker dieses Grundübel gegenüber afrikanischen (aber auch gegenüber  anderen Regierungen) deutlich hörbar ansprechen und Konsequenzen fordern. Auch in Folge dessen wird daher vermehrt auch von afrikanischer Seite die Kollektivschuld-Keule geschwungen, die ihnen (den afrikanischen Eliten vornehmlich) Milliardengewinne verspricht.

In einem so scheinenden vorauseilendem Gehorsam fordern die EU-Abgeordneten in ihrer Entschließung daher auch schon die Öffnung der Kolonialarchive. Das könnte, obzwar nur einige EU-Staaten direkt betreffend, insgesamt gar nicht lustig werden, wenn es auch für  Österreich oder Ungarn eher ein lachhaftes Kapitel wäre. Allerdings nur bis zum Zahltermin, gilt doch besonders in dieser EU: mitgefangen, mitgehangen. Kurz und weniger gut, wenn es einerseits mega menschelt, andereseits dies die Kasse klingeln läßt, wird diesseits und jenseits der Grenzen die rächende Furie Vergeltung nicht zu halten sein. Mit entsprechenden Folgen, die man sich ausmalen kann.

Das EU-Scheunen-Tor wird  daher noch weiter geöffnet werden. Ganz geschlossen wurde es ja nie: Zwischen 2010 und 2017 sollen allein aus Subsahara-Gebieten pro Jahr 100.000 Migranten offiziell in Europa eingereist sein. Das soll aber nun schneller und reibungsloser gehen, fordert doch das EU-Parlament in seinem Antrag die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, „unter Berücksichtigung der bestehenden Rechtsvorschriften und Verfahren dafür zu sorgen, dass Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber auf sicherem und legalem Wege in die EU einreisen können“. Da werden auch der Fantasie keine  Grenzen mehr gesetzt und „Verschwörungstheorien“ sowieso. Wen würde es wundern?

Wenn man der UNO und dem Flüchtlingsproduzenten Number One nahestehenden Medien  glauben darf, kommen ohnehin nur die Besten. Dabei wurden allein 2017 Zehntausende Tatverdächtige darunter eben leider auch Afrikaner, gezählt, Dunkelziffer unbekannt. Dass obendrein die Bildungssituation in Subsahara eine der schlechtesten weltweit ist, wird im Rahmen der Willkommen-Politik  in vornehmer Zurückhaltung unterschlagen.  Und inwieweit infektiöse Krankheitserreger eingeschleppt werden, auch darüber wird hinweggesehen. Aber genau dieses nicht aussprechen, dieses offensichtliche Verdrängen von möglichen Nachteilen und Gefahren für die heimische Bevölkerung, aber auch das Mißverhältnis zwischen manipulierten Statistiken und gefühlter Tagesrealität nährt erst richtig das Mißtrauen der Mehrheit.

Was sich daher Politiker von einer Invasion Ungebildeter mit unbekanntem Intelligenzquotient (den Herr Kurz aber zu kennen glaubt)  und mit ebenso unbekannter psychischer und physischer Verfassung erwarten, wollen sie uns selbstverständlich nicht verraten. Eher verraten sie ihre größere Heimat Europa, oder? Eine mögliche türkis-grüne Regierung in Wien könnte da möglicherweise zumindest zitzerlweise schon Augen öffnender tätig werden. Wenn eben auch nicht gerade in die Richtung, wie sie noch vor Erdogan vom damaligen algerischen Präsidenten Boumedienne einmal vorgegeben wurde: „Eines Tages werden Millionen Männer die südlichen Breitengrade verlassen, um sich in den nördlichen Breitengraden niederzulassen, und sie kommen nicht als Freunde hierher, denn sie ziehen aus, um zu kämpfen und zu siegen, und sie werden durch ihre Söhne siegen, die Gebärmütter unserer Frauen werden uns den Sieg bringen.“ Das ist Klartext, der der Zukunft gerecht wird, und keinesfalls können dies schöngeistiges Geschwätz einer Regierung oder die betörenden Sirenengesänge der EU-Elite sein.

Wer immer jetzt – spät aber doch – dies zum Anlass nehmen sollte, intensiv nach einer Lösung eines bedrohlichen Jahrhundert-Problems zu suchen, wird zuallererst bedenken müssen, dass bereits zu viele solcher zu allem entschlossene Männer hier sein könnten. Sind sie meiner Meinung nach auch schon, und das zu einem Zeitpunkt, wo, wie Imre Kertész einmal schrieb, die Zivilisation in einem Zustand der Überreife „sich nicht mehr verteidigen kann, sondern auf eine scheinbar begreifliche Art auch die eigenen Feinde züchtet“. Wohl darf angenommen werden, dass die neuen „Barbaren“ den weisen Spinoza zwar nicht gelesen haben, aber doch instinktiv „wissen“, dass „das Bestreben nach Selbsterhaltung die erste und einzige Grundlage der Tugend ist.“ Nach dieser zu streben, müssten die Europäer wieder lernen, und da führt am nationalen Primat kein Weg vorbei.

PS.  „Afrika den Afrikanern“ stand auf der großen Tafel am Strassenrand als ich mich zu Zeiten Gaddafis vom Flughafen kommend der libyschen Hauptstadt näherte. Heute ist der Gedanke Allgemeingut in Afrika. Wenige Jahrzehnte danach sollten die Europäer das Wesentliche noch immer nicht begriffen haben oder  leben sie in einer Diktatur, wo solches Gedankengut, viellleicht bald bei Strafe, unerwünscht ist?

Zum Thema

Entschließung: http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0239_DE.html

Frankreich https://webmail.mymagenta.at/appsuite/api/mail/video_2019-11-22_17-49-48.mp4?action=attachment&folder=default0%2FINBOX&id=173976&attachment=3&user=2&context=48447&decrypt=&sequence=1&delivery=view

Deutschland https://youtu.be/eRtse8QhbAA

Soros und Europa https://youtu.be/5wgCQb4DPPM

Sellner: Bevölkerungsaustausch https://youtu.be/1VlzUwKb-yc

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Wir und die Welt: Es sieht nicht gut aus

Nous et le monde: Ca n´a pas l´air bien

We an the world: It does not look good

 

Es sieht nicht gut aus in der Welt. Das ficht aber die große Mehrheit in der Alpenrepublik scheinbar nicht an. Denn hierzulande scheint vieles noch heil zu sein. So sind einer Umfrage zufolge, die Österreicher die zweit-zufriedensten Menschen in der EU. Österreich, du hast es besser, mögen manche Auswärtige denken. Aber sind die Österreicher auch glücklicher?  Von einem beschaulichen Krähwinkel aus und unter einem ausschließlich materiellen Aspekt gesehen, vielleicht nahe daran.

Auch dann, wenn man als wohlbestallter EU-Europäer mit dem Rücken zum Abgrund steht und das Leid und die Nöte vor sich mit seiner eigenen vermeintlich komfortablen Lage gleichsetzt. Dann enden alle Ratschläge und Warnungen von anderer Seite als Hirngespinste. Mit dem Hinweis schließlich, man habe den Weltuntergang schon mehrmals prophezeit, werden nicht nur die Ängstlichsten unter den scheinbar Ahnungslosen den großen Knall nach hinten zu verschieben wissen.

Von einer Apokalypse soll aber hier gar nicht die Rede sein, denn in dieser Hinsicht ist Rettung nahe. Die Fridays for Future“- Weltrettungsgemeinschaft und der mit dieser und den geistigen Vätern des „menschengemachten Klimawandels“ und dessen Profiteuren sympathisierende Franziskus zu Rom verheißen ja Heilsbringung. Das beruhigt übrigens ungemein. Gemeinsam mit den restlichen CO2-Berauschten werden sie eine Katastrophe biblischen Ausmasses gewiss zu verhindern vermögen.

Leider scheint sich nun aber auf einem anderen Gebiet etwas zusammenzubrauen um sich bald einmal, man spricht unter Kennern von zwei, drei Jahren, über unseren Häuptern zu entladen. Dieses gar nicht bescheidene „etwas“ hat nicht überraschend einen ausgesprochen materiellen Aspekt. Wenn die Prognosen stimmen, dann haben wir in naher Zukunft, und das wahrscheinlich nicht nur europaweit, die Wahl zwischen, nein, nicht Eiszeit und Backofen, wohl aber zwischen Inflationierung und Bankrott. Also heißt die Losung: Rette sein Vermögen, wer kann. Und wer keines hat?

Das müsste jenen, die außer gesundem Hausverstand auch noch etwas Geschichtsbewusstsein besitzen, doch vertraut sein. Und selbst weniger Gebildeten, die naiverweise noch ihr sauer Erspartes auf einem Bankkonto liegen oder eine Lebensversicherung haben, müssten eigentlich langsam Zweifel darüber aufkommen, ob denn wirklich noch Grund zur Zufriedenheit vorliegt. Umso mehr, da nicht einmal Ex-Kanzler Kurz zu wissen scheint, wohin die Reise geht.

Wäre im Fall einer Weltwirtschaftskrise das Unheil erst einmal politisch-ökonomischer Natur, so käme umgehend Moralisches und  geistig-seelisch Begründbares ins Spiel, etwa die fatalen Folgen eines schwindenden eigenständigen kulturellen Humus und fehlender Nachkommenschaft, durch die, verstärkt durch Sicherheitsdefizite, das Elend der einstigen Großen Depression in den Schatten gestellt werden könnte. Aber so weit wollen wir noch nicht denken. Nicht als abhängiger Politiker, als der man die dahin lenkenden Kräfte wohl kennt und ihnen folgen muß.

Und siehe da: überall sehen wir die Handschrift ein und derselben globalen Elite der Volks- und Staatssouveränität, Tradition und Selbstbestimmung ein Dorn im Auge sind. Nun da die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte eine globale Kreditblase und grenzenloses Schuldenmachen begünstigt hat und Massen-Immigration dem anscheinend erwünschten Chaotischen zuträglich ist, scheinen da der Welt-Elite Hoffnungen auf ein endgültig unterworfenes Europa nicht irgendwie berechtigt?

Zwar erfolgen Maßnahmen gegen den nationalen Widerstand noch ohne größere physische Gewaltanwendung, schließlich hat man führende EU-Spitzenpoliiker auf seine Seite gebracht, aber dass man im Falle des Falles nicht zimperlich wäre, dafür liefert gerade Bolivien nach vielen anderen Ländern ein weiteres Beispiel. Anscheinend konnten Internationaler Währungsfonds und Weltbank als weltweit größte Verursacher von Armut und Ausbeutung sowohl von Menschen als auch von Ressourcen den zuletzt möglicherweise etwa unklug agierenden  Evo Morales nicht in die Knie zwingen, also mußte ein Putsch her.

Wer nun aber noch immer glaubt, die Europäische Union  könnte oder wollte sich ernsthaft aus einer ähnlichen, aber komplexeren Umklammerung befreien, hängt Illusionen an, sind doch auf dieser von US-Vasallen geleiteten Dauerbaustelle Europa ausgerechnet jene Kräfte im Hintergrund noch immer tätig, die einst über ihre gut bezahlten Handlanger Kalergi und Monnet das europäische Projekt in Gang gesetzt haben und dieses heute noch im Wesentlichen kontrollieren. Darauf hatte ich schon einmal hingewiesen, noch ehe der französische Politiker Philippe de Villiers* unumstössliche Fakten in seinem jüngsten Buch dazu präsentieren konnte.

Damit sind wir bei einem europäischen Kernproblem angelangt: Die Europäische Union kann keine Probleme im Sinne Europas und der Europäer lösen, da sie selbst das Problem ist. Sie ist als Handlungsmasse des US-Außenministeriums und der Hochfinanz sogar eine Gefahr für das was einmal Abendland genannt wurde. Das mag schlecht oder falsch Informierten abenteuerlich klingen, ist aber so und wäre nachweisbar, was immer die parteipolitisch eingefärbten Laufburschen der anglo-amerikanischen Finanzindustrie und deren Vasallen-Medien von sich geben.

Die Ja-Sager in den Regierungskanzleien, voran Frau Merkel, sind daher mitverantwortlich nicht nur für die Unterdrückung ureigenster europäischer Interessen und für die Crash-Politik der Europäischen Zentralbank, sondern auch und besonders für die in einigen Weltregionen geführten Interventionen und Kriege, für Hunger- und Armutskatastrophen und nicht zuletzt für Millionen Tote. Wir registrieren somit eine unter einem humanitären Deckmantel angelegte heuchlerische EU-Politik bei gleichzeitigem Gesinnungsterror gegen alle die für die nationale Souveränität ihrer und anderer Heimat auftreten.

Mehr noch: Versucht gar eine Regierung, eine eigenständige nationale Politik zu machen, wird gleich die Populismus-Keule herausgeholt, hilft das auch nicht, „kommen juristische Verfahren und politische Drohungen zum Zug“, wie Hannes Hofbauer in seinem Beitrag in dem Buch „Der Tiefe Staat schlägt zu“ **schreibt. Diese Union zerstört aber nicht zuletzt, wie auch Philippe de Villiers richtig bemerkt, das Innenleben der Union. Sie sei eine „körperlose, undemokratische Architektur“ so der rechtskonservative Politiker.

Noch haben die Österreicher was die EU betrifft,  das richtige Gespür. So ist doch trotz aller Propaganda die Ablehnung dieser Zwangsunion bei uns nach wie vor groß. Diese missglückte Architektur ohne Herz und Seele, aber mit europäischen Hilfswilligen (davon einige. wie der deutsche Merz oder der Italiener Draghi, als Vertraute amerikanischer Finanzkonzerne) sollte so rasch wie möglich durch eine neue, aus dem innersten Kern Europas hervorgegangene Europaordnung ersetzt werden.

Eine solche wäre machbar, so wie der Niedergang des US-Imperiums unausweichlich ist, der aber, wenn sich Europa nicht rechtzeitig auf die eigenen Füße stellt, unseren Kontinent noch ins Verderben reißen könnte. Deshalb also die Dringlichkeit einer neuen Ordnung in Europa, eine von freien Völkern und Nationen getragene und kein Mega-Finanzeliten-Projekt mit Pseudo-Parlament, und auch keine Weltregierung. Global gesehen eine neue „Welt von morgen, eine Welt der Entglobalisierung und damit der Souveränität des Rechts der Völker auf historische Kontinuität und der Grenzen, die die Frieden bringenden Filter der Zukunft sind“ (Philippe de Villiers).

PS. Es ist nicht alles falsch, was ein erzkonservativer Franzose sagt. So wie ja auch von so manchem Linken bereits vernünftige Ansichten dazu kommen. Ob der zu bestimmtem Zweck künstlich erhöhte und in diesen Tagen sowohl geförderte als auch spürbarer werdende Gegensatz zwischen links und rechts einmal in eine dem Frieden dienende nationalrevolutionäre Alternative einmünden wird, mag die Zukunft zeigen.

*Philippe de Villiers: „J´ai tiré sur le fil de mensonge est tout est venu“ (Ich zog am Faden der Lüge und alles kam“) **Ulrich Mies (Hg.): “Der tiefe Staat schlägt zu“ (Promedia)

Zum Thema

Strategie gegen Europa https://youtu.be/k3Intsw_QAg

Größter Crash https://youtu.be/8dPDGzv_pMs

IWF-Putsch https://youtu.be/fAW6PaWKMAA

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Zwei Buchbesprechungen: erhellend die eine, brisant die andere

Deux Critiques de livres: éclairant l´un, explosif l´autre

Two book reviews: illuminating  the one, explosive the other

 

Reinhard Olt

Konspirative politische Händel

Helmut Golowitsch legt Österreichs bisweilen heuchlerische Südtirolpolitik offen

 

Ob unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich die Chance für die in vielfachen eindrücklichen Willensbekundungen der Bevölkerung sowie die in politischen und kirchlichen Petitionen zum Ausdruck gebrachte Forderung nach Wiedervereinigung des 1918/19 geteilten Tirols bestand, ist umstritten. Unumstritten ist, dass das Gruber-De Gasperi-Abkommen vom 5. September 1946 in Paris, Grundlage für die (1969/1972 erst errungene) Autonomie der „Provincia autonoma di Bolzano“, dem die regierenden Parteien sowie der zeitgeistfromme Teil der Opposition in Wien, Innsbruck und Bozen heute den Rang einer „Magna Charta für Südtirol“ zubilligen, sich für Österreichs Politik jahrzehntelang als „furchtbare Hypothek“ (Bruno Kreisky) erwies.

Allem Anschein nach fügte sich der österreichische Außenminister Gruber seinerzeit ebenso seinem italienischen Gegenüber Alcide De Gasperi wie den drängenden Siegermächten, um überhaupt etwas mit nach Hause bringen zu können. Es waren jedoch nicht allein die Unzulänglichkeiten des damals zur Pariser Friedenskonferenz entsandten österreichischen Personals sowie das mitunter selbstherrliche Gebaren Grubers respektive der Druck, den die (west)alliierten Siegermächte auf die Beteiligten ausübten, die schließlich ein anderes als das von den (Süd-)Tirolern erhoffte Ergebnis zeitigten. Eine soeben abgeschlossene, aus drei voluminösen Bänden bestehende Dokumentation zeigt, dass auch hinter den Kulissen Akteure emsig und weitgehend inkognito am Geschehen beteiligt waren.

So übte der Kärntner Unternehmer Rudolf Moser, enger Freund Kanzler Leopold Figls, einen fatalen Einfluss aus. Sein lautloses Mitwirken inkognito erstreckte sich nahezu auf den gesamten für den Südtirol-Konflikt zwischen Österreich und Italien bedeutsamen Geschehensablauf vom Kriegsende bis zur sogenannten „Paket“-Lösung Ende der 1960er Jahre, bisweilen lenkte er ihn in bestimmte Bahnen. In Italien, wohin seine Firma „A. Moser & Sohn, Holzstoff- und Pappenfabrik, Sachsenburg“, gute Geschäftskontakte unterhielt und sich Moser häufig für länger aufhielt, stand er mit namhaften Persönlichkeiten des Staates in engem Kontakt; Papst Pius XII empfing ihn mehrmals in Rom persönlich. Insofern nimmt es nicht wunder, dass sich der absolut diskret agierende Moser nach 1945 geradezu ideal für die Aufnahme, Pflege und Aufrechterhaltung einer trotz Südtirol-Unbill dennoch äußerst belastbaren Verbindung zwischen ÖVP und Democrazia Cristiana (DC) eignete, die sich weltanschaulich ohnedies nahestanden. Dazu passte, dass er sich der Rolle des (partei)politischen Postillons und verdeckt arbeitenden Unterhändlers mit geradezu missionarischem Eifer hingab.

Das für das Nachkriegsschicksal der Südtiroler fatale Wirken Mosers ergab sich im Frühjahr 1946. Während nämlich die österreichische Bundesregierung offiziell – besonders Kanzler Figl, der in seiner Regierungserklärung am 21. Dezember 1945 vor dem Nationalrat gesagt hatte: „Eines aber ist für uns kein Politikum, sondern eine Herzenssache, das ist Südtirol. Die Rückkehr Südtirols nach Österreich ist ein Gebet jedes Österreichers“ – die Selbstbestimmungslösung mittels Volksabstimmung verlangte, was Außenminister Gruber gegenüber den Siegermächten und dem Vertreter Italiens in Paris bis dahin einigermaßen aufrecht erhalten hatte, wurde Rom auf der Ebene parteipolitischer Beziehungen vertraulich darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich Wien gegebenenfalls auch mit einer Autonomielösung anstelle eines Plebiszits einverstanden erklären könne. Das Signal dazu gab Figl via Moser, der den gebürtigen Trientiner De Gasperi am 3. April 1946 zu einer ausgiebigen geheimen Unterredung traf.

Dieses widersprüchliche politische Gebaren sollte sich, wie die Publikationen des Historikers und Publizisten Helmut Golowitsch zeigen, unter allen auf Figl folgenden ÖVP-Kanzlern bis in die für das österreichisch-italienische Verhältnis äußerst schwierigen 1960er Jahre fortsetzen, unter der ÖVP- Alleinregierung unter Josef Klaus ihren Kulminationspunkt erreichen und darüber hinaus – wie man als Beobachter späterer Phasen hinzufügen muss – gleichsam eine politische Konstante bilden, der in aller Regel die beanspruchte Schutz(macht)funktion Österreichs für Südtirol untergeordnet worden ist. Allen damals führenden ÖVP-Granden stand Rudolf Moser als emsig bemühtes, lautlos werkendes und wirkendes Faktotum zur Seite: Sei es als Organisator konspirativ eingefädelter Spitzentreffen inkognito – mehrmals in seinem Haus in Sachsenburg – , sei es als Emissär, mal als besänftigender Schlichter, mal operierte er als anspornender Impulsgeber. Mitunter war er verdeckt als Capo einer geheimen ÖVP-Sondierungsgruppe unterwegs oder auch gänzlich unverdeckt als Mitglied einer offiziellen ÖVP-Delegation auf DC-Parteitagen zugegen. Und nicht selten nahm er die Rolle eines Beschwichtigerers von ÖVP-Politikern und -Funktionären wahr.

Über Inhalt und Ergebnis geheimer Treffen und konspirativer Begegnungen wurden weder Süd- noch Nordtiroler Politiker informiert. Während des gesamten Zeitraums, für die Golowitschs Dokumentation steht, agierten ÖVP-Kanzler und ÖVP-Parteiführung unter gänzlichem Umgehen der dem südlichen Landesteil naturgemäß zugetanen Tiroler ÖVP. Das ging sogar so weit, dass der legendäre Landeshauptmann Eduard Wallnöfer wegen „wachsender Unstimmigkeiten mit der Wiener Parteizentrale“ – insbesondere während der Kanzlerschaft des Josef Klaus – eine „Unabhängige Tiroler Volkspartei“ (nach Muster der bayerischen CSU) ernsthaft in Erwägung zog.

Mosers Engagement ging so weit, dass er sich nicht scheute, daran mitzuwirken, hinter dem Rücken des damaligen Außenminister Kreisky (SPÖ) sozusagen „christdemokratische Geheimdiplomatie“ zu betreiben und dessen mit Giuseppe Saragat ausgehandeltes „Autonomie-Maßnahmenpaket“ zu desavouieren, welches die Südtiroler Volkspartei (SVP) dann auch am 8. Januar 1965 für „zu mager“ befand und infolgedessen verlangte, es müsse nachverhandelt werden. Schon am 6. Januar 1962 hatte er in einer an ÖVP-Politiker und Funktionäre verschickten „Südtirol-Denkschrift“ bemerkt, Kreisky betreibe „eine dilettantisch geführte Außenpolitik.“ Das bezog sich just auf den seit den verheerenden Auswirkungen des Pariser Abkommens ersten zielführenden Schritt der Wiener Südtirol-Politik, nämlich den Gang Kreiskys 1960 vor die Vereinten Nationen.

Die Weltorganisation zwang mittels zweier Resolutionen Italien zu „substantiellen Verhandlungen zur Lösung des Streitfalls“ mit Österreich, womit der Konflikt zudem internationalisiert und der römischen Behauptung, es handele sich um eine „rein inneritalienische Angelegenheit“ die Grundlage entzogen ward. In den Rom-freundlichen Kreisen der Bundes-ÖVP war dies jedoch mit Unwillen registriert worden. Staatssekretär Ludwig Steiner (ÖVP) versuchte ebenso wie (der spätere Außenminister) Kurt Waldheim, Kreisky zu bewegen, „ die „österreichische UNO Initiative zurückzunehmen“.

Ging es Golowitsch in Band 1 ( „Südtirol – Opfer für das westliche Bündnis. Wie sich die österreichische Politik ein unliebsames Problem vom Hals schaffte“; Graz (Stocker) 2017, 607 Seiten, 34,80 €) darum, aufzuzeigen wie es Rom gewissermaßen unter Mithilfe aus Wien ermöglicht wurde, die betrügerische Scheinautonomie von 1948 zu verfügen und wie das „demokratische Italien“ unter Führung der DC skrupellos die faschistische Politik der Entnationalisierung der Südtiroler fortsetzte, so steht in den Bänden 2 ( „Südtirol – Opfer geheimer Parteipolitik“; 462 Seiten, 29,90 €) und 3 ( „Südtirol – Opfer politischer Erpressung“; 528 Seiten, 29,90 € ) – beide 2019 ebenfalls im Stocker- Verlag, Graz erschienen – das geheime Zusammenspiel zwischen ÖVP und DC sozusagen en Detail im Mittelpunkt. Dies insbesondere während der für den hauptsächlich vom „Befreiungsausschuß Südtirol“ (BAS) mit anderen als „nur“ politischen Mitteln von Mitte der 1950er bis Ende der 1960er Jahre und gelegentlich darüber hinaus getragenen Freiheitskampf. Hierin zeigt Golowitsch Punkt für Punkt die – ja, man muss es in aller Deutlichkeit vermerken – Ergebenheitspolitik der ÖVP (-geführten respektive Allein-Regierung(en) gegenüber Italien anhand getroffener geheimer Absprachen zwischen ÖVP- und DC-Politikern auf.

Die römische Politik stand damals unter wachsendem Druck des BAS, dessen in Kleingruppen operierende Aktivisten Anschläge auf italienische Einrichtungen in Südtirol, vornehmlich Hochspannungsmasten, verübten. Trotz Massenverhaftungen und Folterungen von gefangenen BAS- Kämpfern in den Carabinieri-Kasernen wurden die italienischen Behörden dieser Bewegung nicht Herr. Italien erpresste infolgedessen Österreich mit dem Einlegen seines Vetos gegen die anstehende EWG-Assoziierung, indem es verlangte, in enger Zusammenarbeit mit den italienischen Sicherheitsdiensten den Südtiroler Widerstand zu brechen und gänzlich zu eliminieren. Woraufhin die ÖVP-Alleinregierung unter Kanzler Klaus in Südtirol-Fragen zunehmend auf italienischen Vorstellungen einschwenkte.

Dies zeigte sich insbesondere zufolge des sogenannten „Porzescharten- Attentats“, bei dem angeblich vier italienische Militärs zu Tode gekommen sein sollten. Aufgrund überzeugender Archivstudien und Analysen des (Militär-) Historikers Hubert Speckner sowie dreier Gutachten öffentlich bestellter und vereidigter Spreng(mittel)sachverständiger besteht indes heute kein ernstzunehmender Zweifel mehr daran, dass die offizielle Geschehensdarstellung für das „Attentat, das keines war“, als Konstrukt italienischer Dienste gelten muss. Golowitsch breitet Speckners Erkenntnisse in seiner eingängigen Dokumentation noch einmal minutiös und detailreich vor uns aus.

Was folgt aus all dem? Der BAS hat 1967 auf der Porzescharte kein Attentat verübt. Die dafür verantwortlich gemachten Personen (Prof. Dr. med. Erhard Hartung, Egon Kufner sowie der bereits verstorbene Peter Kienesberger) sind zu Unrecht verfolgt und von Italien zu gewissenlosen Terroristen gestempelt worden. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Geschehen, das sich offenkundig anders denn offiziell dargestellt abspielte, wäre es an der Zeit, das florentinische Schandurteil aus der Welt zu schaffen, mit denen sie gänzlich wahrheits- und rechtswidrig für eine offenkundig nicht begangene Tat verurteilt und damit zu blutrünstigen Mördern gestempelt worden sind.

Es versteht sich daher eigentlich von selbst, dass die trotz Freispruchs (in Österreich) nach wie vor mit dem Makel der Täterschaft behafteten und in ihrer persönlichen (Reise-)Freiheit eingeschränkten Personen endlich offiziell und überdies öffentlich vernehmlich zu rehabilitieren sind. Doch mehrere aus FPÖ-Parlamentsfraktion heraus an den damaligen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) sowie den vormaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer gerichtete Versuche erwiesen sich als ergebnislos. Faymann erklärte in seiner schriftlichen Antwort das Kanzleramt für unzuständig. Und Fischer verwies die „Betroffenen“, deren Taten – seien sie bewiesen oder  unbewiesen; seien sie begangen oder nicht begangen; seien sie von BAS-Aktivisten verübt oder diesen durch italienische Manipulationen unterschoben worden – bereits ein halbes Jahrhundert und länger zurückliegen, darauf, sie sollten doch bitteschön Gnadengesuche einreichen. Mit Verlaub – das ist Chuzpe.

Die zu Unrecht beschuldigten und zudem menschenrechtswidrig – wie österreichische und deutsche Höchstgerichte feststellten – in Florenz verurteilten Drei der „Causa Porzescharte wären doch von allen guten Geistern verlassen, so sie um Gnade bettelten für eine Tat, die sie nicht begangen haben. Dass indes maßgebliche Organe der Republik Österreich, die sich damals schon hasenfüßig und Italien gegenüber unterwürfig verhielten, auch 50 Jahre danach noch ihrer Fürsorgepflicht für zwei ihrer jahrelang politisch und justitiell verfolgten Staatsbürger (offenkundig) nicht nachkommen (wollen), darf man mit Fug und Recht eine Schande nennen.

Eine Schande für die österreichische Politik war es auch, die von Rom unter ständigen Hinweisen auf das EWG-Veto verlangte „Präventivhaft“ – wie sie in Italien auf der Grundlage fortbestehender faschistischer Rechtsnormen möglich war – über geflüchtete Südtiroler zu verhängen und sogar deren Auslieferung zu verlangen, füglich zu umgehen. Weil dies die österreichische Rechtsordnung nicht zuließ, erdachte man im Wiener Innenministerium einen Rom entgegenkommenden Ausweg:

Die von den italienischen Stellen namhaft gemachten Südtiroler wurden kurzerhand in Schubhaft genommen. Gelang es diesen Schubhäftlingen, eine gerichtlich verfügte Aufhebung ihrer Inhaftierung zu erreichen, sperrte man sie unter einem neuen Schuldvorwurf wieder ein. Derartige und andere unschöne Vorgehensweisen stehen im Zentrum von Helmut Golowitschs Dokumentation zur Südtiroler Zeitgeschichte, welche den Maximen von Wahrheit und Gerechtigkeit verpflichtet ist. Seine Tatsachenschilderung und Beschreibung der Zusammenhänge in einer quellengesättigten, dreibändigen historisch-politischen Darstellung führt zu einer notwendigen vertieften, korrigierenden Sicht auf die österreichischen Südtirolpolitik, der weite Verbreitung zu wünschen ist.

​Moishe A. Friedman

Der Rabbi, der Mossad und der Mord an Jörg Haider –

und Hintergründe der IBIZA-Video-Affäre

 Man kann schon sagen, Mut hat er der ehemalige Oberrabbiner Friedman. Wer sich gleich mit zwei mächtigen Institutionen, Kultusgemeinde und Mossad, anlegt, der muss wohl seine guten Gründe dafür haben. Und die führt der Autor, Moishe A. Friedman, dem Leser ohne viel Rücksichten auf sich selbst detailliert vor. Wenn einer, wie er ausführt, ständig gemobbt und samt seiner Familie bedroht wird, seine Kinder der Schule verwiesen werden und er, in seiner Existenz bedroht, mit Sack und Pack praktisch fluchtartig das Land verlassen muss, dann kann man seinen Groll irgendwie nachvollziehen. Aber auch das, dass sich kaum ein Verlag finden ließe, der seine Geschichte veröffentlichten würde; ein heißes Eisen wie dieses traute sich kaum jemand anzufassen. Also musste das Buch im Selbstverlag, sozusagen im Do-i-yourself-Verfahren publiziert und auf diese Weise an die vorerst wohl begrenzte Öffentlichkeit gebracht werden. Doch zumindest die palästinensische Mediengruppe Maan- News  http://m.maannews.net/Content.aspx?id=998593 wußte unter anderem über „Die wahre Geschichte von Ibiza“ lang und breit zu berichten.

Aber nun geht es in dem Buch  – wie schon angedeutet – nicht nur um des Autors Schicksal und ein mehr als befremdliches Verhalten der Kultusgemeinde sowie Mossad-Aktivitäten in Wien, sondern es finden sich im zweiten Teil durchaus interessante Details zum Verhältnis Mossad-Freiheitliche Partei, die dieser gerade in diesem Augenblick nicht wirklich gelegen kommen können. Dass der Autor schließlich auch noch die mutmasslichen Mörder Haiders beim Namen nennt, das allein hätte genug Sprengstoff in sich. Und gewiss damit auch gewisse  Gefahren für den Autor.

Zu beziehen im Selbstverlag von oberrabbiner.friedman@gmail.com

 

 

 

 

 

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Österreichs grüne Pharisäer im Kommen?

Les pharisiens verts d’Autriche à la hausse?

Austria’s green Pharisees on the rise?

 

Das offizielle Österreich beging also seinen Nationalfeiertag. Das Volk von Österreich, soweit es meine Beobachtung zuließ, eher irgendeinen. An das Herz gewachsen ist er ja verständlicherweise nur wenigen. Doch immerhin konnten Bedenkenträger und Klugscheißer ihren üblichen Kren dazu reiben. Und wie gewohnt erwiesen sich hoher und höchster Würdenträger Wortspenden wieder als hohle oder zumindest dürftige Worthülsen.  Auch unser spät ergrünte linksliberale Bundespräsident wusste etwas zu sagen. Das Übliche nämlich: Frieden und Wohlstand seien unser. Amen.

Kein Wort von ihm zu der vom Volk gewiss nicht herbeigesehnten drohenden Invasion  fremder Völkerschaften. Aber schönfärbende Worte in Krisentagen der Messerstechereien, wachsender (versteckter) Armut und Aussicht auf Bürgerkrieg.  Tabu auch die am Horizont sich abzeichnenden sozialen und ökonomischen Grauslichkeiten. Schon demnächst in diesem Theater mit wechselnden Schauspielern auf der politischen Bühne?   Lebe hoch! die Politik der Europäischen Union, die all dies ermöglichen soll und von der der Herr in der Hofburg viel hält?

Vielleicht auch noch Applaus seinen grünen Companeros, die im Gleichschritt mit anderen politischen und gesellschaftlichen Hilfswilligen im Staat bei diesem großen Friedensvernichtungswerk nicht untätig bleiben wollen? Dass gerade Grüne, eigentlich Rotgrüne, dabei Mehrheitsrechte und – ihren heiligen Ideologiekühen zuliebe –  sogar den gesunden Hausverstand bewusst ignorieren, ist immerhin bemerkenswert, aber auch nachweisbar. Es ist ihnen allerdings hoch anzurechnen, dass sie zumindest in dieser das Überleben der Europäer entscheidenden Frage mit ihren Absichten nicht hinterm Berg halten. So weiß man wenigstens woran man bei ihnen ist. Aber sind sie  deshalb schon glaubwürdig?

Nehmen wir die Sache mit dem Klimawandel: Selbstverständlich wird auch die grüne Führungsspitze wissen, dass der Mensch wohl kaum etwas dafür kann. Aber weder die Tatsache, dass EURATOM die Klima-Politik in Gang gesetzt und die AKW-Industrie, der Grünen angeblich liebster Feind nach den Rechten, die CO2-Mär erzählen lässt, scheint sie zu interessieren. Auch dass, laut NASA, sogar auf Mars, Pluto und Neptun seit Jahrzehnten ein Klimawandel stattfindet scheint sie nicht zu irritieren. Zumindest so lange nicht, so lange die von reichen und mächtigen Abzockern abhängigen Medien den Unsinn vom menschengemachten Klimawandel weiterhin verbreiten und die gelenkte Hysterie damit aus Eigeninteresse am Köcheln halten.

Wie weit man es in dieser Hinsicht bereits gebracht hat, davon zeugt eine von Attac, Deutscher Umwelthilfe, „Friday for Future“ und diversen Natur- und Umweltvereinen unterstützte Veranstaltung, die jüngst  vor dem Porsche-Museum in Zuffenhausen bei Stuttgart stattgefunden hat.  Da forderten die Klima- und Umweltaktivisten nicht mehr und nicht weniger als dass man lieber nur mehr zu Fuß gehen oder, wenn schon, öffentliche, natürlich klimaneutrale  Verkehrsmittel benützen und, statt mehr Autos zu produzieren, mehr Sex machen solle. Ob mit oder ohne Verhüterli wurde nicht gesagt. Hätten sie dabei doch bedenken müssen, dass ein Kleinkind pro Jahr angeblich 58 Tonnen CO2 produziert. Ja, und was den fahrbaren Untersatz angeht, da spornte sie ihre Phantasie noch zu dem Vorschlag an, man möge die Autos doch auf den Mond verfrachten. Vielleicht auch einmal Konzentrationslager für Autofahrer?

Kurzum, es gibt „Verbesserungspotentiale  auf allen Ebenen“,  so eine „Friday for Future“- Vertreterin in Österreich anlässlich des Nationalfeiertages. Aber wo sonst, wenn nicht in den Gehirnen grüner Aktivisten gäbe es in dieser Hinsicht einiges zu verbessern?! Und das ganz dringend, könnten unsere EU-begeisterten Sozialromantiker ja demnächst in einer türkis geführten Regierung unterschlüpfen. Doch wäre das natürlich noch keine Garantie, dass mit einem solchen „Learning by doing“ schon alle rotgrünen Flausen vertrieben werden könnten. Zwar gibt es da und dort Einzelfälle, wo grünes Mitregieren noch keinen Weltuntergang produziert, aber in Summe bleibt immer noch der Eindruck, man hätte es bei der grünen Menschenwelt mit einer Mischung aus Kindergarten und Irrenhaus zu tun.

Es wird also nicht genügen, nur die grüne Oberfläche zu polieren. Diesbezüglich haben sie ja eigentlich mit den Freiheitlichen etwas gemeinsam, ähneln sie sich doch in ihren oft zu sehr auf die Spitze getriebenen jeweiligen romantischen Neigungen. Wobei sich die Frage stellt, welche der beiden die gefährlichere sei, die auf Souveränität ausgerichtete nationale oder die von der EU betriebene plattmachende  internationalistische.

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