Appell zur Befreiung zum Menschen

Appel à la libération de l`homme

Appeal for liberation to man

Also sprach Brad Hazzard, Gesundheitsminister von New South Wales (Australien): „Wir müssen dieser neuen Weltordnung, dieser neuen Covid-Welt mit besonderer Sorgfalt und Vorsicht begegnen.“ Ein Verschwörungstheoretiker? Wahrscheinlich so wenig wie der Autor des nachstehenden Corona-kritischen Diskussionsbeitrages.

Zum  österreichischen Nationalfeiertag

Bernd Friedmann*

Wie schon in der Klimadebatte, die zum Klimakult wurde, entsteht jetzt die Corona-Kirche. Bill Gates ist der Papst, Dr. Drosten der Kardinal und Kurz und Co sind seine Ministranten. Das Dogma heißt, dass das Virus aus der Hölle kommt und brandgefährlich ist. Die Erlösung ist die Impfung, die jeder Gläubige einnehmen muss wie das Heilige Sakrament der Kommunion. Andersdenkende oder gar Protestierende sind Corona Leugner, Faschisten und Verschwörungstheoretiker, Narren und somit Ketzer. Wenn sie dann die erlösende Kommunion ablehnen, werden sie aus der Gemeinschaft der Gläubigen exkommuniziert.

Ohne Impfnachweis oder Immunität wird es kein Reisen geben und auch bald keinen Job, kein Kaufen und Verkaufen. Die Spitze der religiösen Erhöhung der Corona Krise ist der aktuelle Sektenbericht des Familienministeriums. Obwohl der Bericht dem Jahr 2019 gilt, behandeln 60 von 170 Seiten die Verschwörungstheorien der Corona-Maßnahmen-Kritiker. Hier werden Bedenken gegen eine „radikale Impfgegnerschaft“, gegen Alternativmedizin und Verschwörungstheorien geäußert, die über soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube, Blogs und Alternativmedien verbreiten würden.

Dieser Bericht der Bundesregierung bestätigt somit, dass die Operation Corona die neue Staatsreligion ist, die Ideologie der Neuen Normalität, der globale Kult des Antichristen. Die Corona Religion ist ein satanischer Kult, der gegen das Leben und die Freiheit des Menschen gerichtet ist und vom Brückenbauer aller Religionen, dem Papst und allen Religionsgemeinschaften der Welt, auch von den Freikirchen mitgetragen und unterstützt wird. Jede Abweichung von dieser Religion der Neuen Welt Ordnung wird von den Medien und Behörden zuerst belächelt, dann kritisiert, zensuriert, danach mit Geldbußen, Gefängnis und Aussperren aus der Gesellschaft sanktioniert und zuletzt mit Gewalt, Folter und Tod bestraft.

Am 10. Mai habe ich folgendes geschrieben:„Eine Anti-Corona Bewegung kann nur eine Friedensbewegung sein, denn die Operation Corona ist ein global gesteuerter Angriff auf unseren Leib und unser Leben. Die false flag-Operation Corona ist nicht ein Krieg gegen den unsichtbaren Feind (so Macron), sondern ein Krieg gegen die Gesellschaft, gegen die Kultur, gegen die Gesundheit des Volkes und gegen die Wirtschaft des Landes. Dieser Krieg zerstört den Zusammenhalt der Menschen, die Gemeinschaft im Großen und im Kleinen, die Schulen und Kindergärten, das Gesundheitssystem, die Versorgung mit Nahrung und Energie, die Betriebe, die Gastronomie und den Tourismus, die Kunst und Kultur, die Kirchen und Glaubensgemeinschaften und er ist ein Angriff auf die Demokratie, den Rechtsstaat, den Wohlstand, die Freiheit und den Frieden im Land.“

Die Meister und Zauberer des Social Engineering und Steuermänner der menschlichen Psyche leiten das Herz des Menschen wie Wasserbäche hinein in das breite Meer der Massen, wo dieWogen wieder dem kommenden falschen Messias, dem neuen Führer entgegen brausen werden. In die leblosen Seelen wird dann ein Geist der Gemeinschaft und des Fanatismus und der Mystik eingehaucht – das neue Tausendjährige Reich entsteht durch Angst, Propaganda und Krieg – wird aber wie die alten Reiche bald zerbrechen und untergehen.

​Liebe Mitstreiter und Freunde! Ich appelliere an euch, dass ihr euch entscheidet, wem ihr folgen wollt: – den Gurus der Corona Religion, den Eugenikern und Volkszertretern, der Putsch-Regierung,den Behörden und ihren verfassungswidrigen Geboten und Verboten, euren Chefs undDirektorinnen, die fremdbestimmt die unmenschlichen Maßnahmen einfordern, denVerkäuferinnen, die den asozialen Abstand und den MNS einmahnen, dem Pfarrer undPastor, der verbietet frei zu atmen, zu singen und den Bruder zu umarmen, der Krankheit,der Unterdrückung, der Angst und letztendlich dem Tod – oder eurem Gewissen, dem höchsten Gebot der Liebe zu Gott und dem Nächsten, der Gesundheit, der Gerechtigkeit, der Freiheit und der Wahrheit und Aufrichtigkeit, also dem Leben.

Es ist Zeit sich zu besinnen, Verantwortung für sein Leben und für die Nächsten zu übernehmen und das Gewissen und das Herz aufzuwecken. Glaube nicht, dass du in Ruhe gelassen wirst, wenn du weiterhin brav alle Maßnahmen mitträgst und einhältst. Die Manifeste der teuflischen Eliten und ihre Pläne haben es offenbart: Sie wollen den absoluten Weltstaat, die globale Technokratie, den smarten Polizeistaat, die bevölkerungreduzierte Brave New World. Entweder wirst du ein Rädchen in dieser Maschine, oder du wirst ein Paria, ein Aussätziger, ein Rechtloser, ein extremer Sektierer, ein Staatsfeind, ein Gefährder, ein Wilder, ein Ketzer, ein Krimineller…

Du kannst nicht mehr entscheiden zwischen Freiheit und Gefängnis, sondern nur mehr zwischen Ausschluss und Gefängnis. Die Freiheit und der Friede und die Liebe liegen aber im Inneren unseres Herzens, nicht im äußeren Befinden unseres Körpers. Lass dich nicht täuschen und verführen und ängstigen! Es gibt einen Weg für dich und mich durch dieses Tal, einen Weg den wir gemeinsam in Aufrichtigkeit,  in Liebe und innerer Freiheit gehen dürfen.

*Pädagoge und Corona-Politik-Opfer

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Empörung über und Widerstand gegen Corona-Politik nimmt zu

L’indignation et la résistance à la politique corona augmentent

Outrage over and resistance to Corona policy is increasing

Eigentlich wollte ich zu Corona nichts mehr schreiben. Nun doch einige Worte mehr. Natürlich sind unsere Politiker keine Vollidioten, aber wir doch hoffentlich auch nicht. Das wären wir aber, wenn wir noch alles für bare Münze nehmen würden, was uns Tag für Tag besonders in Sachen Corona via Medien serviert wird. Das geht doch alles auf keine Kuhhaut mehr, wie man bei uns am Land sagt.

Frechheit ist es daher, wenn dann gutes staatsbürgerliches Recht wahrnehmende kritische Geister von denselben Medien pauschal als Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker oder Querulanten abgestempelt, also diffamiert werden. Das lässt selbst einem in der Regel nicht gleich bei jeder Gelegenheit aufgeregten Staatsbürger wie mich die Zornesröte ins Gesicht steigen. 

Da nun von mir zu diesem Thema zwar bereits viel, aber, wie es aussieht, noch immer nicht alles Wissenswerte gesagt und präsentiert wurde, benütze ich den Anlassfall der persönlichen Empörung, um den werten Lesern noch einige Augenöffner bekannt zu machen. Gleich hier nun als Erstes eine weitere gute und wichtige Zusammenstellung von entlarvenden Redebeiträgen einiger Corona-Desaster-Verantwortlichen:

Entlarvend https://vimeo.com/469734301

Wem das noch nicht genügt, dem mögen nachstehende Beiträge, sofern der eine oder andere zwischenzeitlich nicht von den üblichen Zensoren gelöscht wurde, ein von den offiziellen Darstellungen abweichendes Corona-Bild vervollständigen helfen.

Fakten  https://altermedzentrum.com/impfen-27-zerschmetternde-fakten-ueber-die-pharmaindustrie-und-ihre-impfstoffe/

Faktenüberprüfung https://youtu.be/5CJZ_pLMsk4

Covid und die Lügen http://bewusstheit-und-herzverstand.org/covid-luegen/ 

Es läuft aus dem Ruder  https://www.servustv.com/videos/aa-24h32f4jd1w12/  ?

Zur großen Transformation https://youtu.be/dx3bNCluhuI     Schade, wurde soeben von wem immer gelöscht!!!  War wohl zu heiße Kartoffel. Also, meine gar nicht lieben Politiker und Journalisten, vielleicht doch PLANDEMIE?  Als  Ersatz dazu aber dies: Corona als Beschleuniger https://youtu.be/A_VOv0Qwc2c

Und schließlich eine gigantische Klage   https://youtu.be/DMQ3UyRf3Fk   

ANHANG

Zum Schluss noch als ein Desinfomations-Beispiel eine jener journalistischen Glanzleistungen, die dem Journalismus in zunehmendem Maße nicht gerade zur Ehre gereichen. Also schrieb da Sarah Ruckhofer am 17. Oktober in der Kleinen Zeitung:

 „Eltern entsetzt. Corona-Leugner nutzen Kinder für Verbreitung von Propaganda.       An einigen Schulen und sogar Kindergärten in der Obersteiermark machen militante Corona-Leugner Probleme. Sie lassen ihre eigenen Kinder teils rechtsextreme Hetz-Materialen austeilen“.

Mit den Hetz-Materialen meinte sie wohl die bürgernahe „Wegwarte“ der Initiative „Heimat & Umwelt“, deren seit Jahrzehnten verdienstvoll für ihre Heimat und den Umweltschutz  tätige Obfrau sich diese unerhörte Provokation nicht bieten lassen wollte. Und so schrieb diese an die im Besitz der sehr katholischen Styria Media Group AG befindliche Zeitung folgenden Leserbrief:

Sehr geehrte Redaktion!

Ich ersuche hiermit um Veröffentlichung nachstehenden Leserbriefes, der auf den Artikel „Eltern entsetzt / Corona-Leugner nutzen Kinder für Verbreitung von Propaganda“ von Sarah Ruckhofer Bezug nimmt, und danke im Voraus.

Unterdrückte Fakten zu „Corona“

In einem Artikel von Sarah Ruckhofer in der gestrigen Ausgabe der „Kleinen Zeitung“ zum Thema „Corona“ werden u.a. völlig unvollständig und aus dem Zusammenhang gerissene screenshots aus der Zeitschrift „Wegwarte“ abgebildet. Deren Herausgeberin, die „Initiative Heimat & Umwelt“, verweist deshalb auf das völlige Fehlen einer seriösen Darstellung der inzwischen von vielen renommierten Experten vorgebrachten und begründeten Kritik an den „Corona“-Maßnahmen in diesem Artikel. Hier können nur zwei zentrale Aspekte davon herausgegriffen werden:

1. Die Masken schützen weder deren Träger selbst noch deren Mitmenschen vor Viren, da diese viel kleiner sind als die Poren der Masken und daher durch diese durchgehen wie durch ein offenes Scheunentor. Das beschreibt der international seit vielen Jahren angesehene und mit zahlreichen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnete Univ.Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie aus Deutschland, auf Seite 65 des von ihm und Frau Prof. Dr. Carina Reiss verfaßten Sachbuches „Corona Fehlalarm“ im Detail. In dem bereits vor Monaten erschienenen Buch kann jeder Bürger und erst recht jede Journalistin selbst nachrecherchieren.

2. Der PCR-Test, Dreh- und Angelpunkt aller dzt. Zwangsmaßnahmen, kann „Corona-Viren“ überhaupt nicht nachweisen und daher auch nicht feststellen, ob jemand damit infiziert ist oder nicht. Er wurde auch nie zu Diagnosezwecken entwickelt. Zu behaupten, „positiv Getestete“ seien“Infizierte“, ist grob irreführend und unabhängige Journalisten sollten dies viel kritischer hinterfragen. Es gibt inzwischen international hunderte Fachleute, die dies bestätigen und wir laden daher die Redaktion der „Kleinen Zeitung“ hiermit ein, eine  öffentliche Diskussionsveranstaltung per Livestream zeitnah herbeizuführen, in der Frau Ruckhofer die Gelegenheit bekommt, ihre persönliche Einschätzung der „Corona“-Kritiker direkt mit Prof. Bhakdi  sowie Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt für Virologie, Epidemologie und Mikrobiologie aus Österreich, offen und für die Leser Ihrer Zeitung einsehbar zu erörtern, jenseits ideologischer Grabenkämpfe. Die Gesundheit aller Bürger ist weder links noch rechts und schon gar nicht in irgendeiner Weise extrem. Das gleiche gilt für die Bewahrung der verfassungsgemäßen Grund- und Freiheitsrechte aller Bürger, die durch die „Corona“-Zwangsmaßnahmen immer mehr ausgehebelt werden.

Inge Rauscher, Obfrau der „Initiative Heimat & Umwelt“

p.A. 3424 Zeiselmauer, Hageng. 5.  ihu@a1.net, www.heimat-und-umwelt.at

Anmerkung:  Eine Veröffentlichung des Leserbriefes hätte man von einer betont „christlichen“ Zeitung eigentlich doch erwartet, was bis zum jetzigen Zeitpunkt anscheinend nicht geschehen ist. Und gerne würde ich auch einmal in einem größeren Medium etwas darüber lesen oder hören, wie unsere Kinder und Jugendlichen für die ebenso gewinnbringende „Friday for Future“-Kampagne  missbraucht werden.

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Autochthone Minderheiten schützen!

Für mehr Schutz autochthoner MinderheitenEine Bürgerinitiative fordert über Internet die EU heraus

Von Reinhard Olt *

Seit der in mehreren Auflagen erschienenen grundlegenden Buchpublikation „Die Volksgruppen in Europa“(  https://www.verlagoesterreich.at/die-volksgruppen-in-europa-pan/pfeil/videsott-978-3-7046-7224-7 ), wofür drei namhafte Experten des in Bozen beheimateten Südtiroler Volksgruppen-Instituts verantwortlich zeichnen, wissen alle, die es wissen wollen, dass zwischen Atlantik und Ural 768 Millionen Menschen in 47 Staaten leben, wovon 107 Millionen – mithin jeder siebte Bewohner Europas –  Angehörige von Minderheiten sind. Bei diesen Minoritäten handelt es sich nicht um soziologisch untersuchte „moderne“ Erscheinungen wie Angehörige gesellschaftlicher oder sexueller Randgruppen, welche heutzutage aufgrund  angenommener oder tatsächlich vorhandener Diversitätsmerkmale die politisch-publizistische Mainstream-Aufmerksamkeit genießen. Es handelt sich auch nicht um Minderheiten, die aufgrund von Anwerbung („Gastarbeiter“) oder Migration in ihre Wohnsitzländer gekommen sind und dort auf politische Anerkennung und rechtliche Fixierung eines beanspruchten (und oft nicht von allen ihrer Landsleute geteilten) Minderheitenstatus  aus sind. Nein, vielmehr handelt es sich  um autochthone, historisch verwurzelte ethnische sowie sprachkulturell  und/oder religiös von ihren eigentlichen nationalen Gemeinschaften getrennte und damit in fremdnationaler Umgebung, sohin unter den dortigen Staatsnationen, zu leben gezwungenen Minderheiten, die oft auch als Volksgruppen bezeichnet werden.

Europa ist überaus reich an Völkern, Volksgruppen, Kulturen und Sprachen; sie sind sozusagen konstitutives Element des Kontinents. Dies gilt zuvorderst auch für die 27 (Noch-)Mitgliedstaaten von EUropa, in denen sich seit langem und immer wieder Minoritäten zu Wort melden, die nicht nur sprachlich-kulturelle und religiöse Eigenheiten, sondern ihre gesamte gesellschaftlich-rechtliche Existenz durch Maßnahmen ihrer „Wirtsnationen“ bedroht sehen, welche auf Akkulturation, Assimilation und in letzter Konsequenz auf Entnationalisierung respektive Homogenisierung ausgerichtet sind.  Zur Sicherung ihrer Existenz und zur Erhaltung ihrer (Eigen-)Art, somit ihrer nationalkulturellen/nationalreligiösen Identität, bedürfte es  einer Ergänzung der in Menschenrechtscharta sowie  Verfassungen

verbürgten Gleichberechtigung der Individuen durch das „Prinzip der Gleichberechtigung von Völkern und Ethnien“. Wenngleich damals  rigorose Vertreter aufwallenden Nationalismus larmoyant vom „Völkerkerker“ schwadronierten, kannte just das alte Österreich-Ungarn dieses Prinzip und verfuhr danach.

Fehlender Volksgruppenschutz

Für die heutigen Verhältnisse in EU-Staaten mit immer wieder auftretenden Nationalitätenkonflikten – ich nenne hier stellvertretend für viele andere nur Basken/Katalanen in Spanien bzw. Flamen/Wallonen in Belgien – wären Instrumente zur Verwirklichung gleichberechtigter „nationaler Partnerschaften“ aus Mehrheit(sstaatsvolk) und nationaler/nationalen Minderheit/en nicht nur geeignet, sondern geradezu eine Art „Befreiungsschlag“. Notwendig  wären in der EU übernational geltende, kollektive  Volksgruppen(schutz)rechte, mithin Rechtsinstrumentarien für autochthone Minderheiten, und das Zugestehen von (Territorial-, Kultur- bzw. Personal- und/oder  Lokal-)Autonomie, gebunden an statutarisch geregelte Formen von Selbstverwaltung.

Nichts dergleichen ist in  zentralstaatlich organisierten und regierten Staaten EUropas auch nur ansatzweise denkbar. Wenn beispielsweise die ethnischen Ungarn in Siebenbürgen/Rumänien Autonomie etwa nach  Maßstäben der Selbstverwaltung verlangen, wie sie die Südtiroler (nach erbitterten Kämpfen mit dem römischen Zentralstaat) in Gestalt einer Autonomen Provinz errangen, so werden sie von allen nationalrumänischen Kräften des Landes, ganz gleich, ob sie in Bukarest regieren oder opponieren, des Separatismus und des Revisionismus bezichtigt. Von Beginn an, also seit den Römischen Verträgen von 1957, hat sich das supranationale Gebilde, das heute unter „Europäische Union“ (EU) firmiert, nicht um Minderheiten-Fragen gekümmert, sondern sie – bequemerweise – zum Objekt  institutioneller Zuständigkeit des Europarats erklärt und damit kurzerhand ignoriert.

Zentralstaatliche Bremser, linke Utopisten

Das kam/kommt nicht von ungefähr. Nachgerade am Verhalten einiger westeuropäischer Regierungen gegenüber den Selbständigkeitsbestrebungen der Slowenen und Kroaten, aber auch der Esten, Letten und Litauer (vor der völkerrechtlichen Anerkennung ihrer staatlichen Gemeinwesen, ja mitunter  auch noch danach) war im Gefolge von  Umbruch und Zeitenwende 1989/90 augenfällig geworden, dass die Furcht vor Separatismus im eigenen Lande das Handeln bestimmte. Dies rührte von der sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst verbreitenden Zuversicht her, wonach im Zuge der Europäisierung die Nationalstaaten allmählich verschwänden und somit die „nationale Frage“ gleichsam als Erscheinung des 19. Jahrhunderts überwunden würde. Vor allem Linke, Liberale und Grüne, mitunter auch Christdemokraten in West- und Mitteleuropa  leisteten mit der theoretisch-ideologischen Fixierung auf die Projektion der „multikulturellen Gesellschaft“ einer geradezu selbstbetrügerischen Blickverengung Vorschub, indem sie vorgaben, mit deren Etablierung sei die infolge zweier Weltkriege entgegen dem Selbstbestimmungsrecht erfolgte  Grenzziehung quasi automatisch aufgehoben. Dabei hatte just die machtpolitische Ignoranz historisch-kulturräumlicher Bindung, ethnischer Zusammengehörigkeit sowie der gewachsenen  Sprachgrenzen insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg zu spezifischen Minderheitensituationen geführt, deren Konfliktpotential  bis in unsere Tage fortwirkt.

Frankreich gilt geradezu als Inkarnation des nationalstaatlichen Zentralismus. Weshalb viele der 370 .000 Bretonen mit Sympathie die nach dem Brexit wieder vernehmlicher werdenden Töne der schottischen Unabhängigkeitsbewegung verfolgen, welche im Referendum 2014 nur knapp gescheitert war. Ähnliches gilt für die 150 .000 Korsen.

Unabhängigkeitsverlangen

In Spanien bekunden besonders die gut 8 Millionen Katalanen (in Katalonien, Valencia und Andorra) sowie 676 .000 Basken (im Baskenland und in Navarra) immer wieder machtvoll ihren Willen, die Eigenstaatlichkeit zu erlangen. Davon wäre naturgemäß auch Frankreich betroffen, denn jenseits der Pyrenäen, im Pays Basque, bekennen sich gut 55 .000 Menschen zum baskischen Volk. Der 2015 von der baskischen Regionalregierung verabschiedete Plan „Euskadi Nación Europea“ enthält das Recht auf Selbstbestimmung und sieht ein bindendes Referendum vor.

In Belgien hat sich der (nicht nur sprachliche) Konflikt zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen seit den 1990er Jahren zu einer latenten institutionellen Krise ausgewachsen. Von den 5,8 Millionen Flamen (52,7 Prozent der Bevölkerung), die sich ökonomisch gegen die Alimentierung der „ärmeren“ Wallonie (3,9 Millionen Wallonen; 35,8 Prozent der Bevölkerung) wenden und zusehends für die Eigenstaatlichkeit eintreten, sprechen sich die wenigsten für den Erhalt des belgischen Zentralstaats aus. (Die Deutschsprachige Gemeinschaft, ein von 87.000 Menschen (0,8 Prozent der Bevölkerung Belgiens) bewohntes Gebilde mit autonomer politischer Selbstverwaltung, eigenem Parlament und eigener Regierung, entstanden auf dem nach Ende des Ersten Weltkriegs abzutretenden Gebiet Eupen-Malmedy, gehört zwar formell zur Wallonie, hält sich aber aus dem flämisch-wallonischen Konflikt weitgehend heraus.)

Außerhalb Italiens werden die Unabhängigkeitsverlangen im Norden des Landes meist unterschätzt und weitgehend ausgeblendet. Die politische Klasse in Rom muss hingegen angesichts regionaler Erosionserscheinungen befürchten, dass Bestrebungen, sich von Italien zu lösen, an Boden gewinnen. So beteiligten sich im Veneto 2,36 Millionen Wahlberechtigte (63,2 Prozent der regionalen Wählerschaft) an einem Online-Referendum zum Thema Unabhängigkeit Venetiens, von denen 89,1 Prozent –- das waren immerhin 56,6 Prozent aller Wahlberechtigten –- auf die Frage „Willst Du, dass die Region Veneto eine unabhängige und souveräne Republik wird?“, mit einem klaren „Ja“ antworteten. In der lombardisch-„padanischen“ Nachbarschaft zündelt die Lega immer wieder mit Unabhängigkeitsverlangen und strebt ein aus der Lombardei, Piemont und Venetien zu bildendes Unabhängigkeitsbündnis an, das derzeit  „pausiert“, weil  die Führungsgestalt Matteo Salvini aufgrund politischer Fehleinschätzung seiner „gesamtnationalen Zugkraft“ politisch ins Hintertreffen geraten ist.

Die EU hat – via Entwicklungsschritte EWG und EG – also keine wirklich substantiellen Volksgruppen-Schutzmaßnahmen ergriffen, weil zentralistisch organisierte Nationalstaaten wie Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien, um nur die ärgsten Bremser zu nennen, deren Begehr prinzipiell ablehnend gegenüberstehen. Besonders hinsichtlich Rumäniens ist beispielsweise darauf zu verweisen, dass das Verlangen der ungefähr 1,4 Millionen ethnischen Ungarn – und insbesondere der rund 700 .000 Székler – nach Autonomie von der gesamten politischen Klasse des Staatsvolks sofort als Sezessionsbegehr und „Revision von Trianon“ gebrandmarkt wird. (Gemäß dortigem Friedensdiktat hatte Ungarn 1920 zwei Drittel seines Territoriums verloren.) Frankreich (am 7. Mai 1999) und Italien (am 27. Juni 2000) haben zwar die 1992 vom Europarat verabschiedete und – bezogen auf die realen Auswirkungen für die jeweiligen Staatsnationen – relativ „harmlos“ bleibende „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ unterzeichnet; ratifiziert und in Kraft gesetzt wurde sie bis zur Stunde von beiden Staaten nicht.

Solange das Manko aufrecht ist, dass die „kleinen Völker“ respektive „kleinen Nationen“ ( als die sich nationale Minoritäten/Volksgruppen gerne nennen, weil sie sich als solche verstehen), in jenen Staaten, in denen sie daheim sind, der kollektiven Schutzrechte entbehren, so lange werden sie für diese ein nicht zu unterschätzender Unruhefaktor sein. Enttäuscht sind sie von der EU, von der sie sich in gewisser Weise „Erlösung“ erhoff(t)en. Denn abgesehen von dem den Volksgruppen vom Europäischen Parlament 1991 deklaratorisch zugestandenen „Recht auf demokratische Selbstverwaltung“, womit „kommunale und regionale Selbstverwaltung beziehungsweise Selbstverwaltung einzelner Gruppen“ zu verstehen ist, und abgesehen vom 2007 unterzeichneten Vertrag von Lissabon, mithilfe dessen erstmals die „Rechte der Angehörigen von Minderheiten“ (als Teil der Menschenrechte) als Artikel 2 EUV in den sogenannten „EU-Wertekanon“ aufgenommen worden sind, hat sich just das supranationale Gebilde EU als solches den im Zentrum der Bedürfnisse aller nationalen Minderheiten stehenden überindividuellen, also kollektiv einklagbaren Schutzrechten weithin entzogen.

Erhaltung regionaler Kulturen“

Alldem soll nun eine „Europäische Bürgerinitiative“ abhelfen. Sie ging ursprünglich von den in Siebenbürgen beheimateten Széklern, einem alteingesessenen magyarischen Volksstamm, aus, und hat als „Initiative zur Erhaltung der regionalen Kulturen“  bislang mehr als 1,2 Millionen zustimmende Unterschriften gesammelt. Zunächst wollte die EU-Kommission diese Initiative nicht nur abwürgen, sondern gar nicht erst zulassen. Unterstützt von der Regierung Orbán verklagten die Organisatoren die Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof und erhielten recht, woraufhin Brüssel genötigt war, die Angelegenheit  zu genehmigen.

Die Organisatoren hoffen, bis zum Fristablauf ihres politischen Unterfangens (7. November 2020)  zwei Millionen Unterschriften bzw. über den Internet-Link

https://eci.ec.europa.eu/010/public/#/initiative

zu erlangende  Zustimmungserklärungen aus insgesamt mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten vorlegen zu können. Vorerst fehlt noch in vier von sieben Ländern die erforderliche Mindestanzahl von Unterschriften, wohingegen in Ungarn, in Rumänien sowie in der Slowakei  schon weit mehr als die jeweiligen Quoren erreicht sind. Die Initiatoren setzen daher nunmehr vornehmlich ihre Hoffnungen auf weitere Zustimmung aus Irland, Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich und Italien, wo nicht zuletzt aus Südtirol viel Sympathie zu erwarten sein dürfte.

* Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Reinhard Olt war 27 Jahre politischer Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und von 1994 bis 2012 deren Korrespondent in Wien für Österreich, Ungarn, Slowenien, zeitweise auch für die Slowakei. Daneben nahm er Lehraufträge an deutschen, österreichischen und ungarischen Hochschulen wahr. Seit 1990 ist er Träger des Tiroler Adler-Ordens, seit 2013 des Großen Adler-Ordens. 1993 erhielt er den Medienpreis des Bundes der Vertriebenen (BdV). 2003 zeichnete ihn der österreichische Bundeskanzler mit dem Leopold-Kunschak-Preis aus, und der österreichische Bundespräsident verlieh ihm den Professoren-Titel. 2004 wurde er mit dem Otto-von-Habsburg-Journalistenpreis für Minderheitenschutz und kulturelle Vielfaltgeehrt und ihm das Goldene Ehrenzeichen der Steiermark verliehen. 2012 promovierte ihn die Eötvös-Loránt-Universität in Budapest zum Ehrendoktor (Dr. h.c.), verbunden mit der Ernennung zum Professor, und 2013 verlieh ihm der österreichische Bundespräsident das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

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Man geht wieder einmal zur Wahlurne. Wozu eigentlich?

Vous vous rendez à nouveaux aux urnes. Pourqoui enfin?

One goes to the ballot box once again. What for?

Man kann es nicht oft genug in Erinnerung rufen. Wenn Wahlen in einer repräsentativen Demokratie grundsätzlich etwas verändern würden, hätte man sie schon  längst verboten. Zu verinnerlichen ist, bitte schön, doch die nüchterne Tatsache, dass die Politiker nur mehr verwalten, andere aber im Hintergrund regieren. Vor dem werten Publikum wird eine den gesunden Menschenverstand beleidigende Show aufgeführt, in der abwechselnd der eine den Kasper gibt, der andere das Krokodil, und in der es vornehmlich um Macht und Postenschacher geht. Käme die Mehrheit bloß nachdrücklicher als bisher zu diesem Befund, so führte dies möglicherweise zu einem Wahlstreik der Wähler. So weit sind wir noch nicht, und ob es dazu kommt, steht vielleicht in den Sternen astrologiegläubiger Politiker.

Dennoch, ich möchte das gar nicht verheimlichen, es gibt natürlich in allen Parteien anständige und fachlich gebildete Funktionäre und Mandatsträger, denen Narzissmus und Machtausübung als Selbstzweck fremd sind. Sie werden aber meist zurückgedrängt und nach vorne drängen in diesem von einem dekadenten Ich-Kult dominierten System eben nicht sie, sondern andere, nicht selten durch intellektuelle Schlichtheit und/oder charakterliche Schwächen ausgezeichnete Karrieristen. Dass systemisch und systematisch überforderte Politiker, die Grundsätzliches nicht mehr beim Namen nennen, und wenn, nur negativ konnotiert, daher den Erwartungen der Hintergrundmächte eher entsprechen, versteht sich von selbst. Also verwundert es auch nicht, dass von Volksvertretern keine Rede mehr sein kann.

Politik ist eben auch eine Kunst des Verdrängens, und so überraschte es wohl nicht, dass im Wiener Wahlkampf kein einziger Spitzenvertreter, meines Wissens, das Wort Volk in den Mund nahm und auch die Forderung nach direkter Demokratie wohl einem Diktat oder reinem Opportunismus zum Opfer fiel. Geht es verräterischer? Aber umso mehr hörten wir die schönsten unrealistischen Versprechen und wir durften weniger schöne, auch grausliche Forderungen zur Kenntnis nehmen. Wüssten die Wähler, was sie bereits im nächsten Jahr erwartet, was ihnen das politische Kaspeltheater vorenthält, würden sie den Dampfplauderern ordentlich einheizen oder gar nicht zur Wahl gehen. Beides wird nicht geschehen, und so müssen wir weiter mit einer nihilistischen, unsere Kultur zerstörende Politik rechnen.

Der geduldige Leser meines Blogs erlaube mir noch einen Seitensprung zu einem anderen Thema. Weil es nämlich fast schon lustig ist, was da in Sachen Corona über die Bühne geht::

Fall 1 wird mir von einer Vertrauensperson erzählt:  Da berichtet eine ob der vielen Ungereimtheiten skeptisch gewordene Ärztin, sie habe unbenützte Teststäbchen zur Kontrolle übergeben. Zu ihrer Überraschung habe man sie alle für positiv befunden. Klingt unglaublich, aber bei dem Corona-Chaos längst vorstellbar.

Fall 2: Der Leiter einer Abteilung eines österreichischen Krankenhauses weiß (persönlich) zu berichten, dass weder in seinem Arbeitsbereich noch in seiner hauptsächlich von älteren Leuten besuchten Privatordination und auch nicht in der Umgebung seiner Patienten ein Corona-Kranker bekannt sei. Dienen die vielen angeblichen Positiv-Fälle bloß als politisch-strategisches  Spielmaterial?

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Wird da nicht ein großes Ding gedreht?

Est-ce qu’une chose tordue est en cours d’exécution ?

Isn’t a crooked thing planned?

 

Ob beim Thema Migration, beim Klimageschehen, oder wie jetzt auch bei der sogenannten Pandemie: „Fakes“ wohin man schaut, Lügen und Halbwahrheiten zum Quadrat. Und dann noch Maßnahmen-Pfusch auf hohem Niveau. Alles schon einmal dagewesen, könnte man sagen. Doch Politiker und Journalisten scheinen sich nicht so weit zurückerinnern zu können (oder zu wollen). Damals, im April 2009, verdankte man heute ähnlichen Gruselgeschichten eine von den „unabhängigen“ Medien hochgespielte angebliche Schweinegrippe-Pandemie. Und wie derzeit herrschte auch vor einem guten Jahrzehnt eine Atmosphäre der Angst und Einschüchterung.

Zu jener Zeit sprach die damalige WHO- Generaldirektorin von zwei Milliarden Menschen, die sich in den nächsten zwei Jahren anstecken  könnten. Das bewirkte den erwünschten Eindruck: Millionen Impfungen wurden daraufhin von den Regierungen bestellt, die danach aber zerstört werden mussten, da die Pandemie leider, leider ausblieb.  Doch für die Pharmakonzerne erwies sich dieses Gespenst als ein Glücksbringer, der immerhin den Appetit auf weitere Milliarden geweckt haben dürfte. Ob Kanzler Kurz, der gerade erst den Schweizer Pharmabossen seine Aufwartung gemacht hat, dazu eine eigene Meinung hat?

Jedenfalls öffnete sich mit dem Corona-Irrsinn ein neues „window of opportunity“ für die Konzerne, in gewisser Hinsicht auch für die Politik, wobei die seltsamer Weise der IAEA unterstellte WHO sehr entgegenkommend die wissenschaftlichen Kriterien für eine Pandemie angeblich aufzuweichen begann, um also eine solche überhaupt möglich zu machen. So ergab sich die Möglichkeit, dieselbe bei Bedarf in die Länge zu ziehen, bis die Erwartung in den angeblich rettenden Impfstoff hoch genug geschürt und dieser  –  mit hohem Risiko für die (vorerst noch) freiwilligen „Versuchskaninchen“ –  eingesetzt werden kann. Nach einem Strategiepapier des deutschen Innenministeriums sollte ja die Herbeiführung von „Schock“ und „Urangst“ die Akzeptierung der zu treffenden Maßnahmen ermöglichen, die etwa in Kanada und Australien ja bereits absolut haarsträubend sind und wohl auch einigen Politikern hierzulande gefallen könnten.

Derzeit wird von Österreichs Regierung jedenfalls wieder einmal auf die Angsttaste gedrückt. Die Fakten, dass der Labornachweis von SARS-CoV-2-Virusmaterial noch keine COVID-19-Infektion belegt und eine solche noch kein krank sein bedeutet, die fehlerhaften PCR-Tests nicht zwischen vermehrungsfähigem und nicht vermehrungsfähigem Virusmaterial unterscheiden können und weder validiert noch gerichtsfest sind, „Lockdowns“ und die Gesundheit gefährdende Masken laut der US-Forschungseinrichtung National Bureau of Economic Research (NBER) keinen Einfluß auf das Virus haben sollen, und nicht zuletzt, in den europäischen Ländern keine Übersterblichkeit vorzuliegen scheint, dürfte die Regierenden bei uns nicht allzu sehr  interessieren. Wurde etwa deren Denkvermögen bereits vom Virus befallen?

Doch immer mehr „Querdenkern“, darunter Ärzte und Wissenschaftler, vor allem auch Wirtschaftstreibende, stößt die Corona-Panikpolitik gehörig auf, und das nicht nur bei uns. So wendet sich auch der französische Epidemiologe Laurent Toubiana (gemeinsam mit weiteren französischen Medezin-Kollegen) im „Le Parisien“ gegen die systematische Übertreibung in dieser Angelegenheit. Die Bedrohung existiere nicht, sie werde hergestellt, betonen sie. Positive Tests seien keine Fälle, heißt es auch bei ihnen. Ihr Fett ab bekommen auch die Medien, die zu einer „Angst auslösenden Kommunikation“ beitragen würden. Auch bei uns bekanntlich. Und in Belgien fordern mehr als 300 belgische Ärzte und 1100 Gesundheitsexperten ihre Regierung auf, die Corona- Maßnahmen unverzüglich einzustellen. Diese seien unverhältnismäßig und verursachten mehr Schaden als das sie Gutes täten, “Es gibt keine medizinische Rechtfertigung mehr für diese Politik”, heißt es da.

Themenwechsel: Ebenfalls irgendwo zwischen Dilettantismus und Verantwortungslosigkeit situiert ist, was da in Sachen Migration abläuft. Stichwort Moria-Wahnsinn: Versagen sowohl auf europäischer Ebene als auch auf griechischer Seite. Zieht man jetzt daraus die richtigen Schlüsse? Es darf bezweifelt werden. Denn wie bei Corona scheinen bei diesem und jedem anderen Migrationsdrama besonders die Hauptakteure der Willkommenskultur mehr von Interessen als von Menschlichkeit geleitet zu sein. Vordergründig bis in die Medien hinein dominieren daher leeres Empathie-Getue und Empörungs-Tamtam  Dahinter steckt aber kühle Berechnung, die von politisch-ideologischen, wirtschaftlichen oder demographischen Motiven inspiriert wird und jetzt schon dem jeweiligen Gastland in jeder Hinsicht zu teuer zu stehen kommt. Damit auch Österreich, das daher keine weiteren Migranten aus Asien und Afrika aufnehmen sollte, da der Prozentsatz der Überfremdung so hoch ist, dass er die in vielen Generationen gereifte Kultur und Identität des Landes sowie dessen Stabilität bedroht.

Dennoch werden weiterhin auch bei uns in der  Immigrationsfrage Äpfel mit Birnen verglichen, dass einen schwindlig werden könnte.. Illegale Migranten aus Afrika und Asien werden mit den Flüchtlingen von 1956 (Ungarn) und 1968 (Tschechoslowakei) quasi gleich gesetzt. Nicht genug damit holte das Mauthausen Komitee sogar zwei Enkelkinder von NS-Opfern vor die Kamera, offensichtlich zwecks Aktivierung des Mitleids (oder des schlechten Gewissens?) der Österreicher. Wie rührend naiv der beiden Aussage: “Die Menschen haben da noch nicht gefragt, ob dann noch mehr kommen. Sie haben einfach Menschlichkeit bewiesen“. So einfach war das damals? Zumindest der Vorsitzende des berüchtigten Komitees sollte eigentlich wissen, dass das so verallgemeinernd nicht stimmt und außerdem die Lage heute eine völlig andere ist. Aber Wissen ist heutzutage wenig gefragt, denn wie ich schon einmal schrieb, ist die Freiheit eine Tochter desselben, und die wird gefürchtet. Nicht nur in der Migrationsfrage, zu der im Anhang ein Vorschlag erfolgt.

Dass Migration auch etwas mit etwaigem Klimawandel zu tun haben könnte, liegt irgendwie nahe, weniger geläufig dürfte sein, das nun der viel bemühte Klimaschutz auf die Hilfe der Pandemie zählen kann. Auf WHO-Deutsch heißt das nämlich: „Covid-19 gebe in besonderer Weise den Bemühungen, den Klimaschutz zu aktivieren, einen neuen Impetus und vermittle darüber hinaus eine Vorstellung von unserer Welt, wie sie sein könnte: saubere Himmel und Flüsse“ (WHO-Generaldirektor Ghebreyesus) O wie schön und heuchlerisch!

Der Weltelite feminines Sprachrohr in Brüssel verkündete denn auch gleich einen „Green deal“ der Europa bis 2050 klimaneutral und vielleicht auch gleich politisch und ökonomisch impotent machen solle. Tolle Sache, möchte man meinen, doch diese beeindruckt bloß Gutgläubige und Ahnungslose, so wie die unschuldigen Kinderaugen von Moria es auch vermögen. Das eine wie das andere dient lediglich demselben längerfristigen Ziel, auf dem Weg dahin uns die Sendemasten von 5G begleiten sollen. Ja richtig, die Mobilfunk-Lobby ist auch mit an Bord, und was sie als Morgengabe mit einbringt liegt nicht ganz nebenbei in der Bedeutung von 5G-Mobilfunkinstallationen zu Zwecken der Kontrolle und Überwachung von Querdenkern.

Doch dieses 5G ist vor allem auch aus gesundheitlicher Sicht keineswegs so harmlos wie es die Betreiber glauben lassen möchten und wie es vielen Uninformierten oder Ungebildeten auch so scheinen mag. Denn nach Auffassung der Forscherin Magda Havas von der Uni-Toronto, und sie ist damit nicht alleine, bestehe sogar ein Zusammenhang zwischen schweren Covid-Erkrankungen und der Exposition von 5G-Mobilfunkstrahlung. Dass, nicht nur nach Ansicht dieser Wissenschaftlerin, elektromagnetische Strahlung negative Auswirkung unter anderem auf Zellen habe und den Organismus schwäche (was die Abwehr von Viren erschwert), wird von der milliardenschweren Mobilfunklobby natürlich bestritten.

Immerhin interessant in diesem Zusammenhang: Ganz aktuell wird in einer deutschen Studie darauf hingewiesen, dass Handyfunkstrahlung das Insektensterben verursachen könne. Dass, abgesehen von der direkten Gefahr für den menschlichen Organismus, allein die Tatsache des Insektensterbens Auswirkungen auf unser Leben auf diesem Planeten hat, ist zumindest für Gebildete nachvollziehbar. Also wäre es nicht an der Zeit, dass die politischen Entscheidungsträger erst einmal mit uns Bürgern darüber sprechen, unsere Einwände und Bedenken einfach einmal anhören, ehe weiter mit grüner Beteiligung über unsere  Köpfe hinweg vollendete Tatsachen geschaffen werden? Die derzeitige übereilte 5G-Implantierung hat wohl damit zu tun, dass man das gefährliche Projekt so schnell wie möglich durchziehen möchte, ehe sich mehr Widerstand formiert.

Dieselbe Eile scheint den Globalisten erst recht für das „Great Reset“ genannte große Ding geboten. „Jetzt ist es Zeit, das System für die Nach-Corona-Zeit zu gestalten“, tönte es diesbezüglich vom letzten Weltwirtschaftsforum in Davos. Um eine Neuaufstellung des Kapitalismus geht es da und darum, „alle Stakeholder der globalen Gesellschaft in eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen, Zielen und Handlungen zu integrieren“, wie es hieß. Letztlich aber, so der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring, gehe es dem Club der Milliardäre darum, sich nach der Corona-Krise an die Spitze zu setzen. Und dazu muß anscheinend die Wirtschaft erst ruiniert, müssen die Menschen verunsichert, die Gesellschaft gespalten, das Bargeld abgeschafft und unkooperative Bürger isoliert werden. Wenn wir das alles zulassen, werden die anscheinend nach dem Vorbild der Organisierten Kriminalität vorgehenden Eliten später jeden Widerstand schon im Keim ersticken können.

Anmerkung: Um bestimmte Vorgänge in der kleinen und großen Welt oder die eine oder andere unverständliche politische Maßnahme besser verstehen zu können, sei auf eine relativ freimütige Rede des Barack Obama vor einer vermutlich ausgewählten, wahrscheinlich europäischen Zuhörerschaft hingewiesen:  https://youtu.be/CaVeYcdVsMk

ANHANG

Karin Zimmermann, einigen Blog-Besuchern bereits ein Begriff, hatte vor einiger Zeit einen Vorschlag zu dem leidlichen Asyl-und Migrationsproblem gemacht. Der Aktualität wegen stelle ich ihn hier nachstehend zur Diskussion:

Lösung des aktuellen Migrations-Problems: Asylverfahren außerhalb des europäischen  Festlandes.

 1. Die EU kauft von Griechenland eine Insel. Es ist zu erwägen, solche Inseln ins Auge zu fassen, auf die auch die Türkei Anspruch erhebt und diese vielleicht annektieren will. Sie wird davor zurückscheuen, sich mit der EU anzulegen.

2. Die Kosten werden mit Griechenlands Außenständen bei der EU verrechnet, d.h.  die Schulden Griechenlands bei der EU vermindern sich entsprechend den vereinbarten Kosten. Der EU entstehen keine neuen Kosten.

3. Da sich die Asylbewerber nur eine sehr kurze Zeit auf der Insel aufhalten werden, braucht den Ankömmlingen kein besonderer Komfort geboten zu werden: (Not-) Unterkünfte (ohne Heizungen, ohne Klimaanlagen, …) reichen aus.

4. Die Insel wird zum EU-Territorium erklärt.

5. Alle Asylbewerber müssen ihr Aufnahmeverfahren auf dieser Insel durchlaufen. Sie verbleiben auf dieser Insel so lange, bis über ihren Asylantrag entschieden ist.

6. Das kann sehr schnell erfolgen, insbesondere, wenn sie aus sicheren Herkunftsländern kommen. (Einschließlich Berufungsinstanz: Wenige Tage).

7. Diejenigen, deren Asylantrag zugestimmt worden ist, werden schnell in das Land verbracht, das sich für ihre Aufnahme bereiterklärt hat. Die anderen werden wieder zurück in ihr Herkunftsland gebracht.

8. Die Unterhaltsleistungen auf den Inseln sollen ausschließlich das Existenzminimumdes dortigen Preisniveaus abdecken. Sozialleistungen sollen europaweit ausschließlich in Naturalien übergeben werden.

9. Personen ohne Ausweispapiere und solche, die nicht wissen, woher sie kommen, dürfen bei reduzierten Sozialleistungen so lange auf der Insel bleiben, bis sie denWunsch äußern, wieder in ihr Herkunftsland verbracht zu werden (das ihnen dann bald wieder einfallen wird). Angesichts des reduzierten Komforts und derreduzierten Sozialleistungen werden sie den Wunsch im Normalfall sehr bald äußern.Wenn sie durch die Nennung konkreter Tatsachen aus ihrer Heimat-Umgebung nachweisen können, woher sie kommen, kann das Herkunftsland die Rücknahme ihres Bürgers nicht verweigern. Das kann durch die EU durchgesetzt werden („Anpassen“ der Wirtschaftshilfen).

10. Die Betreuung wird privaten Hilfsorganisationen übertragen (z.B. pro Asyl, Kirchen, …), die sich dafür bewerben können und qualifizieren müssen. Deren Mitarbeiter müssen bevorzugt aus Bewohnern der Insel bestehen.

11. Illegale Einwanderer in den EU-Ländern werden auf diese Insel gebracht und durchlaufen dort ihr Asylverfahren

Weiteres zu den Themen

Werkzeuge der Macht https://youtu.be/XrovAA5N0to

Prof.Dr. Karina Reiss  https://youtu.be/8mD2BPTp12k    

Neue Fakten https://youtu.be/WJ3IAuwxeno

Neue Normalität:

In Melbourne https://youtu.be/_m5yF1TMO-I

In Malmö https://youtu.be/_uGVOr-TM1E?list=TLPQMjAwOTIwMjCoCDctc-px4g

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Über unseren Häuptern halten sie schon Gericht

Au-dessus de nos têtes ils tiennent déjà un tribunal

Above our heads they already hold court

Der etwas andere Beitrag – mit Versen von Heinz Mulbach

Die Winde des Nordens

sie wehen wem immer,

vom Süden sie kommen,

zu drängen vom Feuer

die untreu geworden.

Jede vierte Person in Deutschland hat Migrationshintergrund.

Zwei Drittel der Wiener Volksschüler sprechen im Alltag nicht Deutsch.

Glühend rollt die Sonne

durch den Nachmittag,

uns den Rücken kehrend,

andern ihre Gunst  erweisend

einem neuen Morgen zu.

„Untergehenden Völkern verschwindet zuerst das Maß.“ (Adalbert Stifter)                         „Ist ein Reich im Untergehen, dann schickt ihm der Himmel Unheil stiftende und schmeichlerische Staatsmänner.“ (LüBuWe, chinesischer Weiser)

Menschen strömen

in der Zeiten Lauf

zu den Quellen hin

die bald versiegen.

„Was ihr Deutschen braucht, ist mehr Selbstachtung und Patriotismus! Ihr habt das Recht dazu! Ihr seid ein großes Volk, das der Welt unermessliche Kunstschätze geschenkt hat, Schätze der Wissenschaft und Kunst.“ (Vernon A.Walters, ehem.US-Botschafter)

Über allen Niederungen

hängen sie bereits,

dunkel und drohend,

über unseren Häuptern

halten sie schon  Gericht.

„Wenn du gegen Schwarze schreibst, dann werden wir deine Arme wegreißen und du wirst keine Arme mehr haben, um etwas zu schreiben!“ Drohung des Vorsitzenden der Black African Defense League in Frankreich gegen die Journalisten von Valeurs Actuelles, die heutige Persönlichkeiten, darunter eine Schwarze, in einen historischen Kontext, in diesem Fall die Sklaverei betreffend, gestellt hatten.

Der Himmel sei gnädig

den Maulhelden des Tages,

die gleichen Betrunkenen

ohne des Morgens Gewissheit.

„Hatten die Politiker denn je recht gehabt? War ein Vers von Hölderlin nicht mehr wert als alle Weisheit der Potentaten?“ (Hermann Hesse)

Herab stürzen Felsen,

Feuer am Horizont,

wer war´s gewesen,

wer hätt´ es gekonnt?

„Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles, was wir brauchen ist die     richtige, allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.“ (David Rockefeller) Dazu: https://cdn.lbryplayer.xyz/api/v3/streams/free/Political-Leaders-And-The-New-World-Order/d483fc4c68665ae1436e55f77ef842bc5e32523c/38875f

Alles Denken ist Nachdenken, sagt uns Hannah Arendt.  Doch es erfordert Mut in einer Zeit, in der selbständiges Denken bestraft und Gedankenlosigkeit belohnt wird.

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Totschlagwort: „Rechtsextrem“

Extrême de droite – un mot qui tue                                                                                         Les mots tueurs – ils sont assez nombreux – ne sont pas seulement de „facilitateurs de discussion“ mais aussi de „finisseurs de discussion“

Killer word right-wing extremist                                                                                        Killer words – there are quite a number of them – are not only „discussion facilitators“ – they are „discussion finishers“.

Ein Gastbeitrag von Karin Zimmermann

Totschlagworte – es gibt eine ganze Reihe davon – sind nicht nur „Diskussionsvereinfacher“ – sie sind „Diskussionsbeender“, meint die im Internet – vor allem im Kreise der deutschen Vertriebenen – durch eigenständiges Denken bekannt gewordene deutsche Patriotin Karin Zimmermann. Ihr Gastbeitrag widmet sich dem Totschlagwort „Rechtsextrem“, das gerne  in verleumderischer Art und Weise auch gegen deutsche Vertriebene eingesetzt wird.

A. Zum besseren Verständnis eine Vorbemerkung

Die Verfasserin ist juristisch nicht ausgebildet. Es mag um das Jahr 1990 gewesen sein, als sie – Mutter von zwei Söhnen – erkannt hat, dass Menschen nicht für das Tun Anderer bestraft werden dürfen. Als Vertriebene und Eigentümerin eines im heutigen Polen gelegenen Bauernhofes, ist sie fest davon überzeugt, dass ihre Großeltern und Eltern nichts Strafbares begangen haben, was den Entzug ihres Privateigentums rechtfertigen könnte.                                                                                                                                        Vertriebene aber, deren Vertreibung in Verbindung mit Menschenrechtsverbrechen begangen worden sind, haben – so verlangt es das Völkerrecht – Anspruch auf Wiedergutmachung. Diese ist in ihrem Fall bis zum heutigen Tag nicht erfolgt. Dieser rechtswidrige Entzug wurde von Polen begangen, wird von der Bundesregierung rechtswidrig toleriert und auch von der Völkergemeinschaft, nicht beanstandet, obwohl sie dazu verpflichtet ist, Recht zu schaffen und durchzusetzen.

Sie ist beeindruckt vom Rechtsempfinden von Papst Benedikt XVI. Dieses ist in einer ganzen Anzahl von Zitaten zum Ausdruck gekommen. U.a. hat er am 22. September 2011 im Bundestag den heiligen Augustinus zitiert, der gesagt hatte:

„…Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit. „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande…“.[1], [2]

Das, genau das ist es: Ein Rechtsstaat ist keiner, wenn er bewusst politische Gesichtspunkte dem Recht überordnet. Der bekannte Völkerrechtler, Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider,[3] hat das so ausgedrückt:

„Eine Moral jenseits des Rechts gibt es nicht.“                                                                    

Das bedeutet, dass in Rechtsstaaten die Gestaltung von Politik durch das Recht begrenzt ist und zwar von oben, von unten von links und von rechts. Verstöße gegen Rechtsverletzungen sind anzuprangern. Wie im Folgenden gezeigt wird, gehören Totschlagworte dazu.

B. Allgemeines zum Begriff Totschlagwort

Es gibt kein Wörterbuch, in dem Totschlagworte aufgeführt sind. Es handelt sich um Worte, bei deren Gebrauch das subjektive Empfinden geweckt wird, dass der so Bezeichnete abgrundtief böse und nicht (mehr) diskussionsfähig ist. Seine Argumente brauchen auch dann nicht mehr zur Kenntnis genommen zu werden, wenn sie richtig sind. Ehre und Würde sind weg – er ist es nicht wert, beachtet zu werden. Totschlagworte zerstören den Menschen von einer Minute auf die andere. Ohne Gerichtsurteil und ohne dass sich der Betroffene dagegen wehren kann!

Sie werden von denjenigen angewendet, denen die Argumente ausgegangen sind. Argumente brauchen sie dann auch nicht mehr – Sachkenntnisse sind nicht mehr erforderlich. Der Anwender ist in der gar nicht erst aufkommenden Diskussion immer der Sieger! Totschlagworte haben heute eine Bedeutung erlangt, die eine nicht zu überbietende Diskreditierung darstellen. Es gibt keinen schlimmeren Vorwurf, den man einem auf politischem Gebiet aktiven Menschen machen kann. Sie werden – auch von staatlichen Stellen – in der parteipolitischen Auseinandersetzung schamlos angewendet.

C. Sie sind ein Rechtsextremer!

Noch nie hat die Verfasserin einen solchen Satz zur Kenntnis genommen, der dem Betroffenen „ins Gesicht gesagt“ wurde, so dass dieser die Möglichkeit hatte, sich zu rechtfertigen. Immer dagegen ging es „hintenherum“: Die Behauptung, „A“ sei rechtsextrem“ wird von „B“ gegenüber „C“ erhoben. Und zwar in Abwesenheit von „A“. „Rechtsextrem“ ist seit einigen Jahren der  Totschlagbegriff: Ein (behaupteter) Rechtsextremer wird hierzulande behandelt wie ein Aussätziger.[4] Die Behauptung, jemand sei rechtsextrem, ist genau genommen doppelt verwerflich:

      1. Dem so Charakterisierten wird unterstellt, dass er

  • gewissermaßen ein „Staatsfeind Nr.1“ sei,
  • die freiheitliche demokratische Grundordnung bekämpfe,
  • und − auch unter Anwendung von Gewalt − ein autoritäres oder gar totalitäres staatliches System errichten will, in dem nationalistisches und rassistisches Gedankengut die Grundlage der Gesellschaftsordnung bilden sollen.                                                                                                                                                                                     2. Das erfolgt nicht direkt von Angesicht zu Angesicht. 
  •  Er wird „hintenherum“ – die Bayern sagen „hinterfotzig“ – seiner Ehre und Würde beraubt.

D. Differenzierung zwischen rechtsextrem und rechtsradikal

Der Begriff „rechtsextrem“ wird heute – zumeist unbewusst, in vielen Fällen aber auch absichtlich – mit „rechtsradikal“ gleichgesetzt.[5] Juristisch gesehen ist das ein grober Fehler. Das zeigt die Gegenüberstellung der vom Verfassungsschutz definierten und von der Bundeszentrale für Politische Bildung veröffentlichten Definition.

rechtsextrem rechtsradikal
Generell gilt: Rechtsextremisten lehnen die freiheitliche demokratische Grundordnung ab und wollen − auch unter Anwendung von Gewalt − ein autoritäres oder gar totalitäres staatliches System errichten, in dem nationalistisches und rassistisches Gedankengut die Grundlage der Gesellschaftsordnung bilden sollen.
Das rechtsextreme Weltbild ist gekennzeichnet durch Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, völkische Ideologie, Antisemitismus, Geschichtsklitterung, einhergehend mit der Verherrlichung des NS-Regimes und Relativierung bis zur Leugnung des Holocaust, Diffamierung und Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats und seiner Institutionen.[6]

Rechtsextreme bejahen

·          Nationalismus,

·          Fremdenfeindlichkeit,

·          völkische Ideologie,

·          Antisemitismus,

·          Verherrlichung des NS-Regimes und Relativierung bis zur Leugnung des Holocaust,

·          Diffamierung und Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats und seiner Institutionen.

Zu Unrecht wird „Rechtsextremismus“ häufig mit „Rechtsradikalismus“ gleichgesetzt. So sind z.B. Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz.

Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt.[7]

Rechtsradikale bejahen:

·           Menschenrechte,

·           Volkssouveränität,

·           Gewaltenteilung,

·           Verantwortlichkeit der Regierung,

·           Gesetzmäßigkeit der Verwaltung,

·           Unabhängigkeit der Gerichte,

·           Das Mehrparteienprinzip,

·           Chancengleichheit für alle politischen Parteien.

Der Rechtsextreme ist daher ein Straftäter, der nach geltendem Recht zur Verantwortung zu ziehen ist, der Rechtsradikale ist – so komisch das klingt –  ein Demokrat mit einer nationalen, patriotischen Grundeinstellung unter Anerkennung der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

E. Eine Anwendung aus der Praxis

Es sei ein Blick (von außen) in die Praxis des deutschen Verfassungsschutzes erlaubt. Dieser ist eine in einem Rechtstaat nicht nur erlaubte, sondern nachvollziehbar notwendige Institution, die dafür zu sorgen hat, dass Verfassungsfeinde die deutsche Verfassung nicht beschädigen. Jeder honorige Staatsbürger wird das Gefühl in sich spüren, den Verfassungsschutz bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben zu unterstützen, weil jeder sicher sein will, dass der Rechtsstaat, in dem er lebt, als solcher erhalten wird. Seine Aufgaben allerdings – das ist von ihm zu verlangen – muss er aber politisch neutral und zurückhaltend-dezent ausüben, um bei der Bevölkerung anerkannt zu sein und – soweit geboten – unterstützt zu werden.

Offenbar sind diese Erfordernisse stark von den handelnden Personen abhängig. Wenn der Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang mit Blick auf einen Rechtsextremen etwa argumentiert:                                                                                                                    „…Natürlich gebe es keinen strafrechtlichen Zusammenhang…,“                so ist das nach Auffassung der Verfasserin ein Widerspruch in sich[8]:               Rechtsextreme sind Straftäter und nach geltendem Strafrecht zu belangen. Sie sind wirksam und sofort daran zu hindern, ihr rechtswidriges Tun fortzusetzen.

Gegen diesen grundsätzlichen Unterschied wird zu oft auch von Personen verstoßen, die es eigentlich wissen sollten. So schreibt die Züricher Zeitung vom 13.03.2020[9], [10]

»Das Bundesamt für Verfassungsschutz nimmt den rechtsnationalen „Flügel“ ins Visier. Das Amt hat die AfD-Strömung um den Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke als „erwiesen extremistische Bestrebung“ eingestuft. Behördenchef Thomas Haldenwang begründete die neue Einstufung auch mit einer gestiegenen Bedeutung zentraler Figuren des „Flügels“ – darunter die AfD-Spitzenpolitiker Höcke und Andreas Kalbitz (Brandenburg). „Beide Personen sind Rechtsextremisten“«, sagte Haldenwang.

Zunächst einmal wäre zu fragen, warum der Verfassungsschutz mit seinen Erkenntnissen überhaupt an die Öffentlichkeit tritt. Muss er sich und sein Tun vor der Öffentlichkeit rechtfertigen?

Im konkreten Fall riecht es nicht nur muffig, es stinkt. Es muss als aktiver Eingriff in die Politik verstanden werden, der dem Verfassungsschutz nicht zusteht. Wenn die Einstufung einer politischen Gruppierung als „extremistische Bestrebung“ dem Verfassungsschutz erlaubt, Personen mit nachrichtendienstlichen Mitteln, etwa Observationen und Telefonüberwachungen, zu beobachten, dann hat er das vor seinem Dienstherrn, dem Innenminister zu verantworten, nicht aber vor der Öffentlichkeit.

Wenn man, im Internet nach der „Dienstanweisung des Verfassungsschutzpräsidenten“ sucht, findet man – das ist verständlich – nichts. Aber: Hat er gar keine? Und wenn er eine hat, ist nicht vorstellbar, dass er über interne Erkenntnisse seiner Behörde die Öffentlichkeit zu informieren hat. Den Innenminister: Ja. Die Öffentlichkeit: Nein. Genauso (formal) falsch und unzulässig war – so die Auffassung der Verfasserin – die vom Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang öffentlich gemachte Äußerung, Björn Höcke und Andreas Kalbitz seien „erwiesenermaßen Rechtsextremisten“.[11]

Juristisch gesehen steht ihm eine solche Äußerung nicht zu. Zulässig wäre die Formulierung, Björn Höcke und Andreas Kalbitz seien seiner Auffassung nach Rechtsextremisten. Oder, gleichbedeutend: Sein Amt, der Verfassungsschutz, sei der Auffassung, die beiden seien Rechtsextremisten.  Vorausgesetzt natürlich, dass die Aussage – nach aufrichtiger Auffassung der Verfassungsschützer – tatsächlich zutrifft. Sie darf also nicht „aus der Luft gegriffen“ sein.

Wird der Begriff „erwiesenermaßen“ verwendet, wird eine Entscheidung, die nur ein Gericht treffen kann, durch den Verfassungsschutzpräsidenten vorweggenommen. Vor Gericht hätten sich die Betreffenden rechtfertigen können. Der Begriff „erwiesenermaßen rechtsextrem“ ist daher als Totschlagargument im oben definierten Sinn anzusehen. Das Argument ist auch deshalb politisch in erheblichem Maße bedenklich, weil die Funktion der Gerichtsbarkeit dabei übergangen wird. Die für eine Demokratie wesentliche Gewaltenteilung wird so aufgehoben – ein nach der obigen Definition Merkmal eines Rechtsextremisten.

Hochinteressant ist in diesem Zusammenhang der Verfassungsschutzbericht 2019. Der Begriff „erwiesen“ wird dort ausschließlich und richtigerweise in Verbindung mit Gerichtsurteilen verwendet.

Beispiele dazu:

  1. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Beschuldigte …
  2. Das OLG Hamburg sah es als erwiesen an, dass die beiden Angeklagten …
  3. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass zwei Angeklagte 2018 …
  4. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er seit 2009 das Bindeglied …

Das Amt zeigt indirekt durch seine Formulierungen, dass die Feststellung „erwiesenermaßen“ bzw. „gesichert“ nur durch ein Gericht getroffen werden kann.          Die Verfasserin hat nicht darauf geachtet, ob der Präsident des Verfassungsschutzes seine Formulierung „erwiesenermaßen rechtsextrem“ auch nach dem Erscheinungsdatum seines Berichtes wiederholt hat. Wenn er es nicht mehr tut: Wem sollte man nicht einen Lernprozess zubilligen?

Was am Verfassungsschutzbericht noch auffällt, ist der Gebrauch der Begriffe „rechtsextrem“ und „rechtsradikal“. Während man den Begriff „rechtsextrem“ ca. 400mal findet, taucht der Begriff „rechtsradikal“ überhaupt nicht auf. Das ist zunächst deshalb verständlich und richtig, weil der Verfassungsschutz für Rechtsradikale „nicht zuständig“ ist. Es sind nach der obigen Definition Demokraten, die nicht zu beobachten sind.

Andererseits ist auch festzustellen, dass die Trennlinie zwischen den beiden Begriffen äußerst unscharf ist. Was würde also näherliegen, dass der „Erfinder“ der beiden Begriffe, seinen Jahresbericht dazu nutzt, diese Trennungslinie z.B. durch Beispiele zu konkretisieren. Dass das nicht erfolgt ist, ist zu bedauern. Die Unklarheit bleibt daher. Ist das so gewollt?

Weiter: Der Gebrauch des Begriffes „erwiesenermaßen rechtsextrem“ müsste eigentlich Folgen haben:

  • Im Fall einer Organisation müsste diese vom Innenminister verboten werden und
  • im Fall von Einzelpersonen, müsste der zuständige Staatsanwalt Anklage gegen den Betroffenen erheben und vor Gericht seine Beweise vorbringen.

Beides ist nicht erfolgt. Daher muss die Verwendung des Begriffes „erwiesenermaßen rechtsextrem“ als Totschlagwort im oben genannten Sinn angesehen werden.

Unklar ist geblieben, warum der Innenminister den Begriff „erwiesenermaßen rechtsextrem“ toleriert hat, ohne einzuschreiten. Vielleicht hat der Innenminister – niemand weiß es – mit dem Verfassungsschutzpräsidenten ein Gespräch mit dem Ergebnis geführt, dass der Begriff „erwiesenermaßen rechtsextrem“ oder „gesichert rechtsextrem“ nicht mehr verwendet wird, so lange kein gerichtliches Urteil in diesem Sinn erfolgt ist. Es ist nicht bekanntgeworden, dass ein solches Urteil angestrebt worden ist.

Man sollte sich die künftigen öffentlichen Reden von Herrn Haldenwang unter diesem Aspekt genauer anhören.

[1] https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/benedict/rede-250244.

[2] Sie selbst würde das Wort „Räuberbande“ nie in den Mund nehmen, aber, um ein Volkslied aus Süddeutschland (um 1790) zu zitieren, „Die Gedanken sind frei…“

[3] In seinem Berufsleben (bis 2005) Professor für Öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg.

[4] In der Geschichte hatte sich ein Aussätziger jeglichen Körperkontaktes mit Gesunden zu enthalten. Er wurde aus der Stadt verbannt und von den Mitbürgern gemieden.

[5] Das Problem ist, dass es eine exakte Trennlinie zwischen den beiden Begriffen nicht gibt.

[6] http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41312/was-ist-rechtsextrem.

[7] https://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/extremismus-radikalismus, und https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41312/was-ist-rechtsextrem?p=1=.

[8] https://www.vorwaerts.de/artikel/verfassungsschutz-stuft-fluegel-afd-rechtsextrem.

[9] https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.afd-hoecke-und-kalbitz-sind-rechtsextremisten-hoeckes-fluegel-wird-jetzt-ueberwacht.bc318683-4efc-4fee-880a-810c4f36308b.html.

[10] https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/deutschland/afd-fluegel-erwiesen-extremistische-bestrebung.

[11] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.afd-hoecke-und-kalbitz-sind-rechtsextremisten-hoeckes-fluegel-wird-jetzt-ueberwacht.15ba9120-294b-42b4-bb66-2286859b9a53.html.

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Die Freiheit ist eine Tochter des Wissens

La liberté est une fille de la connaissance

Freedom is a daughter of knowledge

 

Wer den Schafbock (Regierung) kontrolliert, kontrolliert auch die Schafherde (Volk). Und sobald diese die Zwangsimpfung akzeptiert – Schaf reimt sich übrigens auf brav – wird das Tor zur Herdenmentalität weit aufgestoßen. Zum Wohle der Allgemeinheit werden die Braven dann alles akzeptieren, soll Henry Kissinger vor Geldsäcken sinngemäß gesagt haben. Auch wenn er es nicht so gesagt haben sollte, zumutbar ist ihm eine solche Denkweise durchaus.

Inzwischen sollen doch jene die anscheinend Gott gleichen wollen, längst an einem umfassenden Überwachungsprojekt Interesse zeigen, in dem die Ausstellung von Identitätsnachweisen, Stimm- und Gesichtserkennung inbegriffen, durch die Hauptakteure der digitalen Geschäftswelt vorgesehen ist. Also nicht nur globale Überwachung durch Google, Microsoft und Konsorten, sondern auch gleich globale Weltbürgerschaft aus den Händen derselben. Wobei diesen und den üblichen Verdächtigen die Begrenzung der individuellen Macht ebenso fremd sein dürfte wie die nächstliegenden Bedürfnisse derer denen dieselben Größenwahnsinnigen zusammengeraffte Macht und Herrlichkeit verdanken.

Der uralte Wunsch Einzelner oder einer Minderheit, alle und alles, auch Gedanken und Gefühle, zu kontrollieren, ist ohne Zweifel immer noch quicklebendig und hat angesichts dessen, dass noch immer zu viele Corona-Gläubige den „guten Hirten“ hinterher laufen durchaus Chancen einmal zu einem für uns schlechten Ende realisiert zu werden. Wird wohl auch manchen Totalitätsfanatikern in linken wie rechten Parteien gefallen, womit sich der Kreis der daran Interessierten schließen ließe.

Schon längst geht es ja nicht mehr um das Virus, das im Übrigen noch niemand gesehen hat, je nach Bedarf einmal ansteckend ist, dann wieder nicht, sondern es geht um eine brutale Neuordnung der Welt, in der mit einiger Sicherheit Angst und Gleichschaltung vorherrschend sein würden. Ausgeklügelter, vollendeter als in den Totalitarismen der Vergangenheit. Wer den Film „1984“ (siehe unten) aus dem Jahre 1956 gesehen hat, demselben werden Ähnlichkeiten zur Jetztzeit und Fingerzeige auf das zu Erwartende nicht verborgen geblieben sein. Und es besteht in Kenntnis der menschlichen Psyche wohl kein Zweifel: Wer absolute Macht anstrebt, würde diese dann auch absolut ausüben.

Die Neue Normalität, die endgültig dahin führen könnte, wird bereits – wie schon die Politische Korrektheit und der Genderismus, –  den Menschen auf raffinierte Art und Weise in die Gehirne geschleust. Über die Konsumwerbung etwa: Mit harmlos klingenden Sätzen wie „Lasst uns offen für das Neue bleiben, so offen wie nie zuvor!“ (Coca Cola) wirken die wahren Machthaber der Welt über gefügige Politik und Medien, auch Wissenschaft, auf die gewünschte Veränderung hin.

Interessant ist ja in diesem Zusammenhang dass, ehe noch Einzelheiten über das Virus und dessen mögliche Folgen bekannt gewesen wären, Politiker und Medien bereits davon sprachen, danach werde alles anders sein. Wie das? Wie konnte man das bereits so früh wissen, wo man doch heute noch in dieser Sache im Trüben zu fischen scheint?  So als hätte einer vom anderen abgeschrieben, kamen kurz darauf aus den Hauptstädten weitere stets gleichlautende Stellungnahmen und Anweisungen zu Corona. Haben wir es also bereits mit dem großen Bruder zu tun, der da irgendwo sitzt und den anscheinend ebenfalls von unendlichen Begierden getriebenen politischen Marionetten die Tageslosung vorgibt oder notfalls den Marsch bläst?

Ohne Zweifel, es verdichten sich die Indizien dazu und es häufen sich die Halbwahrheiten, so wie das Verschweigen von Fakten zur Routine geworden ist. Und lauter und lauter werden die Diffamierungen an die Adresse Andersdenkender. In der Tat, das Gespenst des „Leugners“ geht um und beunruhigt die Mächtigen. Die Masche kennen wir ja schon: Klima und so weiter. Umso mehr erhärtet sich der Verdacht, dass die Neue Normalität durchgeboxt werden soll, wo uns am Ende ein einzigartiger Totalitarismus, in dem der Mensch nicht mehr das Wesentliche sein dürfe, erwartet. Dort fände der Mensch fortan sein Wesen und Dasein, geborgen in einer neuen Welt, die schrecklicher nicht sein könnte.

Eine Welt, die den Einzelnen zwar mit Haut und Haaren verschlingen, ihn aber paradoxerweise gerade deshalb zum „glücklichen Sklaven“ machen würde. Weil gleichgeschaltet und uniformiert, entpersönlicht und vermasst. Kurz: immer auf der richtigen Wellenlänge eines neuen Volksempfängers surfend als vollkaskoversicherter Insasse eines globalen Hochsicherheitsgefängnisses, in dem allerdings neue Götzendienste auch neue Menschenopfer erfordern würden. Von einer späteren Marskolonie aus gesehen: eine Tragödie nie gekannten Ausmaßes, in der der Mensch, von allen guten Geistern verlassen und gebeutelt zwischen den Extremen, nicht nur keinen Ausweg mehr finden, sondern resignierend auch keinen mehr suchen würde.

Nun, wir werden sehen, ob die im Westen waltende Zeit, die den Geist aus Zerfall und Untergang bezieht, einer anderen noch weichen wird, ehe die „große Transformation“ unumkehrbar und Orwells „1984“ womöglich Realität werden könnte. Mehr Licht in das Corona-Dunkel der Jetztzeit könnte immerhin noch Weg- und Zukunftsweisendes zutage fördern. Denn ist nicht die Freiheit, wie der Kulturwissenschaftler Nico Stehr richtigerweise feststellt, eine Tochter des Wissens? Aber dieses, das richtige Wissen, scheint eben noch immer nicht in ausreichendem Maße zur Mehrheit der Corona-Gläubigen durchgedrungen zu sein. Merke: Es ist nicht das Virus, das es vordringlich zu bekämpfen gilt. Es ist das brave Schaf in uns. Oder anders gesagt: Es sind (immer noch) Nichtwissen und „das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“ (Kant).

Zu diesem Thema

Neue Weltordnung  https://www.youtube.com/watch?v=l5OSIENAdN8

George Orwell 1984  https://youtu.be/N0MFUYcUD5Q

Perfider Plan des World Economic Forum?
https://www.youtube.com/watch?v=wYf-3PhzAJM&list=WL&index=6&t=7s&fbclid=IwAR2TE-EMtkJxhHkr6QwfakUwV6HZpWDO1PCS6IkaI6hF_9unjwP1aiHkMNk

Virus und 5G https://www.youtube.com/watch?v=NTO-cAWsaKs

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  Wir lieben, was uns hasst, und finden großartig, was zerstört

Nous aimons ce qui nous déteste et trouvons grand ce qui detruit

We love what hates us and find great what destroy

 

Alle Jahre wieder in Salzburg: Jedermann, die Allegorie auf das Leben und das Sterben des reichen Mannes.  Am Ende geht es in dem Stück um Reue und den Glauben an Gott. Allerdings, vor allem Sprache und Form wegen, bei heutigen Kritikern als reaktionär geltendes Stück abgestempelt. Aber diesen und Corona zum Trotz immer noch ein Kult für das Bildungsbürgertum. Ich sehe aber inzwischen in diesem Spiel auch schon eine allegorische Darstellung des Lebens und Sterbens Europas. Unpassend, weit hergeholt? Ist denn das Sündenkapital eines satten in der Blase der Selbsttäuschung lebenden Europas nicht ähnlich groß und die nötige Einsicht noch wenig erkennbar?  Angesichts einer erneuten Entchristianisierung, und diese in mehrfach bedrohlicher Zeit, und damit einhergehenden moralischen und gesellschaftlichen Auflösungstendenzen bis hin zum Selbsthass, vielleicht eine nicht unberechtigte Frage.

A propos Christentum: Dieses funktioniere nicht mehr meint auch der von mir schon einmal* erwähnte Michel Onfray. Aber, so der französische Philosoph, die Entchristianisierung sei nicht der einzige Grund für den Niedergang des Westens. Der zeitgenössische Appetit auf Dekonstruktion sei der Ursprung des Phänomens, meint er nun, und weiter: „Wir befinden uns in einer Zivilisation der Erschöpfung. Wir lieben nur das, was uns hasst. Alles, was uns zerstört, wird als großartig empfunden“, sagt er und fügt hinzu, dass „es eine Leidenschaft für Dekonstruktion gibt. Wir müssen die Wahrheit zerstören, die Geschichte…“.Wie wahr gerade in diesen Tagen, und nicht wenige Idioten applaudieren dazu noch. Aber wie heißt es doch so schön bei Shakespeare: „Schmerbauch hat magres Hirn; von leckren Bissen gibt´s runde Rippen, aber wenig Wissen“.**

Nicht überraschend eine weitere Schlussfolgerung des hinsichtlich seiner europäischen Heimat eher pessimistisch gestimmten Michel Onfray: „Der europäische Kontinent ist das Ziel einer Einwanderung, die er durchmacht, die er nicht organisiert hat und die einer ferngesteuerten Invasion näher kommt, von der wir noch immer nur die ersten Wellen sehen. Die globalistische Oligarchie ist gut etabliert und Frankreich ist nicht mehr souverän“. Dasselbe gilt natürlich für die meisten europäischen Staaten. Deutschland war es seit 1945 ohnehin nie, und daran wird auch keine Alternative etwas ändern, solange diese in der auch in Österreich üblichen opportunistischen Art und Weise die Teile-und-herrsche-Politik der Mächtigen auch noch unterstützt und jene ausgrenzt, die diese, zugegeben, nicht immer mit geeignetem Werkzeug durchbrechen wollen.

Nun ist es ja leider so, dass immer nur eine Minderheit eines Landes in der Lage ist, ein sich annäherndes Unheil rechtzeitig und in seinem vollen Umfang wahrzunehmen, daraus zu erwartende Konsequenzen richtig abzuschätzen und sich darauf einzustellen. Das war zu Beginn der Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts nicht anders. Da gab es einige, die sich außerhalb der Landesgrenzen oder zumindest am Rande des Geschehens aufhielten und so relativ früh zu einer richtigen Beurteilung kamen. So hatte etwa der Literatur- und Kulturwissenschaftler Erich Auerbach in seinem Istanbuler Exil die Möglichkeit, die Vorgänge in Europa richtig einzuschätzen. Aus nötiger Distanz sah er sehr wohl die Konsequenzen eines sich abzeichnenden Konfliktes in Europa und so auch die Wahrscheinlichkeit eines neuerlichen Weltkrieges. Bald ein Jahrhundert  später ergäbe sich für ihn vom selben Standort aus dann wohl welches Bild?

Es wäre also von Interesse, zu hören, was der 1936 in Istanbul gut aufgenommene und 1957 in den USA verstorbene (der türkischen Sprache mächtige) deutsch-jüdische Intellektuelle zur Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee heute zu sagen hätte. Wir wissen es nicht, wir wissen aber, wie die herrschende Klasse in Europa jetzt darauf reagiert hat. Nämlich so, dass es ein weiterer Fingerzeig nicht nur für Erdogan sein muss, nach einer de facto Kriegserklärung, und um nichts anderes handelte es sich, die demonstrative Hilflosigkeit eines lendenschwachen und gespaltenen Europas als großzügige Einladung zu verstehen. An Willkommen-Kollaborateuren würde es ja schon heute nicht mangeln. Und damit fiele, von wenigen Widerstandsnestern abgesehen, das an geistigen und kulturellen Reichtümern gesegnete, unvergleichliche Europa eines nicht allzu fernen Tages großteils wie eine reife Frucht in den Schoß seiner Feinde. Übrig bliebe einmal ein Stoff für ein Theaterstück über das Leben und Sterben einer großartigen Zivilisation. Aber wen würde das dann noch interessieren?

*Souveränismus – Neue Politik für Nation und Europa (Klartext 4.Juni 2020)

**Shakespeare: „Vergebliche Liebesmüh“(Insel-Verlag, Leipzig)

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Noch im Kindergarten oder schon im Irrenhaus?

Encore à la maternelle ou déjà dans une maison de fous?

Still in kindergarten or already in a madhouse?

 

Die Corona-Hysterie nimmt kein Ende, und, nebenbei gefragt, war sie in Kenntnis der Vorgeschichte nicht vorhersehbar? Ja, sie wird, wie die CO2-Hysterie, möglicherweise bewusst geschürt, künstlich am Leben gehalten, und jeder der dazwischen funkt, mag er als Arzt oder Wissenschaftler noch so angesehen und geschätzt sein, wird fertiggemacht. Höherer Ziele wegen, Weltdiktatur und so? Wünscht sich ja auch der UNO-Generalsekretär bereits. Sollte Corona noch nicht reichen, wartet ja bereits das nächste, viel gefährlichere Virus in den Startlöchern. Daher ist, frei nach Tucholsky, nichts schwieriger und erfordert nichts mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zur laufenden Corona-Politik zu befinden und laut zu sagen: Ganz so ist es nicht! (*siehe unten). Dessen ungeachtet gehen die politischen Corona-Sandkastenspiele der Hampelmänner in Rock und Hose weiter, manchmal sogar in Letztere.

Im Endeffekt ist für Fragen, die unser Überleben als europäische Zivilisation betreffen, weder Raum noch Zeit vorhanden. Vielleicht auch kein Interesse, heute nicht, morgen nicht. Dabei wären in Zeiten eines sich ausbreitenden Chaos und zunehmender Unheilsbotschaften einige klare Worte der Vernunft und von dieser getragene Taten gefragt, ist doch der tägliche Irrsinn in unserer westlichen Gesellschaft wahrlich nicht mehr zu bremsen. So empfehlen Experten der nicht über jeden Verdacht erhabenen WHO, mit der Sexualerziehung bei Kindern bereits ab der Geburt zu beginnen. Vielleicht dazu auf diesem Gebiet erfahrene Gelegenheitspädagogen des Berliner oder anderen rot-grünen Senats an Bord holen. Im Bedarfsfalle könnten ja auf diesem Gebiet noch rüstige „GenderveteranInnen“ einspringen.

Hochinteressantes auch Anderswo: Sind es bloß Kindereien oder ist es einfach Ausfluss eingeflüsterten Wunschdenkens anderer, was etwa deutschen Jungjournalisten so einfällt? Sie fordern nämlich ältere Berufskollegen dazu auf, dafür Sorge zu tragen, dass der deutsche Journalismus schwärzer werde. Wie schwarz ist noch nicht bekannt, aber bedeutend mehr Journalisten dieser Hautkategorie sollten aus dem Hut gezaubert werden, heißt es sinngemäß. Gewiss auch hier ohne Rücksicht auf deren Befähigung und deren Anteil an der Gesamtbevölkerung. Was Letzteres betrifft, wird man allerdings mit Mama Merkels Hilfe durch Anwerbung in Afrika einer Quotenregelung dienliche Fakten zu schaffen wissen.

Wortwörtlich Haarsträubendes wird erneut aus dem Ursprungsland zeitgemäßer Schrottideen berichtet: Nach den Vorstellungen einiger Narren, pardon „NärrInnen“, dort, sollen afroamerikanische Haartrachten (Dreadlocks) oder Kleidung nicht mehr von Weißen getragen bzw. kopiert werden dürfen, da dies einer „kulturellen Vereinnahmung“ gleichkäme. Konsequent allerdings wäre es, würden die selbsternannten „HüterInnen“ afroamerikanischer Kultur schwarze Genossinnen dazu nötigen, sich von der bis jetzt üblichen massenhaften Nachahmung „weißer“  Haarkunst (mittels Perücken und dergleichen) Abstand zu nehmen. Bei Narren und Kindsköpfen hierzulande werden dazu sicher gleich passende Kampagnen im Kopf entworfen werden. Und das nicht einmal zu Lasten des gesunden Hausverstandes, wenn der sowieso fehlt.

Ortswechsel: Wenn vier junge Leute in Südfrankreich einen beliebten  Bus-Chauffeur erschlagen,  muss man schon einen Blick in das Polizeiprotokoll werfen, um zu erfahren, dass Mohammed C., Mohammed A., Moussa.B. und Selim Z. die Täter waren. Brigitte Bardot bezeichnete die zu solchen und ähnlichen sich häufenden Vorfällen schweigenden Politiker als Feiglinge. Auch wir kennen diese Typen. Die brutale Migrantengewalt samt Unterschlagung der Täter-Identität wird ja auch in deutschen Landen immer wieder praktiziert. Und wie in Frankreich, wo angeblich alle zwei Minuten ein Verbrechen verübt wird, sind auch in Deutschland und Österreich “Flüchtlinge“ in der Kriminalstatistik vorne mit dabei. Besonders Deutschlands  grüne Frontfrauen fabulieren trotzdem „von uns erwünschter“, großartiger Bereicherung, ohne zu bemerken, dass sie von jenen, die sie willkommen heißen, zwar gerne auch bei Halbmond beglückt, aber in Wirklichkeit verachtet werden.

Gottes Wort, demographische Dynamik, organisatorische Defizite und Zersplitterung sowie terroristische Verirrung auf Seite der Muslime plus Ignoranz der Mehrheitsbevölkerung erschweren, ja verhindern die Integration, auch in Frankreich. Bereits De Gaulle hielt eine solche für ausgeschlossen. Einer IFOP-Umfrage zufolge, meinen sogar 37 Prozent der französischen Muslime, die Laizität solle sich dem Islam anpassen. Deren Prozentsatz dürfte allerdings noch höher sei, da sich nicht jeder öffentlich dazu bekennen wird. Das sollte eigentlich auch der österreichischen Regierung zu denken geben, die zu glauben scheint, mit einer von interessierter Seite angestoßenen „Dokumentationsstelle politischer Islam“ sei man einer Lösung des mit kulturellem, sozialem und religiösem Sprengstoff angereicherten Problems näher. Mit Verlaub, infantile Vorstellungen. Und überhaupt: Warum sollte man, wenn schon, etwas achten und sich anpassen, wenn die kulturelle und identitäre Selbstachtung des Gastgebers gar nicht gegeben ist.  Weder bei uns, noch in Frankreich, und in Deutschland schon gar nicht. Da müssten heimischen Identitären auf ihre Kultur und ihre Identität stolze Migranten ja eigentlich irgendwie nahe stehen und einen gemeinsamen Gegner erkennen lassen, oder? Aber das ist schon ein ganz anderes Thema.

Zuletzt: Nach dem Motto, ein schönes Versprechen erfreut den Wähler, sprich: Dummkopf zu Hause, wird in der Europäischen Union nach Lust und Laune sauer verdientes Geld der Untertanen verbraten. Während Europas Felle global gesehen den Bach hinunter schwimmen, hatte man jetzt in Brüssel bereits die nächsten Wahlen im Kopf, also nichts anderes im Sinn als seine Haut zu retten. Die Luftschlösser des eher ohnmächtigen deutsch-französischen Duos begannen schon im Vorfeld der Verhandlungen an Bausubstanz zu verlieren, am Ende werden diese, oder was davon übrig blieb, einem gigantischen gemeinschaftlichen Schuldenberg weichen.  Hauptsache, man bleibt am Regierungssessel kleben und kann zum Eigennutz weiter der reinen Partei- und Klientelpolitik frönen. Und nimmt dabei in Kauf, dass damit das Siechtum Europas weiter in die Länge gezogen wird. Oder hat jemand ernsthaft geglaubt, es ginge den Machtsüchtigen in diesem von Grund auf falsch angelegten Tollhaus jemals zu allererst um Europa?

* Zum Maskentheater: Neben vielen kritischen integeren Experten kommt J.B.Handley, Gründer von „Generation rescue“,  in einem aufschlussreichen Beitrag zum „Lockdown Irrsinn“  bei „Rubikon“ zu folgenden Erkenntnissen: 1.Die Sterblichkeitsrate liege wie bei der saisonalen Grippe zwischen 0,07 und 0,20 Prozent. 2. Das Sterberisiko sei für ältere Menschen mit Begleiterscheinung und Vorerkrankung zwar höher, bei Kindern aber vernachlässigbar. 3. COVID19 wird von symptomfreien Menschen nicht verbreitet. 4. Auch nicht beim Einkauf oder im Restaurant, außer bei zu engem Kontakt. 5. Ebenso im Freien keine Verbreitung! 6. Masken seien unwirksam und nur bei Kontakt mit Infizierten (Behandlung oder Zusammenleben) zu tragen. 7. Keine einzige wissenschaftliche Arbeit unterstützt die 2m-Abstand-Formel. 8.Die Idee, ganze Gesellschaften einzusperren, beruht bloß auf theoretischen Modellrechnungen. 9. Alle Epidemiemodelle von COVID19 seien falsch.

Zum Thema

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