Die Verdrängung des Europäers – keine besoffene Geschichte. Nur eine Frage der Zeit. Oder?

 Le  délogement de l’Européen – pas une histoire d’ivrogne. Ce n’est qu’une question de temps. N’est ce pas ?

The displacement of the European – not a drunken story. Only a matter of time. Is it?

 

Sie kamen und kommen weiterhin, meist auf leisen Sohlen. Man bemerkte es anfänglich kaum, jetzt schon etwas mehr.  Sie fielen nicht gleich ein wie große Heuschreckenschwärme: Die einen im Reisegepäck eines Touristen, andere in Containern eines  Handelsschiffes, und nicht wenige wurden und werden vermehrt von günstigen Winden nordwärts getragen. Irgendwie zufällig dann hier gelandet.

Doch  immer mehr, angelockt und ermuntert  durch günstigere Umweltbedingungen  und entsprechendem Nahrungsangebot,  kommen schon zielgerichtet  als Eroberer  neuer Lebensräume. Das hat Konsequenzen für heimische Siedler  (Arten), diese werden entweder in Nischen verdrängt oder  irgendwie dezimiert.  Nein, einführend  zu einem heiklen Thema ist nicht die Rede  von  Migranten der menschlichen Spezies, sondern von invasiven Arten des Tier- und Pflanzenreichs, was manche zu politisch unkorrekten Vergleichen anregen mag. Auch in Sachen Integration.

Kurz und gut, es könnte also dem einen oder anderen einfallen, Parallelen  zur aktuellen aus mehrfacher Hinsicht durchaus verständlichen Immigration von Menschen aus der südlichen Hemisphäre zu ziehen.  Aber wäre das, zumindest in einigen Punkten, zu weit hergeholt? Ist nicht die eine wie die andere Gattung, Art oder Gruppe  denselben Naturgesetzen unterworfen, von den ihr eigenen Genen biologisch korrekt gesteuert?

Doch vieles was auf europäischem Boden einmal evolutionär und biologisch korrekt gesehen wurde, kommt heutzutage vermehrt mit der politischen Korrektheit in Konflikt. Den genetisch veranlagten Wunsch nach eigenem Territorium  (Heimat) gestehen die von ihrer Gutheit überzeugten „Willkommen“-Aktivisten, zumindest vorerst und aus wenig menschenfreundlichem Kalkül in vielen Fällen, ausschließlich entweder eingewanderten kulturell und sozial anders geprägten Gruppen oder  den in fernen Ländern ihr Revier verteidigenden Artgenossen zu.

Man verdrängt bewusst, dass Heimat auch für uns Europäer etwas  ist, das  als Revier im Normalfall  selbstverständlich verteidigt wird. Geschieht dies nicht, wird sich die eingewanderte Art  oder Gruppe am Ende biologisch korrekt durchsetzen. Anders gesagt: in einem multikulturalisierten Europa würden sich daher einzig ihre Bestimmung lebende, dem Ruf ihres „Blutes“ folgende Gruppen durchsetzen. Wenn nicht ansässige, dann eingewanderte. Notfalls mit Gewalt.

Auf eigenem Territorium verzichten in der Regel nur kranke Gesellschaften auf Selbstbestimmung und lassen es zu, dass längerfristig ihrer  Kultur und ihrem Welt- und Menschenbild mehrheitlich wenig bis gar nicht zugeneigte Massen von Fremden einwandern und ihre Gesellschaft entgegen ihren eigenen Vorstellungen verändern. 2015 war nun, milde ausgedrückt,  so etwas wie ein in vorauseilendem Gehorsam gestarteter Pilotversuch offensichtlich Geistesgestörter. Chaotisch und gesetzesbrecherisch.

Nun rudert man zwar nicht wirklich zurück, setzt nur  die Ruder etwas  weniger spektakulär ein. So kommen zwar offiziell nicht so viele wie  vor drei Jahren, aber sie kommen, und zwar gar nicht wenige, und sie werden weiter pauschal willkommen geheißen. Unbeachtet der Tatsache, dass mehrere ethnisch-kulturelle fremde Gruppen auf ein und demselben Territorium die  beste Voraussetzung  für Unfrieden und Gewaltausbrüche bis hin zu Bürgerkriegen sind. Erst recht auf dichtbesiedelten Gebieten wie unseren, wo das Gros der Eigentümer des Territoriums, schlafwandelnd und satt,  anscheinend keine Sekunde an eine „Abwehrschlacht“  denkt.

Doch jetzt schon kann von hier lebenden konkurrierenden Gruppen gesprochen werden, was  später einmal in Gruppenhass umschlagen kann. Besonders dann, wenn eine eingewanderte Gruppe  auf einem bestimmten Gebiet sich als erfolgreicher oder überlegener erweist.  Unabhängig von ihrer Polit-„Show“ auf der öffentlichen Bühne steuern  die Regierenden, unbeirrt auf eine solche absehbare Konfrontation hin.

Aber ist nicht alles, was dazu dient, das friedliche Zusammenleben der Einheimischen zu  gefährden,  im Grunde ein Verbrechen? Daher hat doch Überfremdungsangst, also die Angst verdrängt zu werden,  nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus zu tun, sondern ist biologisch völlig korrekt. Das sagt der gesunde Menschenverstand, der bei den auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Globalisierern wie auch bei deren Politikern und einer Armee von Naiven abhanden gekommen  zu  scheint.

Die EU-Führungselite wird sich hinsichtlich ihrer verhängnisvollen Politik  der  tristen Zukunftsaussichten für Europa  gewiss klammheimlich bewusst sein. Doch wider alle Vernunft  glaubt sie, mit propagandistischen Mitteln, die selbst Goebbels in Erstaunen setzen  würden,  das Volk oder die Bevölkerung  trotzdem (oder aus Abhängigkeit von wem immer) zur  unbegrenzten politisch korrekten Fremdenfreundlichkeit erziehen zu müssen. Zu diesem Behufe wird viel  biologisch Unkorrektes in die Waagschale geworfen. Verschwiegen wird, wie eine englische Studie zeigt, dass mit der Masseneinwanderung die Löhne sinken, dafür  aber die Armut und die Mieten steigen. Und die Kriminalität.

Weltfremdes intellektuelles Geschwätz  ist daher der  beste Garant für die Umwandlung einer an sich friedlichen Gesellschaft in ein explosives gesellschaftliches Gemenge, das Optionen auf rassistische Ausschreitungen, Mord und Terror  bis hin zu ethnischen Säuberungen bereitstellt.  Bedauerlicherweise ist  die schweigende  Mehrheit durch falsche Schuldgefühle und Pseudo-Toleranz in der richtigen Wahrnehmung gehemmt oder  durch Konformitätsdruck und auch schon durch auf sie ausgeübten Gesinnungsterror  zu verängstigt, um sich öffentlich politisch unkorrekt äußern zu können.

Doch auf diese Weise läuft ihre Zeit, langsam zwar noch, ab, und wenn die Regierungsvertreter Anfang Dezember den von ihnen gegenüber ihren Wählern verschwiegenen Migrationspakt  wirklich unterzeichnen, dann wird man sagen können, jetzt beginnt der „Countdown“  für den Rückzug  eines einst mit Glanz und Gloria aus der Geschichte emporgestiegenen Europas.

Und so wie der asiatische Marienkäfer den heimischen bereits fast verdrängt hat, wird der  willens- und lendenstarke farbige  oder  andersrassige „Eindringling“ den typischen  Europäer nach und nach an die Wand spielen. Aus Sicht der Naturgesetze völlig korrekt, und  den Neuen ist es aus dieser Sicht nicht einmal zu verübeln. Politisch verantwortlich sind diese gewiss nicht. Wir aber sollten die Namen der wahren Verantwortlichen bereits jetzt kennen.

Dass die Europäer in einer für Europa und seine Bürger alles entscheidenden Frage über Nacht von ihren eigenen Politikern tatsächlich  überrumpelt wurden und weiter werden, kommt ja in einem früheren Ausspruch des Herrn Juncker  unverblümt zum Ausdruck. Er soll bekanntlich einmal, laut „Spiegel“, gesagt haben:  „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Ganz nüchtern betrachtet, gewiss keine besoffene Geschichte des Luxemburgers, diese nicht. Aber  wären sie und die Absicht dahinter nicht längst einen Aufstand wert? Ein Boykott der  nächsten europaweiten Wahl wäre zumindest schon einmal ein Schuss vor den Bug dieses schrottreifen Schlachtschiffes EU, das seine letzten einsetzbaren Kanonen längst gegen das historische Europa und seine legitimen Erben gerichtet zu haben scheint. Ohne erbitterten Widerstand ist Europas endgültiger Abgang  daher nur mehr eine Frage der Zeit. Sollte einzig nur für die Europäer die Erhaltung des Lebens keinen höchsten Wert  mehr haben?

Im Lichte dessen sieht sogar der eine oder andere spät, aber doch noch aufgewachte Kommentator nur mehr zwei Möglichkeiten: Entweder es (die Völkerwanderung) geht so weiter  und  Europa „verliert endgültig seine Identität“. Was auch bedeutet: „Viele seiner Völker verschwinden aus der Geschichte“.  Und schließlich die zweite Möglichkeit: Europas Völker  „ nehmen es in Kauf, …dass es bei der Abwehr dieser neuen Völkerwanderung auch zu wirklich hässlichen Szenen und schlimmen Einzelschicksalen kommt“.

Etwas brutaler soll der ehemalige US-Außenminister John Kerry das Problem auf den Punkt gebracht haben: Der erste, der illegal und mit Gewalt die Grenze überschreitet, wird erschossen. Dann folgt niemand mehr nach.  Will aber auch heißen: es hätte dann wahrscheinlich die  zahlreichen Toten im Mittelmeer  nicht gegeben. Konsequent weiter gedacht, wäre dann ja der ganze die Sache durchaus befeuernde Willkommen-Tross mit Frau Merkel an der Spitze für das  grausame Schicksal Tausender zumindest indirekt verantwortlich zu machen. Nicht zuletzt aber auch  für die im Zuge der Massenweinwanderung verübten Gewalttaten.  Auch das zu weit hergeholt?

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Orban in Straßburg: Weckruf für Europa und den wahren Europäer?

 Orban in Strasbourg: Un signal d´alarme pour l´Europe et pour l´Européen véritable?

Orban in Strasbourg: A wake-up call for Europe and the  true European?

 

Konfrontation  im EU-Parlament: Ein streitbarer Victor Orban gegen eine, wie mir scheint, geschwätzige Übermacht (Söldnertruppe?) von Pharisäern. Da stand der Verlierer schon von vornherein fest. Nun muss man den ungarischen Premier nicht mögen und seine Politik nicht billigen, was aber, bitte sehr, macht Vertreter von Ländern, die den  Titel Rechtsstaat nicht verdienen und in denen wesentlich schlimmere Dinge als in Ungarn über die politische  Bühne gehen, so erhaben und hochmütig, ein durch kein Gesetz legitimiertes Urteil über die Regierung eines anderen Mitgliedslandes fällen zu können? Das Geld eines Herrn Soros und das anderer Sponsoren?

Ich bin kein Orban-„Fan“ deshalb, bei Gott nicht. Mögen die Ungarn, wie andere Völker auch, verzeihbare Schwächen haben,  was soll es? Im Zeitalter der Feigheit und des Opportunismus europäischer Eliten imponiert mir Orbans mutiges Auftreten doch um etliches mehr als die Kriecherei in Berlin oder Brüssel. Vor allem aber bin ich  als Europäer stolz darauf, dass es doch noch das eine oder andere Volk auf unserem Kontinent gibt, denen noch immer ein  aufrechter Gang und Liebe zum Vaterland bescheinigt werden kann. Was von den Freunden des Bevölkerungsaustausches als Satrapen eines globalen Imperiums natürlich mit Entsetzen registriert  und entsprechend bekämpft und geahndet werden muß.

Die erste Runde geht somit an Brüssel, doch könnte das ganze für den nimmersatten Moloch noch in einen Pyrrhussieg münden. Psychologie ist ja nicht unbedingt eine Stärke machtbesessener Eliten, mag es zwar für den Politiker Orban in Teilen auch stimmen, so doch um vieles mehr für die bestimmenden Kräfte  in und hinter Brüssel. Die, wie man aus der geschichtlichen Erfahrung weiß, in  solchen Fällen ihre pädagogischen Anstrengungen meist verstärken und am Ende sogar bereit sind,  nackte Gewalt anzuwenden. So weit wird es so schnell nicht kommen. Insofern könnte sich Orbans Aufbegehren noch als rechtzeitiger Weckruf für ein anderes Europa erweisen. (Siehe dazu: Orban im EU-Parlament: https://youtu.be/XKI5iXYfwJs )

Nun stehen sich  im konkreten Fall ja nicht bloß ein verantwortungsbewusster nationaler Politiker und eine moralinsaure „Welcome“-Schickeria gegenüber. Sondern: hier der Vertreter eines souveränen Landes, dem es, vielleicht im Zusammenhang mit einem unstatthaften Verfahren gegen seine Regierung etwas weit hergeholt, dabei  um die Ehre seines Volkes geht.  Dort machtgeile Rechtsbrecher  und deren Herren, denen nur mehr eine sperrangelweit offene, bunt zusammengewürfelte Gesellschaft und ein einziger Markt, auf dem entwurzelte Lohnabhängige wie Sklaven gehandelt und von Land zu Land geschleust werden können, erstrebenswert scheint. Also: Ware Mensch statt wahrer Mensch und Europäer.

PS. Nicht zuletzt führt uns jetzt die betreffende Sache  eines vor Augen: die einer EU-hörigen österreichischen Regierung gesetzten Grenzen, die europafeindliche Migrationspakte miteinschließen. Irgendwann musste die Entzauberung des Herrn Kurz ja kommen.

Buchempfehlung

Hermann H. Mitterer: „Massenmigration als Mittel zum Bevölkerungsaustausch in Europas Mitte“, Eigenverlag, 2018,  223 Seiten, Preis  18,50, Buchbestellungen an: h.h.mitterer.buchbestellung@gmail.com

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Die Botschaft von Chemnitz

Le message de Chemnitz

The message from Chemnitz

 

Es ist etwas faul in deutschen Landen. Aber nein, meine lieben Deutschen, wir stehen nicht, wie einzelne kürzlich meinten, am Vorabend einer Revolution, eher einer Revolte, ja,vielleicht. Ob Chemnitz am Beginn einer größeren steht oder ohne Folgen bleibt, werden villeicht die nächsten Wahlen zeigen. Noch schlägt das Regime in der politischen Sackgasse wild um sich, und noch rennen seine  nützlichen Idioten, auch Chaoten,  gegen die Mauern der Realität an. Doch umso beharrlicher und unerbittlicher üben die Großinquisitoren des Unterdrückungssystems ihre Macht über einen Teil unserer Geschichte und unser Leben aus. Aber schon beginnen einige Systemlinge auf die rechte Sache (des Volkes) zu setzen. Trotzdem: ungewiss bleibt noch das Weitere.

Die Verzweiflung, in extremer Zeit  ein Deutscher zu sein, der sich zu seiner Nation, zu seiner Kultur und zu seiner gesamten Geschichte bekennt, darf aber eines günstigen Tages nicht in ein anderes Extrem münden. Ohne deshalb Napoleon, Churchill oder Stalin zitieren zu müssen, sollte man wissen, was damit gemeint ist. Weder der deutsche Mensch, noch seine Kultur sollten als Reaktion auf ihre Unterdrückung und Erniedrigung deshalb irgendeinem maßlosen neuen Kult anheimfallen. Der Deutsche sollte, allen Anfeindungen und Gehässigkeiten zum Trotz, endlich seine Mitte (auch inmitten seiner Ahnen) finden. Wie es einem Volk der Mitte eben gut anstehen würde.

Allerdings wird dieses Volk auf seinem Weg dahin oder ins Ungewisse noch etliche Gefahren zu meistern, unzählige Hindernisse verschiedener Art  aus dem Weg zu räumen haben. Es hat es aber in der Hand, wie und auf welche  Weise dies geschehen soll.  Der friedliche Trauermarsch von Chemnitz, gestört nur durch einige, wahrscheinlich bezahlte Provokateure und verfälscht dargestellt durch willige Systemmedien, könnte ein gangbarer Weg sein. Zumindest symbolisch für Gewalt und Hass steht  hingegen das von Systemkräften organisierte Grusel-Konzert auf der anderen Seite, dem neben einer an sich  treuelosen Staatsspitze generalstabsmäßig heran gekarrte ahnungslose Massen ihre Reverenz erwiesen.

Dennoch, liebe Deutsche, bei allem Ungemach, bedenkt eines: Vaterland, Nation, nationale Identität und Kultur  sind keine Fragen von links oder rechts. Unabhängig vom Tagesgeschehen und von Ideologien verleiht euch die Geschichte doch eine nationale Identität. Ihr solltet aber nur nicht denken, eure Werte wären absolut besser als die eines Nachbarn oder eines Nachbarlandes, aber ihr solltet auch nicht daran zweifeln, dass sie die besten für euch sind und es dafür steht, sie zu leben und dafür zu sterben. Diese Werte sind eingemeißelt in eure nationale Vergangenheit, in euer nationales Schriftgut, sichtbar  in euren Traditionen und euren Bräuchen, und nicht zuletzt werden sie verkörpert durch  eure nationalen Helden.

Das gefällt nicht allen, also heißt es, auf der Hut zu sein, denn dies alles will man euch nehmen. Daher: wo immer man  das Fremde dem Eigenen gleichzustellen versucht oder es diesem gar vorzieht, ist Vorsicht angebracht. Überall sonst auf der Welt wird diesbezüglichen Versuchen, von welcher Seite auch immer, nicht über den Weg getraut. Zu recht. Denn: wer heute im Namen inflationärer  Menschenrechte und überschießender  Gleichheit „Welcome“ schreit und zugleich das Eigene preisgibt, ruft  in Wirklichkeit Chaos und Bürgerkriege herbei. Letzteres  möchte doch kein deutscher Normalo mit gesundem Menschenverstand. Also Schluss mit Lemminge artigem Hinterherlaufen!  Lernt endlich wieder mit dem eigenen Kopf zu denken, könnte, meine lieben Deutschen, eine der Botschaften von Chemnitz sein.

Zum Thema

Freispruch für Chemnitz https://youtu.be/ET5M0KTSLiA

Die Botschaft von Chemnitz https://youtu.be/RZysy-Wv6z4

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Wolfgang Caspart ist für eine Europäische Konterrevolution

 Wolfgang Caspart est en faveur d’une contre-révolution européenne. 

Wolfgang Caspart is in favour of a European Counterrevolution

 

Befinden sich die Europäer am Vorabend einer Revolution, und welcher? Und gegen wen geht es dann eigentlich? Wolfgang Caspart, Psychologe und Gutachter in Salzburg,  meint, eine Revolution habe bereits statt gefunden, und nun ginge es eben darum, gegen deren unheilvolles Wirken vorzugehen, Materialismus durch Idealismus zu ersetzen. Ein für viele Geschichtsbewusste gewiss bekanntes Thema, dass aber nicht nur Verfechter einer Nationalrevolution oder  einer sozialistischen  in mancher Hinsicht etwas differenzierter  und umfassender sehen werden. Die Zeit ist aber reif für eine kontraverse Diskussion auch zu diesem Thema.

Wolfgang Caspart*

Wie Europa noch zu retten ist

Richtet sich eine Revolution gegen Verhältnisse, die selbst durch eine Revolution zustande gekommen sind, so spricht man von einer Konterrevolution. Mittlerweile leben wir in Zuständen, die selbst auf Revolutionen oder Umstürzen beruhen. Ihre Anhänger sind mächtig stolz auf ihre revolutionäre Herkunft, Entwicklung und Zielrichtung. Sobald freilich die Revolutionäre selbst am Ruder sind, fürchten die Parteigänger des Umsturzes nichts mehr als die Konterrevolution. Wenigstens darin sind sich liberale Demokraten, die verschiedensten Marxisten, globalistische Kapitalisten und egalitäre Antikapitalisten völlig einig. Quasi „konservativ“ geworden, wollen sie um alles in der Welt ihre Besitzstände erhalten und wettern gegen alles, was sie gestürzt haben und wirklich erhaltenswert war, ist und bleiben wird.

IDEALISMUS STATT MATERIALISMUS

Revolutionäre wollen den neuen Menschen schaffen, sonst wären sie auch nicht das, was sie sind. Konterrevolutionäre halten sich dagegen an das, was immer gilt. Umstürzler waren und sind mit dem unzufrieden, dass sie vorgefunden haben oder vorfinden. Auch Konterrevolutionäre leiden nicht minder unter dem, was sie vorfinden und als Unrecht empfinden, also an dem, was die alten Revolutionäre angerichtet haben.

Die heutigen Revolutionen beginnen mit der gleichmacherischen Humanitätsvorstellung des 18. Jahrhunderts. Ihr „wage zu denken“ sprechen sie Andersdenkenden ab und ersetzen den Ausgang der Menschen aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit (Kant 1784) durch ihre eigene selbstverschuldete Unmündigkeit. Der pseudorationale Reduktion auf einen scheinvernünftigen Positivismus und mechanistischen  Atomismus ist wieder ein ganzheitliches Menschenbild mit seinen metaphysischen Grundkomponenten und Implikationen entgegenzustellen.

Den allen Revolutionären gemeinsamen Materialismus gilt es einen konsequenten Idealismus entgegenzuhalten. Naturrecht und Ethik haben den das heutige Sozialleben prägenden Rechtspositivismus abzulösen und zu ergänzen. Die ungeschriebenen Gesetze der allgemeinen Sittlichkeit haben Vorrang vor einer den Pöbel nachlaufenden und ihn bestechenden Rechtsetzung, die von den willkürlichen Interessen und schwankenden Begehrlichkeiten des vulgus mobile dominiert wird. Ein fundamentaltheologisches Verständnis muss die Religionsfeindlichkeit und den öffentlich geförderten Atheismus ablösen. Der integrative Volkstumsbegriff (Rassem1979) ersetzt die klassenkämpferischen Konflikttheorien.

BEKÄMPFUNG DER DEGENERATION

Das dekadente Gendermainstreaming, wonach die biologischen Geschlechter und ihr Verhalten bloß soziologisch zu verstehen wären, wird durch ein partnerschaftliches Verhältnis ersetzt. Die Geschlechter sind keine Gegner, sondern zueinander programmiert. Abtreibungen dürfen nur aus medizinischen Gründen zugelassen werden. Queer-Propaganda und Perversitäten gehören verboten und unter Strafe gestellt. Die klassische Ästhetik muss den Kult des Hässlichen (Marinovic 1995) verdrängen. Kultur geht vor bloße Zivilisation. Geschichte und Tradition geben Orientierung in unklaren Situationen und schützen vor Dekonstruktivismus. Heimatliebe erwächst aus der Nächstenliebe und geht einer internationalistischen Fernstenliebe vor. Die Pietät den Ahnen gegenüber festigt den menschlichen Zusammenhalt – die Verstorbenen, die jetzt Lebenden und die Nachkommen bilden eine Einheit.

Der Terror ist die logische Konsequenz noch jede Revolution gewesen. Was üblicherweise im Namen des Volkes inszeniert wird, hat mit den vielen Einzelnen, die ihm angehören, reichlich wenig zu tun (Maistre) . Der Einzelne gilt nichts, außer man will seine Stimme haben. Eine offene und natürliche Autorität ist für ein reibungsloses Zusammenleben aufrichtiger und allen Versuchen vorzuziehen, dem Volk vorzugaukeln, es könne mitreden. Nicht die Illusion, dass das Volk immer klüger, gebildeter und belesener wird, um bei allem mitzureden, ist für das soziale Leben wichtig, sondern Fleiß, Moral und Disziplin. Es ist die Aufgabe aller staatlich und gesellschaftlich Verantwortlichen, die Menschen nach transzendentalen sittlichen Grundsätzen zu leiten, aber nicht ihren einzelnen Egoismen nachzulaufen.

THEOLOGISCHE GRUNDLAGEN

Politik baut immer schon auf bereits anwesende und notwendige Grundlagen auf und muss es auch weiterhin. Gödels (1931) Unvollständigkeitstheorem geht mathematisch und naturwissenschaftlich in die selbe Richtung, dasselbe gilt in der Synergetik (Haken 1983). In diesem Sinne metapolitisch schließt jede große politische Frage zugleich auch eine große theologische Frage in sich ein (Cortés 1851). Politik trägt demnach immer einen religiösen Charakter und hat dies sogar im Anspruch der demokratischen Zivilreligion anerkannt. Damit stellt sich die Frage nach einer theologischen Religion oder Ersatzreligionen. Wird eine Politik nach dem Postulat einer  ideologischen Grundlage nicht transzendental überhöht, wird sie ersatzreligiös und erhält in der Regel einen säkularen, agnostischen oder atheistischen Charakter. Mit der Französischen Revolution tritt das willkürlich entscheidende Volk an die Stelle Gottes. Die Realität wird durch die Gewaltenteilung ersetzt. Daraus folgt das allgemeine Wahlrecht in den modernen Demokratien und ein grundlegender Wandel des Rechtsbewusstseins zu Gunsten des Ochlos (Pöbels). Staat und Gesellschaft haben sich an einer funktionierenden Familie zu orientieren, aber nicht an „Sozialmechanismen“.

Die liberale Ideologie der entscheidungslosen Diskussion übersieht, dass jedes Gespräch ein Fundament voraussetzt, das nicht selbst zur Diskussion stehen dürfe, um nicht zu einem fruchtlosen Geschwätz zuvorkommen. Wer alle politische Aktivität ins Reden verlegt, in Presse und Parlament, ist keinen politischen Auseinandersetzungen gewachsen. Die Negation der menschlichen Unzulänglichkeit kann im Zeitalter des Legitimitätsverlustes und der Revolutionen nur den Nihilismus der modernen Welt zur Folge haben. Der sozialistische Versuch, das Paradies auf Erden zu errichten, macht aus ihr nur eine Hölle. Um die Diktatur des keine Werte mehr anerkennenden Pöbels aufzuhalten, bedarf es einer natürlichen Autorität auf metaphysische Grundlage. Staat und Religion sind wieder zu vereinen (Spaemann 1998).

UM DIE MACHT

Ohne Macht lässt sich nichts machen, weder für die dekadenten Machthaber, noch für die aufbegehrenden Konterrevolutionäre. Schon der Wiederentdecker der (direkten!) Demokratie stellte im 15. Kapitel seines berühmten 3.Buches fest: „ Die Abgeordneten des Volkes sind … nur seine Bevollmächtigten und dürfen nichts entscheidend beschließen. Jedes Gesetz, das das Volk nicht persönlich bestätigt hat, ist null und nichtig; es ist kein Gesetz“. (Rousseau 1762)

Das englische Volk wähnt frei zu sein: es täuscht sich außerordentlich; nur während der Wahlen der Parlamentsmitglieder ist es frei; haben diese stattgefunden, dann lebt es wieder in Knechtschaft, ist Nichts.“ Wahlen genügen, und ansonsten bleibt man im „closed shop“ des scheinaristokratischen Parlamentarismus. Von der Demokratie bleibt nur ein schöner Schein (Arnim 2002), ihre konterrevolutionäre Beseitigung würde der breiten Masse keineswegs schaden.

Im 4. Kapitel des 3. Buches des „Contrat social“ hält Rousseau die Demokratie sogar eher für eine Staatsform für Götter, aber nicht für Menschen. Sie setzt erstens einen kleinen Staat voraus, in dem jeder Bürger genügende Gelegenheit hat, alle anderen kennenzulernen. Zweitens „eine große Einfachheit der Sitten“, die keine Veranlassung zu vielen schwierigen Arbeiten und Verhandlungen gibt. Und drittens „eine fast vollkommene Gleichheit in Bezug auf Stand und Vermögen“, ohne die auch die Gleichheit der Rechte und der Macht keinen langen Bestand haben könnte. Die angeblich so demokratischen supranationalen Zusammenschlüsse und erst recht die „world democray“ entlarvt sich in ihrem inneren Widerspruch selbst, ihnen es in Wahrheit nur um Macht, Geld, Prestige und Einfluss für eine Minderheit geht. Die Konterrevolution hat also keinen Grund, dem propagierten Liebkind des Internationalismus eine Träne nachzuweinen.

GEGENSTRATEGIEN

Ein „Melting Pot“ an Multikulturalität und Völkergemisch kommt den revolutionären Ambitionen am weitesten entgegen, weshalb er durch Migrationsbewegungen künstlich immer weiter forciert wird. Gewachsene Strukturen lassen sich durch Wanderungsbewegungen am besten zerstören und in einem globalen Schmelztiegel auflösen. Die heutigen Revolutionäre erstreben eine weltweite Einheit von Produzenten und Konsumenten. Deshalb wollen sie die störenden Schranken noch existierender Kulturen, Völker und Strukturen beseitigen und einreißen.

Damit steht aber zugleich fest, welche Gegenstrategien die Konterrevolution einschlagen muss: eine Wiederbelebung und Stärkung aller Kulturen, Völker und autonomen Strukturen Europas und dieser Welt, um es kurz zu fassen. Die Lieblingsprojekte und materialistischen Ansichten der Revolution wird die Konterrevolution zu zerschlagen haben und an die Stelle der Destruktion idealistisch Sittlichkeit und Natur setzen. Alles, was europäische Kultur zerstört und krank gemacht hat, muss selbst vernichtet werden. Die Strategie der revolutionären Zersetzung erzwingt jetzt ihren umgekehrten Einsatz gegen die  Zersetzer selbst.

Der gegenrevolutionäre Kampf um die Wiederherstellung der kulturellen Hegemonie in Medien, Universitäten, Schulen, Theater, Film, Zirkel und Clubs unterschiedlicher Art, bis hin zur Architektur, zur Anlage der Straßen und zu deren Namen ist unausweichlich (Gramsci bis 1937), um darauf folgend die politischen Macht zu erringen. Aller Welt ist klar, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann und darf. Dies ist als Klassenkampf gegen die heute noch regierende Klasse zu verstehen. Erleichtert wird dieser Kampf durch das offensichtliche Versagen der jetzigen politischen Klasse, welches schon in der Gegenwart festzustellen und für die Zukunft noch mehr zu erwarten ist.

 *Wolfgan Caspart, Psychologe und Gutachter in Salzburg

Zum Thema

Konterrevolution https://youtu.be/RiZiRewPnJs

Konterrevolution 1848  https://youtu.be/MESuIekexU8

Nationalrevolutionäre https://youtu.be/NrTuM9uIQRM

Konterrevolutionäre in der DDR https://youtu.be/kRW39aX4mew

Hitler als  Konterrevolutionär https://www.youtube.com/watch?v=0ltk2ydFVLQ

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Verschwörung gegen Europa

Complot contre l´europe

Conspiracy against Europe:

 

Seit längerer Zeit ist auf europäischem Boden eine Förderung und Bevorzugung des Fremden, des Anderen durch  internationale Organisationen, Regierungen, deren Vorfeldorganisationen, Parteien  und Medien  festzustellen, was sich zahlenmäßig in dem einen, öffentlich wirksam in dem anderem Fall nieder schlägt. Gleichzeitig wird  die Ausmerzung traditioneller  nationaler wie auch europäischer Werte  und Tugenden vorangetrieben. Das Verschwinden des Europäers wird einmal, anders als im Falle ausgestorbener Urmenschen, bestens dokumentiert sein.

Was wir heute erleben und uns als sich selbst aufopfernde  Spender erscheinen lässt, mutet an wie eine „Charity“-Veranstaltung zugunsten einer den Interessen der Weltelite genehmen Transformation Europas in ein machtloses in sich zersplittertes Konglomerat unterschiedlicher zum Teil miteinander verfeindeter Ethnien und Interessensgruppen. So nach dem Motto: Wir schaffen die Probleme, ihr dürft sie ausbaden, denn zu lösen werden sie bald nicht mehr sein. Nicht friedlich jedenfalls. Wie die französische Historikerin Chantal Delsol richtig sagt: „Migranten seien, bevor sie eine Quelle des Reichtums sind, vor allem eine kulturelle Bedrohung“.

Um nun aber den Widerstand der  europäischen Völker gegen fremde Landnahme sowie gegen neue Lebens- und Familienformen und den „neuen Menschen“ schlechthin so gering wie möglich zu halten, wird jedes Aufmucken dagegen  in  denunziatorischer Weise als ewiggestrig, rassistisch, ausländerfeindlich oder diskriminierend an den Pranger gestellt. Dazu werden penetrant migrationsfreundliche Werbung und Wortwahl in den Alltag eines anscheinend nur mehr Konsum  und  Spaß orientierten Europäers implantiert.

Nun heißt es:  Die Einwanderung soll Europa vor der Vergreisung und dem technischen, wissenschaftlichen, vor allem auch ökonomischen Niedergang retten. Ein Blödsinn natürlich angesichts  illegal hereinströmender halb- bis gar nicht gebildeter fremder Massen, darunter auch Kriminelle jedweder Art, vielleicht auch schon Kannibalen. So wurde in Südafrika ein Restaurant polizeilich geschlossen, weil es, laut „Independent“, geröstete Menschenköpfe auf der Speisekarte  hatte.  Noch nicht bei uns, gewiss, aber Messerstecherei und Vergewaltigungsorgien als alternative Problemlösungen schon.

Dennoch:  trotz sich mehrender erschreckender Einzelfälle in einigen Regionen  Europas ist vor Pauschalverdächtigungen gegen Großgruppen oder Andersrassige  abzuraten. Es entspräche wohl kaum der vielerorts geschätzten abendländischen Gesinnung, besonders jener eines Volkes der Dichter und Denker. Erlaubt sein müssen jedoch kritische  Betrachtungsweisen und gesundes Misstrauen gegen einzelne oder mehrere Fremde wie auch die  entschiedene Ablehnung oder Zurückweisung  von bestimmten mit spezieller Schwarmintelligenz ausgestatteten Migranten-Gruppen, durch die Sicherheit und Frieden im jeweiligen Lande gefährdet werden könnten.

Nun möchte man aber doch meinen, die aktuelle Faktenlage  würde bei über dem gemeinen Volk  wunderbar abgehoben nach der Pfeife der Hochfinanz tänzelnden Spitzenpolitikern nachhaltiger zum Umdenken  führen.  Ganz im Gegenteil, brav an der Leine,  ändert man nur die Vorgangsweise, geht also die Sache nur mit intelligenterer Chuzpe an, hält aber am Ziel fest. Da mag sich der eine oder andere Politiker, wohl wissend, dass seine Forderungen nicht umsetzbar sind, mit noch so großartigen populistischen Ansagen in Szene setzen. Das wird als Täuschungsmanöver  durchschaut.

Doch auch an Europas südlichster Außengrenze  versucht man trotzdem  eine fragwürdige Bereicherung und die im wahrsten Sinne des Wortes brand-aktuellen Erfahrungen Schwedens oder Frankreichs bis zur  nächsten Wahl halbherzig umschiffen zu können.  Denn, so regierende spanische Politiker nachäffend beschwichtigend: „Die  Einwanderer geben uns die Chance, unseren Lebensstil aufrecht zu erhalten“.  Ein Leitsatz der  Politik, ein unbewiesener allerdings, der leider immer noch viele Halbgebildete überzeugen dürfte und mittlerweile  zwischen Gibraltar und Nordkap  in Stein gemeißelt wurde.

Aber schon gibt der Internationale Währungsfonds (IWF)  –  derselbe mitverantwortlich für die den Afrikanern aufgezwungene Wirtschaftspolitik und den Exodus von Abermillionen Wirtschaftsflüchtlingen ist –  der  „weltoffenen“ spanischen Minderheitsregierung, völlig uneigennützig natürlich, Rückendeckung: Bis 2050 möge sie doch, Familiennachzug und Illegale nicht mit eingerechnet,  durchschnittlich 160.000 Migranten pro Jahr aufnehmen. Dass sich neben deren Einstellungen, Werte und Überzeugungen das Land „in Aussehen, Gesinnung und Charakter markant verändern würde“, wie sogar schon Schweizer für ihr Land befürchten, scheint auch den Verantwortlichen in Madrid, mit Verlaub gesagt, scheißegal.

Doch ein „ spanischer“ Klacks gegen das, was in diesem Sinne von Brüssel und UNO  für Europa insgesamt millionenfach vorgesehen ist: Wohl haben die Förderer der Massenimmigration jahrzehntelang Vorarbeit geleistet,  aber erst  in den letzten Jahren – und das selbst  für Deppen ersichtlich – sich so richtig aus der Deckung gewagt. Offenbar sind sie sich ihrer Sache bereits so sicher oder vermeinen die eigenen Völker derart geschwächt, so dass sie ihre wahren Absichten gar nicht mehr verbergen. Entgegen kommt ihnen dabei, dass die meisten Menschen Risiken schlecht einschätzen können und weiter in der Zukunft liegende Folgen gerne unterschätzen.

Dies berücksichtigen Politiker wie etwa die  CDU-Politikerin Barbara John, die meint, dass die Deutschen keine Angst davor zu haben brauchen, wenn in deutschen Städten die Migranten einmal die Mehrheit stellen. Und Merkel resigniert ohnehin längst, da sie meint, die Deutschen müssten sich auf weitere Veränderungen einstellen, besonders durch die Folgen der Einwanderung. Die auch sie  zu verantworten hat.  Diese fatale Einstellung lässt Eroberer frohlocken: Im jordanischen Fernsehen wurde  bereits über europäische Übernahmekandidaten und eine religiöse Zwangsteuer diskutiert. Wobei die  von schlafwandelnden Europäern den Invasoren bereits überlassene Städte  wie Frankfurt oder Rotterdam zusätzlich animieren.

Doch weitere Städte scheinen sturmreif. Und ohne weitere Gegenwehr halb Europa. Das halten manche allerdings für weniger schlimm als einen spaßigen Knicks vor Putin. So wundert es auch nicht, wenn der sich bieder und zugleich überheblich gebärdende Franz Fischler, Präsident des Forums Alpbach, meint, dass wir  die „Diversität“  in Europa noch vergrößern sollten. Toll, Herr Ex-Kommissar, und wozu? Richtig, billiger Arbeitskräfte und vermehrten Profits wegen, selbst um den Preis der Auflösung der europäischen Völker und ihrer Kulturen.

Es ist doch klar:  weder die wahren Bedürfnisse der eigenen, noch die der hereinströmenden Menschen sind der EU-Elite wirklich ein von Herzen kommendes Anliegen. Dafür aber die Kapitalanhäufung  in wenigen Händen. Das bedarf  jedoch einer immer brutaleren Ausbeutung der Arbeitenden zu Billiglöhnen bei gleichzeitiger Bedrohung von Volks- und Landeskultur und  natürlicher Umwelt. Migration ist daher in erster Linie ein beinhartes Geschäft für Finanzelite und Konzerne. Dass Kirche und Mafia auch noch mitmischen, soll nicht unerwähnt bleiben.

Die, wie es heißt,  vermutlich von englischen und französischen Logenbrüdern dominierte Weltelite läuft also schon wieder einmal zur Höchstform auf, doch Armutsvierteln und Leichenberge vom Hindukusch bis zur libyschen Wüste säumen ihren Weg. Und nicht wenige bunte Vögel des Parteien- und Gesellschaftsspektrums entpuppen sich als  Kollaborateure der Verschwörer gegen Europas Identität und Souveränität. Diese Tatsache unter das Volk zu bringen, ist eine Aufgabe unabhängiger Medien und jedes Einzelnen.

Hermann H. Mitterer, aufmerksamen Blog-Besuchern nicht unbekannt,  hat nun zu dem ganzen Migrations-Wahnsinn recherchiert und ein Buch dazu verfasst .*  In diesem werden Hintergrund  und Ziel der Massenmigration an Hand von verräterischen Aussagen verantwortlicher Politiker, offiziellen Erklärungen und einem Rückgriff auf die Vorgeschichte, in sehr überschaulicher und beeindruckender Weise dokumentiert. Gut gegliedert und mit handfesten Zitaten belegt, lässt sich die fatale Entwicklung für unseren Kontinent bis in unsere Tage  auch für all  jene nachvollziehen, die dem Unheil bis heute kein allzu großes Augenmerk schenken wollten, nun aber eines Besseren belehrt werden könnten. Was gilt es zu tun? Dazu gibt Hermann H. Mitterer wertvolle Gedanken- und Handlungsanstöße.

Im Grunde ein unverzichtbares Nachschlagwerk,  demselben weitestgehende Verbreitung zu wünschen ist, denn schon droht, neben den bereits  vorliegenden und weitgehend unbekannten internationalen Migrationsabkommen, der nächste gefährliche, möglicherweise finale  Anschlag auf unser Europa: Die für Dezember dieses Jahres in Marrakesch zu Lasten Europas vorgesehene Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes (Global Compact on Migration) . Was bedeutet, dass etwa die illegale Migration  aus Afrika Richtung Europa durch eine dynamisierte legale ersetzt  werden soll. Am Verschwörungsziel ändert sich dadurch nichts: Die „Metissage“ Europas, einst auch ein Traum des Freimaurers  Coudenhove-Kalergie,  scheint längst beschlossene Sache.

*Hermann H. Mitterer: „Massenmigration als Mittel zum Bevölkerungsaustausch in Europas Mitte“, Eigenverlag, 2018,  223 Seiten, Preis  18,50, Buchbestellungen an: h.h.mitterer.buchbestellung@gmail.com

 Zum Thema

Weltregierung und globaler Plan https://youtu.be/SQquUW3nr0U

EU-Migrations-Projekt https://youtu.be/TVvzx3POjq4

Metissage https://youtu.be/E8QsOz4u54M

Migranten stürmen spanische Küste https://youtu.be/KtgLD65dPCs

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Südtirol: Wird man Rom jemals über den Weg trauen können?

Tyrol du Sud: Faudra-t-il un jour faire confiance à Rome?

South Tyrol: Will Rome ever be trusted?

 

Ob am Arbeitsmarkt (Arbeitsvermittlung), bei der Toponomastik (Orts-und Flurbezeichnungen), bei der Zweisprachigkeit im öffentlichen Dienst, oder wo immer, unentwegt versucht Rom die Südtiroler Autonomie auszuhöhlen. Auch ist Rom nicht bereit, die Südtiroler Freiheitskämpfer im Exil zu begnadigen, aber schleust  kriminelle Asylanten nach Bozen. Wenn dann zu den existierenden faschistischen Relikten (Sieges-Denkmal, Inschriften usw.) in Südtirol,  jetzt auch noch sich an Mussolini orientierende Aussagen eines Spitzenpolitikers gesellen, darf es nicht verwundern,  dass das Vertrauen vieler Südtiroler gegenüber Rom merklich im Schwinden begriffen ist und die Möglichkeit des Erwerbs der österreichischen Staatsbürgerschaft zusätzlich zur italienischen bei vielen Südtirolern an Attraktivität  gewonnen hat. Am Ende stellt sich doch wieder einmal die Frage: Wird man Rom jemals trauen können? Und wie ist es mit Wien?

Prof. Reinhard Olt hat dazu erneut kritische Anmerkungen anzubringen, die hier widergegeben werden sollen:

 

Staatsbürgerschaft für Südtiroler –  souveräne  Entscheidung Österreichs

Reinhard Olt

Rom hält die Absicht Wiens, Südtirolern, die dies wünschen, die österreichische Staatsbürgerschaft zu gewähren, für eine „unangebrachte und grundsätzlich feindliche Initiative“.  Dies ging unlängst aus einer Verlautbarung des Ministers für Parlamentsbeziehungen, Riccardo Fraccaro, als Reaktion auf Agentur- und Presseberichte hervor, wonach der die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler ermöglichende österreichische Gesetzesentwurf „bis auf wenige textliche Präzisierungen“ bereits ausgearbeitet sei und schon zur nächsten Sitzung der die gesetzlichen Grundlagen erarbeitenden Strategie-Gruppe (Rechtswissenschaftler, Anwälte, Juristen der beteiligten österreichischen Ministerien) vorgelegt werden könne. Außenminister Enzo Moavero Milanesi, der mit den Worten  „Der Doppelpass für Südtiroler ist mehr als ein feindseliger, ein kurioser Akt, über dessen Sinnhaftigkeit wir uns befragen“ zitiert wurde,  wies den italienischen Botschafter in Wien an, von der österreichischen Regierung eine Stellungnahme zu verlangen und ersuchte die österreichische Botschaft in Rom um „Erklärung“. Botschafter René Pollitzer pflegte daraufhin einen „freundschaftlichen Meinungsaustausch zum Thema Doppelpass für Südtiroler“ mit Milanesi. Dabei dürfte er ihn mit der Wiederholung der von seiner Außenministerin Karin Kneissl vorgegebenen Formel – welche auch die offizielle Position der türkis-blauen Wiener Regierung ist – beruhigt haben, die sinngemäß und stereotyp wie folgt lautet: Das „im EUropäischen Geiste“ angelegte Vorhaben solle „im permanenten Dialog mit Rom und in enger Abstimmung mit Bozen“ verwirklicht werden.

Römische Verweigerungshaltung

Sollte es bei einer anderen öffentlichen Festlegung Wiens bleiben, den Südtirolern die österreichische Staatsbürgerschaft nur im „Einvernehmen mit Italien“ zu erteilen, so liefe dies unweigerlich auf eine politische Selbstfesselung Österreichs hinaus. Warum? Italien lässt wohl kaum von seiner unverrückbar scheinenden Verweigerungshaltung ab, welche Politik und Diplomatie am Tiber in wohllautende Formeln zu kleiden vermögen, in denen Österreich sozusagen als Störenfried der – übrigens längst nicht mehr existenten – „gemeinsamen staatsbürgerschaftsrechtlichen Verfahrensweise“ und also der (auch in anderen Angelegenheiten ins Wanken geratenen)  EUropäischen „Ordnung“ erscheinen soll. Seit der Annexion des südlichen Landesteils Tirols und der durch den (Un-)Friedensvertrag von Saint-Germain-en-Laye 1919 legitimierten Einverleibung dieser mittels 1915 vollzogenen Seitenwechsels erlangten Kriegsbeute gilt für Rom die vom einstigen Ministerpräsidenten  Antonio Salandra (1853-1931) geprägte national(istisch)e Maxime vom  „heiligen Eigennutz“  („sacro egoismo“).

Römische Anmaßungen

Schon als  bekannt geworden war, dass sich die österreichischen Koalitionäre ÖVP und FPÖ im Regierungsabkommen auf die antragsgebundene Erteilung der Staatsbürgerschaft für berechtigte Südtiroler  geeinigt hatten – für die „Türkisen“ eine eher lustlos (und wider einige dagegen Stimmung machende ÖVP-„Granden“ sowie das Duo Achammer und Kompatscher an der Spitze der SVP)   eingegangene Angelegenheit;  für die „Blauen“  ein junktimierend vorgetragenes Verlangen  –  reagierte Rom demonstrativ abweisend.  Als Außenministerin  Kneissl sowie Innenminister  Herbert Kickl im März 2018 Südtiroler Landtagsabgeordnete zu Gesprächen über die österreichische Initiative nach Wien eingeladen hatten, erhob der damalige Außenminister Angelino Alfano  (Chef der von Berlusconis „Forza Italia“ abgespaltenen „Nuovo Centrodestra“) in der Regierung des Paolo Gentiloni (PD): „Ein Dialog über Südtirol kann nur zwischen Rom und Wien stattfinden, nicht auf gleichberechtigter Basis mit Südtirol, das eine Provinz der Republik Italien ist“.

Ganz gleich, wer  nach 1945 in Rom die Regierung bildet(e) – stets betrachtet(e) Italien trotz der auf UN-Resolutionen beruhenden, international gültigen Verträge sowie allen seinen  (in Wien, Innsbruck und Bozen meist dankbar aufgenommenen)  Bekundungen, wonach die zwischen Brenner und Salurner Klause geltende Autonomie ein beispielhaftes Vorzeige-Modell sei und damit zusammenhängende Fragen stets „im europäischen Geiste“ beantwortet würden,  Südtirol als inneritalienische Angelegenheit. Die derzeit amtierende, aus Lega Nord (LN) und Movimento 5 Stelle (M5S; Fünf-Sterne-Bewegung) gebildete Regierung dürfte das wohl kaum anders sehen. Darauf weisen erste, die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler betreffende kritische bis ablehnende Bekundungen von Südtiroler und Trientiner Funktionären  beider Parteien hin.

Staatsoberhaupt  Mattarella heuchelt

Umso mehr als sich die „starken Männer“ in der Regierung des (formell parteilosen) Giuseppe Conte, Innenminister  Matteo Salvini (LN) sowie Arbeits- und Sozialminister Luigi Di Maio (M5S)  nicht klar zu dieser bilateralen Angelegenheit äußern, hat das Wort des italienischen Staatspräsidenten Gewicht. Sergio Mattarella nannte  das österreichische Vorhaben  unverblümt eine „ohne Bedacht gefasste Initiative“, welche ein Jahrhundert nach Ende des Ersten Weltkriegs sozusagen das „Rad der Geschichte“ zurückzudrehen beabsichtige. Das könne –  „nach „Überwindung der Grenzen, der großen Errungenschaft der Geschichte und der Menschheit“ – zu neuerlicher Abgrenzung führen.

Doch diese Position des italienischen Staatsoberhaupts ist pure Heuchelei. Natürlich weiß Mattarella, dass sein Land italienischstämmigen Bürgern  überall auf der Welt auf Antrag die italienische Staatsbürgerschaft erteilt. Davon machten mehr als eine Million Menschen (insbesondere in Süd- und Nordamerika) Gebrauch. Italien hat übrigens das 1975 getroffene Europaratsabkommen zur „Verringerung von Fällen mehrfacher Staatsangehörigkeit“ eigens aufgekündigt und mit dem Gesetz Nr. 91 (1992) nicht nur sein (aus dem Jahre 1912 stammendes) Staatsbürgerschaftsgesetz entsprechend geändert, sondern mit Gesetz Nr. 124 (2006) den  im slowenischen Küstenland sowie in Kroatien (Istrien, Fiume, Dalmatien) ansässigen ethnischen Italienern die Möglichkeit des Erwerbs seiner Staatsbürgerschaft eröffnet. Davon wiederum machten 37.000 Personen Gebrauch.

Italien hat allen Auslandsitalienern auch das aktive und passive Wahlrecht sowie feste Parlamentssitze (12 Vertreter in der Abgeordnetenkammer und 6 Vertreter im Senat) zugestanden. Kein anderer Staat, um dessen primäre Staatsbürger es dabei ja ging, ist um sein Einverständnis ersucht worden; Italien hat in seinem nationalen Interesse die Voraussetzungen und  kraft eigener Souveränität die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen.

„Quod licet ….“

 Österreich hingegen soll  nicht Gleichartiges für den deutsch-österreichischen und ladinisch-österreichischen Bevölkerungsteil Südtirols tun dürfen, deren Vorfahren Staatsbürger Österreichs waren wie die Istrianer, Fiumener und Dalmatiner (respektive die Nachfahren der nach Brasilien, Argentinien bzw. in die Vereinigten Staaten ausgewanderten Italiener) Staatsbürger Italiens? Soll also gelten, worauf die italienische Haltung – so etwa in der Selbstbestimmungsfrage, die es 1945/46 hinsichtlich Südtirols gegenüber Österreich verweigerte, 1954 aber für Triest und das Hinterland gegenüber Jugoslawien beanspruchte – hindeutet, nämlich die altrömische Maxime „Quod licet Iovi non licet bovi“ („Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“)?.

Vorgesehener  Personenkreis

Keineswegs. Niemand, auch Rom nicht, kann Wien untersagen, im eigenen nationalen Interesse zu handeln und kraft eigener Souveränität  die rechtliche Grundlage für die im Koalitionsvertrag/Regierungsübereinkommen von ÖVP und FPÖ (vom 19. Dezember 2017) vorgesehene Erteilung der österreichischen Staatsbürgerschaft zu schaffen, welche für „die Angehörigen der Volksgruppen deutscher und ladinischer Muttersprache in Südtirol, für die Österreich auf der Grundlage des Pariser Vertrages und der nachfolgenden späteren Praxis die Schutzfunktion ausübt“, gelten soll. Besagter Personenkreis bliebe, sofern von den 528.379 Südtirolern (Wohnbevölkerung  im 1. Quartal 2018 laut Landesstatistik-Institut ASTA) alle gemäß dieser Definition Anspruchsberechtigten (62,3 % deutschösterreichischer Ethnizität =  329.180 Personen; 4,1% ladinischösterreichischer Ethnizität = 21.663 Personen) tatsächlich den österreichischen Pass beantragten und annähmen, weit unter der Zahl der gut 1,2 Millionen Auslandsitaliener, denen Rom aufgrund seines Staatsbürgerschaftsrecht den italienischen Paß zuerkannte.

Im Übrigen hätten, wenn Österreich den Kreis der Anspruchsberechtigten nach Art Italiens festlegen wollte, auch die Nachfahren aller vor dem Ersten Weltkrieg aus dem Trentino Ausgewanderten ein Anrecht auf die österreichische Staatsbürgerschaft; denn die ausgewanderten Trentiner, formell zuvor Staatsbürger Österreich(-Ungarn)s, konnten sich seinerzeit gemäß Friedensvertrag von Saint-Germain-en-Laye entweder für die österreichische oder für die italienische Staatsbürgerschaft entscheiden. Dieses Faktum wurde  in Süd- und Nordamerika, wohin sie einst emigrierten, entweder nicht bekannt, oder sie machten nicht davon Gebrauch. Mit dem Gesetz 91/1992 schuf Rom ihren Nachkommen die Möglichkeit der „Wiedererlangung der italienischen Staatsbürgerschaft“. Faktum ist, dass nach übereinstimmenden italienischen Zeitungsberichten „mehr als eine Million Auslandsitaliener“ an der vorgezogenen Parlamentswahl am 4. März 2018 teilnahmen.

Und Trentiner?

Sofern Wien darin eine historisch-politische Verpflichtung sähe, müsste es – nach italienischem Vorbild; siehe Ethno-Italiener in Slowenien und Kroatien – eigentlich weitere Personengruppen zum  Kreis der Anspruchsberechtigten zulassen. So wurden im Trentino erste Stimmen laut, die das Recht, wie es den Südtirolern zuteilwerden soll, auch für jene Trentiner einfordern, die „in der k.u.k.-Monarchie wurzeln“. Die Trentiner Autonomistenpartei PATT mahnte, Österreichs Regierung möge beim Thema Doppelpass „die im Trentino lebenden Nachkommen ehemaliger Bürger der k.u.k.-Monarchie nicht vergessen. Auch unsere Vorfahren waren Bürger von Österreich-Ungarn. Auch unsere Großväter sind im Ersten Weltkrieg zu Tausenden in den Reihen des Heeres Kaiser Franz Josefs gestorben“, schrieben PATT-Vorsitzender Federico Masera und sein Vize Simone Marchiori in ihrer Verlautbarung.

Drei exkorporierte ladinische Gemeinden

Darüber hinaus wäre es nur folgerichtig, auch die Ladiner der Gemeinden Cortina d’Ampezzo (ladinisch Anpezo, deutsch Haiden), Colle Santa Lucia (ladinisch Col, deutsch Verseil) und Livinallongo del Col di Lana (ladinisch Fodom, deutsch Buchenstein) in den Kreis der Anspruchsberechtigten aufzunehmen, deren unbestreitbare Tiroler bzw. altösterreichische Geschichte in nichts von den übrigen Gemeinden Südtirols abweicht – außer dass sie unter dem Faschismus  gegen den Willen der Bevölkerung der Provinz Belluno inkorporiert  wurden. Die drei Gemeinden haben just im „demokratischen Italien“  immer wieder vergeblich versucht, die 1923 erzwungene Exkorporierung aus (Süd-)Tirol zu revidieren. Selbst einem Referendum, in dem sich 2007 mehr als 70 Prozent der Abstimmungsberechtigten für die Rückgliederung an die Region Trentino-Südtirol aussprachen, ist von Rom nicht entsprochen worden.

 Kanaltal und Sprachinseln?

Darüber hinaus wären gewiss auch die Bewohner des Kanaltals (Gebiet Tarvisio, deutsch Tarvis, in der Provinz Udine) historisch-politisch anspruchsberechtigt. Das Kanaltal gehörte bis 1919 zu Kärnten. In Saint-Germain wurde es Italien zugesprochen, obwohl 79,1 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 20,8 Prozent Slowenisch  und nur 0,1 Prozent (oder zehn Personen) Italienisch als Umgangssprache angegeben hatten. Auch die Bewohner der eine Sonderstellung einnehmenden deutschen Sprachinseln Tischlwang (Timau/Tamau; 520 Einwohner; Gemeinde Paluzza; Provinz Udine), Zahre (Sauris; 410 Einwohner; Provinz Udine), Bladen/Plodn (Sappada, 1320 Einwohner; Provinz Udine), des Fersentals (kam im Vertrag von Saint-Germain an Italien) und Luserns (Luserna; 273 Einwohner; Provinz Trient), sowie die der Sieben Gemeinden (Sette Comuni; auf der Hochebene von Asiago; ca. 21.000 Bewohner; Provinz Vicenza) und der Dreizehn Gemeinden (Tredici Comuni;  am Südabhang der Lessinischen Alpen; ca. 14.000 Einwohner;  Provinz  Verona) hätten eigentlich ein Anrecht auf gewissenhafte Prüfung der Anspruchsberechtigung für die österreichische Staatsbürgerschaft.

Im nationalen Interesse Österreichs

Würden  letztgenannte Personenkreise Berücksichtigung finden – was nach der im Wiener Koalitionsabkommen enthaltenen Vorgabe und den aus der sogenannten Strategie-Gruppe durchgesickerten spärlichen Informationen auszuschließen ist  – so wäre unter dem von Regierungsseite bekundeten Aspekt unbedingter Einvernahme mit (dem ohnedies sperrigen bis unwilligen) Italien das Vorhaben überfrachtet und höchstwahrscheinlich chancenlos. Angesichts dessen fragt man sich unwillkürlich, wieso niemand aus der österreichischen Regierung den Schneid besitzt, dem italienischen Gegenüber und der internationalen Öffentlichkeit nicht nur dessen eigenes Verhalten in Staatsbürgerschaftsangelegenheiten vorzuhalten, sondern auch  auf das alleinige Recht des souveränen Österreich hinweisend zu bestehend, seine Staatsbürgerschaft zu verleihen wem immer es will.

Es gibt schließlich sowohl im nachbarschaftlichen Verhältnis als auch in der internationalen Politik nicht nur Partner, sondern auch (und vor allem nationale) Interessen. Wien hat es nicht nötig, in Rom zu antichambrieren. Hasenfüßigkeit zahlt sich schon gar nicht aus. Außenministerin Kneissl sollte sich daher beim Wort nehmen und ihre absolut zutreffende Sentenz, welche sie unlängst – auf die Außen- und Energiepolitik der EU bezogen – in einem Beitrag für die Zeitung „Die Presse“, verwandt hat, als Handlungsmaxime vorgab: Es sei „hoch an der Zeit“ für „eine von eigenen Interessen geleitete Politik“, schrieb sie. In der „Causa Staatsbürgerschaft für Südtiroler“  wird sie ebenso daran gemessen werden, wie die gesamte österreichische Bundesregierung.

 Zum Thema https://youtu.be/9orY3Blm-sI

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Freiheit und Schwäche sind unvereinbar

Liberté et faiblesse sont incompatibles

Freedom and weakness are incompatible

 

Erst  kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Da hat er schon recht, der gute alte Brecht. Wer aber nur an das Fressen denkt und nicht weiter, der wird gefressen werden. Und schon sind sie unterwegs: Der Strom der Hungrigen schwillt an, westwärts wie nordwärts. Ein Menschenstrom, der nicht aufzuhalten sein wird, wenn wir die Politik so fahrlässig weiter machen lassen. Es sind ja nicht bloß Einzelne die da hereinströmen, sondern viel mehr, und das wird gerne verdrängt oder unterschätzt, es sind zugleich auch Kollektive.

Denn jeder einzelne Migrant trägt ein solches Kollektiv (Clan, Stamm, Volk, Rasse, Religion) geistig verinnerlicht, biologisch sowieso,  mit sich und trifft nun aber hier vielfach auf wurzel- und bindungslose Individualisten, denen mit dem Begriff Gemeinschaft oder Volk dieselben abhanden gekommen sind. Was in letzter Konsequenz nur  zum Verlust des für sie notwendigen Territoriums (Heimat) führen kann und möglicherweise wird.

Nur  jene, die es verlernt haben, biologisch korrekt zu denken, kann dies absolut nicht beunruhigen. Man ignoriert als Gutmensch die Wahrheit. Ist doch für Umerzogene oder Geistesschwache in diesem Zusammenhang „biologisch“ noch dazu ein Unwort. Sie fassen folglich Einwanderung auch nicht als Revierverlust, sondern eher als Revier-Bereicherung auf. Auch wenn sie für Letzteres, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen,  keine wirklich überzeugenden Beweise vorlegen können.

Dieselben verstehen nicht, dass der Bedarf an durch Grenzen geschütztem eigenem  Territorium, also damit auch das Recht auf die Heimat, etwas mit Überlebenwollen einer Gruppe, eines Volkes, somit auch des eigenen,  zu tun hat. Die im Überlebenskampf besser trainierten Migranten die das  besser wissen, sind über so viel Unverstand zwar erstaunt, ergreifen  aber überall dort wo man sie einlädt und auch schon zurückweicht, mit Genugtuung und zu recht die ihnen gebotene Gelegenheit.

Aber nur kranke, in ihrem Gleichheitswahn verhaftete Gesellschaften verzichten auf ihr Territorium und lassen wahllos oder zu viele einwandern. Man gibt vor, die Fremden zu lieben. Schön. Aber kann ein Mensch, der sich selbst (seine Identität, seine Kultur) oder sein Volk hasst, einen anderen oder ein anderes Volk  lieben? Das glaubt kein einziger Migrant. Das mit humanistischen Floskeln und Willkommensgesten ausgezeichnete gutmenschliche Verhalten, der bei vielen bereits vorhandene Selbsthass und die unkritische Bewunderung für alles Fremde sind aber kennzeichnend für eine dekadente Gesellschaft, die nicht begreifen will, dass weniger dekadente Einwanderer dabei sind, nach und nach das Ruder zu übernehmen, um am Ende auch den Kurs des Staatsschiffes zu bestimmen.

Kleine Schritte in diese Richtung (administrativ, legislativ, ökonomisch, sozial  und kulturell gesehen) können bereits beobachtet werden. Es muss jemand ungebildet oder  schon völlig vertrottelt sein, um das noch nicht bemerkt zu haben. Wer es sehen will, kann es sehen, wer es hören will, kann es hören, gelegentlich auch schon riechen. Eine wachsende Anzahl dadurch Betroffener darf es auch schon ertragen, ja erleiden, psychisch und körperlich, ohne Anteilnahme oder Mitleid von gutmenschlicher Seite zu erfahren. Deren Klientel ist eine andere.

Wer  also seine Scheu vor dem Neuen, der Furcht vor dem Fremden äußert, der wird umgehend  des Fremdenhasses bezichtigt. Doch wer auf Schritt und Tritt immer mehr Fremden und Fremdem begegnet, der lebt entweder im Ausland oder in einer überfremdeten Heimat. Anscheinend ferngesteuerte linke wie liberale Gutmenschen sind schnell  mit politischen Totschlagwörtern zur Stelle und heucheln Erstaunen oder Empörung wenn importierter Anmaßung und Kriminalität wegen, dem Prinzip von Ursache und Wirkung entsprechend, die Geduld vieler Einheimischen  in  klare Worte mündet.

Aber Vorsicht! irgendwann könnte sogar die Mehrheit intolerant, stärker  identitätsbetonend und ausgrenzend werden, was bis zur Bildung einer nationalen oder gar europäischen Widerstandsbewegung gehen könnte. Womit noch nichts gewonnen wäre, denn wäre der Widerstand zu schwach oder käme er zu spät, dann ginge  eben, verursacht  durch die Masseneinwanderung und die Bildung mehrerer neuer Minderheiten, das Eigentum der Autochthonen in den Besitz von anderen über.

Die  von Logen, Kirche, Politik und der (von Charles Darwin und Adam Smith inspirierten) Wirtschaft  angestrebte sogenannte multikulturelle Gesellschaft, die über den großen Bevölkerungsaustausch angestrebt wird, mag ja heute politisch korrekt sein, biologisch korrekt kann sie auch morgen nicht werden. Sie steht auch nicht für Frieden und Gerechtigkeit, sondern für Gewalt und Unrecht. Dafür sind Geschichte und Jetztzeit unbestechliche Zeugen. Dass sie dennoch so beharrlich angestrebt wird, hat zwei  gute Gründe: Herrschaft und Profit.

Es ist erstaunlich, dass nicht nur Linke dies nicht verstehen wollen, viele auf diesem Gebiet geradezu geschichtsresistent sind. Interessant auch in diesem Zusammenhang, dass die von vielen  beschworene Gleichheit gerade auch in der Frage der Einwanderung noch immer wie ein Naturgesetz verehrt wird, obwohl die Natur nichts Gleiches geboren hat. Kenntnisstand müsste längst ein anderer sein. Erstes Natur-Gesetz  lautet: Unterordnung und Abhängigkeit. Dies gilt es zu bedenken, wenn man an Zahl und Überlebenswillen Stärkere zu sich einlädt. Denn Freiheit ist unvereinbar mit Schwäche.

Zu diesem Thema

Die Integrationslüge https://youtu.be/USclKjj_U5s

Migrationspakt https://youtu.be/sntc9Gmsvk4

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