Keine Zeit für Spießbürger und Hasenfüße

Pas de temps pour philistins et trouillards                                                                         No time for philistines and cowards

 

Nizza.  Mit großen Tönen und Betroffenheitsritualen überspielen westliche Politiker ihre Mitverantwortung, und erneut  geben sich Ignoranz und Heuchelei die Hand. Dabei haben schwere politische Fehler im Zuge einer abenteuerlichen US-amerikanischen Außenpolitik mit ihren millionenfachen Opfern und eine völker- und menschenrechtswidrige, ja rassistische Siedlungspolitik Israels das Aufkommen eines von Golfstaaten maßgeblich finanzierten kämpferischen Islamismus erst ermöglicht.

Die Paten des Terrors sitzen jedenfalls nicht in Moskau oder Peking. Ja, und „wir müssen“ uns nun an den Terror gewöhnen, tönt es vielsagend aus Paris und Tel Aviv. Will heißen, daß  die Hauptschuldigen von ihrer verhängnisvollen Politik nicht lassen wollen und ihre EU-Vasallen mit ihrer Einwanderungspolitik weiter dafür sorgen werden, daß der Islamische Staat wie auch Herr Erdogan auch auf europäischem Boden ihre jeweilige Gefolgschaft rekrutieren können.

Nun profitieren aber von dem bereits bestehendem  Chaos und einer gefährdeten Sicherheitslage nicht nur die politischen Stützen des Systems, in dem jetzt unter anderem die Kontrolle der Bürger effektiver erfolgen kann als bisher, sondern, es gereicht den so genannten Rechtspopulisten ebenso zum Vorteil: Eine Regierungsbeteiligung scheint deshalb da und dort in Reichweite, je mehr Einwanderer und Unsicherheit, desto eher. In einigen anderen Fällen wurde  der Machteinstieg bereits realisiert.

Allerdings sind die atmosphärischen und politischen Bedingungen in  Ländern wie Frankreich, Deutschland oder Österreich doch andere als etwa in Dänemark. Wer etwa hierzulande  mit den jeweils Regierenden zu Tische sitzen möchte, dem müssen, wie gewohnt aus besonderen Gründen, Querdenker oder  Unbeugsame mehr als ein Dorn im Auge  sein. Da können dann schon einmal Köpfe rollen; ein Vorwand ist schnell gefunden.

Da wird eine FN-Vizepräsidentin für drei Monate von ihrem Amt suspendiert, weil sie an einer Veranstaltung des inzwischen verfemten Parteigründers teilgenommen hatte. In einem anderen Falle muß ein nationaler Recke die Partei verlassen, nachdem offenbar wurde, daß er sich vor Jahren nicht politisch korrekt über eine fundamentalistische religiöse Gruppe geäußert hatte. Noch immer ein Tabu-Thema, besonders für Deutsche.

Nicht zuletzt werden sich noch einige an den Fall des kämpferischen und daher unbequemen österreichischen FP-Abgeordneten Königshofer erinnern, dem, übrigens nur auf Verdacht, der smarte Norbert Hofer schriftlich mitteilte, daß er aus der Partei ausgeschlossen wurde. Rehabilitiert und in die Partei wieder aufgenommen wurde er, nachdem sich die Vorwürfe, eine Neo-Nazi-Webseite betreffend, als substanzlos erwiesen hatten,  natürlich nicht. Gewiß, manche Partei befindet sich auf dem Weg nach oben auch in einer moralischen Zwangslage, in der das unter „Freunden“ und „Kameraden“ übliche zwischenmenschliche Verhalten plötzlich unter schweren Druck gerät. Und auch Wahrheit und Wahrhaftigkeit.

Nur reiner Opportunismus hilft vielen auf der Karriereleiter weiter. Eine so ausgerichtete Parteiführung muß daher aber auch in Kauf nehmen, sich mit Vasallen und Gemeinen, Laschen und Feigen auf einem gemeinsamen Nenner wiederzufinden. Muß akzeptieren, daß der Virus der Unterwerfung  gänzlich in der Partei Einzug hält. Muß zusehen, wie neben ihr die perverse Lust, alles Große und Erhabene in den Dreck zu ziehen, weiter gepflogen wird, ohne dagegen entscheidend vorgehen zu können. Denn dazu bedürfte sie der absoluten Macht. Wenn auch dafür das System Erdogan nicht unbedingt als Beispiel gelten sollte.

Ohne Zweifel muß aber, wer die Machtfrage stellt,  auch die Systemfrage stellen. Daran führt kein Weg vorbei. Wer sich davor scheut, diesem nur mehr unheilbringenden und ausbeuterischen System den erforderlichen Stoß zu geben, trägt nur dazu bei, es künstlich weiter am Leben zu erhalten. Insofern dürften die dem AfD-Politiker Björn Höcke zugeschriebenen Worte „Für mich ist die AfD die letzte evolutionäre Chance für dieses Volk“ das Dilemma in dem sich ähnliche Parteien befinden, goldrichtig charakterisieren.

Daß ich seit jeher der Ansicht zuneige, daß ohne grundlegende Systemänderung nichts mehr zu gewinnen sei, sei hier nebenbei erwähnt. Dazu passend noch einmal an dieser Stelle die Erkenntnis des Nationalrevolutionärs Ernst Niekisch: „Entweder wir sind ein revolutionäres Volk oder wir werden endgültig  aufhören ein freies Volk zu sein“.

Wenn wir es nicht wollen oder nicht mehr können, so werden andere die Änderung in ihrem Sinne bewerkstelligen. Das könnte aber auch bedeuten: wer heute in die Hose macht, der wird gerade deshalb morgen ins Gras beißen müssen. Das sei allen Spießbürgern und Hasenfüßen ins Stammbuch geschrieben, die spätestens aus dem Drama von Nizza noch immer nicht die richtigen Schlüsse gezogen haben.

Zum Thema

Zu den Ursachen:  https://youtu.be/SgeJJVQ1TNk

Studie zu Muslime: https://youtu.be/LmSEIk3AgAM

Björn Höcke: https://youtu.be/eQwofN_MQTA

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AfD – Willkommen im Club!

Ein Gastkommentar von Herbert Gassen*

Un commentaire par Herbert Gassen*                                                                                 A guest comment from Herbert Gassen*

 

Die AfD hat ihre interne Seelenlage neu reguliert. Hier ist kein CONTRA mehr angesagt, sondern man klopft an die Tür des „Establishments“. Letztlich war es eine Diskussion, die vordergründig nur einen polemischen Inhalt hatte: Ist das Parteimitglied Gedeon antisemitisch oder nicht? Mit diesem Lakmus-Test prüft die Schar der wissenden Geister das Gewissen der Deutschen auf Zulassung in das Öffentliche Leben.

Die Frage nach der Beziehung der Menschen dieser Erde zu der Religion der Juden und ihnen selbst, bewegt ihr Verhalten seit vor dem Exodus. Sie hat zu unmenschlichen Spannungen geführt bis zu einem von Deutschen begangenen Massenmord. Er ist nicht der einzige in der Geschichte der Menschheit. Die Nachfahren treffen sich wieder. Die Frage bleibt: In welchem Verhältnis?

Es läßt sich gut an der Behauptung des Bundesfinanzministers aufzeigen. Als größte Bedrohung der amerikanischen Demokratie nannte er die ‚Plutokratie‘. Dieser Staat, diese Nation ist zur Weltmacht Nr. 1 angewachsen und nimmt ihre Aufgabe als Weltpolizei wahr. Dieser Ausdruck war das Basisschlagwort der Nationalsozialisten gegen die angeblich jüdisch dominierte Kapitalwirtschaft und das Argument für die Verfolgung.

Darf ein bundesrepublikanischer Minister unter den Kautelen der aktuellen Staatsraison eine solche Feststellung machen, ohne als ‚Antisemit‘ bezeichnet zu werden? Darf sich ein Bundesbürger grundsätzlich noch seine eigene Meinung über das Verhalten seiner Mitmenschen bilden oder ist er gehalten, sich dem Politbüro anzupassen? Geht es eigentlich noch darum, über die gegenseitige Beobachtung und Beurteilung der Verhaltensweisen menschlicher Gruppen Grundwerte für ein friedliches Zusammenleben zu schaffen?

Die Alternative für Deutschland entstand aus dem Bewußtsein der unheilvollen  Situation und Struktur unserer Republik. Die Wünsche und Ziele aus den idealtypischen Anfängen, die Hoffnungen nach 1990 sind verflogen. Grundgesetz und Rechtsstaat haben ihren Wert als demokratische Basis verloren. Das Volk hat nie seine Souveränität erhalten und wurde reglementiert – und militärisch besetzt – von der westlichen Supermacht, die nun Schäuble charakterisiert hat.

Viele Deutsche, die an ihre Nation, an ihre Geschichte und Kultur glauben, sehen in den furchtbaren Entscheidungen ihrer Regierungsfunktionäre die Existenz Deutschlands fundamental bedroht. Sie hatten in 1989 eine historische Revolution für Frieden und Recht gewonnen, die hätte die Basis für eine Zukunft sein können, in der die Hoffnung der zivilisierten Welt hätte weitestgehend realisiert werden können.

Die Völker Europas stehen vor einem Chaos ungeheuren Ausmaßes. Seit der Existenz der EU wurden von den Kräften der Politik und des Kapitals Werte in Billionenhöhe vernichtet. Den Menschen wird das vorenthalten, was sie geschaffen haben, die Staatlichkeit ist vernichtet und die Zerstörung der europäischen Zivilisation ist unumkehrbar. Millionen von fremden Menschen ferner Kontinente dringen in unser Land, fordern unsere tradierte Auffassung von christlich-ethischen Grundwerten heraus.

Das politische „Establishment“ legt sich auf die kontinuierliche Verdammnis des deutschen Volkes fest. In hohem Grade deutschfeindliche Kräfte sind in den höchsten Amtspositionen tragbar. Personen wie Roth, Fischer, Trittin u.a. befinden als Meinungsträger über die Identität des deutschen Volkes und bestimmen seine Bewußtseinslage.  Die deutsche Demokratie ist so pervertiert, daß ein Widerstand gegen diese Realität strafrechtliche Konsequenzen haben kann.

Millionen Deutscher griffen die Idee einer Alternative auf, um eine ‚Wende‘ herbeizuführen, eine Wende, die ihnen vor langer Zeit von Kanzler Kohl versprochen wurde. Sie nahmen in Kauf, als ‚rechts‘ disqualifiziert und aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden. Sie wollten als Patrioten das Land, das sie lieben, gemeinsam in eine Zukunft führen, die ihren Visionen entspricht, sie wollten im Rahmen ihrer Souveränität ihren Willen äußern, hierzu die Voraussetzungen zu schaffen. Die Konsequenz ihres Verhaltens schädigte nicht nur ihren gesellschaftlichen Ruf, sondern sie waren und sind der brutalen Gewalt der autonomen Schlägertrupps ausgeliefert.

In Stuttgart wurde nun eine Position der Alternative für Deutschland festgelegt, die den Kampf für die Regeneration unserer Demokratie diskreditiert. Die Gesetze der politischen Meinungsdiktion der Altparteien wurden anerkannt. Der Widerstand hiergegen wurde aufgegeben. Bundesvorstandsmitglieder der AfD haben mit ihren Entscheidungen über die Mitgliedschaft von Herrn Gedeon den Weg zu einer Alternative verbaut. Sie sind in der Nachbarschaft von CDU/CSU, SPD  u.a. angekommen.

Meuthen und Petry haben nun ein gravierendes Problem in die Reihen ihrer Partei getragen. Ihre Aktionen tragen den Makel laienhafter Politikfähigkeit. Wenn schon der Gesamtvorstand in seiner Auffassung über das Vorgehen der Funktionäre gespalten ist, ergibt sich die Frage: Wie entscheidet sich die Basis, welche politische Aufgabe wollen sie lösen?

Ist die AfD bei Lucke angekommen? Wird eine Mitgliederversammlung über das politische Ziel ihrer Partei befinden müssen? Es ist zwingend notwendig, daß sie eine Führung wählt, die fähig ist, politisch denken und handeln zu können. Nach diesem nicht transparenten Eklat sind Persönlichkeiten an der Spitze dieser Partei gefragt, die ‚Machen‘ können, die die Ursachen und Wirkungen der politischen Situation aus Vergangenheit und Gegenwart analysieren und die Zukunft gestalten können.

 *Herbert Gassen, Diplomvolkswirt, Mitglied des Freundeskreises des Arbeitskreises Christlicher Publizisten (ACP)

Zum Thema

AfD rechtsextrem?: https://youtu.be/-kBP3iafWZk

Rechtspopulisten AfD & FPÖ: https://youtu.be/_-xu1PY-IUA

Gedeon verläßt AfD-Fraktion: https://youtu.be/y4nh4NpA1vY

AfD-Gauland zum Fall Gedeon: https://youtu.be/OndEWPnycdo

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Die Europäische Union ist tot. Es lebe das europäische Projekt!

L´Union Européenne est morte. Vive le projét européen!                                    The European Union is dead .Long live the European project! 

 

Es hieße Tauben nach Athen tragen, wo man schon eher auf  weitere Euro-Milliarden wartet, wollte ich die  vielen Fehlentwicklungen in dieser Europäischen Union hier noch einmal anführen. Der Brexit böte zwar  Anlass reinen Tisch zu machen, aber weit und breit ist kein Herkules in Sicht, der den verfahrenen Karren EU aus dem hausgemachten Morast zu ziehen vermöchte. Dennoch will man höheren Orts die Realität einfach nicht zur Kenntnis nehmen und glaubt, Reformen, ein wenig Reorganisation oder eine teilweise Rückabwicklung der Union könnte noch zu dem von vielen Blauäugigen erhofften Ziel führen. Und das ohne die wahren Machthaber in die Schranken zu weisen, ohne die gnadenlose Macht der Banken und Konzerne auch nur anzutasten? Was für ein Trugschluß! wie die Zukunft noch zeigen könnte.

Glaubt der österreichische Außenminister allen Ernstes, eine „drastische Veränderung“ einer verfilzten und machtbesessenen Europäischen Union sei auf herkömmliche Weise noch möglich? Ähnliches hört man ja auch von der freiheitlichen Spitze*, die wahltaktisch mit einem Öxit liebäugelt, während der tagträumerisch gestimmte SPD-Recke Gabriel, der mit der traurigen Gestalt, nicht ausschließt, daß die Briten „in ein paar Jahrzehnten zur EU zurückkommen“ könnten. Gewiß, die Hoffnung stirbt normalerweise zuletzt, aber diese eine  dann doch schon früher, wie ich glaube. So meint denn auch in der österreichischen Kronenzeitung eine einfache Stimme aus dem Volk: Die EU ertrinke in einem Loch, daß sie sich selber geschaufelt hätte. Wie wahr!

Die Tatsache, daß die EU seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr richtig funktioniert und Länder in beinahe jeder Hinsicht aneinander bindet, die weder ökonomisch, noch politisch, noch kulturell und mentalitätsmäßig über einen Leisten geschlagen werden können, hat den renommierten französischen Ökonomen und Polit-Strategen Jacques Sapir veranlasst, die EU für tot zu erklären. Das Fundament sei nicht tragfähig, meint er, und nur ein neues könne etwas Stabileres bewirken. So weit Sapir. Doch anstatt die richtigen Schlüsse zu ziehen, werden alle jene, die mit dieser EU nichts mehr am Hut haben, als Dummköpfe oder gar schon als Hetzer gebrandmarkt. Daß aber nicht nur wirtschaftliche Faktoren bei der Abwägung der Vor- und Nachteile einer EU-Mitgliedschaft zählten, erklärt auch ein anderer Ökonom, der  Brite David McWilliams.

Williams meint auf seinem Blog: „Eigenständigkeit, Nationalismus und Unabhängigkeit sind vielen Menschen wichtig. Im Kern ihrer nationalen Psyche schätzen Norweger, Schweizer und Isländer – letztere zogen vor einem Jahr ihren EU-Beitrittsantrag zurück – ihre Eigenständigkeit sowie das Recht, ihre eigenen Gesetze zu machen und ihr Land selbst zu regieren. Dafür sind sie bereit einen Preis zu zahlen. Sie wissen, daß die Globalisierung den Handlungsspielraum einzelner Staaten immer kleiner macht, doch das Gefühl der Unabhängigkeit ist ihnen wichtiger. Ich gebrauche hier bewußt das Wort ‚Gefühl‘, denn Unabhängigkeit ist ein Gefühl. … Das sind starke Emotionen, die für die Menschen offensichtlich mehr zählen als das Geld.“

Daß  aus naheliegenden Gründen vor allem materieller Natur  maßgebliche EU-Politiker, EU-Bürokraten, Unternehmer, Staats-Künstler, Journalisten und Intellektuelle das und vieles andere mehr nicht verstehen wollen oder können, ist die  Tragödie in dieser Union, die dadurch ja erst in eine noch viel schlimmere Lage geraten wird als schon bisher. Eigentlich ist es doch ein übles Spiel, das von Seite heuchlerischer und naiver  EUphoriker mit einem Europa getrieben wird, das im Übrigen nicht auf das politische Hoheitsgebiet der EU eingegrenzt  werden kann, was aber regelmäßig geschieht. Anmaßung und Arroganz machen es möglich. Die Blindheit  der Eliten, vor allem im Westen, war letztlich eine Garantie dafür, daß dieses von der angloamerikanischen Hochfinanz kontrollierte und von einem der besten Tugenden entleerten Liberalismus durchsetzte  EU-Projekt scheitern mußte und vielleicht schon morgen als soeben Verblichenes nur mehr mit weiteren Lügen oder gar Gewalt aufrecht zu erhalten wäre. Nicht ohne Grund.

Die von oben erfolgten europäischen Einigungsbestrebungen hatten sich ja sehr bald vom Geist des „Reichsdeutschen“ Robert Schuman – sicher kein US-Agent wie Monnet, diesem aber anscheinend auf den Leim gegangen –  so weit entfernt wie  die  US-amerikanische politische Elite von dem ihrer Gründerväter. Wenn Schuman den schönen Gedanken äußerte, Europa sei auf der Suche nach sich selbst und werde „seine Seele in der Vielfalt seiner Qualitäten und Bestrebungen finden“  und es werde  „die Einheit seiner Grundkonzeptionen mit der  Pluralität der Traditionen und Überzeugungen“ zu versöhnen wissen, so sind seine Nachfolger diesem europäischen Traum nicht nur nicht gerecht geworden, sondern verwandelten diesen zum real existierenden Albtraum dieser Tage. Nicht Brexit, die EU ist das Problem.

Besorgte Europäer, des offensichtlichen Hinscheidens der  EU auf Raten bewußt, mögen sich nun fragen: „Was wird aus den Löchern, wenn der Käse gegessen ist“ (Bertold Brecht)? Keine Angst, man wird den freien Raum mit etwas zu füllen wissen, das die kühnsten Träume unserer Vorfahren übertreffen könnte. Anleitungen dazu finden sich in der Geschichte Europas, und Bausteine sind vorerst noch genügend vorhanden. Die besten Köpfe des Kontinents dürfen schon einmal zu rauchen beginnen.

*Norbert Hofer: „Ich halte noch einmal fest, dass ich mir wünsche, dass die EU aus dieser Krise gestärkt hervorgeht, aus Fehlern lernt und sich in Zusammenhalt übt“ (Quelle CCM-TV).

Zum Thema

Kulturelle Harmonisierung!: https://youtu.be/VBcOLvPWBxw

Putin zum Brexit (deutsch): https://youtu.be/zFF13Qw1tiI

Unsere vorbildlichen EU-Regenten: https://youtu.be/XPgiI46FCDU

EU-Oligarchie verachtet das Volk (französisch): https://youtu.be/5GrY7GxEv4o

Brexit ein Glücksfall: https://youtu.be/m2cc10kk7R4

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Vom Zauber eines Neubeginns in Österreich und in Europa

De la magie d´un nouveau départ en Autriche et en Europe.                           About the magic of a new beginning  in Austria and in Europe

 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ heißt es bei Hermann Hesse. Es war vom österreichischen Vizekanzler wohl nur so hingesagt  und sein Herz im Sinne des Dichters nicht wirklich bereit für einen Neubeginn, als er anläßlich der  Präsentation des neuen Kanzlers im Parlament diese Worte* von Hermann Hesse ins Spiel brachte. Der angesagte Zauber dauerte  nämlich, und das nicht überraschend, nur wenige Wochen. Und schon droht wieder ein rot-schwarzes Erschlaffen, ja gar ein Ende der Zusammenarbeit der beiden alten Parteien. Die Flucht in Neuwahlen ist greifbar.

Aber immerhin locken zumindest den einen Koalitionspartner  bereits neue Bindungen  am blauen Horizont.  Aber auch da könnte einmal das Neue bald wieder entzaubert werden, denn es ist nicht „des Lebens“ (Hesse), sondern des Geldes Ruf  der für die mit Steuergeldern verwöhnte  Politikerklasse insgesamt nicht zu enden scheint. Und das seit langem, bemerkte doch schon T. E. Lawrence (Lawrence von Arabien) einmal, die Kunst des Regierens erfordere mehr Charakter als Verstand.  Das sollte  eigentlich nicht nur für österreichische Politiker endlich einmal Geltung haben, oder?

Letztere  Bemerkung ist durchaus angebracht, zumal ein erschlaffter, von diversen Lobby-Interessen besetzter parlamentarischer Geist auch in anderen europäischen Regionen jene sittlichen Grundsätze, die ein gerechtes und unbestechliches Regieren ermöglichen sollen, nicht mehr aufrecht zu erhalten vermag. Dringlicher denn je erschiene daher, daß in der  europäischen Politik Gesinnungsethik und Verantwortungsethik endlich ein Ganzes bildeten und in der Folge, das Vergeltungsprinzip, quasi als historische Last, aus der europäischen  Politik entsorgt würde. Und das, ehe die „Entdemokratisierungsversuche“** nicht gewählter Kommissare und Funktionäre in einem für lange Zeit gefestigten autoritären Regime enden.

Damit stehen wir aber vor einer der grundsätzlichen Fragen, von deren Beantwortung ein gelungener europäischer Neubeginn abhängen könnte. Werden sich noch rechtzeitig nationaler und europäischer Verantwortung bewußte Persönlichkeiten finden lassen, die, höheren ethisch-moralischen Anforderungen  gerecht werdend und  auf solidem europäischem Geistesgrund  stehend, sich von objektiven Erwägungen und nicht von Angst und Vorurteilen oder auch persönlichen Vorteilen leiten lassen würden?

Wenn ja, dann wäre alles Weitere an der Seite eines erwachenden Volkes schon erheblich leichter. Die Schlafwandler in Brüssel und sonst wo sind ja noch immer der Meinung, die Befriedigung der materiellen Bedürfnisse  lasse alle anderen dadurch zur Nebensächlichkeit werden und Volkes Zorn nicht aufkommen. Nun aber, angesichts hausgemachter Probleme und einer Vielzahl hereinbrechender Fährnisse, kommen Unterdrücktes und Verdrängtes  an die Oberfläche und melden sich erst einmal via „Populisten“ tagespolitisch zu Wort. Allerdings kommt von dieser Seite noch nicht wirklich großartig Visionäres, auch nicht Revolutionäres, aber immerhin neben Runderneuertem auch Erfrischendes da und dort.

Erfrischend genug, um nicht schon kurz nach einem Regierungseinzug zu verwelken? Die Erwartungen sind groß, zu groß vielleicht und Zweifel sind angebracht. Die Frage sei daher erlaubt: Sind denn diese Populisten, ob linke oder rechte, wirklich schon diejenigen mit genügend Begabung, Erfahrung, Charakter  und Strandfestigkeit die die hohe Kunst des Regierens auch in äußerst schwierigen Zeiten verstünden und damit aber auch neue Wege zur Verständigung in Europa ermöglichten? Hat diese nur zum Teil neue Politikerklasse im Sinne des vorher Gesagten erkannt, worauf es  in Zeiten wie diesen vor allem ankommt?

Nun sieht es zur Stunde  tatsächlich ganz danach aus, daß  Links- oder Rechtspopulisten unter für sie weiterhin günstigen Umständen die Macht, wenn auch nicht die absolute, erringen könnten. Sie würden dieselbe aber nur dann länger  innehaben können, wenn sie Gutes und nachhaltig Positives für ihr Land und unser Europa zu stiften vermöchten. Das setzt aber angesichts der  vielfachen Erschwernisse und Bedrohungen wie auch einer gesellschaftlichen Desorientierung insgesamt eben voraus, daß sie  die Autorität einer geistigen und sittlichen Kraft besitzen. Im kleinen Österreich wie im großen Europa, wo in manchen Regionen noch immer der Schatten eines unerledigten „Schlußstriches“ über allen Zukunftsaussichten liegt.

*Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“.

**Der Chefredakteur der Basler Zeitung, Markus Somm: „Bei der EU handelt es sich vermutlich um einen der gefährlichsten Entdemokratisierungsversuche seit dem Ancien Régime; eine Refeudalisierung war in Brüssel im Gang, wo ungewählte Kommissare und Funktionäre sich anschickten, unser Leben zu prägen und unsere Wirtschaft und Politik umzuformen…“

Zum Thema

Österreich: Kanzlerrede  ab Min. 1.16): https://youtu.be/33_3WmaIU-A

Nigel Farage nach dem Brexit im EU-Parlament: https://youtu.be/X7le5GPJpbE

Großer Austausch: Befund eines EU-Rechten:  https://youtu.be/J05Yoo4ad98

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Wehret den Anfängen!

Die nachfolgenden Ausführungen von Generalmajor a. D. Gerd Schultze Rhonhof  aus seinem Vortrag zur Völkerwanderung 2015/2016 sind von grundätzlicher Bedeutung, weshalb ich sie, auch wenn ich in dem einen oder anderen Punkt anderer Ansicht bin, besonders was Brexit betrifft, hier bringe.

Gerd Schultze-Rhonhof : Vortrag zur Völkerwanderung 2015/2016

Im September, Oktober und November 2015 habe ich drei offene Briefe zur Migration an Frau Bundeskanzler Dr. Merkel, an alle Länder-Ministerpräsidenten, an die zuständigen Bundesminister , an die meisten Generalsekretäre der Parteien und an alle Damen und Herren Bundestagsabgeordnete geschrieben.    Ich habe versucht, das Phänomen der Migration zu deuten, habe Vorschläge zur Lösung der zu erwartenden Probleme gemacht und auf Fehler der deutschen Migrationspolitik hingewiesen.

Als Reaktionen kamen mehrere Hundert positive Briefreaktionen von Wählern, eine Antwort aus dem Bundeskanzleramt, Antworten der Generalsekretäre der Parteien und ganz wenige Antworten der Ministerpräsidenten und der Abgeordneten.

Allen Politikerantworten gemeinsam war die Aussage „Wir nehmen die Sorgen der Bürger ernst“.   Sonst kamen nur Zustimmung zu Frau Dr. Merkels Politik und viel Ausdruck von Rat- und Hilflosigkeit. Offensichtlich in Reaktion auf diese Briefinitiative bin ich gebeten worden, hier einige meiner Gedanken vorzutragen.   Ich will das gern tun.

Wir wurden 2015 von drei Migranten-Strömen überrollt, aus Afrika, aus Kriegsgebieten und aus den südlichen Balkanländern.

Der Zustrom aus den Balkanstaaten ( 45% der Zuwanderung im 1. Halbjahr )  ist mittlerweile durch die mittelosteuropäischen EU-Staaten gegen den Protest der deutschen Bundesregierung unterbunden worden.     Die Massen-Einwanderung aus armen und autokratisch regierten schwarzafrikanischen und islamischen Staaten und Kriegsgebieten  hält jedoch an.

Wir stehen diesem Phänomen einer ziemlich überraschenden Völkerwanderung mit zwei gegensätzlichen Geisteshaltungen und politischen Auffassungen gegenüber, mit der christlichen und humanitären Pflicht zur Hilfe für Arme und Bedrängte und mit der „Naturpflicht“   und Staatsaufgabe zur Selbstbehauptung und Selbsterhaltung.  Überlagernd kommt bei vielen Deutschen die Auffassung  hinzu, wir wären in Erinnerung an die Vertreibungen und Verfolgung von Minderheiten im Dritten Reich verpflichtet, nahezu jedermann Asyl zu gewähren.

In der Auseinandersetzung der Verfechter der Staatsaufgabe zur Selbstbehauptung    und der Verfechter der christlichen Pflicht zur Hilfe für Bedrängte   hat der Staat vorrangig seine Aufgabe zu erfüllen.    Die Christen und Humanisten, die offensichtlich nicht mehr die Mehrheit in unserem Land stellen, sollten ihre Christenpflicht als ihre erste Pflicht betrachten.    Sie sollten persönlich einen Migranten in ihre Wohnung aufnehmen, für ihn sorgen und seine Kosten übernehmen. Der Ruf der vielen Christen und human Denkenden nach solcher Hilfe auf Kosten der dazu nicht befragten Allgemeinheit ist wohlfeil, wenn das eigene Opfer fehlt.

Meine Frau und ich haben einen Wirtschaftsflüchtling ein halbes Jahr lang ein Zimmer zur Verfügung gestellt, ihn an unseren Mahlzeiten teilnehmen lassen, ihm ein Fahrrad geschenkt und ihn gegen Unfall versichert. Trotzdem mache ich mich zum Anwalt der staatlichen Verantwortung, der die Bundesregierung Vorrang vor privaten Moralvorstellungen zu geben hat. Privatmoral und Staatsraison gehören getrennt , wenn sie konkurrieren.

Frau Dr. Merkel hat die Auseinandersetzung zwischen den Belangen der humanitären Hilfe und der nationalen Selbstbehauptung auf das Begriffspaar „Willkommenskultur“ und „Ausländerfeindlichkeit“ reduziert.       Das angemessenere Begriffspaar wäre  „Gäste“  und  „Gastgeber“  gewesen. Das deutsche Volk als Gastgeber hat den Gästen sehr viel Hilfsbereitschaft entgegengebracht und dabei großen Idealismus bewiesen.    Aber Frau Dr. Merkel hat nicht beachtet und nicht deutlich gemacht, dass Gastgeber auch Rechte haben.    Jeder Gastgeber darf bestimmen, wie viel Gäste er in „sein Haus“ aufnimmt.    Jeder Gastgeber hat das Recht, die Sitten in seinem Haus zu bestimmen.    Jeder Gastgeber hat das Recht, eine auf Dauer angelegte Übernahme seines Hauses durch Gäste zu verhindern.    Die Gäste haben diese Gastgeber-Rechte zu respektieren und sich im Gastland einzufügen und anzupassen.    Wenn dies wegen der Menge der Gäste durch die einzelnen Gastgeber nicht zu bewirken ist, hat dies der Gastgeber-Staat für seine Bürger sicherzustellen.

Frau Dr. Merkel dekretierte stattdessen „Deutschland muss sich ändern.“

Anders reagiert die Ministerpräsidentin Australiens Frau Julia Gillard.  Sie  sagte: „Die Einwanderer, nicht die Australier, müssen sich anpassen.  Akzeptieren Sie es oder verlassen Sie das Land. Dies ist unsere Nation, unser Land und unser Lebensstil.“

Wir erleben derzeit sehenden Auges einen Zustrom von mehrheitlich nicht integrierbaren Migranten und Flüchtlingen nach Deutschland und einigen anderen Ländern Europas, der unsere Gesellschaft sprengen, unsere Regierung als handlungsunfähig vorführen, unsere Kommunen auf  Dauer in die Zahlungsunfähigkeit treiben und unser eigenes Volk langfristig auf seinem Territorium zur Minderheit werden lässt. Wir sind die tatenlosen Zuschauer des Beginns einer Völkerwanderung,  einer demographischen Lawine.    Wir werden in einigen Jahren Rassenprobleme wie in den USA, Banlieues wie in Frankreich und rechtlose Stadtteile wie in England und in Norwegen haben, wenn wir der jetzigen Entwicklung weiter konzeptlos und ohne wirksame Reaktionen  zusehen.

In den kommenden Jahren ist nicht mit einem Abnehmen des Migranten-Stroms zu rechnen, weil die Bevölkerungsexplosion in Afrika und die Entfesselung von Bürgerkriegen rund um Kerneuropa kein Ende nehmen, und weil der Wohlstand in Deutschland einen unwiderstehlichen Sog auf weitere Millionen „Migranten in Warteposition“ ausüben.

Afrika

Afrika hat einen jährlichen Bevölkerungszuwachs von 30 Millionen Menschen. Ein erheblicher Anteil dieser Menschen wird Jahr für Jahr nach Europa drängen. Je mehr Europa davon aufnimmt und je komfortabler der zeitweilige oder dauerhafte Aufenthalt in Europa erlebt wird, desto größer wird der Anreiz für immer neue Migranten.    Inzwischen brauchen Migranten nur noch am Südufer des Mittelmeers in See zu stechen, dann werden sie von den Marinen der EU-Staaten abgeholt und auf die europäische Seite des Mittelmeers transportiert.    Die vielen Ertrinkenden, die es dabei trotzdem noch gibt, schrecken offensichtlich nicht ab.

Außerdem muss zur Kenntnis genommen werden, dass die Systemwechsel-Politik der USA, Großbritanniens und Frankreichs in den Staaten des Süd- und des Ostrandes des Mittelmeers erst die Tore für die Migranten-Ströme aus dieser Richtung geöffnet hat. Insbesondere der illegale und unnötige Sturz des Gaddafi-Regimes in Libyen hat das zuvor verschlossene Tor vor Afrika weit aufgerissen.

Je mehr Migranten wir über das Mittelmeer aufnehmen, desto größer werden der Anreiz für weitere Migranten, der Gewinn der Schlepper und die Zahl der Ertrinkenden.     Die australische Regierung hat das gleiche Drama auf den Seegebieten vor ihrer Nordküste auf wirksame Weise beendet.    Sie hat 2013 in allen Herkunftsländern Zeitungs- und TV-Anzeigen geschaltet und bekannt gemacht, dass Asylanträge nur noch in den dortigen Konsulaten angenommen und Bootsflüchtlinge generell zurückschickt werden.    Und die australische Marine nimmt Flüchtlingsboote seither „auf den Haken“, in Seenot geratene Migranten an Bord und fährt sie an die nächste Küste auf dem Gegenufer zurück.    Nach kurzer Zeit ist kein einziger Bootsflüchtling mehr vor Australiens Nordküste ertrunken.

Deutschland sollte auf ein derartiges Vorgehen aller EU Staaten im Mittelmeerraum drängen, Schiffe der Bundesmarine unverzüglich in dieser Weise einzusetzen und den anderen EU Staaten so voranzugehen.    Außerdem sollte die deutsche Bundesregierung festlegen, dass die Asylanträge der afrikanischen Migranten, wie bereits vom Innenminister vorgeschlagen, in deren Heimatländern oder in Anlaufstellen auf afrikanischem Boden geprüft und entschieden werden müssen, ehe afrikanische Asylanten europäischen Boden betreten dürfen.

Frau Dr. Merkel und die Mitglieder von Bundesregierung und Bundestag haben bisher nichts mit Aussicht auf Erfolg unternommen, was den Anreiz zur Migration übers Mittelmeer beendet.

Frau Dr. Merkel und die Mitglieder von Bundesregierung und Bundestag sollten sich deshalb einmal selbstkritisch fragen, wie hoch ihr persönlicher Schuldanteil am Tod der 2015 und 2016 im Mittelmeer Ertrunkenen ist.

Kriegsgebiete

Auch die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten kommen derzeit aus Territorien, an deren Destabilisierung ein Teil unserer Verbündeten mit Geheimdienstoperationen, offenen Kriegshandlungen, , Söldnertruppen, Medienlügen, Waffenlieferungen  und Geldzuwendungen an bewaffnete Widerstandsbewegungen, Oppositionsgruppen und Revolutionäre einen wesentlichen Anteil hatten.

Kriegsflüchtlingen muss zwar zeitweise Schutz und Bleibe geboten werden, aber nach den Kriegen sollten sie ihre Länder wieder aufbauen und dazu repatriiert werden.   Jahrelanges Verbleiben in Deutschland, Asylanträge mit oft jahrelangen Gerichtsverfahren durch den Instanzenweg hindurch und großzügig ausgelegte Abschiebehindernisse führen dazu, dass das für die Kriegsdauer gewährte Gastrecht von vielen Flüchtlingen zu einem Anspruch auf Dauerverbleib und ein leichteres Leben in Deutschland ausgenutzt wird.

So verbleiben bei dem hohen Anteil der abgelehnten Asylanträge 85% der abgelehnten  Antragsteller trotzdem in Deutschland.    Sie werden entweder geduldet oder sie tauchen unverzüglich unter. Dabei verbleiben im familiären Rand nicht repatriierter Bürgerkriegsflüchtlinge in Summa auch massenweise nicht integrierbare und sozialhilfeempfangende Ausländer in Deutschland.

Statt Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, sollte Deutschland die Flüchtlingslager im Nahen Osten und in Nordafrika stärker finanziell unterstützen und dort noch mehr Hilfe leisten.

Grundsätzliche Kritik

Der Wille der Mehrheit der Deutschen ist darüber hinaus grundsätzlicher Natur. Es geht um den Charakter unseres Landes, die Identität, die Sitten und die Rechtsordnung unseres Volkes, um unsere politische Kultur und um unsere Selbstbestimmung als Gastgeber im eigenen Land.

Die Mehrheit der deutschstämmigen Deutschen will ihr Land, ihre Identität, ihre weitgehende Homogenität und das Sagen im eigenen Land behalten.    Diese Mehrheit will keine Auflösung der deutschen Nation in einer deutsch-asiatisch-afrikanischen Mischbevölkerung.

Nach ungefähren UNHCR-Prognosen und einer genaueren Untersuchung am NATO Defense College in Rom  kommen bis 2050 etwa 950 Millionen Migranten aus Afrika und aus dem Nahen Osten auf Europa zu.                        ( Untersuchung des Prof. für Militärgeographie Heinsohn )   Wenn sich ein Drittel davon in Deutschland ansiedelt, verändert das unser Staatsvolk von Grund auf.    Selbst wenn sich diese Prognosen nur zu einem Drittel   erfüllen,  wird die deutschstämmige Bevölkerung im Jahr 2050 nur noch ein Drittel der Wohnbevölkerung in Deutschland stellen.    Zwei Drittel werden afrikanischer und asiatischer Abstammung mit ihren von dort  mitgebrachten Wert- und Politikvorstellungen, Rechtsordnungen und Gebräuchen sein.

Wir sind nicht verpflichtet, unsere materielle und kulturelle Substanz und unsere auf numerischer Überlegenheit beruhende Selbstbestimmung im eigenen Land auf Dauer an fremdstämmige Migranten-Mehrheiten abzugeben. Dabei ist nicht nur an die direkte Zuwanderung mit ihrem Familiennachzug zu denken. Multiplizierend kommt die Nachwuchsfreudigkeit der Einwanderer hinzu.   Im Hause neben mir z. B. wohnt eine Migranten-Familie.    Das Familienoberhaupt hat 11 Kinder, und eine seiner Töchter hat bereits 12 Kinder.    Das mag ein ausgefallenes Beispiel sein, aber es zeigt den Trend.

Die derzeit in Deutschland herrschenden Altparteien unterlassen die unserem Staate mögliche Geburtenförderung bei der einheimischen Bevölkerung  und fördern oder billigen stattdessen mit Unsummen von Geld die Einwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen. Dies ist ein illegitimer  „Bevölkerungsaustausch“.

Die deutschen Altparteien und die EU haben diese Entwicklung mit Vorsatz aus allen bisherigen Wahlkämpfen herausgehalten.   Sie sind deshalb nicht legitimiert, die Substanz unseres Volkes durch die Hintertür einer geduldeten oder gar geförderten Massen-Zuwanderung zu verändern.      Sie sind auch nicht berechtigt, zu riskieren, dass die genannten Gefahren zu realen Schäden werden.

Auch die seit ein paar Jahren betriebene „Vergemeinschaftung“ innerhalb der EU zielt nicht nur erkennbar  auf einen gemeinsamen Staat hin        sondern auch  eindeutig auf eine Mischung der Landesbevölkerungen bis zum Verschwinden ihrer nationalen Eigenschaften und Identitäten.  Der Stellvertretende Präsident der EU Kommission Timmermans redet der Mischung der Landesbevölkerungen ganz offen das Wort. ( Rede vom 1.10.2015 vor e. Menschenrechtskolloquium )    Die EU ist nicht zu solch´ einem  grundsätzlichen Eingriff in das Wesen und das Leben Ihrer Mitgliedsvölker legitimiert.   Sie ist trotzdem im Begriff, mit der angestrebten  Mischbevölkerung so etwas wie Stalins einheitlichen Sowjetmensch nachzumachen.

Pikanterweise erinnert dieser Prozess an eines der amerikanischen Kriegsziele von 1945, „Der Abschaffung der Reinrassigkeit in Deutschland“.   Auch in linken Kreisen in Deutschland ist diese antideutsche Attitüde angekommen. So schrieb jüngst ein gewisser Herr Uhly im Feuilleton der FAZ:    „Ich glaube, dass eine „Durchrassung“ der Deutschen dem arischen Wahn ein für alle Male den Garaus machen könnte.“

Politische Illusionen

Die politische Führungsschicht Deutschlands muss sich von ihren ideologischen Zwangsvorstellungen und politischen Illusionen lösen.  Sonst wird sich die Mehrheit der Deutschen eine politische Alternative zu dieser Führungsschicht suchen.    Zu den Illusionen gehören erstens eine sogenannte europäische Lösung des Migranten-Problems,    zweitens die Bekämpfung der Migrationsursachen     und drittens die Vorstellung, die Masseneinwanderung wäre ein Gewinn für Deutschland.

Erstens, die europäische Lösung. Es wird keine solche Lösung für die Verteilung von Migranten geben. Alle europäischen Völker, außer den Deutschen, empfinden sich weiterhin als Bürger souveräner Nationalstaaten. Sie wollen sich Ihre ethnische Substanz erhalten. Sie haben fast alle ihre Erfahrungen mit „fremden“ Minderheiten im eigenen Land. England, Frankreich, die Niederlande und Portugal hatten Minderheiten aus Ihren früheren Kolonien aufzunehmen. Die Balten haben genug Probleme mit ihren russischen Minderheiten. Die Polen und die Tschechen haben mit katastrophalen Folgen ihre nationalen Minderheiten aus dem Land getrieben. Die Belgier kommen als Vielvölkerstaat bis heute nicht zur Ruhe. Die nicht Deutsch sprechenden Völker wollen sich als weitgehend homogene Gemeinschaften erhalten. Die Homogenität ist der Nährboden, auf dem Solidarität und innerer Frieden in einem Staat am besten wachsen.

Zweitens, die Migrationsursachen bekämpfen. Wollen unsere Parteien allen Ernstes den Amerikanern, Briten und Franzosen ihre „Systemwechselkriege“ zur Ablösung missliebiger Regime verbieten?        Wollen sie die Bevölkerungsexplosion in Afrika unterbinden?       Wollen sie el Kaida, dem Islamischen Staat und Boko Haram das Handwerk legen?      Wollen sie Missernten in Afrika untersagen?     Wollen sie die zukünftigen Auseinandersetzungen zwischen China und den USA in Fernost und in Afrika verhindern?

Deutschland leistet seit ca. 1960 Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika. Mit welchem Erfolg?

Armutsbekämpfung

Im Jahr 1962 habe ich auf einem Seminar im Auswärtigen Amt gehört, dass Westdeutschland die Armut der Welt durch Entwicklungshilfe am Entstehungsort bekämpfen werde.     Das hat in Fernost und in Südamerika weitgehend funktioniert.     In weiten Teilen Afrikas sind die Lebensumstände heute aber bedrückender als damals.     Im Jahr 1990 hat der UNHCR prognostiziert, dass die Flüchtlingsströme auf 50 Millionen Menschen pro Jahr anschwellen werden.     Ich habe damals auf einer CDU-Veranstaltung gefragt, wie Deutschland darauf reagieren werde. Die Antwort war: „Wir bekämpfen die Armut am Ort ihres Entstehens.“     Was die Politiker-Worte von 1962 und 1990 und heute zu dieser Frage wert sind, sieht man.

Auch die jetzigen Einlassungen mehrerer deutscher Spitzenpolitiker, man         brauche einen neuen Marshall-Plan für bedürftige Staaten, lässt außer Acht, dass        Deutschland die Marshall-Hilfe mit Zinsen zurückzahlen           musste, und dass die Hilfe   an gewinnträchtige Im- und Exportauflagen der USA gekoppelt waren, die      Westdeutschland Milliardenbeträge gekostet und den USA eingebracht haben.   Die       Politiker haben aber dem Anschein      nach wieder nur an verschenktes Geld gedacht.

Drittens, die gewinnbringende Integration. Wir haben jetzt bereits Parallelgesellschaften und Stadtteile mit unverhältnismäßig hoher Kriminalität, mit „sozialen Brennpunkten“ und „no-go-areas“ für die Polizei. Hier findet keine Integration mehr statt.     Mit der von unseren Politikern geduldeten und schöngeredeten Massenzuwanderung werden sich solche Gesellschaften und Gebiete vermehren und vergrößern.

Kosten

Politiker und Medien versuchen, die Mehrbelastungen für Deutschland , die durch den Massen-Zustrom von Migranten auf uns zukommen, zu verbergen und hinter angeblichen Zugewinnen für die deutsche Volkswirtschaft, für die sozialen Sicherungssysteme und das demographische Defizit zu verstecken.

Die Kosten, die zunächst mit 10 Milliarden Euro im Jahr angegeben wurden, waren eine Beruhigungspille für die deutschen Steuerzahler.    Unsere neuen Kosten umfassen weit mehr:    für Unterkunfts-Sanierungen, Daueranmietungen, Reinigung von Unterkünften, den Wiederaufbau der von Migranten aus Unzufriedenheit zerstörten und selbst angezündeten Unterkünfte, für Wohnungsbau, Beschaffung von Möbeln und Küchen, Erweiterungen von Schulen, Kitas, Altersheimen,  Frauenhäusern und Gefängnissen, Familienzusammenführungen, Familienunterhalt, Taschengelder, Bekleidung, Fahrräder, Smartphones, Jahreskarten für Schwimmbäder, freie Benutzung von Bahnen und Bussen, Kinos und Fitness-Studios, Gesundheitskosten, zusätzliches Personal für Schulen, Kindergärten, Arbeitsverwaltungen,  Behörden für Flüchtlinge, für Polizei, Dolmetscher, Sozialarbeiter, Altenpfleger, Anwälte, Gerichte, Sprachkurse, Berufsqualifizierungskurse  und die Rückführungsflüge für Nicht-Bleibeberechtigte.   Die zusätzlichen Jahreskosten für Bund, Länder und Gemeinden werden inzwischen mittelfristig bei 40 bis 50 Milliarden Euro liegen.

( Der Finanzexperte des Deutschen Städtetages Dedy gibt an, dass die zuständigen Behörden der Kommunen ihre Ausgaben dafür nicht beziffern können. Die Jahreskosten für die Länder sind am 16.6.2016 während der Länder-Ministerpräsidenten-Konferenz mit 20 Mrd. beziffert worden.)

Damit ist die Chance auf den Schuldenabbau der Öffentlichen Haushalte zur Entlastung unserer Kinder und Enkel verspielt.

Eignung für den Arbeitsmarkt

Anders sieht es mit den wirtschaftlichen Gewinnen und Steuereinnahmen durch die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt aus.   Die Integration in den Arbeitsmarkt dauert nach schwedischen Erfahrungen durchschnittlich 7 Jahre.

Nur 3 Promille der in Schweden lebenden anerkannten Asylanten gehen dort einer Arbeit nach.     Nach der Erfahrung des dänischen Arbeitgeberverbandes ist die Integration in den Arbeitsmarkt  sogar gescheitert.    Zudem steht hinter jedem arbeitsfähigen Migranten eine unverhältnismäßig große Anzahl von Sozialleistungen-empfangenden Migranten, so dass die Verluste der Bilanz „sozialisiert“ werden müssen.

Der Anteil der jetzigen Migranten, der in die deutsche Wirtschaft eingegliedert werden kann, ist offensichtlich auch nur minimal.     88% der in Hamburg anerkannten Asylanten z. B. haben keinen Beruf erlernt.      25% der Iraker, 20% der Afghanen und 17% der Syrer haben keine Schule besucht.    Der Versuch in einer mitteldeutschen Großstadt, aus 300 „Asylbewerbern“ Kräfte für den Arbeitsmarkt zu gewinnen, ergab 6 vermittelbare Zuwanderer.       In Sigmaringen hat die Wirtschaft über 3.000 in einer Kaserne lebenden, überwiegend  jungen Männern Ausbildungsplätze angeboten. 8 Migranten haben vom Angebot Gebrauch gemacht.      Auch wenn der deutsche Arbeitgeberpräsident den Zuzug ausländischer Arbeitskräfte fordert und dabei offensichtlich mehr an die privaten Gewinne als an die sozialisierten Verluste denkt, warnen Präsidenten von deutschen Industrie- und Handelskammern und solche von Handwerkskammern vor Illusionen über die Eignung von Migranten für die deutsche Wirtschaft.

Die mentale Integration

Dazu kommt, dass mit einer mentalen Integration bei einem großen Anteil der zu etwa 80 % islamischen Migranten nicht zu rechnen ist.      Derzeit kommen viele mit dem erklärten Ziel der islamischen Unterwanderung.     Der türkische Staatspräsident hat das einmal so auf den Punkt gebracht.    Als ich bei einem Tag der offenen Moschee das friedliche Nebeneinander der Religionen in Deutschland ansprach, erklärte mir mein freundlicher moslemischer Moschee-Führer ohne Umschweife, darüber brauche man nicht zu sprechen, das Christentum sei falsch.

Die mentale Integration ist nicht nur stark vom prägenden Einfluss der mitgebrachten Religion beeinflusst. Auch die Einflüsse der Familien, der bisher erlebten Traditionen, Rechtsgewohnheiten und Sitten stehen deutschen Integrationsbemühungen entgegen.    Die islamische Sozialisierung der Mehrheit der Migranten ist mit unserer liberalen, westlich geprägten nicht verträglich.

( Eine Studie der Universität Münster vom Juni 2016 ergab, dass 48% der schon integrierten türkischen Einwanderer bei einer Befragung einräumten, dass sie sich im Zweifelsfall eher an islamische als an deutsche Gesetze halten würden. )

Der mentalen Integration steht zudem ein Mangel an deutscher Attraktivität entgegen.   Unsere ständige Selbstdarstellung als „dunkles Land der finsteren 12 Jahre“ und das Übergehen von Jahrhunderten glänzender Kultur und Leistungen zeugen nicht von Liebe zu uns selbst.    Unser Diffamieren der eigenen Nation, unsere permanente, so genannte „Aufarbeitung“ der eigenen finsteren Vergangenheit  und unsere Flucht in eine europäische Identität tun ein Übriges dazu.    Die Debatte über eine „deutsche Leitkultur“ und ihre Verbindlichkeit auch für Zuwanderer stieß im Jahr 2000 auf Widerstand in allen Altparteien.    Einwanderer, die sehen, dass die Deutschen sich selbst nicht achten und nicht lieben, wollen mental sicher nicht zu einem solchen Volk gehören.    Sie wollen vor allem Sicherheit und deutschen Wohlstand.

Zu meiner Kritik an den politischen Illusionen gehört auch die Rüge am Umgang mit der „demographischen Entwicklung“, die angeblich mit einer hohen Zuwanderer-Rate geheilt werden könnte.    Erstens beruht diese Fehlentwicklung auf jahrzehntelangem Versagen der regierenden Altparteien.    Zweitens erweist sich jetzt, dass man in Notlagen 40 bis 50 Milliarden Euro im Jahr aus dem Hut zaubern kann, also auch in der Vergangenheit junge Familien und Kindergeburten viel, viel intensiver hätte fördern können,       und drittens heilt Masseneinwanderung nicht unsere demographische Fehlentwicklung. Sie fördert nur die langsame Verdrängung der deutschstämmigen Deutschen.

Die demographische Fehlentwicklung und ihr heutiges Ergebnis sind bereits vor 40 Jahren von Demographen prozentgenau vorhergesagt worden.      Keine deutsche Regierung hat darauf wirksam reagiert.    Keine hat  aus dem jährlich erwirtschafteten Sozialprodukt wirksam in die Förderung von Eheschließungen, Familiengründungen, Geburten,   jungen Familien,   Kita-Bauten, Kita-Personal  und gebührenfreien Kita-Plätzen investiert.    Keine hat Eigenheim-Darlehenstilgungen und großzügige Anschaffungs-Beihilfen bei Kindergeburten gewährt.     Keine hat Steuerermäßigungen gewährt, die die wirklichen Kosten für Kinder annähernd  berücksichtigen.                                                                     Stattdessen haben die regierenden Altparteien Scheckbuchdiplomatie mit Steuergeldern betrieben.    Stattdessen haben sie Gelder in Länder gepumpt, die längst den Status des Entwicklungslandes überwunden hatten.    Stattdessen betreiben sie auf Kosten Deutschlands Konkursverschleppung in Griechenland.     Stattdessen sind wir größter Nettozahler der EU, ohne Rabatte wie das Vereinigte Königreich in Anspruch zu nehmen.

Stattdessen wird Genderpolitik gefördert und die freie Wahl des Geschlechts propagiert, statt den Jungen und den Mädchen die natürlichen Rollen von Vater und Mutter als erstrebenswert nahe zu bringen.       Hier liegt ein weites Feld des katastrophalen Politik- und Erziehungs-Versagens.

Die bisherige Bilanz

Die bisherige Bilanz der deutschen Migrationspolitik zeigt ein einziges Desaster. Deutschlands Ruf und Rolle in der EU sind beschädigt und belastet.    Alle anderen EU Staaten sind mit der von uns geförderten Migranten-Flut ohne vorherige Absprachen unter Zugzwang gebracht worden.     Die Forderung nach Quotenverteilung von Migranten an andere Staaten ist der Versuch eines illegitimen Eingriffs in deren Souveränität und in ihr Selbstbestimmungsrecht.   Deutschland ist deshalb derzeit außenpolitisch isoliert.

Alle internationalen Lösungsversuche innerhalb der EU, in Schwarzafrika und mit der Türkei sind nacheinander gescheitert.

Die deutsche Verwaltung, Justiz und Polizei, allesamt organisatorisch und personell auf Rand genäht, waren und sind nicht in der Lage, den Migranten-Ansturm sachgerecht abzuwickeln. Ich erinnere an eine halbe Million nicht entschiedener Asylanträge und hunderttausende nicht repatriierte Nichtasylanten und andere Nichtbleibeberechtigte.

Die deutsche Bundeskanzlerin und die demokratischen Altparteien sind schwer angeschlagen.    Frau Dr. Merkel mit Ihrem  wiederholten „Wir schaffen das!“ wirkt wie eine Autofahrerin, die sich weigert, in der Sackgasse zu wenden.

Und die früher großen Volksparteien bringen inzwischen  – wie die letzten Landtagswahlen zeigen –  fast nur noch Resteverwertungs-Koalitionen mit den vereinigten Wahlverlierern zustande.

Beschimpfungen und mangelhafte Berichterstattung

Was sehen wir an offiziellen Reaktionen?

Die Mehrheit der deutschen Politiker und der Medienleute lenken mit der Beschimpfung von Kritikern und den Klagen über Ausländerfeindlichkeit vom eigentlichen Problem, der außer Kontrolle geratenen Massen-Zuwanderung, ab.

Ausländerfeindlichkeit ist hässlich, aber verglichen mit der derzeitigen Problem-Massierung nur ein sehr bedauerlicher „Kollateralschaden“.      Zuwanderungskritik ist aber etwas Anderes als Ausländerfeindlichkeit.

Es fehlt das Reflektieren der Bedenken der Einwanderungskritiker.    Sie werden in die rechtsradikale Ecke gestellt, „aus dem Spektrum der Demokraten“ exkommuniziert, als „dumpfes“ Pegida-Volk und „empathieloses Pack“ beschimpft, des Populismus und des Rassismus bezichtigt.  Ihre Bedenken werden als „ideologischer Müll“ bezeichnet oder sie werden anderweit verunglimpft und gemobbt.   Ihnen werden unberechtigte Ängste und Angstmache unterstellt.    Offensichtlich hat die große Mehrheit der Politiker die berechtigten Ängste übersehen.   Wenn Justizminister Maas z. B. zu den Ängsten nur einfällt, man müsse den Menschen die Probleme nur richtig erklären, zeigt er damit, dass er die Einwanderungskritiker für zu blöde hält, die entstandene und bevorstehende Lage zu durchschauen. ( Maas-Kommentar im ARD-Talk am 5.6.2016 )

Es fehlt dagegen jegliche Berichterstattung über die nachbarschaftlichen Unverträglichkeiten, die oft in der Nähe größerer Migranten-Ansiedlungen bestehen.     Es gibt in den Medien keine Berichterstattung über die wirklichen Schwierigkeiten der Einfügung von Migranten in die deutsche Gesellschaft.   Es gibt keine Erwähnung der Abbrecher-Quote bei den Deutschkursen.   Es wird nicht über die Fälle von Angriffen und Beschimpfungen auf Polizei und Anwohner berichtet und nicht über die Fälle von Vermüllung von Unterkünften und Straßen.

Der Gipfel der falschen Berichterstattung nach der Sylvesternacht in Köln waren erst der bis zur Falschmeldung geschönte Polizeibericht und dann die anfänglichen Verharmlosungsversuche in den Medien.    Die Falschmeldungen vieler Behörden führe ich darauf zurück, dass es fast keine Behördenleiter ohne Parteibuch gibt.

Es gibt stattdessen entweder Schuldzuweisungen gegen deutschstämmige Deutsche oder Berichte über lobenswerte Beispiele deutscher Integrationshilfen. Die Realitäten dazwischen werden unterschlagen. Die ganzen Lügen fangen bekanntlich bei den halben Wahrheiten an.

Die Printmedien wundern sich dann, dass viele Leser ihre Halbwahrheiten und Verdrehungen nicht mehr lesen und bezahlen wollen.    Nicht umsonst haben die WELT, der Spiegel und die Bildzeitung seit Beginn der Masseneinwanderung mehr als 10% ihrer Leserschaft verloren  und die FAZ fast 9%.  ( Verluste vom 1. Q. 2015 zum 1. Q. 2016:  FAS:  11,8%,  WELT:  10,5%,  Spiegel und BILD: 10,1%,    FAZ:  8,9%. Quelle: IVW , Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern )

Vorschläge

 Mäßige Mengen an integrationswilligen und integrationsfähigen Zuwanderern passen sich der Sprache, den Wertvorstellungen und Bräuchen des Gastlandes an, wie man es bei vielen gut integrierten Türken, Vietnamesen und anderen in der Vergangenheit erlebt hat.  Unmäßige Mengen von Zuwanderern in jedem Jahr formen rasch Parallelgesellschaften, die Abbilder Ihrer Herkunftsländer mit deren Sprachen, Werten, Gebräuchen und Problemen sind.

Es geht bei der augenblicklichen Migranten-Lawine nicht um eine für unser Land und Volk verträgliche und nützliche Zuwanderung und ein augenblickliches Problem.           Es geht um eine für unsere Zukunft unverträgliche Völkerwanderung, die jetzt beendet werden muss.  Wehret den Anfängen!

Ich schlage deshalb vor

— dass Einwanderungs-Jahresquoten und Arbeits-Genehmigungskriterien nach deutschem Bedarf festgelegt werden, ( nach kanadischem, dänischem und australischem Vorbild )

— dass die Asylanerkennung auf den im GG festgeschriebenen Kern reduziert und ohne Hintertüren und weitreichende Abschiebehindernisse praktiziert wird,

— dass der Rechts-Instanzenwegs bei Asylverfahren abgeschafft wird, ( nach Schweizer Vorbild, dort sind Asylverfahren i. d. R. binnen 48 Std. abgeschlossen )

— dass nur Asylsuchende und Arbeitsuchende, deren Begehren in einer deutschen Vertretung im Herkunftsland oder außerhalb Europas geprüft und positiv beschieden ist, einreisen dürfen, ( australisches Vorbild )

dass alle außerhalb dieser Regel Einreisenden noch am selben oder nächsten Tag in ihr Land zurück geflogen oder bei nicht feststellbarer Herkunft in einem asiatischen oder afrikanischen Vertrags-Staat abgeliefert werden, ( israelisches Vorbild )

— dass nicht registrierte und ausreisepflichtige Migranten durch zivile Fluggesellschaften oder die Bundesluftwaffe unverzüglich ausgeflogen werden,

dass alle „Bootsflüchtlinge“ auf dem Mittelmeer von den Marinen ebenfalls interessierten Staaten aufgebracht und an ihre Abreiseküste zurückgebracht werden, ( australisches Vorbild )

dass diese Regelungen in den Herkunftsländern in Zeitungen und TV-Spots bekannt gemacht werden, ( australisches Vorbild )

— dass der Familiennachzug auf anerkannte Asylanten und Arbeitnehmer mit 3jährigem oder längerem Bleiberecht begrenzt wird      und

— dass die Aufenthaltsdauer von Kriegsflüchtlingen wenige Monate nach den Kriegen in deren Heimatland endet. Nach Ende von Kriegen werden die Flüchtlinge zum Wiederaufbau ihrer eigenen Länder benötigt. ( nach deutschem Nachkriegsvorbild )

Ein Schlusswort von Altkanzler Helmut Schmidt

„Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.“                                                                                                                                               ( H. Schmidt auf einer DGB-Veranstaltung in seinem Hamburger Wahlkreis im November 1981 )

Ps: Das Kleingedruckte ist nicht mit vorgetragen worden.

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Brexit oder Bremain? Eine Frage von Freiheit oder Sklaverei.

Brexit ou Bremain – une question de la liberté ou de l’esclavage                           Brexit or Bremain – a question of freedom or slavery

 

Wie immer die Briten in Kürze entscheiden werden, für die Europäische Union könnte es so oder so in Zukunft eng werden, und das nicht unverdient.  Einige Fakten werden dabei gerne übersehen: Die EU ist keine Demokratie, eher eine Plutokratie. Die Mächtigen werden nicht vom Volk gewählt, daher liegt die Macht bei der den Lobbys von Banken, Konzernen und internationalen Organisationen gefügigen Kommission und der Bürokratie. Sie entscheiden über unsere Freiheit oder Unfreiheit. Europa als Ganzes ist nicht unabhängig, sondern ein Vasall der USA, der in deren Kriege hineingezogen wird. Sanktionen gegen Rußland lasssen vermuten, daß Brüssel auf der Lohnliste Washingtons steht. Die Masseneinwanderung ist entgegen den Behauptungen der  EU-Propaganda keine volkswirtschaftliche Notwendigkeit, sie ist Teil eines Programms zur Umformung Europas. Der Euro wurde dazu geschaffen, die Umverteilung von den „EU-Sklaven“ nach oben zu den Superreichen zu bewerkstelligen. Brüssel steht für Massenarbeitslosigkeit, sozialen Abstieg, Überfremdung und weniger Sicherheit.

Die Europäische Union war der vorletzte Schritt eines grandiosen Täuschungsmanövers, das uns am Ende  in die Vereinigten Staaten von Europa, also in eine einzige „vereinte Nation“ nach Vorbild der USA  führen soll. Es lohnt sich,  die Absichten des Wegbereiters dieser Union, des „US-Agenten“ Jean Monnet*, in Erinnerung zu rufen. Er meinte, Europas Nationen sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne daß die Europäer begreifen, was vor sich gehe. Dazu würden nach Salamitaktik-Vorgehensweise immer wieder wirtschaftliche Vorwände vorgebracht werden. Oder, wie jetzt, auch demographische. Hat  Jean Claude Juncker nicht 1999 an Jean Monnets offene Worte  angeknüpft?  Sagte er doch:„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter“. (1999). Eine tolle Ansage. Und das ohne Konsequenzen für den deklarierten Freund der herrschenden Konzerne.

Um die von fremder Hand  mit undemokratischen Mitteln angestoßenen europäischen Einigungsbestrebungen besser zu verstehen, vielleicht doch auch einige zeitgeschichtlich relevante Bemerkungen. Die heute im Hintergrund tätigen Mächte waren ja dieselben, die bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Sinne alter strategischer Überlegungen eine Zusammenarbeit mit Deutschland und Rußland verhindern wollten. Diesen Überlegungen entsprach nach dem Zweiten Weltkrieg  auch die Überbetonung der sowjetischen Gefahr, um die westeuropäischen Staaten dazu zu bringen, sich freiwillig dem Schutz der USA zu unterstellen, im Besonderen  aber, um Deutschland zu fesseln, was natürlich auch einigen europäischen Partnern nicht unrecht schien. Der erwähnte Jean Monnet lieferte uns dazu die nötige Präzisierung: „Die Menschen fassen große Entscheidungen nur dann, wenn eine Gefahr vor der Tür steht“. Ähnlich äußerte sich Jahrzehnte später dieser Herr Schäuble („Wir brauchen eine große Krise…“).

Derzeit malen die Mächtigen eine solche Gefahr  mit einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU an die Wand. Panikmache ist also angesagt. Auch bei Nicht-Netto-Zahlern wie Ungarn, die von Brüssel, indirekt damit auch von London,  ansehnliche Beiträge erhalten. Welch gütige Hand jetzt aber die ungarische Regierung dabei geführt hat, in einer britischen Zeitung einen Aufruf zum Verbleib in der EU zu schalten, bleibt deren Geheimnis. Wird doch nicht dieselbe sein, die die Hand des Cox-Attentäters geführt haben könnte? Jedenfalls gehen auch sonst wilde Gerüchte um, eines davon besagt sogar, die CIA würde Brexit steuern. Was ich zwar nicht annehme, aber an der Richtigkeit der Brexit-Idee  ohnehin nichts ändert. Im Übrigen wird Washington auch in Zukunft seine Vormachtstellung in Europa behaupten und seine eigene Kreation kaum fallen lassen wollen. Es ist darüberhinaus schwer vorstellbar, diese de facto in den Klauen einer Finanzelite befindliche EU von Innen heraus zu reformieren, wie es sich einige Politiker aus welchen Gründen auch immer vorstellen.

Trotz aller Panikmache:  wenn die Briten austeigen sollten, wird die Welt nicht untergehen. Also auch nicht in Ungarn, nicht inÖsterreich oder einem anderen Land. Selbstverständlich könnten für  uns alle, aber vor allem auch für den Nettozahler Großbritannien etliche Schwierigkeiten ins Hauus stehen, die im Falle der Briten den Export, ausländische Investitionen oder die Finanzgeschäfte betreffen könnten. Andererseits wären die Insulaner von der Regulierungswut Brüssels befreit, könnten mit dem Problem der  Einwanderung besser umgehen, müßten nicht Milliarden nach Brüssel überweisen. Auf keiner Seite würde es nur Vorteile oder nur Nachteile geben, aber entscheidend ist doch, ob ein Staat seine Handlungsfähigkeit, seine Souveränität behält und sie nicht an der Garderobe einer wild gewordenen Bürokratie eines supranationalen Gebildes von der Finanzelite Gnaden abgeben muß. Genau das möchten die EU-Granden aber erreichen, daher der immense Propagandaaufwand mit Halbwahrheiten, vor allem über den in jeder Beziehung desolaten Zustand dieser EU.

Die Argumente gegen einen Brexit erinnern uns irgendwie an den einstigen Anti-AKW-Kampf in Österreich, wo es hieß, ohne Atomkraft würden in Österreich die Lichter ausgehen. Das ist bald vier Jahrzehnte her, und nichts ist geschehen, Zwentendorf wurde  eine Investitionsruine und wir sitzen noch immer nicht in kalten Räumen und bei Kerzenschein zu Hause. In weiteren vier Jahrzehnten wird es höchstwahrscheinlich diese EU nicht mehr geben, Großbritanien und andere souveräne Staaten aber schon. Wenn sie es nur wollen, werden sie die anstehenden Hindernisse gemeinsam überwunden und einen Modus vivendi eines neuen europäischen Zusammenlebens gefunden haben.  Die Not der Stunde könnte solches bewirken. Daher: Diese antidemokratische EU muß zerschlagen werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, der, nimmt man die zur Verfügung stehenden Indizien ernst, in eine EU-Diktatur münden würde.

*Jean Monnet, geboren 1888. Sohn eines französischen Spirituosenhändlers. Unternehmer mit weitreichenden Kontakten in die internationale Geschäftswelt und in die Politik, wobei er beide Welten verknüpfte. Sein Lebensprojekt: Nationalstaaten überwinden, grenzenlose Welt für Banken und Handelsgesellschaften schaffen. Gründung einer eigenen Bank und beteiligt an der Gründung der Bank für internationalen Zhalungsausgleich (BIZ). Sondergesandter von US-Präsident Roosevelt. Befreundet mit dem späteren US-Außenminister John Foster Dulles, der 1941 vorschlug, Europa nach dem Krieg zentralistisch zu reorganisieren. Derselbe: Es sei verrückt, den einzelnen europäischen Staaten wieder die volle Souveränität zuzugestehen. Monnet nahm die Botschaft auf, schlug zum Start die  Gründung einer Wirtschaftsgemeinschaft vor. Anstoß zur Montanunion. Monnet war, wie sich später herausstellte, mit finanzieller CIA-Unterstützung treibende parlamentarisch nicht legitimierte Kraft dieser Art einer europäischen Einigung mit der EU als Endprodukt.

 

Zum Thema

Nigel Farage möchte sein Land zurück haben (englisch)

https://youtu.be/n2l56RZhsI4

Für und gegen Brexit

https://youtu.be/6L3boaTjInc

Bilderberger gegen Brexit(englisch)

https://youtu.be/U_jTKXbVsQQ

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Wolkenkuckucksheimer reif für eine Therapie

Résidants dans les nuages  mûr pour une therapie                                                    Cloud-cuckoo-land residents  ripe for a therapy“

 

Der  1992 verstorbene Verhaltensforscher  Otto König, ein Konrad Lorenz Schüler, hat mir gegenüber einmal in einem Gespräch über Mißstände auf dem schwarzen Kontinent und die sich für uns daraus ergebenden Konsequenzen, so unter anderem eine Massenflucht nach Europa, mehr augenzwinckernd als todernst gemeint, am besten wäre es um Afrika herum eine Mauer zu errichten.

Doch die Mutti aller Armen der Welt, hat ganz andere Vorstellungen. Madame Merkel, oder vielleicht doch ein „Big Boss“,  möchte gut ausgebildete und intelligente Afrikaner nach Deutschland holen. Und den schwarzen Kontinent dann seinem Schicksal überlassen? Mit der Aussicht, daß dann noch mehr flüchten. Aber vielleicht ist das der Hintergedanke der genialen Politikerin und ihrer Verbündeten im Hintergrund.

Absurder Gedanken schwanger auch der  „Reinblüter“ Wolfgang Schäuble. Dieser möchte sein großes Volk blutsmäßig besser aufgestellt sehen. Die Abschottung sei doch das, was uns kaputtmachen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe, schwadroniert er. Da dürfen  die angeblich inzestbegeisterten Teutonen doch hoffen, daß der geschlechtsreife Nachwuchs des Schäuble-Clans schon einmal vorbildlich bei „inzestfreien“ Familien mit orientalischem Migrationshintergrund anklopft.

Ein anderer hoffnungsvoller, bereits  in die Jahre gekommener Sproß der global vernetzten Welt-Neuordungsdynastie, der noch nicht ganz fix im feudalen Präsidentensattel sitzende Alexander Van der Bellen, wohl auch ein Wolkenkuckucksheimer, kann sich, wie schon einmal hier bemerkt, ebenfalls für „Vermischtes“ erwärmen, wenn auch über seine Lieblingszutaten noch nichts Näheres bekannt ist.

Man kann sich aber vorstellen, welcher Melange-Balg bei diesen Zauberlehrlingen dabei herauskommen soll. Immerhin kennen wir dessen Namen schon: „mixed-super-culture“ soll – laut dem  Kommissionsvize dieser Elendsunion, Frans Timmerman – die niedliche Mißgeburt heißen. Frei nach Coudenhove-Kalergie: eine Union, eine Mischlingsgesellschaft, eine Führung.

Was ist bloß los mit „unseren“ Politikern? Der von mir geschätzte und von mir schon einmal erwähnte Jacob Burckhardt schrieb  1891: eine höhere Hand habe „einst in das Menschengeschlecht für das Leben des Einzelnen das Gewissen und für das Leben des Allgemeinen die Fähigkeit zum Recht“ gesenkt. Burckhardt bemerkte damals schon eine „wachsende Entartung“ und ein „Aufbrauchen dieser edlen Fähigkeiten“.

An welchem Punkt der Entartung man heute in der  Politik bereits angelangt ist, kann daran ersehen werden, daß eine große Anzahl von Politikern davon überzeugt zu sein scheint, daß die Welt nicht mehr von Burckhardts  höherer Hand, sondern von der unersättlichen Gier der Banker und Investoren und dem parallell einhergehenden „wishfull thinking“, also dem Wunschdenken weltfremder Spinner geleitet werden soll.

Möglicherweise sind viele Politiker gar nicht geistesgestört wie viele bereits meinen, vielleicht mangelt es  ihnen nur an Geist und an Bildung, vielleicht sogar an selbständigem Denken. In ihrer banalen Welt, in der sie sich bis zur Pension gemütlich eingerichtet haben, zählt gewiß anderes: So scheinen sie jedenfalls bestens dafür  qualifiziert zu sein, ihre geduldsamen „Lämmer“ mit allerlei Versprechen und „Events“ bei Laune zu halten, um sie dem großen Markt zur Verfügung stellen zu können.

Dieser schier endlos scheinende freie Markt ist ja bekanntlich auf Gewinnmaximierung und  stetes Wachstum angewiesen. Das erfordert aber auch, daß frische „Ware“  aus Regionen herbeigeschafft werden muß, in denen diese im Übermaß vorhanden und vor allem äüßerst günstig zu erwerben ist. Auch wenn auf dem „Trail“ unzählige fremde „Lämmer“verenden.

Da frage ich mich: haben denn Politiker kein Gewissen? Man könnte es, wenn auch nicht in allen Fällen, annehmen. Und sind denn wir „Lämmer“ tatsächlich so bescheuert wie Brechts „dümmste Kälber“? In der Tat spricht ja vieles dafür, da scheinen sich die weißen von den schwarzen nicht gar so sehr zu unterscheiden. Auch wenn der  naive Glaube, vom nächsten politischen Heilsverkünder auf eine gute  Weide geführt und dort ewiglich behütet zu werden, da wie dort durchaus legitim und verständlich ist.

Aus  der Sicht von Politikern wie die vorhin genannten, muß die Welt übrigens ausgesprochen schlecht sein, und, sie selbst ausgenommen, so auch die meisten Menschen. Also gehörten diese  und die Welt verbessert, umgeformt und neu geordnet. Damit identifiziert sich die politische Elite  mit den Plänen der  wahren Herren der Welt. Von Umvolkung oder Austausch will man zwar nicht sprechen,  ersatzweise aber von Ethnoforming und  Ethnomorphose.

Dazu eine Zwischenbemerkung, die Friedrich dem Großen zugeschrieben wird:“ Einzig die vollständige Zerstörung des Staatswesens (Anmerkung: also Chaos) und seine Neubevölkerung mit fremden Ansiedlern können nach meinem Dafürhalten den Geist eines Volkes von Grund auf ändern. Aber man sehe sich vor: das wäre nicht mehr das gleiche Volk“.

Nun, wie war es denn möglich, daß unsere Politiker sich selbst und ihrem ursprünglichen Auftrag so nachhaltig untreu geworden sind? Und was ist in uns gefahren, daß wir unsere „Verbesserung“ und diese Ethnomorphose weiterhin lämmerhaft mitmachen?  Was hat den von Burckhardt festgestellten Prozeß der Entartung und des Aufbrauchens edler Fähigkeiten so weit (an)getrieben? Alle Wege führen in das alte Rom, möchte man sagen, die Frage wäre dann nur, an welcher Station wir gerade angekommen sind.

Aber vielleicht überzeichne ich. Es ist möglicherweise wirklich so, daß jede Zeit einfach nur ihre Neurose hat, wie Viktor Frankl einmal bemerkte. Aber dann brauchte sie, wie derselbe meinte, auch eine Psychotherapie. Die Politiker und ihre neurotisierten „Lämmer“ wohl auch? Aber vielleicht genügte es schon, nur die Politiker zu therapieren. Empfehlenswerte  Mittel dazu:  Liebesentzug, Abwahl, zur Verantwortung ziehen.

PS. Ich möchte noch eine Bemerkung zu dem Mord an der britischen Politikerin Jo Cox machen. Vor dem Mord lagen die Brexit-Befürworter in den Umfragen angeblich voran, was nach Pressemeldungen Panik beim Finanzmarkt ausgelöst haben soll. Nach dem Mord lagen die Gegner eines Austritts plötzlich vorne und die Börsenkurse wie auch das Pfund stiegen. Ein Schelm, der sich dabei etwas Böses denkt?

Zum Thema

Ethnoforming:   https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=sG6h49rG17M

EU-Kommission-Vize Timmermann für „mixed super-culture“.                              https://youtu.be/N14U5ZE-N2w

Multikulti trifft Nationalismus: https://youtu.be/bPmlOawput0

Muhamed Ali  spricht Klartext                                                                         https://www.youtube.com/watch?v=RqmkiusQRsk

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