Porzescharte – Skandal und Schande

Porzescharte – scandale et honte                                                                                 Porzescharte – scandal and disgrace

 

Der „Vorfall“ an der österreichisch-italienischen Grenze vor fünf Jahrzehnten (siehe auch Video am Schluss) erinnert zugleich an einen typisch italienischen Justizskandal damals und an das erbärmliche Versagen österreichischer Politiker heute.                                                                      Vor dem Hintergrund neuer Forschungsergebnisse wird dieser „Vorfall“  im nachfolgenden Gastbeitrag dankenswerterweise in ein rechtes Licht gerückt und an Versäumnisse der österreichischen Politik erinnert.

Italienische Manipulationen

50 Jahre nach dem Vorfall auf der Porzescharte wäre es an der Zeit, die damals in Florenz zu Unrecht Verurteilten völlig zu rehabilitieren

 Gastbeitrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Olt

Am Abend des 24. Juni 1967 steigen der Arzt Dr. Erhard Hartung, der Elektrotechniker Peter Kienesberger und der Unteroffizier des österreichischen Bundesheeres Egon Kufner auf zur Porzescharte.  Am Grenzkamm zwischen dem Osttiroler Bezirk Lienz und der italienischen Provinz Belluno, den der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) seinerzeit als Nachschub- und Fluchtweg nutzte, wollte die von  Kienesberger geführte Gruppeeinen verwundeten BAS-Aktivisten zur Weiterbehandlung in Österreich übernehmen. Der vereinbarte Funkkontakt bleibt aus, stattdessen gewahrt man ein kurz aufscheinendes Licht und vernimmt Geräusche sowie Stimmen. Weshalb Kienesberger der Sache misstraut, die Aktion abbricht und mit seinen Kameraden in die Ortschaft Obertilliach zurückkehrt. Dort besteigt die Gruppe eine Stunde nach Mitternacht, mithin am 25. Juni,  jenen VW Käfer, mit dem sie gekommen waren.

Just am  25. Juni sollen – so die offizielle und letztlich für die Gruppe verhängnisvolle italienische Darstellung – auf besagter Porzescharte (ital. „Cima Vallona“) vier italienische Soldaten zu Tode gekommen und einer verletzt worden sein. Aufgeschreckt von einer nächtlichen Detonation seien sie  zum Grenzübergang geeilt, wo – wie ein Jahr zuvor – ein Strommast gesprengt worden war. Einer der Männer, der Alpini-Soldat Armando Piva, war diesen Angaben zufolge durch die Detonation einer vergrabenen Sprengfalle schwer verletzt worden und noch am selben Tag gestorben. Angehörigen einer per Hubschrauber eingeflogenen Spezialeinheit sei dasselbe passiert: Carabinieri-Hauptmann Francesco Gentile und die Fallschirmjäger Mario di Lecce und Olivo Dordi hätten eine zweite Sprengfalle ausgelöst: Dabei seien sie getötet sowie ihr Kamerad Marcello Fagnani, ein vierter Angehöriger des Kommandos,  schwer verwundet worden.

Freispruch in Österreich, lebenslang in Italien

Des von Politik, Sicherheitsbehörden und Militär in Italien und Österreich sowie in Medien beider Länder und darüber hinaus so genannten „blutigsten Attentats des Südtirol-Terrorismus“ werden daraufhin  der im Zusammenhang mit früheren BAS-Aktionen namhafte Kienesberger, der bis dahin unauffällige  Dr. Hartung sowie  Kufner bezichtigt, (in Österreich) inhaftiert und schließlich sowohl in Österreich, als auch in Italien angeklagt. In Florenz lautet das Urteil für Kienesberger und Hartung lebenslänglich, Kufner soll für 24 Jahre hinter Gitter.  Die drei  waren durch „Geständnisse“ belastet worden, welche zwei im Keller der Carabinieri-Kaserne in der Bozner Drusus-Straße gefolterte österreichische BAS-Aktivisten unterzeichnet hatten. Die „Behandlungen“ durch mehrere Folterer und in mehrtägiger Dunkelhaft – über einen Tisch gespannt und mit brutalen Schlägen auf die Genitalien  sowie der Drohung der „Erschießung auf der Flucht“ gefügig gemacht, um nur weniges aus dem „Werkzeugkasten“ der besonders gegen Südtiroler angewandten „Cautiocriminalis“zu nennen – ließen sie Protokolle unterschreiben, welche der berüchtigte Bozner Untersuchungsrichter Dott. Mario Martin, den wohl nicht nur der Schriftsteller Rolf Hochhuth einen „furchtbaren Juristen“ genannt hätte,  zu deren Anklage verwendete. Zudem waren sie im Verfahren zu Florenz von Bedeutung.

Die florentinischen Urteilssprüche ergingenin Abwesenheit der Angeklagten und fußten auf Gesetzen aus der Zeit des italienischen Faschismus. Aufgrund späterer  Erkenntnisse/Urteile österreichischer und deutscher Höchstgerichte verstieß das Verfahrenvor allem dadurch, dass die Angeklagten nicht zur Verhandlung geladen wurden und ihnen respektive ihren Rechtsvertretern weder die Anklageschrift noch das Urteil zugestellt worden war, gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).

In Österreich hingegen wurden die drei  freigesprochen. Der  Freispruch war letztlich auf ein mittels Sachverständigengutachten  untermauertes Weg-Zeit-Diagrammder Verteidigung zurückzuführen. Dieses förderte zutage, dass die den Dreien zur Last gelegten Taten im mehrfach bezeugten Zeitrahmen nicht zu bewerkstelligen war. Zu guter letzt stellte der österreichische Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger  auf staatsanwaltlichem Einspruchswege in Gang gesetzte Gerichtsverfahren 1975 endgültig ein.

Neue Forschungsergebnisse stellen vieles infrage

Die florentinische Verurteilung vom 15. Mai 1970 ist indes  nach wie vor in Kraft. Würden Hartung und Kufner nach Italien reisen – Kienesberger ist am 14. Juli 2015 verstorben – müssten sie mit Verhaftung rechnen. Sie gelten nach wie vor als „Terroristen“, „Attentäter“, „Mörder“ – nicht allein im Stiefelstaat und dessen (zumindest unter rechtshistorischem Aspekt) fragwürdiger Justiz, sondern auch weithin in der Publizistik und, was ebenso schlimm ist,  in der wissenschaftlichen Südtirol-Geschichtsschreibung. Die  vor vier Jahren publizierten akribischen Forschungsergebnisse des österreichischen Militärhistorikers  Hubert Speckner („Zwischen Porze und Roßkarspitz…“ Der „Vorfall“ vom 25. Juni 1967 in den österreichischen sicherheitsdienstlichen Akten; Wien, Verlag Gra&Wis, 2013 ) zur Causa vermochten daran bisher wenig zu ändern. Zu hoffen bleibt, dass  seine jüngst erschienene Publikation(Von der „Feuernacht“ zur „Porzescharte“. Das „Südtirolproblem“ der 1960er Jahre in den österreichischen sicherheitsdienstlichen Akten; Wien, Verlag Gra&Wis, 2016), in welcher er auf nahezu 800 Seiten anhand zahlreicher damaliger Geschehnisse offenlegt, wie Italien (nicht nur) während der „Bombenjahre“ in Südtirol manipulierte und täuschte, das zeitgeschichtliche Bild endlich nachhaltig zu revidieren vermag. Seine langjährigen umsichtigen Quellenstudien – Akten der Staatspolizei (StaPo) und der Justiz sowie einschlägiger Dokumentationen des Entschärfungsdienstes des Innenministeriums und „streng geheimer“ Bestände des Verteidigungsministeriums über den Einsatz des Bundesheeres an der Grenze zu Italien anno 1967 – zeigen nämlich unter Einbeziehung neuerlicher Expertisen von Spreng(mittel)sachverständigen und Erkenntnisse mehrerer militärfachlicher Erkundungen des Geländes rund um die Porzescharte klipp und klar, dass die amtliche italienische Darstellung von einst nie und nimmer der Wahrheit entspricht.

Was gegen Italiens Darstellung spricht

Im Rückblick auf die Geschehnisse von vor nunmehr 50 Jahren ist es Speckners Forschungsergebnissen zufolge höchst zweifelhaft, ob seinerzeit die vier „Attentatsopfer“ überhaupt auf der Porzescharte zu Tode gekommen waren. Weder die österreichische noch die italienische Seite legte in den in Österreich stattgehabten Gerichtsverfahren Totenscheine, Obduktionsbefunde oder eine amtliche Tatortbeschreibung vor. Innenminister Dr. Franz Hetzenauer (ÖVP) und Dr. Stockervon der Sicherheitsdirektion Tirol (Fernschreiben  an das Innenministerium vom 28.06 1967),  sowie der Osttiroler Bezirkshauptmann Dr. Othmar Doblander (Bericht  vom 27.06.1967),  die unmittelbar nach der italienischen Geschehensmeldung  unabhängig voneinander den Tatort besichtigten und dort nichts gewahrten, was nach Tod und Verderben aussah, wurden nicht zu den 1968 beginnenden mehrinstanzlichen Prozessen  geladen und ihre Berichte offensichtlich bewusst zurückgehalten. Diese belegen, dass der angebliche Tatort ungesichert war und anders aussah, als ihn die eingesetzte italienisch-österreichische „Untersuchungskommission“ vorfand, die ihn erst nach zehn Tagen (sic!) in Augenschein nahm.  Was den (parteifreien) damaligen österreichischen Justizminister Prof. Dr. Hans Richard Klecatsky († 23. 04. 2015) davon überzeugt sein ließ, dass es sich bei dem „angeblichen Attentat um eine rein inneritalienische Manipulation auf der Porzescharte“ handelte, womit er aber in der ÖVP-Regierung unter Kanzler Josef  Klaus kein Gehör fand.

Aus den erstmals ausgewerteten österreichischen Quellen  geht hervor,  dass sich in den  Erhebungen dieser „Untersuchungskommission“ zahlreiche Unstimmigkeiten finden und sich vieles von dem, was den damaligen Justizverfahren gegen die „Attentäter“ zugrunde gelegt worden war, so nicht ereignet haben konnte.  Es ergaben sich aus Speckners Untersuchung zudem objektive Befunde, welche den Aussagen von italienischen „Zeugen“ und den Verlautbarungen aus dem italienischen Militär diametral entgegenstehen. Einiges spricht dafür, dass die Getöteten  bei einer Verminungsübung des italienischen Heeres auf dem Kreuzbergsattel einem Unfall zum Opfer gefallen und zur Porze verbracht worden sein dürften.

„Strategie der Spannung“

Politisch nahm Italien das angebliche „Porze-Attentat“ zum Vorwand, um sein Veto gegen den Beginn von Verhandlungen über Österreichs EWG-Assoziierungsbegehr einzulegen. Darüber hinauspasste es im Rahmen der gesamten Südtirol-Problematik auch nurallzugut in die „Strategie der Spannung“. Mit der „strategia della tensione“ trachteten verschwörerische Kreise in Teilen italienischer Dienste sowie des geheimen „Gladio“-Netzwerks des Militärs danach, die gesellschaftliche Unterfütterung zu bereiten für einen (letztlich erfolglos gebliebenen) Wechsel in Italien hin zu einem autoritären Regime. Dabei  gab es durchaus nicht wenige „getürkte“ Attentat(sversuch)e, von denen Senator Marco Boato im 1992 veröffentlichten parlamentarischen Untersuchungsbericht auch auf Südtirol bezogene auflisten ließ. Aufschlussreich ist eine Bekundung desCarabinieri-Obersten Amos Spiazzi, wonach  „der Staatsapparat in den Südtirol-Terrorismus involviert gewesen“ sei.

Oberster Drahtzieher war General Giovanni De Lorenzo, ursprünglich Leiter des Militärgeheimdienstes SIFAR, danach Kommandeur der Carabinieri-Truppe, aus der heraus er Vertrauensleute ins Gladio-Netz einschleuste. Der Gladio-Prozeß in Rom 1994 warf ein bezeichnendes Licht auf die Umtriebe De Lorenzos und seiner Mannen, auch in Südtirol. Angeklagt waren unter anderen General Paolo Inzerilli, ehemaliger SISMI-Chef und Kommandeur der illegalen Gladio-Einheiten sowie das Gladio-Mitglied Francesco Stoppani. Eigens dazu angeworben, sollte Stoppani Kienesberger entweder nach Italien entführen oder liquidieren. Inzerilli hatte in dem Verfahren die früheren Minister Attilio Ruffini und Virginio Rognoni – beide bekleideten in diversen Kabinetten Ministerämter –  beschuldigt, von alldem gewusst zu haben.  Schließlich und endlich stellte Peppino Zangrando,  als Präsident der Belluneser Anwaltskammer von hoher Reputation,  in der „Causa Porzescharte“, in der er jahrelang recherchiert hatte, ein Attentat des BAS  in Abrede. 1994 wollte er den Fall neu aufrollen, sein Wiederaufnahmeantrag scheiterte aber an der Staatsanwaltschaft.

Verfehlte Empfehlungen

Was folgt aus alldem? Der BAS hat 1967 auf der Porzescharte kein Attentat verübt. Die dafür verantwortlich gemachten Hartung, Kufner  sowie (der mittlerweile verstorbene) Kienesberger  sind  zu Unrecht verfolgt worden. Ein halbes Jahrhundert nach dem Geschehen, das sich offenkundig anders denn offiziell dargestellt abspielte, wäre es an der Zeit, das florentinische Fehlurteil aus der Welt zu schaffen, das ihnen ein Kainsmal aufdrückte.

Seit Jahren raten und/oder empfehlen regierende österreichische Bundes- und Landespolitiker (vornehmlich jene Tirols und zuvorderst jene von ÖVP und SPÖ), aber auch Politiker des 1919 von Italien annektierten südlichen Teils Tirols, vorzugsweise jene der Südtiroler Volkspartei (SVP),den wenigen BAS-Aktivisten, denen noch immer die Vollstreckung italienischer Urteile in Italien droht, sie mögen doch bitteschön Gnadengesuche einreichen.   Mit Verlaub – das ist Chuzpe. Die in der „Causa Porzescharte“  unrechtmäßig Beschuldigten und zudem menschenrechtswidrig Verurteilten, von denen nur mehr Univ.Prof. Dr. med. Erhard Hartung und Egon Kufner unter den Lebenden weilen, wären doch von allen guten Geistern verlassen, so sie um Gnade bettelten für eine Tat, die sie nicht begangen haben.  Sollten indes maßgebliche Organe der Republik Österreich, deren damalige Amtsträger  sich  hasenfüßig und gegenüber Italien unterwürfig verhielten,  50 Jahre nach einem „Attentat“, das es Speckners Forschungen zufolge (so) nicht gab, noch immer keine Verpflichtung zur Rehabilitierung politisch und justitiell malträtierter Staatsbürger sehen, so wäre das eine Schande.

 Der Autor gehörte 27 Jahre der Redaktion der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ an und war von 1994 bis 2012 deren Wiener Korrespondent. Seitdem lehrt er an österreichischen und ungarischen Hochschulen.

Zum Thema

Porzescharte 1967 https://youtu.be/azXWcLVGPM4

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Was ist denn nun mit dem Klimawandel?

Qu´es-ce qui est maintenant avec le changement de climat?

What is now with the climate change?

 

Donald Trump wird derzeit wegen seiner Drohung aus dem Klimaabkommen von Paris, dem die USA gar nicht als Mitglied angehören, „auszusteigen“, schwer angegriffen. Nun ist der heillos überforderte US-Präsident eine Sache, das anscheinend wertlose Abkommen von Paris eine andere. Interessanter ist, was es mit dem angeblich durch Menschenhand verursachten Klimawandel wirklich auf sich hat.

Professor Dr. Friedrich Karl Ewert, ein Geologe,  hat nach seiner Pensionierung mit methodischer Gründlichkeit begonnen, den Klimawandel zu hinterfragen und will dabei  eine eher unglaubliche Entdeckung gemacht haben: Zwischen den Jahren 2010 und 2012 sollen die seit 1881 gemessenen Temperaturen massiv im Nachhinein verändert worden sein, so dass sich vor allem für den Zeitraum ab 1950 eine deutliche Klimaerwärmung ergibt, die es vorher so nicht gab. Interessant!                                                                                                                                                                  Neben und schon vor Prof. Ewert begannen sich immer mehr Klima-Skeptiker mit dem Phänomen eines CO2-verursachten Klimawandels zu beschäftigen. Etwa der mir persönlich bekannte Atmosphärenphysiker Fred Singer (Uni Virginia).                                    Viele wittern  ja hinter der  ganzen CO2-Geschichte eine Art Verschwörung von Kirche, Atom- und Fossilenlobby und Wirtschaft  – unter Mithilfe von  Wissenschaftlern und Politikern – zum Zwecke  einer gigantischen Geschäftemacherei und vermehrter Kontrolle des Bürgers.

Auch Dipl.Ing. Walter Lüftl zählt zu jenen, die sich intensiv mit der CO2-Frage auseinandergesetzt haben und zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind als etwa eine  Wissenschaftlerin wie Prof. Kromp-Kolb  https://youtu.be/voXXPDpTEDk .                          Im Folgenden nun Walter Lüftls  Beitrag:

Der Klimawandel und dessen Nutznießer

 

Das Klima hat sich immer gewandelt, und das ohne menschlichen Einfluß. Allein in den letzen 100.000 Jahren gab es  im alpinen Bereich vier Eiszeiten, die Günz=, Riss=, Würm- und Mindeleiszeit. Und da gab es sicherlich noch kein anthropogenes industriell in die Luft abgesondertes„ “Umweltgift CO2”  (lt. deutscher und österreichischer Umweltminister )                                                                                                                              982      besiedelten die Wikinger das einst grüne Land Grönland und betrieben fortan dort Ackerbau und Viehzucht. Im 14. Jahrhundert bescherte das Wetter dann dort ein „kleine Eiszeit“  und die Wikinger verschwanden von Grönland spurlos.

Der Mensch hatte keinen Einfluß auf das Wetter und produzierte, außer  durch Ausatmen, Kochen und Heizen, kein Treibhausgas C02. Damals war der Gehalt an C02 inder Luft etwa 200-250 ppm (parts per million), heute hält er bei etwa 350 ppm und ist leicht steigend. Ein Molekül C02 ist derzeit also von ca. 3000 Molekülen Stickstoff, Sauerstoff und sonstigen Spurengasen umgeben. Und dieses „Waisenkind“ der Luft soll die Infrarotstrahlung der Erde schadensstiftend zurückhalten? Und wenn sich der C02-Gehalt in der Luft in vielen Jahrzehnten auf 700 ppm verdoppelt? Steigt deswegen die Globaltemperatur?

Frau Merkel (eine gelernte Physikerin!) – man glaubt es kaum – will ja erklärtermaßen deren Anstieg auf zwei Grad Celsius beschränken. Größenwahn? Die Sonne, unsere Energiespenderin – -liefert derzeit 15.000mal mehr Energie als die Menschheit erzeugt und verbraucht– wird sich von solchen Absichtserklärungen sicherlich nicht beeeinflussen lassen, und deswegen darf   ja der C02-Gehalt der Luft nicht steigen. Die Globaltemperatur steigt wegen künftigem höherem C02-Gehalt sicher nicht.

Infolge des Hemy’schen Gesetzes (Kennt keiner der „Klimaexperten“) steigt nach einer Erhöhung des C02-Gehaltes- in der Luft gleichartig auch der C02- Gehalt im Meer. Weiß bekanntlich implizit jeder, der mit einer Sodawasserflaschenfüllung und dem Konsum des so produzierten Sodawassers umgehen kann.                                                                                    Im Meer lauern dann die Kokkolithophoriden, denen das vermehrt im Meer  sich lösende C02 zum Fressen gereicht. Die Kokkolithophoriden  (Kernsteinträger) sind winzige (5-30µm große) einzellige Geisealgen (Kalkflagellaten), die ausschließlich im Meer leben (bis 35 Millionen in einem Liter Meerwasser). Ihr Massenauftreten ist ein Anzeiger für gute Fischgründe. Sie sind lebende Kalkfabriken und verwandeln C02 in Kalk. Sie sind in ihrer Masse bedeutende Geschöpfe, etwa als Futter für Millionen an Kleinkrebsen, die ihrerseits wieder Futter für größere Tiere sind.

Als Sauerstoffproduzenten sind sie für Hai und Kabeljau so wichtig wie Bäume für uns Menschen. Haben sie sich in 20 Minuten an C02 sattgefressen, so teilen sie sich und danach fressen 2 ,,Kokkos“ und nach 40 Minuten 4 und nach einer Stunde 8. Bis wieder ein Gleichgewicht an Zustrom und Verspeistem eintritt. Die nicht vom maritimen Getier gefressenen „Kokkos“sterben und sinken auf den Meeresgrund. Sie bilden dort in 1000 Jahren ca. 4 cm Kalksediment, das sind in einer Million Jahre 40 Meter. Und wenn der C02- Gehalt in Jahrzehnten sich verdoppelt, dann verdoppelt sich halt das Kalksediment. Das ist alles.

Und da wollen die präsumptiven Nutznießer des .Klimawandels das „Treibhausgas“C02 aus der Luft abscheiden und komprimiert in Tiefbohrlöchern  und Kavernen unterbringen. „Sequestrierung des C02″nennt man diese unnötige Prozedur. Und dabei sequestrieren seit Millionen Jahren die„Kokkos“ freiwillig das jeweils anfallende C02 in jeglicher Konzentration, sind glücklich dabei und fordern den Fischbestand. Weiß das Frau Merkel?

Klima ist bloß eine Statistik über 30 Jahre Wettergeschehen. Der Mensch kann das Wetter nicht ändern, er kann daher auch das Klima nicht ändern. Das Wetter ist die Wirkung von Wind und Niederschlägen. Das wußte schon Jesus. Im Evangelium des Johannes (3.Kapitel, 8.Vers) sagt er in der Nacht vor seiner Kreuzigung zum Pharisäer Nikodemus: „Der Wind weht wo er will, du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht“.Wir können also fürderhin unbesorgt vergessen, dass das vom Menschen produzierte C02 als „Treibhausgas“ einen Treibhauseffekt mit der Folge Erderwärmung  auslöst.

Wir müssen uns auch nicht vor dem Ansteigen des Meeresspiegels als Folge des Abschmelzens der Polkappen fürchten. Das nördliche Polareis schwimmt bekanntlich, und da steigt bei seinem Schmelzen nichts. Schon wieder ein Gesetz, und zwar diesmal das des Archimedes von dem die Klimaalarmisten nicht zu wissen scheinen. Selbst wenn wirklich einmal in einem sehr heißen Polarsommer das ganze Polareis schmölze, in der darauf folgenden Polarnacht friert alles mit Gewißheit wieder zu. Dann schneit es auf die Eisschicht und dann ist im Frühjahr auch die Albedo (Rückstrahlung der weißen Schneeschichte) wieder da.

Am Südpol hat es nach zwei Grad Temperaturanstieg (Mehr will Frau Merkel ja nicht zulassen!) statt -60 Grad bloß -58 Grad. Was soll da schmelzen? Selbst wenn am Rande der Antarktis gelegentlich Plustemperaturen aufträten: bei der Masse des Südpolareises ist das bedeutungslos da auch hier wieder die bekanntlich langdauernde Polarnacht folgt.

Man will dem zahlenden Publikum, vor allem den steuerzahlenden Bürgern, mit all den Klimamärchen  (,,Religion der Nachhaltigkeit „) nur das Geld herauslocken. Wie klagt  doch der  Salzburger „Jedermann“ knapp  vor  seinem vorzeitigen moralisch  nicht  gerechtfertigtem Tode: „Wollen alle nur dein Geld“.

Die Trittbrettfahrer  des Klimawandels  wollen dem Bürger unter Mithilfe korrumpierter Wissenschaftler  (machst du nicht mit, kriegst du keine Fördermittel!) unnötige Wirtschaftsgüter und Dienstleistungen überteuert verkaufen. Das unter Mithilfe  staatlicher Stellen, die Regeln erlassen, die dieses, den Bürger  schädigende  Tun noch oktroyieren.

Ein Beispiel ist der extreme Wärmeschutz, der dazu führt, dass sich der Bürger 20 cm Wärmedämm-Material auf das Haus kleben muss (bei 8 cm ist das praktische Optimum), das er nach  der Erreichung der Lebensdauer des Hauses als Sondermüll herunterkratzen und separat entsorgen muss. Die meisten energiesparenden Maßnahmen“ haben überdies eine Amortisationsdauer von 30-50 Jahren, aber eine Lebensdauer von nur 20-30 Jahren. Alles ein negatives perpetuum mobile.

Wer denkt da nicht an das Passivhaus? Das Putzen der rasch verschmutzenden umfangreichen Luftleitungen kostet mehr als an Energie eingespart werden kann. Das gleiche gilt für die uns von Brüssel im Interesse der Industrielobby oktroyierten Brennwertthermen. Deren  Energieersparnis  wird  zum  finanziellen Desaster, betrachtet man die Gesamtbilanz. Und die bestehenden Heizkörper der Radiatorenheizung sind dann zu klein.

Unsere Industrie wird durch den Handel mit C02-Zertifkaten grob behindert. Gewisse Industrien (Zement,Stahl) stoßen produktionsbedingt eben C02 aus. Die vertreibt man aus dem Land. Wir kaufen dann Zement in Kenia und Stahl in China. Aber warum gibt es die C02-Zertifikate? Warum handelt man im wahrsten Sinne mit heißer Luft? Das eigentliche „Treibhausgas“ ist ja nicht das C02, sondern der Wasserdampf. Aber mit Wasserdampfzertfikaten kann man nicht handeln, da müßten die Meere (als Quellen) und die Wüsten (als Senken) eingebunden werden, und das geht nicht. So handelt man halt mit den C02- Zertifikaten.

Alles das verdanken wir der Religion der Nachhaltigkeit, diese sollte nach dem Ende des ,,kalten Krieges“ der Menschheit wieder ,,Ängste“ machen. Nichts gegen sparsamere Maschinen und Energie sparende Methoden. Jede vernünftige Reduzierung an Verbrauch fossiler Energie, Ausbau von Wasserkraft, Solarenergiegewinnung in der Sahara, Windenergiegewinnung in der Nordsee, wirtschaftliche Stromspeicherung usw. sei willkommen. Dagegen hat ja niemand einen Einwand. Aber alles gegen die beabsichtigte Ausplünderung der Bürger mithilfe der Märchens über den angeblichen C02-induzierten anthropogenen Klimawandel.

Ergänzung zum Thema CO 2 (Glaube und Fakten)

Nach der Pseudoreligion der Nachhaltigkeit hängt also das Überleben der Menschheit von der Bekämpfung des Satans (jede Religion bedarf eines Satans!) C02, dem ganz gefährlichen Umweltgift (Copyright diverse Umweltminister!) ab. Ganze Legionen von „Klimaexperten“ jeglicher Genese kämpfen einen wilden Kampf, der in Wahrheit ums Rechthabenwollen  geht und den diversen (höflich gesagt: nicht von Lieferinteressen und üblen politischen Absichten freien) Lobbys dient.  Dazu eine Stimme der Vernunft: Die bayrische Kabarettisten Lisa Fitz: „Ich fürchte mich weniger vor der drohenden Erderwärmung als vor der drohenden Volksverdummung.“ Wie wahr die Dame spricht!

Jetzt aber zur Sache: Die Lösung des Problems des anthropogenen C02 liegt nicht im Pseudotreibhaus mit seinen Pseudotreibhausgasen, sondern in der Botanik.                      Dazu ein paar Fakten:

Ein Buchensamen von 0,2g Gewicht enthält etwa 0,lg Kohlenstoff. Aus diesem Samen geht im Verlauf von 100 Jahren ein Baum von etwa 5OOOkg Gewicht mit 1250 kg Kohlenstoff hervor, der nur aus der Luft gewonnen wird. In dieser ist der derzeit in Form von C02 mit etwa 380 ppm je Liter enthalten. Rund 8 Millionen m3 Luft wurden bei diesem Wachstumsvorgang verbraucht und dabei 8 Millionen m3 Sauerstoff produziert. Die durch die Photosynthese (Assimilation) gebundene Sonnenenergie ist jetzt im Holzenthalten und kann beim Verbrennen im Ofen im nächsten Winter wieder gewonnen werden. Das ist so. Einfach so!

Die Bildung von Zucker und Stärke durch die Fotosynthese hat noch einen interessanten Aspekt: Bei voller Sonneneinstrahlung entstehen in der Stunde pro m2 Blattfläche beispielsweise beim Lauch l,2g, bei der Tulpe 1,3g, beim Tabak 1,4g bei der Sonnenblume 1,8g und bei der Wasserrose gar 2,3g Zucker oder Stärke. Und das alles aus dem „Umweltgift C02″! Und das wollen alle möglichst vermeiden und sogar aufwendig „sequestrieren“ . Ja haben die alle noch ihre Sinne beisammen?

Wozu „sequestrieren“? Das C02, das die Fotosynthese übrig läßt, sequestrieren seit 200 Millionen Jahren die Kokkolithophoriden in der Tiefe der Ozeane. Das Ergebnis dieses Gratissequestrierens“ sind u.a. die Nördlichen und Südlichen Kalkalpen, die Klippen von Dover, in der Normandie und von Rügen.

Warum man also das C02 so verbissen bekämpft (C02-Ausstoß sparen als Folge besserer Energienutzung kann   an sich als lobenswert bezeichnet werden!) bleibt dem in Botanik Versierten verschlossen. Vielleicht sollen alle „Klimaexperten“ sich endlich einmal in ein Lehrbuch der Botanik vertiefen und dann nach dem „Damaskus-Erlebnis“ nicht mehr auf des Verbreiten von „Ängsten“ (Neudeutsche links- gutmenschliche Pluralform) setzen. Die Welt wird diese noble künftige Zurückhaltung gebührend zu würdigen wissen.

Provokantes zum Thema

Prof.Wolfgang Thuene zu CO2 https://youtu.be/ysmt83Gx2TY

„Klima-Lüge“ seit 1961 geplant?:
https://www.youtube.com/watch?v=J8Bj7ZdH5Fw

Klima-Schwindel https://youtu.be/GtBqlRUiP2g

SchrangTV deshalb gesperrt?  https://youtu.be/IcN5aRkvNTc

Andreas Popp dazu https://youtu.be/rPnv1MyhDwI

Das UN-Gremium IPCC ist ein politisches Gremium und kein wissenschaftliches <http://www.epochtimes.de/umwelt/der-co2-schwindel-teil-i-a104126.html>

Maurice Strong – der mächtigste Mann hinter dem CO2- <http://www.epochtimes.de/umwelt/der-co2-schwindel-teil-v-a120128.html> Spiegel-Artikel:
„Radikales Professoren-Plädoyer – „Todesstrafe für Leugner des Klimawandels“:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/radikaler-professor-todesstrafe-fuer-leugner-des-klimawandels-a-875802.html

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Noch ist Deutschland nicht verloren!

L´Allemagne n´est pas encore perdue                                                                    Germany is not still lost

 

So  manch einer mag darüber staunen, und ich gestehe, ich gehöre dazu, wie es denn möglich sei, dass  das deutsche  Volk anscheinend noch immer zu den bekannt fahrlässig und verantwortungslos handelnden  Regierenden hält, obwohl es doch offensichtlich ist, dass deren Politik eine nachhaltige Katastrophe  zeitigen wird. Und zwar nachhaltiger als die Hitlers. Ist dieses großartige Volk 1918 und 1945 doch wie Phönix aus der Asche auferstanden. Bei Fortsetzung der gegenwärtigen Berliner Politik könnte aber  in spätestens einer Generation das letzte Blatt  erwähnenswerter deutscher Geschichte geschrieben worden sein. Unfassbar für viele Freunde dieses großen Volkes.

Schauerliches Verdienst und zweifelhaften Ruhm dann jenen, die dieses „Germany must perish“ zu Ende geführt haben würden. Wenn in diesem Zusammenhang unweigerlich und nicht ganz unpassend der Name Merkel fällt, so könnte es derzeit anders wohl nicht sein. Vergessen wir aber nicht, die  schelmische Dame aus Herrn Seehofers Bierzelt ist nur die nach vorne geschobene Vollstreckerin. Und hat denn nicht die Mehrheit der  im Bundestag vertretenen Parteien der verhängnisvollen Politik dieser Dame durch aktives oder passives Verhalten ihren Segen gegeben? Wo ist der nationale Held, der  im Berliner „Reichstag“ aufgestanden und für die Sache des Volkes auf die Barrikaden gegangen wäre?

Entsprechend verheerend  sieht –  von der verpatzten Energiewende über die endlose Eurorettung bis hin zum bevölkerungspolitischen Bankrott – das politische Ergebnis von Madame Gnadenlos  aus.  Mit Zustimmung ihrer Kollegen bricht sie Wahlversprechen und Verträge (z. B. Maastricht) nach Belieben,  rettet für ein paar Atemzüge lang, französischen Banken zuliebe, das griechische Desaster, zieht deutsche  Steuerzahler in den EU-Schuldensumpf, halst der  Deutschen Bank praktisch à fonds perdu  eine Billion Euro auf und, wie es den Anschein hat, bastelt nun gemeinsam mit Rothschild-Mann Macron an einer weiteren Belastung Deutschlands. Natürlich fördert das im Verein mit Multikulti die Zentralisierungstendenzen und läuft  mehr oder weniger auf eine EU-Planwirtschaft hinaus.

Aus dem richtigen Blickwinkel gesehen, geht Merkels karnevalesk anmutender  Aufruf im bayrischen Bierzelt irgendwie doch auch in diese ihr einigermaßen vertraute  planerische Richtung. Obwohl, es klingt ja verlockend, aber reichlich spät „Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen“. Bis jetzt geschlafen, Frau Merkel? Oder bloß eine ihrer Blendgranaten? Ausgesprochen erheiternd, denn so streut man seinen Publikum Sand in die Augen. Jahrzehntelang krochen deutsche Politiker nach Washington, übrigens auch in den Nahen Osten. Und jetzt soll damit Schluss sein, nur weil Selbstdarsteller Trump barsch und direkt das sagt („I am the boss here!“), was seine Vorgänger meist noch höflich umschrieben?

Man könne sich auf  andere, gemeint hat Madame ihre US-Amerikaner, nicht mehr verlassen. Welche Überraschung! Nun, wenn  US-„Fan“-Merkel das Gesagte ernst meint, warum fordert sie dann nicht endlich den Abzug der Besatzer-Freunde? Dann kämen wir allerdings zu des Pudels Kern. Doch um den, Selbstachtung und Souveränität, macht man garantiert auch weiterhin einen weiten Bogen. So kann ich dem, was der ehemalige österreichische Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz  kürzlich schrieb, nur zustimmen. Dieser meinte nämlich in einem Leserbrief: “Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was tödlicher für unseren Kontinent ist: Die hinterhältige Politik der USA oder die Dummheit europäischer Staatsführer“.

Doch „Dummchen“ Merkel und Konsorten, dazu auch Monsieur Macron zählt, dürften, vermutlich den Vorgaben eines  transatlantischen Netzwerkes folgend, noch Großes für ihre jeweilige Nation vorhaben. Im grellen Licht  der  Trump-„Show“ zwar etwas verdrängt, könnte aber dieses – wie manche meinen – kriminelle Vorhaben  nicht nur Deutschland das Genick brechen. Das Attentat von London hat uns ja die Kollateralschäden dieses großen Unternehmens wieder stärker in den Vordergrund gebracht. Gemeint ist natürlich jenes Unternehmen, das  man in der UNO verharmlosend „Replacement Migration“ und  bei uns schon konkreter   Bevölkerungsaustausch nennt. Es ist nur schwer vorstellbar, dass sich das deutsche wie das gesamte EU-„Establishement“ der  weiteren Folgen nicht bewusst ist.

Dieser unglaubliche, ja verschwörerisch anmutende  vor mehr als einem Jahrzehnt gestartete große Austausch am Heimat- und Selbstbestimmungsrecht der  Völker vorbei ist aber nun an einen Punkt gelangt, der einen sofortigen Einwanderungsstop und ein grundlegendes Überdenken der Asyl- und Sicherheitspolitik bei gleichzeitiger Neuausrichtung deutscher  wie auch europäischer Geburten- und Familienpolitik erforderte. Geschieht dies nicht, würde  nicht nur ein Deutschland, das diesen Namen verdient, endgültig Geschichte sein, sondern zumindest auch der Westen Europas.

Wenn also die traditionellen Parteien heute unübersehbar mit ihrem Latein am Ende sind, und so  ja eigentlich auch die meisten ihrer Politiker, dürfen wir dabei nicht übersehen, dass das System an sich noch so weit intakt ist, um aufkommende patriotische Kräfte eine Weile noch mit neuen Marionetten und Brot und Spielen  bei Laune zu halten. Dennoch ist auch die Wiederwahl eines personifizierten  deutschen Verhängnisses wie Merkel nicht ganz auszuschließen. Aber generell läuft nicht nur ihre Zeit ab. Mögliche Nachfolger laufen sich ja bereits warm, davon einer besonders.

Der Politiker oder die Politikerin der Zukunft jedoch wird nicht diesem politischen System mit seinem tödlichen Virus dienen wollen und auch nicht können, denn er oder sie wird wie Generationen zuvor von Pflichtgefühl und Wahrhaftigkeit geleitet sein müssen. Ein Pflichtgefühl, in diesem Fall  als Lebensprinzip, das sich in Worten und Taten zeigt und das, ideologisch zwar unterschiedlich, sich bei einigen Ausnahmeerscheinungen von Volksvertretern bereits heute  bemerkbar macht. Mögen die vorerst wenigen dafür in Frage kommenden Politiker und Politikerinnen angesichts der  täglichen Anfeindungen und Verlockungen stark bleiben. Noch ist Deutschland nicht verloren.

Zum Thema

Verhängnis Merkel im Bierzelt https://youtu.be/P53FJrsTbRA

Erfrischende Christina Baum (AfD) zum Bevölkerungsaustausch https://youtu.be/Zy8FTsvpbAs

und ebenso couragierte Sahra Wagenknecht (Linke) zur Europapolitik  https://youtu.be/0Rh9tBqqFWs

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Sollten wir nicht zivilen Ungehorsam üben?

Ne devrions-nous pas nous exercer à la désobéissance?

Should we not afford civil disobedience?

Trump, vom militärisch-industriellen Komplex inzwischen auf Händen getragen, rief die Muslime zur Verurteilung von Gewalt auf. Ein echter Spaßvogel dieser Mann. Warum gibt es denn diese islamistische Gewalt überhaupt? Ist denn nicht, so auch für den untadeligen Noam Chomsky,  Washington selbst der größte Terrorist weitum? Wenn diesem Staatsterroristen doch bloß  jemand Nachhilfeunterricht in Sachen Verantwortungsethik  und Klugheit geben könnte.

 Und wenn dann Washington nur endlich von seiner mörderischen Interventionspolitik Abschied nehmen würde. Ohne diese erübrigte sich eine Verurteilung und Bedrohung des durch die US-Politik ermöglichten Mullah-Regimes in Teheran, das durch Trumps plumpes Vorgehen eher gefestigt wird. Ebenso erübrigte sich ein verantwortungsloser Truppenaufmarsch an Russlands Grenze. Nicht zuletzt aber verschwände auch der Landsknecht-Status der Europäer.  Zukunftsmusik?

Vorerst ja, denn  im Gegenteil ist es doch so, dass  man mit hilfswilligen korrupten und Waffen geilen  arabischen Potentaten – sicher nicht zum Nachteil Trumps Firmenimperium – auch noch eine Art orientalische NATO auf die Reihe bekommen möchte, was ja noch besonders lustig werden könnte. Blutiger als bisher auf jeden Fall, zumindest wenn das angepeilte Ziel nicht aufgegeben wird.

 Konkret geht es den US-Imperialisten und deren zionistischen Konsorten im Verein mit erzreaktionären Sunniten  doch darum, erst einmal eine mittelöstliche Ordnung herzustellen, in der  ein hochgerüstetes und territorial vergrößertes Israel unangefochten mit Blankoscheck herrschen kann. Diesem Ziel stehen vorerst noch die sich unbotmäßig verhaltenden  Staaten Syrien und Iran im Wege.

Nicht zuletzt geht es natürlich um die Eindämmung des russischen Einflusses in der Region und überhaupt um die Schwächung Russlands und den Sturz Putins mit Aussicht auf weitere globale Ressourcenkontrolle. Im Anzetteln von Umstürzen und in der Beseitigung unliebsamer Politiker hat übrigens keine andere Regierung weltweit so viel Erfahrung wie die US-amerikanische.

Und noch nie in der modernen Geschichte hat ein Land die Erde so flächendeckend auf zerstörerische Weise dominiert wie die USA. Washington schreibt heute vor, wie etwa  die deutsche Politik zu sein hat oder wer die Freunde Österreichs sein dürfen. Und bei all dem und weiterem machen seine Vasallen in der Europäischen Union munter mit, womit ein souveränes Europa in Wirklichkeit verhindert wird.

Damit kämen wir abseits des Nahostkonflikts in der Folge auf etwas sehr Wesentliches: So nähern wir uns mit dieser EU  dem US-amerikanischem Staats- und Gesellschaftsmodell insofern, dass Europa endgültig von den Großkonzernen beherrscht werden soll. Die Fiktion, wir könnten in einer Demokratie leben, ist ohnehin längst als solche erkannt. Oder hat uns schon einmal jemand gefragt, ob wir dieses oder jenes konsumieren müssen? Haben wir eine freie Presse, die nicht von der Wirtschaft oder der Politik, also von Interessensgruppen bezahlt wird?

Hört man über Gewinne und Vermögenszuwächse von Managern und Konzerneignern in den USA glaubt man, diese befänden sich in einem regelrechten Machtrausch. Gleichzeitig bemerkt man wie unsere Freiheiten immer mehr eingeschränkt werden. Der neue von politisch Korrekten bereits geübte und von Islamisten beförderte  Faschismus kommt, anders als der alte, mittlerweile durch die Hintertür.

Wenn es nun so ist, dass ein neuer  Totalitarismus schleichend herangeführt wird, „unsere“ Politiker bei Kriegstreibereien direkt oder indirekt mit machen und der wachsenden Ungleichheit nichts entgegensetzen, wäre es dann nicht an der Zeit dafür keine Steuern mehr zu bezahlen? Kann man denn länger eine Regierung anerkennen, die uns sehenden Auges in eine Katastrophe führt? Henry David Thoreau, der Prophet des zivilen Ungehorsams, ging 1846 freiwillig ins Gefängnis, weil er sich weigerte seine Steuerschuld zu bezahlen und mit dieser die Regierung und damit die Sklaverei und den Mexiko-Krieg zu finanzieren.

 Sollten wir nicht ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir Heutigen eine Regierung anerkennen, die bei allerlei Schweinereien mitmacht oder sie auch nur am Rande unterstützt?  Alles was man uns heute an Gründen für  ein militärisches Engagement (oder auch nur für dessen politische Unterstützung) an Vorwand liefert, bringt früher oder später nur Leid und Verderben über die Völker und beschneidet vor allem ihre Freiheiten. Wer sich dessen bewusst ist, dessen Pflicht wäre es, Widerstand zu leisten.

Zum Thema

Mit Trump in den Weltkrieg? https://youtu.be/3bvNqjjVs3I

Chef Trump https://youtu.be/0U_Le-0Ky4M

Eine Wurzel des Übels  https://youtu.be/mb4RWZNuWdM

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Wir werden bereichert. Einige verlieren dabei ihre Gesundheit oder ihr Leben

Nous sommes enrichis. Avec cela certains perdent leur santé ou leur vie                        We  are enriched. Besides, some lose their health or their lives

Zuwanderung mache glücklicher, meinte vor einigen Jahren ein deutscher Freimaurer in der FAZ.  Frau Christine F. aus Niederösterreich wird das anders sehen, so sie das noch kann. „Sie hat sich aufgegeben, geht elendiglich zugrunde“, wie ihre Tochter einer Zeitung danach anvertraute. Am 1. September 2015 wurde ihre Mutter von einem jungen afghanischen Asylanten bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt und vergewaltigt. Endstation Intensivstation. „Niemand hat uns geholfen“, so die Tochter. Und der Täter? Dieser kommt mit 20 Monate Haft davon. Ein Hohn auf das Rechtsempfinden eines mit gesundem Hausverstand ausgestatteten Bürgers. Wo doch ein Wiener seit mehr als zehn Jahren hinter Gittern sitzt, bloß weil er das freie Wort in Anspruch genommen hat.

Jetzt darf man gespannt darauf sein, wie mildtätig das Urteil für  jene drei Scheinasylanten aus dem Orient ausfallen wird, die unlängst eine 15-jährige Niederösterreicherin mehrmals vergewaltigt haben sollen. Und wieder, wie in dem erstgenannten Fall, war die Empörung über ein abscheuliches Verbrechen bei den dafür angeblich zuständigen selbst ernannten Menschenrechtsexperten der so genannten Zivilgesellschaft so gut wie nicht existent. Wehe! das Opfer wäre eine Migrantin gewesen und der Täter ein Inländer.

Und es geht munter so weiter auf der einstigen „Insel der Seligen“: In Herzogenburg (NÖ) wird ein 13-Jähriger von einem 14-jährigen Türken mit einer Schere bedroht und vergewaltigt. In Mödling (NÖ) wird eine Frau auf der Damentoilette von vier Asylanten abgeschleckt. In Wien wird ein Mädchen von Ausländern auf der Toilette mit dem Kopf gegen die Klomuschel geschlagen, gewürgt und vergewaltigt (Sechs Jahre Haft für die Haupttäter). Sechs Migranten vergewaltigten in Graz ein Mädchen (für Hauptangeklagte 24 Monate Haft, davon nur 8 unbedingt). So weit einige Beispiele.

Kein Aufschrei der Gutmenschen, keine Hilfestellung  für die bemitleidenswerten Opfer, die  in vielen Fällen ein Gefühl des Alleingelassenseins ein Leben lang begleiten wird. Bereits vor einigen Jahren als in Dresden Susanna H., eine 18jährige Abiturientin, von einem Pakistani ermordet wurde, gab es keine Schweigemärsche und Gedenkveranstaltungen  wie bei einer zuvor ebenfalls in Dresden ermordeten Muslima. Das in deutschen Landen  großzügig versorgte Gesindel wird auch weiterhin  mit dem  Mitleid und der Unterstützung heuchlerischer Pharisäer rechnen können.

Und wie sehen nun die Politiker und andere Verantwortliche das Problem der Massenimmigration so ganz allgemein? Mit der Rosabrille gewiss. Seit Jahr und Tag wird getrommelt, dass uns Migranten bereichern. Der Wiener Kardinal Schönborn ermahnt, wird dürfen nicht vergessen, was uns die Einwanderer an Wissen vermitteln (etwa: wie macht man eine Frau an?), und System-Liebling Sebastian Kurz meint, der durchschnittliche Zuwanderer von heute sei gebildeter als der durchschnittliche Österreicher. Na Bum!

Geht es nach der zurückgetretenen rotgrünen Frontfrau Glawischnig oder Christian Jansen, Professor an der Universität Trier, dann ist es Zeit für mehr „Buntheit“. Richtig kunterbunt halt, wahrscheinlich. War ja wirklich öd bisher. Mit Ulrike Lunacek, österreichische EU-Lobbyistin und eine der Neuen an der Spitze der rotgrünen Weiberwirtschaft, hat das irrlichternde bunte Lager eine Fürsprecherin mit Willkommenskultur- und sonstigen Neigungen im Talon. Natürlich zwecks Befruchtung und Ergänzung.

Die in Richtung Neue Welt- und Gesellschaftsordnung drängenden Politiker und Lobbys wollen oder können nicht akzeptieren, dass es der Mehrheit längst zu bunt ist, dass, zum Beispiel, bereits jeder 5. Österreicher Angst in den Öffis hat und Frauen schon abgeraten wird, bei Einbruch der Dunkelheit allein auf die Straße zu gehen. Es wird von der selbsternannten Elite zudem einfach ignoriert, dass mit der Migranten-Invasion zunehmende  Gewalt nicht nur auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen, sondern auch in Krankenhäusern und Ambulanzen, bei Arbeitsvermittlungen und auf Polizeikommissariaten zum täglichen Brot der dort Beschäftigten gehört.

Wenn Migranten – vielleicht aus Zorn, weil ihnen nicht gleich ein funkelnagelneues Auto vor die Unterkunft gestellt wird –  nachweislich Baumstämme auf Gleise legen, Sexattacken im Dutzend liefern, Mütter im Beisein ihrer Kleinkinder zu vergewaltigen versuchen, untereinander Messerschlachten liefern, Krankheiten einschleppen, Polizisten angreifen oder  ausländische Schüler inländische Lehrer verprügeln, dann wird Intoleranz zur Pflicht, denn, wie Aristoteles gesagt haben soll, sei Toleranz die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.

Doch  die  unhaltbaren, zum Himmel schreienden  Zustände werden  vom politischen und gesellschaftlichen „Establishement“ weiter verharmlost und beschönigt und der  Unmut der Mehrheit einfach ignoriert. Wir  müssten uns, so heißt es, an den importierten Terrorismus und bald vielleicht auch schon an Religionskriege ganz einfach gewöhnen. Müssen wir? Wie wäre es mit etwas mehr Ungehorsam oder wählen wir demnächst wieder dieselben dampfplaudernden EU-Systemmarionetten? Dann würden wir unser Unglück wahrlich  im Schlaf erworben haben.

Zum Thema

Vergewaltigt

https://youtu.be/uA7fID9oKDQ

https://youtu.be/8GJbyYw0qMs

Drogen und Gewalt

https://youtu.be/BAOHNUYliXI

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„Teile und herrsche“ mit neuen Namen vor altem Hintergrund

 

Diviser et régner avec de nouveaux noms au vieux fond                                      Share and rule with new names before old background

 

„Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben“, soll 1924 der angeblich den Nationalsozialisten damals nahestehende Gouverneur der Bank von England, Montagu Norman, gesagt haben.  Daran erinnern uns in Österreich, neben ähnlichen Vorkommnissen anderswo, die tragisch komische innenpolitische Krise und in deren Rahmen erfolgte Wortmeldungen.

Bereits vor einiger Zeit schrieb ich über ausgelaugte, entkernte Parteien ohne erkennbares Profil  und über den Mangel an glaubwürdigen, charakterfesten patriotisch gesinnten Führungspersönlichkeiten in der Spitzenpolitik. Politiker, die kluge und besonnen ihre Sache austragen, zum Beispiel. Politiker, die einen festen Charakter vorweisen können und neben der nötigen Kompetenz auch den ernsten Willen haben, das Beste für das  Wohl aller Staatsbürger, nicht für sich, zu erzielen, scheinen Mangelware geworden zu sein.

Wie die Wahlen in Frankreich zuletzt ganz offen gezeigt haben, ist die längst pervertierte repräsentative Demokratie nichts anderes mehr als ein System in den Händen von Hochfinanz und Konzernen  zur Rekrutierung von Politikern. Von daher wird der Vorrang der Politik wie auch unabhängiges und uneigennütziges politisches Wirken von vorneherein fast verunmöglicht. Kein Wunder, dass dann das Vertrauen und die Achtung, ohne welche keine Führung vor dem Volk bestehen kann, bald gänzlich schwinden.

Die  Hintergrundmächte haben jedoch das ganz allgemeine Problem einer gesellschaftlichen und ökonomischen schweren Krise inklusive Siechtum der großen Parteien  längst erkannt und versuchen mit neuen Namen und organisatorischen Tricks die ihnen profitable politische Kontinuität zu erhalten. Wir erleben es in Frankreich gerade,  und wir dürfen daher in Österreich ein ähnliches Verwirrspiel erwarten. Ein neuer Besen, egal welcher Couleur, kehrt zwar gut, aber das korrupte System als Wegbereiter des Niedergangs bleibt natürlich intakt. Egal, wer dann Regierungschef spielen darf.

Die Namen der Akteure sind heute auswechselbar. Doch benötigt werden  neue Sichtweisen die nicht nur  einen Bruch mit dem bisherigen Politikverständnis und dem verrotteten Parteiensystem bedeuten.  Andernfalls ist von  politischen „Heilsbringern“ kein echter Paradigmenwechsel zu erwarten, und damit auch kein Systemwechsel. Zur Ablöse desselben wären zwar Visionen, Zivilcourage und Prinzipientreue eine Voraussetzung, doch gilt seit den Alten noch immer zuallererst: Nicht darauf, was ein Politiker sagt, sondern wie der Charakter desselben ist, der es sagt, muss man sehen.

Soll das ganze Theaterstück „Teile und herrsche“ nicht munter weiter gehen, gehörte es endlich vom Spielplan genommen. So weit aber wird auch die ÖVP-Mogelpackung Kurz nicht gehen wollen (können). Auch bei ihm darf  angenommen werden, dass einiges nur einstudiert ist. Und vorerst bleibt noch offen, ob nicht er auch in jemandes Händen Wachs ist. Aber ohne Zweifel  winkt ihm Fortune wie Macron in Frankreich, ob diese jedoch zum Vorteil seiner Heimat gereicht, darf  bei all seiner Zielstrebigkeit und seinen Talenten, die ihn  auszeichnen, dann doch bezweifelt werden. Denn insgesamt wird alles wie bisher parteienübergreifend  im Sinne des anfänglich Gesagten weiter laufen.

Zum Thema

Noch-Kanzler Kern https://youtu.be/NC8EqkioAEg

Noch -nicht-Kanzler Kurz https://youtu.be/yP_LeejHvyI

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Macron – Ein Psychopath im Elysée-Palast?

Macron – Un psychopathe à l´Elysée?                                                                           Macron – A psychopath in the Elysée-Palace?

Macron, ein Psychopath? Diese Meinung vertritt der italienische Psychiater Prof. Adriano Sagatori, der die Vita des neuen Präsidenten genau studiert und dessen Wahlkampagne beobachtet haben will. Macrons Schlüsselerlebnis, mit 15 Jahren angeblich von seiner Lehrerin verführt (vergewaltigt?) worden zu sein, habe dessen weitere Entwicklung stark geprägt und ihn zu der Ansicht geführt, alles sei erlaubt.

Und weiter: Ein ausgeprägter Narzissmus gebe ihm heute das Gefühl, allmächtig zu sein. Da in seiner Identität verletzlich, brauche er ständig Bewunderung und Anerkennung, um einen gewissen Minderwertigkeitskomplex hintanzuhalten. Werde er nicht bewundert, könne er hysterisch werden, so Sagatori.

Der  italienische Psychiater  meint außerdem, Macron sehe in sich selbst die größte Idee verwirklicht. Er liebe weder die Franzosen, noch Frankreich, er arbeite nur für sich selbst und benütze andere als Instrument seiner eigenen Größe.  Aus den genannten Gründen hält Prof. Sagatori den Neuen, wie alle Psychopathen übrigens, für extrem gefährlich.

Dazui zitiert Sagatori einen US-amerikanischen Experten, der  davon spricht, dass ein Serien-Killer Familien zerstören, ein Psychopath an der Spitze eines Staates aber ganze Gesellschaften ruinieren könne. Mit einem Wort: Macron sei eine Gefahr für Frankreich. Halte ich auch für möglich.

Nun sind psychiatrische Gutachten eine Sache, deren Treffsicherheit natürlich eine andere. Auch ich habe Macrons Wahlkampf beobachtet, seine Auseinandersetzung mit Marine Le Pen (die mir eine Spur zu aggressiv war und inhaltlich schwächelte) vom Anfang bis zum Ende verfolgt, und, ehrlich gesagt, verhaltensauffällig schien er mir auch.

Wobei ich in seinem Blick gelegentlich den eines Irren zu erblicken glaubte. Das ist durchaus nicht böse gemeint und sollte geäußert werden dürfen. In Wirklichkeit wird es wohl so sein, dass seine Augen einfach den um Anerkennung flehenden verunsicherten Narziss verraten.

Ganz anderer Natur, aber natürlich nicht ganz abgekoppelt von seinem Innenleben, sind die sonstigen Auffälligkeiten und Vorbehalte  die vorzubringen wären. Man kennt zum Beispiel seine Einkünfte als Bankmanager und „partenaire associé“ von Rothschild, weiß aber wenig über sein Vermögen.

Gefragt werden darf auch, hat er für die Bank am Fiskus vorbei 80 Milliarden irgendwohin transferiert und hat er selbst, wie Marine Le Pen andeutete, einen Briefkasten in einem Steuerparadies? Und hat er nicht ein französisches Unternehmen einem ihm sehr  nahestehenden Herrn zukommen lassen?

Besonders heikel seine Pläne, den Islam und Frankreich betreffend.  Diese  hätten übrigens, so sie stimmen, das Wahlergebnis wohl etwas beeinflusst. So geht aus den „Macron-Leaks“ hervor, dass er zu dem heiklen Thema in Frankreich gewiss Umstrittenes verwirklicht sehen wollte.

Unter anderem ein gemeinsames Geschichtsbuch mit Tunesien, Algerien, Marokko, Spanien und Italien, dass bei den Schülern dieser Länder ein historisch begründetes Zusammengehörigkeitsgefühl wecken und vor allem den französischen Schülern die maghrebinische Zivilisation näher bringen sollte. Dazu sollten in Frankreich zweisprachige Klassen eingerichtet und der lokale „französische“ Islam gestärkt werden.

Nun, dem „Kennedy“ Frankreichs, wie er fälschlich schon genannt wird, mangelt es ganz gewiss nicht an Umtriebigkeit und Intelligenz, die jedoch  seinen Franzosen bei seiner Tätigkeit als Wirtschaftsminister nicht unbedingt weiter geholfen haben. Was er verspricht, ist ein Wunschprogramm, was er am Ende bewirken oder nicht bewirken wird, könnte in Frankreich noch zu großen Verwerfungen, vielleicht sogar zu Aufständen führen.

Ist er kein Psychopath, so scheint er doch ein „Bluffer“ zu sein. Marine Le Pen soll froh sein, es nicht geschafft zu haben, sie hätte nur scheitern können. Eine zum Scheitern verurteilte Ära Macron könnte aber zum endgültigen Durchbruch der nationalen und daher wahren europäischen Kräfte führen, und es würden voraussichtlich nicht linke sein, solange diese an der Immigration und Multikulti festhalten.

Denn die Schicksalsfrage Europas wird mehr denn je  die seiner bedrohten  Identitäten und Kulturen sein. Und diese Frage ist anders als national nicht zu lösen. Dies den EU-Eliten und ihrem opportunistischem Gefolge ins Stammbuch, die allein von der Macron -„Show“ profitieren.

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