Immigration: Heraus mit der Wahrheit!

Immigration: Dehors avec la verité!

Immigration: Out with the truth!

 

Nach dem Schlusspfiff des WM-Finales in Moskau musste man in etlichen Hauptstädten und „Headquarters“ der Baustelle Neu-Europa geradezu  aufgeatmet haben. Nicht auszudenken, was alles möglich gewesen wäre, hätte Kroatien den Titel nach Hause gebracht und mit ihm ein überhöhtes nationales Selbstwertgefühl. Womöglich wäre auch noch EU-weit das Europäische wiederbelebt worden. Das hätte ansteckend sein können in einigen Regionen des Kontinents. Eine Horrorvision für  die Verantwortlichen des geplanten Bevölkerungsaustauschs in einigen EU-Kernstaaten und darüber hinaus. Also musste, denke ich mir, eine solche Möglichkeit irgendwie verhindert werden. Hatte man dazu vielleicht den richtigen Schiedsrichter gefunden?

Allerdings bemühte man sich nicht nur während der Spiele das exotisch aufbereitete Menü einer neuen Kultur anzupreisen, sondern bewarb es sogleich auch kurz danach. So behauptete eine französische Stimme am Tag Eins nach dem Finale, der Sieg der „Bleus“ habe die Nation zusammengeschweißt. Aha, deshalb wohl stiegen junge „Franzosen“ auf Kioske und schwangen die algerische und die marokkanische Flagge oder plünderten und schlugen alles kurz und klein. Französische Freude der neuen Art. Aber selbst der  kleingeistige österreichische Boulevard hält viel davon: Die Franzosen hätten verdient gewonnen, weil sie vielseitig sind, kulturell wie religiös, meldet er. Das heißt: schwarz-weiß-braun mit Halbmond. Voilà! la nouvelle cuisine francaise mit Chefkoch Macron an der Spitze.

Dem Autochthonen da wie dort hat die neue Kost einfach zu schmecken. Es ist schon beachtenswert mit welcher Energie und Hartnäckigkeit an dem einen Ziel festgehalten wird. Aber auch mit welcher Hartnäckigkeit gerade die österreichische Regierung dieses den Österreichern vorenthält  und ihre Schutzbefohlenen anscheinend dumm sterben lassen möchte. Deshalb kein Wort darüber, dass, wie aus repräsentativen EU- und UN-Stellungnahmen zu entnehmen ist,  späterhin Abermillionen Afrikaner auf legalem Wege nach Europa gekarrt werden sollen? Denn geredet wird ja nur von Illegalen, die es zurückzuweisen gelte. Das heißt, die kontinuierliche legale massive Einwanderung in Europa (Wunschziel bis zu 150 Millionen) soll es also doch geben. Warum sagen uns Kurz und Strache nicht, was in Wirklichkeit geplant und das Ziel ist? Bloß Blender und  Papiertiger in Österreichs Regierung? Heraus mit der Wahrheit; Klarheit ist gefragt!

Daher  erwartete man sich in Anbetracht der nationalen Notlage wie jener des ganzen Kontinents von verantwortungsvollen Politikern doch eine Klarstellung etwa in der Art:

Österreich ist kein Einwanderungsland

Ja! zur deutsch-österreichischen Leitkultur

Keine verfassungsrechtliche Anerkennung weiterer Volksgruppen

Asyl oder  Familienzusammenführung nur in die nationalen Interessen fördernden Ausnahmefällen

Sofortige Abschiebung aller Illegalen und straffällig Gewordenen (ein „Geht nicht“

ist hier Ausfluss  mangelnder Phantasie oder eine Ausrede)

Radikale Begrenzung des (Nicht-EU-) Ausländeranteils

Keine österreichischen Soldaten zur Sicherung von Konzerninteressen in Afrika

Nationales Recht geht vor EU-Recht

Dieses natürlich unvollständige Wunschprogramm eines besorgten Europäers wird  selbstverständlich nicht gespielt werden, denn man wird es vorziehen, weiterhin Sterbebegleiter für ein torkelndes, völkerverschlingendes Monster und zugleich Mitglied einer Bussi-Bussi-Gesellschaft zu sein.

Nicht überraschend zeigt eine Mehrheit meiner ausländischen Freunde Verständnis sowohl für meine Befürchtungen als auch für meine patriotischen Anliegen.

PS. Ich bin kein Freund von Donald Trump, aber wenn er sagt, die Immigration in Europa, also seine Flutung mit Fremden, sei eine Schande, dann hat er, soweit es die Haltung der verantwortlichen Politiker und die scheinbare Hinnahme des Verhängnisses durch die Mehrheit der Europäer betrifft, ausnahmsweise wieder einmal recht.

Zum Thema

Eva Hermann zu Asylpolitik: https://youtu.be/bvTak6oZ1OE

Trump-„Sun“-Interview https://youtu.be/saKle9RtnR4

Neue Schule https://youtu.be/8xSXIEhnIWA

Sahra Wagenknecht in Sorge https://youtu.be/Y8I5TeGuVo0

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Der Aufstand der Schafe gegen das Todesurteil der dominierenden Finanz- und Handelspolitik ist geboten!

Les moutons doivent s´élever contre la condamnation à mort de la politique financière et commerciale dominante!  Contribution du Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

The sheep must rise up against the death sentence of the dominant financial and trade policy! Contribution by Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

 

 Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

Warum ich als ‚alter Mann‘ (82 Jahre) diesen Aufruf schreibe? Weil ich von Zukunftsblindheit beziehungsweise Zukunftskriminalität der Entscheidungsträger und vom ‚Schweigen der Schafe‘[1] umgeben bin. Wer kein Schafhalter ist kann die Metapher der Bibel[2] kaum verstehen. Im Unterschied zu allen anderen Nutztierarten ergeben sich die Schafe ohne verzweifelt zu blöken (schreien), wenn sie zur Schlachtbank geführt werden.

Die vielfältig wirtschaftenden Kleinbauern werden derzeit rücksichtlos den großkapitalen Weltmarktbeherrschern geopfert, die kurzfristig ihre Gewinne maximieren und ihre wachsenden Finanzvermögen in Grund und Boden anlegen. Man spricht dabei immer vom unantastbaren, unveränderlichen und wohlstandsmehrenden ‚Weltmarkt‘, als ob dieser eine natürlich vorgegebene Form des ökonomischen Handels wäre.

Die jüngste dieser zukunftskriminellen Aktionen ist das Durchwinken des CETA-Abkommens mit Kanada durch die EU-Kommission und dessen zahnlose Behandlung durch das EU-Parlament sowie durch die nationalen Regierungen und Parlamente. Bei letzteren verwende ich bewusst nicht das Wort ‚Volksvertretung‘, weil eindeutig gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung den etablierten Großinteressen Rechnung getragen wird.
Derzeit geben im Durchschnitt in Österreich pro Tag sechs Kleinbauern auf. Dies wird als natürliche ‚Strukturbereinigung‘ dargestellt. In Wirklichkeit wird die Ernährungssicherung unserer Kinder und Kindeskinder verkauft.

Warum ich dies zu sagen wage: Alle Hochkulturen mit knappen Flächen haben gärtnerisch-vielfältige Produktionsmuster entwickelt und auch wir haben in der Situation gestörter Zufuhren auf diese Art die Ernährung sicher gestellt. Ich habe noch den Zweiten Weltkrieg und die Notzeit danach als Kind hautnahe und bewusst erlebt. Unsere vielfältig und autark produzierenden Bauern konnten die Notversorgung sicher stellen. Wir konnten die Kinder noch zum ‚Auffüttern auf‘s Land‘ schicken und die ‚Hamsterer‘ konnten, um ein wenig Brot, einige Eier sowie um etwas Fleisch und Gemüse bitten kommen. Die Kleinbauern konnten gärtnerisch intensivieren. Die ‚Hausäcker‘ meiner Gasteltern waren große arbeitsintensive Gärten mit höchster Produktivität. Nun sind die meisten ‚durchrationalisierten‘ Bauern im Krisenfall selbst notleidend.[3]
Wenn wir den Rückblick aus der Zukunft als Methode der Zielfindung wagen, dann stehen in der Gesamtpolitik und in der in diese eingebettete Agrarpolitik die Zeiten auf Sturm. Wir sinken demnächst unter 2000 m² bebaubaren Bodens je Einwohner der Erde, die fossilen

Hilfsmittel und die Phosphatvorräte, die das derzeitige Hochpeitschen der ‚modernen‘ Produktionssysteme ermöglichen gehen zu Ende, und die Handwerkskunst der Bewirtschaftung von schwierigem Gelände und kargen Böden geht durch das ‚Wegrationalisieren‘ der Kleinbauern verloren. Hand in Hand mit dem uns aufs Haupt gedrückten ökonomischen Weltgeschehen geht der Verlust an ökologischer Vielfalt (Biodiversität), die die Voraussetzung für Systemstabilität, standortangepasste Bewirtschaftung und von Intensivierung im Notfall ist. Gegenwärtig stammen rd. 75% der Nahrung von 12 Pflanzen- und fünf Tierarten. Von rd. 10.000 essbaren Pflanzenarten werden nur rd. 200 genutzt.

All dies wird damit gerechtfertigt, dass man die Arbeitsproduktivität und die Konsumentenrente maximieren müsse. Dass dieses Kurzzeitdenken auf Kosten der künftigen Ernährungssicherheit geht, wird ausgeklammert. Die ökonomisch-ökologische Zentralfrage <Wie erziele ich nachhaltig eine optimale Nettoernte an Sonnenenergie in für den Menschen nutzbarer Form> wird nicht gestellt.Im aktuellen finanzpolitischen Geschehen kommt noch hinzu, dass die staatlichen und überstaatlichen (EU) Budgets notleidend werden, so dass die überwirtschaftlichen Leistungen der Bauern und ihre Existenzsicherung mittels eines gegensteuernden Sockelbetrages nicht mehr finanzierbar sind.[4]

Dazu kommt eine Handelspolitik die die Landwirtschaft ‚wie jede andere Industrie‘ (like any other industry) behandelt – eine unzulässige Vorgangsweise, die schon von F. Graham 1923 aufgezeigt worden ist.[5] ‚Außerdem führt die Anhäufung von Kapital in den Händen einiger Weniger, die sich des Endes des Spieles auf den Finanzmärkten bewusst sind, dazu, dass diese in die Realitäten flüchten. Der internationale und lokale Aufkauf von Ländereien durch private Großkapitaleigner und durch Staatsfonds (insbesondere China; land-grabbing) läuft auf vollen Touren. Die Folge ist ein Agrar-Management aus der Ferne ohne den Kontakt zu Boden, Pflanze und Tier sowie mit kurzfristigen Gewinnmaximierungszielen.

Wie erkenntnisfremd die derzeitige Politik läuft, zeigt die Umbenennung des ‚Landwirtschaftsministeriums‘ in Österreich in ein Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Für den jungen Bundeskanzler und die junge Ministerin ist die Ernährungssouveränität keine zentrale Frage mehr. Die junge Generation betrachtet das reichliche Hereinströmen von Lebensmitteln als Selbstverständlichkeit. Sie kann sich den ‚Fall gestörter Zufuhren‘ nicht mehr vorstellen. Dasselbe gilt für den Zusammenbruch der IT-Systeme.

Die gegenwärtigen Versorgungssysteme sind aber höchst verletzlich. Dies kann durch Naturereignisse, durch Sabotage und Terrorismus sowie durch Kriege geschehen. Jede ‚moderne‘ Aggression beginnt parallel zum bewaffneten Angriff mit der Ausschaltung der IT-, Energie- und Verkehrssysteme. Dies bedeutet, dass wir auf die regionale Notversorgung zurückgeworfen werden. Die regionale Ernährungssouveränität sollte daher ein Top-Ziel der Gesamt- und der Agrarpolitik sein.

Was erscheint daher geboten?:
1) Die lokale Ernährungssicherheit muss auf die Ebene eines unverzichtbaren Menschenrechtes gehoben werden. Gegenüber diesem sind alle anderen Interessen hintanzustellen. Dies gilt insbesondere für die Handelspolitik.
Das Prinzip des ‚National Treatment‘, das in allen WTO-Abkommen (GATT, GATS, TRIPS) enthalten ist, besagt, dass man einen Ausländer nicht ‚schlechter‘ behandeln darf als einen Inländer. Im Umkehrschluss muss man einen Ausländer nicht ‚besser‘ behandeln als einen Inländer. Abgabenfeier Zutritt sollte daher nur gewährt werden, wenn die Leistung (Ware oder Service) unter vergleichbaren ökologischen und sozialen Standards, wie sie im Bestimmungsland gelten und praktiziert werden, erstellt worden ist (Bestimmunglandprinzip).
Erst unter diesem grundsätzlichen Schutz können die Detailmaßnahmen mit denen die Agrarpolitik derzeit operiert, erfolgreich sein. Ohne den notwendenden handelspolitischen Schutz sind die diversen Förderungen nicht mehr als hinauszögernde ‚Sterbehilfen‘.

2) In der Finanzpolitik ist die einnahmenseitige Sanierung der Budgets eine Voraussetzung für das Gegensteuern, solange die Handelspolitik nicht entsprechend flankiert, und ebenso eine Voraussetzung für Abgeltung der überwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft (insbesondere Wohlbefinden spendende Kulturlandschaften, Wasserschutz Erhaltung der ökologischen Vielfalt). Ich habe ein meinem schon in acht Sprachen übersetzten Manifest (im Internet unter  www.Wiener Wende.org  abrufbar) die Wege hierzu aufgezeigt (insbes. Kapitalumsatzsteuer und Internetabgabe).

3) Die Gesamtpolitik hat sich an den von der Natur vorgegebenen Systemprinzipien der Biosphäre zu orientieren. Dies heißt:
– Solare Orientierung der Energieversorgung (damit gibt es auch keine
unverwertbaren Agrarüberschüsse mehr).
– Kreislauforientierung der Stoffströme (der Landwirt als Kreislaufwirt)
– Kaskadische Nutzung von Energie und Materialien
(Vermeidung von unnötiger Entropie)
– Optimale ökologische Vielfalt (Biodiversität;
puffer- und anpassungsfähige Versorgungssysteme)
– Dezentralisierung und intelligente Vernetzung als ermöglichende
Basisstrategien, die auch sinnvolle Arbeitsplätze und Lebensräume schaffen

4) Die Bauern als Minorität müssen glaubwürdige und vertrauensvolle Allianzen mit allen anderen Gesellschaftsgruppen bilden – insbesondere mit den Arbeitnehmern, den Konsumenten im Allgemeinen und den Natur- und Umweltschützern.
Wenn wir den breitflächigen ‚Aufstand der Schafe‘ zugunsten dieser Umsteuerungen nicht schaffen, dann ist das langsame Dahinsterben der kleinräumig und standortorientiert wirtschaftenden Bauern besiegelt, und dadurch wird die Ernährungssicherheit im Krisenfall, sowie die Ernährungssicherheit unserer Kinder ‚wegrationalisiert‘.
Ich nenne letzteres Zukunftskriminalität.

Abschließend noch ein Vermerk zur Sicherung der Bewirtschaftung der Grenzertragsböden, die wir für die künftige lokale Ernährungssicherung brauchen werden. Dies kann durch Ausgleichszahlungen erreicht werden, die verkehrt proportional zur Bodenbonität und proportional zu den klimatischen und reliefbedingten Erschwernissen gewährt werden. Dieses Handicap für die Benachteiligten hätte auch einen doppelten Vorteil:
a) In Zeiten der Knappheit (und diese werden leider kommen) würde sich der Marktpreis nicht nach den höheren Kosten in den Grenzertragsregionen (Grenzkosten) richten. Dies ist ein langfristiger Kostenvorteil für die Konsumenten.
b) Die Landeigner in den Gunstlagen würden keine gesellschaftlich unerwünschte Differentialrente lukrieren – also mehr soziale Gerechtigkeit als Voraussetzung für eine friedvolle Entwicklung.

[1] 2006 habe ich den Bestseller Globales Schafe Scheren geschrieben und zum Aufstehen aufgefordert, aber die ‚Schafe‘ lassen sich weiterhin still leidend durch das ‚Establishment‘ zur Schlachtbank führen.
[2] Isaias 53,7 „Man misshandelte ihn, und er beugte sich; er tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schachtbank geführt wird, und gleich einem Schaf, das vor seinen Scherern verstummt, tat er seinen Mund nicht auf.“
[3] Josef Heringer hat daher den Satz geprägt: „Entweder wird die Welt ein Garten oder sie wird einSchlachtfeld.“
[4] Siehe hierzu R. Keller und N. Backhaus, Zentrale Landschaftsleistungen erkennen und in Politik und Praxis stärken – Erkenntnisse eines transdisziplinären Forschungsprojekts in der Schweiz, in Naturschutz und Landschaftsplanung 50 (3), 2018, 084 – 089, ISSN 0940 – 6808
[5] Sie hierzu auch mein Buch The WTO, Agriculture and Sustainable Development, Greenleaf Publishing 2002
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Noch ist Europa nicht verloren

L´Europe  n´est pas encore perdue

Europe is not lost yet

 

Halten wir einmal fest: Die Migrationskrise ist eine Krise Europas, das, geschwächt an Kopf und Gliedern, darniederliegt. An seinem Krankenbett tummeln sich allerlei bestens geschminkte Schauspieler – sei es als Quacksalber, Hexe oder  Chamäleon – deren Schauspiele im Vordergrund dafür sorgen, den  Hintergrund, also die Ursache der Erkrankung und die Verursacher zukünftigen Elends  unsichtbar zu belassen.

Gelänge es, den Schauspielern die Schminke abzunehmen, würde sich den Zuschauern ein ganz anderes Bild bieten, es würde ihnen aber gleichzeitig eine große Illusion rauben. Und es wäre das Ende eines großen Narrenspektakels. Damit dieses Malheur nicht passiert, wird jeder der das auf einem externen Plan basierende Stück auf diese Weise zu stören versuchte, als Rechtsextremer, Rassist oder Spinner in die Ecke des großen EU-Theaters verbannt.

Halten wir außerdem fest: Das „Happy end“ in dem derzeit aufgeführten Stück würde, zum Gefallen und Vorteil der Theaterbetreiber vorgetäuscht zwar auf der Bühne, tatsächlich aber  im Hintergrund stattfinden. Was in Anbetracht der  fremden Federführung auch nicht anders möglich wäre. Dass in diesem Stück haltlose Versprechungen und  steuergeldverschlingende  Kulissen zum Einsatz kommen, entspricht hier der Absicht, den Zuseher zu fesseln und gleichzeitig zu verwirren.

In diesem Sinne kann das was ein leicht überforderter Seehofer und eine von Vertretern des „tiefen Staates“ vorerst noch favorisierte, aber längst zu einem europäischen Schreckgespenst mutierte Merkel aufführten,  gesehen werden. Das wochenlange neudeutsche Hickhack hat jedoch in dem laufenden europäischen Abendland-Adieu-Schauspiel  einen ähnlichen Stellenwert wie die attraktiven, aber in Wirklichkeit demselben Ziel dienenden Ankündigungen und Bemühungen  eines Kurz´oder Macrons. Man lenkt ab.

Die Macht der bedrohlich anwachsenden Fakten und die Ohnmacht unserer Politiker vor ihren Herren lassen ja auch keinen anderen Schluss zu. Zum einen haben wir dem unglücklichen Horst Seehofer ein Geständnis zu verdanken, das so lautet:“Diejenigen die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden“. Für diese Ehrlichkeit hätte  ihm eigentlich ein bayrischer Orden verliehen gehört.

Zum anderen haben wir die erschreckende Tatsache vor Augen, dass mindestens eine Milliarde Afrikaner  (plus Abermillionen Orientalen) unseren Kontinent in ihrem Fokus haben. Daher dienen aktuelle substanzlose Wortspenden  wie jene,  es kämen derzeit weniger Asylsuchende, ausschließlich zur Beschwichtigung der Ängste der Bürger. Berechtigte Einwände werden nicht selten mit heuchlerischem Optimismus und breitem Grinsen niedergeschmettert.

Man muss nicht Schopenhauer- oder Nietzsche-Anhänger sein, um diese unsagbares Elend verheißende Politik der Globalisierer  abzulehnen. Der rührende Glaube an ein nicht enden wollendes Glück in diesem „Friedensprojekt“ der Hochfinanz schwächelt zum Glück zusehends und lässt hoffen, dass ein anderer früh genug an seine Stelle tritt. Dann könnte ja doch ein großes, an den Mythos der Vergangenheit anknüpfendes Werk von den  Europäern selbst geschrieben und von einem großen Regisseur aus ihren Reihen auf die Bühne europäischen Daseins gebracht  werden. Noch ist Europa nicht verloren.

Zum Thema

Der Selbstmord Europas https://youtu.be/LvnAMCKF9h8

Die Flüchtlingslüge https://youtu.be/agN1xFEIoaA

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Wir werden heiße Tage erleben

Abwehr der Massenmigration als moralisches Dilemma? Staatliche Sicherheitskräfte im Spannungsfeld von politisch geförderter Masseneinwanderung und Pflicht zum Schutz der Bevölkerung.                                     Ein Gastbeitrag von Oberst Hermann H. Mitterer

On va avoir des journées chaudes. Défendre la migration de masse comme un dilemme moral ? Les forces de sécurité de l’État dans la zone de tension entre l’immigration massive favorisée politiquement et l’obligation de protéger la population. Un article de fond du Colonel Hermann H. Mitterer

We’re gonna have hot days. Defending mass migration as a moral dilemma? State security forces in the area of tension between politically promoted mass immigration and the obligation to protect the population.  A guest article by Colonel Hermann H. Mitterer

 

Es ist Sommer 2018 und trotz aller Behauptungen, selbst von Jean-Claude Juncker, dass der “Schutz der EU-Außengrenzen wichtiger als alle anderen Themen“ ist, steht EU-Europa auch jetzt wieder vor dem hypermoralischen Dilemma das Jean Raspail in seinem fulminanten Roman „Das Heerlager der Heiligen“ bereits 1972(!) in visionärer Schau auf Europa zukommen sah: Die Unwilligkeit und Unfähigkeit des dekadenten Europas, der so genannten „westlichen Wertegemeinschaft“, sich gegen den Ansturm der „Armen“ zu erwehren. Dies ist nun in der zweiten Dekade des 21. Jhdt. zur Realität geworden.

Es ist Sommer 2018 und der Ansturm von Migranten, auch und besonders auf die Mitte Europas, also Österreich und Deutschland, nimmt wieder Fahrt auf. Der österreichische Bundekanzler Kurz und sein Vizekanzler Strache haben Ende Mai ihre Sorge darüber ausgedrückt, dass ein erhöhter Druck auf der nun neuen „Albanienroute“, in Ergänzung zur bekannten „Balkanroute“, zu bemerken ist.

Es ist Sommer 2018 und die BRD-Regierung streitet um „Lösungen“ in Frage der Massenzuwanderung. Die Bundeskanzlerin, mit ihrem „visionären“ Hauptprogramm „Bevölkerungsaustausch“, will weiter verzögern und setzt auf eine „europäische Lösung“. Denn sie weiß genau, die EU ist noch immer nicht handlungsfähig und will es auch gar nicht sein. Ganz im Gegenteil! Und die Medien erzählen uns Europäern schon wieder, dass alleine in Afghanistan zwei Millionen „arme Flüchtlinge“ sitzen, die keine Überlebenschance mehr in ihrem „sozialstaatsschwachen“ Land sehen. Ganz zu schweigen von Schwarzafrika. Die Mär vom MERKEL-Land, in dem Milch und Honig fließt, will nicht verstummen.

Es ist Sommer 2018 und auch der opportunistischste Untertan gesteht sich langsam ein: Die Masseneinwanderung von 2015 und teilweise noch 2016 wurde von den autochthonen Europäern nur deshalb wahrgenommen, weil sie medial so hochgespielt wurde. Ob den mächtigen Medienbesitzern wie Bertelsmann & Co hier ein Fehler unterlaufen ist oder ob hier eine für Otto-Normal-Verbraucher derzeit. nicht erkennbare Absicht dahinter stand, wird wohl erst die Zukunft erhellen können. Fakt ist, dass gemessen an den Einwanderungszahlen 2015 keine Ausnahme war, sondern. sich in eine jahrzehntelange quantitativ vergleichbare Serie einreiht. Kurz gesagt: Masseneinwanderung fand schon lange vor 2015 statt und sie findet ungebremst auch noch weiterhin – auch und erst recht wieder im Sommer 2018 – statt.

Warum?

Weil globale Eliten á la SOROS & Co via UNO, EU und „nationaler“ Regierungen das so wollen. Wer dies für eine Verschwörungstheorie hält der sollte sich einmal z. B. mit dem „Replacement Migration Programm“ der UNO, dem „Neuansiedelungsprogramm“ und der „Europäischen Migrationsagenda“ der EU sowie den „nationalstaatlichen“ Kindern dieser Programme befassen. Die Faktenlage ist klar: Man will diese kultur- und ethnofernen Massen hier in Europa haben. Denn wer die New World Order (Präsident BUSH I.) durchsetzen will, der braucht global bewegliche, von jeglicher Bindung befreite Massen, die man dann wohl eher als Post-Homosapien-Sapien bezeichnen muss.

Biologisch gesehen noch Menschen, die aber psychologisch und soziologisch keinen Bezug mehr zu Boden und Historie haben und ihre Großeltern nicht kennen. Wenn sie denn überhaupt in dem angezettelten Patchwork-Family-Chaos noch ihre Eltern persönlich kennen. Oder wie das Thomas Barnett, ein imperialistischer US-Militärstratege, ein wissenschaftlicher Prostituierter der globalistisch-internationalistischen Oligarchie, es ausgedrückt hat: „(…) das hellbraune Gesicht, das eines Tages die Masse der amerikanischen Bevölkerung definieren wird.“ Das ist jener Barnett, der in Bezug auf die aus seiner Sicht notwendige Massenzuwanderung z. B. nach Japan, wie selbstverständlich darauf verweist, „(…) das wäre dann nicht mehr Japan; das wäre ein völlig anderes Land. (…) das wäre ein besseres Japan, (…).“

Es ist wohl eine rassistische Anmaßung anzunehmen, dass die Japaner dann „bessere“ Menschen wären. Aber solcher Rassismus ist ein „guter Rassismus“, denn er dient den wirklichen „Herrn der der Welt“ bei der Durchsetzung ihrer Interessen. Gut, bei einem großen Teil der BRD-Deutschen, den Wessis, den US-Fellachen, hat es ja auch funktioniert. Hier gilt Fernstenliebe und Nächstenhass – sofern der Nächste ein Biodeutscher ist – alles. Zumindest bei den 88% der Wähler, die bei der Bundestagswahl 2017 die Inländerfeinde und Masseneinwanderungsbetreiber von Linksaußen, die Linke, bis hin zur CSU, mit ihrem Heißluftfön-Horst, gewählt haben. Kollektivschuld anders herum. Kollektivschuld dieses Mal am ethnischen Selbstmord!

Der Schock von 2015, tatenlos zusehen und sogar noch mithelfen zu müssen beim politisch gewollten Rechtsbruch der illegalen Grenzüberschreitungen sitzt noch tief bei den Sicherheitskräften. Für diese stellt sich die Frage, können bzw. dürfen sich Angehörige von staatlichen Sicherheitskräften diesem politisch-medial verordneten kollektiven Selbstmord anschließen? Besonders auch vor dem Hintergrund, dass die globalistisch orientierten und totalitär liberalistischen Eliten aus Politik, Wirtschaft, „Bildung“, Medien, etc. vieler europäischer Staaten, besonders BRD, Frankreich und Großbritannien, für die meisten Push- und für alle Pull-Faktoren der Massenmigration direkte Verantwortung tragen.

Man kann daher von „betreuter Masseneinwanderung“, von der Erzwingung der Massenmigration vor Ort, über den sicheren Transport, bis zur sozialstaatlichen Totalalimentierung in den Zielländern selbst, durch die „eigenen“ Regierungen in manchen EU-Staaten sprechen.

Angehörige von Sicherheitskräften eines Staates stehen daher in einem unerhörten Spannungsverhältnis. Einerseits begehen „ihre“ Regierungen mit diesen migrationsfördernden Handlungen ganz klaren Rechtsbruch. Wenn gleich der illegale Grenzübertritt und die Beihilfe dazu durch manche Regierungen „nur“ ein Verwaltungsvergehen ist, so sind die Konsequenzen für die einheimische Bevölkerung verheerend.

Es geht daher immer mehr darum, dass sich die Angehörigen der staatlichen Macht- und Schutzorganisation über die moralische Rechtfertigung zur Anwendung polizeilicher und militärischer Zwangsgewalt gegenüber den „Zivilokkupanten“ Gedanken machen. Es stellt sich daher ganz klar die Frage:

„Welche Maßnahmen sind moralisch erlaubt und sogar geboten, um der Massenzuwanderung und die damit verbundenen Folgen physisch Einhalt zu gebieten?“

Um diese entscheidende Frage beantworten zu können betrachten wir einige entscheidende Rahmenbedingungen. Ohne dabei den Anspruch auf Vollzähligkeit zu erheben.

 Begrifflich-rechtliche Rahmenbedingungen:

Es wurden und werden alle möglichen Benennungen für die Migranten erfunden und verwendet: Asylsuchende, Asylanten, Asylanten auf Zeit, Schutz- und Hilfe-Bedürftige, etc. bis hin zu Flüchtlingen. Vielen ist mittlerweile klar, dass diese unterschiedlichen Begriffe letztlich nur zur Verschleierung des tatsächlichen Sachverhaltes und zur moralisierenden Manipulation und damit zur Hebung der Bereitschaft zur Aufnahme dienen. Die überwiegende Mehrzahl sind keine Asylberechtigten und keine Flüchtlinge im Sinne der rechtlichen Definitionen.

Das italienische  Innenministerium hat es für 2016 mit gerade einmal 5,1% Berechtigte auf den Punkt gebracht: Es sind mit Masse Wirtschaftsflüchtlinge, die von der sozialstaatlichen Totalalimentierung angezogen werden. Kurz gesagt: Alles, von den veröffentlichten Gründen zur Auslösung von Migration (Push-Faktoren) bis hin zur Beschreibung des angeblich als Menschenrecht einzufordernden rechtlichen Status Flüchtling und/oder Asylant (Pull-Faktoren) ist alles gelogen. Daher beruhen auch alle humanitär begründeten Maßnahmen und Forderungen unserer „nationalen“ Regierungen, der EU- und der UNO-Gremien in Bezug auf die Masseneinwanderung auf Lügen.

Sachlich-faktische Rahmenbedingungen:

Es bestehen teilweise seit langer Zeit ganz konkrete Einwanderungsprogramme und –Massnahmen von Seiten der UNO, EU und der „nationalen“ Regierungen. Es geht daher im Kern nicht um „Hilfe für Schutzbedürftige“, sondern  darum, die Agenda der „Ersatzmigration“, der Replacement Migration, des Neuansiedelungsprogramms, usw., also des Bevölkerungsaustausches, zu realisieren. Auch mit massiver Einbindung von z. B FRONTEX, Marine- und Handelsschiffen und diverser NGO´s.  EUNAVFOR-Mediterrane Operation SOPHIA ist die größte Schlepperorganisationder Welt. Noch dazu von Steuergeldern der betroffenen Bürger der Zielländer finanziert. Man muss daher von Importierten und nicht von Ankömmlingen sprechen.

Ein weiteres Faktum ist, dass die überwiegende Zahl dieser Importierten Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren sind. Familiennachzug wurde und wird bereits mitgedacht und geplant. Sowie  teilweise. schon umgesetzt. In der BRD kommen jetzt schon monatlich mehr als 15.000 Migranten an (nur die offiziellen Zahlen). In Österreich werden wöchentlich 300 bis 500 Migranten aufgegriffen. Monatlich 1.200 bis 2000. Die Dunkelziffer dürft deutlich höher sein.

Diese anhaltende Flut trifft auf Staaten, wie eben die BRD mit bereits rund 21% Anteil an Bewohnern mit „Migrationshintergrund“ und in Österreich von ca. 22%. In vielen Großstädten der  BRD liegt der Anteil der unter 6 Jährigen mit Migrationshintergrund bei 50 – 80%. Die heutigen Kleinen sind die Erwachsenen von in zehn bis zwanzig Jahren. Diese Städte werden nur noch in der Erinnerung „deutsch“ sein. Die Lage in manchen österreichischen Städten, besonders in Wien, ist ähnlich.

Gesellschaftlich-kulturell-religiöse Rahmenbedingungen:

In EU-Europa herrscht ein vollkommen entgrenzter, totalitärer, internationalistischer Links-Liberalismus der alle Bereiche des menschlichen Seins durchdringt und sich in Hyper-Individualismus, Materialismus, Genderismus, Homo- und Frühsexualisierung, Kinderfeindlichkeit, Saturiertheit, etc. manifestiert.

Dem steht die Mehrheit der Migranten als Moslems unversöhnlich gegenüber. Der Islam ist bekanntlich nicht nur eine Religion, sondern. mindestens so viel auch eine politische Ideologie. Der Weltbeherrschungsanspruch, seine Vorgaben bis in die kleinsten Lebensbereiche hinein – auf dem Niveau der Lebensbedingungen des 7. Jhdt. Arabiens – genauso wie seine Christen-, Juden- und generell Nicht-Gläubigen-Feindlichkeit, sind dem Islam immanent.

Die EU ist eine Hochtechnologieregion deren bereits gegebene Gegenwart und nahe Zukunft mit Schlagworten wie Industrie 4.0, Roboterisierung, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, etc. zusammengefasst beschrieben werden kann. Daher ist künftig der Bedarf an Nieder- bis Gar nicht-Qualifizierten enden wollend. Die überwiegende Mehrzahl der Massenmigranten, ob aus Nah-Mittel-Ost oder aus Afrika, sind weder kulturell, noch geistig, noch mental in der Lage, noch haben sie den Willen, sich in eine hochtechnisierte Leistungsgesellschaft einzubringen.

Was sind die Folgen für EU-Europa?                                                                                     Ebenfalls unvollständig und beispielhaft.

Parallelgesellschaften mit sich teilweise ausschließenden und diametral entgegengesetzten Wertvorstellungen und Lebensentwürfen. Daraus folgernd permanente Reiberei mit explodierender Kriminalität, wie wir sie heute schon in Form von Banden- und Drogenkriminalität, beinahe täglichen Vergewaltigungen und Mord, Kfz-, Lkw- Messer- und sonstige Attentate auf alle möglichen unschuldigen Ziele, offene Auflehnung gegen die Staatsmacht, No-go-areas, etc. kennen und erdulden müssen.

Massive Überbevölkerung mit all ihren umweltschädigenden und –vernichtenden Folgen. Dem umfassend welt- und lebenserfahrenen Peter Scholl-Latour wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst zu Kalkutta!“.

Der durch Zahlen belegbare Bevölkerungsaustausch wird die  lebensweltlichen Bedingungen, wie sie seit Jahrhunderten den Begriff Europa prägten, innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre radikal verändern. Europa wird nicht mehr das bisher bekannte sein.

Die Ablehnung des staatlichen Gewaltmonopols und dessen damit verbundenen rechtlich-moralischen Basis, das christlich-abendländischen Weltbildes, durch diese große Masse der Migranten MUSS, aus der inneren Logik von Ursache und Wirkung, von Aktion und Reaktion, in bewaffnete Auseinandersetzungen zw. den unterschiedlichen Interessensgruppen führen. Dies mit all den grauenhaften Konsequenzen für Kämpfer und Zivilisten die in Weltanschauungs- und Religionskriegen üblich sind. Denn diese Art von Kriegen sind Vernichtungskriege. Die Leidtragenden werden alle Bewohner sein. Ganz besonders aber die autochthone Bevölkerung, denn die wird von allen gehasst.

Was aber sind die ureigensten, jedes staatliche Gebilde überhaupt erst moralisch konstituierende Aufgaben des Staates?

Es ist Sicherheit für das Staatsvolk nach innen und Sicherheit für das Staatsvolk nach außen. In diesem Bewusstsein haben sich Soldaten, Polizisten, Beamte und erst recht Regierungspolitiker, nur mit zeitlich und rechtlich begrenzter Machtbefugnis ausgestattet, in  eid- und gelöbnisbasierende Formeln zum Schutz des jeweiligen Volkes verpflichtet. So lautet z. B. die Gelöbnisformel des österreichischen Soldaten gem. § 41 Abs. 7 des Wehrgesetzes 2001:

„Ich gelobe, mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen. Ich gelobe, (…) mit allen meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen.“

Die Eidesformel höchster deutscher Regierungsrepräsentanten lautet für Bundespräsidenten, Bundeskanzlers und der Bundesminister nach Art. 56 (und Art. 64) GG:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

Angehörige der Sicherheitskräfte und erst recht Politiker können sich daher nicht ohne Eid- und damit Rechtsbruch zu begehen, so mir-nichts-dir-nichts aus der Verantwortung stehlen. Tun sie es doch, dann begehen sie Hochverrat am schutzbefohlenen Volke, dem Souverän.

Angesichts der oben beispielhaft dargestellten Konsequenzen für die den staatlichen Organen anvertrauten inländischen Schutzbefohlenen haben sich Streit- und Sicherheitskräfte nicht in den Dienst eines hypermoralisch-internationalistischen Pseudo-Humanismus stellen zu lassen. Der in degenerativer Absicht das Wohl der Fremden auf Kosten der einheimischen Schutzbefohlen verfolgt. Sie haben sich nicht als Schlepper (s. FRONTEX, SOPHIA & Co) zu betätigen, sondern ihr Volk vor den Konsequenzen der Zivilinvasion kultur- und ethnoferner Okkupanten zu schützen.

Soldaten, Polizisten und Vorgesetzte aller Ebenen sind nicht nur Beamte in diesen Funktionen, sondern auch Bürger dieses Staates, Teil des Volkes, Mütter und Väter und daher natürlich auch ganz persönlich für die Sicherheit ihrer eigenen Frauen, Kinder und Anvertrauten persönlich verantwortlich. Und sie sind auch verantwortlich für die Erhaltung des Rechtsstaates.

Angesichts der lebensbedrohlichen Konsequenzen für die inländischen Schutzbefohlen bei Nichthandeln kann die oben gestellte zentrale Frage nach der Zulässigkeit physischer Abwehrmittel im Sinne einer „abgestuften Antwort/ flexible response“ über die gesamte Palette des Möglichen (vgl. Israel und Australien )mit einem klaren ja beantwortet werden.

Abschließend ist daher ganz klar festzustellen:

Der Soldat und Polizist HAT(!), genauso wie der Politiker, die ihm anvertrauten schutzbefohlenen Bürger, kurz sein Volk, vor Gewalteinwirkung jeglicher Art, auch auf Grund von Zivilokkupation, zu schützen! Das ist moralisch und gesetzlich nicht nur erlaubt, sondern die bereits jetzt realen Konsequenzen vor Augen, im höchsten Maße geboten!

Es ist Sommer 2018 und wir werden wieder heiße Tage erleben.

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Kurz, der „Darling“ der großen Banken und Konzerne

Kurz, le chéri des grandes banques et societés

Kurz, the Darling oft the big banks and corporations

 

„Entweder Cäsar oder gar nichts“ steht auf dem Schwert des Cesare Borgia das im Britischen Museum in London aufbewahrt wird.  Eine ähnliche Einstellung könnte auch einigen Politikern der Jetztzeit attestiert werden, wenn auch jeder sonstige Vergleich mit dem Renaissancefürsten hinken muss. Nur nebenbei sei daher auf Kurz´ Vorgangsweise vor seiner Kür zum  Parteichef verwiesen, die da lautete, entweder es geschehe alles nach seinen Vorstellungen oder er verweigere sich.

Nun ist der Kanzler wahrscheinlich kein eingefleischter Machiavellist, aber dass ihm ein unbändiger  Drang zur Selbstinszenierung und Lust an „geiler“ Machtausübung eigen ist, darf vermutet werden. Und diese eher Untugenden scheint der für seine wohl klingenden Überschriften geschätzte  türkise Turbo auch wirklich zu genießen.

Ohne Zweifel hat der junge Mann Talent und Verstand, doch wie sieht es mit seinem  Charakter aus? Da ihm bisher einiges allzu  leicht in den Schoß gefallen ist und Zeiten echter  Bewährung noch ausstehen, kann darüber nur ansatzweise  etwas gesagt werden. Aber es lassen sich aus einigen seiner  Aussagen – etwa dieser: „Der durchschnittliche Zuwanderer ist intelligenter als der durchschnittliche Österreicher“- oder  auch hinsichtlich seiner politischen Freundschaften  ja doch mögliche Rückschlüsse auf sein Charakterkorsett  ziehen.

Bemerkenswert in dieser Hinsicht war sein von Netanjahu umschmeichelter Auftritt in Israel, wo es dem Kanzler gelang, Österreichs und der Österreicher angebliche Schuld am Holocaust  noch zu toppen: Schuldig seien, so Kurz, auch  jene, die 1938 zugesehen haben, wie Hitler zugejubelt wurde. Sollte man sich merken. (Dazu im Anhang ein Brief an Kurz von Prof. Heinrich Wohlmeyer).

Nun gibt es –  neben den durch Industrieinteressen angestossenen sozialen und ökonomischen neoliberalen Zielsetzungen des Kanzlers – darüber hinaus aber etwas, das eigentlich den gesunden Hausverstand stutzig machen sollte. Was soll man von einem Staatsmann halten, der  von Vertretern jener Mächte über den grünen Klee gelobt wird, deren Interessen Österreich und seiner Menschen zum Nachteil gereichen? CETA ist ja nur ein Beispiel unter vielen.

Wenn  also Kurz aus Sicht  Brüssels und der dort aus dem Hintergrund Ton angebenden Finanzmogule vorbildlich spricht und handelt, sollte  man eigentlich nicht länger herumrätseln: Der „Darling“ der großen Banken und Konzerne kann nicht gleichzeitig der Glücksbringer Österreichs sein. Da wäre er ja ein echtes Genie, und nicht bloß ein braver, folgsamer Vorzugschüler seiner internationalen Mentoren.

Aber ein schlaues Bürscherl ist er schon, unser Kanzler, und als „Mr. Sandman“ (puts people to sleep and brings good dreams by sprinkling magical sand onto the eyes) schafft es der  Überflieger bis nach ganz oben in der Beliebtheitsskala des „Mainstreams“. Ganz im Sinne seiner Förderer, denn diese  erwarten ja, dass er Selbstbestimmung, Bevölkerungsaustausch, Leitkultur und Identität ohne Ansehensverlust geschmeidig umschifft. Dass  EU-Primärrecht über Direkter Demokratie zu stehen habe, macht er deshalb auch gleich klar.

Will man über Kurz´ politische Absichten mehr wissen, kann ein Blick darauf hilfreich sein, was er nicht anspricht. Hat er uns etwas über den im Mai in Marrakesch stattgefundenen Dialog zwischen Afrika und Europa (Rabat-Process) erzählt, in dessen Abschlusserklärung unter anderem von der Förderung legaler Migration nach Europa und Visa -Erleichterung die Rede ist? Nun versteht man, warum  er und seine Minister nachdrücklich immer nur von illegaler Migration sprechen, während der legale Bevölkerungsaustausch offensichtlich fortgesetzt werden soll. Also heißt es bei Kurz: „Österreich muss ein Land der Chancen und Möglichkeiten sein. Ganz gleich, woher jemand kommt, welche Hautfarbe oder Religion er oder sie hat“. Österreich ist ein Einwanderungsland, will er damit sagen. Und Strache nickt dazu?

Zur Überraschung vieler hat er sogar eine Vision. Aber welche?  Keine wirklich weltbewegende: Die Vision einer Union, die „schlanker, geeinter und fokussierter ist“ als jetzt. Könnte auch als Drohung verstanden werden. Und etwas mehr subsidiär soll sie sein, das schon auch, aber nicht zu viel. Damit und mit zahnlosen kritischen Migrations-„Statements“ oder lückenhaften Grenze-dicht-Slogans soll der „Brückenbauer“, außer seinen Wählern, wohl auch die Brüssel-kritischen Nachbarländer besänftigen und bei der EU-Stange halten. Er ist ja so lieb und so nett, wie könnte da die Europäische Union anders sein?

Dieser Meinung  dürfte sein blaues Zubehör, das  schon Kurz´ Jerusalem-Auftritt entzückt haben muss, inzwischen auch sein. Einer meiner Bekannten meinte unlängst, er wäre gerne als kleines Mäuslein beim mehrmaligen privaten Tête à Téte der beiden in Straches Wohnung anwesend  gewesen. Andererseits, vergönnen wir den beiden spät zu einander Gefundenen  doch ein wenig Intimität im grauslichen  politischen Alltag.

Kein Frage, der Millionen-Einsatz der Industrie, von dem der „Falter“ einmal berichtete, hat sich anscheinend gelohnt; mit  Kurz hat man eine vorerst erstklassige Wahl getroffen. Das war gerade in Österreich, wo man am EU-kritischsten ist, sehr wichtig. Somit aber dürfen wir uns von Sebastian Kurz  und seinen Freunden alles nur kein freies und souveränes Österreich erwarten, aber auch kein Europa der Vaterländer. Denn Europa den Europäern! bedeutet auch bei dieser Regierung retro, also rückwärts orientiert. Wenn Kurz es nur klar sagen würde, wie anderes auch.

Ist also Kurz  nur ein begnadeter Blender? Wir werden, wenn ja, die endgültige Bestätigung hoffentlich noch rechtzeitig serviert bekommen, aber bis dahin werden viele bereits einige ihrer hohen  Erwartungen begraben haben. Hoffentlich befinden sich dann nicht auch die der  Südtiroler darunter.

Zum Thema

Unter Freunden https://youtu.be/pgorRlUx_Ug

A N H A N G                                                                                                                                    Brief an den Bundeskanzler von Prof. Heinrich Wohlmeyer

 Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Ich kann nicht umhin gegen Ihre in Jerusalem verkündete Deklaration einer ‘Mitschuld Österreichs am Holocaust’ energisch zu protestieren.

Auch bedrückt mich, dass Sie die Missachtungen des Völkerrechtes und der Menschenrechte, sowie die völkerrechtswidrigen Eroberungen (‘Siedlungen’ genannt) und Einkesselungen (der Gazastreifen als das “größte Freiluftgefängnis der Erde” – Diktion des Juden und Menschenrechtlers Stephane Hessel) nicht angesprochen haben, sondern wegschauend quasi bedingungslose Unterstützung zugesagt haben.

Österreich war zur Nazizeit nicht mehr existent, daher kann es keine Mitschuld tragen.
Auch fühle ich mich als Angehöriger einer Widerstandsfamilie und im Namen aller aufrechten Österreicher unzulässig beschuldigt und in die Plicht genommen (Kollektivhaft).
Ich sehe meinen knapp vor dem Abtransport ins KZ gestorbenen Vater noch weinen, als Hitler einmarschierte und den Staat auslöschte.
Auch haben wir Juden geholfen und ihr Eigentum versteckt.
Dass es Österreicher gab, die Hitler als Erlöser aus ihrer Not und Erniedrigung nachgelaufen sind und zu Kollaborateuren wurden, leugne ich nicht. Aber deshalb in unzulässiger Verallgemeinerung alle Österreicher zu Schuldigen zu erklären, ist geradezu ‘geschichtskriminell’.
Ich hoffe, dass wir nicht die unguten Folgen erleben müssen.

Leopold Figl mit dem ich eng befreundet war, hat die Schuldkausel aus dem Staatsvertrag mit dem Hinweis hinausreklamiert, dass er vom Molotow– Ribbentrop-Pakt am Appellplatz von Dachau hören musste. Er dreht sich ob Ihrer Geschichts- und Völkerrechtsvergessenheit geradezu im Grabe um (Sie und die Außenministerin können ja aus Ihren Büros auf sein Denkmal hinüberblicken).

 Es fehlt nun nur noch, dass Sie in die laufende Lueger-Hetze miteinstimmen.
Hierzu auch eine Klarstellung:
Meine Familie war mit Dr. Karl Lueger befreundet. Mein Großvater hat in Niederösterreich die <Vereinigten Christen> gegründet, die mit den <Christlich-Sozialen’ Luegers fusioniert haben.
Lueger hat immer wieder betont: “Wer a Jud ist bestimme ich.” Damit meinte er: Wer sich unbarmherzig und ausbeutend benimmt ist ein ‘Jude’.
Wieso diese Zuspitzung? : Das von Juden dominierte Kreditwesen und der Großhandel (insbesondere der Getreide- und Viehhandel) waren mehr als unbarmherzig. Die kleinen jüdischen Handwerker und Kaufleute hingegen waren Parteigänger Luegers und meines Großvaters.

Die Wiener Kommunalbetriebe waren weitgehend in jüdischer Hand. Als Lueger die Kommunalisierung und Modernisierung in Angriff nahm, hat man ihm abwehrende Kredite zu unleistbaren Zinsen angeboten (Dauerverschuldung Wiens). Werner von Siemens, der über große Geldmittel verfügte, hat ausgeholfen (Wohl auch, weil er langfristig Aufträge sah. – Heute noch profitieren wir vom Siemens-Standort in Wien).
Von dieser versuchten ‘Zinsknechtschaft’ der jüdischen Hochfinanz stammt der ‘Antisemitismus’ Luegers, den man ihm vorwarf.

Auch mein Großvater begegnete der Antisemitismus-Keule als er gegen den jüdischen Landhandel und die ausbeutende Kreditpraxis Lagerhäuser und Raiffeisenbanken gründete und förderte. Wer den jüdischen Großinteressen in die Quere kam, war sofort ein ‘Antisemit’ (Ein Wort, das historisch eigentlich sinnlos ist, weil die Nachkommen Sems nicht nur die Juden umfassen.)  Das erfundene Wort “Antisemit” wurde und wird als Kampfwort eingesetzt, so wie das zu Ende des 20. Jh. erfundene neue Kampfwort “Islamophobie”. Als mein Großvater wegen seiner Hilfe für die ausgebeuteten Arbeiter, Bauern und Gewerbetreibenden zum ‘Antisemiten’ gestempelt wurde, war seine Reaktion: “Wenn ich deshalb eine ‘Antisemit’ bin, weil ich Ausgebeuteten helfe, dann bin ich gerne einer”, und er gab sogar eine Zeit lang ein ‘Antisemitisches Organ’ (Informationsblatt) heraus.

 Beste, besorgte Grüße

Ihr Prof. Heinrich Wohlmeyer

*Zur Person: Heinrich Wohlmeyer, Gen.Dir.a. D., Hon.Prof.,Dipl. Ing.rer nat., Dr. iur. Dipl. in Law, Nachhaltigkeitexperte, Buchautor (u.a. „Empörung in Europa“/Ibera)

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Wir erleben einen nicht deklarierten Krieg gegen Europa

Ce que nous vivons, c’est une guerre non déclarée contre l’Europe.

What we are experiencing is an undeclared war against Europe

 

Wann und wo immer man sich mit der Lage in Europa, in Deutschland oder Österreich befasst, da wäre jede Nabelschau fehl am Platz. Die Welt dreht sich auch ohne uns weiter, aber  es passieren da draußen Dinge, die entscheidend für unsere Zukunft sind. Je weniger wir darauf vorbereitet sind  und in uns wichtigen Fragen nicht gegen steuern, desto teurer könnte es uns bald zu stehen kommen. Wie teuer? Ich bezweifle, dass unsere Regierung eine befriedigende Antwort darauf hat. Es ist ja letztlich auch nicht sie, die über unser Schicksal entscheidet.

So sieht die Neue Weltordnung, eigentlich ein Synonym für die Interessen der großen Konzerne, Europa  mehr als Abstiegskandidat und  Auffangbecken globaler Migrationsströme, was den Abstieg nur beschleunigen kann. Für Washington oder Peking sind wir bereits Vergangenheit; ein Museum, in dem von glorreichen Zeiten geträumt wird und das man nach Bedarf  zerstören kann. Vielleicht denkt auch Erdogan so. Doch vorerst passieren hier noch Dinge, wenn auch keine allzu erfreulichen und jedenfalls keine weltbewegenden.

So erschütterte, wie eine Zeitung behauptete, der Fall Susanna „ganz Deutschland“, dieselbe  Zeitung aber sich in ähnlichen Fällen zuvor eher zurückhielt oder sie gar ignorierte. Es musste wohl erst ein jüdisches Mädchen einem so genannten Flüchtling zum Opfer fallen, um bei den Regierenden und dem Mainstream so etwas wie Betroffenheit auszulösen. Der Fall sei eine Aufforderung, Integration ernst zu nehmen und für gemeinsame Werte einzustehen, belehrte uns denn auch die Kanzlerin eigener Werte. Längst zu spät, Iuliana aus Viersen folgte Susanna aus Mainz, weitere werden folgen in Migrations- eigentlich Kriegszeiten wie diesen.

Nach Vergewaltigungsorgien, Morden, Bandenbildungen  und Milliarden Unkosten für Schein-Asylanten, fiele Merkel und  dem ganzen politischen Pharisäertum (in dem von 35.000 US-Soldaten und etlichen Atomraketen  „beschützten“ Besatzungskonstrukt)  nicht ein, zu verkünden:  Schluss damit! Integration fremder, nicht integrierbarer Heerscharen, ob muslimisch oder nicht, ist nicht möglich¸ daher massive und möglichst baldige Rückführung. Nicht nur Afrikaner  oder Afghanen, auch Europäer haben ein Recht auf die Heimat, ihre Heimat!

Doch  selbst von der österreichischen Regierung wird man solches nicht deutlich und unmissverständlich hören, da auch sie das von EU und UNO gewünschte Ansiedlungsprogramm auszuführen hat. Jetzt etwas verzögert, aber doch.  Zur Ablenkung davon und von CETA gibt es Leckerlis, unter anderem diese kalkulierte Kampfansage an den Islam zu Ramadan und darauf folgend  Umarmung durch Netanjahu. Ein Elfmeter für Islamisten und  ein Garant für weitere Entfremdung zwischen dem Islam  und Europa. Ist das nicht alles ganz im Sinne einer  israelischen Strategie, Europa in einen Krieg gegen den Iran oder wenn nötig gegen die islamische Welt hineinzuziehen?

Und nicht ganz zufällig hängt das eine mit einem anderen Plan zusammen: So halten an der globalen Front die Herren der Welt an dem einen großen Durchmischungs-Projekt – auch eine Kriegserklärung –  in Europa weiter fest, dazu in der Vergangenheit einige Spitzenpolitiker wie Blair und Sarkozy und jetzt wohl auch Merkel  bereits ihren Segen gegeben haben. In einigen Städten ist dieses perfide Vorhaben  in absehbarer Zeit vor der Vollendung. Auch in Wien: Die Durchmischung funktioniert, soll der rotgrüne Alt-Recke  Van der Bellen gemeint haben. Aber wie? davon hat er anscheinend keine Ahnung. Aber es kann so verstanden werden, dass dieses Durchmischen noch zu Ende geführt werden muss. Nach allen Erfahrungen der Geschichte verheißt ein solches Ende  nichts Gutes für Eingeborene.

Zu dem Endzweck werden  deshalb Mahnungen von Verhaltensforschern vor dem unkontrollierten Vermischen von Kulturen weiterhin in den Wind geschlagen, werden die Lehren der Geschichte für  überflüssig erachtet und  jedes mit naturgesetzlichen Kategorien übereinstimmende Denken belächelt. Umso mehr wird eines Geburtenniedergangs wegen das Ende des Wohlstandes, nur des materiellen wohlgemerkt, heraufbeschworen und  dazu selbstverständlich die Menschenrechtskeule bemüht.

Kurioser Weise  tut man bei jeder Gelegenheit gerade so, als hätten die großartigen europäischen Leistungen nichts mit jenem europäischen Menschen zu tun, den selbst ein schrecklicher Dreißigjähriger Krieg nicht in die Knie zwingen konnte. Aber natürlich, jetzt ist die Situation doch eine etwas andere, denn der neue  große Krieg wird, wie es schon Erdogan zu sagen wusste, mit „biologischen Waffen“ geführt. „Waffen“, denen Europa aus eigenem Verschulden nichts  Vergleichbares  entgegenzusetzen hat: ausreichend Nachwuchs. Doch das zu bewerkstelligen, sollte eigentlich zu machen sein. Stehen vielleicht die falschen Politiker vorne, um das Problem zu beheben?

Jedenfalls kein großes Thema für in dieser Sache anscheinend inkompetente oder möglicherweise in evolutionärer und biologischer Hinsicht fehlgeleitete  Regierungschefs in Wien, Dublin, Berlin oder Paris. Damit wäre  aber  klar, wer wirklich abzutreten hätte, nämlich  nicht der europäische Mensch, sondern Politiker, die ihn in fahrlässiger Weise in diese den Sinn des Lebens leugnende, daher existenzbedrohliche Lage gebracht haben. Oder  Heutige, die aus den erwähnten oder ideologischen Gründen kein besonderes Interesse weder an einer nationalen noch an einer vornehmlich am Europäischen sich orientierenden Natalitätspolitik als Grundbedingung der europäischen Existenz haben.

Wie auch immer, wir dürfen, wie gesagt, bei all dem schon aus Eigeninteresse die Vorgänge in der  übrigen Welt nicht außer acht lassen. So hat der G7-Gipfel in Kanada eines gezeigt: Der Führer der „freien Welt“ verabschiedet sich auf Raten von dieser Rolle und legt dafür außenpolitisch sein Augenmerk mehr auf den Pazifik-Raum, vor allem aber auf die innenpolitische Lage, denn da droht Gefahr.

So könnte die USA nach Meinung  von Ex-FED-Mann Ben Bernanke schon 2020 einen „Crash“ hinlegen. Vermutlich soll dann oder später der Krieg gegen den Terror oder auch der Aufmarsch gegen Russland hauptsächlich von der kulturell und militärisch bereits entkräfteten  Bundesrepublik Deutschland weiter geführt werden. Koste es, was es wolle, an Geld und an Menschenleben. Deutsche Politik ist ja darin, siehe Asylindustrie, schon geübt.

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Die letzten Tage von Europa?

Les derniers jours de l´Europe?

The last days of Europa?

 

Im Mai 2007 erschien bei St. Martin´s Press in New York das von mir bereits einmal erwähnte Buch „The Last days of Europe“ des gebürtigen Breslauers Walter Laqueuer, derselbe hatte sich nach seiner Emigration als Historiker und Publizist einen Namen gemacht. Seiner pessimistischen Europa-Prognose, dass Massenweinwanderung und  Kinderarmut unweigerlich zum Niedergang Europas führen müssen, kann der gesunde Menschenverstand kaum widersprechen. Zuletzt sind  Autoren wie der  Brite Douglas Murray oder der Franzose Michel Ofray  zu ähnlichen Schlussfolgerungen gekommen. Begonnen hatte Europas Niedergang allerdings längst früher  und hatte unter anderem wohl auch mit dem Hang des Kontinents zur  Selbstzerfleischung zu tun.

Doch bereits gut drei Jahrzehnte vor Laqueur  und ein halbes Jahrhundert nach Oswald Spengler schrieb ein weiterer Emigrant, Johannes Urzidil dieses: „Vielleicht gehöre ich einer Zeitphase an, die mit meinesgleichen zu Ende geht, der Phase, deren beste Geister an das Unverlierbare, das Bleibende, das Beständige glaubten…“ Könnte auch Goethe gesagt haben. In dem Umstand, dass Urzidil dem Literaturkreis um Kafka angehörte, ließe sich ein  symbolhafter Hinweis auf das vielen auf unergründliche Weise Bedrohliche von heute erkennen. Aber  wenn schon kein Weltenbrand, so wäre uns mit dem derzeit zur Verfügung stehendem politischen Personal nur eine „bescheidene“ (Laqueur), vielleicht sogar kafkaeske europäische Zukunft“ sicher.

Eigentlich ist ja von einem globalen Holocaust bis hin zum  Selbstmord der Menschheit so ziemlich alles schon denkbar, aber allein der  Migrationsdruck aus Afrika  ist zumindest für Europa schon eine Bedrohung zu viel. Als verhängnisvoll erweist sich, dass man besonders im Westen sich weiterhin so verhält wie die Passagiere der Titanic, die, allen Anzeichen zum Trotz,  bis zuletzt den Versicherungen der Schiffseigner glaubten, das Schiff sei unsinkbar. War es aber nicht, und nicht anders scheint es mit Europa. Und  während einzelne Politiker zur allgemeinen Beruhigung schöne Überschriften produzieren,  wird weiter die Erfüllung des Plansolls angestrebt: Die Marginalisierung des europäischen Menschen.

Aber im Ernst: ein neues Europa ohne Europäer bauen?  Ja doch, das Unglaubliche ist inzwischen vorstellbar geworden. Ob das Neue den Namen Europa dann noch verdienen würde? Fakt ist: Die Europäer gelten heute, wie die London Times schon vor bald zwei Jahrzehnten berichtete, als „eine aussterbende Art“. Nun möchte man doch meinen, da müssten doch  zumindest jene, die sich verbissen  für Minderheiten und bedrohte Arten einsetzen, längst Alarm schlagen. Tun sie weitgehend eben nicht, im Gegenteil, so als wären sie geisteskrank, registrieren  viele dieser Anti-Europäer  unseren Untergang, somit auch ihren eigenen,  sogar mit Genugtuung. Andererseits,  dass die westlichen Gesellschaften noch ganz gesund wären, kann man ja auch nicht gerade sagen. Ist denn nicht Bevölkerungsschwund ein Merkmal kranker Nationen und Zivilisationen, und seien diese auch noch so technologisch und militärisch hochgerüstet und mit Wohlstand gesegnet?

Und außer Orban steuert niemand dagegen? Tatsache ist: Eine in vielen Ländern improvisatorisch am Rande des Abgrunds tätige, einzig von Augenblicksinteressen bestimmte und von Geldmächten abhängige Politik , macht die von einer schweren Glaubenskrise gebeutelte europäische Zivilisation zu einem Auslaufmodell. Wir erleben also eine durch die Politik eingeleitete unheilvolle Entwicklung, die nur durch eine von Recht und Wahrheit geleitete neue gemeinsame europäische Anstrengung zu stoppen wäre. Doch dahin gehende Versuche vorerst Weniger versucht man  bereits mit  Zensur und Verbotsgesetzen im Keime zu ersticken. Was einiges über die moralische Verfassung „unserer“ Politiker sagt.

Das heißt, wir dürfen uns getrost  auf schwere Zeiten gefasst machen, und so manches größere Opfer wird dann wohl  zu erbringen sein. Und nicht vergessen: jetzt schon sollte in jeder Beziehung Vorsorge getroffen werden!  Dass richtig vorgesorgt und organisiert ein Widerstand gegen Knebelung, Willkür und Bevölkerungsaustausch nicht vergeblich sein muss,  kann man an vielen Beispielen der Vergangenheit ersehen. Auch wenn ein Befreiungskampf, wie jener der Südtiroler*, nicht selten über Jahrzehnte geführt werden muss.

Eines aber sollte klar sein: Die Epoche eines Goethe wird nicht wiederkehren, aber die geistigen und auch physischen Kräfte zur  Sicherung unseres Erbes und dessen Weiterentwicklung  auf ein neues Ziel hin, das nur europäisch sein kann, sollten eigentlich noch  vorhanden sein. Ob ihnen aber dazu  noch so viel Zeit gegönnt ist? Möge, in Abwandlung eines Gedankens des Malers Max Julius Wunderlich, das für viele bereits unerreichbar Scheinende die  Kraft der vorerst noch wenigen europäischen Widerstandskämpfer stählen!

Zum Thema

Zensur und Meinungsfreiheit https://www.kla.tv/_files/video.klagemauer.tv/rechtundunrecht_vid/rechtundunrecht_2018-05-23-dsgvoE28093t/01_rechtundunrecht_2018-05-23-dsgvoE28093t_480p.webm

Der Fall Robinson https://youtu.be/-X4kBX8IGC8

 

*Wichtiger  Hinweis: Auf meiner Blog-Startseite kann im schwarzen Balken (unter dem Bild) ein Beitrag  über die Dauerausstellung BAS – Opfer für die Freiheit  angeklickt werden. Die Ausstellung wurde vor allem auf Initiative des „Südtiroler Heimatbundes“ (SHB) ins Leben gerufen, einer von ehemaligen Freiheitskämpfern und politischen Häftlingen gegründeten Vereinigung, welche für die Selbstbestimmung Südtirols eintritt. Sie kämpften und produzierten keine Sprechblasen, wie viele Politiker heute.

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