Dirk Müller hat die Schnauze voll. Nicht nur er.

 

Dirk Müller a un museau plein. Non seulement celui-ci                                      Dirk Müller has a muzzle full. Not just him.

 

Gibt es heute noch einen normal empfindenden und bestens  informierten Menschen, dem nicht schon beim bloßen Gedanken an die Zustände in Staat und Gesellschaft und in der Welt überhaupt, an die dreisten Lügen und Betrügereien und die in sämtlichen Bereichen verursachten brandgefährlichen Verwerfungen die Galle hochkäme? Den einen oder anderen fällt es gewiss bereits schwer, nicht die Hoffnung aufzugeben, dass bei den dafür Verantwortlichen, gerade trafen sie sich bei Champagner und Kaviar in Rom, Weisheit und wahre Kultur noch obsiegen.

Dirk Müller, Börsenmakler, gehört zu jenen, die des  Unzumutbaren wegen gehörig empört sind. Es reicht ihm, ja, er hat regelrecht die Schnauze voll, aber er gibt deshalb noch  nicht auf, hoffentlich. Wenn heute vor aller Welt Dinge geschehen, die früher hinter den Kulissen gut aufgehoben waren, wenn mit der Migration ausufernde Kriminalität einzieht und die Justiz dabei oft auf einem Auge blind ist oder wenn Lügen rund um den Syrien-Krieg ausgebreitet werden und am Ende auch noch ein Dritter Weltkrieg droht, dann kann man Dirk Müllers Unmut nur zu gut verstehen.

https://youtu.be/gTzg929zRGc

Auch  Andreas Popp, Gründer der Wissensmanufaktur, gehört zu den zu recht Empörten. Er nimmt die im Hintergrund auf dem Geldsystem, den Medien und dem uneingeschränkten Eigentumsrecht  sich stützenden Machtzirkeln aufs Korn und warnt vor der  Entladung  einer real existierenden Spannung. Aber wie den alltäglichen Wahnsinn stoppen? Das Alte muss Neu werden, will heißen, Umänderung des Alten,  heißt sein Rezept dazu. In letzter Konsequenz sollten wir, wie er meint, wieder zu uns finden. Wahrscheinlich der steinigste Weg von allen.

http://www.wissensmanufaktur.net/nichtwaehlen

Dem neoliberalen Herrschaftssystem wie auch der Links-Rechts-Demagogie widmet sich Professor Rainer Mausfeld, der sich ebenfalls bereits einer getreuen Anhängerschar erfreuen darf. Einleuchtend  ist seine Feststellung, dass jede Veränderung erst einmal im Kopf beginnt. Wissen ist zwar der Schlüssel, das aber wissen die Herrschenden auch. Deshalb sind von deren Seite  Desinformation und Manipulation angesagt. Dem gilt es gegenzusteuern, das heißt, die Empörten sollten am Drücker bleiben, sprich: umfassend und faktengetreu weiter  informieren und aufklären. Wenn sie damit den Eliten Angst einjagen, so ist es ganz recht.

https://youtu.be/Rk6I9gXwack

Besonders  linksliberale Intellektuelle, die dem Wahn verfallen sind, nur sie verstünden die Demokratie oder die Relativität der Wahrheit, haben allen Grund sich zu ängstigen. Noch glauben sie, in einem Meer des auch von ihnen verschuldeten Chaos eine Insel der Toleranz zu sein. Diese Gewissheit verteidigen sie mit unnachgiebiger Strenge und einem Übermaß an Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit. So denken sie, die einzigen zu sein, die rassistische Vorurteile überwunden haben, tragen aber gerade durch ihren Toleranzübermut dazu bei, dass eben dieser „Rassismus“ eines Tages populär werden könnte.

Die Fiktion, alle Menschen seien gleich, ist ja einer der wesentlichen Gründe, warum die zielgerichtete Invasion außereuropäischer Ethnien und der Glaube, Gleichheit verleihe das Recht auf Staatsbürgertum, so gut vorankommen. Der demonstrative, nicht ganz uneigennützige  Einsatz bestimmter Politiker, Parteien und NGOs  für Asylanten aller Art führt irgendwann zu dem bitteren Ergebnis, daß zu viel Humanität dieselbe am Ende tötet und damit einem neuen Faschismus die Brücke baut. Das ist ein weiterer Grund um gegen den organisierten Wahnsinn dieser Tage aufzustehen.

Letzte Anmerkung:  Der klarsichtige englische Schriftsteller und Historiker H. G. Wells meinte 1902 in einem Vortrag in London:“Wir stehen am Anfang der größten Veränderung, welche Europa jemals erfahren hat.“ Da war es erst der Anfang, heute stehen wir mitten drinnen. Noch hätten wir die Möglichkeit, das Schlimmste zu verhindern. Wenn jedoch der politische Wille dazu fehlt, dann bleibt nur noch eines: umfassender Austausch der  politischen Eliten, bevor wir von ihnen gegen Fremde ausgetauscht und in ein erbärmliches Elend  gestoßen werden.

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Wir sollten uns neu erfinden

Nous devons nous réinventer                                                                                                   We should reinvent ourselves

 

Es  mag vielen wie ein Treppenwitz der Geschichte erscheinen, daß linke Spitzenpolitiker in Österreich und Restdeutschland den rechten holländischen „Wahlsiegern“ gratulieren. Beinahe wie Ertrinkende scheinen sie und andere sich an die „Niederlage“ Wilders, dessen politische Ansichten man nicht teilen muss,  zu klammern. Neben einer gewissen allgemeinen Ratlosigkeit – „der Geist ist aus der Flasche“ (Wilders) –  verweist deren Vorgehen in letzter Konsequenz auch auf gemeinsame Interessen. Und man könnte in deren überschäumenden Reaktionen auf die Wahlergebnisse durchaus auch eine  beginnende Wagenburgmentalität von Systemverteidigern erkennen wollen.

Die von der politischen und gesellschaftlichen Crème de la Crème eingenommene Haltung entspricht in etwa jener eines österreichischen Nachrichtenmagazins, dessen Chefredakteur unlängst dieselbe und das System selbst „bei aller Kritik“ für sinnvoll erachtet. Gemeint sind:  „europäische Integration, Internationalisierung, Offenheit gegenüber fremden Kulturen, Regeln des politischen Zusammenlebens“. An sich könnte man dem zustimmen, wüsste man nicht, was damit in Wirklichkeit gemeint ist: europäischer Bundesstaat, Herrschaft der Banken und Konzerne, Multikulturalismus und Politische Korrektheit.

Eigentlich stellte sich damit für oppositionelle Rechtspopulisten die Systemfrage, aber gerade diese scheint weder  in den Niederlanden  noch sonst wo konsequent und unmissverständlich gestellt zu werden. Was da tönt, klingt eher lauwarm-reformorientiert und nicht wirklich entschlossen nach gesellschaftspolitischer Generalüberholung. Liegt es vielleicht auch daran, daß man noch keine einheitliche, dem nationalen wie auch europäischen Anspruch gerecht werdende  Weltanschauung,  die  das Gute der Dauer und den Sinn für den Wechsel zugleich zulässt, sich erworben hat?

Sollte es denn nicht darum gehen, sich eine für viele grundlegend neue Sicht der Dinge anzueignen, welche die  abendländische Krise des Geistes und des Glaubens zu beenden vermöchte und die  im Stande wäre, der Markt- und Konsumkultur eine ethisch-moralische Infrastruktur eines neuen sozialen Miteinanders von Individuen, Volksgruppen und Völkern in und für Europa gegenüberzustellen? Ein linke und rechte Dogmen und historische Gräben überwindendes Konzept sozusagen.

Die Zeit drängt. Bis jetzt nehmen die rechtspopulistischen Parteien zwar eine nützliche Funktion ein, haben aber systembedingt ein Ablaufdatum als System-Alternative. Ja einige hindern sogar das Entstehen einer revolutionären nationalen Speerspitze, die den opportunistischen  Populismus-Vorstoß der Etablierten ins Leere laufen ließe. Ich wiederhole: Wilders und Co.  haben ihre Nützlichkeit, etwa  indem auch sie den Boden für eine Wiederkehr des Nationalen aufbereiten, aber durch Unterwerfungen verschiedenster Art  könnten  sie als vermeintliche nationale Alternative bald  überflüssig werden. Denn sehr schnell wird man, und einige sind schon kurz vor dem Ziel, zu einer ganz normalen Systempartei. Wenn man bei Pfründen und Privilegien einmal angekommen ist.

Wie es ja anders auch nicht sein könnte, wird doch in vielen Fällen mit der Bevorzugung politisch zwar ehrgeiziger, aber knetbarer oder erpressbarer rechter Galionsfiguren und nützlicher „Hiwis“ im Kleinformat ein Schritt in diese Richtung gesetzt. Nicht überraschenderweise sieht sich das System durch neue Köpfe und die  jüngsten Abwehrerfolge bei gleichzeitiger Annäherung seiner politischen Hilfstruppen an rechtspopulistische Forderungen vorübergehend wieder gestärkt und zuversichtlich. Was nun, also?  Wir sollten uns neu erfinden, meint die sympathische Kabarettistin Lisa Fitz. Da ist was dran. Aber, wie gesagt, die Zeit drängt.

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Eunuchen und Haremsdamen für Erdogan?

Eunuques et dames de harem pour Erdogan?                                                            Eunuchs an harem ladies for Erdogan?

 

Es sieht nach schlechtem Kabarett aus, ist es aber nicht: Das in Sachen Menschenrechte und Meinungsfreiheit sich selbst überschätzende Brüssel-Europa  liest Erdogan in eben diesen Angelegenheiten die Leviten. Dabei ist der  selbstherrliche Autokrat in Ankara ja bloß der Spiegel in dem Europas erbärmlicher geistig-moralischer  Zustand zum Ausdruck kommt. Europas Elend eben, und das ist mehr als nur der Zerfall gültiger Normen.

Das ganze Gezeter und Drohen Richtung Bosporus gehört daher nur zum auf öffentlicher Bühne  zelebrierten Polit-Spektakel (Wahlen vor der Tür), wohl wissend, daß man als lakaienhafter EU-Politiker beim mit zahlreichen Trümpfen (unter anderem:  Flüchtlings“business“ und strategische Partnerschaft mit Putin und Netanjahu) ausgestatteten  Türkenführer bestenfalls als  Eunuch oder Haremsdame reüssieren könnte.

Es mag ja viele Naive beeindrucken, wie da ein nicht wenig eitler Islamist von lendenschwachen „Ungläubigen“ an seine Pflichten gegenüber seinen Untertanen erinnert wird. Das Gelächter im Palast des neuen Sultans müßte eigentlich bis Berlin zu hören sein. Wäre es für EU-Verantwortliche und den Rest der gesellschaftlichen Elite nicht ein Anlaß, erst einmal über die wie  in Granit gemeißelten Pflichten Europas gegenüber sich selbst nachzudenken?

In diesem Zusammenhang sollte auch der Umstand nicht ganz außer acht gelassen werden, daß europäisches Bewußtsein sich einst, so zwischen 7. und 9. Jahrhundert, als Folge der islamischen Bedrohung und nicht durch ein gutmenschliches Zauberwort ausbildete. Die an  identitärer Schwindsucht leidende EU-Willkommensfraktion glaubt ja genau Letzteres.

Doch  nicht nur in der Türkei haben Emporkömmlinge längst  mitbekommen wie Millionen lebende Zeitbomben  beinahe  widerstandslos in ein kinderloses Europa  eingeschleust werden können. Verantwortungsbewußte Politik, mutige, ernst zu nehmende  Abwehr, Glaubensbegeisterung, Bejahung des Lebens als Gegenentwurf –  all das sucht man in Kerneuropa vergeblich. Zeitgenossen vermeinen deshalb bereits das Röcheln der westlichen  offenen Gesellschaft zu vernehmen.

Dem Ansturm der Hungrigen und Lebensbejahenden, den  Eroberungsgelüsten des Islam begegnet Brüssel und das Heer der entkernten Zeitgeistjünger in Staat und Gesellschaft mit der täglichen Proklamation ihrer leergedroschenen europäischen Werte. Gemeint sind jene Worthülsen die weder auf ein  angestammtes Glaubensfundament noch auf den Sinn für das Ganze hinweisen. Sehr wohl aber auf den Geisteszustand ihrer Vertreter, und diese scheinen zwar intelligent, aber gleichzeitig auch bescheuert.

Pharisäerhaftes Geteue und ein verantwortungsloses Sich-gehen-lassen in staatspolitischen und nationalen Belangen ist aber nichts anderes als der gewöhnliche Ausdruck eines Nihilismus, wie er in Zeiten ohne gemeinschaftliches Selbstbewußtsein üblich ist. Nietzsches Skepsis vor dem Gang der Menschheit scheint  in dem des heutigen Europäers à la Brüssel ihre Bestätigung zu finden.

Ehe wir nun darüber sinnieren, ob der letzte Akt der europäischen Tragödie bereits begonnen hat oder nicht, sollten wir uns, als Volk und Gesellschaft, schleunigst verstärkt dessen bewußt werden, daß das uns überlieferte Europa nicht nur einen Körper, sondern auch eine Seele hat, deren Hauptsitz mit Gewißheit nicht in Brüssel ist. Und auch nicht in Jerusalem oder Washington. Die Aufgabe einer neuen Politik wäre es, diese Tatsache allen Europäern bewußt zu machen, was zur Gesundung der europäischen Seele auch beitragen könnte.

Die weitverbreitete Ignoranz dessen, was zu den Erschütterungen und Zerstörungen unseres gemeinschaftlichen Lebens beiträgt,  verstärkt das Nicht-Fühlen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur, nenne man sie europäisch oder abendländisch. Gefördert noch dadurch, daß diese Kultur, die einst auf andere Kontinente übergriff, andere begeisterte,  von den europäischen Eliten in niederträchtiger Art und Weise madig gemacht und mit fremden Elementen zersetzt wird.

Daher sind sich ja  heute vor allem jüngere Europäer darin nicht sicher, daß ihre europäische Kultur, die deutsche, die französische, italienische usw.,  noch Synonym für menschlichen Wohlstand und Fortschritt sein könne. So sehr haben politische Fehlleistungen einerseits und andererseits aber auch das Eindringen US-amerikanischer Denkkategorien und Verhaltensweisen  zu Bewußtseinsverlust und fehlender Selbstsicherheit beigetragen.

Selbstverständlich wollen wir nicht übersehen, daß dem  einstigen Glanz Europas im allgemeinen auch dunkle Flecken anhaften. Wir werden aber mit unseren heutigen Problemen wohl nie fertig werden, wenn wir uns einer Fehleinschätzung hingeben oder schlechten Gewissens wegen uns weiter täglich Asche auf das Haupt streuen. Gerade angesichts der Herausforderungen kann ein solches Verhalten nur als selbstmörderisch bezeichnet werden.

Kriege führen und einzigartige Verbrechen begehen konnten andere auch, und einige üben sich darin heute noch. Daher wäre  es  zur Hebung des europäischen Selbstbewußtseins hoch an der Zeit, fern jeder beschränkten oder geschwätzigen Schwärmerei, die Taten und Errungenschaften der Vergangenheit nicht weiter auszublenden,  sie aber im Gegenteil verstärkt zu würdigen. Übrigens: mindestens 80 Prozent der Erfindungen können dem europäischen Genius zugeschrieben werden. Darauf dürfen wir Europäer doch stolz sein, oder?

So könnte ein gründlicheres Eintauchen in Europas  historischen und kulturellen Reichtum und dessen Anerkennung – bei gleichzeitiger Wertschätzung zeitgenössischer europäischer Errungenschaften –  vielleicht doch noch eine Dynamisierung des europäischen Geistes- und Kulturlebens und damit auch eine Renaissance Europas bewirken. Natürlich unter Hinwendung zum elementaren Sinn des Lebens und im Rahmen eines Bundes europäischer Völker und nicht unter einer fremdgesteuerten  Zentralgewalt.

Das aber bedürfte zu allererst der Einigkeit jener, die lauter und sich darüber im Klaren sind, daß Niedergang oder gar Untergang keine Menschenpflicht ist. Ob die vielen Klarsichtigen auch den Mut zum opferreichen Vorwärtsschreiten  und den nötigen vorurteilsfreien Sinn für das Ganze haben, ist eine andere Frage. Wenn nicht, könnten Europäer womöglich von einem Sultan oder Kalifen dereinst als Eunuchen und Haremsdamen in Dienst genommen werden. Wer weiß? Denn, wie schon Octavio Paz bemerkt haben will, sei die Geschichte ein Sack voll Überraschungen. Vor allem, wenn man es geschehen läßt.

Zum Thema

Untergang Europas https://youtu.be/otUhq87Rvm4

Türkei wohin? https://youtu.be/cCuosrpZ5X4

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Verschuldet & Vergesindelt

Endettement et racaille                                                                                                                  Indebtedness and riffraff

Ein Gastbeitrag von Wilmont Franta – Wutbürger in Wien

Contribution d´hôte d´un citoyen furieux                                                                                        Guest contribution of a fury citizen

Es ist wieder soweit: Ich kann nicht anders, ich muss wieder in die Tasten hauen. Heute behandle ich u.a. auch ein sensibles Thema. Ich muß daher verdammt aufpassen daß mich nicht die „Geheime“ holt. Sie holt ja bereits, so daß wir mit dem Wissen darüber möglichst in einer „Seid ja schön Gusch“-Haltung  verweilen sollen. Wir sollen also „guschen“*. Tun wir aber nicht. Zumindest einige von uns.

Also: Wir alle wissen, daß die staatlichen Verschuldungsgrade auch in Österreich nicht wieder rückführbar sind und auch mit oftmals alten Zinsbelastungen das Killerkapital noch fetter machen. Uns jedoch durch die Null-Zins- Politik und Teil-Inflation (staatliche Abgaben und Öl-Produkte teurer, sonstige Produkte meist billiger, was eher Deflation bedeutet)  um unser sauer Erspartes bringt. Ist aber auch schon ein alter Hut.

Übrigens, schon bemerkt? Je mehr der Staat uns „ausraubt“, desto mehr verschuldet ist er. Damit ist ein Wettrennen eingeleitet. Der Staat braucht immer mehr Geld seiner Schulden und Einmischungen wegen. Er  schröpft uns wie blöd und seine Schulden wachsen trotzdem ständig. Ist natürlich dann endend wollend, wenn wir Bürger (Bürgen) irgendwann ganz nackt dastehen.

Der offizielle Schuldenstand der Republik Österreich beträgt gerade mehr als 293 Milliarden Euro, was ca. (offiziellen) 87% des BIP entspricht. Und dies obwohl man vor wenigen Jahren auch die Erlöse der Prostitution und des Pfusches zum BIP hinzugeschätzt hat. Damit konnte man eine kleine Verschuldungssenkung dauerhaft darstellen. 1970 betrugen die reinen Bundesschulden noch ca. 15% am BIP. Der gewaltige Anstieg begann ca. um 1988 unter Finanzminister Lacina (trat zurück) und Kanzler  Vranitzky.

Jetzt läuft die Anstiegskurve fast schon logarithmisch. Auch die Verschuldungen der Wirtschaft und der Privaten sind exorbitant. Altersarmut ist daher vorprogrammiert. (siehe auch das Buch „Die Vorsorge-Lüge“, Untertitel „Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben“ Econ-Verlag). Lesenswert. Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland  werden hier beschrieben..

Ich will jetzt gar nicht auf sonstige Schieflagen eingehen. Der Platz würde nicht reichen. Zusammengefasst darf man aber feststellen: Alle gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereiche sind „Baustellen“. Alle Keller sind somit bis oben voll mit Leichen. Und laufend kommen welche hoch. Damit wir jedoch abgelenkt werden, füttert man uns z.B. in Wien mit dem Thema „Umbenennung des Heldenplatzes“ oder  mit der Betrugsanzeige betreff  Ankauf der Eurofighter. Ich bin kein Jurist, frage daher in Bezug auf Verfolgungsverjährung nach. Eine  Wahlkampf-Null-Nummer.

Wir alle durften bereits den „Bürgerkriegen“ in Frankreich oder  auch in Schweden zusehen. Eigentlich sind es keine  „Bürgerkriege“ herkömmlicher Art, sondern Kriege gegen autochthone Bürger in den einzelnen Ländern. Es sind „Eingebürgertenkriege“, will heißen Eingebürgerte, auch noch nicht Eingebürgerte, wie auch ihre religiösen Mitstreiter-Willkommensgäste und inländische Gutmenschen bekriegen  angestammte Gastgeber. Somit meist sogar ihre „Fütterer“, sprich den Steuerzahler, der das alles „heran-malochen“ muß. Geht`s noch ärger? Antwort: Ja, es geht. Da werden noch Zehnerpotenzen dazukommen.

Und jetzt komme ich zum Thema der Korrelation in Bezug auf diese Artikelüberschrift: „Verschuldet & Vergesindelt“, besser unter „Vergesindelung“ dargestellt, bleibe jedoch in Deckung, hat doch erst vor kurzem ein lieber und langjähriger Freund, selbst Dr.jur. und Notar i.P. fünf  Monate bedingte Haft in erster Instanz ausgefasst. Für so etwas sorgt in Österreich der Gummi-Paragraph 283, Verhetzung also. Eine mögliche Bestrafung oder Nichtbestrafung unterliegt hier einzig und alleine der „Freien Richterlichen Beweiswürdigung“.

Ursprünglich wurde dieses Verfahren gegen meinen Freund ja eingestellt, jedoch wieder „hervorgeholt“. Das schlimmste Wort in seiner  beanstandeten Veröffentlichung war „Zausel-Bart“. Im Vorfeld gab es sogar eine polizeiliche Vorladung zum Österreichischem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) , somit zur politischen Polizei, die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag. Generell leiden unter dem herrschenden Zeitgeist aber auch viele Polizisten, wie in Privatgesprächen zu bemerken ist. Ich denke, es wird die Zeit kommen, da könnten diese nicht nur informell voll hinter uns stehen.

Ein weiterer Aspekt: Schon aufgefallen, daß eine nicht zu übersehende Vergesindelung mit der Verschuldung korreliert? Je mehr  Sozialschmarotzer bei uns anwesend sind, umso mehr Schulden generieren wir. Muß so sein, da wir ja mit Inbrunst neben inländischem auch jede Menge fremdes Gesindel bis zum Geht-nicht-mehr „durchfüttern“. Grantige Wiener sagen: „Wir blasen ihnen den Puderzucker in den A…“. Übrigens, anzunehmender Weise „ad Infinitum“.

Vor wenigen Tagen durfte ich einem Vortrag von Frau Dr. Kneissl, Nahostexpertin,  im Hotel Marriott in Wien unter dem Titel „Warum uns der Nahe Osten immer näher rückt“ lauschen. Unter  anderem zeigte die bestens informierte Dame eine Zusammenstellung, die erkennen ließ, daß Österreich, gemessen an seiner Einwohnerzahl, die meisten Muslime aller europäischen Länder beherbergt.

Was sie nicht sagte, ist die Tatsache, daß  neben ausländischen Geheimdiensten hierzu auch das BVT  zu diesem Thema bereits gewisse Warnungen ausgesprochen hat. Nicht überraschend warnte auch die Israelitische Kultusgemeinde vor dem „Politischen Islam“, den die Vortragende umfänglich angesprochen hatte. Und dies alles, obwohl wir genau wissen, dass der Islam eine Friedensreligion ist. „Allahu akbar“.

*auf Wienerisch so viel wie: „Halt den Mund!“ oder „Sei ruhig“ usw.

Ing. Wilmont Franta, war bis zu seiner Pensionierung praktizierender Bauingenieur, ist Sicherheitspädagoge, Mediator, Sicherheitsfachkraft wie auch Krisenfachmann. Lebt in Wien. Er ist u.a. Fachmann zum Thema „Ökonomischer Selbstschutz“ und Waffenrecht. Als berechtigter und mehrfach ausgebildeter Waffenträger beschäftigt er sich auch mit Kriminalprävention, schreibt dazu und hält Vorträge. Seine E-Mail- Adresse lautet: w.franta@sicherheit-mediation.com

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Europa brennt! Und wir schauen zu?

L´Europe brûle! Et nous regardons?                                                                              Europe burns! And we watch?

 

Paris ist nicht mehr Paris, zitiert Donald Trump einen seiner Freunde. Wo jener recht hat, hat er recht. Als ich vor zwanzig Jahren in Paris ein Gespräch mit Jean Marie Le Pen führte, standen  brennende Autos und Straßenschlachten noch nicht auf der Tagesordnung. Heute, wo seine Tochter  das Präsidentenamt anpeilt, wird in der Stadt der  Liebe regelmäßig  gebrandschatzt und geplündert. Nicht nur durch Gewaltszenen  macht sich dieses Andere  bemerkbar, in einigen Straßenzügen und Wohngegenden auch schon folkloristisch-atmosphärisch. Paris,  jetzt als Leidensstadt,  befindet sich aber in guter Gesellschaft mit Brüssel, Malmö, Berlin, Duisburg, Wien, und einigen anderen Städten, deren leidgeprüfte  Bevölkerung von der Politik bloß mit verbalen Beruhigungspillen abgefertigt wird. Einigen Bürgern platzt aber dennoch  schon der Kragen.

So stört den  Bürgermeister von Wiener Neustadt in Niederösterreich, daß bereits 56,5 Prozent aller Schüler seiner Stadt nichtdeutscher Muttersprache sind. In Wien immerhin 50 Prozent, was sich auch in der Kriminalitätsrate niederschlägt. Parallel dazu wächst die terroristische Szene. Der sehr umtriebige österreichische Außen- und Integrationsminister möchte mit mehr Deutsch-, Werte und Orientierungskursen gegensteuern, auch an gemeinnützige Arbeit denkt er. Nicht nur Islamisten, auch gewöhnliche Vergewaltiger und Totschläger mit Migrationshintergrund werden davon wenig beeindruckt sein. Ein per Migration implantiertes inländerfeindliches populationsdynamisches Experiment, in dessen Schoß Gewalt und Chaos gedeihen, mit österreichischem „Wir schaffen es“ auf die Reihe kriegen? An der Integration gescheiterte Schweden werden das belächeln.

In dem nordischen Land beklagte sich, die veröffentlichte Meinung und politisch motivierte Vertuschungen ignorierend, Kommissar Peter Springare aus Örebro auf Facebook darüber, daß die Polizei bald zu 100 Prozent mit Migrantenkriminalität beschäftigt sei. Nicht nur dort.  Längst könnte ein vereinter europäischer Polizeichor dazu sein Klagelied anstimmen. Doch die für Gewalt und Chaos in Europa Verantwortlichen, voran Verhängnis Merkel, wollen – auch zur Freude einiger geistesgestörter Gutmenschen – ihre Invasionstrilogie aus Flucht, Immigration und Bevölkerungsaustausch verstärkt weiterführen. Will heißen:„more of  the same“! Zu den Spinnern gehören doch hoffentlich nicht die kürzlich ins Gerede gekommenen Richter des Europäischen Gerichtshofes. Obwohl diesbezüglich leise Zweifel erlaubt sein sollten.

So verlautet aus den Couloirs desPalais de la Cour de Justice“  in Luxemburg, in Zukunft solle  jeder Mensch egal wo, dem Folter oder erniedrigende Behandlung droht, das Recht haben, ein Visum für ein EU-Land seiner Wahl zu erhalten. Daß etwa in Schweden in den  letzten vierzig Jahren, also seit es Einwanderungsland ist, die Gewaltverbrechen um 300 Prozent gestiegen sind, scheint die hohen Richter anscheinend nicht zu beeindrucken. Auch die zwei Mitglieder des Hauses Rothschild und Herrn Soros sowie die Vertreter von Goldman Sachs und des Rockefeller Fonds nicht, die alle an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen hatten.                                                                                  Daß diese Konferenz  ausgerechnet in München stattfand, ist geradezu eine Groteske, wo doch im Falle eines Krieges zwischen Rußland und den USA Mitteleuropa, wie bereits 1952 vereinbart („Kronenzeitung“), als Kriegsschauplatz vorgesehen ist. Was allein den  nämlichen Gelddynastien  in London und New York hohe Gewinne bescheren würde.

Ja, es sieht schlecht aus mit unserer Sicherheit und damit auch mit unserer Zukunft. Für jeden klarsichtigen und vernünftigen Menschen ist es  nicht fünf vor, sondern bereits fünf nach Zwölf. Und das betrifft eben in besonderer Weise das durch die  massenhafte Aufnahme Fremder verursachte Chaos mit Aussicht auf mehr.                                                Das Haus Europa brennt, doch seine Politiker löschen nur stümperhaft  und, wie es scheint, nur ungern und ignorieren die Glutnester, die durch laxe Politik und offene Grenzen  immer wieder neu entfacht werden. Vor einer radikalen Lösung (z.B. Einwanderungsstop, kein Recht auf Familienzusammenführung, Begrenzung des Nicht-EU-Ausländeranteils usw.) schrecken sie zurück, preisen den von Kriminellen, Analphabeten und jede Menge Taugenichtse durchsetzten  Flüchtlingsstrom als eine Bereicherung und empfehlen ihren Wählern, Gewalt und Terror als unvermeidliches Schicksal anzunehmen. Ultimative Draufgabe: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ (Angela Merkel, antideutsche Ikone).

In der Tat, sie, die führenden EU-Politiker, schaffen den Nationalstaat ab und dazu auch gleich das Volk und beschimpfen den Widerstand  als Pack. Sie zerstören Europa im Namen desselben und schieben die Schuld ihren Kritikern in die Schuhe. Infam nenne ich dies. Daher  bin ich der Meinung, daß alle Politiker, die  aktiv den Austausch der Bevölkerung betreiben oder  keinen nennenswerten Widerstand dagegen unternehmen und/oder Vorbereitungen für einen  Angriffskrieg gegen Rußland treffen, eines Tages gnadenlos zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

*Einer Analyse von Ines Laufer  zufolge, sollen Einwanderer fünfmal krimineller sein als Einheimische; bei Gruppenvergewaltigung fast 20 Mal  (bei Facebook einzusehen) .

Zum Thema

Untergang schauen https://youtu.be/jXFhMBT-h2c

Merkel spinnt: https://youtu.be/qRBTRXTn-BU

Brüssel: Multikulti ist Schicksal http://videos2.focus.de/wochit2/2016/05/06/572c8a72e4b0a188ed297b45-1280x720_May_06_2016_12_23_35.MP4

Horror in Schweden https://youtu.be/0hqZry6Rg1Q

NGO als Schlepper https://youtu.be/TbIc1LZqIAw

 Krieg in Paris https://youtu.be/qWhnu6qKtwI                                      https://www.youtube.com/watch?v=OkK3OvvHzrY

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Nicht nur Björn Höcke hat etwas „vergeigt“

Non seulement Björn Höcke a raté quelque chose                                                   Not only Björn Höcke  messed up something

 

Die Zuchtmeister der politischen Korrektheit dürfen frohlocken. Wieder einmal ist es ihnen gelungen einen national gesinnten Patrioten in die Knie zu zwingen. Der gewiß unter Druck stehende Björn Höcke (AfD), der sicher kein Neo-Nazi ist, auch kein Hoch- und Landesverräter wie einige andere Politiker, hat sich nachträglich unnötigerweise entschuldigt. Druck hin oder her: „Freiheit ist das Recht, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.( George Orwell ).

Zu der  wenig erfreulichen Sache  fällt mir ein passendes altes deutsches Sprichwort ein: Fürchten und Zagen hat manchen geschlagen. Aber auch dieses sollte man wissen: Ehre und Gewinn schlafen nicht in demselben Bette. Nicht selten verliert man beides. Keineswegs möchte ich damit über jemanden den Stab brechen. Steht mir auch nicht zu. Wiewohl Höckes mea culpa unter den herrschenden  Umständen verständlich ist, politisch war es  ein Fehler.

In letzter Konsequenz  könnte jetzt der von ihm selbst befürchtete Umstand noch schlagend werden, daß die AfD  in der Tat die letzte Chance war, auf evolutionärem Weg noch eine grundlegende Änderung in Deutschland herbeiführen zu können. Dazu hätte vor allem der Wille der  Parteiführung gehört, geschlossen und entschlossen dem mit Lügen und Heuchelei verseuchten  Meinungsklima entgegen treten  zu wollen, anstatt, wie es den Anschein hat,  auf Ministerposten zu schielen.

Vergeigt hat also auch die Parteispitze  etwas, und das könnte schwerer wiegen als Höckes mißverständliche  Bemerkungen zur Erinnerungskultur. Womit sich die Frage  stellt, kann die AfD noch eine Alternative sein? Schadenfreude wäre dennoch unangebracht. Alle  jene aber die weder wie rechte Hornochsen jetzt blind drauflos stürmen möchten, noch weiter den institutionalisierten Canossagang als Staatsräson akzeptieren wollen, müßten endlich erkennen: es gibt eine Lücke, die  eine nationalrevolutionäre Bewegung füllen könnte.

Ich  bleibe dabei: ohne revolutionäre Erneuerungskraft wird weder  dieses Deutschland noch das restliche Europa dem weiteren Niedergang noch etwas entgegensetzen können. Jede andere Annahme wäre  illusorisch und gefährlich. Der angeschlagene Selbstbehauptungswille besonders des bald geschichts- und gesichtslosen Deutschen hat einen Tiefpunkt erreicht, der zu äußerster Besorgnis Anlaß gibt. Wegschauen ist kein Mittel der Wahl.

Daß eine unheilvolle  Entwicklung absichtlich gefördert wird, dafür gibt es genügend Indizien. Frau Merkels Politik ist ja nur die Spitze eines Eisberges, der  nicht nur dem deutschen Volk zum Verhängnis werden könnte. An „Germany must perish“* erinnernde, nicht zu unterschätzende  antideutsche politische Initiativen, die zugleich antieuropäische sind,  unterstützen parallel dazu die Bemühungen, Überliefertes und gemeinschaftlich Bindendes  auszuradieren.

Dazu gehören, neben anderen, so harmlos scheinende Umbennenungsfeldzüge gegen die altehrwürdige Ernst Moritz Arndt-Universität in Greifswald  oder  auch die  Attacke eines österreichischen Ignoranten im Ministeramt gegen den Heldenplatz in Wien. Tabula rasa auch sonst in der Geschichte, ausgenommen jene 12 bzw. sieben Jahre.  Die leeren Seiten  können ja dann  mit den „Heldentaten“  der  Schlägerbanden mit Migrationshintergrund gefüllt werden.

Gegen Gesinnungstrotteleien und ganz allgemein gegen eine verhängnisvolle Entwicklung anzukämpfen scheint nun zwar auch ein Anliegen Höckes zu sein. Jetzt  aber hat der  AfD-Rebell mit seinem Einknicken zu unpassender Zeit erneut etwas „vergeigt“. Deutschland scheint damit einen weiteren Hoffnungsträger bereits in der Etappe verloren zu haben. Wenn noch dazu keine klare  Abgrenzung zu jenen erfolgt, die unkritisch der NS-Ideologie huldigen und auch nicht zu  jenen, die sich  nicht genug krümmen können, dann ist politische Panne angesagt.

Nun sterben Alternativen  zum Glück ja nicht aus. Nachdem alle etablierten Parteien, und die AfD möchte dazu gehören, bloß den allgemeinen Niedergang verwalten, also die Insolvenzverschleppung eines morschen Systems betreiben, sollte dies ein Ansporn zu einem mutigen Aufbruch in Richtung einer auf religiös-sittlichem Fundament beruhenden neuen Ordnung sein, in der die Regierenden keine im Gegensatz zu den Regierten stehenden Interessen mehr haben. Wer die Lage richtig einschätzt, muß sich daher aufgerufen fühlen, Neues zu wagen. Nach dem Motto: National ist revolutionär, Tradition ist Fortschritt!

*Publikation von Theodore Kaufman, 1941

Zum Thema

AfD-Kritik  https://youtu.be/cCyxP6dvZZw

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Wohin, meine lieben Deutschen?

Où alors, mes chers allemands?                                                                                          So where, my dear German ones

In der römischen Welt, schreibt Montesquieu, waren die Freien bis zum äußersten frei, und die Sklaven bis zum äußersten Sklave. Im Unterschied zu heute, wußten jedoch die römischen Sklaven, daß sie Sklaven sind. Die beauftragten  Sklaventreiber von heute haben es nämlich verstanden, rund um die ihnen Anvertrauten eine Scheinwelt aufzubauen, in der es genügt, den Bauch voll zu kriegen und die Moral außen vor zu lassen. Willkommen in der Traumrepublik! Aus dieser kann vermutlich kein Spartakus erwachsen, denn, wie schon Marie von Ebner-Eschenbach bemerkte, es seien die glücklichen Sklaven die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Damit sind wir bei Deutschland  oder dem, was davon übrig geblieben ist. Der „Schrumpfgermane“ hat sich  mittlerweile so an sein Sklavendasein gewöhnt, daß er die Freiheit gar nicht mehr vermißt und jeden, der für sie eine Lanze brechen möchte bekämpft oder von staatlicher Seite bekämpfen läßt. Die Steine zwischen denen der Deutsche seit 1945 gemahlen wird, nützen sich zwar schon ab, könnten aber doch noch dem WKII-Kriegsziel seiner heuchlerischen „Freunde“ weiter dienlich sein. So frage ich mich mit den Worten von General Uhle-Wettler: „Ist also Deutschland nicht mehr zu retten? Sind die Deutschen müde geworden und ergeben sie sich widerstandslos ihrem Schicksal?“

 In der Tat, beinahe scheint es so. Die politischen Schattenspiele vorgetäuschter Gegenwartsbewältigung verdrängen ja  alle Warnungen und Ratschläge der Sehenden. Lieber hört man denn auch zum hundertsten Male aus Politikermund, man wolle doch das (auf Täuschung und Sand) aufgebaute „Wertefundament“ verteidigen. Außerdem, sagt der neu angelobte Diener seiner Herren,  ist denn nicht Deutschland „ein Anker der Hoffnung für die Welt“? Hurra! Mit dem Ergebnis einer wachsenden Verlorenheit des Deutschen in einer ihm zunehmend fremder und unsicherer werdenden Umgebung, reichlich bevölkert von kriminellen Scheinasylanten, Geistesgestörten und Zynikern.

Wenn ich alles recht bedenke, dann spielen die Deutschen dieser Tage eine doch recht eigenartige Rolle in der Weltgeschichte. Das Ausland könnte sie bereits so sehen: Da sitzen sie wie Affen um ein Feuer im Wald, wissen aber nicht, es mit neuem Holz zu nähren. Der entwurzelte Deutsche, so denken sie jenseits der ungesicherten Grenze weiter, bestimmt sich eigenartigerweise dadurch, daß er nicht mehr organisch existieren will. Er ist außerstande das Wirkliche in sich selbst zu erfahren, von dem er abgesondert zu leben scheint. Aus reiner Lebensbegierde und Blindheit merkt er  nicht, wie er die Grundlagen seines Daseins zerstört.                                                                                                                           Ich meinerseits befürchte, wenn der Deutsche  nicht umdenkt, wird er sich eines Tages auf „erzwungene Wanderschaft“ (Copyright Weizsäcker) begeben müssen. Wohin?

Zum Thema

Ende der Deutschen https://youtu.be/wjB87jl89dA

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