Asylzirkus gastiert in der Wiener Votivkirche

Menschen mit gesundem Menschenverstand müßten eigentlich angesichts der organisierten Asylverhöhnung in der Wiener Votivkirche zutiefst empört sein. So wird das Recht auf Asyl ad absurdum geführt und der Beliebigkeit preisgegeben. Zum Schaden auch von Flüchtlingen, die den Namen verdienen.                                                                               Eine Schande jedenfalls für einen so genannten Rechtsstaat, der nach Befinden eines linken Verfassungsrechtlers ja eigentlich keiner ist. Typisch dies alles auch für eine im Hintergrund von Opportunismus und Feigheit angeführte Spitzenpolitiker-Riege in Bund und Land. Einer dieser gewichtigen Herren ließ erst die Stimmung im Volk erkunden, ehe er sich aus der sicheren Deckung seiner Burg wagte.

Typisch für den Umgang mit der Asylfrage waren bzw.  sind auch die Wortmeldungen der berüchtigten Gutmenschen-Schickeria von selbsternannten Antifaschisten  bis hin zu sich vordrängende liberale oder grüne  Moralapostel. Letztere müssen ja immer wieder irgendwie auffallen, um wahrgenommen zu werden.                                                                     Verständlich hingegen die Aussage eines kurdischstämmigen Türken mit grünem Mandat, der die Besetzung der Kirche ausdrücklich begrüßte. „Diese Menschen erzählen keine Lügen“, so der Ex-Migrant mit österreichischem Paß. Woher weiß er das übrigens? Aber selbst wenn es stimmt, was berechtigt diese von politischen Desperados aufgewiegelten Asylanten, mehr zu fordern als ihnen zusteht?

Ein besonderes Exemplar eines guten Menschen, seines Zeichens Anwalt, prangert an, daß wir (Inländer) aus der Überzeugung, Österreich sei das Land der Österreicher, andere damit ausgrenzen würden und jeden, der sich nicht fügt einsperren, fesseln oder abschieben. Ist bei dem Mann noch alles dicht?.                                                                        Daß nicht alle Welt zu uns kommen könne, sei leider Allgemeinplatz, meint derselbe Kauz. Und  dann fragt er noch, ob diese Einstellung auch richtig sei, und wenn ja, wie lange noch. Wie hat der  Klugscheißer bloß sein Doktorat geschafft? Um Asylwerber (auf Regimentskosten?) zu vertreten, wird seine Allgemeinbildung aber gerade reichen.

Menschenrechte stünden nicht zur Disposition, meinte forsch auch der Sprecher einer auf einem Auge blinden NGO. Und ein weiterer Sprecher der Asylantenlobby behauptete: Diese Menschen hätten ein Recht auf Arbeit und eine ordentliche Unterkunft. Richtig, aber nicht in Österreich, denn es gibt für Nichtösterreicher kein Menschenrecht auf Arbeit in Österreich. Auch nicht auf eine komfortable Unterkunft.                                                   Nebenbei bemerkt, müßte nicht die universelle Menschenrechtslehre einmal hinterfragt werden? Auf welchem bebensicheren  universellen Fundament steht sie denn eigentlich? Und, nicht zuletzt, wann reden wir endlich einmal über mehr Menschenpflichten?

Ach ja, da wird es gleich spannend. Denn, heißt es der Einwanderer möge sich anpassen, Deutsch lernen usw., so wird gleich aufgejault. Desgleichen, wenn jetzt von ihnen, den Migranten, auch noch Leistung erwartet wird. So viel Druck sei paternalistisch, undemokratisch, menschenunwürdig, wird moniert. Und unwürdig. Aha!                          Wie viel Würde hat ein Mensch, der, egal ob Moslem oder nicht,  eine Kirche besetzt und in einer stillen Ecke seine übelriechende kleine Notdurft verrichtet? Oder  sonstwie das großzügige Gastrecht mißbraucht?                                                                                 Menschenwürde – welch großes Wort! Wer oder was verleiht diese? Und sind wirklich alle Menschen zu jeder Zeit gleich würdig?

Aber  noch ehe sich unsere Votivkirche-„Flüchtlinge“ ihrer Pflichten gegenüber dem Gastland entsonnen haben, sind ihnen schon eine Menge nützlicher Dinge eingefallen: So fordern sie: A.) Grundversorgung für alle Asylwerber: B.) Freie Wahl des Aufenthaltsorts; C.) Zugang zu Arbeitsmarkt, Bildungseinrichtungen und Sozialversicherung; D.)Stopp aller Abschiebungen; E.) Überprüfung alle Negativbescheide; F.)Anerkennung des wirtschaftlichen Fluchtmotivs.                                                                                                       Man stelle sich einmal vor, was nur bei einer derartigen Erweiterung des Fluchtmotivs sich an unseren Grenzen abspielen würde.

Es wird aber noch lustiger rund bunter, wenn man sich die Forderungen von Vertretern der Asylantenlobby zu Gemüte führt.  Diese lauten:                                                                     1.) Alle Dolmetscher sind durch neue zu ersetzen; 2.) Keine Gebühren im Falle eines negativen Bescheides; 3.) Alle Abschiebungen müssen gestoppt werden. 4.) Mehr Ärzte; 5.) Keine Überstellungen in Orte mit schlechter Infrastruktur; 6.) Deutsch- und Berufsvorbereitungskurse im Flüchtlingslager; 7.) Kinder von Flüchtlingen müssen in reguläre lokale Schulen mit einheimischen Schülern gehen können; 8.) Essen muß gesünder und nahrhafter sein; 9.) Bekleidung für alle Jahreszeiten; 10.) Bessere Arbeitsbedingungen im Lager; 11.) Gratisfahrt mit Öffis um Land und Leute kennenzulernen; 12.) Mehr als die bisherigen 40 Euro Taschengeld pro Tag; 13.) je einen Damen- und Herrenfriseur; 14.) Diverse Sanitärartikel: 15.) Internetzugang  und Satelitten-TV-Empfang. Und natürlich Bewegungsfreiheit für alle, wie es heißt.

Ich überlasse es meinen Blog-Besuchern, diese Forderungen zu bewerten und zu kommentieren, glaube aber anmerken zu müssen, daß ich zwar Mißstände jedweder Art im Asylwesen ablehne und ganz allgemein einen ordentlichen und respektvollen Umgang mit Asylwerbern durchaus erwarte, solange diese sich anständig benehmen und die Sitten und Gesetze ihres Gastlandes respektieren. Für Aktionen der beschriebenen Art aber habe ich kein Verständnis.                                                                                                                         Ich erwarte darüberhinaus eine rasche Abschiebung der Kirchenbesetzer und ein Aufenthaltsverbot für ihre ausländischen Betreuer sowie, vor einer Neuordnung des Asylwesens nach einer Generalinventur desselben, einen allgemeinen Aufnahmestopp. Wird natürlich nicht passieren.

Eines scheint aber sicher: Wie immer das gegenwärtige Tauziehen zwischen Asylanten und Behörden ausgehen mag, spätestens nach der nächsten Nationalratswahl wird ein Großteil der Forderungen still und leise von der Politik ohnehin bereits erfüllt worden sein und weitere vorwiegend Scheinasylantenströme werden die Grenzen überfluten dürfen.      Denn nichts fürchten ihrem Volk nicht mehr verantwortliche Politiker so sehr als den langen Zeigefinger der  internationalen Verursacher bzw. Profiteure und Drahtzieher der großen Migrationsströme, die mit den für sie unbequemen souveränen Völkern gewiß noch viel vorhaben.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Asylzirkus gastiert in der Wiener Votivkirche

  1. Pingback: Asylzirkus gastiert in der Wiener Votivkirche « Sache des Volkes

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s