Ein Jahrhundert US-Imperialismus in Europa – Es reicht!

Un siècle US-Imperialisme américaine en europe –  il suffit!                                  A century US-Imperialism in europe –  it´s enough!

Wenn wir uns heute mehr denn je an politische und ökonomische Entscheidungen und Entwicklungen ausgeliefert sehen, dann möchten die meisten unter uns es anscheinend so hinnehmen wie es ist, da, wie sie vielleicht meinen, man darauf ohnehin keinen Einfluss habe. Und wie es so ist, scheinen die meisten dann auch gar nicht wissen zu wollen, was die Gründe für  unsere heutige wenig erfreuliche Lage sind. Denn das hieße ja, womöglich aktiv zu werden.

Die Tatsache, dass man an dieser  Lage sehr wohl etwas ändern könnte (schließlich stehen Menschen nicht nur hinter Entscheidungen, sondern wir Menschen können auch miteinander denken und handeln)  wird somit  nicht selten aus Bequemlichkeit, aber ebenso aus Feigheit ausgeblendet. Womit mit so einem Verhalten eine Ursachenerforschung logischerweise vom Tisch ist. Aber genau diese  sollte ja anstatt ständiger Symptom-Bekämpfung, die nur unsere bedrohte Lage als Europäer und unser nationales Elend  verlängeren, Priorität haben. Lehrt uns das nicht die Geschichte?

Aus dieser lernt man ja nur dann nichts, wenn man auf sie  nicht hört oder sie  nur selektiv wahrnimmt bzw. wahrnehmen will. Es lohnt sich aber doch zurück zu schauen.  Hermann Hesse  erwähnte es einmal, und ich hatte es hier schon einmal angeführt: Die alten Chinesen hatten die Gewohnheit, ein  bedeutendes öffentliches Ereignis, etwa eine militärische Niederlage oder eine schwere  ökonomische Krise, offiziell um 25 Jahre zurück zu datieren. Keineswegs aus Spaß natürlich.

Man war, um  es hier zu wiederholen, der Meinung, ein aktuelles Ereignis besser verstehen und seine Wurzeln erkennen zu können, wenn man ein Vierteljahrhundert zurückschaue. Denn ungefähr solange brauche es, bis gute oder böse Ursachen oder Sitten sich äußerlich widerspiegelten, hieß es damals. So weit, so gut, aber es  scheint mir einen weiterführenden Versuch wert. Will heißen, etappenweise immer wieder 25-Jahre zurück, bis zu einer der  primären Ursachen der heutigen Lage von Nation und Europa.

Wenn wir die letzten 25 Jahre zurückschauen, dann finden wir in der Tat einen herausragenden Anknüpfungspunkt : 1992 war das Jahr als  der Sieg der vom Westen unterstützten Mudschaheddin in Afghanistan sehr schnell zum Aufstieg der anfänglich von den USA hofierten Taliban und in der  weiteren Folge zum 11. September 2001 führte. Der höchstwahrscheinliche „Inside-Job“ diente  dann als Vorwand für den bis heute andauernden Krieg gegen den Terror, der seinerseits noch mehr Terror und Kriege  und damit eine Flut an Flüchtlingen und Migranten, vor allem auch eine vermehrte globale Überwachung mit sich brachte. Aber gehen wir weiter zurück.

1967/68, also 25 Jahre vor den verrückten Taliban, begann das Wüten ebenso verrückt scheinender  Wertezerstörer und Denkmalstürmer, von denen viele, inzwischen angepasst und das  einstige Feindbild  lobend, sich wie die Maden im Speck  in Gesellschaft und staatlichen Institutionen bequem gemacht haben. Mit einst vom Osten unterstützten  kulturmarxistischen Vorstellungen und von der westlichen Elite  bevorzugten  linksliberalen Wahnideen,  können sie als unverzichtbare nützliche Idioten  eines weiter führenden Umerziehungs- und Gesellschaftsveränderungsunternehmens gesehen werden. Und damit werden wir heute von  politisch korrektem Gesinnungsterror und islamistischem Terror in die Zange genommen. Wem zum Vorteil?

Eine weitere gut 25-jährige Etappe zurück, hatte  Hitler die Schnapsidee, der USA den Krieg, zu erklären, was die  USA am selben Tag in gleicher Weise beantworteten. Ab 1942 begann sie denn auch an der Seite der  Anti-Hitler-Koalition zu kämpfen. Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Nachkriegsabsichten der USA zumindest in groben Zügen Konturen an: politische Kontrolle Europas sowie Eroberung dessen Marktes, Kleinhaltung Deutschlands und, im Rahmen der Umerziehung, Ausschaltung des für Deutschlands Größe sehr  maßgeblich verantwortlichen  preußischen Ethos zu Gunsten einer Sklavenmentalität.

Nun liegt zwar, von Hitlers katastrophaler Politik einmal abgesehen,  die vielleicht alles entscheidende Ursache für Nachkriegsdeutschlands Elend und Europas Schwäche offen im Geschichtsbuch auf, doch wird sie der Öffentlichkeit bewusst erschwert zugänglich gemacht. Dabei brauchte man nur  weitere 25 Jahre zurück zu gehen: 1917 kam es nicht nur zur Februar-Revolution in Russland, die im selben Jahr zu der von anglo-amerikanischen Bankiers finanzierten Oktoberrevolution führte. Jedoch, und damit entscheidend für das weitere Schicksal Europas, traten  im April desselben Jahres die USA,  mit der anglo-amerikanischen Finanzelite im Rücken, in den Krieg gegen Deutschland, Österreich-Ungarn und ihre Verbündeten ein, womit diese eigentlich alle Hoffnungen auf einen Endsieg fahrenlassen konnten.

Ermöglicht wurde diese US-Intervention sehr maßgeblich durch  Englands opportunistisches Nachgeben gegenüber derselben  Geld-Elite, die einen zionistischen Staat, sprich: eine Quelle permanenter Konflikte,  im Nahen Osten forderte und Dokumenten zufolge dafür Waffen und den Kriegseintritt der USA zusagte.  Ein damals sich abzeichnender Waffenstillstand auf dem europäischen Schlachtfeld wurde dadurch verhindert, nicht aber zusätzliche Millionen Tote

Nach WK I-Kriegsende hatte es Washington dann geschehen lassen, dass das Deutsche Reich und Österreich in Versailles bzw. in St. Germain bei den Friedensverhandlungen schwer gedemütigt, entrechtet  und ausgeraubt werden konnten, was schließlich zum Aufstieg Hitlers und zu dem bereits 1917 angekündigten, allen Revanchisten willkommenen „Finis Germaniae“ führte. Spätestens da sollte klar sein, dass  nicht Zufall und Laune die Welt regieren und unsere heutige Situation mit jedem der hier erwähnten Ereignisse auf die eine oder andere Weise etwas zu tun hat, diese direkt und/oder indirekt auf unsere Gesellschaften einwirken.

Die USA, 1945 noch dazu begünstigt durch Tonnen deutscher Vermögenswerte (Patente usw.) und ein durch Krieg und Teilung geschwächtes Europa, stieg jedenfalls nicht zufällig zur Supermacht auf. „Uncle Sam“ konnte selbstbewusst und ungehindert  seinen Fuß  nachhaltiger und dauerhaft auf europäisches Territorium setzen, wo er, seines sowjetischen Gegenübers einmal entledigt, bis heute steht und für seine Verbrechen und Zerstörungen seither seine Vasallen zur Kasse bittet. Wobei diese auch noch in größere Kriegsabenteuer, gar einen Weltkrieg, hineingezogen werden könnten. Inzwischen ist ja  schließlich Donald Trump in der Washingtoner Realität angekommen und schießt erst einmal aus der Hüfte.

Wer sich spätestens jetzt vor dem US- Imperium fürchtet, der tut es einerseits zwar zu recht, hat aber andererseits damit demselben bereits zu viel  Macht über sich eingeräumt. Man bedenke dabei, dass man oft schwächer ist, wenn man sich auf einen anderen stützt, als wenn man sich auf sich selbst verlässt. So stellt sich die Frage: Muss dieses von Finanzoligarchen und Sozialdarwinisten geführte Imperium, das seit hundert Jahren in Europa interveniert, erst zusammenbrechen, damit  ein selbstbestimmtes, freies Europa freier Nationen, befreit auch von Geschichtsschlacken und US-Lakaien in Staat und Gesellschaft, in der Politik und in den Medien, auferstehen kann?

Ein Jahrhundert der sichtbaren wie auch der verdeckten Besetzung großer Teile Europas, der  seit WK II-Ende laufenden Indoktrination und Umerziehung, der ökonomischen und währungspolitischen  Beherrschung, sollte eigentlich genug sein. Kurz gesagt: es reicht! Wenn von der Hegemonialmacht abhängige Politiker und Journalisten zwecks Ablenkung von der Realität  fordern, man solle, von speziellen Geschichts-Empfehlungen abgesehen,  nur nach vorne schauen, so ist das zwar politisch korrekt. Wer aber aus Opportunismus oder falscher Rücksichtnahme den klaren Blick zurück scheut, wem Auschwitz den nötigen Durchblick verwehrt und wer alles widerstandslos geschehen lässt, der ist von der Geschichte dazu verdammt, mit Krieg und Terror „Made in USA“ bis auf weiteres  leben zu müssen. Eben auch in Europa.

Eine Anmerkung aus aktuellem Anlass

Assad, sicher moralisch nicht schlechter und auch nicht besser als so mancher Verbündete der USA im Nahen und Mittleren Osten, wird derzeit wegen eines Giftgaseinsatzes durch alle gleichgeschalteten Medien geprügelt, obwohl kein Beweis präsentiert wurde. Daher lohnt es sich auch einmal nur fünf Jahre zurück zu schauen: Laut Recherchen des US-Journalisten und Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh ist die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich für eine Geheimoperation im Jahr 2012, in welcher Sarin aus libyschen Giftgas-Beständen mit Hilfe der CIA nach Syrien geschmuggelt und dort von islamistischen Rebellen eingesetzt wurde. Der Giftgasanschlag wurde später der al Assad-Regierung in die Schuhe geschoben und sollte als Vorwand für eine Militär-Intervention der USA dienen. Also ziehen die USA und ihre Verbündeten immer wieder das ewig gleiche Spiel auf. Erst „false flag“  produzieren, dann los schlagen. Aber ich denke, die Welt durchschaut schön langsam dieses dreckige Spiel und auch die Auftragsschreiberei der  Journaille.

Zum Thema

Weltpolitik der USA https://youtu.be/06AyfUlWaXI

Krieg in Europa https://youtu.be/0wrx0RlIJPQ

Finanzfaschismus https://youtu.be/wpPadjBMjF4

Alphajournalisten https://youtu.be/OeJoo1F6vY8

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Rechtspopulisten: Ende der Fahnenstange?

Populistes de droite: Fin du mâte de drapeau?                                                        Right wing populists: End of the flagstaff?

 

Wenn die Welt noch zu retten sei, so werde  sie von den Amateuren gerettet werden, denn die Spezialisten seien mehr als alle anderen verantwortlich für die desolate Lage, in der wir uns befänden, meinte einst der Altösterreicher Erwin Chargaff. Schaut man sich heute das politische Personal rundum an, dann muss man ja unwillkürlich zu dem Schluss kommen, jetzt müssten Amateure ran. Ein Spatz im Dorf handelt jedenfalls verantwortungsvoller als Frau Merkel im Staate.

Aber kaum in den Startlöchern oder knapp vor dem Ziel, beginnen auch schon „Rechtspopulisten“ viele ihrer Anhänger zu enttäuschen. Und je weiter  manche dieser Hoffnungsträger  vorwärtsstürmen, desto ähnlicher werden sie den Etablierten, reden unter Ihresgleichen aneinander vorbei, ignorieren die Kunst des Disputierens und wissen die  Machtmechanismen hauptsächlich zum persönlichen Vorteil zu nützen. Vom vorausgeschriebenen Erfolg geblendet, geht bei einigen das Ego mächtig durch.

Aus diesem Grunde scheint vielen auch die Alternative für Deutschland  nicht mehr ganz im rechten Lot  zu sein. Was anderes als ihr Ego hat die bald fünffache Mutter Frauke Petry bloß dazu getrieben, einen Parteifreund vor aller Welt zu desavouieren? Und jetzt eine Rücktrittsdrohung, was wie eine Flucht aus der Verantwortung wirkt. Damit wäre eine kalte Dusche bei den nächsten Wahlen denkbar.  Auch wer die Fabeln Aesops nicht kennt, weiß, dass die Zunge nicht nur das Beste auf der Welt sein muß und ein gesprochenes Wort nicht zurück geholt werden kann.

Die unermesslich große Arbeit, die einer politischen Alternative zum etablierten System aufgetragen ist, verbietet jeden von Eitelkeiten oder parteifremden Interessen diktierten Kleinkrieg. Vertrauen ist oft schneller verspielt als errungen, und im Handumdrehen könnten immer mehr enttäuschte  Anhänger in das Lager des propagandistisch besser ausgestatteten Gegners überlaufen, der  – wie in Österreich – inzwischen eine Erfolgsformel der unliebsamen Konkurrenz mit Gewinn als seine eigene Erfindung auszugeben weiß.

Das mag aus Sicht des blauen „Originals“ bedauerlich, ja sogar desaströs  sein, wirkt aber nur dann nachhaltig schädigend, wenn man andere Schwächen der Herrschenden vernachlässigt oder ignoriert und keinen Plan B hat. Dazu kommt, dass HC Strache psychisch und auch sonst gesundheitlich schwer angeschlagen wirkt, vom Kanzleramt weiter denn je entfernt ist und sein interner Rivale Hofer  bereits schwerwiegende moralisch-politische Fehler begangen hat. Darüber helfen weder prahlerische Worte noch das Beschwören patriotischer Werte hinweg.

Der derzeitige Stand der Dinge ist aus Sicht all jener die in deutschen Landen  an eine „nationale“ Wende  glauben sicher betrüblich.  Und es könnte sich atmosphärisch sogar noch zum Schlechteren wenden, sollte Marine Le Pen, ähnlich wie Wilders in Holland, an ihrem Ehrgeiz und falschen Beratern scheitern. Nebenbei bemerkt hat auch Madam zuletzt einen schweren Fehler begangen, indem sie in einem Interview ihre von vielen Parteifreunden geschätzte Nichte, Marion Maréchal Le Pen, ein politisches Ausnahmetalent,  mit Eigenschaften wie „“starr“ (weil nicht genug biegsam?) und „unerfahren“ (aha, noch kein altes Polit-Schlachtross) abqualifizierte. Das ist ein „No-go“, menschlich wie politisch gesehen.

Eine Partei sollte nicht nach  ihrer messbaren Größe, sondern nach dem Charakter ihrer Führung beurteilt werden. Könnte  also der  rechtspopulistische Aufbruch  am Ende nicht nur aus politisch-strategischen Gründen sondern auch aus Mangel an Klugheit der Führenden  in einer Sachgasse enden? Nicht unbedingt,  wenn charakterstarke Kräfte an die Spitze gelangen, die ganz selbstverständlich die großartige Aufgabe in ihrer ganzheitlichen Bedeutung erkennen und verinnerlichen. Sie könnten  jenseits alter Schablonen und gegen den globalistischen Zeitgeist der nationalen Idee wieder zum Durchbruch verhelfen. Wenn sie aber dazu nicht in der Lage sind, wird es sich gegen sie vollziehen und eine nationale Renaissance erschweren.

Zum Thema

Petry-Rückzug: https://youtu.be/i5WYfaP8Lyk

Marion Maréchal Le Pen (frz.) https://youtu.be/dj8sS0G1TWw

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Dirk Müller hat die Schnauze voll. Nicht nur er.

 

Dirk Müller a un museau plein. Non seulement celui-ci                                      Dirk Müller has a muzzle full. Not just him.

 

Gibt es heute noch einen normal empfindenden und bestens  informierten Menschen, dem nicht schon beim bloßen Gedanken an die Zustände in Staat und Gesellschaft und in der Welt überhaupt, an die dreisten Lügen und Betrügereien und die in sämtlichen Bereichen verursachten brandgefährlichen Verwerfungen die Galle hochkäme? Den einen oder anderen fällt es gewiss bereits schwer, nicht die Hoffnung aufzugeben, dass bei den dafür Verantwortlichen, gerade trafen sie sich bei Champagner und Kaviar in Rom, Weisheit und wahre Kultur noch obsiegen.

Dirk Müller, Börsenmakler, gehört zu jenen, die des  Unzumutbaren wegen gehörig empört sind. Es reicht ihm, ja, er hat regelrecht die Schnauze voll, aber er gibt deshalb noch  nicht auf, hoffentlich. Wenn heute vor aller Welt Dinge geschehen, die früher hinter den Kulissen gut aufgehoben waren, wenn mit der Migration ausufernde Kriminalität einzieht und die Justiz dabei oft auf einem Auge blind ist oder wenn Lügen rund um den Syrien-Krieg ausgebreitet werden und am Ende auch noch ein Dritter Weltkrieg droht, dann kann man Dirk Müllers Unmut nur zu gut verstehen.

https://youtu.be/gTzg929zRGc

Auch  Andreas Popp, Gründer der Wissensmanufaktur, gehört zu den zu recht Empörten. Er nimmt die im Hintergrund auf dem Geldsystem, den Medien und dem uneingeschränkten Eigentumsrecht  sich stützenden Machtzirkeln aufs Korn und warnt vor der  Entladung  einer real existierenden Spannung. Aber wie den alltäglichen Wahnsinn stoppen? Das Alte muss Neu werden, will heißen, Umänderung des Alten,  heißt sein Rezept dazu. In letzter Konsequenz sollten wir, wie er meint, wieder zu uns finden. Wahrscheinlich der steinigste Weg von allen.

http://www.wissensmanufaktur.net/nichtwaehlen

Dem neoliberalen Herrschaftssystem wie auch der Links-Rechts-Demagogie widmet sich Professor Rainer Mausfeld, der sich ebenfalls bereits einer getreuen Anhängerschar erfreuen darf. Einleuchtend  ist seine Feststellung, dass jede Veränderung erst einmal im Kopf beginnt. Wissen ist zwar der Schlüssel, das aber wissen die Herrschenden auch. Deshalb sind von deren Seite  Desinformation und Manipulation angesagt. Dem gilt es gegenzusteuern, das heißt, die Empörten sollten am Drücker bleiben, sprich: umfassend und faktengetreu weiter  informieren und aufklären. Wenn sie damit den Eliten Angst einjagen, so ist es ganz recht.

https://youtu.be/Rk6I9gXwack

Besonders  linksliberale Intellektuelle, die dem Wahn verfallen sind, nur sie verstünden die Demokratie oder die Relativität der Wahrheit, haben allen Grund sich zu ängstigen. Noch glauben sie, in einem Meer des auch von ihnen verschuldeten Chaos eine Insel der Toleranz zu sein. Diese Gewissheit verteidigen sie mit unnachgiebiger Strenge und einem Übermaß an Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit. So denken sie, die einzigen zu sein, die rassistische Vorurteile überwunden haben, tragen aber gerade durch ihren Toleranzübermut dazu bei, dass eben dieser „Rassismus“ eines Tages populär werden könnte.

Die Fiktion, alle Menschen seien gleich, ist ja einer der wesentlichen Gründe, warum die zielgerichtete Invasion außereuropäischer Ethnien und der Glaube, Gleichheit verleihe das Recht auf Staatsbürgertum, so gut vorankommen. Der demonstrative, nicht ganz uneigennützige  Einsatz bestimmter Politiker, Parteien und NGOs  für Asylanten aller Art führt irgendwann zu dem bitteren Ergebnis, daß zu viel Humanität dieselbe am Ende tötet und damit einem neuen Faschismus die Brücke baut. Das ist ein weiterer Grund um gegen den organisierten Wahnsinn dieser Tage aufzustehen.

Letzte Anmerkung:  Der klarsichtige englische Schriftsteller und Historiker H. G. Wells meinte 1902 in einem Vortrag in London:“Wir stehen am Anfang der größten Veränderung, welche Europa jemals erfahren hat.“ Da war es erst der Anfang, heute stehen wir mitten drinnen. Noch hätten wir die Möglichkeit, das Schlimmste zu verhindern. Wenn jedoch der politische Wille dazu fehlt, dann bleibt nur noch eines: umfassender Austausch der  politischen Eliten, bevor wir von ihnen gegen Fremde ausgetauscht und in ein erbärmliches Elend  gestoßen werden.

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Wir sollten uns neu erfinden

Nous devons nous réinventer                                                                                                   We should reinvent ourselves

 

Es  mag vielen wie ein Treppenwitz der Geschichte erscheinen, daß linke Spitzenpolitiker in Österreich und Restdeutschland den rechten holländischen „Wahlsiegern“ gratulieren. Beinahe wie Ertrinkende scheinen sie und andere sich an die „Niederlage“ Wilders, dessen politische Ansichten man nicht teilen muss,  zu klammern. Neben einer gewissen allgemeinen Ratlosigkeit – „der Geist ist aus der Flasche“ (Wilders) –  verweist deren Vorgehen in letzter Konsequenz auch auf gemeinsame Interessen. Und man könnte in deren überschäumenden Reaktionen auf die Wahlergebnisse durchaus auch eine  beginnende Wagenburgmentalität von Systemverteidigern erkennen wollen.

Die von der politischen und gesellschaftlichen Crème de la Crème eingenommene Haltung entspricht in etwa jener eines österreichischen Nachrichtenmagazins, dessen Chefredakteur unlängst dieselbe und das System selbst „bei aller Kritik“ für sinnvoll erachtet. Gemeint sind:  „europäische Integration, Internationalisierung, Offenheit gegenüber fremden Kulturen, Regeln des politischen Zusammenlebens“. An sich könnte man dem zustimmen, wüsste man nicht, was damit in Wirklichkeit gemeint ist: europäischer Bundesstaat, Herrschaft der Banken und Konzerne, Multikulturalismus und Politische Korrektheit.

Eigentlich stellte sich damit für oppositionelle Rechtspopulisten die Systemfrage, aber gerade diese scheint weder  in den Niederlanden  noch sonst wo konsequent und unmissverständlich gestellt zu werden. Was da tönt, klingt eher lauwarm-reformorientiert und nicht wirklich entschlossen nach gesellschaftspolitischer Generalüberholung. Liegt es vielleicht auch daran, daß man noch keine einheitliche, dem nationalen wie auch europäischen Anspruch gerecht werdende  Weltanschauung,  die  das Gute der Dauer und den Sinn für den Wechsel zugleich zulässt, sich erworben hat?

Sollte es denn nicht darum gehen, sich eine für viele grundlegend neue Sicht der Dinge anzueignen, welche die  abendländische Krise des Geistes und des Glaubens zu beenden vermöchte und die  im Stande wäre, der Markt- und Konsumkultur eine ethisch-moralische Infrastruktur eines neuen sozialen Miteinanders von Individuen, Volksgruppen und Völkern in und für Europa gegenüberzustellen? Ein linke und rechte Dogmen und historische Gräben überwindendes Konzept sozusagen.

Die Zeit drängt. Bis jetzt nehmen die rechtspopulistischen Parteien zwar eine nützliche Funktion ein, haben aber systembedingt ein Ablaufdatum als System-Alternative. Ja einige hindern sogar das Entstehen einer revolutionären nationalen Speerspitze, die den opportunistischen  Populismus-Vorstoß der Etablierten ins Leere laufen ließe. Ich wiederhole: Wilders und Co.  haben ihre Nützlichkeit, etwa  indem auch sie den Boden für eine Wiederkehr des Nationalen aufbereiten, aber durch Unterwerfungen verschiedenster Art  könnten  sie als vermeintliche nationale Alternative bald  überflüssig werden. Denn sehr schnell wird man, und einige sind schon kurz vor dem Ziel, zu einer ganz normalen Systempartei. Wenn man bei Pfründen und Privilegien einmal angekommen ist.

Wie es ja anders auch nicht sein könnte, wird doch in vielen Fällen mit der Bevorzugung politisch zwar ehrgeiziger, aber knetbarer oder erpressbarer rechter Galionsfiguren und nützlicher „Hiwis“ im Kleinformat ein Schritt in diese Richtung gesetzt. Nicht überraschenderweise sieht sich das System durch neue Köpfe und die  jüngsten Abwehrerfolge bei gleichzeitiger Annäherung seiner politischen Hilfstruppen an rechtspopulistische Forderungen vorübergehend wieder gestärkt und zuversichtlich. Was nun, also?  Wir sollten uns neu erfinden, meint die sympathische Kabarettistin Lisa Fitz. Da ist was dran. Aber, wie gesagt, die Zeit drängt.

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Eunuchen und Haremsdamen für Erdogan?

Eunuques et dames de harem pour Erdogan?                                                            Eunuchs an harem ladies for Erdogan?

 

Es sieht nach schlechtem Kabarett aus, ist es aber nicht: Das in Sachen Menschenrechte und Meinungsfreiheit sich selbst überschätzende Brüssel-Europa  liest Erdogan in eben diesen Angelegenheiten die Leviten. Dabei ist der  selbstherrliche Autokrat in Ankara ja bloß der Spiegel in dem Europas erbärmlicher geistig-moralischer  Zustand zum Ausdruck kommt. Europas Elend eben, und das ist mehr als nur der Zerfall gültiger Normen.

Das ganze Gezeter und Drohen Richtung Bosporus gehört daher nur zum auf öffentlicher Bühne  zelebrierten Polit-Spektakel (Wahlen vor der Tür), wohl wissend, daß man als lakaienhafter EU-Politiker beim mit zahlreichen Trümpfen (unter anderem:  Flüchtlings“business“ und strategische Partnerschaft mit Putin und Netanjahu) ausgestatteten  Türkenführer bestenfalls als  Eunuch oder Haremsdame reüssieren könnte.

Es mag ja viele Naive beeindrucken, wie da ein nicht wenig eitler Islamist von lendenschwachen „Ungläubigen“ an seine Pflichten gegenüber seinen Untertanen erinnert wird. Das Gelächter im Palast des neuen Sultans müßte eigentlich bis Berlin zu hören sein. Wäre es für EU-Verantwortliche und den Rest der gesellschaftlichen Elite nicht ein Anlaß, erst einmal über die wie  in Granit gemeißelten Pflichten Europas gegenüber sich selbst nachzudenken?

In diesem Zusammenhang sollte auch der Umstand nicht ganz außer acht gelassen werden, daß europäisches Bewußtsein sich einst, so zwischen 7. und 9. Jahrhundert, als Folge der islamischen Bedrohung und nicht durch ein gutmenschliches Zauberwort ausbildete. Die an  identitärer Schwindsucht leidende EU-Willkommensfraktion glaubt ja genau Letzteres.

Doch  nicht nur in der Türkei haben Emporkömmlinge längst  mitbekommen wie Millionen lebende Zeitbomben  beinahe  widerstandslos in ein kinderloses Europa  eingeschleust werden können. Verantwortungsbewußte Politik, mutige, ernst zu nehmende  Abwehr, Glaubensbegeisterung, Bejahung des Lebens als Gegenentwurf –  all das sucht man in Kerneuropa vergeblich. Zeitgenossen vermeinen deshalb bereits das Röcheln der westlichen  offenen Gesellschaft zu vernehmen.

Dem Ansturm der Hungrigen und Lebensbejahenden, den  Eroberungsgelüsten des Islam begegnet Brüssel und das Heer der entkernten Zeitgeistjünger in Staat und Gesellschaft mit der täglichen Proklamation ihrer leergedroschenen europäischen Werte. Gemeint sind jene Worthülsen die weder auf ein  angestammtes Glaubensfundament noch auf den Sinn für das Ganze hinweisen. Sehr wohl aber auf den Geisteszustand ihrer Vertreter, und diese scheinen zwar intelligent, aber gleichzeitig auch bescheuert.

Pharisäerhaftes Geteue und ein verantwortungsloses Sich-gehen-lassen in staatspolitischen und nationalen Belangen ist aber nichts anderes als der gewöhnliche Ausdruck eines Nihilismus, wie er in Zeiten ohne gemeinschaftliches Selbstbewußtsein üblich ist. Nietzsches Skepsis vor dem Gang der Menschheit scheint  in dem des heutigen Europäers à la Brüssel ihre Bestätigung zu finden.

Ehe wir nun darüber sinnieren, ob der letzte Akt der europäischen Tragödie bereits begonnen hat oder nicht, sollten wir uns, als Volk und Gesellschaft, schleunigst verstärkt dessen bewußt werden, daß das uns überlieferte Europa nicht nur einen Körper, sondern auch eine Seele hat, deren Hauptsitz mit Gewißheit nicht in Brüssel ist. Und auch nicht in Jerusalem oder Washington. Die Aufgabe einer neuen Politik wäre es, diese Tatsache allen Europäern bewußt zu machen, was zur Gesundung der europäischen Seele auch beitragen könnte.

Die weitverbreitete Ignoranz dessen, was zu den Erschütterungen und Zerstörungen unseres gemeinschaftlichen Lebens beiträgt,  verstärkt das Nicht-Fühlen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur, nenne man sie europäisch oder abendländisch. Gefördert noch dadurch, daß diese Kultur, die einst auf andere Kontinente übergriff, andere begeisterte,  von den europäischen Eliten in niederträchtiger Art und Weise madig gemacht und mit fremden Elementen zersetzt wird.

Daher sind sich ja  heute vor allem jüngere Europäer darin nicht sicher, daß ihre europäische Kultur, die deutsche, die französische, italienische usw.,  noch Synonym für menschlichen Wohlstand und Fortschritt sein könne. So sehr haben politische Fehlleistungen einerseits und andererseits aber auch das Eindringen US-amerikanischer Denkkategorien und Verhaltensweisen  zu Bewußtseinsverlust und fehlender Selbstsicherheit beigetragen.

Selbstverständlich wollen wir nicht übersehen, daß dem  einstigen Glanz Europas im allgemeinen auch dunkle Flecken anhaften. Wir werden aber mit unseren heutigen Problemen wohl nie fertig werden, wenn wir uns einer Fehleinschätzung hingeben oder schlechten Gewissens wegen uns weiter täglich Asche auf das Haupt streuen. Gerade angesichts der Herausforderungen kann ein solches Verhalten nur als selbstmörderisch bezeichnet werden.

Kriege führen und einzigartige Verbrechen begehen konnten andere auch, und einige üben sich darin heute noch. Daher wäre  es  zur Hebung des europäischen Selbstbewußtseins hoch an der Zeit, fern jeder beschränkten oder geschwätzigen Schwärmerei, die Taten und Errungenschaften der Vergangenheit nicht weiter auszublenden,  sie aber im Gegenteil verstärkt zu würdigen. Übrigens: mindestens 80 Prozent der Erfindungen können dem europäischen Genius zugeschrieben werden. Darauf dürfen wir Europäer doch stolz sein, oder?

So könnte ein gründlicheres Eintauchen in Europas  historischen und kulturellen Reichtum und dessen Anerkennung – bei gleichzeitiger Wertschätzung zeitgenössischer europäischer Errungenschaften –  vielleicht doch noch eine Dynamisierung des europäischen Geistes- und Kulturlebens und damit auch eine Renaissance Europas bewirken. Natürlich unter Hinwendung zum elementaren Sinn des Lebens und im Rahmen eines Bundes europäischer Völker und nicht unter einer fremdgesteuerten  Zentralgewalt.

Das aber bedürfte zu allererst der Einigkeit jener, die lauter und sich darüber im Klaren sind, daß Niedergang oder gar Untergang keine Menschenpflicht ist. Ob die vielen Klarsichtigen auch den Mut zum opferreichen Vorwärtsschreiten  und den nötigen vorurteilsfreien Sinn für das Ganze haben, ist eine andere Frage. Wenn nicht, könnten Europäer womöglich von einem Sultan oder Kalifen dereinst als Eunuchen und Haremsdamen in Dienst genommen werden. Wer weiß? Denn, wie schon Octavio Paz bemerkt haben will, sei die Geschichte ein Sack voll Überraschungen. Vor allem, wenn man es geschehen läßt.

Zum Thema

Untergang Europas https://youtu.be/otUhq87Rvm4

Türkei wohin? https://youtu.be/cCuosrpZ5X4

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Verschuldet & Vergesindelt

Endettement et racaille                                                                                                                  Indebtedness and riffraff

Ein Gastbeitrag von Wilmont Franta – Wutbürger in Wien

Contribution d´hôte d´un citoyen furieux                                                                                        Guest contribution of a fury citizen

Es ist wieder soweit: Ich kann nicht anders, ich muss wieder in die Tasten hauen. Heute behandle ich u.a. auch ein sensibles Thema. Ich muß daher verdammt aufpassen daß mich nicht die „Geheime“ holt. Sie holt ja bereits, so daß wir mit dem Wissen darüber möglichst in einer „Seid ja schön Gusch“-Haltung  verweilen sollen. Wir sollen also „guschen“*. Tun wir aber nicht. Zumindest einige von uns.

Also: Wir alle wissen, daß die staatlichen Verschuldungsgrade auch in Österreich nicht wieder rückführbar sind und auch mit oftmals alten Zinsbelastungen das Killerkapital noch fetter machen. Uns jedoch durch die Null-Zins- Politik und Teil-Inflation (staatliche Abgaben und Öl-Produkte teurer, sonstige Produkte meist billiger, was eher Deflation bedeutet)  um unser sauer Erspartes bringt. Ist aber auch schon ein alter Hut.

Übrigens, schon bemerkt? Je mehr der Staat uns „ausraubt“, desto mehr verschuldet ist er. Damit ist ein Wettrennen eingeleitet. Der Staat braucht immer mehr Geld seiner Schulden und Einmischungen wegen. Er  schröpft uns wie blöd und seine Schulden wachsen trotzdem ständig. Ist natürlich dann endend wollend, wenn wir Bürger (Bürgen) irgendwann ganz nackt dastehen.

Der offizielle Schuldenstand der Republik Österreich beträgt gerade mehr als 293 Milliarden Euro, was ca. (offiziellen) 87% des BIP entspricht. Und dies obwohl man vor wenigen Jahren auch die Erlöse der Prostitution und des Pfusches zum BIP hinzugeschätzt hat. Damit konnte man eine kleine Verschuldungssenkung dauerhaft darstellen. 1970 betrugen die reinen Bundesschulden noch ca. 15% am BIP. Der gewaltige Anstieg begann ca. um 1988 unter Finanzminister Lacina (trat zurück) und Kanzler  Vranitzky.

Jetzt läuft die Anstiegskurve fast schon logarithmisch. Auch die Verschuldungen der Wirtschaft und der Privaten sind exorbitant. Altersarmut ist daher vorprogrammiert. (siehe auch das Buch „Die Vorsorge-Lüge“, Untertitel „Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben“ Econ-Verlag). Lesenswert. Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland  werden hier beschrieben..

Ich will jetzt gar nicht auf sonstige Schieflagen eingehen. Der Platz würde nicht reichen. Zusammengefasst darf man aber feststellen: Alle gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereiche sind „Baustellen“. Alle Keller sind somit bis oben voll mit Leichen. Und laufend kommen welche hoch. Damit wir jedoch abgelenkt werden, füttert man uns z.B. in Wien mit dem Thema „Umbenennung des Heldenplatzes“ oder  mit der Betrugsanzeige betreff  Ankauf der Eurofighter. Ich bin kein Jurist, frage daher in Bezug auf Verfolgungsverjährung nach. Eine  Wahlkampf-Null-Nummer.

Wir alle durften bereits den „Bürgerkriegen“ in Frankreich oder  auch in Schweden zusehen. Eigentlich sind es keine  „Bürgerkriege“ herkömmlicher Art, sondern Kriege gegen autochthone Bürger in den einzelnen Ländern. Es sind „Eingebürgertenkriege“, will heißen Eingebürgerte, auch noch nicht Eingebürgerte, wie auch ihre religiösen Mitstreiter-Willkommensgäste und inländische Gutmenschen bekriegen  angestammte Gastgeber. Somit meist sogar ihre „Fütterer“, sprich den Steuerzahler, der das alles „heran-malochen“ muß. Geht`s noch ärger? Antwort: Ja, es geht. Da werden noch Zehnerpotenzen dazukommen.

Und jetzt komme ich zum Thema der Korrelation in Bezug auf diese Artikelüberschrift: „Verschuldet & Vergesindelt“, besser unter „Vergesindelung“ dargestellt, bleibe jedoch in Deckung, hat doch erst vor kurzem ein lieber und langjähriger Freund, selbst Dr.jur. und Notar i.P. fünf  Monate bedingte Haft in erster Instanz ausgefasst. Für so etwas sorgt in Österreich der Gummi-Paragraph 283, Verhetzung also. Eine mögliche Bestrafung oder Nichtbestrafung unterliegt hier einzig und alleine der „Freien Richterlichen Beweiswürdigung“.

Ursprünglich wurde dieses Verfahren gegen meinen Freund ja eingestellt, jedoch wieder „hervorgeholt“. Das schlimmste Wort in seiner  beanstandeten Veröffentlichung war „Zausel-Bart“. Im Vorfeld gab es sogar eine polizeiliche Vorladung zum Österreichischem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) , somit zur politischen Polizei, die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag. Generell leiden unter dem herrschenden Zeitgeist aber auch viele Polizisten, wie in Privatgesprächen zu bemerken ist. Ich denke, es wird die Zeit kommen, da könnten diese nicht nur informell voll hinter uns stehen.

Ein weiterer Aspekt: Schon aufgefallen, daß eine nicht zu übersehende Vergesindelung mit der Verschuldung korreliert? Je mehr  Sozialschmarotzer bei uns anwesend sind, umso mehr Schulden generieren wir. Muß so sein, da wir ja mit Inbrunst neben inländischem auch jede Menge fremdes Gesindel bis zum Geht-nicht-mehr „durchfüttern“. Grantige Wiener sagen: „Wir blasen ihnen den Puderzucker in den A…“. Übrigens, anzunehmender Weise „ad Infinitum“.

Vor wenigen Tagen durfte ich einem Vortrag von Frau Dr. Kneissl, Nahostexpertin,  im Hotel Marriott in Wien unter dem Titel „Warum uns der Nahe Osten immer näher rückt“ lauschen. Unter  anderem zeigte die bestens informierte Dame eine Zusammenstellung, die erkennen ließ, daß Österreich, gemessen an seiner Einwohnerzahl, die meisten Muslime aller europäischen Länder beherbergt.

Was sie nicht sagte, ist die Tatsache, daß  neben ausländischen Geheimdiensten hierzu auch das BVT  zu diesem Thema bereits gewisse Warnungen ausgesprochen hat. Nicht überraschend warnte auch die Israelitische Kultusgemeinde vor dem „Politischen Islam“, den die Vortragende umfänglich angesprochen hatte. Und dies alles, obwohl wir genau wissen, dass der Islam eine Friedensreligion ist. „Allahu akbar“.

*auf Wienerisch so viel wie: „Halt den Mund!“ oder „Sei ruhig“ usw.

Ing. Wilmont Franta, war bis zu seiner Pensionierung praktizierender Bauingenieur, ist Sicherheitspädagoge, Mediator, Sicherheitsfachkraft wie auch Krisenfachmann. Lebt in Wien. Er ist u.a. Fachmann zum Thema „Ökonomischer Selbstschutz“ und Waffenrecht. Als berechtigter und mehrfach ausgebildeter Waffenträger beschäftigt er sich auch mit Kriminalprävention, schreibt dazu und hält Vorträge. Seine E-Mail- Adresse lautet: w.franta@sicherheit-mediation.com

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Europa brennt! Und wir schauen zu?

L´Europe brûle! Et nous regardons?                                                                              Europe burns! And we watch?

 

Paris ist nicht mehr Paris, zitiert Donald Trump einen seiner Freunde. Wo jener recht hat, hat er recht. Als ich vor zwanzig Jahren in Paris ein Gespräch mit Jean Marie Le Pen führte, standen  brennende Autos und Straßenschlachten noch nicht auf der Tagesordnung. Heute, wo seine Tochter  das Präsidentenamt anpeilt, wird in der Stadt der  Liebe regelmäßig  gebrandschatzt und geplündert. Nicht nur durch Gewaltszenen  macht sich dieses Andere  bemerkbar, in einigen Straßenzügen und Wohngegenden auch schon folkloristisch-atmosphärisch. Paris,  jetzt als Leidensstadt,  befindet sich aber in guter Gesellschaft mit Brüssel, Malmö, Berlin, Duisburg, Wien, und einigen anderen Städten, deren leidgeprüfte  Bevölkerung von der Politik bloß mit verbalen Beruhigungspillen abgefertigt wird. Einigen Bürgern platzt aber dennoch  schon der Kragen.

So stört den  Bürgermeister von Wiener Neustadt in Niederösterreich, daß bereits 56,5 Prozent aller Schüler seiner Stadt nichtdeutscher Muttersprache sind. In Wien immerhin 50 Prozent, was sich auch in der Kriminalitätsrate niederschlägt. Parallel dazu wächst die terroristische Szene. Der sehr umtriebige österreichische Außen- und Integrationsminister möchte mit mehr Deutsch-, Werte und Orientierungskursen gegensteuern, auch an gemeinnützige Arbeit denkt er. Nicht nur Islamisten, auch gewöhnliche Vergewaltiger und Totschläger mit Migrationshintergrund werden davon wenig beeindruckt sein. Ein per Migration implantiertes inländerfeindliches populationsdynamisches Experiment, in dessen Schoß Gewalt und Chaos gedeihen, mit österreichischem „Wir schaffen es“ auf die Reihe kriegen? An der Integration gescheiterte Schweden werden das belächeln.

In dem nordischen Land beklagte sich, die veröffentlichte Meinung und politisch motivierte Vertuschungen ignorierend, Kommissar Peter Springare aus Örebro auf Facebook darüber, daß die Polizei bald zu 100 Prozent mit Migrantenkriminalität beschäftigt sei. Nicht nur dort.  Längst könnte ein vereinter europäischer Polizeichor dazu sein Klagelied anstimmen. Doch die für Gewalt und Chaos in Europa Verantwortlichen, voran Verhängnis Merkel, wollen – auch zur Freude einiger geistesgestörter Gutmenschen – ihre Invasionstrilogie aus Flucht, Immigration und Bevölkerungsaustausch verstärkt weiterführen. Will heißen:„more of  the same“! Zu den Spinnern gehören doch hoffentlich nicht die kürzlich ins Gerede gekommenen Richter des Europäischen Gerichtshofes. Obwohl diesbezüglich leise Zweifel erlaubt sein sollten.

So verlautet aus den Couloirs desPalais de la Cour de Justice“  in Luxemburg, in Zukunft solle  jeder Mensch egal wo, dem Folter oder erniedrigende Behandlung droht, das Recht haben, ein Visum für ein EU-Land seiner Wahl zu erhalten. Daß etwa in Schweden in den  letzten vierzig Jahren, also seit es Einwanderungsland ist, die Gewaltverbrechen um 300 Prozent gestiegen sind, scheint die hohen Richter anscheinend nicht zu beeindrucken. Auch die zwei Mitglieder des Hauses Rothschild und Herrn Soros sowie die Vertreter von Goldman Sachs und des Rockefeller Fonds nicht, die alle an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen hatten.                                                                                  Daß diese Konferenz  ausgerechnet in München stattfand, ist geradezu eine Groteske, wo doch im Falle eines Krieges zwischen Rußland und den USA Mitteleuropa, wie bereits 1952 vereinbart („Kronenzeitung“), als Kriegsschauplatz vorgesehen ist. Was allein den  nämlichen Gelddynastien  in London und New York hohe Gewinne bescheren würde.

Ja, es sieht schlecht aus mit unserer Sicherheit und damit auch mit unserer Zukunft. Für jeden klarsichtigen und vernünftigen Menschen ist es  nicht fünf vor, sondern bereits fünf nach Zwölf. Und das betrifft eben in besonderer Weise das durch die  massenhafte Aufnahme Fremder verursachte Chaos mit Aussicht auf mehr.                                                Das Haus Europa brennt, doch seine Politiker löschen nur stümperhaft  und, wie es scheint, nur ungern und ignorieren die Glutnester, die durch laxe Politik und offene Grenzen  immer wieder neu entfacht werden. Vor einer radikalen Lösung (z.B. Einwanderungsstop, kein Recht auf Familienzusammenführung, Begrenzung des Nicht-EU-Ausländeranteils usw.) schrecken sie zurück, preisen den von Kriminellen, Analphabeten und jede Menge Taugenichtse durchsetzten  Flüchtlingsstrom als eine Bereicherung und empfehlen ihren Wählern, Gewalt und Terror als unvermeidliches Schicksal anzunehmen. Ultimative Draufgabe: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ (Angela Merkel, antideutsche Ikone).

In der Tat, sie, die führenden EU-Politiker, schaffen den Nationalstaat ab und dazu auch gleich das Volk und beschimpfen den Widerstand  als Pack. Sie zerstören Europa im Namen desselben und schieben die Schuld ihren Kritikern in die Schuhe. Infam nenne ich dies. Daher  bin ich der Meinung, daß alle Politiker, die  aktiv den Austausch der Bevölkerung betreiben oder  keinen nennenswerten Widerstand dagegen unternehmen und/oder Vorbereitungen für einen  Angriffskrieg gegen Rußland treffen, eines Tages gnadenlos zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

*Einer Analyse von Ines Laufer  zufolge, sollen Einwanderer fünfmal krimineller sein als Einheimische; bei Gruppenvergewaltigung fast 20 Mal  (bei Facebook einzusehen) .

Zum Thema

Untergang schauen https://youtu.be/jXFhMBT-h2c

Merkel spinnt: https://youtu.be/qRBTRXTn-BU

Brüssel: Multikulti ist Schicksal http://videos2.focus.de/wochit2/2016/05/06/572c8a72e4b0a188ed297b45-1280x720_May_06_2016_12_23_35.MP4

Horror in Schweden https://youtu.be/0hqZry6Rg1Q

NGO als Schlepper https://youtu.be/TbIc1LZqIAw

 Krieg in Paris https://youtu.be/qWhnu6qKtwI                                      https://www.youtube.com/watch?v=OkK3OvvHzrY

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