Schweiz: Ein Aufruf an junge Eidgenossen

Un appel aux jeunes confédérés Récemment, la démocratie suisse est devenue de plus en plus un modèle pour les étrangers. Le suisse Heinrich Stauffacher, philosophe de la nature, quant à lui, estime qu’il ne correspond plus au sens et à l’esprit des Confédérés suisses. Voici sa contribution d’invité peu orthodoxe à l’occasion de la Fête nationale suisse :

 Switzerland: A warning cry to young Swiss citizens Recently, Swiss democracy has increasingly become a role model for non-Swiss people. The Swiss natural philosopher Heinrich Stauffacher, on the other hand, believes that it no longer corresponds to the meaning and spirit of the Swiss Confederates. Here his unorthodox-looking guest contribution on the occasion of the Swiss National Day:

 

Die Schweizer Demokratie wird in letzter Zeit von Nicht-Schweizern vermehrt als Vorbild herausgestrichen. Der Schweizer Naturphilosoph Heinrich Stauffacher  meint hingegen, sie entspreche nicht mehr dem Sinn und Geist der Ur-Schweizer Eidgenossen. Hier sein unorthodox anmutender Gastbeitrag anlässlich des Schweizer Nationalfeiertages:

 Wie das human-soziale Leben und Dasein auf der Erde sein müsste – in der Schweiz und global! „Die kürzeste 1.August-Rede“ zum Schweizer Nationalfeiertag – nicht „von der Politik ans Volk“, sondern umgekehrt – „vom Volk an die Politiker“ gerichtet (an die nicht loyalen ‚Volksvertreter‘ …)!

Aufruf zum „Schweizer 1.August-Gedenken“

Souveräne Bürger fordern ihre gewählten ‚Volksvertreter‘ auf, ab sofort absolut neutral zu amten – ihre Funktionen, Pflichten u. Aufgaben ordentlich zu erfüllen! Die eigentlich einzige Funktion, Pflicht und Aufgabe von ‚Volksvertretern‘ ist: Grundsätzlich:

das ‚Erden-Dasein‘ der Menschen so zu ordnen, dass Jeder „nach seiner „Façon“ ‚selig‘ werden kann“ – dass Jeder gleiche existenzielle Grund-Voraussetzungen habe (Grund-Vermögen) – dass Keiner fremdbestimmt wird, der nicht ausdrücklich ‚vertreten‘ sein will – und dass Keiner (kein Privater und schon gar kein ‚Beamter‘) über Dinge bestimmt, die nicht sein ‚Eigen‘ sind, respektive gar nicht sein Eigentum sein können: „Es gibt ja kein Besitzrecht auf Dinge, die man nicht selber – mit eigenen Kräften und aus eigenen Mitteln – erzeugt hat!“

 Da drin liegt die Funktion, Pflicht und Aufgabe des Volksvertreters: “Darüber zu wachen, dass das „Ultimative Gebot – die Regeln des Ur-Gesetzes und die Regulative der Schöpfungs-Prinzipien (aus Naturgesetz) – von allen und jedem Menschen eingehalten werden. So machen es alle andern Geschöpfe – bis hin zur „letzten Spezies vor dem Menschen“ – von sich aus … dem allmächtigen Ur-Gesetz/Ur-Modell“ folgend, das von Grund auf rechtlich, ökologisch und ökonomisch optimal funktioniert – und von keinem Menschen je zu ‚toppen‘ ist …! Und daher:

Jung-Eidgenossen – geht nicht in die Politik –  geht ins Gegenteil:

„Zurück zur naturgesetzlich definierten Original-Demokratie“,

in das geniale System: „Schweizerische Erbengemeinschaften“!

Damit folgt ihr nur dem ältesten Gesetz, und weil das „Primat der älteren Rechte“ gilt – und das Ur-Gesetz erst noch das absolute Rechts-Monopol hat – hat niemand ein Recht, euch daran zu hindern, eine Genossenschafts-Demokratie zu betreiben!

Somit wird das aufgesetzte Polit-Regime mit den vollsubventionierten Institutionen, beherrschenden Behörden und sonstigen kommerziellen Geschäften abgesetzt, und „Individuelle Wirtschaftswahrheit“ geschaffen, „Global Economic Correctness“!

Polit-Regimes setzen Verbote (‚verbieten‘), Demokratie offeriert Gebote (‚gebietet‘) – so oder so gilt aber für alle Menschen in Gesellschaft das gleiche Ultimative Gebot:

 „Du sollst keine Grenzen übertreten – weder deine eigenen, noch die der Andern – es gibt ausschliesslich Persönlichkeits-Grenzen“.

Hiermit können zwischenmenschliche Probleme vermieden werden, bevor sie durch politisches Handeln überhaupt entstehen könnten. Die Formel ist so genial, dass mit ihr und dem elementaren Systemkern (Betriebs-Kernel) human-soziale Gesellschaften „unter Normalverteilung urgesetzlich demokratisch geordnet“ werden können!

 

Anhang

 Erkenntnisse und Feststellungen des Ursprungs- & Natur-Philosophen Stauffacher

1.Feststellung: „Entgegen der weitverbreiteten Meinung von Politikern und ihren Sprachrohren ist die Welt und die Natur nicht von den Politikern erschaffen worden (auch wenn sie sich zuweilen so verhalten und so handeln …) – und das Schweizerland gehört nicht dem Polit-Regime, sondern den allein legitimierten Stamm-Erben (die jederzeit berechtigt sind, eine Erb-Teilung durchzuführen …);

2.Feststellung: „Jeder Mensch hat ausschliesslich ein Bürgerrecht – es ist identisch mit dem persönlichen, existenziellen Natur-Erbrecht, das jedes Lebewesen auf der Erde hat! Politische Bürgerrechte kann und darf es nicht geben, da kein Mensch je ein Recht hatte, über die Natur (Land, Ressourcen, Energieträger, usw.) – also Natur-Erbteile zu verfügen, solche zu verschenken oder gar zu verkaufen;

3.Feststellung: „Der ‚Homo Politicus parasitii‘ ist nicht von irgendeiner ‚Gottheit‘ erschaffen worden, sondern von deren „Gegenpartei“ (sonst würde er wohl nicht Naturgesetz brechen;

4.Feststellung: „Polit-Regimes mit ihren politisch definierten Gesetzen und Systemen sind: „der Zivilgesellschaft aufgezwungene Betriebe“ mit eigener Geschäfts- u. Wirtschaftstätigkeit (Firmen). Sie sind nicht eigenwirtschaftlich, und müssen daher dauerhaft durch die Privatwirtschaft subventioniert werden – anstatt dass alle legitimierten Erb-Bürger von ihnen leben könnten (> Ur-Modell/-Gesetz)!

5.Feststellung: „Die erste Funktion des Menschen ist die des ‚Landwirts‘ (Sammlers, Jägers, Fischers) Zwecks ‚Versorgung‘ – die zweite Funktion ist die des Soldaten, Zwecks Schutz (zur Selbstverteidigung seiner Person und seiner Rechte) – das ist das „Eritrea-Prinzip“ zum Erhalt des Lebens und Daseins …;

6.Feststellung: „Polit-Regimes und deren Instanzen instrumentalisieren die Menschen – sie handeln nie selber, sondern lassen Handeln – lassen Andere Arbeit leisten – und sie dafür erst noch bezahlen!

7.Feststellung: „Die Schweizerischen Eidgenossenschaften“ – so lautet die amtliche Bezeichnung der Schweiz international nach wie vor – sind völlig verpolitisiert worden! Sie sind somit – nach dem Sinn und Geist der Ur-Schweizer Eidgenossen – keine „Original Direkte Genossenschafts- und Wirtschafts-Demokratie“ mehr … und das gilt es zu ändern: „Drei Eidgenossinnen (Gründer-Frauen) schaffen die „Schweizerischen Erbengemeinschaften“, nach den Regeln des Ur-Gesetzes und den Regulativen der Ur-Schöpfungs-Prinzipien (> Naturgesetz). („Mit Weisheit … gegen Politik …“ ISBN-Nr. 978-3-85948-173-2)

Dadurch ist „Individuelle Wirtschaftswahrheit – Global Economic Correctness für Jeden“, zu erreichen – worauf jeder Erden- u. Welt-Bürger gleiches Recht hat – das heisst: „Natürliches fundamentales Menschenrecht aus elementarer Menschenpflicht wird gegen Politisch fehl- definiertes (selbstlegalisiertes) „Menschenrecht“ durchgesetzt, das zum vornherein ungültig war (Unwirksamkeit ex tunc), indem es gegen das Urgesetz-Monopol verstösst (wonach gar kein Mensch ein Recht hat, eigene Gesetze zu schaffen und eigenes ‚Recht‘ durchzusetzen)!

Ultimative Feststellung: Alles Handeln ist eine Frage des ‚WIE‘ – Politisch-parteiisch ist‚rassistisch‘ (Ungleichbehandlung im Sinn von: „Beherrschende Herrenrasse vs. beherrschte Sklavenrasse“ …) – Demokratisch-genossenschaftlich ist neutral (Gleichbehandlung aller Bürger)!

Politisch definierte Systeme sind als „rein kommerzielle Firmengeschäfte“ (!) zu führen, und völlig getrennt vom Zivil-Staat zu betreiben (finanziell von ihm vollkommen unabhängig)! Es handelt sich schliesslich um kommerzielle, gewinnorientierte General-Unternehmen, („Ge-mischtwaren-Läden“ … analog der herkömmlichen Privatwirtschaft), also nicht um human-soziale, gemeinnützige Gesellschaften, wie das Zivil-Staatswesen unbestritten sein müssten!

Der Zivilstaat ist Ur-Gesetzlich definiert (aus dem Naturgesetz) und als Genossenschaftliches Wirtschafts-System zu betreiben – „Generalunternehmung für Ordentliches Teilen & Tauschen („G.O.T.T.“) – unter der natürlichen, wertbeständigen Tausch-Währung „Zeit & Wärme(-Kalorien)“ – also nicht mit „technisch-monetären Geld-Währungen“ zu handhaben!

 „Ursprungs-& Natur-Philosophie der Stauffacher 1291“ – Heinrich Stauffacher  (ab Sool) Prakt. Natur-Philosoph in Daseins-Forschung und Gesellschafts-Entwicklung: „Sooler Denk-Schule‘ – Weisheit ist leicht zu lernen und zu praktizieren“. „Ursprungs-Philosophie – Natur-Gesetzmässigkeiten in Staats- & Gesellschaftswesen“ / empfiehlt ein „Politik-Verbot – für den globalen Frieden“! (weil parteiische Politik, respektive die Torheiten ihrer Exponenten, die alleinige Ursache für sämtliche Konflikte, Krisen und Kriege in aller Welt sind; im kleinen wie im grossen! „Modellgesetz“ – Politische ‘Rechtsetzung’ ist gröbste Menschenpflicht-Verletzung)! „Grundlagen-Entwicklung in: www.swiss1291new.org ; www.neo-kultur.ch ; www.politik-verbot.org ; www.erb-eidgenossen.ch ; www.politik-roboter.org ; www.ur-philosophie.com

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Steve Bannon – in Eigenregie oder im Auftrag unterwegs?

Steve Bannon – Seul ou en mission?

Steve Bannon – on his own or by order?

 

Ich möchte in einer interessanten Zeit leben, soll  jemand einmal gesagt haben. Nun denn, wir sind so weit. Die Ungewissheit des Tages, für die überwiegende Mehrheit ein Dauerbrenner. Abseits davon einige wenige, die Gott gleichen wollen, in deren Tagträumen unendlicher Macht und Herrlichkeit keine Grenzen gesetzt sind. Die Mehrheit hat aber – auch in Amerika – andere Träume. Lange Zeit schien uns ein Land wie die Vereinigten Staaten ja tatsächlich so etwas wie eines der unbegrenzten Möglichkeiten, auch für den kleinen Tellerwäscher.

Doch immer weniger US-Bürger konnten daran noch glauben. Man begnügte sich bald mit dem, was in Reichweite ist. Dann aber kam jener Donald Trump und wusste die  imaginären Erwartungen von Millionen Frustrierten und Verlierern für sich (oder wen immer) zu bündeln. Wie lange noch, bleibt eine spannende Frage, wo doch die Demokraten gerade dabei sind, sich neu zu erfinden, was der europäischen Linken, besonders der deutschen, gar nicht gelingen will.

Vorerst sind also die  Rechten im Vorteil. In den USA mit Trump als Frontmann. Sehr wesentlich unterstützte den Immobilien-Spekulanten dabei ein Mann, der  nach getaner Arbeit, sich nicht ganz ohne Groll aus dem Weißen Haus verabschieden musste, ging er die Sache doch etwas zu forsch an. Inzwischen hat sich Steve Bannon bei Trump entschuldigt, könnte aber, wie der ehemalige Berater von Bush, Karl Rove, glaubt, in den USA zumindest derzeit politisch erledigt sein.

Mag stimmen oder auch nicht,   der „Gescheiterte“ hat längst ein anderes Jagd-Revier für sich entdeckt. Noch bevor sein Auftritt in Europa medienwirksam erfolgte, hatte derselbe Gespräche mit einigen Persönlichkeiten des rechten Lagers geführt. Eine frühe Bemerkung des Italieners Salvini, der ein Bündnis rechtspopulistischer und rechtsnationaler Parteien in den Raum stellte, ließ erahnen, dass da etwas im Laufen sei. Inzwischen dürfte auch Alice Weidel von der AfD, wie Bannon mit Goldman Sachs-Erfahrung, eine Ahnung darüber haben, wie der neue Heilsbringer tickt.

Nun  hat Bannon die Katze also ganz offiziell aus dem Sack gelassen: Er wolle eine europäische Bewegung (The Movement) gründen und damit  eine Revolte vor den Wahlen zum Europaparlament auslösen, heißt es. Eine rechtspopulistische „Supergruppe“ soll es werden. Man ahnte es schon: es soll ein Gegengewicht zu Georg Soros´ gesellschafts- und geopolitischem Unternehmen werden. Nun soll daher  den nationalen Rechten die nötige Unterstützung bei Kampagnen und der Organisationsarbeit gegeben werden.

Es sollen darüberhinaus die politischen Ziele aller EU-Skeptiker zusammengeführt und gefördert werden. Um das voranzubringen, soll in Brüssel eine eigene mit etlichen Millionen ausgestattete Stiftung etabliert werden. Langfristiges politisches Ziel: eine Rückkehr zu Nationen mit starken Grenzen. Nationale Sicherheit, Abbau des Verwaltungsstaats  und wirtschaftlicher Nationalismus  werden wohl wie schon in den USA auch in der europäischen Kampagne  im Vordergrund stehen.

Bannon also als „Mastermind“ einer rechtskonservativen „Revolution“ nach Vorstellungen  der „Alt right“ (Alternative Rechte) in den USA?  Dass deren Vorstellungen konträr zu jenen gewisser Hintergrundmächte sind, die den demographischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch des Westens geplant haben sollen, um eine neue Weltordnung zu etablieren, ist bekannt. Insofern gibt es also Berührungspunkte mit rechten Ängsten und rechtspopulistischen Bemühungen in Europa.

Zwar ist nicht bekannt, woher das viele Geld für eine Stiftung kommen soll (und zu welchen Bedingungen), bekannt ist aber, dass, wie uns schon Tocqueville berichtete,  die Verhältnisse in Europa, doch etwas anders sind als in den USA und das Unternehmen des „Kriegers“ Bannon daher doch etwas schwieriger werden könnte. Auch deshalb, da besonders hinsichtlich der in mancher Beziehung sehr unterschiedlich ausgestatteten Teilnehmer an diesem Unternehmen, die Gemengelage diesbezüglich eine äußerst problematische ist.

Bei dem ganzen Unternehmen fehlt außerdem noch einiges, zum Beispiel ein mehrheitsfähiges revolutionäres gesellschaftpolitisches Programm. Ob der verlässlichste gemeinsame Nenner, die  Abwehr des Islam, ein dauerhafter Kitt sein wird können, darf bezweifelt werden. Ebenso die Frage, ob Bannon  in Eigenregie unterwegs ist oder im Auftrag  eines wie immer gearteten politisch-weltanschaulichen Generalunternehmens mit Sitz in der Wallstreet und/oder  in der City of London.

Interessant ist, dass Bannon im Zusammenhang mit an ihn gerichtete Antisemitismus-Vorwürfe, diesbezüglich unterschiedliche Signale aussendet. Daher verwundert es gar nicht, dass er wie die meisten führenden Rechtspopulisten einen guten Draht zu israelischen Rechtsextremisten hat. Nur politisches Kalkül? Eine „Shakehand“ mit Netanjahu scheint jedenfalls fast schon so wie ein Schutzschild vor bösen Geistern. Der eine oder die andere muss zwar noch für ein gemeinsames Foto mit Netanjahu in der Warteschleife ausharren.

Andere aber, darunter auch Orban und Putin, haben sich bereits vorher mit entsprechender finanzieller und  politischer Großzügigkeit die Sympathien eines Teils (des orthodoxen)  ihrer jeweiligen jüdischen Gemeinde und damit auch das Vertrauen von Netanjahu erworben. Und soweit es Israel nützt, wird daran auch der an dessen Schicksal besonders interessierte Clan der  Clans gewiss ein Auge zudrücken. Wie schon beim  Leid der Palästinenser anscheinend auch, womit der Lord aller Lords sogar mit etlichen Rechtspopulisten etwas gemeinsam haben könnte.

Nun stellt sich nicht nur für mich die Frage: sollte dieses geplante und maßgeblich von außen beeinflusste aktuelle europapolitische Unternehmen die einzige Alternative zu den zerstörerischen Umtrieben der etablierten EU-Granden sein und bleiben? Obwohl, bedenkt man wie jüngst ein offensichtlich geistesgestörter deutscher Publizist quasi die Vermischung der Deutschen mit Afrikanern und Orientalen und die Gründung einer neuen Nation empfahl, dann möchte man jedem anderen Vorschlag beinahe schon blind den Vorzug geben. Also in die Bannon-Kutsche einsteigen ohne das endgültige inhaltliche wie strategische Reiseziel derselben zu kennen? Wie nirgendwo wäre Transparenz hier gefragt.

Doch unabhängig davon will und kann  ich nicht glauben, dass es nicht noch genügend freiheitsliebende Patrioten auf diesem Kontinent geben sollte, die  aus eigener Kraft ihren Staat oder ihr Europa aus den Klauen einer globalistischen Mafia befreien und wieder auf die Beine zu stellen vermöchten. Denn, sich neuerlich abhängig zu machen, sei es von welcher Metropole und welchem Machtzentrum auch immer, ist nur graduell weniger schlimm als sich selbst aufzugeben. Im Übrigen gilt aus meiner Sicht für eine Nation wie für Europa insgesamt nach wie vor das, was der Nationalrevolutionär Ernst Niekisch in bezug auf Deutschland einmal geschrieben hat: „Entweder wir sind ein revolutionäres Volk oder wir werden im Sumpf ersticken und endgültig aufhören, ein freies Volk zu sein“.

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Immigration: Heraus mit der Wahrheit!

Immigration: Dehors avec la verité!

Immigration: Out with the truth!

 

Nach dem Schlusspfiff des WM-Finales in Moskau musste man in etlichen Hauptstädten und „Headquarters“ der Baustelle Neu-Europa geradezu  aufgeatmet haben. Nicht auszudenken, was alles möglich gewesen wäre, hätte Kroatien den Titel nach Hause gebracht und mit ihm ein überhöhtes nationales Selbstwertgefühl. Womöglich wäre auch noch EU-weit das Europäische wiederbelebt worden. Das hätte ansteckend sein können in einigen Regionen des Kontinents. Eine Horrorvision für  die Verantwortlichen des geplanten Bevölkerungsaustauschs in einigen EU-Kernstaaten und darüber hinaus. Also musste, denke ich mir, eine solche Möglichkeit irgendwie verhindert werden. Hatte man dazu vielleicht den richtigen Schiedsrichter gefunden?

Allerdings bemühte man sich nicht nur während der Spiele das exotisch aufbereitete Menü einer neuen Kultur anzupreisen, sondern bewarb es sogleich auch kurz danach. So behauptete eine französische Stimme am Tag Eins nach dem Finale, der Sieg der „Bleus“ habe die Nation zusammengeschweißt. Aha, deshalb wohl stiegen junge „Franzosen“ auf Kioske und schwangen die algerische und die marokkanische Flagge oder plünderten und schlugen alles kurz und klein. Französische Freude der neuen Art. Aber selbst der  kleingeistige österreichische Boulevard hält viel davon: Die Franzosen hätten verdient gewonnen, weil sie vielseitig sind, kulturell wie religiös, meldet er. Das heißt: schwarz-weiß-braun mit Halbmond. Voilà! la nouvelle cuisine francaise mit Chefkoch Macron an der Spitze.

Dem Autochthonen da wie dort hat die neue Kost einfach zu schmecken. Es ist schon beachtenswert mit welcher Energie und Hartnäckigkeit an dem einen Ziel festgehalten wird. Aber auch mit welcher Hartnäckigkeit gerade die österreichische Regierung dieses den Österreichern vorenthält  und ihre Schutzbefohlenen anscheinend dumm sterben lassen möchte. Deshalb kein Wort darüber, dass, wie aus repräsentativen EU- und UN-Stellungnahmen zu entnehmen ist,  späterhin Abermillionen Afrikaner auf legalem Wege nach Europa gekarrt werden sollen? Denn geredet wird ja nur von Illegalen, die es zurückzuweisen gelte. Das heißt, die kontinuierliche legale massive Einwanderung in Europa (Wunschziel bis zu 150 Millionen) soll es also doch geben. Warum sagen uns Kurz und Strache nicht, was in Wirklichkeit geplant und das Ziel ist? Bloß Blender und  Papiertiger in Österreichs Regierung? Heraus mit der Wahrheit; Klarheit ist gefragt!

Daher  erwartete man sich in Anbetracht der nationalen Notlage wie jener des ganzen Kontinents von verantwortungsvollen Politikern doch eine Klarstellung etwa in der Art:

Österreich ist kein Einwanderungsland

Ja! zur deutsch-österreichischen Leitkultur

Keine verfassungsrechtliche Anerkennung weiterer Volksgruppen

Asyl oder  Familienzusammenführung nur in die nationalen Interessen fördernden Ausnahmefällen

Sofortige Abschiebung aller Illegalen und straffällig Gewordenen (ein „Geht nicht“

ist hier Ausfluss  mangelnder Phantasie oder eine Ausrede)

Radikale Begrenzung des (Nicht-EU-) Ausländeranteils

Keine österreichischen Soldaten zur Sicherung von Konzerninteressen in Afrika

Nationales Recht geht vor EU-Recht

Dieses natürlich unvollständige Wunschprogramm eines besorgten Europäers wird  selbstverständlich nicht gespielt werden, denn man wird es vorziehen, weiterhin Sterbebegleiter für ein torkelndes, völkerverschlingendes Monster und zugleich Mitglied einer Bussi-Bussi-Gesellschaft zu sein.

Nicht überraschend zeigt eine Mehrheit meiner ausländischen Freunde Verständnis sowohl für meine Befürchtungen als auch für meine patriotischen Anliegen.

PS. Ich bin kein Freund von Donald Trump, aber wenn er sagt, die Immigration in Europa, also seine Flutung mit Fremden, sei eine Schande, dann hat er, soweit es die Haltung der verantwortlichen Politiker und die scheinbare Hinnahme des Verhängnisses durch die Mehrheit der Europäer betrifft, ausnahmsweise wieder einmal recht.

Zum Thema

Eva Hermann zu Asylpolitik: https://youtu.be/bvTak6oZ1OE

Trump-„Sun“-Interview https://youtu.be/saKle9RtnR4

Neue Schule https://youtu.be/8xSXIEhnIWA

Sahra Wagenknecht in Sorge https://youtu.be/Y8I5TeGuVo0

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Der Aufstand der Schafe gegen das Todesurteil der dominierenden Finanz- und Handelspolitik ist geboten!

Les moutons doivent s´élever contre la condamnation à mort de la politique financière et commerciale dominante!  Contribution du Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

The sheep must rise up against the death sentence of the dominant financial and trade policy! Contribution by Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

 

 Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

Warum ich als ‚alter Mann‘ (82 Jahre) diesen Aufruf schreibe? Weil ich von Zukunftsblindheit beziehungsweise Zukunftskriminalität der Entscheidungsträger und vom ‚Schweigen der Schafe‘[1] umgeben bin. Wer kein Schafhalter ist kann die Metapher der Bibel[2] kaum verstehen. Im Unterschied zu allen anderen Nutztierarten ergeben sich die Schafe ohne verzweifelt zu blöken (schreien), wenn sie zur Schlachtbank geführt werden.

Die vielfältig wirtschaftenden Kleinbauern werden derzeit rücksichtlos den großkapitalen Weltmarktbeherrschern geopfert, die kurzfristig ihre Gewinne maximieren und ihre wachsenden Finanzvermögen in Grund und Boden anlegen. Man spricht dabei immer vom unantastbaren, unveränderlichen und wohlstandsmehrenden ‚Weltmarkt‘, als ob dieser eine natürlich vorgegebene Form des ökonomischen Handels wäre.

Die jüngste dieser zukunftskriminellen Aktionen ist das Durchwinken des CETA-Abkommens mit Kanada durch die EU-Kommission und dessen zahnlose Behandlung durch das EU-Parlament sowie durch die nationalen Regierungen und Parlamente. Bei letzteren verwende ich bewusst nicht das Wort ‚Volksvertretung‘, weil eindeutig gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung den etablierten Großinteressen Rechnung getragen wird.
Derzeit geben im Durchschnitt in Österreich pro Tag sechs Kleinbauern auf. Dies wird als natürliche ‚Strukturbereinigung‘ dargestellt. In Wirklichkeit wird die Ernährungssicherung unserer Kinder und Kindeskinder verkauft.

Warum ich dies zu sagen wage: Alle Hochkulturen mit knappen Flächen haben gärtnerisch-vielfältige Produktionsmuster entwickelt und auch wir haben in der Situation gestörter Zufuhren auf diese Art die Ernährung sicher gestellt. Ich habe noch den Zweiten Weltkrieg und die Notzeit danach als Kind hautnahe und bewusst erlebt. Unsere vielfältig und autark produzierenden Bauern konnten die Notversorgung sicher stellen. Wir konnten die Kinder noch zum ‚Auffüttern auf‘s Land‘ schicken und die ‚Hamsterer‘ konnten, um ein wenig Brot, einige Eier sowie um etwas Fleisch und Gemüse bitten kommen. Die Kleinbauern konnten gärtnerisch intensivieren. Die ‚Hausäcker‘ meiner Gasteltern waren große arbeitsintensive Gärten mit höchster Produktivität. Nun sind die meisten ‚durchrationalisierten‘ Bauern im Krisenfall selbst notleidend.[3]
Wenn wir den Rückblick aus der Zukunft als Methode der Zielfindung wagen, dann stehen in der Gesamtpolitik und in der in diese eingebettete Agrarpolitik die Zeiten auf Sturm. Wir sinken demnächst unter 2000 m² bebaubaren Bodens je Einwohner der Erde, die fossilen

Hilfsmittel und die Phosphatvorräte, die das derzeitige Hochpeitschen der ‚modernen‘ Produktionssysteme ermöglichen gehen zu Ende, und die Handwerkskunst der Bewirtschaftung von schwierigem Gelände und kargen Böden geht durch das ‚Wegrationalisieren‘ der Kleinbauern verloren. Hand in Hand mit dem uns aufs Haupt gedrückten ökonomischen Weltgeschehen geht der Verlust an ökologischer Vielfalt (Biodiversität), die die Voraussetzung für Systemstabilität, standortangepasste Bewirtschaftung und von Intensivierung im Notfall ist. Gegenwärtig stammen rd. 75% der Nahrung von 12 Pflanzen- und fünf Tierarten. Von rd. 10.000 essbaren Pflanzenarten werden nur rd. 200 genutzt.

All dies wird damit gerechtfertigt, dass man die Arbeitsproduktivität und die Konsumentenrente maximieren müsse. Dass dieses Kurzzeitdenken auf Kosten der künftigen Ernährungssicherheit geht, wird ausgeklammert. Die ökonomisch-ökologische Zentralfrage <Wie erziele ich nachhaltig eine optimale Nettoernte an Sonnenenergie in für den Menschen nutzbarer Form> wird nicht gestellt.Im aktuellen finanzpolitischen Geschehen kommt noch hinzu, dass die staatlichen und überstaatlichen (EU) Budgets notleidend werden, so dass die überwirtschaftlichen Leistungen der Bauern und ihre Existenzsicherung mittels eines gegensteuernden Sockelbetrages nicht mehr finanzierbar sind.[4]

Dazu kommt eine Handelspolitik die die Landwirtschaft ‚wie jede andere Industrie‘ (like any other industry) behandelt – eine unzulässige Vorgangsweise, die schon von F. Graham 1923 aufgezeigt worden ist.[5] ‚Außerdem führt die Anhäufung von Kapital in den Händen einiger Weniger, die sich des Endes des Spieles auf den Finanzmärkten bewusst sind, dazu, dass diese in die Realitäten flüchten. Der internationale und lokale Aufkauf von Ländereien durch private Großkapitaleigner und durch Staatsfonds (insbesondere China; land-grabbing) läuft auf vollen Touren. Die Folge ist ein Agrar-Management aus der Ferne ohne den Kontakt zu Boden, Pflanze und Tier sowie mit kurzfristigen Gewinnmaximierungszielen.

Wie erkenntnisfremd die derzeitige Politik läuft, zeigt die Umbenennung des ‚Landwirtschaftsministeriums‘ in Österreich in ein Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Für den jungen Bundeskanzler und die junge Ministerin ist die Ernährungssouveränität keine zentrale Frage mehr. Die junge Generation betrachtet das reichliche Hereinströmen von Lebensmitteln als Selbstverständlichkeit. Sie kann sich den ‚Fall gestörter Zufuhren‘ nicht mehr vorstellen. Dasselbe gilt für den Zusammenbruch der IT-Systeme.

Die gegenwärtigen Versorgungssysteme sind aber höchst verletzlich. Dies kann durch Naturereignisse, durch Sabotage und Terrorismus sowie durch Kriege geschehen. Jede ‚moderne‘ Aggression beginnt parallel zum bewaffneten Angriff mit der Ausschaltung der IT-, Energie- und Verkehrssysteme. Dies bedeutet, dass wir auf die regionale Notversorgung zurückgeworfen werden. Die regionale Ernährungssouveränität sollte daher ein Top-Ziel der Gesamt- und der Agrarpolitik sein.

Was erscheint daher geboten?:
1) Die lokale Ernährungssicherheit muss auf die Ebene eines unverzichtbaren Menschenrechtes gehoben werden. Gegenüber diesem sind alle anderen Interessen hintanzustellen. Dies gilt insbesondere für die Handelspolitik.
Das Prinzip des ‚National Treatment‘, das in allen WTO-Abkommen (GATT, GATS, TRIPS) enthalten ist, besagt, dass man einen Ausländer nicht ‚schlechter‘ behandeln darf als einen Inländer. Im Umkehrschluss muss man einen Ausländer nicht ‚besser‘ behandeln als einen Inländer. Abgabenfeier Zutritt sollte daher nur gewährt werden, wenn die Leistung (Ware oder Service) unter vergleichbaren ökologischen und sozialen Standards, wie sie im Bestimmungsland gelten und praktiziert werden, erstellt worden ist (Bestimmunglandprinzip).
Erst unter diesem grundsätzlichen Schutz können die Detailmaßnahmen mit denen die Agrarpolitik derzeit operiert, erfolgreich sein. Ohne den notwendenden handelspolitischen Schutz sind die diversen Förderungen nicht mehr als hinauszögernde ‚Sterbehilfen‘.

2) In der Finanzpolitik ist die einnahmenseitige Sanierung der Budgets eine Voraussetzung für das Gegensteuern, solange die Handelspolitik nicht entsprechend flankiert, und ebenso eine Voraussetzung für Abgeltung der überwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft (insbesondere Wohlbefinden spendende Kulturlandschaften, Wasserschutz Erhaltung der ökologischen Vielfalt). Ich habe ein meinem schon in acht Sprachen übersetzten Manifest (im Internet unter  www.Wiener Wende.org  abrufbar) die Wege hierzu aufgezeigt (insbes. Kapitalumsatzsteuer und Internetabgabe).

3) Die Gesamtpolitik hat sich an den von der Natur vorgegebenen Systemprinzipien der Biosphäre zu orientieren. Dies heißt:
– Solare Orientierung der Energieversorgung (damit gibt es auch keine
unverwertbaren Agrarüberschüsse mehr).
– Kreislauforientierung der Stoffströme (der Landwirt als Kreislaufwirt)
– Kaskadische Nutzung von Energie und Materialien
(Vermeidung von unnötiger Entropie)
– Optimale ökologische Vielfalt (Biodiversität;
puffer- und anpassungsfähige Versorgungssysteme)
– Dezentralisierung und intelligente Vernetzung als ermöglichende
Basisstrategien, die auch sinnvolle Arbeitsplätze und Lebensräume schaffen

4) Die Bauern als Minorität müssen glaubwürdige und vertrauensvolle Allianzen mit allen anderen Gesellschaftsgruppen bilden – insbesondere mit den Arbeitnehmern, den Konsumenten im Allgemeinen und den Natur- und Umweltschützern.
Wenn wir den breitflächigen ‚Aufstand der Schafe‘ zugunsten dieser Umsteuerungen nicht schaffen, dann ist das langsame Dahinsterben der kleinräumig und standortorientiert wirtschaftenden Bauern besiegelt, und dadurch wird die Ernährungssicherheit im Krisenfall, sowie die Ernährungssicherheit unserer Kinder ‚wegrationalisiert‘.
Ich nenne letzteres Zukunftskriminalität.

Abschließend noch ein Vermerk zur Sicherung der Bewirtschaftung der Grenzertragsböden, die wir für die künftige lokale Ernährungssicherung brauchen werden. Dies kann durch Ausgleichszahlungen erreicht werden, die verkehrt proportional zur Bodenbonität und proportional zu den klimatischen und reliefbedingten Erschwernissen gewährt werden. Dieses Handicap für die Benachteiligten hätte auch einen doppelten Vorteil:
a) In Zeiten der Knappheit (und diese werden leider kommen) würde sich der Marktpreis nicht nach den höheren Kosten in den Grenzertragsregionen (Grenzkosten) richten. Dies ist ein langfristiger Kostenvorteil für die Konsumenten.
b) Die Landeigner in den Gunstlagen würden keine gesellschaftlich unerwünschte Differentialrente lukrieren – also mehr soziale Gerechtigkeit als Voraussetzung für eine friedvolle Entwicklung.

[1] 2006 habe ich den Bestseller Globales Schafe Scheren geschrieben und zum Aufstehen aufgefordert, aber die ‚Schafe‘ lassen sich weiterhin still leidend durch das ‚Establishment‘ zur Schlachtbank führen.
[2] Isaias 53,7 „Man misshandelte ihn, und er beugte sich; er tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schachtbank geführt wird, und gleich einem Schaf, das vor seinen Scherern verstummt, tat er seinen Mund nicht auf.“
[3] Josef Heringer hat daher den Satz geprägt: „Entweder wird die Welt ein Garten oder sie wird einSchlachtfeld.“
[4] Siehe hierzu R. Keller und N. Backhaus, Zentrale Landschaftsleistungen erkennen und in Politik und Praxis stärken – Erkenntnisse eines transdisziplinären Forschungsprojekts in der Schweiz, in Naturschutz und Landschaftsplanung 50 (3), 2018, 084 – 089, ISSN 0940 – 6808
[5] Sie hierzu auch mein Buch The WTO, Agriculture and Sustainable Development, Greenleaf Publishing 2002
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Noch ist Europa nicht verloren

L´Europe  n´est pas encore perdue

Europe is not lost yet

 

Halten wir einmal fest: Die Migrationskrise ist eine Krise Europas, das, geschwächt an Kopf und Gliedern, darniederliegt. An seinem Krankenbett tummeln sich allerlei bestens geschminkte Schauspieler – sei es als Quacksalber, Hexe oder  Chamäleon – deren Schauspiele im Vordergrund dafür sorgen, den  Hintergrund, also die Ursache der Erkrankung und die Verursacher zukünftigen Elends  unsichtbar zu belassen.

Gelänge es, den Schauspielern die Schminke abzunehmen, würde sich den Zuschauern ein ganz anderes Bild bieten, es würde ihnen aber gleichzeitig eine große Illusion rauben. Und es wäre das Ende eines großen Narrenspektakels. Damit dieses Malheur nicht passiert, wird jeder der das auf einem externen Plan basierende Stück auf diese Weise zu stören versuchte, als Rechtsextremer, Rassist oder Spinner in die Ecke des großen EU-Theaters verbannt.

Halten wir außerdem fest: Das „Happy end“ in dem derzeit aufgeführten Stück würde, zum Gefallen und Vorteil der Theaterbetreiber vorgetäuscht zwar auf der Bühne, tatsächlich aber  im Hintergrund stattfinden. Was in Anbetracht der  fremden Federführung auch nicht anders möglich wäre. Dass in diesem Stück haltlose Versprechungen und  steuergeldverschlingende  Kulissen zum Einsatz kommen, entspricht hier der Absicht, den Zuseher zu fesseln und gleichzeitig zu verwirren.

In diesem Sinne kann das was ein leicht überforderter Seehofer und eine von Vertretern des „tiefen Staates“ vorerst noch favorisierte, aber längst zu einem europäischen Schreckgespenst mutierte Merkel aufführten,  gesehen werden. Das wochenlange neudeutsche Hickhack hat jedoch in dem laufenden europäischen Abendland-Adieu-Schauspiel  einen ähnlichen Stellenwert wie die attraktiven, aber in Wirklichkeit demselben Ziel dienenden Ankündigungen und Bemühungen  eines Kurz´oder Macrons. Man lenkt ab.

Die Macht der bedrohlich anwachsenden Fakten und die Ohnmacht unserer Politiker vor ihren Herren lassen ja auch keinen anderen Schluss zu. Zum einen haben wir dem unglücklichen Horst Seehofer ein Geständnis zu verdanken, das so lautet:“Diejenigen die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden“. Für diese Ehrlichkeit hätte  ihm eigentlich ein bayrischer Orden verliehen gehört.

Zum anderen haben wir die erschreckende Tatsache vor Augen, dass mindestens eine Milliarde Afrikaner  (plus Abermillionen Orientalen) unseren Kontinent in ihrem Fokus haben. Daher dienen aktuelle substanzlose Wortspenden  wie jene,  es kämen derzeit weniger Asylsuchende, ausschließlich zur Beschwichtigung der Ängste der Bürger. Berechtigte Einwände werden nicht selten mit heuchlerischem Optimismus und breitem Grinsen niedergeschmettert.

Man muss nicht Schopenhauer- oder Nietzsche-Anhänger sein, um diese unsagbares Elend verheißende Politik der Globalisierer  abzulehnen. Der rührende Glaube an ein nicht enden wollendes Glück in diesem „Friedensprojekt“ der Hochfinanz schwächelt zum Glück zusehends und lässt hoffen, dass ein anderer früh genug an seine Stelle tritt. Dann könnte ja doch ein großes, an den Mythos der Vergangenheit anknüpfendes Werk von den  Europäern selbst geschrieben und von einem großen Regisseur aus ihren Reihen auf die Bühne europäischen Daseins gebracht  werden. Noch ist Europa nicht verloren.

Zum Thema

Der Selbstmord Europas https://youtu.be/LvnAMCKF9h8

Die Flüchtlingslüge https://youtu.be/agN1xFEIoaA

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Wir werden heiße Tage erleben

Abwehr der Massenmigration als moralisches Dilemma? Staatliche Sicherheitskräfte im Spannungsfeld von politisch geförderter Masseneinwanderung und Pflicht zum Schutz der Bevölkerung.                                     Ein Gastbeitrag von Oberst Hermann H. Mitterer

On va avoir des journées chaudes. Défendre la migration de masse comme un dilemme moral ? Les forces de sécurité de l’État dans la zone de tension entre l’immigration massive favorisée politiquement et l’obligation de protéger la population. Un article de fond du Colonel Hermann H. Mitterer

We’re gonna have hot days. Defending mass migration as a moral dilemma? State security forces in the area of tension between politically promoted mass immigration and the obligation to protect the population.  A guest article by Colonel Hermann H. Mitterer

 

Es ist Sommer 2018 und trotz aller Behauptungen, selbst von Jean-Claude Juncker, dass der “Schutz der EU-Außengrenzen wichtiger als alle anderen Themen“ ist, steht EU-Europa auch jetzt wieder vor dem hypermoralischen Dilemma das Jean Raspail in seinem fulminanten Roman „Das Heerlager der Heiligen“ bereits 1972(!) in visionärer Schau auf Europa zukommen sah: Die Unwilligkeit und Unfähigkeit des dekadenten Europas, der so genannten „westlichen Wertegemeinschaft“, sich gegen den Ansturm der „Armen“ zu erwehren. Dies ist nun in der zweiten Dekade des 21. Jhdt. zur Realität geworden.

Es ist Sommer 2018 und der Ansturm von Migranten, auch und besonders auf die Mitte Europas, also Österreich und Deutschland, nimmt wieder Fahrt auf. Der österreichische Bundekanzler Kurz und sein Vizekanzler Strache haben Ende Mai ihre Sorge darüber ausgedrückt, dass ein erhöhter Druck auf der nun neuen „Albanienroute“, in Ergänzung zur bekannten „Balkanroute“, zu bemerken ist.

Es ist Sommer 2018 und die BRD-Regierung streitet um „Lösungen“ in Frage der Massenzuwanderung. Die Bundeskanzlerin, mit ihrem „visionären“ Hauptprogramm „Bevölkerungsaustausch“, will weiter verzögern und setzt auf eine „europäische Lösung“. Denn sie weiß genau, die EU ist noch immer nicht handlungsfähig und will es auch gar nicht sein. Ganz im Gegenteil! Und die Medien erzählen uns Europäern schon wieder, dass alleine in Afghanistan zwei Millionen „arme Flüchtlinge“ sitzen, die keine Überlebenschance mehr in ihrem „sozialstaatsschwachen“ Land sehen. Ganz zu schweigen von Schwarzafrika. Die Mär vom MERKEL-Land, in dem Milch und Honig fließt, will nicht verstummen.

Es ist Sommer 2018 und auch der opportunistischste Untertan gesteht sich langsam ein: Die Masseneinwanderung von 2015 und teilweise noch 2016 wurde von den autochthonen Europäern nur deshalb wahrgenommen, weil sie medial so hochgespielt wurde. Ob den mächtigen Medienbesitzern wie Bertelsmann & Co hier ein Fehler unterlaufen ist oder ob hier eine für Otto-Normal-Verbraucher derzeit. nicht erkennbare Absicht dahinter stand, wird wohl erst die Zukunft erhellen können. Fakt ist, dass gemessen an den Einwanderungszahlen 2015 keine Ausnahme war, sondern. sich in eine jahrzehntelange quantitativ vergleichbare Serie einreiht. Kurz gesagt: Masseneinwanderung fand schon lange vor 2015 statt und sie findet ungebremst auch noch weiterhin – auch und erst recht wieder im Sommer 2018 – statt.

Warum?

Weil globale Eliten á la SOROS & Co via UNO, EU und „nationaler“ Regierungen das so wollen. Wer dies für eine Verschwörungstheorie hält der sollte sich einmal z. B. mit dem „Replacement Migration Programm“ der UNO, dem „Neuansiedelungsprogramm“ und der „Europäischen Migrationsagenda“ der EU sowie den „nationalstaatlichen“ Kindern dieser Programme befassen. Die Faktenlage ist klar: Man will diese kultur- und ethnofernen Massen hier in Europa haben. Denn wer die New World Order (Präsident BUSH I.) durchsetzen will, der braucht global bewegliche, von jeglicher Bindung befreite Massen, die man dann wohl eher als Post-Homosapien-Sapien bezeichnen muss.

Biologisch gesehen noch Menschen, die aber psychologisch und soziologisch keinen Bezug mehr zu Boden und Historie haben und ihre Großeltern nicht kennen. Wenn sie denn überhaupt in dem angezettelten Patchwork-Family-Chaos noch ihre Eltern persönlich kennen. Oder wie das Thomas Barnett, ein imperialistischer US-Militärstratege, ein wissenschaftlicher Prostituierter der globalistisch-internationalistischen Oligarchie, es ausgedrückt hat: „(…) das hellbraune Gesicht, das eines Tages die Masse der amerikanischen Bevölkerung definieren wird.“ Das ist jener Barnett, der in Bezug auf die aus seiner Sicht notwendige Massenzuwanderung z. B. nach Japan, wie selbstverständlich darauf verweist, „(…) das wäre dann nicht mehr Japan; das wäre ein völlig anderes Land. (…) das wäre ein besseres Japan, (…).“

Es ist wohl eine rassistische Anmaßung anzunehmen, dass die Japaner dann „bessere“ Menschen wären. Aber solcher Rassismus ist ein „guter Rassismus“, denn er dient den wirklichen „Herrn der der Welt“ bei der Durchsetzung ihrer Interessen. Gut, bei einem großen Teil der BRD-Deutschen, den Wessis, den US-Fellachen, hat es ja auch funktioniert. Hier gilt Fernstenliebe und Nächstenhass – sofern der Nächste ein Biodeutscher ist – alles. Zumindest bei den 88% der Wähler, die bei der Bundestagswahl 2017 die Inländerfeinde und Masseneinwanderungsbetreiber von Linksaußen, die Linke, bis hin zur CSU, mit ihrem Heißluftfön-Horst, gewählt haben. Kollektivschuld anders herum. Kollektivschuld dieses Mal am ethnischen Selbstmord!

Der Schock von 2015, tatenlos zusehen und sogar noch mithelfen zu müssen beim politisch gewollten Rechtsbruch der illegalen Grenzüberschreitungen sitzt noch tief bei den Sicherheitskräften. Für diese stellt sich die Frage, können bzw. dürfen sich Angehörige von staatlichen Sicherheitskräften diesem politisch-medial verordneten kollektiven Selbstmord anschließen? Besonders auch vor dem Hintergrund, dass die globalistisch orientierten und totalitär liberalistischen Eliten aus Politik, Wirtschaft, „Bildung“, Medien, etc. vieler europäischer Staaten, besonders BRD, Frankreich und Großbritannien, für die meisten Push- und für alle Pull-Faktoren der Massenmigration direkte Verantwortung tragen.

Man kann daher von „betreuter Masseneinwanderung“, von der Erzwingung der Massenmigration vor Ort, über den sicheren Transport, bis zur sozialstaatlichen Totalalimentierung in den Zielländern selbst, durch die „eigenen“ Regierungen in manchen EU-Staaten sprechen.

Angehörige von Sicherheitskräften eines Staates stehen daher in einem unerhörten Spannungsverhältnis. Einerseits begehen „ihre“ Regierungen mit diesen migrationsfördernden Handlungen ganz klaren Rechtsbruch. Wenn gleich der illegale Grenzübertritt und die Beihilfe dazu durch manche Regierungen „nur“ ein Verwaltungsvergehen ist, so sind die Konsequenzen für die einheimische Bevölkerung verheerend.

Es geht daher immer mehr darum, dass sich die Angehörigen der staatlichen Macht- und Schutzorganisation über die moralische Rechtfertigung zur Anwendung polizeilicher und militärischer Zwangsgewalt gegenüber den „Zivilokkupanten“ Gedanken machen. Es stellt sich daher ganz klar die Frage:

„Welche Maßnahmen sind moralisch erlaubt und sogar geboten, um der Massenzuwanderung und die damit verbundenen Folgen physisch Einhalt zu gebieten?“

Um diese entscheidende Frage beantworten zu können betrachten wir einige entscheidende Rahmenbedingungen. Ohne dabei den Anspruch auf Vollzähligkeit zu erheben.

 Begrifflich-rechtliche Rahmenbedingungen:

Es wurden und werden alle möglichen Benennungen für die Migranten erfunden und verwendet: Asylsuchende, Asylanten, Asylanten auf Zeit, Schutz- und Hilfe-Bedürftige, etc. bis hin zu Flüchtlingen. Vielen ist mittlerweile klar, dass diese unterschiedlichen Begriffe letztlich nur zur Verschleierung des tatsächlichen Sachverhaltes und zur moralisierenden Manipulation und damit zur Hebung der Bereitschaft zur Aufnahme dienen. Die überwiegende Mehrzahl sind keine Asylberechtigten und keine Flüchtlinge im Sinne der rechtlichen Definitionen.

Das italienische  Innenministerium hat es für 2016 mit gerade einmal 5,1% Berechtigte auf den Punkt gebracht: Es sind mit Masse Wirtschaftsflüchtlinge, die von der sozialstaatlichen Totalalimentierung angezogen werden. Kurz gesagt: Alles, von den veröffentlichten Gründen zur Auslösung von Migration (Push-Faktoren) bis hin zur Beschreibung des angeblich als Menschenrecht einzufordernden rechtlichen Status Flüchtling und/oder Asylant (Pull-Faktoren) ist alles gelogen. Daher beruhen auch alle humanitär begründeten Maßnahmen und Forderungen unserer „nationalen“ Regierungen, der EU- und der UNO-Gremien in Bezug auf die Masseneinwanderung auf Lügen.

Sachlich-faktische Rahmenbedingungen:

Es bestehen teilweise seit langer Zeit ganz konkrete Einwanderungsprogramme und –Massnahmen von Seiten der UNO, EU und der „nationalen“ Regierungen. Es geht daher im Kern nicht um „Hilfe für Schutzbedürftige“, sondern  darum, die Agenda der „Ersatzmigration“, der Replacement Migration, des Neuansiedelungsprogramms, usw., also des Bevölkerungsaustausches, zu realisieren. Auch mit massiver Einbindung von z. B FRONTEX, Marine- und Handelsschiffen und diverser NGO´s.  EUNAVFOR-Mediterrane Operation SOPHIA ist die größte Schlepperorganisationder Welt. Noch dazu von Steuergeldern der betroffenen Bürger der Zielländer finanziert. Man muss daher von Importierten und nicht von Ankömmlingen sprechen.

Ein weiteres Faktum ist, dass die überwiegende Zahl dieser Importierten Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren sind. Familiennachzug wurde und wird bereits mitgedacht und geplant. Sowie  teilweise. schon umgesetzt. In der BRD kommen jetzt schon monatlich mehr als 15.000 Migranten an (nur die offiziellen Zahlen). In Österreich werden wöchentlich 300 bis 500 Migranten aufgegriffen. Monatlich 1.200 bis 2000. Die Dunkelziffer dürft deutlich höher sein.

Diese anhaltende Flut trifft auf Staaten, wie eben die BRD mit bereits rund 21% Anteil an Bewohnern mit „Migrationshintergrund“ und in Österreich von ca. 22%. In vielen Großstädten der  BRD liegt der Anteil der unter 6 Jährigen mit Migrationshintergrund bei 50 – 80%. Die heutigen Kleinen sind die Erwachsenen von in zehn bis zwanzig Jahren. Diese Städte werden nur noch in der Erinnerung „deutsch“ sein. Die Lage in manchen österreichischen Städten, besonders in Wien, ist ähnlich.

Gesellschaftlich-kulturell-religiöse Rahmenbedingungen:

In EU-Europa herrscht ein vollkommen entgrenzter, totalitärer, internationalistischer Links-Liberalismus der alle Bereiche des menschlichen Seins durchdringt und sich in Hyper-Individualismus, Materialismus, Genderismus, Homo- und Frühsexualisierung, Kinderfeindlichkeit, Saturiertheit, etc. manifestiert.

Dem steht die Mehrheit der Migranten als Moslems unversöhnlich gegenüber. Der Islam ist bekanntlich nicht nur eine Religion, sondern. mindestens so viel auch eine politische Ideologie. Der Weltbeherrschungsanspruch, seine Vorgaben bis in die kleinsten Lebensbereiche hinein – auf dem Niveau der Lebensbedingungen des 7. Jhdt. Arabiens – genauso wie seine Christen-, Juden- und generell Nicht-Gläubigen-Feindlichkeit, sind dem Islam immanent.

Die EU ist eine Hochtechnologieregion deren bereits gegebene Gegenwart und nahe Zukunft mit Schlagworten wie Industrie 4.0, Roboterisierung, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, etc. zusammengefasst beschrieben werden kann. Daher ist künftig der Bedarf an Nieder- bis Gar nicht-Qualifizierten enden wollend. Die überwiegende Mehrzahl der Massenmigranten, ob aus Nah-Mittel-Ost oder aus Afrika, sind weder kulturell, noch geistig, noch mental in der Lage, noch haben sie den Willen, sich in eine hochtechnisierte Leistungsgesellschaft einzubringen.

Was sind die Folgen für EU-Europa?                                                                                     Ebenfalls unvollständig und beispielhaft.

Parallelgesellschaften mit sich teilweise ausschließenden und diametral entgegengesetzten Wertvorstellungen und Lebensentwürfen. Daraus folgernd permanente Reiberei mit explodierender Kriminalität, wie wir sie heute schon in Form von Banden- und Drogenkriminalität, beinahe täglichen Vergewaltigungen und Mord, Kfz-, Lkw- Messer- und sonstige Attentate auf alle möglichen unschuldigen Ziele, offene Auflehnung gegen die Staatsmacht, No-go-areas, etc. kennen und erdulden müssen.

Massive Überbevölkerung mit all ihren umweltschädigenden und –vernichtenden Folgen. Dem umfassend welt- und lebenserfahrenen Peter Scholl-Latour wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst zu Kalkutta!“.

Der durch Zahlen belegbare Bevölkerungsaustausch wird die  lebensweltlichen Bedingungen, wie sie seit Jahrhunderten den Begriff Europa prägten, innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre radikal verändern. Europa wird nicht mehr das bisher bekannte sein.

Die Ablehnung des staatlichen Gewaltmonopols und dessen damit verbundenen rechtlich-moralischen Basis, das christlich-abendländischen Weltbildes, durch diese große Masse der Migranten MUSS, aus der inneren Logik von Ursache und Wirkung, von Aktion und Reaktion, in bewaffnete Auseinandersetzungen zw. den unterschiedlichen Interessensgruppen führen. Dies mit all den grauenhaften Konsequenzen für Kämpfer und Zivilisten die in Weltanschauungs- und Religionskriegen üblich sind. Denn diese Art von Kriegen sind Vernichtungskriege. Die Leidtragenden werden alle Bewohner sein. Ganz besonders aber die autochthone Bevölkerung, denn die wird von allen gehasst.

Was aber sind die ureigensten, jedes staatliche Gebilde überhaupt erst moralisch konstituierende Aufgaben des Staates?

Es ist Sicherheit für das Staatsvolk nach innen und Sicherheit für das Staatsvolk nach außen. In diesem Bewusstsein haben sich Soldaten, Polizisten, Beamte und erst recht Regierungspolitiker, nur mit zeitlich und rechtlich begrenzter Machtbefugnis ausgestattet, in  eid- und gelöbnisbasierende Formeln zum Schutz des jeweiligen Volkes verpflichtet. So lautet z. B. die Gelöbnisformel des österreichischen Soldaten gem. § 41 Abs. 7 des Wehrgesetzes 2001:

„Ich gelobe, mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen. Ich gelobe, (…) mit allen meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen.“

Die Eidesformel höchster deutscher Regierungsrepräsentanten lautet für Bundespräsidenten, Bundeskanzlers und der Bundesminister nach Art. 56 (und Art. 64) GG:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

Angehörige der Sicherheitskräfte und erst recht Politiker können sich daher nicht ohne Eid- und damit Rechtsbruch zu begehen, so mir-nichts-dir-nichts aus der Verantwortung stehlen. Tun sie es doch, dann begehen sie Hochverrat am schutzbefohlenen Volke, dem Souverän.

Angesichts der oben beispielhaft dargestellten Konsequenzen für die den staatlichen Organen anvertrauten inländischen Schutzbefohlenen haben sich Streit- und Sicherheitskräfte nicht in den Dienst eines hypermoralisch-internationalistischen Pseudo-Humanismus stellen zu lassen. Der in degenerativer Absicht das Wohl der Fremden auf Kosten der einheimischen Schutzbefohlen verfolgt. Sie haben sich nicht als Schlepper (s. FRONTEX, SOPHIA & Co) zu betätigen, sondern ihr Volk vor den Konsequenzen der Zivilinvasion kultur- und ethnoferner Okkupanten zu schützen.

Soldaten, Polizisten und Vorgesetzte aller Ebenen sind nicht nur Beamte in diesen Funktionen, sondern auch Bürger dieses Staates, Teil des Volkes, Mütter und Väter und daher natürlich auch ganz persönlich für die Sicherheit ihrer eigenen Frauen, Kinder und Anvertrauten persönlich verantwortlich. Und sie sind auch verantwortlich für die Erhaltung des Rechtsstaates.

Angesichts der lebensbedrohlichen Konsequenzen für die inländischen Schutzbefohlen bei Nichthandeln kann die oben gestellte zentrale Frage nach der Zulässigkeit physischer Abwehrmittel im Sinne einer „abgestuften Antwort/ flexible response“ über die gesamte Palette des Möglichen (vgl. Israel und Australien )mit einem klaren ja beantwortet werden.

Abschließend ist daher ganz klar festzustellen:

Der Soldat und Polizist HAT(!), genauso wie der Politiker, die ihm anvertrauten schutzbefohlenen Bürger, kurz sein Volk, vor Gewalteinwirkung jeglicher Art, auch auf Grund von Zivilokkupation, zu schützen! Das ist moralisch und gesetzlich nicht nur erlaubt, sondern die bereits jetzt realen Konsequenzen vor Augen, im höchsten Maße geboten!

Es ist Sommer 2018 und wir werden wieder heiße Tage erleben.

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Kurz, der „Darling“ der großen Banken und Konzerne

Kurz, le chéri des grandes banques et societés

Kurz, the Darling oft the big banks and corporations

 

„Entweder Cäsar oder gar nichts“ steht auf dem Schwert des Cesare Borgia das im Britischen Museum in London aufbewahrt wird.  Eine ähnliche Einstellung könnte auch einigen Politikern der Jetztzeit attestiert werden, wenn auch jeder sonstige Vergleich mit dem Renaissancefürsten hinken muss. Nur nebenbei sei daher auf Kurz´ Vorgangsweise vor seiner Kür zum  Parteichef verwiesen, die da lautete, entweder es geschehe alles nach seinen Vorstellungen oder er verweigere sich.

Nun ist der Kanzler wahrscheinlich kein eingefleischter Machiavellist, aber dass ihm ein unbändiger  Drang zur Selbstinszenierung und Lust an „geiler“ Machtausübung eigen ist, darf vermutet werden. Und diese eher Untugenden scheint der für seine wohl klingenden Überschriften geschätzte  türkise Turbo auch wirklich zu genießen.

Ohne Zweifel hat der junge Mann Talent und Verstand, doch wie sieht es mit seinem  Charakter aus? Da ihm bisher einiges allzu  leicht in den Schoß gefallen ist und Zeiten echter  Bewährung noch ausstehen, kann darüber nur ansatzweise  etwas gesagt werden. Aber es lassen sich aus einigen seiner  Aussagen – etwa dieser: „Der durchschnittliche Zuwanderer ist intelligenter als der durchschnittliche Österreicher“- oder  auch hinsichtlich seiner politischen Freundschaften  ja doch mögliche Rückschlüsse auf sein Charakterkorsett  ziehen.

Bemerkenswert in dieser Hinsicht war sein von Netanjahu umschmeichelter Auftritt in Israel, wo es dem Kanzler gelang, Österreichs und der Österreicher angebliche Schuld am Holocaust  noch zu toppen: Schuldig seien, so Kurz, auch  jene, die 1938 zugesehen haben, wie Hitler zugejubelt wurde. Sollte man sich merken. (Dazu im Anhang ein Brief an Kurz von Prof. Heinrich Wohlmeyer).

Nun gibt es –  neben den durch Industrieinteressen angestossenen sozialen und ökonomischen neoliberalen Zielsetzungen des Kanzlers – darüber hinaus aber etwas, das eigentlich den gesunden Hausverstand stutzig machen sollte. Was soll man von einem Staatsmann halten, der  von Vertretern jener Mächte über den grünen Klee gelobt wird, deren Interessen Österreich und seiner Menschen zum Nachteil gereichen? CETA ist ja nur ein Beispiel unter vielen.

Wenn  also Kurz aus Sicht  Brüssels und der dort aus dem Hintergrund Ton angebenden Finanzmogule vorbildlich spricht und handelt, sollte  man eigentlich nicht länger herumrätseln: Der „Darling“ der großen Banken und Konzerne kann nicht gleichzeitig der Glücksbringer Österreichs sein. Da wäre er ja ein echtes Genie, und nicht bloß ein braver, folgsamer Vorzugschüler seiner internationalen Mentoren.

Aber ein schlaues Bürscherl ist er schon, unser Kanzler, und als „Mr. Sandman“ (puts people to sleep and brings good dreams by sprinkling magical sand onto the eyes) schafft es der  Überflieger bis nach ganz oben in der Beliebtheitsskala des „Mainstreams“. Ganz im Sinne seiner Förderer, denn diese  erwarten ja, dass er Selbstbestimmung, Bevölkerungsaustausch, Leitkultur und Identität ohne Ansehensverlust geschmeidig umschifft. Dass  EU-Primärrecht über Direkter Demokratie zu stehen habe, macht er deshalb auch gleich klar.

Will man über Kurz´ politische Absichten mehr wissen, kann ein Blick darauf hilfreich sein, was er nicht anspricht. Hat er uns etwas über den im Mai in Marrakesch stattgefundenen Dialog zwischen Afrika und Europa (Rabat-Process) erzählt, in dessen Abschlusserklärung unter anderem von der Förderung legaler Migration nach Europa und Visa -Erleichterung die Rede ist? Nun versteht man, warum  er und seine Minister nachdrücklich immer nur von illegaler Migration sprechen, während der legale Bevölkerungsaustausch offensichtlich fortgesetzt werden soll. Also heißt es bei Kurz: „Österreich muss ein Land der Chancen und Möglichkeiten sein. Ganz gleich, woher jemand kommt, welche Hautfarbe oder Religion er oder sie hat“. Österreich ist ein Einwanderungsland, will er damit sagen. Und Strache nickt dazu?

Zur Überraschung vieler hat er sogar eine Vision. Aber welche?  Keine wirklich weltbewegende: Die Vision einer Union, die „schlanker, geeinter und fokussierter ist“ als jetzt. Könnte auch als Drohung verstanden werden. Und etwas mehr subsidiär soll sie sein, das schon auch, aber nicht zu viel. Damit und mit zahnlosen kritischen Migrations-„Statements“ oder lückenhaften Grenze-dicht-Slogans soll der „Brückenbauer“, außer seinen Wählern, wohl auch die Brüssel-kritischen Nachbarländer besänftigen und bei der EU-Stange halten. Er ist ja so lieb und so nett, wie könnte da die Europäische Union anders sein?

Dieser Meinung  dürfte sein blaues Zubehör, das  schon Kurz´ Jerusalem-Auftritt entzückt haben muss, inzwischen auch sein. Einer meiner Bekannten meinte unlängst, er wäre gerne als kleines Mäuslein beim mehrmaligen privaten Tête à Téte der beiden in Straches Wohnung anwesend  gewesen. Andererseits, vergönnen wir den beiden spät zu einander Gefundenen  doch ein wenig Intimität im grauslichen  politischen Alltag.

Kein Frage, der Millionen-Einsatz der Industrie, von dem der „Falter“ einmal berichtete, hat sich anscheinend gelohnt; mit  Kurz hat man eine vorerst erstklassige Wahl getroffen. Das war gerade in Österreich, wo man am EU-kritischsten ist, sehr wichtig. Somit aber dürfen wir uns von Sebastian Kurz  und seinen Freunden alles nur kein freies und souveränes Österreich erwarten, aber auch kein Europa der Vaterländer. Denn Europa den Europäern! bedeutet auch bei dieser Regierung retro, also rückwärts orientiert. Wenn Kurz es nur klar sagen würde, wie anderes auch.

Ist also Kurz  nur ein begnadeter Blender? Wir werden, wenn ja, die endgültige Bestätigung hoffentlich noch rechtzeitig serviert bekommen, aber bis dahin werden viele bereits einige ihrer hohen  Erwartungen begraben haben. Hoffentlich befinden sich dann nicht auch die der  Südtiroler darunter.

Zum Thema

Unter Freunden https://youtu.be/pgorRlUx_Ug

A N H A N G                                                                                                                                    Brief an den Bundeskanzler von Prof. Heinrich Wohlmeyer

 Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Ich kann nicht umhin gegen Ihre in Jerusalem verkündete Deklaration einer ‘Mitschuld Österreichs am Holocaust’ energisch zu protestieren.

Auch bedrückt mich, dass Sie die Missachtungen des Völkerrechtes und der Menschenrechte, sowie die völkerrechtswidrigen Eroberungen (‘Siedlungen’ genannt) und Einkesselungen (der Gazastreifen als das “größte Freiluftgefängnis der Erde” – Diktion des Juden und Menschenrechtlers Stephane Hessel) nicht angesprochen haben, sondern wegschauend quasi bedingungslose Unterstützung zugesagt haben.

Österreich war zur Nazizeit nicht mehr existent, daher kann es keine Mitschuld tragen.
Auch fühle ich mich als Angehöriger einer Widerstandsfamilie und im Namen aller aufrechten Österreicher unzulässig beschuldigt und in die Plicht genommen (Kollektivhaft).
Ich sehe meinen knapp vor dem Abtransport ins KZ gestorbenen Vater noch weinen, als Hitler einmarschierte und den Staat auslöschte.
Auch haben wir Juden geholfen und ihr Eigentum versteckt.
Dass es Österreicher gab, die Hitler als Erlöser aus ihrer Not und Erniedrigung nachgelaufen sind und zu Kollaborateuren wurden, leugne ich nicht. Aber deshalb in unzulässiger Verallgemeinerung alle Österreicher zu Schuldigen zu erklären, ist geradezu ‘geschichtskriminell’.
Ich hoffe, dass wir nicht die unguten Folgen erleben müssen.

Leopold Figl mit dem ich eng befreundet war, hat die Schuldkausel aus dem Staatsvertrag mit dem Hinweis hinausreklamiert, dass er vom Molotow– Ribbentrop-Pakt am Appellplatz von Dachau hören musste. Er dreht sich ob Ihrer Geschichts- und Völkerrechtsvergessenheit geradezu im Grabe um (Sie und die Außenministerin können ja aus Ihren Büros auf sein Denkmal hinüberblicken).

 Es fehlt nun nur noch, dass Sie in die laufende Lueger-Hetze miteinstimmen.
Hierzu auch eine Klarstellung:
Meine Familie war mit Dr. Karl Lueger befreundet. Mein Großvater hat in Niederösterreich die <Vereinigten Christen> gegründet, die mit den <Christlich-Sozialen’ Luegers fusioniert haben.
Lueger hat immer wieder betont: “Wer a Jud ist bestimme ich.” Damit meinte er: Wer sich unbarmherzig und ausbeutend benimmt ist ein ‘Jude’.
Wieso diese Zuspitzung? : Das von Juden dominierte Kreditwesen und der Großhandel (insbesondere der Getreide- und Viehhandel) waren mehr als unbarmherzig. Die kleinen jüdischen Handwerker und Kaufleute hingegen waren Parteigänger Luegers und meines Großvaters.

Die Wiener Kommunalbetriebe waren weitgehend in jüdischer Hand. Als Lueger die Kommunalisierung und Modernisierung in Angriff nahm, hat man ihm abwehrende Kredite zu unleistbaren Zinsen angeboten (Dauerverschuldung Wiens). Werner von Siemens, der über große Geldmittel verfügte, hat ausgeholfen (Wohl auch, weil er langfristig Aufträge sah. – Heute noch profitieren wir vom Siemens-Standort in Wien).
Von dieser versuchten ‘Zinsknechtschaft’ der jüdischen Hochfinanz stammt der ‘Antisemitismus’ Luegers, den man ihm vorwarf.

Auch mein Großvater begegnete der Antisemitismus-Keule als er gegen den jüdischen Landhandel und die ausbeutende Kreditpraxis Lagerhäuser und Raiffeisenbanken gründete und förderte. Wer den jüdischen Großinteressen in die Quere kam, war sofort ein ‘Antisemit’ (Ein Wort, das historisch eigentlich sinnlos ist, weil die Nachkommen Sems nicht nur die Juden umfassen.)  Das erfundene Wort “Antisemit” wurde und wird als Kampfwort eingesetzt, so wie das zu Ende des 20. Jh. erfundene neue Kampfwort “Islamophobie”. Als mein Großvater wegen seiner Hilfe für die ausgebeuteten Arbeiter, Bauern und Gewerbetreibenden zum ‘Antisemiten’ gestempelt wurde, war seine Reaktion: “Wenn ich deshalb eine ‘Antisemit’ bin, weil ich Ausgebeuteten helfe, dann bin ich gerne einer”, und er gab sogar eine Zeit lang ein ‘Antisemitisches Organ’ (Informationsblatt) heraus.

 Beste, besorgte Grüße

Ihr Prof. Heinrich Wohlmeyer

*Zur Person: Heinrich Wohlmeyer, Gen.Dir.a. D., Hon.Prof.,Dipl. Ing.rer nat., Dr. iur. Dipl. in Law, Nachhaltigkeitexperte, Buchautor (u.a. „Empörung in Europa“/Ibera)

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