Präsidentschaftswahl in Österreich:                               Alexander van der Bellen soll es wieder werden?

Elections présidentiélles en Autriche:                                                 Alexander van der Bellen doit le redevenir?

Presidential election: Alexander van der Bellen shall be again?

Eigentlich wollte ich mich zur bevorstehenden Bundespräsidentenwahl nicht äußern, doch die immer wiederkehrenden Auslassungen und „Fouls“ des derzeitigen Amtsinhabers  gehen letztendlich doch auch an mir nicht ganz unbemerkt vorüber. Wir haben es allem Anschein nach mit einem in zweifacher Hinsicht alten Rotfuchs zu tun, der nach eigener Aussage, nicht nur die Kunst des „Verschweigens, Vernebelns und gegen die eigene Überzeugung reden“ für zielführend hält, sondern, der ehemalige KPÖ-Wähler van der Bellen dürfte durchaus auch von Anmaßung und Anpatzen einiges verstehen. Was so gar nicht zu einem Präsidenten der ehrwürdigen Republik Österreich passt.

Nun amtiert der „grüne“ Präsident aber nicht nur in der Hofburg, ja er scheint sich dort tatsächlich auch ein wenig wie der alte Kaiser zu fühlen. Es war zwar ein Privileg der englischen Königin, ein Interview oder Gespräch zu verweigern, doch mehr als liebäugeln mit diesem königlichen Vorrecht ist es schon, wenn van der Bellen nun eine Fernseh-Konfrontation mit anderen Bewerbern um das höchste Amt im Staate mit Herablassung zurückweist. War es Angst, so wie vielleicht auch unlängst in New York, wo er sich nicht getraut haben soll, den iranischen Präsidenten auf den Fall eines in Polizeigewahrsam verstorbenen Mädchens anzusprechen. Um nun aber auf ehemals königlichem Parkett zu überzeugen und zu reüssieren, dazu fehlt ihm doch die eine oder andere Eigenschaft.

So fällt es dem Herrn mit migrantischem Hintergund doch auch etwas schwer, als ein im berüchtigten Jahr 1968 sozialisierter Linker, bei mit seinen ideologischen Kernanliegen nicht zu Vereinbarendem die Zähne zusammenzubeißen und lieber den Mund zu halten. Andererseits hätte er sich oft genug an mancher Stelle zu gewisser Zeit lautstark melden dürfen, ja müssen. Dass bundesweit vor allem ältere Menschen sich nicht mehr das Heizen leisten können, Armut ganz allgemein sich ausbreitet, sich Frauen und ältere Menschen des Nachts nicht mehr allein auf die Strasse trauen, wöchentlich hunderte Illegale die Grenze überschreiten, zu all dem schweigt der höchste Repräsentant zu laut. Und was schließlich den Ukraine-Krieg betrifft, da hört man auch von ihm nur die europaweit gültige einseitige NATO-Erzählung. Was hat das mit neutral zu tun?

Ein dreifaches Nein! – dieser Herr Van der Bellen ist nicht mein Präsident und könnte es auch in Zukunft nicht sein. Ein Präsident und Kandidat, der nachweislich schon einmal die Halbierung des Bundesheeres forderte, die Souveränität unseres Landes für überholt und dreißig Prozent der Österreicher für rechtsextrem hält, bei einem lebensbedrohlichen Experiment die Impflicht befürwortet und „Putinversteher“ der Kollaboration mit diesem verdächtigt und zu Genderwahnsinn und Zensurkultur („Cancel Culture“) nichts Gescheites einfällt,  ist aus  meiner Sicht ein Verhängnis für meine Heimat, dieselbe und die Liebe zu ihr von der grünen Jugend des dazu, meines Wissens, öffentlich schweigenden Herrn Präsidenten schon einmal  mit „Scheisse“ gleichgesetzt wurde. „Von ganzem Herzen Österreich“, läßt er jetzt immerhin plakatieren. Beinahe möchte man es ihm abnehmen.

Also, wenn nicht der etwas seltsame Herr Professor in der kaiserlichen Hofburg, wer soll es dann werden? Natürlich mache ich es mir nicht so einfach wie manche und sage, jeder andere wäre vorzuziehen. Realistisch gesehen, auch auf ihre Inhalte abgeklopft, kommen eigentlich nur mehr zwei der Mitbewerber, zumindest aus meiner „national(-revolutionären)“ Sicht, in Frage. Doch nach einer aktuellen unseriösen Attacke des Präsidenten der Wiener Kultusgemeinde gegen einen der beiden, schiene mir dieser eine haltlos Beschuldigte, immerhin ehrenhafte Mann, der sich bereits als Volksanwalt bewährt hat, erst recht durchaus würdig für dieses Amt. Nicht ein ehrgeiziger Funktionär einer Minderheit, die ich also solche durchaus schätze und respektiere, sondern das österreichische Volk soll das letzte Wort haben.

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2 Antworten zu Präsidentschaftswahl in Österreich:                               Alexander van der Bellen soll es wieder werden?

  1. Gertraud schreibt:

    Man darf nicht vergessen, daß Hr. v.d.B. nur deshalb zum Präsidenten gewählt wurde, um einen FPÖ-Präsidenten zu verhindern! In seltener Eintracht haben die in vielerlei Lager zersplitterten Linken sich zusammengetan und zu gegenseitiger Zusammenarbeit aufgerufen, um einen FPÖ-Kandidaten zu verhindern.
    Der letzte Wahlkampf von Hrn. v.d.B. wurde genauso wie der jetzige in direkter Opposition zur FPÖ geführt (was z.B. auch auf den Plakaten deutlich zu sehen war/ist)!!
    Es sollte sich jeder selbst fragen, ob das eine ausreichende Grundlage ist.
    Aber natürlich unterstützt er die herrschenden und nach „Weltherrschaft“ greifenden Mächte, wie alle „Linken“ aus allen Lagern. Daher wird er von den Medien der Bevölkerung als „idealer Kandidat“ präsentiert. Andere Kandidaten haben jetzt nicht so viele Beziehungen wie er und werden zum Teil gezielt schlechtgeredet.
    Im kommunistischen (!) EU-Europa haben Kandidaten aus dem nationalen Lager keine Chance. Deshalb wurde Hr. Strache ja auch z.B. auf Ibiza in die Falle gelockt.

  2. Gertraud schreibt:

    In der Zeitschrift „Wochenblick“ wurde auf eine Mitgliedschaft des jetzigen Präsidenten bei den Freimaurern und einen späteren angeblichen „Austritt“ hingewiesen.
    Habe vor vielen Jahren ein Konzert von Hrn. Rosenkranz (nicht mit Fr. Rosenkranz verwandt) besucht, das u.a. von Hrn. Müller organisiert wurde. Hr. Rosenkranz spielt ausgezeichnet Gitarre. Nach dem Konzert konnte man kurz mit ihm persönlich sprechen. Er hat eine sehr umgängliche, ehrliche Art. Habe ihn in sehr guter Erinnerung. Daß er als „Bua vom Land“ und außerdem für die FPÖ kandidiert, finde ich sehr mutig!

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