Der biedere Deutsche wird zur Kasse gebeten

L´honnête allemand est invité à payer

The honest German is asked to pay

 

Der biedere Deutsche will um jeden Preis die Wahrheit, koste es was es wolle, sagt uns Egon Friedell an einer Stelle.  Doch den biederen Deutschen scheint es nicht mehr zu geben, begnügt sich doch der heutige deutsche „Michl“ mit aufgetischten Lügen und Halbwahrheiten ohne diese als Herrschaftsinstrumente zu erkennen. Und so verwundert es auch nicht, dass anlässlich des „Überfalls“ Nazideutschlands auf Polen, in den von den Siegerinteressen abhängigen Medien die üblichen Schwarz-weiß-Erzählungen wieder einmal ihren Niederschlag fanden. Dass das so ist und nicht anders, hat uns schon George Orwell erklärt: Denn wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert eben auch die Vergangenheit. In dem er die Geschicht des Unterlegenen schreibt, dieselbe aber, so scheint es mir, in einer sich wandelnden Welt einer längst fälligen Revision nicht mehr allzu lange stand halten dürfte.

In diesem Sinne von mir mehr als ein Wort zu  jenem 1.September 1939, der dieser Tage deutschen Politikern, Zeitgeschichtlern und Journalisten erhabener Anlass war, wieder einmal in Sack und Asche zu wandeln. Der biedere Deutsche, nicht nur auf Merkls Hoheitsgebiet, hat mehrheitlich zwar bereits genug  von Schuldkult und Zwangsgedenken, folgt aber sonst der bekannten Devise, wenn schon nicht aufmucken, dann wenigstens kuschen. Natürlich nicht selten in Unkenntnis der ganzen Wahrheit, sowohl was die eigene als auch die Geschichte des einstigen Gegners betrifft.

Nein, der neue Deutsche hat weder bewusstseinsverändernde Substanzen genommen, noch leidet er an kollektiver Demenz. Aber dass er in seiner Mehrheit sowohl die Zerstörung seiner Leitkultur und seiner Heimat wie auch die Unterdrückung der geschichtlichen Wahrheit so apathisch und eigentlich ehrlos noch immer hin nimmt, kann nicht geleugnet werden.Gerade im Zeitalter des Internets wird aber später niemand sagen können, er oder sie habe nichts gewusst. Nichts gewusst von dem, was damals sonst noch geschah und nichts von dem, was heute alles schon möglich ist (und schon wieder) geschieht.

Und so möchte ich im Hinblick auf diesen 1.September 1939 einige wenige der eher unbekannten Details den einen zur Kenntnisnahme bringen, den anderen in Erinnerung rufen: Bereits 1929, lange bevor der erste deutsche Schuss Richtung Polen abgefeuert wurde, hieß es in einer großen polnischen Tageszeitung: „Weg mit den Deutschen“ (aus den von Polen besetzten deutschen Gebieten), wurden in den zwanziger und dreißiger Jahren Volksdeutsche in Polen von polnischen Milizen und Banden verfolgt und gedemütigt, auch ermordet, haben polnische Freischärler und Militärs zwischen 1918 und 1938 immer wieder nichtpolnische Gebiete überfallen und auch die deutsche Grenze verletzt. Und kaum bekannt: erheblich früher als im deutschen Reich baute man in Polen Konzentrationslager für Minderheiten und wurde hasserfüllter Chauvinismus von oben gefördert. Und von wegen Überfall: Noch am 31.8.1939 konnte man im Rahmen einer polnischen Teilmobilmachung im polnischen Rundfunk sogar das hören: „Wir sind auf dem siegreichen Vormarsch und werden gegen Wochenende in Berlin sein.“

Hier und auch sonst soll absolut nicht das polnische Volk deshalb pauschal verurteilt werden, wie es von anderer Seite bezüglich der Deutschen geschah und geschieht. Aber wäre es nicht an der Zeit, das offizielle Polen würde eine Historikerkommission zu den eigenen Verbrechen einrichten? In diesem Zusammenhang sei auch die Zusatzfrage erlaubt: sollte denn nicht überhaupt allen Linken in einem sehr speziellen Falle eine Historikerkommission ein Anliegen sein? Und zwar hinsichtlich des Antifaschismus, der sich, was Verbrechen betrifft, durchaus mit dem Nationalsozialismus messen kann.

Fest steht: Der nach dem Osten und dem Westen ausgerichtete polnische Größenwahn stand dem Hitlers, der immerhin zuvor vergeblich etliche Friedensangebote an Warschau gemacht hatte, die England torpedierte, in nichts nach. So, und nun wollen polnische Chauvinisten sieben Jahrzehnte danach eine 800 Milliarden- Reparationsforderung, die der polnische Historiker W.Borodziej für unbegründet hält, an Berlin stellen. Bescheidenheit scheint wohl keine antifaschistische Zier zu sein, auch was die genannte Opferzahl betrifft: denn wurde nicht für annähernd  die Hälfte davon schon eine deutsche Wiedergutmachung geleistet? Wenn wir nun in Betracht ziehen, dass Polen in der Vergangenheit schon auf Zahlungen verzichtet hat, Berlin den Beitritt Polens zur EU erleichterte und auch sonst immer eine sehr Polen freundliche und ihm nützliche Politik betrieb, wäre es doch an der Zeit für ein endgültiges Nein.

Außerdem, ginge es hart auf hart,  könnte man doch die aus völkerrechtlicher Sicht geraubten ökonomisch wertvollen deutschen Ost-Gebiete, vor allem das einst an Bodenschätzen und Industrieanlagen reiche Oberschlesien und den aus strategischer und wirtschaftlicher Hinsicht wichtigen Hafen Danzig, auch die vielen deutschen Kulturgüter und die volksdeutschen Opfer der Vertreibung in  eine gesalzene Gegenrechnung einbringen. Daran denkt wohl keine deutsche Kanzlerin, kein deutscher Präsident, denen immer wieder bei solchen Gedenkveranstaltungen die polnisch-chauvinistischen Gelüsten entgegen kommende notorische deutsche Bitte um Vergebung* (die es nach Meinung von gewisser polnischer Seite nicht geben könne) nur so aus ihrem lockeren Politikermaul heraussprudelt. Wie oft noch, wie lange noch?

A Propos:  Auch die Griechen haben die Lust auf mehr entdeckt. Und bald könnten noch andere folgen. Sie alle könnten ihren Appetit aber noch bereuen, wenn Deutschland immer wieder nachgeben sollte und aus diesen und anderen Gründen in moralischer und wirtschftlicher Hinsicht einmal endgültig und auf ewig in die Knie gehen sollte.

Zum Thema

Brutalität gegen Deutsche https://youtu.be/JX3ScgOoZBE

Die Hölle von Lamsdorf https://youtu.be/iS2_SJpRFRY

Reparationszahlungen https://youtu.be/3t8PJ9Dm8oM

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Der biedere Deutsche wird zur Kasse gebeten

  1. Heinrich Stauffacher schreibt:

    Es ist ‚Naturgesetz‘, dass jedes Geschöpf ein Stück der Erde als Existenz- & Lebensgrundlage braucht. Es ist ebenso Naturgesetz, dass jedes Geschöpf nur soviel der vorhandenen Ressourcen aufnimmt, wie es zum Leben braucht (soviel wie es fressen mag, ohne zu zerplatzen). Nur eine gewisse Spezies, der „Homo politicus parasitii“ (Gemeiner Politiker) überbordet und scheffelt Besitz auf Kosten und zu Lasten von Artgenossen (denen gleichviel zustehen würde wie jedem anderen). Sie teilen die Natur- und andere Güter nach „Politischer Manier“, d.h., zu ihrem Vorteil und zu ihren Gunsten. Das ist eben Politiker-Mentalität, die nicht weiss oder gar nicht wissen will, wie man arithmetisch korrekt teilen müsste, um allen Menschen und der Natur, und der ganzen Schöpfung, gerecht zu werden. So herrscht seit Urzeiten eine primitive, erbärmliche Raub-Kultur, die man nicht ungeschehen machen kann, die man im 21.Jahrhundert aber endlich müsste überwinden können! Das „Göttliche Prinzip“ muss auch zum „Weltlichen Prinzip“ werden – die ganze Erde, respektive Human-soziale Gesellschaft, eine gerechte Einheitswirtschaft – eine: „Generalunternehmung für Ordentliches Teilen und Tauschen“ (G.O.T.T. > das ist die Verbindung von religiös und weltlich …). Sämtliche Raub-Güter sind – unabhängig Politischer Präferenzen – den Berechtigten an Ort zurückzugeben (oder sie ordentlich zu entschädigen). Es ist als „Individuelles Grund-Vermögen“ jenen lokal berechtigten Stamm-Siedlern persönlich zuzuteilen, die nach dem Primat der älteren Rechte nachweislich ein Recht auf ihr Siedlungsgebiet haben (das schuldet die Zivil-Gesellschaft allen ihren Mitgliedern). Dank dem Computer lassen sich die Werte wenigsten ‚virtuell‘ teilen …

  2. Elbenfrau schreibt:

    Seit Tagen laufen auf diversen Sendern des TV- man überschlägt sich fast im ORF – , „Zeitgeschichts“- Berichte über den WK 2 , Jahrestag des WK 2 -Beginns am 1. September vor 80 Jahren. Einseitige Berichterstattung, Halbwahrheiten und wieder mal die Schuldkultbefeuerung. Soll die deutsche Wehrmacht, sollen die Deutschen wieder und immer wieder nach 80 Jahren!!!!! mit Dreck beworfen werden?
    Die Version vom Überfall der „bösen“ Deutschen auf das „arme, unschuldige“ Polen werde ich anhand des Buches „1939“ von Schultze- Rhonhof, das auf historischen Belegen basiert (und nicht auf Siegerversionen), in einigen Punkten widerlegen, denn es geht hier um die Ehre des deutschen Volkes:

    1) Kriegstreiberei der polnischen Medien monatelang vor Ausbruch des Krieges

    2) Massive Drangsalierung der deutschen Bevölkerung in Polen, um das Deutsche Reich zum Krieg zu provozieren

    3) Im sog. „Frieden“ von Versailles 1919 war nicht nur nach Ansicht der Deutschen, sondern auch nach Meinung diverser ausländischer Politiker mit der Danzig- Frage und der Abtrennung Ostpreußens vom deutschen Mutterland die Lunte gelegt worden, um den 2. WK zu entfachen. Bewusste Inszenierung eines Konflikts mit Deutschland.

    4) In den letzten Wochen und Tagen vor Kriegsbeginn 1. Sept. ging es zwischen Deutschland um Polen nahezu ausschließlich um die Frage der deutschen Stadt Danzig und die Korridorverbindung zum abgetrennten Ostpreußen. (Legitim für D. meiner Meinung nach)

    5) Das Deutsche Reich sagt auf Vorschlag des schwedischen Vermittlers Dahlerus allfälligen Gesprächen zwecks Beilegung ders Konflikts wiederholt zu. Vor allem Görings Bemühen um Verständigung ist deutlich erkennbar.

    6) Mussolini will mit Hilfe eines internationalen Schiedsgerichts prüfen lassen, ob nicht die Bestimmungen des Versailler Vertrages der Ursprung des Konflikt zw. Deutschland und Polen sind. Er will den Ursachen der Kriegsgefahr auf den Grund gehen.

    7) Mehrmalige Einladungen der deutschen Reichsregierung an den polnischen Außenministers Beck. Die Einladungen werden von Polen abgesagt. „40 mal NEIN zu den deutschen Vorschlägen“, meldete Polen an die USA.

    8) Sowohl Frankreich, als auch England und die USA motivierten Polen, in der Danzig- Frage hart zu bleiben. Deren einzige Sorge war, dass im letzten Moment der Krieg von Polen statt von Deutschland losgetreten würde (Polen hatte am 30. 8. seine Armee mobil gemacht) , und „England sowie Frankreich völkerrechtlich keine Legitimation hätten, mit Deutschland abzurechnen“.Frankreich beschwor Polen, unnachgiebig zu bleiben. (Anm: Der Westfeldzug Hitlers gegen Frankreich 1940 ist für mich verständlich, den Deutschen sei der Triumph vergönnt!)

    9) Die Einladung zum großen Reichsparteitag vom 2. – 11. September und der Druck einer eigenen Sonderbriefmarke hiefür lässt darauf schließen, dass Hitler keinen Krieg plante.

    10) England stellte Deutschland vor die Wahl, auf Danzig und den Schutz der deutschen Minderheit zu verzichten- oder Krieg (Anm: die Wahl zwischen „Pest und Cholera“ ist bis heute die Option der Deutschen/Ö geblieben)

    11) Chamberlain wartet, bis Hitler das Gesicht oder die Geduld verliert. Er lässt absichtlich Fristen bzgl. Verständigung verstreichen.

    12) 31. August 1939: Göring setzt zwecks Einigung über Hitlers 16- Punkte -Friedens- Vorschlag alle Hebel in Bewegung, schickt Vermittler zur Botschaft, der polnische Botschafter stellt sich dumm, die polnische Botschaft ist so gut wie leer geräumt.

    13) Der schwedische Vermittler beschwert sich gegenüber England über Polens Weigerung zu verhandeln. Er betont, dass er die Vorschläge Hitlers für sehr großzügig und vernünftig halte. In der engl. Presse wurden Hitlers Vorschläge bewusst verschwiegen. Warum wohl?

    14) Nach 6 Monaten fruchtloser Gesprächsversuche marschiert Hitler in Polen ohne Kriegserklärung ein.(Ohne Kriegserklärung, dies taten die USA ebenso 1914 bzgl. Mexiko und später bzgl. Vietnam, die NATO 1999 bzgl. Jugoslawien)

    15) Am 1. Kriegstag, nach ersten Kriegserfolgen der Wehrmacht, um 9 Uhr beschließt die Danziger Volksvertetung den Anschluss des Freistaats an das Deutsche Reich.Das erste deutsche Kriegsziel bereits nach 6 Stunden erreicht.

    16) 2. Sept.: Hitler bietet den Truppenrückzug an, als Gegenleistung die Überlassung Danzigs und des Korridors. Eine mögliche Einigung diesbzgl. hatte England befürchtet, weshalb die Briten Frankreich drängten, ganz schnell den Krieg an das D. Reich erklären zu müssen.

    So, das waren meine 16 Punkte zum 1. September 1939, und 80 Jahre danach wird immer noch vom Überfall der „bösen“ Deutschen auf das arme Polen im TV berichtet, die Deutschen meiner Meinung nach zu Unrecht beschuldigt („Es kommt immer drauf an, was den ersten Schüssen vorausging“, sagte mal jmd.) Deutsches Reich, den Krieg zwar ausgelöst, aber nicht verursacht. Aktuelles Schweigen zu den abendfüllenden Medienberichten zum 1. 9. 1939 im „rechten“ Blätterwald? Ich denke schon.
    Aber es geht hier um die Wahrheit und um die Wiederherstellung der Ehre des deutschen Volkes. Hat es keine Ehre mehr? Es nimmt schweigend bereits 74 Jahre hin, dass mit Halbwahrheiten/Alleinschuld ein Volk zu ewiger Sklaverei verurteilt und kleingehalten wird. Von mir dazu nur ein „Ewiges NEIN“!

  3. M.Aden schreibt:

    Die Selbsterniedrigung geht immer weiter, die Polen wären schön blöd, wenn sie das nicht ausnützen würden. Am Ende können auch noch die Österreicher…

  4. DDr Werner Königshofer schreibt:

    In der KRONE vom 1. September 2019 schreibt Christian Hauenstein auf Seite 10: „Der Polenfeldzug bildete den Anfang eines Weltenbrandes. Am 3. September erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg.“

    Am 17. September 1939 marschierte die rote Armee in Ostpolen ein, worauf die Sowjetunion mehr als die Hälfte des damaligen polnischen Staatsgebietes annektierte. Am 22. September 1939 hielten die Deutsche Wehrmacht und die Sowjetarmee in Brest-Litowsk sogar eine gemeinsame Siegesparade ab.

    Weshalb hatten Frankreich und Großbritannien nach diesem kriegerischen Akt nicht auch der Sowjetunion den Krieg erklärt?

    Diese Frage beschäftigt mich schon seit meinem Geschichte-Studium an der Universität Innsbruck und bisher konnte oder wollte mir niemand eine plausible Antwort darauf geben.

    • Elbenfrau schreibt:

      Es haben zu jener Zeit (laut Schultze-Rhonhofs Buch) laufend Staaten andere Länder annektiert.
      Gegen diese wurde niemals vorgegangen, nur gegen die Deutschen. Es ging immer nur gegen das deutsche Volk, von dem Churchill sagte,
      dass es „fleißig, diszipliniert, gut gebildet, tugendhaft sei“. Aber irgendwem muss dieses hervorragende Volk im Weg gewesen sein..

  5. Hans Gamlich schreibt:

    Weder der 28. Juli 1914 noch der 1. September 1939 markierten einen Weltkriegsbeginn!
    Kriegserklärungen 1914:
    Österreich-Ungarn 28. Juli 1914 an Serbien 6. August 1914 an Rußland
    Deutsches Reich 1. August 1914 an Rußland 2. August 1914 an Luxemburg 3. August 1914 an Frankreich 4. August 1914 an Belgien
    Großbritannien 4. August 1914 an das Deutsche Reich 12. August 1914 an Österreich-Ungarn 5. November 1914 an das Osmanische Reich
    Serbien 6. August 1914 an das Deutsche Reich 7. November 1914 an das Osmanische Reich
    Montenegro 7. August 1914 an Österreich-Ungarn 11. August 1914 an das Deutsche Reich
    Frankreich 13. August 1914 an Österreich-Ungarn 6. November 1914 an das Osmanische Reich
    Rußland 2. November 1914 an das Osmanische Reich
    Japan 23. August 1914 an das Deutsche Reich
    Angegeben ist das Datum der Erklärung des Kriegszustands
    gb/Arnulf Scriba
    © Deutsches Historisches Museum, Berlin
    14. September 2014
    Kriegserklärung Großbritanniens (Britisches Weltreich) an das Deutsche Reich am 4. August 1914 ( ohne selbst bedroht zu sein!):
    diese erweitert den bilateralen Konflikt Österreich-Ungarns mit Serbien zum Weltenbrand!
    Reparationen:
    Deutschland begleicht letzte Schulden aus Erstem Weltkrieg: 92 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zahlt Deutschland die letzte Rate seiner Kriegsschulden. Zum Tag der Deutschen Einheit werden 200 Millionen Euro überwiesen.
    Von AFP und dpa
    1. Oktober 2010, 13:03 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa
    Alleinschuldthese:
    „Die Schlafwandler“ von Christopher Clark, erschienen 2012.
    Ist präzise recherchiert, weit ausgeholt um die Zusammenhänge zu verstehen, und die Schuld an der Katastrophe nicht einseitig den Deutschen zugeschoben, sondern auch mal unseren heutigen Freunde den Anteil an den Geschehnissen zugeteilt.(Kundenrezension 3.6.2016 auf amazon).
    Churchills Eingeständnis (Anhang 1 aus KURIER 28.7.2019) der britischen Verantwortung.
    https://www.academia.edu/2006992/Minderheitenpolitik_in_der_Zweiten_Polnischen_Republik_1918-1939._Ein_Forschungsbericht
    Der Manchester Guardian berichtete bereits am 17.1.1930: »Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.« Und am 24.12.1931: »Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa.«
    Die jahrzehntelange Mißhandlung der deutschen Minderheit wurde sogar vom Ausland bestätigt. So schrieb der britische Botschafter Sir Neville Henderson am 16.8.1939 an seine Regierung: »Wenn ein Waffenstillstand bewahrt werden soll – und dies ist die letzte Hoffnung –, dann muß die Mißhandlung der deutschen Minderheit in Polen beendet werden.«
    Kriegserklärung Großbritanniens (Britisches Weltreich) an das Deutsche Reich am 3. September 1939 ( ohne selbst bedroht zu sein!):
    diese erweitert den bilateralen Konflikt Deutschlands mit Polen zum Weltenbrand!
    Bis heute gibt es keinen Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich, sondern es gilt:
    “ Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg.“ (Le Figaro, 18.9.1992).
    Europäische Union:
    Polen fordert von Deutschland Reparationen in Höhe von € 850 Milliarden! (Kronen Zeitung v. 1.9.2019). Was für eine politische „Union“ ist das?
    Ob Versailles, Maastricht, EU-Rettungsschirme: geht es nur darum ohne Ende – Deutschland soll zahlen?

  6. Karl Malden schreibt:

    „Alliierte Propagandalügen werden uns auch 70 Jahre nach Kriegsende immer noch aufgetischt. Damit verfolgt man heute das selbe Ziel wie damals: Manipulation und Geschichtsfälschung. Denn die bewusste Einflussnahme ist zwingende Vorraussetzung für jede noch so erfolgreiche Täuschung. Auch die Medienberichterstattung der Gegenwart besteht zum überwiegenden Teil aus wirtschaftlich und politisch motivierten Propagandameldungen. Ein mächtiges Instrument in den Händen der Regierenden, welches immer dann zum Einsatz gebracht wird, wenn es darum geht, ein Ereignis so zu beeinflussen, dass das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht.“(https://www.anonymousnews.ru/2019/09/01/)

  7. Corinna schreibt:

    Empfehle zu dem Thema: „Polen und die Fälschungen seiner Geschichte“ von Else Löser , erschienen 1982 im Selbstverlag. In Antiquariaten sicher lagernd,

  8. Karlo schreibt:

    Der polnische Armeegeneral und Ministerpräsident von 1981 bis 1985, Woijech Jaruzelsiki (1923-2014) [11], schildert in seinen Erinnerungen „Mein Leben für Polen“ seine Erfahrungen vor Kriegsbeginn 1939: „Wir sind eine Macht. Wir sind ein großes Land …… Einmal drangen wir in der Tschechoslowakei ein und nahmen die Region Teschen in Besitz …Dann richteten wir ein Ultimatum an Litauen, das sich zurückziehen mußte. Überall Defilees und Paraden, eine ständige Zurschaustellung von Macht. Und vor allem eine dauernde Geringschätzung der Kräfte des Gegners. …… Die Bolschewiken zählen sowieso nicht, eine Armee auf tönernen Füßen. Und außerdem haben wir mächtige Verbündete im Westen ……(Anm. England, Frankreich) Doch damals wünschten wir uns diesen Krieg herbei ….. und wir würden diesen Deutschen zeigen, mit wem sie es zu tun haben.« ] Jaruzelski 1991: „… wenn ich daran denke, schäme ich mich.«“

  9. Gertraud schreibt:

    Die Deutschen wurden ab 1945 extrem amerikanisiert! Ich habe selbst mit den Westdeutschen „Linken“ längere Zeit zusammengelebt, auch in Westberlin, und kann (als „umgepolte“ Linke) bestätigen: mehr Selbstzerstörung geht nicht! Zur Drogenszene in Amsterdam war es ja auch nicht weit. (Heute kommen die meisten und härtesten Drogen aus Labors im ehemaligen Ostblock.)
    Siehe auch: www kla.tv/14823?autoplay=true
    50 Jahre Woodstock, Hippie-Legende oder soziales Massenexperiment?
    Drogen wurden absichtlich unters Volk gebracht! Das erklärt die „68er Bewegung“ und den programmierten Linksextremismus!
    Dort arbeitete eine als „Sicherheit“ getarnte Gruppe für den Geheimdienst (wie bei „Ibiza“).
    Drogen, Essen, Trinken: immer führt eine Spur auch zu Pharmafirmen.

  10. Elbenfrau schreibt:

    Besonders interessiert mich auch u. a. der letzte Satz im dritten Absatz
    hinsichtlich der poln. Verfolgung der Deutschen,
    „…und niemand möge heute sagen, man hätte nicht gewusst, was damals
    geschah und (HEUTE SCHON WIEDER) möglich ist.“
    Wird hier auf die seit Jahren wieder aufkeimende massive Unterdrückung
    und Demütigung der Deutschen angespielt? Es getraut sich niemand, offen darüber zu sprechen, weil die neuen Methoden subtil, aber mindestens so abscheulich sind wie damals. Nur halt Seelenmord! Oder reden wir erst darüber, wenn alles irreversibel ruiniert ist?
    Was die notorische deutsche Bitte um Vergebung betrifft, so fällt mir auf, dass dies in den letzten Jahren grassiert, z. B.vor 30 Jahren gabs das nicht. Eine einmalige ernstgemeinte Bitte um
    Vergebung genügt im Normalfall, alles andere ist sklavisch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s