Es grünt so braun oder: Die etwas andere Systempartei

Il verdit si brun ou: le parti quelque peu différent

It greenens so brown or: The somewhat different system party

 

Wie sind die österreichischen Grünen, also die grüne Partei in diesem Fall, nun wirklich? Anders als die anderen Parteien? Oberlehrerhaft und  widersprüchlich auf jeden Fall. Als ein nicht nur dem Freiheitsstreben von Menschen und Völkern, sondern auch dem Natur- und Umweltschutz seit Jugend an verbundener Mensch verfolge ich die Karriere der  „Grünen“- wie auch der grünen Bewegung insgesamt – seit Anbeginn. Und so begegne ich heute auch hier dem alltäglichen Phänomen, dass besonders intelligent scheinende Zeitgenossen, auch besonders dumm sein können, und dazu äußerst selbstgerecht und auf einem Auge blind.

Ein nicht unwesentlicher Umstand, der in der Politik aber keineswegs Karriere behindernd zu sein scheint. Was bei mit Neid und Minderwertigkeitsgefühlen ausgestatteten Politikern mit dogmatischer Einstellung und entsprechender Machtbefugnis eines Tages ein fatales Ergebnis zeitigen könnte. Die Geschichte liefert dazu  bedenkliche Weltverbesserungs-Beispiele. So verfolgten einst die Wiedertäufer von Münster blurünstig jeden, der sich ihnen oder ihrer „Religion“ entgegenstellte. So weit sind die Grünen noch nicht, auch wenn da und dort gelegentlich Sympathien dafür ansatzweise hochzukommen scheinen.

Jedenfalls ist eine gewisse Wesensverwandschaft von Teilen der Partei mit der gewaltbereiten linksextremen Szene, aber nicht nur mit dieser,  nicht zu übersehen. Zweifelsohne verstehen grüne Moralisten von Hatz und Hetze und von Bilderstürmerei einiges mehr als sie zugeben möchten. Und obwohl Minderheit, scheut man sich auch nicht, bei Bedarf die Mehrheitsmeinung abzustrafen. Dass man sozialromantische Schwärmerei und ideologische Besessenheit in die politische Tagesarbeit irgendwie integriert und sich dabei mit unverhohlenem Stolz auf seine vermeintlich edlen Charakterzüge beruft, erinnert an den religiösen Extremismus dieser Tage.

Andererseits: Wie bei den von mir ebenfalls kritisierten Freiheitlichen, gibt es auch bei den Partei-Grünen anständige und sehr wertvolle Menschen mit gesundem Menschenverstand bei denen das Eintreten für Natur und Umwelt noch nicht von eigennützigem Streben oder Engstirnigkeit überflügelt wird. Diesem „Salz“ der Partei verdankt ein in Wirklichkeit abgehobener oder noch immer ewiggestriger Funktionärskader  sein Überleben. Natürlich haben wir es heute großteils mit einer anderen als der im Zuge des 68er-Aufbruchs von linken Sektierern in Geiselhaft genommenen grünen Bewegung zu tun.

Und doch ist man dem herrschenden linksliberalen „Mainstream“ Narrativ  treu geblieben. Was sich ja gerade an der  Haltung und dem Verhalten rotgrüner Galionsfiguren offenbart, deren  politisch korrekte Fleißaufgaben und Gender-Exzesse einen Ausbruch aus einer Minderheitenposition verhindern. Im Grunde sind es diese Fanatiker, die wie ein Klotz am Bein der gesamten, also auch parteifreien grünen Bewegung, haften. Und interessanterweise ist die Grenze zwischen Reaktionären der Rechten und Radikalen der Linken, wie man sie bei den Partei-Grünen eben auch antrifft, keineswegs so deutlich. Beide sind, jeder auf seine Weise natürlich, auf  ein und dieselbe Zeit im Geschichtskalender fixiert und tragen dazu bei, dass die Vergangenheit nicht vergeht.  Hat viel mit Retro, aber wenig mit Zukunft zu tun.

Beide scheinen die Gegenwart – unter Beibehaltung gewisser Annehmlichkeiten – abzulehnen. Die einen, um ein gescheitertes Modell in der Zukunft auferstehen zu lassen, die anderen, um auf dessen Trümmern als neuer Mensch in eine rosige, liebend gerne grüne Zukunft zu schreiten. Obwohl Gegensätze politischer Natur beide trennen, sind sie doch die zwei Seiten ein und derselben Medaille.  Welche Seite nun Gewalt in Familie und Gesellschaft,  Kindesmissbrauch und allgemeiner Sittenverfall mit zu verantworten hat, darüber sollte es, ganz nebenbei bemerkt, eigentlich keine Zweifel geben.

Bei Lichte besehen sind die Grünen vor allem eine Partei der Widersprüche und auch der Heuchelei. Sie treten für Menschlichkeit und Gerechtigkeit ein, fördern aber gleichzeitig Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in dem sie offene Grenzen, Asylrecht für alle und Überfremdung befürworten. Kein vernünftiger Mensch will Rassist sein, er wird es aber unter entsprechenden Umständen, die von den Grünen mit geschaffen werden. Auch wettern sie gegen die wirtschaftliche Globalisierung, begrüßen aber die Multikulturalisierung, die ohne erstere  nicht so denkbar wäre.

Nicht zuletzt sind sie unter anderem Verfechter einer grenzenlosen Vielfalt und eines europäischen Zentralstaates, der aber  unweigerlich zu Uniformität und Vernichtung von autochthonen Kulturräumen führen würde. Sie sind bekanntlich gegen Atomkraftwerke, verbreiten aber die Mär vom menschengemachtern Klimawandel (durch CO2), hinter der aber sehr maßgeblich die Atomenergie-Wirtschaft steht. Sie prangern die Misswirtschaft ihrer politischen Gegner an, doch einmal selbst am Futtertrog, wird, wie zuletzt auch in Wien,  Steuergeld massenhaft verplempert.

Allerdings haben die Grünen als Partei – trotz des einen oder anderen verdienstvollen Einsatzes für Mensch, Umwelt und Demokratie (an der Basis vor allem) –  ihren Zenit überschritten. Denn wie ihre liebsten politischen Gegner, sind auch die Grünen längst eine Systempartei, wenn auch noch immer mit leichtem Anarcho-Geruch. Da Natur- und Umweltschutzanliegen inzwischen aber in allen Partei-Programmen mehr oder weniger Eingang gefunden haben, verblasst der parteigrüne Fußabdruck etwas.

Da noch dazu Einzel- wie Basisinitiativen vorbildlich selbstbestimmt, also ohne an der Parteileine zu hängen, arbeiten, konzentrieren sich die grünen Berufspolitiker vermehrt auf  Minderheiten- und Aussenseiter-Anliegen, wobei sie sich von einer eher fragwürdigen Gesinnungsethik leiten lassen. Diese erlaubt es ihnen wohl, die von ihnen gehegte und instrumentalisierte alte wie neue Klientel (mit ihren von „Betreuern“ eingeredeten unberechtigten Forderungen) der Mehrheitsbevölkerung vor die Nase zu setzen. Das aber war sicher nicht die Absicht der Grünen der ersten Stunde.

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4 Antworten zu Es grünt so braun oder: Die etwas andere Systempartei

  1. Fritz Legerer schreibt:

    Zu Ihrem Beitrag betreffend die Grünen sei die Frage erlaubt:
    Wieviele Aerosolexperten (Physiker oder Chemiker) sind in der Spitze der Grünen vertreten? Wieviele Hydrologen gibt es in Spitzengremien der Grünen?
    Offenbar mangelt es an Expertise zur Luft- oder Wassersanierung!

  2. A.S. schreibt:

    Zitat:
    Bei Lichte besehen sind die Grünen vor allem eine Partei der Widersprüche und auch der Heuchelei. Sie treten für Menschlichkeit und Gerechtigkeit ein, fördern aber gleichzeitig Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in dem sie offene Grenzen, Asylrecht für alle und Überfremdung befürworten. Kein vernünftiger Mensch will Rassist sein, er wird es aber unter entsprechenden Umständen, die von den Grünen mit geschaffen werden. Auch wettern sie gegen die wirtschaftliche Globalisierung, begrüßen aber die Multikulturalisierung, die ohne erstere nicht so denkbar wäre.
    Zitatende.
    Weltfremdheit, Naivität lässt u.a. die Grünen zu dem Glauben kommen, dass über offene Grenzen Eingeschleuste keine Rassisten wären und voller Dankbarkeit in Demut ihr Leben auf erobertem Gebiet gestalten werden.
    Zu solch einer Ansicht zu gelangen, verlangt eine Menschenkenntnis, die sie nur auf der Kirchenbank unter der Pfaffenformel, dass alle Menschen gleich wären, gelernt haben können – denn es ist der bedingungslose Glaube an das Gute im Menschen, während das Schlechte im Menschen die Herrschaft gewinnt. Millionenfach eingeschleuste Egoismen – die Grünen sind selig. Und wer diese Seligkeit stören will, der bekommt die Nazikeule zu spüren.
    Wer kann auf Jahrzehnte hinaus das Anspruchsdenkens von mit hochgradig unrealistischen Vorstellungen geprägten Eingeschleusten, was ihre leistungslose Existenz in Deutschland betrifft, befriedigen? Nur der Leistungserbringer, der Steuerzahler. Die schöne neue Parallelwelt wird auf zubetonierten Flächen entstehen und was dann?
    Tausende Arbeitsplätze werden in Deutschland weiter wegfallen. Und im Edeka-Markt hängt ein Neger für ein Minigehalt in den Regalen und platziert die Ware im Millimeterabstand ein, oder schaufelt auf Ankerzentren-Baustellen für ein paar Euro Sand.
    Und täglich lässt der Migrationspakt Europa im Überbleibsel der Verlierer der korrupten Staaten aus der ganzen Welt versinken. Ob die Europäer diese Massenmigration wünschen, die Grünen sind sich sicher: Der Islam gehört zu Deutschland. Offene Grenzen sind der Grünen Hauptanliegen – Wählerpotential für ihre „Grüne Welt“. Überbevölkerung und grüne Welt – schon heute, wo man hinsieht Dreck und Beton. Die Immobilien für Eingeschleuste schießen aus dem Boden. Und jeder Eingeschleuste will mit Migrationspakterpressungsversprechen ausgestattet, möglichst das, was sich der Deutsche während vieler Jahre erarbeiten musste.
    Wer die menschliche Verhaltensweise kennt, weiß, was mit der grünen Schleuserpolitik auf Deutschland zukommt – wir erleben gerade die Anfänge – Irrenhausverhältnisse, wie sie sich kein gesunder Mensch mehr auf europäischem Gebiet vorstellen konnte. Die Anstaltsleitung sitzt in Brüssel und Berlin.
    Im Asylheim neulich kam ein Neuer an, ein Neger. Das Erste, was er erledigte, der Gang zur Fahrschule. Seine Vorstellungen sollten aber abrupt beendet werden, denn er landete im Ankerzentrum, wo viele seine Vorstellungen auch teilten, aber mangels Möglichkeit die Führerscheinkosten zu bezahlen, jetzt frustriert rumhocken. Die Schleuserversprechen sind hart zu verdauen, wenn man mit der Realität konfrontiert wird.

    Nun bezahlen wir erst mal die Reihenhäuschen und Sozialwohnungen sowie Inventar der Herrschaften. Das ist ja schon mal was – eine Steigerung, so die Schleuser, ist aus dem deutschen Deppen allemal herauszupressen. Schritt für Schritt zahlen wir Steuern, dessen Geld schon für Fremdinteressen verplant wird.
    Nur mal so:
    Wir überlegen, ob wir die Zahnarztkosten noch tragen können. Der Diesel mit 70000 km ist mit einem Werteverlust auf Null zu beziffern. Neuwagen nicht drin. Handwerkerkosten wären für Renovierungen fällig – erstens, krieg mal einen, und zweitens der Kostenvoranschlag lässt einen erstarren. Hausabrechnung jedes Jahr mit höherer Nachzahlungsforderung. Lächerliche Rentenerhöhungen im Vergleich zur Teuerung der Lebenshaltungskosten. Nullzinspolitik – die Ersparnisse schrumpfen. Umsonst ist der Tod, und der kostet in Deutschland für die Hinterbliebenen ein Vermögen.
    Ich könnte noch weiter aufzählen, aber jeder kann die Rechnung für sich selbst zusammenstellen. Es ist der reine Wahnsinn. Und dann noch Millionen Sozialleistungs-Abschöpfer, die völlig rechtswidrig beseitigte Grenzen nutzen, um Asyl ohne personenbezogene Dokumente zu betrügen, und sich auf Jahre oder lebenslang einzuquartieren – hier schweigt des Sängers Höflichkeit. Das sind irrenhausreife Zustände. Wer auf der Kirchenbank sitzt, mag sich vielleicht sicher fühlen, wer im öffentlichen Leben steht, ist dies in Deutschland schon lange nicht mehr. Hier geht es zur Sache, täglich.
    In München saß mal eine Negerin auf einem Baum und demonstrierte tagelang für Schleuserinteressen. München ist bunt. Sicher, so lange der enteignete Steuergeldfluss in die richtigen Kanäle auf Nimmerwiedersehen verschwinden darf.
    Wenn der Geldtransfer ins Stocken kommt, was dann? „Alle Menschen sind gleich“, die Grünen werden es predigen und mit Sicherheit, so wie es momentan in Deutschland aussieht, auch in Zukunft erleben. Leider nicht nur die Grünen – und Tausende, Opfer dieser verbrecherischen Merkel-Politik schweigen.

    • Heinrich Stauffacher schreibt:

      Die ganze ‚Massen-Macht-Politik‘ ist ein riesiges, organisiertes „Missverständnis“ … ein gewaltiger Missbrauch von Demokratie: „Der Regel des Ur-Gesetzes und den Regulativen der Schöpfungs-Prinzipien“ (Naturgesetz), und der ganzen Natur inklusive von Menschen! An sämtlichen menschgemachten Problemen ist allein der „Homo politicus parasitii“ (Gemeiner Politiker) schuld, er verursacht sie explizit zu seinem persönlichen Vorteil! Dazu hat er das Geld ‚erfunden‘ … und das System des „Geld Eintreibens“ unter Androhung von Gewalt (Mafia-Prinzip / Geldmissbrauch). Mit dieser lukrativen, für sich selbstlegalisierten Geschäfts-Methode, finanziert er sich ein „Politiker-Asyl“, respektive, lässt er sich von der ‚miss-informierten‘ Masse sein Dasein subventionieren (mit sogen. Öffentlichen Geldern“) !
      Da solches in der ganzen Natur sonst nirgends vorkommt (und sie funktioniert doch ganz hervorragend), muss das „Geldeintreiben ohne wertgleiche, persönliche Gegenleistung“ ‚kriminell‘ sein. Die Täter müssten ausgeschaltet und bestraft werden, denn ordentliches ‚Wirtschaften‘ und redliches Handeln kann nach dem Modell „Natur“ auch vom Menschen praktiziert werden (… sonst taugt er nichts).
      Volksvertreter müssen gezwungen werden, das Daseins-, Gesellschafts- und Wirtschafts-System (das Staatswesen) ohne Steuern – nämlich analog Privat-Unternehmen und nach den Normen ‚Ehrbarer Kaufleute‘ – zu führen und zu bewirtschaften. Indem niemand mehr Steuern zahlt (sondern nur noch Rechnungen zahlt für direkt bezogene Leistungen), kann das ohne Verletzung eines Gesetzes erreicht werden – im Gegenteil, man folgt so nur dem höchsten „Übergeordneten Ur-Gesetz mit Rechts-Monopol“! Siehe http://www.demokratie-schule.com ! Grüezi

  3. Gertraud schreibt:

    Zwischen SPÖ, Grünen und NEOS gibt es in Wirklichkeit keinen Unterschied. Nur sind die NEOS mittlerweile die Radikalsten und Brutalsten! Aber alle drei sollten eine einzige Partei bilden.
    Man sollte den Linken auch klarmachen, daß das Wort „Nazi“ eine Erfindung der Engländer ist! In England gab es während und bis kurz nach dem 2. Weltkrieg auffällig viele Doppelgänger (durch chirurgische Operationen wurde das Aussehen verändert!) von Deutschen, die auf der Straße oft durch extrem judenfeindliche Parolen auffielen! Die Engländer haben das Wort „Nazi“ als Gegenpol zum Wort „Sozi“ (das es schon länger gab!) erfunden. Ohne „Sozi“ also kein „Nazi“, das sollten sich die Linken alle zusammen hinter die Ohren schreiben!
    Man sieht, wie wir alle von England aus in „links“ und „rechts“ eingeteilt wurden und noch immer werden.

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