Götterdämmerung für uns Weiße?

Le crépuscule des dieux pour nous les Blancs ?

Twilight of the gods for us whites?

 

Nicht auf europäischem Boden, sondern groteskerweise  im übervölkerten schwarzen Tansania fielen die Worte „Wir sollten uns weiter vermehren“. Es war der Präsident selbst, der der demografischen Realität zum Trotz so sprach, und, gewiss unter dem Beifall des Vatikans, seine Landsleute dazu aufforderte, die Verhütungsmittel abzusetzen. Und dann die Aussage in Richtung Europa: Er habe dort die Folgen der Geburtenkontrolle gesehen, „in einigen Ländern kämpfen sie mit Bevölkerungsschwund und Arbeitskräftemangel“. Da trifft, zumindest was unseren Todestrieb anbelangt, Tansanias Präsident wirklich ins sprichwörtliche Schwarze. Und was das absichtlich herbeigeschriebene andere Problem betrifft, wird die Aussicht auf nachwachsende schwarze „Ressourcen“ die konzerngesteuerten EU-Eliten kaum einen Schrecken einjagen. Ungeachtet der Folgen auch und gerade für uns.

Was hätten wir denn, wenn  andere afrikanische Staatschefs dem tansanischen nacheiferten, zu erwarten? Unter anderem  noch bedeutend   mehr Druck auf Europa, aber insbesondere auch auf Weiße in Afrika. So leben etwa in Südafrika weiße Siedler bereits verdammt gefährlich. Seit Ende der Apartheid sind Tausende weiße Farmer ermordet worden. Auch aus rassistischen Motiven. Darüberhinaus soll „weißes“  Land umfassend  nach und nach enteignet werden. Nun ist also, neben der sozialen Frage, anscheinend auch die Hautfarbe wieder zu einem Problem geworden. Apartheid andersrum, nur möglicherweise brutaler? Immerhin sehen  immer mehr Weiße, nicht nur Farmer, für ihre Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes schwarz. Beunruhigt dies eifernde Menschenrechtler in unseren Breitengraden?

Offensichtlich so wenig wie die bereits registrierte  rassistische Gewalt gegen Weiße  in von Zuwanderern stark  bevölkerten deutschen, schwedischen oder französischen Wohnvierteln. Nicht einmal die Aufforderung eines französischen Rapers mit Migrationshintergrund, Weiße zu töten, erwies sich als Muntermacher bei den hilflosen europäischen Schlafmützen. Kann ja nur heißen, weiter so. Wie weit? Es ist somit kein Zufall, dass  Weiße selbst in ihrer europäischen Heimat keine Zukunft mehr für sich sehen.* Das Ignorieren einer bewährten Überlebensformel und die Dummheit der Politiker machen es möglich, und da letztere laut Einstein unendlich ist, wollen damit besonders deutsche Politiker sekbstverständlich ganz vorne glänzen.

Als ein Vertreter einer nicht überraschend glücklosen rechten Partei im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern den Antrag einbrachte, „den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu bewahren“ wies eine SPD-Abgeordnete  im Namen der so genannten „demokratischen“ Parteien im Landtag diesen Antrag als rassistisch, menschenverachtend und NS-lastig zurück. Eine Psychiatrie-Anwärterin? Bindungs- und verantwortungsloses wie auch manipulatives Verhalten zeichnet ja in der Regel gefährliche Psychopathen aus. Deren automatischer Beißreflex muss im konkreten Fall wohl vor dem  von ihnen mitgetragenen Bevölkerungsaustausch  gesehen werden. Stolz auf seine Kultur, seine Identität, und diese bewahren wollen, das geht nicht, nicht in deutschen Landen. Außer man ist irgendwie andersfarbig.

Könnte Weiß noch  zu einem „Ladenhüter“ werden, schwarz aber in Mode kommen? Zwar gehen Moden in der Regel vorbei, ob auch in diesem Fall, muss sich erst erweisen. Vor allem im Kreissaal. Denn das „hellbraune Gesicht“, das,  nach US-Vordenker Thomas Barnett, „ eines Tages die Masse der amerikanischen Bevölkerung definieren wird“  könnte auch in Europas Alltag vorherrschend werden. Ganz  im Sinne „neomarxistischer Vielfalts-Ideologien“ (Francis Fukuyama) und dank einer damit einhergehenden Gleichgültigkeit der eigenen „Rasse“  gegenüber. Besonders auch durch den systematischen Abbau gemeinschaftlichen Wollens. Wird der globalisierte weiße Europäer als Sklave internationaler Finanz- und Wirtschaftsinteressen in Zukunft  vermehrter als bisher  Opfer rassistischer Gewalt und zugleich Auslaufmodell? Ende einer erfolgreichen Zivilisation?  Das sollte verhindert werden durch Abwahl jener Parteien, die einer möglichen Tragödie des europäischen Menschen durch bloße Placebo-Politik Vorschub leisten und damit eigentlich die kriminellen Ziele der Globalisierer nicht wirklich verhindern können oder wollen..

*Viele wandern bereits nach Übersee aus, andere suchen eine neue  Bleibe am Kontinent. So lernte ich kürzlich einen hoch dekorierten, inzwischen pensionierten  Offizier der französischen Armee kennen, der sein Haus in der durch Nord- und Schwarzafrikaner stark überfremdeten Umgebung von Marseille unhaltbarer Zustände wegen verkauft und in Wien seine neue Heimat gefunden hat. Noch gibt es innerhalb Europas Ausweichmöglichkeiten. So weit sind wir in unserer europäischen Heimat also gekommen!

Zum Thema

Asyl für Weiße  in Russland https://youtu.be/e8UexMrHKDA

Hängt die Weißen https://youtu.be/iEA5olRkF08

Deutsches Volk schützen ist  rassistisch  https://youtu.be/z2ZGGn6M8VM

Dalai Lama: Europa den Europäern https://youtu.be/JV3zRjkAaj0

Zu dem Thema findet übrigens Anfang Dezember in Paris eine von „Terre et Peuple“ organisierte Veranstaltung statt. Unter dem Titel „Les Blancs ont ils un avenir“ („Haben die Weißen eine Zukunft“)  wollen patriotisch und identitär orientierte Intellektuelle Antworten auf die kommenden Herausforderungen finden.                                                 Info: contact @ terreetpeuple.com

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16 Antworten zu Götterdämmerung für uns Weiße?

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Die Frage ist, wie lange auch der letzte Gutmensch und Trottel braucht, um zu kapieren, was hier läuft, und ob der Migrationspakt unterfertigt wird. Wenn Strache hier umfällt, kann er sich den Wiener Bürgermeister und Ähnliches abschminken. Nicht hundertprozentig klar ist, auf welcher Seite Kurz steht. Sich auf Dauer als Sphinx zu präsemtieren wird nicht funktionieren. Obgleich alle anderen Koalitionsvarianten eine Horrorvision sind, müßte Strache hier die Koaltionsfrage stellen. Kurz müßte damit rechnen, daß seine Beliebtheitswerte stark sinken würden, wenn er unterschreibt. Übrigens steht er international deutlich in der Kritik, was eher ein gutes Zeichen ist. Wenn ich an das Zitat denke „Mut zeiget auch der Mamelukk, Gehorsam ist des Christen Schmuck“ so muß dem widersprochen werden. „Hände falten, Goschen halten“ ist jetzt der falsche Ansatz. Dennoch „seid klug wie die Schlangen, und sanft wie die Tauben“. oder moderner formuliert: „sagt jaja, tüftelt aber einen Modus aus, wie man die internationalen Gauner austricksen kann“.

  2. Hermann Szlezak schreibt:

    Statt sich gegenseitig zu Töten und Gold anzuhäufen ( Teilhard de Chardin) sollte die weißen Eliten allen Menschen in IHRER HEIMAT ein Überleben sichern!!! Echt kolonisieren und nicht Menschen, Land und Ressourcen ausbeuten!!! Es ist genug da für die Bedürfnisse ALLER, aber zu wenig für die Gier Einiger! ! (Gandhi) Das Wahre Übel der ZEIT:: Der Krieg „Arm gegen Reich“!!

  3. Rolf schreibt:

    Alles nur noch Irrsinn in diesem Absurdistan, aber das gilt auch für Europa. Das mit dieser Sozenpsychonautin, die ganz klar rassistisch gegen die Deutschen, deutsche Menschen verachtend und SPDlastig redet, war mir in diesem Fall unbekannt, paßt aber genau ins Bild der Spezialdemokratten.

    Zu dem frz. Offizier, der nun in Wien lebt: da können sich die aufrechten Nationaldeutschen aber nun freuen, einen Angehörigen der Grande Nation in ihrer Mitte zu haben, einer Nation, die Deutschland soviel Schaden zugefügt hat. Stichworte: frz. Raubkriege Ludwig XIV., Elsaß-Lothringen, 1. Weltkrieg, Versailler Diktat, besonders aber 2. Weltkrieg und danach.
    Ich danke. Dieser „dt.freundliche“ soll und muß wieder verschwinden, mit ne Menge anderer ebenfalls.
    Meine Meinung – halten zu Gnaden.

  4. Karlo schreibt:

    Rasse ist Klasse!

  5. Ulfbert Behrend schreibt:

    Wie in den Anfanfangszeilen des Beitrages von Hrn. Müller erkennt man die entscheidende Wahrheit: ,, …gewiss unter dem Beifall des Vatikans, …“. Die heutige politische Situation läßt sich zurück verfolgen in der Geschichte wie ein roter Faden bis zum Zeitpunkt wo das Christentum hier einmarschierte. ,,Alle sind gleich“ …, ,,Halte auch die andere Wange hin“ …, u.s.w. . Es gibt hunderte Beispiele wie sich das Christentum für die Invasion unserer Heimat einsetzt.Diese ,,Weicheierei“ unserer Landsleute ist auf die Wesensveränderung zurück zu führen, die vor zirka 2000 Jahren einsetzte. Eine Regentschaft der Angst! Eine Umerziehung gilt ab der 3 Generation als erfolgreich. Beim Islam und Christentum kann man heute deutlich erkennen, sie kehren zu ihren Wurzeln zurück. Somit ist die Quelle des Übels erkannt.

    • Elbenfrau schreibt:

      Den Kommentar von Ulfbert Behrend kann ich so nicht stehen lassen. Die Deutschen waren bis vor wenigen Jahrzehnten vom Christentum geprägt und die deutsche Wehrmacht, die bis zur letzten Patrone ritterlich kämpfte,ihre Soldaten waren bei weitem keine “Weicheier”. Ihr Bezug zum Göttlichen und geistigen Erbe war das
      Geheimnis ihrer Stärke. Dieser Bezug zum Göttlichen, zum Geistigen ist unseren heutigen Menschen abhanden gekommen, bzw. wurde uns durch Umerziehung geraubt. Um uns zu schwächen! Die wahre Götterdämmerung hat im Geist stattgefunden. Der Geist ist verdunkelt, der Mensch ist auf einer niedere Ebene heruntergekommen,
      so wie unser Land seit der Entfernung vom wahren deutsch-Christentum heruntergekommen ist.
      Denn das WAHRE Christentum in seinen Wurzeln war immer ein Kämpfertum gegen das Böse, und bildete verbunden mit dem Germanentum eine perfekte Einheit. Die christl. Überlieferungen sind teilw. verfälscht worden. Jesus Christus war Kämpfer gegen das Böse, ist deshalb gekreuzigt worden (bei seinen Exorzismen ging es wild her,
      er hat die gottlosen Kreaturen gepackt, etc….) Heute greift man jedes Gesindel mit Glacehandschuhen an.
      Die Kriminellen – und da rede ich jetzt NICHT von kriminellen Migranten- rennen seit Jahrzehnten zu Tausenden ungestraft herum. (z. B. Kinderschänder massenhaft) Die Zustände von heute sind das Ergebnis dieser Entwicklung, wenn das Böse nicht bekämpft wird: Eine Gesellschaft ohne Gott, die Götterdämmerung hat im Geiste stattgefunden, eine absolute Verdunkelung. Wir kriegen nunmehr genau das, was zu uns passt.

  6. Gertraud schreibt:

    Gespräch unter Zuwanderern, vor einigen Monaten von mir selbst gehört: „Wenn man von Wien weg in eine andere österreichische Stadt geht, sieht man nur Österreicher. Hahahaha!“
    (Würden wir über Fremde ähnlich reden, würde man uns als ausländerfeindlich bezeichnen.)
    Aber auch das stimmt nicht mehr. Leute aus fast allen fremden Kulturen werden auch in allen anderen Städten (in Österreich und in DE) immer mehr. Seit 2015 werden sie überall auch in den Dörfern angesiedelt!

  7. Ulfbert Behrend schreibt:

    Apartheid ist die natürliche Trennung der Arten. Apart – heid …
    Rassismus ist Hass aus ideologischer (künstlich, sprch Kopfsache) Sicht gegen eine bestimmte Ethie. Es hat auch in Südafrika sehr wohl die Möglichkeit gegeben freiwillig in z.B. gemischten Wohnvierteln zu wohnen. Das kann ich persönlich bestätigen!

  8. Gertraud schreibt:

    Man sollte in die Verfassung und in die Grundrechte eintragen: „Jedes Volk (!) hat ein uneingeschränktes Recht auf einen eigenen (!) Raum und das freie Ausleben seiner Kultur…“ Davon merkt man in der „EU“ immer weniger!! Es hat hier in Europa viel mit der EU zu tun!

  9. Es gibt nicht „Den globalen Menschen“ – auch nicht den „Multi-Kulti …“ – jeder Mensch hat seine eigene Kultur! Und für gemeinschaftliches Zusammenleben in integren Gesellschaften (Völkern) müssen die „je für sich Kultur-Normen schaffen“, und dann alle Betroffenen von Grund auf strikt erziehen (selbst die ‚Erzieher‘), respektive „Kultivieren“. Dabei ist es unerheblich, welcher Haut- oder „Partei“-Farbe ein Mensch angehört, entscheidend ist seine Charakterbildung (ob er/sie … Gesellschaftstauglich und Gesellschaftsverträglich sei). Mehr will ich hier nicht dazu sagen (gell Gertraud), ich verweise einfach zum wiederholten Mal auf http://www.demokratie-schule.com , da ist alles auf das Naturgesetzlich korrekte Dasein des Menschen (wie aller Geschöpfe) bezogen: „Das ultimative „Rechts-Modell“ für alle Welten und human-sozialen Gesellschaften“! Grüezi

    • Gertraud schreibt:

      Im vorigen Blog-Beitrag von Hrn. Müller habe ich Ihnen noch eine Antwort geschrieben. Haben Sie das schon gelesen?
      Dazu wollte ich noch ergänzen, daß die neuen, „sozialen“ Medien sehr einfach aufgebaut sind. Das ist Absicht, denn es sollen ja möglichst alle Menschen diese nützen und anwenden.

      • Verbindlichen Dank, geschätzte Gertraud! Heinrich Stauffacher wird Willi Wahl kontaktieren (und hofft, Sie dann auf seinem Blog auch anzutreffen …) Bis dann – Grüezi!

    • Gertraud schreibt:

      Ja gerne, aber machen Sie bitte hier ab und zu Werbung fuer Ihren Blog, damit man Sie findet. (Sie werden sehen, die neuen Medien sind kinderleicht. Man braucht nur etwas „Starthilfe“.)

  10. Gustav schreibt:

    @ Elbenfrau

    „Jesus Christus war Kämpfer gegen das Böse, ist deshalb gekreuzigt worden….“

    „Auf einem dergestalt falschen Boden, wo jede Natur, jeder Naturwert, jede Realität die tiefsten Instinkte der herrschenden Klasse wider sich hatte, wuchs das Christentum auf, eine Todfeindschafts-Form gegen die Realität, die bisher nicht übertroffen worden ist. Das »heilige Volk«, das für alle Dinge nur Priester-Werte, nur Priester-Worte übrig behalten hatte und mit einer Schluß-Folgerichtigkeit, die Furcht einflößen kann, alles, was sonst noch an Macht auf Erden bestand, als »unheilig«, als »Welt«, als »Sünde« von sich abgetrennt hatte – dies Volk brachte für seinen Instinkt eine letzte Formel hervor, die logisch war bis zur Selbstverneinung: es verneinte, als Christentum, noch die letzte Form der Realität, das »heilige Volk«, das »Volk der Ausgewählten«, die jüdische Realität selbst. Der Fall ist ersten Rangs: die kleine aufständische Bewegung, die auf den Namen des Jesus von Nazareth getauft wird, ist der jüdische Instinkt noch einmal – anders gesagt, der Priester-Instinkt, der den Priester als Realität nicht mehr verträgt, die Erfindung einer noch abgezogneren Daseinsform, einer noch unrealeren Vision der Welt ….

    Dieser heilige Anarchist, der das niedere Volk, die Ausgestoßnen und »Sünder«, die Tschandala innerhalb des Judentums zum Widerspruch gegen die herrschende Ordnung aufrief – mit einer Sprache, falls den Evangelien zu trauen wäre, die auch heute noch nach Sibirien führen würde, war ein politischer Verbrecher, so weit eben politische Verbrecher in einer absurd-unpolitischen Gemeinschaft möglich waren. Dies brachte ihn ans Kreuz: der Beweis dafür ist die Aufschrift des Kreuzes. Er starb für seine Schuld – es fehlt jeder Grund dafür, so oft es auch behauptet worden ist, daß er für die Schuld andrer starb.“

    „Wenn man das Schwergewicht des Lebens nicht ins Leben, sondern ins »Jenseits« verlegt – ins Nichts –, so hat man dem Leben überhaupt das Schwergewicht genommen. Die große Lüge von der Personal-Unsterblichkeit zerstört jede Vernunft, jede Natur im Instinkte – alles, was wohltätig, was lebenfördernd, was zukunftverbürgend in den Instinkten ist, erregt nunmehr Mißtrauen. So zu leben, daß es keinen Sinn mehr hat zu leben, das wird jetzt zum »Sinn« des Lebens. Wozu Gemeinsinn, wozu Dankbarkeit noch für Herkunft und Vorfahren, wozu mitarbeiten, zutrauen, irgendein Gesamtwohl fördern und im Auge haben? Ebenso viele »Versuchungen«, ebenso viele Ablenkungen vom »rechten Weg« – »eins ist not«. Daß jeder als »unsterbliche Seele« mit jedem gleichen Rang hat, daß in der Gesamtheit aller Wesen das »Heil« jedes Einzelnen eine ewige Wichtigkeit in Anspruch nehmen darf, daß kleine Mucker und Dreiviertels-Verrückte sich einbilden dürfen, daß um ihretwillen die Gesetze der Natur beständig durchbrochen werden – eine solche Steigerung jeder Art Selbstsucht ins Unendliche, ins Unverschämte kann man nicht mit genug Verachtung brandmarken. Und doch verdankt das Christentum dieser erbarmungswürdigen Schmeichelei vor der Personal-Eitelkeit seinen Sieg – gerade alles Mißratene, Aufständisch-Gesinnte, Schlechtweg-gekommne, den ganzen Auswurf und Abhub der Menschheit hat es damit zu sich überredet. Das »Heil der Seele« – auf deutsch: »die Welt dreht sich um mich« …. Das Gift der Lehre »gleiche Rechte für alle« – das Christentum hat es am grundsätzlichsten ausgesät; das Christentum hat jedem Ehrfurchts-und Distanz-Gefühl zwischen Mensch und Mensch, das heißt der Voraussetzung zu jeder Erhöhung, zu jedem Wachstum der Kultur einen Todkrieg aus den heimlichsten Winkeln schlechter Instinkte gemacht – es hat aus dem Ressentiment der Massen sich seine Hauptwaffe geschmiedet gegen uns, gegen alles Vornehme, Frohe, Hochherzige auf Erden, gegen unser Glück auf Erden. Die »Unsterblichkeit« jedem Petrus und Paulus zugestanden, war bisher das größte, das bösartigste Attentat auf die vornehme Menschlichkeit.“

    Friedrich Nietzsche, Der Antichrist

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