Die große „Show“ unseres „süßen“ Verführers*

Le grand spectacle de notre „doux“ seducteur

The great show of our „sweet“ seducer

 

Auch Sebastian Kurz weiss was sich gehört: Noch ehe er Macron im Elysee seine Aufwartung machte, soll er den Oberrabbiner getroffen haben. Ungewöhnlich auch, dass Kurz erst nach einem Gespräch mit Macron nach Berlin pilgerte. Es könnte zwar als kleiner Seitenhieb gegen Merkel verstanden werden, hatte aber gewiss auch einen europapolitischen Symbolgehalt. Auch scheint die Chemie zwischen Macron und Kurz zu stimmen, und vielleicht ist auch die eine oder andere Gemeinsamkeit vorhanden, der sich der kolportierte Nachfolger Merkels durchaus verbunden fühlen könnte. Wärmstens empfohlen vom Zeitgeist.

Ohne Zweifel haben wir es bei Kurz mit einem intelligenten und talentierten Politikerdarsteller zu tun, dessen Inszenierung wie aus einem Guss scheint. Seine Rolle spielt er perfekt, er würde sicher als Model auch bestens reüssieren. Er spricht zudem ein braves Deutsch   und, wie es österreichische Diplomatengepflogenheit sein dürfte, weiss manches so zu sagen, dass man mit etwas Phantasie darunter auch das Gegenteil verstehen könnte. Doch gar nicht selten zeigt sich in seiner meist gut kontrollierten Mimik ein Anflug von Überheblichkeit. Aber der junge Mann zeigt auch Kanten, zum Beispiel wenn er damit rechnen muss, dass seine Wähler und auch der Koalitionspartner im Fernsehen sein öffentliches Auftreten verfolgen können.

Da ihn Medien, wie zuletzt in Berlin, gerne in eine bestimmte Richtung  treiben, bedeutet dies nicht selten eine Gratwanderung, die er allerdings bisher zu meistern wusste.  Noch muss er nicht fürchten, dass ihm sein koalitionärer Steigbügelhalter bald abhanden kommt. Noch dazu  wo dieser  die vergoldete  Höhenlage ebenso zu schätzen wissen dürfte wie er. Im Übrigen dürften Angriffe von außen die beiden eher zusammen schweißen und das politisch Korrekte verstärken, was aber logischerweise  eher Nachteile für die Freiheitlichen zeitigen würde, deren Fußvolk ja zu einem Teil die Gefolgschaft verweigern könnte.

Doch von all dem einmal abgesehen, stellt sich langsam die Frage: vor welchem ideologischen Hintergrund arbeitet der „süße“ Verführer eigentlich? Oder hat er gar keinen?  Darauf ließen eine gewisse intellektuelle Dürftigkeit und gelegentliche Unsicherheiten in für ihn heiklen Fragen schließen. Falls er einen politisch-weltanschaulichen Rahmen gefunden haben sollte, innerhalb dessen sich sein Denken und politische Wollen abspielt, dann wohl  der von seinen nationalen und internationalen Förderern und Brüssel vorgegebene: Stichworte dazu: Neoliberalismus und Neue Weltordnung.

Was also ist vom EU-Europäer Kurz, und damit auch von seiner Regierung, zu erwarten? In logischer Konsequenz des  nach Brüsel-Vorgaben und Empfehlungen der Industrie ausgerichteten Regierungsprogramms: kleine Brötchen für das gemeine Volk, große Happen für die Reichen. Sodann etwas weniger Regulierung. Gut so, aber warten wir ab. Und sonst? Freie Fahrt für Raser und die Tabakindustrie. Dasselbe bald auch für Millionen Afrikaner und Orientalen die  von der geplanten Alibi-Grenzschutzeinheit wohl nicht aufgehalten werden könnten. Sofern man es überhaupt wollte.

Zieht man jedoch in Betracht, dass das von Soros-Lobbyisten belagerte Europaparlament ohnehin das Asylrecht insofern ändern möchte, dass in Zukunft jeder einreisen und bleiben kann, der bereits einen Angehörigen im Lande hat,  dann brauchen wir überhaupt keinen Grenzschutz mehr:  Millionen werden über Jahre und Jahrzehnte legal einreisen dürfen. Geht jetzt wenigstens der Koalitionspartner auf die Barrikaden? Wahrscheinlich nicht wirklich.  Hat doch auch er bisher ja nicht einmal ein überzeugendes Programm für eine nachhaltige nationale Natalitätspolitik vorgelegt. Nichts anderes wäre jetzt wichtiger.

*“Süßeste Versuchung seit es Populismus gibt“, Sandra Maischberger über Sebastian Kurz

Zum Thema

Der andere Sebastian Kurz https://youtu.be/NEtXgFMrqvg

Europas Grundproblem oder Der letzte Walzer https://youtu.be/t6pzPp1Q2ew

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Die große „Show“ unseres „süßen“ Verführers*

  1. RH schreibt:

    Bravo, guter Artikel, verteile ich…

  2. Avia schreibt:

    Einreise für alle?
    Die machen uns kaputt!
    Blitzartig!!!

  3. Flor schreibt:

    Es tut mir leid, die Stilfiguren, die ich von einem Satz zum nächsten schätze, nicht zu schätzen….
    Da Brüssel an die Weltbürger verkauft wird, scheint es mir, dass die europäischen Völker wie der sprichwörtliche Frosch im Topf sind. Unbewusst und dazu bestimmt, ein brutales Erwachen zu erleben und zu spät, um sich zu schützen. Dennoch mangelt es nicht an realistischen Menschen, auch nicht an solchen, die bereit sind, „ungehorsam“ zu sein, aber ihre Worte wurden konfisziert, auf die Intimität eines kleinen Kreises reduziert und im gewaltigen Strom des Virtuellen ertrunken.

    • L.Bagusch schreibt:

      Genau Flor,
      später wird es wieder heißen von dem allgemeinen Gutmenschen-Zombievolk: > Wir haben ja von nichts gewußt !<

  4. L.Bagusch schreibt:

    Guter Artikel ! 🙂
    Kurz ist für mich ein aalglatter Wendehalspolitiker.
    Seine Chefchen (NWO-Freaks) haben diese Ösi-Marionette unter voller Kontrolle, aber so ist es auch mit Merkel, Macron und weiteren niedrigen Politgestalten in dieser EU-Diktatur !

  5. Elbenfrau schreibt:

    Sehr gut erkannt. Die Kriegsstrategie der Täuschung beherrscht der “Verführer”perfekt.
    Wie man die illegale Einwanderung verhindern kann?
    Spielt man vielleicht mit dem Gedanken, die Flutung legal ablaufen zu lassen,
    denn dann wäre sie nicht mehr illegal?
    Aber ob diese heimliche Idee öffentlich verkündet wird…..
    Kurz, von “gewissen Kräften” sicher jahrelang bestens geschult,
    übertrifft sogar Merkel an Blendwerk, und er wäre nie an die Macht gekommen,
    würde er nicht die Ziele der ONE-WORLD umsetzen wollen,
    welche sind- von den Globalisten bereits angekündigt- dass jeder Mensch jederzeit leben/arbeiten kann, wo er will.
    Gestern, Sendung “Im Zentrum”, mit Politikern: Es ging nur darum, wie Integration gelingen kann,
    kein Wort mehr über Schengen und Dublin- Abkommen. Hat die FPÖ nicht immer drauf hingewiesen?
    Kurz hat als Außenminister kein Rückführabkommen mit Staaten zusammengebracht, hieß es.
    Wollte er das überhaupt? Aber man schmückt sich mit dem “rechten” Mascherl.
    Ich könnte mir vorstellen, dass zwecks Täuschung sogar linke Demos initiiert werden,
    um die Wählerschaft glauben zu machen, diese Regierung sei rechts.
    “Heimat” boomt, ist aber nur Show , ein Geschäftsmodell.
    Das Volk wird weiter hingehalten, glaubt, diese Regierung wird´s schon richten.
    Die halbe Welt wartet kopfschüttelnd wahrscheinlich nur mehr darauf,
    wann unser einstmals deutsches Volk der “Denker”aufwacht.
    Aber bei der vor langer Zeit stattgefundenen “Kür” unseres Verführers
    wusste man, auf welchen Typ der Ö anspringt: Groß, blond, blauäugig, ….
    Apropos “Süße Versuchung”: So manche Konditorware trägt diese Bezeichnung.
    Bei übermäßigem Genuss könnte einem allerdings übel werden.
    Vielleicht passiert das auch unserem schlafwandlerischen Volk,
    wenn es das ÖVP- Ansinnen bzgl. Veränderung (100% neo-liberal und weltoffen) heftig zu spüren bekommt.

  6. Fairplay schreibt:

    Der erste schöne Schein wandelte sich bei mir beim genauen Hinsehen (Gestik, Mimik, Körpersprache) innerhalb kürzester Zeit und lange vor der Wahl in einen schreckliches Sein.
    Wieder ein gelungenes Stück der Manipulation der Massen. Arme Menschlein, und immer wieder steigt das Grauen auf, nur keiner will es sehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s