Ein weiteres Jahr. Und bald könnte es zu spät sein.

Encore une année. Et bientôt, il pourrait être trop tard.

An other Year. And soon it could be too late.

 

Es gilt auch für das neue Jahr: In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war, wird  Franklin D. Roosevelt zitiert. Ob Trump, Macron, Merkel  oder Kurz, sie und einige andere sind keine Laune des Zufalls, sondern sie sind von langer  Hand auf ihre Aufgabe vorbereitet worden. Wenn diese Stars des politischen „Show-Business“ als Heilsbringer wandeln dürfen, so hat dies seinen Grund vor allem in der Blauäugigkeit derer, die sie so sehen.

Und dieselben Ahnungslosen übersehen  auch wie der angebliche wirtschaftliche Aufschwung, „boomende“ Börsen und sinkende Arbeitslosenziffern die enorme Schuldenlast der Staaten und den grossen Austausch in den Hintergrund verdrängen und dabei ja doch Wesentliches zu dem geplanten chaotischen Ziel führt. Aber es gehört eben nicht zur Aufgabe der Systempolitiker, ihre Schäfchen darauf aufmerksam zu machen.

Doch welcher Art ist denn nun die Aufgabe solcher Politiker? Nun, sie haben die Ländereien ihrer global agierenden Fürsten zu deren Vorteil zu verwalten. Ganz einfach. Damit aber nicht genug,  müssen sie jetzt diese auftragsgemäß ihrer Auflösung oder zumindest totalen Ohnmacht zuführen, um eine neue Ordnung auf den Ruinen der alten errichten zu können. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man gewisse Vorgänge, einzelne gewichtige Stimmen und diesbezügliche Kommentare  des In- und Auslandes zur Kenntnis genommen hat.

Man hat ja die hinter dem Wählerrücken eingeleitete Entwicklung bereits so weit vorangetrieben, so dass sich einzelne Vertreter eines gegen Europa und die Interessen seiner Völker gerichteten Zerstörungswerkes  gar nicht mehr scheuen, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ja die listigen Augen einiger ließen sogar vermuten, dass man sich geradezu daran zu ergötzen scheint, das werte Publikum mit den grauslichen Aspekten der geplanten neuen schönen Welt  zu verstören.

Einzelne Politiker wie Tony Blair oder Nicolas Sarkozy, auch Frau Merkel, hatten ja in der Vergangenheit mit Aussagen, vor allem auch im Hinblick auf eine kunterbunte Gesellschaft, bereits einen Teil des Schleiers, hinter dem das große Verhängnis auf uns wartet, gelüftet. Bei einigen anderen, dazu auch der Papst und einige brave Rechtspopulisten gezählt werden dürfen, muss man allerdings etwas genauer hinhören oder hinschauen um zu erkennen, worum es geht. Besonders eben auch bei unserem geschmeidigen Herrn Kurz.*

Einer aber, eine graue Eminenz des französischen Establishments und dem Hause Rothschild nahestehender Regierungsberater, Jacques Attali, hat  in genussvoller Weise schon präziser und tiefer ausgebreitet, wie weit  wir  in Wirklichkeit bereits sind. So manch anderer wäre von den Medien sofort als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt worden. Doch ohne viel Zurückhaltung konnte  dieses Macron sehr nahestehende Sprachrohr der Mächtigen  in Interviews seine entlarvende Botschaft  zum Besten geben.

Sehr früh, als Macron noch relativ unbekannt war,  hatte Attali  ja bereits gemeint, er sei sicher, Macron werde einmal Präsident. Da schau her, er war bereits sicher, das sagt doch einiges. Und, so denkt er weiter, der Nachfolger Macrons werde eine Frau sein, und schon tippen da einige auf Marion Marechal-Le Pen. Was eigentlich Seltsames vermuten ließe.* Aber, fügte er einschränkend hinzu, der französische Präsident habe ohnehin längst nicht mehr die Macht von früher. Der Präsident habe  nur mehr die Macht, die ihm der Markt gestatte, die Globalsierung sei ein Sieg des Marktes, so Attali.

Und  derselbe weiter:  Das Gros der Politiker gebe sich damit zufrieden, den politischen Alltag so gut wie möglich über die Runden zu bringen und Lücken zu reparieren. Sie haben aber über die Gesellschaft keine wirkliche Macht mehr, sie seien machtlos  und stünden nur mehr dem Markte zu Diensten. Dieser aber werde sich weiter auf Bereiche ausbreiten, die er bisher nicht in dem vorgesehenen Ausmaße hatte, zum Beispiel: Gesundheit, Erziehung, Justiz, Polizei oder Außenpolitik, aber auch auf heute noch illegal geltende wie der Organhandel es noch ist.

Für die Zukunft sieht Attali wohl nicht überraschend eine weitere Konzentration des Reichtums dieser Welt in den Händen weniger und dazu, logischerweise, eine wachsende Ungleichheit bis hin zur „wichtigsten Sache“: der Transformation des Menschen zu einem Objekt des Marktes, Roboter und Klon. Attalis  zynisch klingende Aussagen sind an das französische Publikum gerichtet, haben aber mit einigen Abstrichen  ganz allgemein auch für Deutschland oder Österreich ihre Gültigkeit. Man könnte jetzt darüber grübeln, warum er das so gesagt hat, aber das er es gesagt hat, ist nun einmal nicht zu ignorieren. Und es ist bitterernst.

Der durch die neoliberale Globalisierungswalze und  die Kollaboration nationaler Kräfte ermöglichte totale Markt werden wie  der zu erwartende millionenfache Ansturm afrikanischer „Fachkräfte“  von keinen Grenzen mehr aufgehalten werden können, da es sie praktisch jetzt schon nicht mehr gibt. Währenddessen nun bei dem Umgestaltungsprozess eines Kontinents das internationale Kapital, äußere Mächte und die eine oder andere einflussreiche extreme Sekte in ihrer Europa-Strategie vorerst ein Stück des Weges gemeinsam gehen, richten  unsere ohnmächtigen  EU-Politikdarsteller die komfortablen Betten her, in die sich dann eine neue Gesellschaft legen kann.

Wenn die Europäer dieses Spiel nicht bald durchschauen und satt haben und unter den von ihnen Gewählten die gedungenen Mitspieler der Mächtigen erkennen wollen, dann könnte es in der Tat bald einmal zu spät für eine Umkehr sein. Alle ihrem Volk, ihrem Land und ihrer Kultur noch sich verpflichtet  fühlende  Politiker sollten aber so bald wie möglich  aus dem dreckigen Spiel das nicht ihres ist aussteigen, um nicht später einmal von einer jüngeren Generation zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Abschließend möchte ich dennoch anmerken, dass unsere Zukunft natürlich nicht auf den Punkt genau vorausgesagt werden kann, vieles wird dabei durch unser Hoffen, Wünschen und Fürchten beeinflusst und so manches Unwägbare und Unberechenbare gilt es zu bedenken. Aber anders als zu früheren Zeiten haben wir so viel Wissen angesammelt, liegen so viele Fakten offen vor uns und es scheint die Welt tatsächlich ein großes Dorf zu sein, so dass von daher Schlüsse auf die Zukunft gezogen werden dürfen. Dass diese bei derzeitigem Stand der Dinge wenig erfreulich ausfallen, sollte nicht dazu führen, den Kopf hängen zu lassen.

*Bevor Kanzler Kurz in der Sache Immigration vorsorglich Beruhigungspillen verteilte, tönte er schon einmal anders: „Wenn wir Menschen nach Europa bringen dann sollten wir sie mittels „Resettlement-Programmen“ (Neuansiedlung) direkt aus den Krisengebieten holen“. 10.000 bis 15.000 („Flüchtlinge“) pro Jahr seien bewältigbar meinte Kurz, der aber weder deren Nachkommen noch den Familiennachzug dazu rechnete, von den Kosten ganz zu schweigen. Wohl aber ist er damit Soros-konform, der meinte, die EU müsse eine beträchtliche Anzahl von Flüchtlingen aus den Frontstaaten direkt aufnehmen. Was im Geheimen ja schon geschehen soll, was aber Medien nicht erwähnenswert zu sein scheint. Die,  nebenbei bemerkt, in Sachen Korea-Konflikt und Iran-Demos nur Halbwahrheiten bringen, so dass man sich fragen muss, warum die Redakteure  ihre Gage nicht schon in Dollar oder Scheckel entgegen nehmen.

**Marion Marechal-Le Pen, die ja nicht nur sehr intelligent, attraktiv und sympathisch ist, gilt vielen ja als Hoffnungsträgerin, besonders innerhalb des Front National. Sollte es aber so sein, dass Attali tatsächlich sie meinte, dann würde es ja so aussehen, als wäre auch sie, wie bereits etliche Rechtspopulisten vor ihr, bereit, für die Sache der Mächtigen in den Ring zu steigen. Mit ihr hätte die System-Oligarchie dann eine weitere für sie gefährliche Waffe durch Förderung und Einbindung entschärft.

Zum Thema

Der etwas andere Kurz https://youtu.be/NEtXgFMrqvg

Listiger Attali https://youtu.be/k40RpYZlvkQ

Macrons Team  https://youtu.be/utJj1GOtaHk

Dirk Müller zum Iran https://youtu.be/a12mxOIrZg0

Ernst Wolff zum Finanzsystem https://youtu.be/pJprZT0SYeo

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9 Antworten zu Ein weiteres Jahr. Und bald könnte es zu spät sein.

  1. Elbenfrau schreibt:

    Guter Beitrag. Apropos Le-Pen und Rechtspopulisten:
    Ich glaube, dass die sog. Rechten von Le- Pen bis Kurz und FPÖ inzwischen bereits
    zur gefährlichsten Waffe geworden sind, und das bereits seit einigen Jahren.
    Denn diese Leute spielen mit den Sehnsüchten der Menschen nach Nation und Volk.
    Sie erwecken Hoffnungen, wissen aber insgeheim ganz genau,
    dass sie diese gar nicht erfüllen dürfen, von gewissen “Kräften” her.
    Sie halten das Volk nur hin, sonst nichts.Und das Volk wartet, wird somit ruhiggestellt.
    Jene, die wahrhaftig das Wohl des eigenen Volkes im Auge haben, sind im Nu ausgetauscht.
    Falschheit, Täuschen und Tricksen, die heutigen “Rechten”: Im Volk Hoffnung wecken,
    weil das Volk immer noch im Glauben lebt, die sog. rechten Parteien sind das,
    was sie früher einmal waren. Leute wie Kurz haben keine Ahnung, was das Volk wahrhaftig wünscht.
    (Kurz fuhr vor der Wahl monatelang durch die Lande, um die Leute auszuhorchen,
    die ergatterte Volksmeinung wurde dann zur Täuschung in Wahlreden benutzt)
    Bewährte Taktik: Das Volk in Wahlreden glauben zu machen: “Wir denken wie ihr, und wir helfen euch.”
    Die Wahrheit: Sie drehen sich um, und tun exakt das Gegenteil, nämlich das,
    was die Weltmächtigen wollen. Was diese wollen, wissen wir. Siehe Attali und seine Vera….. der Menschen.
    Das Volk- total verzweifelt, ohnmächtig und wütend -, fällt auf die Täuschung der Rechten herein.
    Diejenigen sind die Richtigen, die unserem Volk seine Identität, Würde und nationalen Stolz wiedergeben.
    Es braucht eine Belegschaft an den Schalthebeln der staatlichen Institutionen,
    die zum Wohl der einheimischen Menschen agiert, ihnen den Rücken stärkt,
    welche dem entrechteten angestammten d. Volk wieder zu seinem Recht verhilft.
    Daran kann man messen, wie ernst es die sog. rechte Regierung meint.
    Unsere Hoffnung ist weniger die junge weltanschaulich geformte One- World-Generation,
    sondern vor allem die ältere, weil diese es ist, die noch weiß, wer wir einmal waren,
    weil diese noch eine Erinnerung daran hat, was unser Volk einmal war im “Normalzustand”.
    Die rechten Parteien, sie wenden die Strategie des “Aussitzens” an, bis alle einknicken,
    weil die Menschen irgendwann sämtliche Hoffnung verloren haben.
    Es wird erwartet, dass wir uns einfach abfinden. Und das dürfen wir nicht!!!!
    Weil der Preis zu hoch ist. Der Preis? Unsere Seele, unsere Identität, unsere Würde.
    Die sog. rechten Parteien: An ihren Taten (oder nicht- Taten) werdet ihr sie erkennen.

  2. Heinrich schreibt:

    So ist es,leider!
    Aber wer tut etwas dagegen?
    Die Masse der nationalen Patrioten ist übers Land verstreut und noch dazu zersprengt oder sogar zerstritten.
    Die Spinner und Agentenclubs lasse ich mal aussen vor.

  3. „Es ist nicht entscheidend, welche Partei falsche Politik macht,
    entscheidend ist, dass jegliche parteiische Politik falsch ist …“! (ich wiederhole mich – auch damit:)
    … und „Es wird eine Zeit kommen, wo jeder froh wäre, kein (Massen-)Politiker zu sein“! Zum Glück gibt es bald den „Stauffacher’schen Individual-Politik Roboter“, dank dem die „Original Direkte Genossenschafts-/Wirtschafts-Demokratie“ praktikabel wird (analog „Sozialer Netzwerke“, usw.). Der Politik-Roboter funktioniert mit mathematischen Algorithmen, die „Neutralität“ garantieren. Dazu ist das Buch des Titels: „Mit Weisheit gegen Politik“ in Arbeit, das die aktuellen Erkenntnisse aus der „Ursprungs- & Natur-Philosophie“ zum Inhalt hat (es folgt den beiden Büchern „Politik – hinterfragen und therapieren“, sowie „Der Natur-Gesetzgeber“ …).
    Ich möchte damit nur anregen, dass bald mal global (ganzheitlich) über das Thema: „Mit Weisheit gegen Politik“ debattiert werde (d.h., dass „Politisch das Gegenteil von Weise“ sei – und dass dies dringend geändert werden sollte) – bevor es „zu spät“ ist …! Dazu müssten alle Menschen, insbesondere die politisch und journalistisch tätigen, dringend die obligatorische „Sooler Denk-Schule – Motto: Weisheit ist leicht zu lernen“ besuchen (sie ist „mit die erste, neutrale Lebens-Grundschule, die nichts mit „Politischer Erziehung ganzer Völker zu tun hat – im Gegenteil). Grüezi!

  4. RH schreibt:

    Danke, lieber Herr Müller, sehr gut und sehr schaurig.

  5. Gertraud schreibt:

    Es wird alles noch schlimmer! Israel führt die Todesstrafe ein und keiner regt sich groß darüber auf!
    Jetzt versteht man erst, warum immer über die „Nazis“ so viel geschimpft wurde. Weil alle anderen schon damals und heute noch viel, viel schlimmer waren, egal was die N. „angestellt“ hatten.
    Es sind auch immer die Engländer und die USA, die ständig alte Geschichten aufwärmen. Eigentlich sind wir noch immer im Krieg, die „EU“ ist ständiger, reiner Kriegszustand. Deshalb hat man sie immer mit „Frieden“ und „europäischen Werten“ beworben, um vom Gegenteil abzulenken, dass die „EU“ in Wirklichkeit bedeutet.
    Aus der ganzen Welt kommen Migranten (als „Flüchtlinge“ oder sonstwas getarnt) zu uns. Wir Österreicher können z.B. nicht einmal in der Slowakei eine Ferienwohnung auf Dauer mieten und schon gar nicht ein Haus oder eine Wohnung kaufen. Das gilt auch für einige andere Länder. Über diese Länder schimpft niemand, das ist in Ordnung. Nur Österreich und Deutschland müssen sich von den Fremden alles gefallen lassen.
    https://lupocattivoblog.com/2018/01/07/israel-fuehrt-todesstrafe-durch-militaergerichte-ein

    • Na, na, na – „Polit-Staaten“ sind doch per se militärisch organisiert – und zwar gegen aussen wie gegen innen (… die eigene Zivilbevölkerung). Dabei hätte der „Zivil-Staat“ die älteren (ausschliesslichen) Rechte, als „D e r S t a a t“ zu bestehen, bzw. bezeichnet zu werden – und sich (selbst) zu regieren, anstatt von einem aufgesetzten „Polit-Regime“ (zwangs-)regiert zu werden.
      • Was sind wir Menschen doch für Idioten, die wir andern erlauben, Politik zu machen – und uns damit andauernd zu schädigen?! Wir müssen endlich den Spiess umdrehen und den Politiker sagen, „wo es langgeht“ – und vor allem: ‚Wie‘! Entweder, es macht Jeder Politik, oder dann aber überhaupt Keiner, schliesslich haben alle Menschen die gleichen Rechte und Pflichten! (wer anderer Meinung ist, soll es beweisen, oder soll gleich seine eigene „Welt mit Gleichgesinnten“ betreiben – aber ausserhalb der Unseren – und uns nicht weiter behelligen, noch gar auf unsere eigenen Kosten benachteiligen! Die Vergangenheit sollten wir getrost ruhen lassen und unsere Kräfte auf eine neue Daseins-, Gesellschafts- und (Genossenschafts-)Wirtschaft-Kultur verwenden!
      Es wären geniale Lösungen sämtlicher politisch verursachter Probleme möglich! Grüezi

      • Gertraud schreibt:

        Das haben Sie sehr gut ausgedrückt, vielen Dank!!
        Man kann Ihnen nur vollkommen recht geben! Genauso ist es!
        (Sonst verstehe ich oft nicht so gut, was Sie hier schreiben. Es klingt oft sehr kompliziert, finde ich. Aber diesmal habe ich alles verstanden. Es ist ziemlich klar ausgedrückt. 🙂 )

      • Gertraud schreibt:

        „Grüezi wohl!“ wollte ich noch sagen! (Das habe ich vergessen.)

  6. Pingback: Sie gehört mir! | inge09

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