Wunderwuzzi-Politik: Veränderung heißt Transformation

Politique de miracles: changement signifie transformation

Politics of miracles:: change means transformation

 

Veränderung ist das neue alte Zauberwort. Dahinter steckt etwas. Und zwar versucht man, uns wundersame Wege zu einer der Mehrheit noch weitgehend nur in Ansätzen erkennbaren gesellschaftspolitischen und demographischen Veränderung zu führen.  Doch während die Schlange ihre alte Haut wenigstens abstreift, unterdessen die neue darunter bereits fertig ist, wird in der aktuellen Politik die neue Haut einfach über die alte gezogen.

Es  wird, sagen wir es einmal so, kein Phönix aus der  Asche hervorgebrochen sein, mit dem wir  jetzt  nicht enden wollend himmelwärts fliegen werden. Dennoch erwartet man von uns, wir mögen doch, bitte schön, für die neuen Wunderwuzzis („Wonderboys“) Geduld  und Hoffnung aufbringen, sie versuchen lassen, was aus global bestaunten Gehaltskaisern noch alles werden könne. Was, ja was denn? Ich ahne es schon. Nein, neidisch bin ich keineswegs, was ja meine kleine Pension vermuten ließe.

Aus gutem Grund  hat mich, ehrlich gesagt, das Endergebnis der Wahlen in Österreich weniger interessiert als die zum gleichen Zeitpunkt veröffentlichten Lottozahlen. Man hat so sein Déjà vu schon im Vorhinein. So  gilt für  die an der Nase geführten Wähler auch  wieder das alte: Iss und fülle Deinen Bauch. Und störe uns nicht.

Alles Reden und aller Ruf  während des Wahlkampfes werden schneller als gedacht  töricht und unwahr erscheinen, und das werte Publikum als Dummkopf, der  nach vorheriger unbilliger Anbetung  bald  ebenso unbilliger Vergessenheit anheimfallen wird. Allen bald vermehrt geschorenen „Schafe“ sei gesagt, ein besseres Politikergeschlecht ist es sicher nicht, das ihr da gewählt habt. Das „Ihr werdet Euch noch wundern…“ des Norbert Hofer ist hier, etwas verspätet zwar, wohl angebracht.

Meine Skepsis mag viele verstören, sie gründet aber auf etwas Erfahrung und Menschenkenntnis und, wie ich glaube, auch auf realistischer Einschätzung der derzeitigen Machtverhältnisse in dieser EU und der  politischen Gestaltungsräume innerhalb derselben. Ich irre mich bestimmt nicht wesentlich, wenn ich annehme, dass der gordische Knoten der Politik im, wie ich es nenne, goldenen Dreieck Brüssel-Washington-Tel Aviv, zu finden ist. Dahin pilgern die auserwählten Politiker, sobald sie in ein verantwortungsvolles Amt gewählt, eigentlich „getragen“  wurden.

Innerhalb des erwähnten Macht-Dreiecks  und in den von ihm kontrollierten  internationalen Gremien  bekommen unsere Spitzenpolitiker die Antwort darauf, wie es weitergehen soll, wie weit nach vorne sie sich bewegen dürfen, wo ihre Grenzen sind.  Zuhause dürfen  sie den großen Macher zumindest spielen. In dieser Hinsicht erinnert mich das forsche Auftreten des Herrn Kurz an Äsops Fliege, die auf dem Wagenrad saß und rief: Was für einen Staub wirbele ich auf! Und ein wenig erinnert mich seine unmittelbare Umgebung an Haiders Buberl-Partie.

Daher ist es, außer für die Akteure,  für unser Überleben als Volk oder als Europäer  nicht wirklich maßgeblich, wer nun mit wem eine Regierung bildet. Die Zielvorgaben bleiben für alle gleich: An einem neoliberalen, zentralistisch geführten  „Diversity“-Europa scheint, trotz  vereinzelt echtem oder schon eher mehrheitlich vorgetäuschtem Politiker-Widerstand, kein Weg vorbei zu führen. Daher sind Ähnlichkeiten mit Macrons Inszenierungs-Politik und Politikstil gewiss nicht rein zufällig  auch in Türkis zu erkennen.

Was aber in Frankreich von dem im Vergleich zum österreichischen Angebot intellektuell anscheinend besser ausgestatteten französischen Präsidenten bereits weiter getrieben wird, braucht im behäbigen Österreich gewiss noch etwas länger. Aber irgendwann kommen auch wir dahin, wohin die Wegmarken des neoliberalen Ex-Sozi Macron oder der  für das deutsche Volk verhängnisvollen Frau Merkel weisen.

So verriet Anfang September dieses Jahres, nachdem bereits Sarkozy  schon einmal so tönte, Macrons Pressesprecher in einem Interview wie und wo es lang gehen soll: „Ja, Frankreich wird sich verändern, wie es sich immer verändert hat. Ja, die Franzosen mit muslimischer Kultur werden dableiben, nicht abreisen, und werden niemals deportiert werden. Ja, die Kulturen werden sich mischen, wie sie es immer seit der Antike gemacht haben…Ja, es wird vor dem Jahrhundertende einen Präsidenten geben, dessen Vorname Mohammed oder Ahmend oder Norredine sein wird. Das ist eine großartige Perspektive, authentisch französisch.

Für EU-treue Politiker scheinen Menschen und Kulturen nichts anderes als Verschieb- und Knetmassen zu sein, denen man jede Lüge, ob menschengemachter Klimawandel oder  deutsche WKII-Alleinschuld, auftischen und jedes Opfer abverlangen kann. Der  gar nicht so neuen Macron-Sicht hat man sich auch im deutschen politischen „Establishment“ längst angenähert, so dass  man in Berlin im Falle der  ethnisch Deutschen von „Beheimateten“ spricht oder, wie Merkel, von denen, „die schon länger hier sind“. Verachtenswerter kann man von seinem eigenen Volk kaum sprechen, stärker dessen Rechte nicht missachten.

Auch eine österreichische Regierung, wie immer die aussehen, was immer sie jetzt noch daherreden mag, wird ohne  EU-Austritt dem Verhängnis früher oder später mit Hilfe der Instrumente Tarnung und Täuschung scheibchenweise folgen müssen. Wobei man sich etwas leichter tun wird, da man die  Mehrheitsbevölkerung der Deutschösterreicher ohnehin politisch längst kalt gestellt hat. Was selbst von deren angeblichen politischen Vertretern in beschämenden Rückzugsgefechten hingenommen wird.

Verständlich, denn, so wollen es ihre neuen Götter: Transformation, also Wechsel der  Staats-  und gesellschaftspolitischen Grundordnung bei sich rapide änderndem Bevölkerungsprofil, soll diese Europäische Union noch in diesem Jahrhundert entscheidend prägen und verändern. Der Sänger Peter Cornelius hat als einer der wenigen bekannten Künstler  die Gefahr erkannt als er in einem „Krone“ -Gespräch meinte: „Wir müssen irgendwann einsehen, dass unsere Kultur, Identität und von mir aus auch unsere Traditionen irgendwann aus dieser europäischen Welt verschwinden sollen, als hätte es das nie gegeben. Der Fahrplan für alles, was jetzt passiert, steht.“

Und auch die  noch junge Alternative für Deutschland (AfD) hat gewiss die selbe Gefahr vor Augen, hoffen wir, dass sie ein klares deutsches Ideal, die innere Wahrheit, verkörpern wird  können und mit Mut und Klugheit die richtige Strategie  gegen die Feinde der Sache des Volkes  findet.  Geht es doch bei dieser  Transformation – offensichtlich im Auftrag der Weltfinanz und vermutlich auch der Hochgradfreimaurerei –  darum,  nationale und  souveräne Politik für immer auszuschließen oder zumindest dauerhaft zu fesseln, was mit einem geistig und moralisch entwaffneten und durchmischten Volk natürlich eher gelingen sollte. Die globalen Planer sollten die Rechnung aber  nicht ganz ohne den Wirt machen.

Doch sind es nicht die  großen etablierten Parteien, die  diese Wirtsrolle stellvertretend konsequent genug einnehmen könnten. Aus meiner Sicht wäre nur  eine ideologisch gefestigte, der Wahrheit verpflichtete und eine hohe sittliche Gesinnung lebende neue politische Elite dazu in der Lage. National gesinnte Vorbilder, die  sich nicht scheuen würden, Härten und Opfer auf sich zu nehmen und die mutig und klug genug wären,  gegen das Zerstörerische einer globalen Oligarchie und gegen apokalyptische Visionen von Endzeitsekten sowie den Wahnsinn dieser Tage nachhaltigen Widerstand zu leisten und eine Trendumkehr zu schaffen.

Eine persönliche Anmerkung:  Wegen meiner kritischen Einstellung wurde ich gelegentlich selbst kritisiert. Wo es berechtigt war, habe  ich es mit gebührender Aufmerksamkeit, auch Dank,  zur Kenntnis genommen. Jedoch Kritikunfähige aus dem Umfeld einer Parteispitze versuchten und versuchen  erst gar nicht in einen kritischen Dialog mit mir einzutreten, sondern trachten  seit Jahren aus ursprünglich nichtigem Anlass mir mit Interventionen bei Dritten und auch schon einer argen Verleumdung zu schaden. Nicht zuletzt kam es auch schon einmal zu einer versteckten Drohung. So viel, aus aktuellem Anlass, zur Fairness einer österreichischen Partei.

Anhang

„Wonderboy“ https://youtu.be/mJobIGfqCfk

Peter Pilz im Parlament über Kurz https://youtu.be/_O0hR-bXbKs

NRW-Wahlbetrug https://youtu.be/ahRKrKQCvu0

AfD-Meuthen teilt aus https://www.youtube.com/watch?v=dtz95CyxDzg

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7 Antworten zu Wunderwuzzi-Politik: Veränderung heißt Transformation

  1. Katrin schreibt:

    Wir dt. Beheimateten müssen zusammen halten. Wir sind die schon länger hier lebenden…. Vor allem soll es aber unsere Heimat bleiben!
    Dafür werden wir kämpfen.

  2. Lieber Helmut Müller, zu Ihrer „Persönlichen Anmerkung“ (letzter Abschnitt) empfehle ich Ihnen, die Politiker auf die Ursprungs- und Natur-Philosophie, bzw. das absolute Ur-Gesetz zu verweisen – das gibt nämlich keinem Menschen das Recht, Politik über und gar gegen andere zu betreiben (denn jeder Mensch hat das gleiche Gegenrecht – also muss „Miteinander“ zwingend „Programm sein“)! „Politik ist kein Menschenrecht – Neutralität ist Menschenpflicht“ – warum wurden eigentlich nie Menschenpflichten proklamiert, wo doch zu jedem Gesetz Rechte und Pflichten gehören, damit es überhaupt vollständig sei (Antwort: Weil die „erste Menschenpflicht“ eben Jedem „Parteiische“ Politik verbietet)?! In der Original-Direkten-Demokratie herrscht jeder legitimierte Bürger persönlich mit dem Gewicht seines naturgegebenen ‚Stamm-Erbes‘, d.h., er macht Privat-Politik im Rahmen seiner neutralen Wirtschafts-Genossenschaften – und das ist künftig dank dem „Politik-Roboter“ und dem untrennbaren „Smart-Phone“ möglich. http://www.politik-roboter.org
    PS. Es ist unglaublich, wie sich „Staatsmänner“ und andere Politik-Macher derzeit erlauben – ohne dazu legitimiert zu sein – gegen Bestrebungen einzelner Volkskreise Macht- und Zwangs-Politik zu betreiben (die jeder humanen Kultur spottet … konkret „Rachoj“ in Spanien, usw. …)

  3. Waltraut Kupf schreibt:

    Wer die geforderte hohe sittliche Gesinnung hat, wird nicht Politiker oder er kommt nicht zum Durchbruch. Es ist aber zu beobachten, daß die Akzeptanz von Macron abbröckelt und auch Merkel sichtlich sorgenvoll aus der Wäsche blickt. An mehreren Schauplätzen in Europa innerhalb der EU zeigen sich zentrifugale Kräfte, die bei Gelingen ihrer Selbständigkeit nicht mehr Mitglieder der Union wären, das wohl auch wissen und mithin ihren de-facto-Austritt in Kauf nehmen oder sogar wollen. Unverhofft kommt oft. Es ist nicht auszuschließen, daß die hochfliegenden masonischen Pläne vorerst nicht ungehindert umgesetzt werden können. Es hat mir auch noch niemand erklären können, warum Österreichs Wohlstand durch die EU geschaffen worden sein soll. Wie man weiß, bahnt sich die Wirtschaft ihren Weg mit und ohne EU. Die Sache ist wie mit den Gegengeschäften beim Eurofighter. Ausschlaggebend wird sein, ob van der Bellen die FPÖ von Schlüsselpositionen ausschließen kann. Falls ja, so gäbe es dann etliche zusätzliche EU-Gegner. Denn gegen den Internationalismus und die angepeilte Melange aus allem und jedem, die eine-Welt-Promenadenmischung aus den Kulturen, werden sich immer mehr Menschen zur Wehr setzen. Etwas zu langsam zwar, aber „noch ist Polen nicht verloren“ wird hoffentlich noch rechtzeitig vielerorts gesungen werden.

  4. Klaus schreibt:

    Danke für diesen hervorragenden Aufsatz, dem ich in allem nur zustimmen kann. ‚Merkel muss weg.‘, aber nicht nur sie.

  5. Elbenfrau schreibt:

    Zunächst möchte ich Ihnen beipflichten zu Ihrer Skepsis, was die Wahl betrifft.
    Veränderung! Kurz hat nie kundgetan, worin diese Veränderung besteht!
    Klar, dass der Wunderwuzzi das nicht sagen konnte, denn hätte er gesagt,
    wohin die Reise geht, dann hätte ihn wahrscheinlich kaum jemand gewählt.
    Der Bubi (es lacht uns eh die halbe Welt aus) mit seiner jugendlichen Manager-Partie,
    weltanschaulich durchgestylt, hat schon angekündigt,
    dass er die Veränderung (im Sinne der “Weltmächtigen”) sehr schnell angehen wird.
    Der Wahltag: Das Ende der alten Traditionen, des Österreich, wie wir es einst hatten und liebten.
    Ja, die Ö werden sich noch wundern!
    Gratuliere Ihnen auch zu Ihrer kritischen Einstellung.
    Der letzte Absatz erinnert mich sehr an eigene Erlebnisse, beruflich und privat.
    Offenbar gehören Sie auch- wie ich- zu diesen Menschen mit hoher sittlicher Gesinnung.
    Solche werden heute ausgeschaltet, und zwar nicht nur aus der Politik, sondern aus
    allen öffentlichen Bereichen, damit sie den “Umgestaltern”nicht ins Handwerk pfuschen.
    Jedenfalls gilt man als “gefährliches Insekt”, das schnellstens isoliert werden muss.
    Es gibt sie, diese Handvoll ideologisch Gefestigten mit nationaler Vorbildwirkung:
    Aber mögen sie auch noch so bereit sein, Opfer zu bringen,
    es fehlt heute das Menschenmaterial, die treue Anhängerschaft, der Mut.
    Diesem neuen Menschenschlag mangelt es an brennendem Willen zu einem souveränen Land.
    Die Geknechteten scheinen sich in der Sklaverei bestens eingerichtet zu haben.
    Es ist erwiesen, dass Sklaven vor nichts mehr Angst haben als vor der Freiheit.
    Wie kann es sein, dass die Mehrheit den Raub des Guten und Schönen schweigend hinnimmt?
    Peter Cornelius sagte einmal, er habe das Gefühl, als schütte man uns Valium ins Trinkwasser.
    Dieses Volk, seelisch/geistig ruiniert, verurteilt zu einem bedeutungslosen Helotendasein?
    Eine grauenvolle Vorstellung!

  6. Hermann Szlezak schreibt:

    WAS brauchen wir???
    Josef ii hat die Leibeigenschaft abgeschafft!!
    Und dadurch die Voraussetzungen für die industrielle Evolution geschaffen!!!
    Mit bescheidenen Wohlstand!! Bis Heute!
    Böhm von Bawerk hat die NEO – Leibeigenschaft mit einer Staatsquote von 50 bis 80% eingeführt!! Es gibt keinen Unterschied zwischen leibeigenschaftsartigem Arbeiten und der raffinierten Steuer auf Arbeit!! Beides ein VERBRECHEN nach dem Menschenrecht! (Sklaverei)
    Und dadurch die finanziellen Voraussetzungen für all die Kriege und Krisen seit 1914 geschaffen! Mit Milliarden von Toten und Billionen Euros und Dollars von Schulden!
    Wir müssen die Neo -Leibeigenschaft abschaffen und die Steuer auf Arbeit durch REV-Steuern ersetzen!! ( Ressourcen- Energie – Verbrauchs – Vermögens -Steuern )
    dadurch ermöglichen wir eine Informations –Evolution und den Ungehinderten Aufstieg der menschlichen Intelligenz nicht mit Statischen Wohlstand sondern mit einem „DYNAMISCHEN WOHLERGEHEN“!! Es ist genug da für ALLE, aber zu wenig für die Gier Einiger!!! !

  7. KW schreibt:

    Die Schlange hat also die neue Haut über die alte gestreift, aber auch das Abstreifen der alten wird nichts bringen. Die neue Haut sieht aus wie die alte und es bleibt eine Schlange. Ich traue nur noch Politikern, die versprechen, ein neues System zu schaffen. Wer es sich im alten gemütlich macht, ändert nichts. Daher fehlt mir auch der Glaube an die AfD. Das Parteiensystem muß weg.

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