Österreich: Basti, Bumsti und eine „Prinzessin“ möchten Kanzler werden

 

Autriche: Basti, Bumsti et une „princesse“ veulent devenir Chancelier

Austria: Basti, Bumsti and a „princess“ want to become chancellor

 

Zunächst eine Berichtigung: In meinem Beitrag vom 17. September („Wenn Wahlen etwas ändern würden…) hatte  ich eine Bemerkung von Georg Büchner  („…dass das Volk den Karren zieht, auf dem die Politiker ihr Theater spielen) irrtümlich Gottfried August Bürger zugeschrieben. Darauf machte mich eine liebe Blog-Besucherin aufmerksam. Das Zitat selbst bleibt aktuell so wie es ist und es eignet sich als Einstieg auch für diesen Beitrag.

Es gibt ohne Zweifel  interessantere Persönlichkeiten als sich gegenseitig beflegelnde Politiker, und es gab schon einmal größere Parteien, groß im Sinne von Tiefe und Wahrhaftigkeit. Parteien, die zugleich ein Ideal verkörperten, Politiker, die nicht bloß auf alltägliche Weise zu denken vermochten, sondern auch zu wissen und zu glauben. Sie lebten eine klare Anschauung, ohne dem großen Jahrmarkt des Lebens, den „Events“ und „Locations“ ein allzu großes Augenmerk zu schenken. Man hätte keine Bedenken gehabt, von ihnen einen Gebrauchtwagen zu kaufen.

Es war ja auch noch nicht die Zeit neoliberaler „Sonnyboys“, aber ich kann immerhin verstehen, wenn Illusionsbedürftige selbst in solchen Typen den Erlöser zu erblicken glauben. Diese Gläubigen ähneln Reisenden, die glauben, den  Führer des  Zuges in dem sie sitzen überreden zu können, denselben in eine andere Richtung zu lenken. Rührend diese naive Vorstellung, denn der Zug in dem wir alle derzeit sitzen hat Zweck und Ziel an denen nicht gerüttelt werden darf. Da gäbe es ja eigentlich nur eines: Notbremse ziehen und noch rechtzeitig aussteigen. Auch gegen den Willen eines fröhlich schlemmenden, dampfplaudernden  Zugpersonals.

Vergegenwärtigt man sich das heutige Politik-Treiben in seinem vollen Umfang, dann kann doch um Himmels Willen nicht ignoriert werden, dass  mehr Spitzenpolitiker als erwünscht oberflächlich und im Gegensatz zu früheren Werten und Gepflogenheiten  leben. Wie kann man von denselben Rettung erhoffen? In Wirklichkeit hat doch längst, ganz im Sinne des US-„Show-business“, der  Star in der Rolle des in verantwortungsethischer Hinsicht  Bedürftigen die politische Arena betreten. Folglich durften wir uns bisher das Stück „Österreich wählt sein nächstes Polit-Topmodel“ bis zum Erbrechen anschauen. Und wählen dann ganz nebenbei die Partei des jeweiligen Favoriten und merken dann, dass sich nichts ändert.

Zur Kanzlerwahl werden uns Österreichern nun drei aussichtsreiche Polit-Models mit unterschiedlichem Hang zur Selbstliebe angeboten, zumindest in zwei Fällen handelt es sich um ideologische Flachwurzler. Wir haben es, genauer gesagt,  mit einem geschmeidigen Schönredner, dieser ein Studienabbrecher mit Neigungen und Talenten eines Macron zu tun, des weiteren mit einem ehemaligen eher nicht erfolgreichen Kleinunternehmer, jetzt großer „Vordenker“ und „Staatsmann“, und schließlich mit einem rührseligen ehemaligen Bahnmanager mit Hang zum Schuldenmachen. Alle drei sind bereits mit dem dazu nötigen Einheitsdenken ausgestattet worden.

Zumindest parteiintern  bekannt sind dieselben  als Basti (Kurz), Bumsti (Strache) und „Prinzessin“(Kern).  Da das rote Model bis auf weiteres etwas  unpässlich sein wird, könnten  sich die beiden anderen Bewerber das „Match“, zumindest aus heutiger Sicht, wohl unter sich ausmachen. Doch könnte es durchaus auch noch anders kommen als man denkt. Wer immer aber dann den Sieg an seine Stirn heften kann, er wird mit Sicherheit  nicht der  von einigen Blauäugigen erwartete Ausnahmepolitiker sein, der neue Wege weist, besser: weisen darf. Zu eindeutig haben wir es mit den üblichen Stereotypen zu tun, deren Förderer eben ganz andere Ziele anstreben als uns in den Fernsehduellen von den Spitzenkandidaten vorgegaukelt wird.

Ja, wohin geht denn dann die Reise?  Dass in den inflationären politischen TV- „Shows“ bestimmte Fragen tabu blieben, könnte auf die Spur helfen. Entsprechend unberücksichtigt blieben etwa die katastrophale heimische Geburtenrate, deren tiefere Ursachen und Folgen, sowie Lösungsvorschläge dazu. Vermisst wurden eine ausreichende Definition der österreichischen Leitkultur und eine befriedigende Antwort auf das Phänomen einer rasant steigenden Armut. Ein von vielen Österreichern geforderter EU-Austritt!* und ein vorläufiger Einwanderungsstop* hätten  ebenso eingehend diskutiert gehört wie zunehmende Natur- und Umweltzerstörungen, totalitäre Ansätze in dieser EU und die Tatsache, dass „der Westen am Abgrund steht“ (Niall Ferguson, Harvard-Historiker). Alles „Peanuts“?

So verstärkt sich von Mal zu Mal mehr der Eindruck, es gehe den Kandidaten  in erster Linie nur  um Mandate und Ministerämter, dazu jeder Untergriff recht ist, vor allem aber auch um Befriedigung von dem Gemeinwohl nicht dienenden Interessen gewisser Lobbys. Dabei wurde allerdings – als Ergebnis eines allgemeinen moralischen Niedergangs  – das  Ringen um die Scheinmacht im Staate durch ausufernde  Schlammschlachten in Folge der Machenschaften eines mutmaßlichen Kriminellen aus dem Nahen Osten getrübt. Zum Schaden der Politik und des öffentlichen Amtes insgesamt.

Da nun eine dem Schlammproduzenten nahestehende Lobby  bei den für Höheres in Frage kommenden Parteien gleichzeitig aus- und einzugehen scheint, könnte man auf Grund der aktuellen Vorkommnisse und früherer Indizien vermuten, es stünden zwei verschiedene Fraktionen derselben Interessensgruppe hinter den „Show“-Kulissen, um ihre strategischen Interessen politischer wie ökonomischer Natur  zum Schaden unseres Landes wahrzunehmen. Derart, dass deren Absichten  und derben bis subtilen Einmischungen den Gang und Ausgang einer Wahl in Österreich beeinflussen oder gar mitbestimmen könnten und es auch werden.

Das ließe allerdings vermuten, ein mit deren Hilfe emporgekommener österreichischer Kanzler oder Minister  hätte  nicht nur Brüssel und Washington sein Ohr zu leihen. Das hieße dann weiter, dass es für  uns Österreicher wohl ziemlich egal wäre, wer das Rennen um den Kanzlerstuhl macht, und damit auch, wem man seine Stimme gibt. Denn in gewisser Weise scheint  in wesentlichen uns zum Nachteil gereichenden Fragen ohnehin bereits eine einzige Einheitspartei auf dem politischen Parkett tätig zu sein. Was viele  Gutgläubige nicht daran hindert, ihrem Credo „Ohne Partei bin ich nichts“, dennoch treu zu bleiben, obwohl diese längst eine andere ist und das Original sich nur mehr in ihrem Kopf befindet.

Dies  alles im Zeichen einer  Zuspitzung der globalen Sicherheitslage und einer immer wahrscheinlicher werdenden größeren währungspolitischen Krise, die immerhin die Bemühungen um eine von welchem Bankenkonsortium auch immer geführte  und kontrollierte Europäische Republik weiter vorantreiben werden. Damit aber will man den Wähler nicht allzu sehr beunruhigen, denn das könnte den Verursachern und Profiteuren der möglicherweise ins Haus stehenden Katastrophen gar nicht recht sein und zudem die Ohnmacht  und Kollaboration der heutigen nicht selten schon an narzisstischen Störungen leidenden  Spitzenpolitiker zu offensichtlich machen.  So hoffen diese verständlicherweise, dass dem Wähler erst irgendwann nach der Wahl die Augen aufgehen, wobei diesem der Schreck gehörig in die  Glieder fahren wird.

Auch wenn es in Wirklichkeit nicht mehr unsere Parteien sind und  auch nicht mehr  unsere Politiker, ihre Seele werden Letztere  ja doch hoffentlich nicht schon ganz der anderen Seite verkauft haben?  Verlassen würde ich mich allerdings darauf nicht, denn  schlimm genug ist die vor Wahlen zwar geschönte und von allen so genannten Volksvertretern  bisher mehr oder weniger hingenommene Lage ja ohnehin schon. Also können wir getrost sagen, wir haben schon in erbaulicheren Zeiten gelebt. Doch nun aber befinden wir uns mitten in einer einzigartigen Zeitenwende, die, um darin zu bestehen,  eben mehr erfordert als telegene Polit-Models mit neoliberalem Unterfutter.

PS. Aller Skepsis zum Trotz hätte eine schwarz-blaue oder blau-schwarze Koalition dennoch auch ihre positive Seite, da die Helden der beiden in Frage kommenden Parteien dann zeigen müßten, was sie nicht können. Womit, auch nach dem Niedergang der Sozialdemokratie, dadurch und durch die Umstände der Weg für etwas ganz Neues frei werden könnte.

*Die nur in Wien kandidierende  EU-Austrittspartei fordert als einzige einen EU-Austritt und einen Einwanderungsstop, die  ja in Brüssel auch aus morgiger Sicht nicht durchsetzbar  wären, so wenig wie eine Direkte Demokratie, was immer auch vor der Wahl versprochen wird. Also käme nur ein baldiger Austritt in Frage, gegen einen solchen aber das allmächtige Establishment im In- wie im Ausland alle fragwürdigen Mittel und alle Tricks und Drohungen einzusetzen weiß. Dieser tolle Verein hat übrigens bereits 240 Milliarden Euro offene Zahlungsverpflichtungen! Tendenz steigend. Und wer kommt dafür einmal auf?

Zum Thema

Dirk Müller spricht Klartext https://youtu.be/HuNiAOtrSAA

Zeitenwende https://youtu.be/1CnFA-6S69A

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21 Antworten zu Österreich: Basti, Bumsti und eine „Prinzessin“ möchten Kanzler werden

  1. Waffenstudent schreibt:

    Wir brauchen keine Einwanderungs-Obergrenze, sondern wir brauchen eine Auswanderungs-Untergrenze!

  2. Hans schreibt:

    Es gibt keine Kanzlerwahl; es stehen lediglich 10 wählbare „Listen“ zur Auswahl; und Kanzler werden dann fliegend ausgewechselt!
    „Mehrheiten mögen sich ändern, die Politik bleibt dieselbe!“ Josef „Joschka“ Fischer

    • Peppino schreibt:

      Der österreichische Philosoph Rudolf Burger traf den berühmten Nagel auf den Kopf als er meinte, die Politik sei Teil der Unterhaltungsbranche.

  3. Waltraut Kupf schreibt:

    Daß die drei Kanzlerkandidaten so etwas wie Top-Models sind, heißt nur, daß sie Kinder ihrer Zeit sind und insoferne gar nichts dafür können, als man ja die Werte der alten und aussterbenden Generation in ihr Gegenteil verkehrt hat und schon in den Schulen und Medien punkto Volksaufklärung und Propaganda ganze Arbeit geleistet wird. Wurde im fernen Osten bis vor relativ kurzer Zeit der Wettbewerb als unmoralisch betrachtet, so wird er jetzt auf der ganzen Linie als das Um und Auf bezeichnet. Wen man jetzt wählt, ist keineswegs egal, denn einen (zumindest theoretischen) Unterschied gibt es: Patriotismus versus Befürwortung eines Europäischen Zentralstaates (als Vorstufe zur Eine-Welt-Regierung). Da in den internationalen Think-Tanks Leute wie Timmermans sitzen, nach dessen Aussage monokulturelle Staaten „ausradiert“ werden müßten und Kurz Mitglied der ECFR ist, muß man sich darüber klar sein, daß seine Ansagen zur Drosselung der Migration in diametralem Gegensatz zu den Zielen der deklarierten internationalen Propagandisten des „friedlichen Miteinanders“, der „kulturellen Vielfalt“ und der „Toleranz“ etc. stehen, wobei das alles Einbahnstraßen sind und die zu Tolerierenden sich vielfach nicht an diese hehren Grundsätze halten. Auch ist die Tendenz zur Zwangsjacke in Richtung des guten Westens gegen den bösen Osten von seiten aller politischen Kräfte zu erkennen, mit Ausnahme der FPÖ unter Strache. Wenngleich er noch immer viel zu EU-freundlich ist, scheint er doch eine Art Kontrapunkt zu den anderen Bewerbern zu sein. Allein der geplante engere Anschluß an die Visegrad-Staaten macht hier einen Unterschied. Natürlich kann man prognostizieren, daß auch Strache in einer Regierung umfallen würde, aber da käme es auf den Versuch an.

  4. Elbenfrau schreibt:

    Super Beitrag!
    Unsere heutigen Politiker dienen nur sich selbst oder Interessensgruppen.
    Und sie wenden denselben psycholog. Trick an wie Merkel:
    Alles kann so weitergehen. (Wenn man Probleme nicht anspricht, dann sind sie auch nicht.)
    Hauptsache, die Herde ist ruhiggestellt.
    Lösungen kann man nur anbieten, wenn man zuerst die Ursachen
    von Problemen/Katastrophen beim Namen nennt, und dort ansetzt.
    Man betreibt seit Jahren nur Symptombehandlung, daher wird alles schlimmer.
    Dieses Land ist krank, das wurde auch heute in der ZIB bestätigt:
    40% der Menschen leiden an Schmerzen im Rücken oder Nacken, etc….
    Ursachen sind meist seelisch!
    Vielleicht zu viel Unterdrückung, zu viel Belastung, zu viel Ausbeutung.
    Tut uns etwa der Liberalismus bzw. Neo-Liberalismus doch nicht so gut?
    Eine große Anzahl von Kindern und Jugendlichen leidet an psychischen Problemen.
    Was aber tut man? Man schreit nach mehr Psychologen und Fachpersonal,
    lieber stopft man die Leidenden mit Psychopharmaka voll, statt die Ursachen (z. B. Gewalt) anzupacken.
    Henry David Thoreau: “Die meisten Gesetzgeber, Politiker, etc…dienen dem Staat vor allem mit ihren Köpfen.
    Doch weil sie selten moralische Unterschiede machen, könnten sie –ohne es zu wollen-
    ebenso dem Teufel dienen wie Gott.”
    Unsere “Drei” werden uns das Österreich, das die Menschen ersehnen, nicht geben.
    Sollte man nicht -wie Thoreau- die Weigerung praktizieren,
    dieser Politik, die dem Land nicht gut tut, die Legitimation per Nicht- Wahl verweigern?
    60% zeigen “zivilen Ungehorsam” durch Wahlverweigerung? Natürlich (wie vieles) eine Illusion.
    Doch man stelle sich die Gesichter der Politiker vor….

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Nicht wählen halte ich für eine verfehlte Reaktion auf alle Mißstände und Kritikpunkte an den Akteuren. Das hätte dann einen Sinn, wenn sich a l l e Wahlberechtigten daran halten würden, zumindest aber der überwiegende Anteil. Wenn das nicht passiert (und es wird ganz sicher nicht passieren) wird dadurch lediglich ein Planquadrat (oder ein Teil davon) freigegeben für diejenigen Leute, die man am allerwenigstens mag, und da dürfte es ja doch einige Unterschiede geben, auch wenn man sich mit keinem der Kandidaten identifizieren kann.

  5. Corinna schreibt:

    Der Strache soll schon einmal für das Recht der Adoption von Kindern durch Schwule eingetreten sein und Kern soll die Homo-Ehe befürworten. Stimmt das?

    • Karola schreibt:

      Das von Strache habe ich auch gehört. Sicher ist nur, dass die SPÖ die Ehe für alle einführen will. Ob für Esel auch, kann ich nicht sagen.

  6. Bernie schreibt:

    Die HC-Partie sorgt sich jetzt um die Existenz der ausländischen Shisha-Lokale, die hauptsächlich von jungen Muslimen bevölkert werden. Die Sorgen möchte ich haben.

    • Zum Schluss-Abschnitt möchte ich nur sagen: „Es ist nicht entscheidend, welche Partei falsche Politik macht – entscheidend ist, dass jegliche Parteiische Politik falsch ist“!
      Wir sollten (global) die Politiker ins Unrecht setzen mit dem Hinweis: „Politik ist kein Menschenrecht – Neutralität ist Menschenpflicht“ – jeder und alle Menschen haben sich dem „Ur-Gesetz“ zu unterstellen (dem Bio- & Sozio-physikalischen Modell des Menschseins und Geo-physikalischen Modell des Daseins)! http://www.swiss1291new.org

    • Karlo schreibt:

      Skurril finde ich auch, dass Strache einer Boxerin 2.000 Euro für ihr Trainingslager geschenkt haben soll. Ist der Mann noch dicht?

  7. Karamba schreibt:

    TV-Duell Kurz gegen Strache im ORF: Anscheinend gibt es bei allen drei Parteien eine besondere Israel-Connection. Wenn Strache sagt, er habe in der Sache der israelischen Firma der Frau Kern etwas vermittelt bekommen, dann von wem? Vom Mossad?

  8. Karl Malden schreibt:

    Ein deutscher Journalist schrieb einmal: „Niemand kann heute ernsthaft bestreiten, daß die Inszenierung nicht mehr nur Äußerliches der Politik, gewissermaßen ihre Verpackung ist, sondern ein wesentliches Element ihres Inhalts.“

  9. Jaro Ruanza schreibt:

    Typischerweise sind alle Protagonisten bemüht nur nicht antisemitisch zu erscheinen.Bei jeder sich bietenden Gelegenheit geben alle Bumstis ihre Ergebenheitsadresse ab! Da ist es völlig wurscht was diverse Silbersteins für eine Rolle spielen.

  10. EUAUS schreibt:

    Eine Berichtigung und Ergänzung zu „EU-Austrittspartei“:
    Es kandidiert in Wien die Liste „Für Österreich, Zuwanderungsstopp, Grenzschutz, Neutralität, EU-Austritt“ (EUAUS).
    Diese Liste wird unterstützt von der EU-Austrittspartei (Abkürzung ebenfalls EUAUS).
    Die Liste ist tatsächlich eine Liste im Sinn von wahlwerbender Gruppe.
    Die EU-Austrittspartei hingegen ist eine Partei nach dem Parteiengesetz und hat Rechtspersönlichkeit.

  11. Gertraud schreibt:

    Die EUAUS-Liste (und Partei) ist jedenfalls eine gute Alternative für alle, die noch unschlüssig sind, wen oder was sie wählen sollen!
    Mir war die Anbiederung der FPÖ an die SPÖ schon immer zuwider, das passt doch gar nicht zusammen! Aber noch schlimmer finden das vermutlich „eingefleischte“ SPÖ-Wähler! Ob die neuerliche, intensive Anbiederung so kurz vor der Wahl klug war? Wenigstens weiß man, woran man ist.

  12. Waltraut Kupf schreibt:

    Ich finde es etwas eindimensional, wenn man seine Stimme quasi in den Sand setzt. Das Kriterium muß doch sein, ob etwas bewegt werden kann. Wenn man sich hier über diverse Verhaltensweisen Straches beschwert, so möge man auch bedenken, daß ja der (Leider-) Bundespräsident hier auch ein Wörtchen mitzureden hat, und sich aus demonstrativer Prinzipienreiterei weitere Einflußmöglichkeiten zu verbauen kann auch nicht das Ziel sein. Schon in der Bibel steht „seid klug wie die Schlangen und sanft wie die Tauben“.

    • Gertraud schreibt:

      Liebe Waltraud, sei unbesorgt, ich habe meine Stimme nicht „in den Sand gesetzt“ und genauso wie du gewählt, weil ich mir auch gedacht habe, daß meine Stimme sonst gar nichts bewirken kann. Den obigen Kommentar schrieb ich für Unschlüssige u.ä.
      Bist du jetzt zufrieden? 🙂

      • Waltraut Kupf schreibt:

        Das Problem ist, daß Patrioten eigentlich nirgends mehr anzutreffen sind (außer, und das auch etwas halbherzig, bei der FPÖ), die eigentlich mit niemandem wirklich koalieren könnte. Was mir überhaupt nicht gefällt ist, daß es zumindest keine besonders soziale Heimatpartei ist und sehr stark in Richtung Wirtschaftsliberalismus abgedriftet ist. Sowohl Rot als auch Schwarz sind Internationalisten im Sinne der EU, Teile der FPÖ leider auch. LG

  13. Curba schreibt:

    Strache auf der Seite der Landräuber

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Ich habe den Eindruck, daß man hier Idealen nachhängt, die ja sehr schön und gut sind, die aber realistischerweise einfach nicht anzutreffen sind; schon allein deshalb, weil bestimmte (teilweise unliebsame) Eigenschaften einfach zum Anforderungsprofil eines Politikers gehören und bei deren Fehlen derjenige halt eben kein Politiker werden kann und im Verborgenen blüht. Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

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