Wenn Wahlen etwas ändern würden…

 

Si des élections changeaient un peu…

If elections changed a little bit…

 

Ich habe hier schon einmal die Tatsache angeführt, dass das Volk den Karren zieht, auf dem die Politiker ihr Theater spielen. Stammen soll diese Erkenntnis aber vom Dichter des „Sturm und Drang“ Gottfried August Bürger. Diese Erkenntnis wird viel später ergänzt durch die ebenso richtige, aber bekanntere  Aussage: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten“. Eine kleine Korrektur sei erlaubt: Es ändert sich insofern doch etwas durch Wahlen, in dem  nämlich neue Schauspieler auf- und alte abtreten. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: Erfolgs-oder Machthungrige an den Staatskuchen ran dürfen und bereits Satte dabei verdrängen. Ja, so weit ändert sich in der Tat etwas. Sonst bleibt alles beim Alten.

Nun werden ungeachtet der Realität  immer wieder  allerlei Einwände vorgebracht, die Wählen trotzdem  als unerlässliche Bürgerpflicht begründen sollen. Dabei wird die vorhin angeführte Tatsache einfach ignoriert und dafür das Argument vorgebracht, dass  ich bestimmen könne, wer für mich im Parlament spreche. Wann hat jemals ein Abgeordneter für mich gesprochen? Auch heißt es,  es würden sonst andere entscheiden, wenn ich nicht wähle. Ach, wie naiv. Auch wenn ich wähle, bestimmen andere, und die sitzen nicht gerade im Parlament oder in einer Regierung. Bayerns Seehofer sprach doch Klartext: Jene die regieren, haben nichts zu sagen, und jene, die etwas zu sagen haben, sitzen nicht in der Regierung. Punkt.

Nun sitzen aber jene, die uns regieren in mächtigen internationalen Institutionen, Lobbys und Finanzkonzernen. Sie verfügen über einen mächtigen Propaganda-Apparat, der einen Herrn Goebbels vor Neid erblassen ließe. Es wird nicht überraschen, wenn ich sage, dieser Apparat, der zugleich eine Schaltzentrale Mächtiger ist, befindet sich in den USA. Und es wird auch nicht überraschen, wenn dieser es ist, der einen Politiker wie Macron oder eine Politikerin wie Merkel so mächtig aussehen lässt. Nun hat eine Studie der „Swiss Propaganda Research“ öffentlich gemacht, wie dieser Apparat, nämlich der „Council on Foreign Relations“, funktioniert und welcher Personen, Institutionen und Medien- Konzernen er sich bedient. Ein Klick auf nachfolgenden Link sollte eigentlich jedem noch Zweifelnden die Augen öffnen: https://swprs.org/die-propaganda-matrix/ oder  https://swprs.files.wordpress.com/2017/09/die-propaganda-matrix-spr-rmv.pdf

Danach fragt man sich natürlich, gibt es überhaupt eine Möglichkeit, sich da freizukämpfen. Nun, da wäre einmal der Vorrang des Nationalen, der  dazu wieder herzustellen wäre. In diesem Fall stünden wir  jedoch, sofern wir dies ernsthaft wollen, unweigerlich vor einem nationalrevolutionären  Befreiungskampf. Dazu ein Austritt aus der dieser US-„Propaganda-Matrix“ verbundenen Europäischen Union ein erster Schritt sein müßte. Erst nach Erringung der nationalen Souveränität könnte, so sie dann  noch gewünscht wird, eine Direkte Demokratie in Angriff genommen werden. Wer also in Kenntnis der wahren Machtverhältnise das Erreichen einer solchen Demokratie ohne EU-Austritt, etwa nur durch eine EU-Reform, glauben lassen will, der ist entweder naiv oder gaukelt etwas vor.

Ich möchte hier niemand namentlich eine böse Absicht unterstellen, aber dass Wähler bewusst oder unbewusst an der Nase herumgeführt werden, lässt sich empirisch belegen. Dazu muss man nicht erst die Zeit nach den nächsten Wahlen abwarten. Was sich auch schon jetzt offenbart, ist die Tatsache, dass auch andere wichtige Themen im österreichischen Wahlkampf etwa gar nicht vorkommen. Zum Beispiel, dass nicht nur die Einwanderung, sondern auch ein räuberisches Geld- und Wirtschaftssystem sowie ein verantwortungsloses Konsumverhalten zerstörerische Auswirkungen mit sich bringen, die die Lebensgrundlagen kommender Generationen gefährden. Oder, dass die Politik des Westens, USA plus EU und NATO, Europa in einen begrenzten Atomkrieg führen könnte. Ja, es wird auch von Digitalisierung geredet, aber nicht von der Gefahr einer allumfassenden Kontrolle und Manipulation des Bürgers. Auch ein drohender, von vielen Experten prognostizierter  „Crash“ ist kein Thema. Absicht?

Entsprechende Signale, wenn auch anderer Natur, aus den Reihen der Alternative für Deutschland (AfD) sehen viele als einen Hoffnungsschimmer für eine neue Politik und ein neues Politikverständnis. So hat zuletzt Alexander Gauland, ähnlich wie einst BK Adenauer*, für die ehemaligen Angehörigen der Deutschen Wehrmacht eine Lanze gebrochen. Das nötigt Respekt ab. Es ist nicht zu erwarten, dass er vor den mit Schaum vor dem Mund tobenden antideutschen  Quislingen in die Knie geht. Es gäbe noch andere Beispiele, aber man wäre schlecht beraten, nach dem Vorbild der FP-Führung in Österreich, Aussagen von heute schon morgen auf den Kopf zu stellen. Solches mag Zuspruch im Ausland und bei Medien finden, vielleicht auch eine Regierungsbeteiligung ermöglichen, als nationale Alternative scheidet  man  damit aber aus.

*Adenauer damals. Es muss unsere gemeinsame Aufgabe sein, und ich bin sicher, wir werden sie lösen, die sittlichen Werte des deutschen Soldatentums mit der Demokratie zu verschmelzen. Der kommende deutsche Soldat wird nur dann seiner deutschen und europäischen Aufgabe gerecht werden, wenn er von den Grundprinzipien erfüllt ist, auf denen die Ordnung unseres Staates ruht. (Beifall bei den Regierungsparteien.).Diese Ordnung sichert zugleich die ethischen Werte des Soldaten vor erneutem Missbrauch.“

Nach dieser Erklärung war aus den Kreisen der ehemaligen Waffen-SS an den Bundeskanzler die Frage gestellt worden, ob er auch die Angehörigen der Waffen-SS einbeziehe. Der Bundeskanzler hat dem Sprecher der Angehörigen der Waffen-SS, Oberst Gruppenführer (Generaloberst) a. D. Hausser, am 17. Dezember 1952 eine klare Antwort gegeben, diese hier nachfolgend ebenfalls im Wortlaut:

„Sehr geehrter Herr Generaloberst !  Einer Anregung nachkommend, teile ich mit, dass die von mir in meiner Rede vom 3. Dezember 1952 vor dem Deutschen Bundestag abgegebene Ehrenerklärung für die Soldaten der früheren deutschen Wehrmacht auch die Angehörigen der Waffen-SS umfasst, soweit sie ausschließlich als Soldaten ehrenvoll für Deutschland gekämpft haben.“

 

Zum Thema

Council on Foreign Relations https://youtu.be/U7aWr7H82FM

Ein Wahlgegner https://youtu.be/7-YND9ryxzc

Alexander Gauland https://youtu.be/RCb4KWtzLyo

Rechtsstaat Deutschland: https://youtu.be/IQZeHy2K2Bg

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22 Antworten zu Wenn Wahlen etwas ändern würden…

  1. Uwe Ullrich schreibt:

    Sie haben meine Zustimmung zu diesem Beitrag und Gauland liegt nicht falsch, auch wenn da einige Hofschranzen gerne die Geschichte ausloeschen wollen, das haben auch schon andere versucht und haben es nicht geschafft. Buecher verbieten ,Denkmale beseitigen, Geschichte faelschen, unsere geschichte ist Reich davon.

  2. Uwe Ullrich schreibt:

    Hat dies auf Weltbuerger- World Citizen-Ciudadano del mundo rebloggt und kommentierte:
    Ein Beitrag den man lesen und verstehen sollte!

  3. Karlo schreibt:

    Bildzeitung nahm Umfrage vom Netz

  4. Waltraut Kupf schreibt:

    In Deutschland ist es ganz egal, ob Schulz oder Merkel gewinnt, beide wollen dasselbe. Die AfD wird aber wohl zulegen, und es lohnt sich zweifellos, sie zu unterstützen, obgleich sie es nicht immer sehr schlau anstellen. In Österreich ist es so, daß Strache ja offenbar doch etwas anderes will als Kern und Kurz. Der Kurz-Hype wird hoffentlich noch dadurch gebremst, daß man die Mitgliedschaft von Kurz beim ECFR an die breite Öffentlichkeit bringt. Das ist der europäische Ableger des erwähnten CFR, wo u.a. Soros, Macron und viele andere ihren Einfluß geltend machen und wofür Gerald Knaus auf intelligente und zurückhaltende Art wirbt, was die Sache nur noch gefährlicher macht. Von der Überzeugung her würde ich Barbara Rosenkranz wählen, die allerdings wahrscheinlich chancenlos ist, weil die Leute nicht zu Unrecht sich von einer Stärkung Straches mehr praktischen Effekt versprechen. Nun dürfte er zwar leider noch EU-affin sein und an eine Reformierbarkeit noch irgendwie glauben. Andererseits scheint es Strömungen in der FPÖ zu geben, welche einen Zusammenschluß Österreichs mit den Visegrad-Staaten anstreben (das hat Strache zumindest angekündigt), dann aber auch korporativ aus der EU austreten möchten. Allerdings müßte die Zahl der Länder mit dem gleichen Ziel groß genug sein, damit das aus einer Position der Stärke passieren könnte. Das ist zwar ein steiniger Weg, der aber dennoch beschritten werden sollte. Das wäre nur durch eine Stärkung Straches möglich. In anderen Parteien könnte das nicht einmal angedacht werden.

    • Das ist es, was ich als politisch absolut Neutraler auch sagen wollte (und immer wieder grundsätzlich betone): „Die Deutschen (und alle andern in Politisch definierte Systemen) können wählen wen sie wollen, es werden immer die Falschen sein“. Das heisst, es müssen nicht die „Polit-Crews“ verändert werden, sondern es müssten die Daseins-Systeme und die gesamte Gesellschafts-Kultur auf eine neue, „Urgesetzliche Grundlage“ umgestellt werden. „Gesellschaften ändern sich in dem Masse, wie sich der Einzelne verändert“ – also müssten sich die Menschen von Grund auf selber „Natur adäquat“ erziehen (kultivieren), um nicht von selbstsüchtigen Politikern fehlgeleitet, bzw. „fehlerzogen“ zu werden …

    • Morgenrot schreibt:

      Ich glaube, wir müssen die AfD oder überhaupt eine neue Parteiung als eine Art Zeitenwende sehen und nicht als die Partei, die zwar in den Bundestag einziehen wird, aber trotzdem kaum etwas bewirken kann. Mit 51 Prozent wäre das zwar möglich, ich gehe aber wohl nicht fehl in der Annahme, daß das unter keinen Umständen passieren wird, das System wird dafür schon Sorge tragen.
      Das Wichtige ist hier, daß der zusammengeschlagene, entmutigte, verängstigte und neurotisierte Deutsche endlich aus dem Schatten der von einst von außen auferlegten, inzwischen auch selbstauferlegten Bewußtlosigkeit heraustritt und sich wieder als Mensch versteht, der eine eigene Meinung hat, zu der er sich bekennt. Es könnte also z.Z. durchaus das Ende der brd-Knechtseligkeit mit ihren deutschfeindlichen Parteien aus der Zeit der Niederlage gekommen sein, als Verräter und der Bodensatz der Gesellschaft durch Siegermacht die Macht ergriffen.
      Eine sofortige Konsequenz könnte sein, daß sich die Machthaber rechtfertigen müssen. Daran sind sie gar nicht gewöhnt. Es ist schön zu sehen, wie Merkel und ihr Hofstaat regelmäßig ausgepfiffen und geschmäht wird, und zwar nicht von Linken, denen man das ohne weiteres zugesteht, sondern von Rechten, die trotz jahrzehnetelanger Schmähung und Verleumdung immer noch da sind und anscheinend in großer Zahl.
      Hier kann sich ein neuer Schwung im Volk entwickeln, dem sich die selbstherrlichen Parteien und alle ihre Anhängsel nicht entziehen können, sosehr sie auch wollen und ihre Geheimdienste, Justiz, Schmierfinken und Schlägertruppen an die Front schicken mögen.

      • Siegfr. Eder schreibt:

        An „Morgenrot“ und all die anderen Kommentator-inn-en, welche eine Veränderung nur mit 51 % verstehen. Das nennen die Schweizer „KONKURRENZ-System“, während sie selbst das „KONKORDANZ-System / le système de la concordance“ praktizieren, wo KEINE Partei die Alleinherrschaft haben darf, sondern Zusammenarbeit und Kompromisse angesagt sind.

        Wer nun darauf einwendet, so etwas hätten andere Staaten auch schon ausprobiert in Form einer Konzentrationsregierung, der liegt falsch, denn hier fehlt die zweite Komponente der Konkordanz, nämlich die gut ausgebauten Volksrechte.

        Solange das Volk neben Wahlen keine Abstimmung über Sachfragen hat, ist auch die Konkordanz nur eine erster Schritt zur Verbesserung des Systems.

      • Morgenrot schreibt:

        Hr.Eder:
        In der brd im besonderen besteht Bedarf für eine Generalrevision aller Verhältnisse. Vorläufig steckt der Karren aber so tief im Dreck, daß man erst einmal wieder an eine Repräsentation des Volkes denken muß, die nicht einfach von den Einheitsmedien und selbstherrlichen Vereinen im brd-Parlament (das wieder zum Reichstag werden muß – nicht nur dem Namen nach) untergebügelt werden kann. Die Angst und Verschüchterung der Deutschen muß durch selbstbewußtes Wissen und Wollen abgelöst werden. Am wirkungsvollsten ist das zu bewerkstelligen, wenn den Worten auch Taten folgen und das wird am ehesten mit einer 51%igen Anwesenheit der deutschfreundlichen Kräfte möglich sein.
        Für eine Revolution fehlen m.A.n. alle Vorausetzungen, deshalb muß man erst einmal mit der Entzauberung der Emporkömmlinge und Auf-Teufel-komm-raus-Karrieritsen in der Einheitspartei anfangen.
        Es geht in erster Linie um eine psychologische Machtübernahme, dann kann sich ein gesundender und schließlich gesunder Volkstwille wieder freien Ausdruck verschaffen.

  5. Jo schreibt:

    Grundsätzlich kann man mit Wählen nicht viel verändern, da gebe ich Ihnen recht. Aber ein klein wenig eben schon, wenn man eine noch unkorrumpierte neue Partei wählt. Zumindest für eine gewisse Zeit, bis man die auch kauft – und bis dahin steht hoffentlich eine weitere neue, noch unkorrumpierte Partei zur Wahl usw.. Und diesen kurzen Zeiten der kleinen Veränderung erhält man Gelegenheiten, selber etwas zu bewirken, Scheibchen für Scheibchen – von den gewählten Politikern darf man das natürlich nicht erwarten. Also mit anderen Worten, ich finde man sollte doch wählen, um für die eigene politische Arbeit eine bessere Ausgangslage zu erreichen.

    Diese Patrioten hier wollen die AfD zunächst möglichst stark in den deutschen Bundestag bekommen, um nach der Wahl nur noch den Höcke-Flügel der AfD zu unterstützen:

    Hier ist ein anderer interessanter Ansatz, aus dem System auszubrechen:

    https://www.verfassunggebende-versammlung.com/

    • Polit-Regimes sind per se parteiisch, d.h., sie schaffen gezielt parteiische Systeme, nur schon dadurch, dass sie die Zivilgesellschaft als „die Beherrschten-Partei“ hinstellen, und sich selber als „Herrscher-Parteien“ etablieren – das ist ihre verachtenswerte Geschäfts-Methode …! „Politik und Korruption sind Schwestern – und die Lobbyisten ihre Brüder“! Wer Korruption bekämpfen will, muss Politik verbieten (und aus einem „Zweikammer-Wirtschaftssystem“ ein einziges, integres „Einheits-Wirtschaftssystem“ schaffen, dann ist Korruption unmöglich (weil diese nur zwischen der sogenannt Öffentlichen und der Privaten Wirtschaft spielen kann – bzw. dem korrupten Wechselspiel Seitens der Politiker …)! „Abhilfe ist möglich – und in Sicht“: S. http://www.politik-roboter.org

  6. Elbenfrau schreibt:

    Danke, dass Sie per link auf den ECFR –Council hinweisen.
    Wieso befragt eigentlich Strache den Herrn Kurz nicht vor laufender Kamera zu dieser Sache und ev. Verbindungen?
    Danke, dass Sie auch auf die Illusion einer Direkten Demokratie in Ö unter derzeitigen EU-Bedingungen hinweisen.
    Politik ist eben großteils Täuschung.
    Was die AfD betrifft und Gaulands Einsatz für die Wehrmacht, so ist es hoffentlich nicht nur Wahlpropaganda,
    den ehemaligen Soldaten der Weltkriege zu Ehren zu verhelfen.
    Trotzdem möchte ich in Ö auch einmal solche Worte von Politikern hören.
    Will die AfD die Stimmen jenes kleinen Haufens gewinnen, der noch einen Funken Gerechtigkeitsempfinden hat?
    Der ehemalige ö Kanzler Gorbach attestierte eine niedrige und schäbige Gesinnung jenen Leuten,
    welche die vielen Opfer der deutschen Soldaten in den beiden Weltkriegen verächtlich machen.
    Die Waffen SS war eine speziell ausgebildete Truppe, wie es sie in jeder Armee gibt.
    Kriegsverbrechen gab es auf beiden Seiten, einseitige Berichterstattung im TV ist ungerecht.
    Der Fokus soll in Zukunft auch darauf gelegt werden, was man deutschen Soldaten und Zivilbevölkerung angetan hat.
    In Richtung alliierter Besatzung wären die Worte von William Wallace (“Braveheart”) angebracht:
    “Reitet an jede Tür und bittet um Vergebung für 100 Jahre Raub, Mord und Vergewaltigung!”
    Ich würde ohnehin nur mehr eine Partei wählen, die zuerst Verantwortung für das eigene Volk übernimmt,
    und aus ehrlichem Herzen den Deutschen und Österreichern die geraubte Würde und Selbstbewusstsein zurückgibt.
    Wahl bedeutet Zustimmung, Unterstützung, eine Art Verbrüderung mit der Politik.
    Im Gespräch mit Trump sprach Putin über die westliche, satanische Weltordnungspolitik.
    Daran sollten die D/Ö bei den anstehenden Wahlen denken und auch,
    welcher “Ordnung” sie mit ihrer Wahlstimme die Gefolgschaft antragen.

  7. Morgenrot schreibt:

    Herr Stauffacher:
    Mir erschließt sich aus Ihren Worten nicht, was sie
    a.): unter Politik verstehen
    b.): Sie durch anscheinenden Verzicht auf eine übergeordnete Macht demChaos zu entgehen gedenken. Eine Wirtschafsordnung alleine sorgt noch nicht für allgemeine Ordnung .

    Im ganzen erinnert mich Ihre Weltsicht an die Wandparole, die ich vor vielen Jahren an der Universität sah:
    Anarchie ist nicht Chaos, sondern Ordnung ohne Herrschaft.

    Das muß doch schiefgehen.

    Politik ist nicht das gleiche wie das unappetitliche Lügen, Bestechen, Pöstchenvergeben, Ämterschachern und der Massenjournalismus im Auftrag der Geldgeber in der Politik mit ihren vielfachen Vertentakelungen in die Welt hinaus.
    Politik ist die Sache der Gemeinschaft und die Tatsache, daß sie in der sog. Demokratie von Vereinen, die den Namen Partei tragen, auf die Stufe des Ekels und des reinsten Eigennutzes reduziert wird, spricht nicht für die Abschaffung der Politik, sondern die Abschaffung eines bösartigen und im wahrsten Sinne des Wortes menschenverachtenden Systems, wie es sich aus den unseligen Anfängen der aus Landesverrätern und zwielichtigen Elementen bestehenden »Demokraten« im besetzten verbleibenden Deutschland nach dem Kriege ergeben hat. Diesen wurde die Macht über das deutsche Volk von den Besatzungsmächten übertragen.
    In anderen Ländern ist die »Demokratie« auch verludert, aber nicht in der spezifisch abstoßenden Art der brd.

    • Morgenrot:
      lassen Sie sich die Antworten zu Ihren offenen Fragen durch die schon verschiedentlich erwähnte Homepage erschliessen – bitte – und wenn Sie die „Politik-Methoden“ auch so intensiv und tiefgreifend hinterfragen, dann müssen Sie zwangsläufig zu den gleichen Ergebnissen (Erkenntnissen) kommen wie ich und jederman (das ist „Naturgesetzlich“).
      Bei mir ist nirgends von Verzicht auf eine übergeordnete „Macht“ die Rede – im Gegenteil – und was unter „Politik“ zu verstehen ist, ist auch ausführlich dargelegt (und bewiesen).

  8. Casp schreibt:

    Wenn schon nicht aus Überzeugung, dann das geringste Überl wählen!

  9. Jean schreibt:

    So läuft es:
    Unter einer Gesprächsrunde zwischen Macron, Drahi (frz.-israelischer Großunternehmer) und dem Geschäftsmann Bolloré (Freund u.a. von Sarkozy) soll Drahi zu Macron gesagt haben:

    «Die Franzosen solltest Du lieber nicht brüskieren, sag ihnen, was sie hören möchten, das sind Kälber. Sie wollen ein Idol, einen durch die Vorsehung bestimmten Mann, sie sitzen geradezu im Delirium der Präsidialmacht. Sie hassen die Leute, die Erfolg haben und dabei Geld verdienen, sie wollen also, daß Du nach Armut riechst. Du muß sie zu betören wissen und einschläfern, dann werden wir bekommen, was wir wollen. Viele Leute (Finanzleute und Topmanager) rechnen auf Dich, du darfst sie nicht enttäuschen! Bedien dich der Unterhalter, der Leute vom Show Business, jener ungebildeten Emporkömmlinge, die von sich behaupten, sie seien «links», weil das so gut klingt, und die Finanz und das Geld kritisieren, obwohl sie immer die ersten sind, Steuerflucht zu betreiben! Du wirst sehen, sie werden dich am Arsch lecken aus lauter Interesse; Die sind die Schlimmsten, ich mag sie nicht».
    Und Bolloré sagt seinerseits zu Macron :
    «Der Franzose will Sofort-Infos, Scoops, er überlegt nicht. Er will Fußball, schwachsinnige Fernsehsendungen, Sex und Bier, dann ist er glücklich. Mann muß denen auftischen, was sie verlangen!»
    … und Macron wurde gewählt.
    Demnächst bei uns Kurz auf ähnliche Weise?

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Man muß trachten, die Mitgliedschaft von Kurz bei der ECFR teppensicher mit allen Implikationen zu spielen; Die Leute werden das zwar größtenteils nicht kapieren, aber es ist besser als nichts, wenn es ihn auch nur ein oder 2% kostet. Vielleicht ist auch das noch zu hoch gegriffen. Probieren muß man es.

  10. Gertraud schreibt:

    Jede „Republik“ oder politische „Union“ (! Europäische „Union“, Sowjet-„Union“…) ist ein freimaurerisches Konstrukt… Auch die Flaggen der einzelnen Länder schauen nicht zufällig fast gleich aus (= Freimaurer-Welt-„Union“). Das ist eine weltweite Gleichschaltung aller Länder und Völker!!

  11. Gertraud schreibt:

    Die Politik handelt immer gegen die Menschen, das ist mittlerweile eine Art Grundprinzip. Politik vertritt nur mehr Wirtschafts- und fremde bzw. Eigeninteressen.
    CETA (= TTIP durch die Hintertür!) tritt seit heute in Kraft! Europa ist nur mehr eine US-amerikanische Kolonie (in Kanada sitzen die US-Firmen!). Der „Euro“ ist ja auch ein „Euro-Dollar“, deshalb ist auch die Unterwährung wie beim US-Dollar (Euro-)Cent.

  12. Karl Malden schreibt:

    So sieht es in Wirklichkeit mit der Direkten Demokratie in der Schweiz aus:
    https://www.kla.tv/9923
    Die Schweizer Oligarchen wollen in die EU, davon lassen sie nicht ab, da kann sich das Volk auf den Kopf stellen. Politiker, die eine solche für Österreich vor Wahlen versprechen , gaukeln was vor, um gewählt zu werden. Sie wissen genau, dass sie nichts zu sagen haben.

    • Gertraud schreibt:

      Die direkte Demokratie führt angeblich dazu, daß die Wähler faul werden und nur mehr selten wählen gehen, weil dann fast ständig über jedes Problem per Wahl entschieden werden muß. Im Gegensatz dazu entscheiden bei uns die Politiker zwischen den Wahlen alles selber, ohne die Wähler zu fragen! (In Österreich vertraten z.B. SPÖ-Politiker die Meinung, daß das „Volk“ sich zwischen den Wahlen nirgends einzumischen hat.) Alles hat eben Vor- und Nachteile!
      Die Schweiz war nie wirklich „neutral“. Schweizer Söldner kämpften/kämpfen bei vielen Kriegen mit (heute z.B. in Afrika), sie beteiligten sich und verdienten auch kräftig am afrikanischen Sklavenhandel!
      Außerdem ist die Schweiz seit langem „multikulti“ mit allen damit verbundenen Problemen! Die Schweiz ist zwar nicht in der EU, diktiert (!) aber der EU, was sie zu tun hat! Von außen und mit allen „internationalen Organisationen“ im eigenen Lande (Hauptsitz von UNO, Bilderberger, Hochfinanz) ist das ja sehr einfach. Ein Bekannter hat mich schon vor vielen Jahren darauf aufmerksam gemacht, daß vor dem Hauptquartier von Völkerbund/UNO in Genf Statuen von Personen als „Vorbild“ aufgestellt sind, die politisch und menschlich sehr bedenklich sind und den angeblichen „Idealen“ von Völkerbund/UNO eigentlich widersprechen.

  13. Siegfr. Eder schreibt:

    Der Ausspruch „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten“ wird einem Deutschen zugeschrieben, der von 1890 bis 1935 gelebt hat und als Journalist sein Brot verdiente.
    Neuerdings ist auch ein zynischer Ausspruch eines bayrischen Politikers beliebt geworden.

    Statt immer wieder dämliche Sprüche von Niedermachern der Demokratie zu zitieren, wäre es sinnvoller, nach Mißständen in unserem Wahlsystem zu forschen und Verbesserungen zu fordern.

    So ist es z. B. an der Zeit, eine MACHTHEMMUNG von Exekutiv-Politiker-inne-n zu fordern, und zwar in Form von kurzen Amtszeiten, weiters die Trennung von Parteifunktion und Amt. – Ein Kanzler oder ein Minister (Diener) des österreichischen Bundes darf einfach nicht gleichzeitig Präsident einer Partei sein !

    Weiters sollten die wirklichen Volksvertreter-innen – nämlich die Volksabgeordneten in den Parlamenten Österreichs – auch wirklich vom Volk in der jeweiligen Region gewählt werden, ebenso die Mitglieder des Bundesrates. – Die „Vorschläge der Parteien“ sind abzuschaffen.

    Weiters sollte gefordert werden, den Bundesrat aufzuwerten, indem er das gleiche Gewicht wie der Nationalrat erhält. Auch sollte jedes der neun Länder nur je ZWEI Mitglieder entsenden dürfen, sodaß der Sinn der zweiten Kammer endlich erfüllt wird. (Bisher bestimmen die bevölkerungsreichen Regionen im Osten über die dünn besiedelten und kleinen Gebiete im Westen.)

    Weiters sollten Journalisten künftig die Demokratie näher beschreiben und z. B. unterscheiden zwischen Konkurrenz- und Konkordanz-Demokratie. Dazu sollten sie immer wieder die Stärkung der Volksrechte einfordern.

    u.s.w.

    • Morgenrot schreibt:

      Darunter sind einige gute Vorschläge. Ich füge noch das in Weimar übliche Vertretungssytem an, wonach die Anzahl der Reichstagsabgeordneten von der Wahlbeteiligung abhing. Je weniger zur Wahl gingen, umso weniger saßen im Reichstag und umso geringer war die Legitimation jedweder Entscheidung.

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