Wien ohne echte Wiener?

 Vienne sans vraie viennois?

Vienna without real Viennese?

 

 „Wie schön wäre Wien ohne Wiener“

Gastbeitrag von Wilmont Franta aus Wien

 Wie schön wäre Wien ohne Wiener  hieß einmal ein Lied des einstigen und später zwischenzeitlich in die USA emigrierten Wiener  Komponisten, Kabarettisten, Sängers und Dichters Georg Kreisler (1922 – 2011), den stets tiefsinniger Humor auszeichnete. Und so beabsichtige ich auf diese Liedaussage politisch einzugehen und  einige subjektive Bemerkungen anzufügen.

Ich möchte mich aber vorab politisch korrekt, eh klar,  dafür entschuldigen, dass ich selbst gebürtiger Wiener bin und mir nicht irgendwann die österreichische Staatsbürgerschaft nachwerfen ließ. Nur weil meine Leistung darin bestand, auf diese einfache Weise in Österreich angekommen zu sein. Danach durfte ich das Leistungserbe meiner Wiener Vorfahren als Bauingenieur vermehren. Ich betone dies deshalb, gehöre ich doch bereits ganz offiziell zu einer autochthonen Minderheit  in Wien.

Ja, sie lesen richtig: bereits mehr als 50% aller Einwohner Wiens haben einen so genannten Migrationshintergrund. Ich leider nicht. Daher meine Entschuldigung. Als meine UrUrUr-Großeltern väterlicherseits (Franta) von Böhmen nach Wien zogen, um in Wien-Favoriten als Ziegelarbeiter tätig zu sein, kamen sie bereits als Österreicher in meine Heimatstadt. Heute aber gehört Favoriten ganz offenbar phonetisch, wie auch optisch und olfaktorisch nicht mehr zu Österreich.

Und so folgt  klarerweise meine zweite Entschuldigung: schrieb ich doch gerade Heimatstadt. Nun, dass geht – sie haben es schon bemerkt – zeitgeistig im Sinne der Political Correctness schon gar nicht. Begriffe wie Heimat“ oder gar Patriotismus und auch Traditionsind ja bereits seit einiger Zeit  in Verbindung mit weiteren Äußerungen – so richtig sie auch sein mögen – imstande, eine Anklage nach § 283 (Verhetzung) des Strafgesetzbuches nach sich zu ziehen.

Aus opportunistischen Gründen bin ich daher ganz kusch“, sonst lande auch ich an den Schranken der neuen Volksgerichtshöfe“, zumal ja alles – aber wirklich auch alles – was man via E-Mail, SMS, MMS, Whats App oder Telefonie äußert,  elektronisch auf ewig festgehalten wird. Schon gehört vom deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz? Dieses Gesetzt darf als das Krönungsgesetz im Sinne eines Orwell´schen Schnüffelgesetzes bezeichnet werden, dass uns alle – Ähnliches wird in Österreich auch bereits gefordert – an den versklavenden Nasenring zu Gunsten der Eliten des Großkapitals bindet.

Ob  unser Überwachungsstaat  bei Widerstand gegen die verordnete Political Correctness“ (durch Gesinnungs-Schnüffelei begünstigt)  politische Anhaltelager wie zur Zeit des Austrofaschismus unter Bundeskanzler Engelbert Dollfuß und BK Schuschnigg in Wöllersdorf und Kaisersteinbruch einrichtet – vielleicht unter der Bezeichnung 283er-Lager – vermag ich nur zu ahnen.

Aber kommen wir wieder zu Georg Kreislers Lied Wie schön wäre Wien ohne Wiener zurück und fragen wir uns, wie sich seine damalige Frage bei einem offiziellen Migranten-Anteil der Wiener Bevölkerung von bereits mehr als 50%  in Zukunft auswirken wird: Es darf, auch nach Berechnungen z.B. des  zu früh verstorbenen  deutschen Buchautors Dr. Udo Ulfkotte, davon ausgegangen werden, dass Deutschland bereits Richtung Jahrhundert-Ende vollkommen muslimisch sein wird.

Dass das für Österreich mit derzeit offiziellen 700.000 Muslimen auch gilt, ist der Tatsache geschuldet, dass, gemessen an der Einwohnerzahl Österreichs, die meisten Muslime in Mitteleuropa gerade die Alpenrepublik beherbergt. „Inschallah“. Somit dürfen wir konstatieren, dass Georg Kreislers Vorstellung Wie schön wäre Wien ohne Wiener  bereits relativ bald weiter in Realität erwächst. Hierzu genügten mathematisch einfache Berechnungen.

Übrigens: Schon gelesen von No-go-areas ? Das sind Gebiete, wo staatliche Ordnungen bereits zusammengebrochen sind und sich nur mehr die Polizei in großer Mannschaftsstärke in gewisse Stadtteile hinein traut (siehe auch den Artikel – „Failed States und No-Go-Gebieten vom 26. Februar 2017 in Dr. Andreas Unterbergers Blog, bzw. auch das BuchNo-Go-AreasWie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert  von Stefan Schubert (Kopp-Verlag).

Leser von Helmut Müllers Blog  kennen meinen alten Ausspruch: Wir haben noch keine Krise, wir sind in der Inkubationszeit zur Katastrophe(wurde vielfach verlinkt).Wenn das Wort Katastrophe hier in Wirklichkeit für Apokalyptische Zustände steht, dann steht auch die Überlegung dahinter, dass es denkunmögliche Zustände geben könnte, denen wir derzeit geistig gar nicht folgen können. Oder konnten unsere Vorfahren ahnen, dass der Zweite Weltkrieg annähernd 60 Millionen Menschen das Leben kosten würde?

Vorstellbar ist, dass  irgendwann  Kopfabhackviele Heimische erwischt, könnte doch der bereits fast tägliche Auto-, Messer-, Macheten-, und Vergewaltigungs-Terror doch erst die Ouvertüre zur Tragödie sein. Wir brauchen ja Bisheriges nur extrapolieren um zu wissen, wie es weitergehen wird. Ausdruck jener Verhaltensweisen, welche bereits breite Bevölkerungsschichten erfasst haben, ist bereits daran erkennbar, dass sich sowohl in Deutschland wie auch in Österreich immer mehr Bürger legal bewaffnen.

Eine sinnvolle und legale Bewaffnung ist aus meiner Sicht eine Conditio sine qua non“, wird jedoch, zumindest zeitlich, kein Fluchtquartier – zur Bewältigung der Erst- und Zweitstürme letztlich ersetzen können.  Beim dem sich immer mehr verstärkendem Terror – der fast immer mit dem Ruf Allahu akbareingeleitet wird – geht es, wie wir wissen, niemals um eine übergroße Anzahl an Toten, sondern um die öffentlichkeitswirksame Breitenwirkung der Angstausbreitung und Irritation.

In diesem Zusammenhang darf ich an das Buch des deutschen Polizeigewerkschafters Rainer Wendt mit dem Titel Deutschland in Gefahr, erinnern. Dass in Deutschland bereits ganze Stadtteile in krimineller Geißelhaft ausländischer „Clans“ sind, gehört bereits zum allgemeinen Wissensgut. Eine Änderung verhindert – hier meine subjektive Meinung – nur ein den Deutschen innewohnendes Untergangs-und Staatshörigkeit-Gen“.

 Und so möchte ich zum Abschluss dem einst ausgewiesenen Österreich-Hasser und selbst bekennenden Anarchisten Georg Kreisler in sein Salzburger Grab hinunter rufen: „Dein Sager ´Wie schön wäre Wien ohne Wiener`  hat sich doch eh bald schon erfüllt. Also kannst Du Dich daher mit Österreich wieder versöhnen.“

 

 Ing. Wilmont Franta (w.franta@sicherheit-mediation.com)  war bis zu seiner Pensionierung praktizierender Bauingenieur, ist Sicherheitspädagoge, Mediator, Sicherheitsfachkraft nach ASchG, wie auch Krisenfachmann und lebt in seiner Wiener Heimatstadt. Er ist u.a. auch Fachmann zum Thema „Ökonomischer Selbstschutz“ und Waffenrecht. Als berechtigter und mehrfach ausgebildeter Waffenträger beschäftigt er sich auch mit Kriminalprävention, schreibt Artikel und hält auch Vorträge.

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9 Antworten zu Wien ohne echte Wiener?

  1. Burkhard Klocker schreibt:

    Sehr guter Artikel, der leider den täglichen Wahnsinn und die aller Voraussicht nach blutigen Zukunftsperspektiven beschreibt!

  2. Nonkonformist sagt schreibt:

    meine Antwort darauf http://www.staatelos.info und http://www.verfassungsgebendeversammlung warum wohl haben hier in der Bananenrepublik BRVD Invasoren mehr rechte als ich als Einwohner da sie ihre Nachweise als Eroberer weg geworfen haben. Das wir in unserem deutschen Nachbarland kaum anders sein der Unterschied ist sie haben einen Friedensvertrag !!!!!!!!!!!!!

  3. Sollten wir nicht die Verantwortlichen aus Politik und ‚Wirtschaft‘ (die den Sog auf „billige Arbeits-Kräfte“ ausüben, usw.), in Polizei- und Militäruniformen stecken und sie an die Front schicken, um sämtliche gesellschaftlich-kulturell unerwünschten Individuen und Banden umzusiedeln. Die sollen doch irgendwo die Wüste urbar machen , ihre Clan-Siedlungen dort bauen, und dort die „No-go-Areas“ betreiben (damit würden sie einen positiven, konstruktiven Beitrag an eine menschlichere Gesellschaft beitragen: „Sie könnten Entwicklungshilfe für eine humanere Daseins-Kultur leisten“ (und die Politiker würden mit Taten statt Worten ihren ‚Lohn‘ redlich verdienen – weil sie ihren Bürgern und dem Land endlich nützlich wären)!

  4. Kiessling schreibt:

    Wenn ich diesen Artikel lese und ich mich zeitgleich an den weiter unten vorgestellten „Wahnsinns-“ Beitrag eines ehemaligen BRD-Offiziers unter Fremdherrschaft erinnere, sinkt mir das Herz in die Hose. Wenn ein Militär, Schultze- Rhonhof, nichts besseres weiß, als wie jeder dahergelaufene Hanswurst, zu keinem gehaltvolleren Lösungsvorschlag angesichts nicht mehr zu bewältigenden sozialen Verwerfungen (Wien und hunderte weitere Städte lassen grüßen) – kommt, als allen Ernstes die Lösung der Probleme in der Wahl einer Partei (in einem Marionettenregime!) zu sehen, dann gute Nacht ÖsterreichDeutschland!
    Da die Bürger der todkranken* westeuropäischen Völker, es wohl nie mehr fertigbringen im Namen der Selbstbehauptung die Knüppel zu ziehen, war meine letzte Hoffnung das Militär, das die dreckigen Handlanger der Fremdherrschaft gefangen nimmt und unschädlich macht. So bleibt meine allerletzte Hoffnung, dass es Teile(!) des dt. Militärs und der dt. Polizei geben mag, die mehr Verstand haben, mehr Tapferkeit und Ehre kennen:

    * https://www.youtube.com/watch?v=vYs7M58-Vao

    • Morgenrot schreibt:

      Ja, wo bleibt der neue, der zeigemäße v. Stauffenberg denn? Sollte sich der Tugendgedanke des Widerstandes gegen ein Unrechtsregime, der uns in der brd doch schon so lange vorgepredigt und angepriesen wird, tatsächlich ins Seelenleben des Deutschen eingelebt haben, dann sollte diesem das Universelle des Unrechts, auch wie es sich gerade in der brd breitmacht und von allerhöchster Stelle gefördert wird, erkennbar sein – und danach handeln.
      Ich fürchte aber, daß Pensionsrechte und -hoffnungen auch in der Bundeswehrleitung den Gedanken an die Verteidigung des Landes, des Grundgesetzes, sowie der guten Sitten verhindern werden und die Niederschlagung des Einfalls der feindlichen Mächte am Kampfeswillen des noch lebenswilligen Teiles der Völker Europas hängen wird. Mir bleibt als Hoffnung eines neuen Tages, das diese düstere Krise des Abendlandes endlich das zustandebringen wird, was Churchill, was Stalin und Roosevelt, was Clemencau und Wilson zu verhindern suchten: Ein einiges, ein starkes Europa der gleichberechtigten und sich gegenseitig achtenden Völker.

    • Karlo schreibt:

      Das ist leicht daher geredet. Erst einmal selbst Mut zeigen und Opfer für die Freiheit bringen.

      • Morgenrot schreibt:

        Karlo:
        Ich kommentiere mit dem »Stauffenberg« lediglich das Selbstverständnis der brd, bzw., der brd-Anführer. Man hört doch andauernd deren Gesülze vom Einstehen für Demokratie, Recht, Anständigkeit, das Aufstehen gegen ein Unrechtsregime, persönlichen Mut und eben die ganze Leier des gutmenschlichen Gelabers, das aber, soweit es die brd-Nomenklatura, einschließlich des universitären und publizistischen Vorfeldes der ausübenden Macht betrifft, immer nur die Deutschen -die ganz gewöhnlichen Menschen wie meine Eltern, die als Dienstmädchen und Soldat Teil des Volkes waren- angehen soll, die »damals« schwiegen, »es« geschehen ließen, »wegsahen«.
        Dieser Stauffenberg wird als Widerständler gefeiert, also sollte sich doch irgendwo ein anderer oder eine a n d e r e finden lassen, die gelegentlich einer Besprechung in den abgehobenen Kreisen wenigstens den Mund aufbekommen könnten, um dem Irrenhaufen im Kanzleramt eine Ansicht der Wirklichkeit zu bieten.
        Aber da ist wohl Fehlanzeige. Im Gegenteil, die Großmäuligkeit und Heuchelhaftigkeit der brd-Wirklichkeit in Form der Spitzenvertreter wird auch noch in Schutz genommen. In diesen Kreisen kuscht man lieber vor einer Ministerin, die die Ehre des Waffenstandes verunglimpft.
        Je höher das Amt, umso größer die Pflicht und umso schwerer wiegt das Versagen.

  5. Gertraud schreibt:

    Als Kreisler dieses Lied schrieb, meinte er wohl auch keine „echten“ Wiener… Er wurde von Kollegen so stark angefeindet, daß er später nicht einmal mehr nach Wien kommen konnte. In einem Interview sagte er deshalb sehr verbittert: „Dann komm ich eben nicht nach Wien…“

    http://diepresse.com/home/kultur/news/343007/Georg-Kreisler_und-schwul-bin-ich-auch-nicht
    „Sie waren eben Rivalen, der Bronner, der Qualtinger, der Kreisler, …..Der Bronner hat mich dann noch Jahre lang verfolgt und versucht, mich in Wien zu verhindern, was ihm auch geglückt ist.“

    http://www.georgkreisler.net/georg-kreisler-allgemeines/kreislerbronner/
    Ich möchte die Frage aufwerfen, inwieweit die spätere Rivalität Kreisler/Bronner nicht tiefere sozialpsychologische Wurzeln hat, die dann durch die äußeren Umstände überlagert zum Vorschein kamen.
    Die Bevölkerung Wiens bestand in den 20er-Jahren aus geschätzt 25 % Menschen jüdischer Herkunft. Etwa 15 % der Bevölkerung bekannte sich zum mosaischen Glauben und waren Mitglieder der Kultusgemeinde(n), die restlichen 10 % waren entweder getauft, konfessionslos oder einfach nicht erfasst, weil schon seit Generationen konvertiert.
    Es gab eine alteingesessene großbürgerliche, sehr vermögende Gruppe, meist schon konvertiert und durch Heirat oft dem Adel verbunden:
    Kreisky, Meindl, Mauthner-Markhof, Lauda, Wittgenstein, etc.
    Die während / nach 1918 zugewanderten Juden, vor allem aus Galizien, bilden eine von den anderen Juden meist verachtete Gruppe und lebten in der Großstadt als Subproletariat den traditionellen Möglichkeiten des Gelderwerbs als Hausierer, Kleiderhändler mit Teilzahlungsmöglichkeit etc.
    Kreisler stammt nun aus dem Bürgertun, zumindest keinen Mangel leidend; auf Heute frei übersetzt: situiert. Er wohnte im bürgerlichen (heute grünen) 7. Bezirk.
    Er konnte relativ bequem emigrieren und verbrachte das Exil in den USA (fast 17 Jahre)
    Bronners Familie war proletarisch (10.Bezirk; Umgangssprache Tschechisch dort. Die Juden sprachen deutsch. Seine „Emigration“ war eine abenteuerliche Flucht; er war in Palästina im Exil (6 Jahre).
    Meine Frage ist nun: Ist in dieser Divergenz der Herkunft nicht schon der Keim einer Unmöglichkeit späterer Zusammenarbeit gelegen?

  6. Jaro Ruanza schreibt:

    Der Taubenvergifter (Couplet – „gemma Taubenvergiften im Park“),vergiftet jetzt nicht nur Wien,sondern bereits ganz Europa!

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