Bürgerkrieg unausweichlich?

 

Guerre civile inévitable? Civil war inevitable?

„Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel losgetretene Masseneinwanderung hat das politische Meinungsklima in der BRD radikalisiert. Der Bürgerkrieg ist mit Händen zu greifen“, schreibt Jürgen Schwab von Sache des Volkes (SdV). In einem Aufruf zur Mäßigung fordert er die intellektuellen Kritiker der Masseneinwanderung dazu auf, ihre Wortwahl so zu treffen, daß diese dem linksliberalen Mainstream und dem politischen Gegner nicht in die Hände spiele.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2016/03/07/aufruf-zur-maessigung/#respond

In der Sache muß ich Jürgen Schwab beipflichten, auch mir scheint es so, daß gelegentlich in sprachlicher Hinsicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und so einem möglichen Bürgerkrieg zugearbeitet wird. Es sind durchaus nicht nur die üblichen Schreier und Eiferer denen solches nachgesagt werden könnte. Nun kann ich angesichts der bedrohlichen Lage ein ungestümes Verhalten oder eine unpassende Wortwahl zwar verstehen, bin mir aber bewußt, daß in der Hitze eines politischen Schlagabtausches einiges mehr aus dem Ruder laufen könnte. Nicht nur ein falsches Wort, auch eine dadurch angestoßene Entwicklung kann ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr rückgängig gemacht werden, wie uns die Geschichte lehrt.

Vernünftiges Augenmaß ist deshalb angebracht, denn so wie man in den Wald hineinruft, so kommt es meist zurück. Und manchmal stärker als erwünscht. Das wäre im politischen Wettstreit noch nicht ganz so schlimm, bestünde nicht die Möglichkeit einer Eskalation. Aber auch da wäre der Schaden noch verhältnismäßig gering, grenzte sich die Auseinandersetzung auf wenige Beteiligte ein. Problematisch, ja dramatisch kann es aber werden, wenn damit Großgruppen auf den Plan gerufen werden. Und diese Gefahr besteht immer, wenn von einer Seite unbedacht etwa Araber und Asoziale in einem Atemzug genannt oder alle Muslime des Dschihadismus verdächtigt werden. Auch wenn, wie schon gesagt, im politischen Erregungszustand sprachlich einiges daneben gehen kann, zur politischen Klugheit zählt das gerade nicht.

Es ist mir klar, daß es in unserer heterogenen Gesellschaft und dem allgemein vergifteten politisch-weltanschaulichen Klima zur Zeit ungemein schwierig ist, besonders auch in Fragen von Ethik und Moral, stoische Ruhe zu bewahren oder gar zu einem allgemeinen Konsensus zu kommen. Nicht nur klafft zwischen den Wertvorstellungen und Ansprüchen von Autochthonen und Einwanderern eine Kluft, die sich eher vergößert als verkleinert, längst haben sich auch linke und rechte Fundamentalisten in ihren Stellungen eingegraben.Weshalb ja auch Jürgen Schwab den von anderen schon mehrfach an die Wand gemalten Bürgerkireg bereits mit Händen zu greifen glaubt. Ja befinden wir uns denn angesichts der Links-Rechts-Polarisierung bei gleichzeitiger multikultureller Herausforderung nicht schon zumindest politisch-atmosphärisch mitten drinnen?

Wenn in dieser angespannten Zeit immer mehr Bürger die Frage von Identität und Kultur als vorrangig erachten, was es auch sein sollte, so muß das dieselben natürlich mit systemerhaltenden Kräften in Konfrontation bringen. Diese Gegner sind politisch und gesellschaftlich relevante Kräfte, linke wie rechte, die sich einem global vernetzten Neo-oder Extrem-Liberalismus unterordnen, der Grenzen und nationale Identitäten ignoriert oder auch schon bekämpft. Und dessen mächtige Vertreter sich austauschbare Individuen wünschen, die sich ganz in den Dienst des anonymen und vagabundierenden globalen Finanzkapitals stellen.

Das heißt andererseits aber auch, die Völker dieser Welt haben einen gemeinsamen Feind. Und dieser schafft es immer wieder bestehende Gegensätze und Unterschiede zu befeuern, rechte und linke Heißsporne, ja ganze Völker gegeneinander aufzubringen und auszuspielen.Vor diesem Hintergrund scheint es durchaus geboten, in sprachlicher Hinsicht mit der uns überfordernden Masseneinwanderung dennoch etwas differenzierter umzugehen. Vor allem sollte – so schwer es einen auch manchmal fallen mag – den Geboten der Vernunft folgend, von verallgemeinernden, eine ganze Ethnie oder Nation beleidigenden Aussagen Abstand genommen werden.

Wer die Lage erkennt und entsprechend ernst nimmt, dem muß doch unabhängig von seinen politischen Vorlieben daran gelegen sein, die Politik im Sinne Kants nicht nur als machttechnische, sondern auch als sittliche Aufgabe zu begreifen. Oder muß alles in Scherben fallen, daraus Dritte dann Nutzen ziehen? Links wie rechts des politischen Spektrums müßte daher zu Verhinderung einer durch Überfremdung und Unterwerfung möglich werdenden nationalen Katastrophe Einsicht in das Notwendige erfolgen. Zu einer solchen Notwendigkeit gehört etwa die Wiedererlangung der Souveränität des Territoriums, welche durch Brüssel und die nicht enden wollende Invasion von „Flüchtlingen“ bereits verloren gegangen zu sein scheint. Zum Glück melden sich immer mehr vernünftige und kluge Leute, denen klar geworden ist, wieviel es geschlagen hat und daß jetzt klare, unmißverständliche Aussagen vonnöten sind. Aber,wie schon gesagt, mit Augenmaß.

Klar auszusprechen ist unter anderem auch, daß Heimat und Vaterland weder einer Partei gehören, noch an die nächstbesten „Eroberer“, seien es ethnische Großgruppen oder Konzerne, „verhökert“ werden dürfen. Es gilt dazu jene Wahrheiten und Wertnormen als unerläßlich anzuerkennen, die sich im Laufe der Geschichte als unverzichtbar, nicht verhandelbar und als tragendes Fundament einer Sprach- und Kulturgemeinschaft erwiesen haben. Links und Rechts kann man diesbezüglich ruhig außen vor lassen. Solidarität, zum Beispiel, ist im Grunde ja auch keine typisch linke und kulturelle Identität keine ausschließlich rechte Frage, sondern es sind solche der Selbstbehauptung und des Überlebens.

Was für Palästina gut ist, kann für uns nicht mehr als recht und billig sein. In letzter Konsequenz obliegt es einem Volk als ein in (auch weltanschaulicher) Vielfalt Ganzes zu entscheiden, ob es dasselbe so und nicht anders erhalten oder es mit allen damit verbundenen Risiken in womöglich selbstzerstörerischer Weise in jeder Hinsicht „bereichern“ möchte. Ich ahne, wie sich mein Volk heute schon entscheiden würde.

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6 Antworten zu Bürgerkrieg unausweichlich?

  1. Jaro Ruanza schreibt:

    Großartige Videobeiträge in dieser Ausgabe! Übrigens der europäische Bürgerkrieg wird mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten,da die überzogenen Erwartungen der Zuwanderer nicht erfüllt werden können.

  2. Corinna schreibt:

    A propos politische Diskussionskultur: Jutta A. Lotz-Hentschel schreibt in ihrem Blog http://www.praxisansavita.com :
    „Mit was Sie mich wirklich beeindrucken können? Ein beispielsweise hohes Maß an Intelligenz ohne sich dabei besserwisserisch oder schulmeisternd über andere Menschen zu erheben, dazu ein großer Löffel naturgegebener und gut präsentierter, nicht verletzender Humor zumeist zum Nachteil und auf Kosten anderer, das ganze, bitte gerührt und nicht geschüttelt, mit einer ordentlichen Prise philosophischem Tiefgang und zum Schluss, perfekt geschmacklich abgerundet, mit einer kleinen Messerspitze Selbstironie gewürzt. Für mich persönlich die perfekte Mischung, um ein inspirierendes und nachhaltig bereicherndes Gespräch mit meinem Gegenüber zu führen oder jemandem mit tiefer Begeisterung zu lauschen.“
    Fällt da jemand ein Politiker oder politischer Aktivist ein, der diesem Idealbild entsprechen würde?

  3. Collector schreibt:

    Der Bürgerkrieg ist doch längst da, sonst brauchte es doch keinen „Ausnahmezustand“ in Frankreich!

  4. Pingback: Die Schlafschafe werden auf dem Weg zur Schlachtbank nochmal geschoren – ddbnews.wordpress.com

  5. Beate schreibt:

    Meldung im Schweizer Radio SRF1 am 7.9.2015: „Die saudi-arabischen Ölscheichs finanzieren die islamischen Kriegsführer in Syrien, um die Bürger kriegerisch in die Flucht zu treiben und das Abendland mit dem Islam zu überschwemmen.“

    Die Massenumsiedlung ist also gezielte Unterwanderung und strategische Kriegsführung! Europa wird bald von den „Ungläubigen befreit“ werden. Dann ist der 3. Weltkrieg da. Nichts geschieht hier zufällig!! Alles ist bereits beschlossene Sache. Die meisten haben nicht das geringste Interesse sich zu integrieren. In Schweden erhielten zahlreiche Bürger Drohbriefe, in denen ihnen nach einer 3-tägigen Frist die Enthauptung angedroht wurde, falls sie nicht sofort zum Islam übertreten würden. Schon seit Jahrzehnten (!) wurde immer wieder von einzelnen Personen vor der Islamisierung Europas gewarnt. So lange läuft diese Unterwanderung bereits, jetzt sind wir in der Endphase!

    In der EU fühlt sich aufgrund der fast unüberschaubaren Anzahl gesetzlicher Regelungen niemand mehr wirklich für etwas verantwortlich. (Auch das ist sicher Absicht. Man soll sich ja nicht mehr auskennen…) Deshalb schweigen die Medien und Politiker zur drohenden Islamisierung Europas und lenken sogar mit Beschwichtigungen von allen Gefahren ab. Der Grund dafür ist sicher auch, daß alle EU-Länder seit dem EU-Beitritt (und schon lange vorher) nichts mehr im eigenen Land zu sagen haben und immer weniger entscheiden dürfen. Die Politiker versuchen wohl auch nur, von ihrer eigenen Machtlosigkeit abzulenken.

  6. Beate schreibt:

    Der 3. Weltkrieg wird als „Religionskrieg“ geführt. Doch auch im 1. Weltkrieg (christliche Völker) und 2. Weltkrieg (Juden) spielte Religion eine wichtige Rolle.

    Als das orientalisch-semitische Christentum Europa aufgezwungen wurde, mußten viele Menschen sterben. Bei den „Kreuzzügen“ wurde genauso wie später bei den „Ketzer“- und „Hexen“-Verfolgungen eine ungeheure Anzahl von Menschen dem orientalischen Gott geopfert. Der 30jährige Religionskrieg (1618-1648) forderte am meisten Opfer und löschte die alte Lebensweise zur Gänze aus.

    Als der Islam gegründet wurde (um 600 herum!) und sich später über Nordafrika sogar bis Europa (Spanien) ausbreiten konnte, wurden alle alteingesessenen Völker in den eroberten Gebieten vertrieben oder bis auf Reste ausgelöscht. In diesen Ländern findet man großteils nur mehr eine „gemischte“ Bevölkerung. In den Moscheen (in Europa als „Kulturvereine“ getarnt) hört man JEDEN Samstag und Sonntag ab Mittag stundenlang, wie Kinder und Jugendliche mit fanatischem Geschrei ununterbrochen auf etwas eingeschworen werden (ein Vorbeter schreit etwas und die Kinder schreien es sofort laut nach).

    Es sieht so aus, als seien die „Weltreligionen“ einzig zu dem Zweck gegründet worden, um Völker und Länder zu unterwerfen (z.B. Islam = „Unterwerfung“). Der 3. Weltkrieg, in dem alle Menschen gegeneinander aufgehetzt werden, wäre ohne Religionen in diesem Ausmaß gar nicht möglich. Die Völker zerfleischen sich gegenseitig, und die gesamte Kultur Europas wird durch religiösen Fanatismus vollständig zerstört. Man kann nur hoffen, daß wir es noch verhindern können.

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