Friedrich Carl Albrecht: Jahre der Entscheidung

Friedrich Carl Albrecht, Autor des Buches „Was nun Deutschland?“ (Frieling, Berlin) nimmt sich zum Jahresanfang kein Blatt vor den Mund und analysiert ohne Scheu die aktuelle Lage seines Vaterlandes. Eine Stimme des loyalen deutschen Gewissens.
Années de décisions: Friedrich Carl Albrecht: La situation de l´Allemagne                            Years of the decision Friedrich Carl Albrecht to the situation of Germany                                                                                                                       

 

Jahre der Entscheidung: Dies war der Titel einer Schrift von Oswald Spengler gegen Ende der 1920er Jahre. Wie diese Entscheidung schließlich aussah, habe ich in dem Kapitel „Das entscheidende Jahr 1932“ meines Buches „Von der Monarchie zur Parteienherrschaft“ eingehend geschildert.

Heute stehen wir vor einer ähnlichen Situation, allerdings einer noch bedrohlicheren. Wie damals sind die Finanzen des Staates zerrüttet, die Schulden nicht mehr kontrollierbar. Wie damals werden maßlose Zahlungen an das Ausland geleistet. Wie damals ist das Vertrauen des Volkes in die Politik und in deren Träger auf einem absoluten Tiefpunkt. Hinzu kommt diesmal eine Masseneinwanderung von Völkerschaften aus fremden Kulturen und einer völlig fremden Religion in unser Land und in unsere – Sozialsystem- und dies auf Betreiben der Kanzlerin, unter voller Mitwirkung fast aller Parlamentsabgeordneten. Gleichzeitig wird eine massenhafte Vergabe der Staatsbürgerschaft und damit des Wahlrechts betrieben. Man benötigt ein Wählerproletariat.

Wie in den USA veranstalten die politischen Parteien schon heute einen Wettlauf um die Stimmen dieser ethnischen Minderheiten, die in vielen Städten inzwischen die Mehrheit bilden.

Wir befinden uns bereits in einer Meinungsdiktatur, deren Subtilität und Raffinesse den „Minister für Volksaufklärung und Propaganda“ Goebbels dagegen als einen Dilettanten erscheinen läßt. Wer um Heimat und Vaterland besorgt ist, ist ein ewig Gestriger. Wer an der deutschen Wesensart festhält, ist ein Rassist. Wer gar Widerstand leistet, ist ein Rechtspopulist und Neonazi.

Es ist nicht zu übersehen, daß wir gleichzeitig einen geistig-moralischen Verfall von erschreckendem Ausmaß haben. Eine echte Bindung großer Teile des Volkes an unserem Staat gibt es nicht mehr. Unser System bringt keine Vorbilder hervor. Das Volk braucht aber lebende und geschichtliche Vorbilder, an denen es sich aufrichten und an denen es sich orientieren kann. Einen „Verfassungspatriotismus“, der uns Deutschen ja nur erlaubt ist, abstrakte Parolen sind kein Ersatz dafür. Über die großen Gestalten unserer Geschichte wissen die meisten Abiturienten so gut wie nichts.

Viele Leute sind unfähig zu begreifen, daß wenn eine Demokratie die notwendigen staatlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, oder wenn sie in eine geistig-moralische Anarchie übergeht, die totalitäre Rechtlosigkeit beginnt.

Was wir in den nächsten Jahren erleben werden, ist der de facto-Zusammenbruch einer gesellschaftlichen und politischen Utopie, nämlich der auf den lebensfremden und wirklichkeitsfremden Theorien der Französischen Revolution basierenden egalitären Demokratie. Geistig ward diese schon 1798 am Ende und 1930 politisch, spätestens jetzt ist sie es moralisch, und bald wird sie es auch wirtschaftlich sein unter Verelendung des selbständigen Mittelstandes und der alten Menschen. Diese Regierungsform ist schon lange zur Attrappe geworden. Hinter einer demokratischen Fassade ist sie eine Diktatur der Funktionärskader der Parteien, die wirklich wichtigen Themen wie Zerstörung des Rechtsstaats, Ausländerüberflutung et cetera werden seit Jahren aus den Wahlkämpfen und überhaupt aus der Diskussion konsequent ausgeklammert.

Überall in Europa hat man während der vergangenen hundert Jahre die Erfahrung gemacht, die an sich eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich daß ein Staat nicht regiert werden kann, wenn man ihn den Parteien überläßt und wenn man zur Auswahl seiner Minister Prinzipien anwendet, die denen der Wirtschaft, des Militärs, eines Schiffes, eines Krankenhauses diametral entgegengesetzt sind, mit Personen, die – ausgewählt von unten – meistens keinen fachlichen und staatsmännischen Befähigungsnachweis haben. Wie wäre wohl der qualitative Zustand einer militärischen Truppe, wenn die Offiziere von den Mannschaften gewählt werden, oder der Zustand eines Krankenhauses, wenn das Personal die Chefärzte wählt?

Das Folgende ist nicht unabwendbar, aber ohne rigorosen Widerstand wahrscheinlich:
Die restlichen christlichen Grundlagen unseres Staates werden beseitigt. Der Islam wird aus koalitionspolitischen Erwägungen hofiert und gefördert. Schon heute gibt es in Deutschland zwei Rechtssysteme, das Bürgerliche Gesetzbuch und die Scharia. In der Übergangszeit wird es einen Sprengstoff-Terroranschlag nach dem anderen geben, schon als Mittel der Erpressung. Richter und Staatsanwälte werden nach den mildest-möglichen Urteilen suchen, um ihre und ihrer Familien Unversehrtheit zu bewahren.

Eine Islam-Partei wird die Rolle übernehmen, die durch lange Jahre die FDP hatte, nämlich darüber zu entscheiden, welch eine Regierungskoalition gebildet werden soll.

In unserem schon heute überbevölkerten Land wird ein großer Teil der noch offenen natürlichen Landschaft durch Betonbauten, Massensiedlungen, Straßen und Autobahnen aufgefressen werden. Als Folgen werden die Menschen, denen die natürlichen Grundlagen abhandengekommen sind, seelisch verkrüppeln.

Der selbständige Mittelstand wird veröden. Es wird nur noch internationale Mammutbetriebe geben. Die Steuerlast wird konfiskatorische Formen annehmen. So gut wie alle Schichten des Volkes werden verarmen. Privates Eigentum wird es kaum mehr geben.

Das Volk wird verdummen. Über die Geschichte unseres Landes und über die vergangene Kultur soll niemand mehr etwas wissen.

Die Vermischung der einander fremden Ethnien wird mit Macht betrieben. Man will den Welteinheitsmenschen. Schon im Dezember 2008 sagte Sarkozy in einem Vortrag vor der Ecole Polytechnique:
„Das Ziel ist die Rassenvermischung. Die Herausforderung der Vermischung verschiedener Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist Verpflichtung. Es ist zwingend. Wir können nicht anders. Wir riskieren sonst die Konfrontation mit sehr großen Problemen ….. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern: Unternehmen, Regierungen, Bildung et cetera, und wir werden uns zu diesem Ziel verpflichten. Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatlich zwingende Maßnahmen anwenden.“

Ziel ist, die Völker und die Nationalstaaten aufzulösen und einen Weltstaat zu etablieren, mit Weltbürgern, Welt-Innenpolitik und Welt-Gerichtshof. Man hat es dann mit einer leicht manipulierbaren gesichtslosen, kulturlosen und geschichtslosen Masse zu tun, – mit Ameisen in einem Ameisenstaat.

Die uns auf den Nägeln brennende Frage ist: Wie kommen wir aus der jetzigen Lage heraus? Wie können die unbedingt notwendigen Maßnahmen getroffen werden?

In dem Kapitel „Reform und Erneuerung“ meines oben erwähnten Buches habe ich sieben konkrete Vorschläge zur Änderung der staatlichen Strukturen gemacht. Aber das reicht natürlich nicht. Ohne Rückbesinnung auf die großen Leistungen unserer Geschichte und auf ihre Träger geht gar nichts. Und ebenso geht gar nichts, wenn sich nicht in aller Kürze hervorragende Persönlichkeiten finden, die gewillt und bereit sind, die Dinge in die Hand zu nehmen. Das läßt sich leicht sagen und schreiben. Zählen tut nur die Tat. Aber dafür ist ein 86-Jähriger zu alt. Persönlichkeiten aus der mittleren Generation sind gefordert. Leute von Format wie Stein, Hardenberg, Scharnhorst, Roon und Bismarck. Die deutschen Patrioten sollten an jedem Tag beten, daß der Herrgott uns solche schickt.

Wir haben in Deutschland 20.000 hochbefähigte Leute, die wissen, was die Glocke geschlagen hat, für hohe und mittlere Positionen im Staat. Nur – diese kennen sich nicht, sie sind nicht zusammengefaßt. Sie haben keine Führung. Diese zusammenzubringen, mit einem klaren Ziel ist die dringendste Aufgabe.

Nun noch einige Bemerkungen zur außenpolitischen Lage:
Wenn man die Weltlage realistisch einschätzt, so bestehen für Deutschland vielleicht doch noch Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten wäre, daß die Betreiber des Weltstaates wegen drückenden Problemen und die U.S.A. eine nationale Renaissance in Deutschland nicht verhindern können, wenn Rußland eine solche unterstützt. Rußland hingegen ist auf einen kräftigen Partner dringend angewiesen, schon wegen des chinesischen und islamischen Drucks an seiner Südflanke und um aus der Isolation herauszukommen. Eine Rückendeckung seitens Rußlands für erneuernde Kräfte in Deutschland wird eine personelle Zusammenarbeit und damit eine gegenseitige wirtschaftliche Ergänzung eröffnen. Es war ja Zufall, daß seit Peter dem Großen und später besonders zu Zeiten von Alexander I., Nikolai I. und Alexander II. zahllose Deutsche in Rußland führend tätig waren.

Allein schon unter diesen Gesichtspunkten ist die Rußland-Politik der Regierung Merkel ein Höhepunkt der Dummheit.

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht:
Die U.S.A. überdehnen ihren Anspruch als Weltpolizei und überfordern ihre finanzielle Substanz. In den U.S.A., in Frankreich, in einigen osteuropäischen Ländern und in Skandinavien entsteht eine Rebellion gegen den Globalismus, gegen den bedingungslosen Liberalismus, der alle gewachsenen sozialen und vor allem kulturellen Ordnungen zerstört.

Was die in den 1950er Jahren und 1990 geschlossenen Verträge betrifft, so sollte man sich endlich mal an Bismarcks Ausführungen vom 6. Februar 1882 im Reichstag erinnern:

„Keine Großmacht kann auf die Dauer im Widerspruch mit den Interessen ihres eigenen Volkes an dem Wortlaut irgendeines Vertrages kleben. Sie ist schließlich genötigt, ganz offen zu erklären:
Die Zeiten haben sich geändert, ich kann das nicht mehr. Und muß das vor ihrem eigenen Volk und dem vertragsschließenden Teil nach Möglichkeit rechtfertigen. Aber das eigene Volk ins Verderben zu führen an den Buchstaben eines unter anderen Umständen unterschriebenen Vertrages, das wird keine Großmacht gutheißen.“

31303 Burgdorf/Ehlershausen, Ende Dezember 2015 Carl Albrecht

* Friedrich Carl Albrecht, Jahrgang 1929, wuchs in Bremen auf und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre sowie eine kaufmännische Ausbildung. Von 1950 bis 1954 arbeitete er in einem großen Landwirtschaftsbetrieb in Kalifornien, anschließend im Baumwoll-Import in Bremen. Berufsbedingte Reisen führten ihn in ferne Länder. Ab 1966 war er als Landwirt tätig. Viele Jahre lang engagierte er sich in der Kommunalpolitik, verfaßte zahlreiche politische Memoranden und Leserbriefe (Frieling).

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5 Antworten zu Friedrich Carl Albrecht: Jahre der Entscheidung

  1. Collector schreibt:

    Die „Entscheidungen“ sind mit Hitler, dem Vollstrecker des deutschen Schicksals, längst gefallen.Deutschland schafft sich nur noch ab (Thilo Sarazin). Merkel setzt jetzt den Schlußpunkt und reißt ganz Europa mit.

  2. Beate schreibt:

    Spengler hat seine Bücher zur Verwirrung und Verdummung der alteingesessenen Bevölkerung geschrieben. Er muß den aus dem Hinterhalt die Fäden ziehenden Kreisen angehört haben. Seine Aussagen sind zum Großteil haarsträubend. Dazwischen streut er gegenteilig klingende Aussagen ein, sodaß man sich nicht mehr auskennt. Die Strategie der Verwirrung und Verblödung läuft also schon seit langem.

    Genauso verhält es sich mit Coudenhove-Kalergi. Liest man seine Schriften, dann sieht man, es läuft alles genau nach einem (größenwahnsinnigen) Plan!
    http://de.scribd.com/doc/291951421/119060574-Coudenhove-Kalergi
    http://de.scribd.com/doc/288138262/Richard-Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus
    „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen…“
    „Vorläufer des planetaren Menschen der Zukunft ist im modernen Europa der Russe als slawisch-tatarisch-finnischer Mischling; weil er, unter allen europäischen Völkern, am wenigsten Rasse hat, ist er der typische Mehrseelenmenschen mit der weiten, reichen, allumfassenden Seele. Sein stärkster Antipode ist der insulare Brite, der hochgezüchtete Einseelenmensch, dessen Kraft im Charakter, im Willen, im Einseitigen, Typischen liegt. Ihm verdankt das moderne Europa den geschlossensten, vollendetsten Typus: den Gentleman.“
    Das ist alles falsch. Früher waren in ganz Europa bis weit nach Osten und Süden eng miteinander verwandte Stämme. Man hat sie durch Religionen und Adel „geeint“, später die großen Reiche in Nationalstaaten zerstückelt und schließlich durch die SU und heute EU werden sie wieder – bis zum „Weltstaat“ – geeint. Dahinter stand immer – schon seit Jahrtausenden – als Ziel das Auslöschen und Ersetzen der angestammten Bevölkerung, damit Fremde auf der Erde uneingeschränkt leben und herrschen können!

    Leider tun viele Leute Warnungen als „Weltverschwörung“ ab und meinen z.B., es gäbe heute ja „viele gute Ansätze“ oder sogar „es wird immer besser…“ usw. Diese Leute sollten endlich aufwachen und merken, was gespielt wird. Dann hätten wir die „kritische Masse“ erreicht, um uns erfolgreich wehren zu können!!

  3. Pingback: Auf dem Weg zum Welteinheitsmenschen? | Kreidfeuer

  4. Beate schreibt:

    Es gibt viele Hinweise darauf, daß der Ausbruch des 2. Weltkrieges schon für das Jahr 1932 geplant war. Die Genfer Abrüstungskonferenz war der vergebliche Versuch, etwas gegen das jahrzehntelange Wettrüsten der Großmächte zu unternehmen. Die USA, England und Frankreich waren 1932 extrem aufgerüstet und wollten immer nur, daß die anderen abrüsten, nicht aber sie selbst. Die Sowjets wurden von den USA und Frankreich stark aufgerüstet.

    Die polnischen Generäle hatten den Ehrgeiz, aus Polen durch Krieg gegen Deutschland eine europäische Großmacht („Groß-Polen“) entstehen zu lassen. Nach dem polnisch-sowjetischen Nichtangriffspakt, der im Juli 1932 unterzeichnet wurde , wollten die polnischen Generäle keinen Tag länger warten, um einen Angriffskrieg gegen Deutschland zu beginnen. Dies geht auch aus einer vertraulichen Mitteilung der österr. Bundes-Polizeidirektion vom 4. November 1932 an das österreichische Bundeskanzleramt, Auswärtige Angelegenheiten, hervor. Siehe https://heimatrecht.wordpress.com/2012/01/07/polnische-kriegshetze-1932/

    Die deutschen Entscheidungsträger konnten 1932 nur mit übermenschlichen Anstrengungen den Ausbruch eines Krieges verhindern. Die Generalstäbe der Großmächte waren schon „startbereit“ und machten entsprechend Propaganda in ausländischen Medien. Es war klar, daß Deutschland nach einem weiteren Krieg alles verlieren würde.

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