Der eschatologische Krieg

La guerre eschatologique
The  eschatological war

Zu gewissen Zeiten geht in Europa die Endzeitstimmung um, nicht immer ohne Grund, doch das Ende läßt sich  Zeit und Vorausgesagtes landet nicht selten im Nebel des Vergessens. Erst recht wenn die Voraussage bloß einer Augenblicksstimmung zu Grunde lag. Etwas langlebiger und dramatischer erscheint die Sache, betrachtet man sie im Lichte der Eschatologie, der Lehre von den letzten Dingen, wie sie von evangelikalen und jüdischen Endzeitjüngern gesehen und beschworen wird. Antichrist und Apokalypse inklusive.

Da geht es seit Generationen dem Ende zu, und wenn es sein muß, wird eben über Jahrhunderte auf dasselbe dicke Ende und auf das Erscheinen des Messias bzw. den Sieg Jawhes gesetzt. Ähnlich, also bibelnahe, wird das Ende aller Dinge im Islam gesehen, was trotz einiger Gemeinsamkeiten mit den beiden anderen hier nicht weiter berücksichtigt wird. Und nicht zuletzt hatten auch die Germanen ihr Endzeit-Szenario, aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte auf einem ganz anderen Schauplatz, aber wert, nicht vergessen zu werden.

Vom Aufkommen des islamischen Einflußes vorerst noch abgesehen, wird der Westen also seit langem und bis auf weiteres vor allem mit evangelikalen und jüdischen Endzeitphantasien oder -Szenarien konfrontiert. Gelegentlich glaubte man sich diesem Zeitenende schon ganz nahe, und derzeit gewinnt man sogar den Eindruck, man bemühte sich von anderer, mehr profitorientierter Seite, diesem Ende etwas nachzuhelfen. Abermillionen Menschenopfer und globale Verwüstungen jedweder Art reichen dem Finanzkapitalismus anscheinend noch immer nicht (Siehe auch Anhang).

Eigentlich fehlten ja nur mehr einige Knallköpfe in Washington und Jerusalem um das prognostizierte Ende vorzeitig herbeizuführen. Aber es genügte eigentlich auch ein Meteoriteneinschlag. Oder ein fürchterliches Urteil einer Gottheit. Am besten alles zusammen. Denn danach, wenn Nationen, Rassen und Völker, selbst traditionelle Familien und Religionen verschwunden sein werden, wird, so meint man in gewissen fanatisch-frommen Kreisen, absoluter Friede herrschen. Und eine Weltregierung. Für einen verwüsteten und menschenleeren Planeten?

Wir haben es im Großen und Ganzen mit einem politisch-religiösen Projekt zu tun, das Evangelikale und Zionisten trotz unterschiedlicher Sichtweisen in Detailfragen zusammenführt. Jerusalem ist ohne Zweifel die Klammer. Wenn nun dieselben durch ihre Politik die Renaissance eines militanten Islam und den ganzen Terror gefördert haben, geschah dies etwa im Sinne der letzten großen Schlacht? So nach dem Motto, lassen wir es noch einmal ordentlich krachen und dann sitzen wir Selbstgerechten zu Gericht. Es muß nicht so sein, aber daß die heutige Lage unseren Endzeitjüngern irgendwie in ihr Konzept paßt, darf schon angenommen werden.

Der französische Schriftsteller und Historiker Hervé Ryssen, einst ein Linker, jetzt der Rechten zugerechnet und „antisemitisch“ punziert, hatte sich vor zwei Jahren des Eschatologie-Themas angenommen*, dessen in der jüdischen Religion wurzelnde Grundgedanke etwa lautet: Aus der letzten Schlacht gegen die Mächte des Bösen – also das wäre der große Krieg am Ende der Zeiten – werde eine genesene Welt das Licht der Welt erblicken, aus der Ungläubige und Häretiker verbannt sein werden. Davon hatte sich übrigens ein Herr Bush inspirieren lassen, was daraus geworden ist, müssen wir täglich zur Kenntnis nehmen.

Nun sei es, so Ryssen, gerade die Eschatologie die uns die Ideologie des Globalismus, den langen Niedergang der katholischen Kirche und die moralische Krise des Westens besser verstehen lasse. Da könnte etwas dran sein. Ryssen vermeint übrigens das Gros der katholischen Würdenträger auf der Seite eines „jüdisch-zionistischen Imperialismus“ zu sehen. Zumindest auf der Seite der Globalisierer, das kann man gerade im Hinblick auf die für uns durch die neue Völkerwanderung entstandene bedrohliche Situation und deren aktive Hinnahme, ja auch Förderung durch die Kirche, schon sagen.

Aber nicht nur Ryssen, auch der Österreicher Wolfgang Caspart (www.wolfgang-caspart.com) hatte sich schon einmal dem Thema angenähert und kam zusammenfassend zu Schlußfolgerungen die ein strategisches Bündnis von Evangelikalen und Zionisten nahelegen. Wolfgang Casparts Ausführungen dazu möchte ich meinen Blog-Besuchern nicht vorenthalten, haben sie doch an Aktualität nichts eingebüßt und lassen die Politik der USA wie auch Israels vor ihrem stark eschatologisch geprägten Hintergrund tatsächlich besser verstehen.

CHRISTLICHER ZIONISMUS

Die Calvinisten treffen sich über ihre puritanische Ausrichtung am Alten Testament mit den Juden. Dies gilt nicht nur für das Religiöse, sondern auch säkularisiert für das Politische. Da die meisten Calvinisten wie auch die Mehrheit der Juden in den Vereinigten Staaten leben, kommt es zu einer Verschränkung der calvinistischen und jüdischen Ansichten und Interessen. Wer dies nicht verstanden hat, versteht nicht die geistige und politische Ausrichtung des amerikanischen Welthegemons.

Schon das Christentum ist nicht einheitlich, der Calvinismus teilt sich ebenfalls wiederum in verschiedenen Freikirchen, wie auch das Judentum nicht homogen ist. Innerhalb des Calvinismus geben die fundamentalistischen Evangelikalen den Ton an, ähnlich bei den Juden die Zionisten – Amerika gilt manchen sogar als der eigentliche Sitz des Zionismus (Michael Collins Piper, 2005).

DIE EVANGELIKALEN

Schon von ihrem calvinistischen Ansatz her fühlen sich die Evangelikalen nicht nur den Juden allgemein, sondern speziell den Zionisten verbunden. Während für die jüdischen Zionisten Israel die Heimstatt der Juden darstellt, sehen die Evangelikalen die Juden und Israel unter einem ganz speziellen Gesichtspunkt, dem Prämillenarismus. Dieser erklärt sich aus der fundamentalistischen Auslegung der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. In dieser Geschichtsphilosophie des Christentums herrscht der Diabolos, der Teufel, Verwirrer, Verführer, Satan, Luzifer, der Antichrist auf der gegenwärtigen sündigen Welt. Demzufolge muss die Welt eine Zeit schwerer Trübsal durchmachen, ehe sie in einer apokalyptischen Katastrophe untergeht und Christus glorreich wiederkehrt.

Nach der Wiederkehr Christi (1. Parusie) wird der Teufel gefangen genommen und das Tausendjährige Reich („Millenium“) der Gerechten und Heiligen folgt. Darauf entkommt der Teufel noch einmal kurz, wird dann aber endgültig in die Hölle verbannt, Christus kommt nochmals wieder (2. Parusie) und das Jüngste Gericht hebt an. Die evangelikalen Prämillenaristen sehen nun in der Rückkehr der Juden nach Palästina das Aufkommen der bevorstehenden (ersten) Wiederkunft Christi und fördern daher diese. Im alttestamentarischem Verbundenheit nach Ezechiel 37:12: „So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels.“

UM JERUSALEM UND ISRAEL

Die christlich-fundamentalistischen Prämillenaristen nehmen aber erstaunlicherweise nicht Jesu Worte zur Kenntnis „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18:36). Selbst aus der Offenbarung (21:2) wird ignoriert „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren“. Oder aus dem Hebräer-Brief 12:22 „Sondern ihr seid gekommen zu dem Berge Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem“. Ähnlich im Galater-Brief 4:26 „Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; die ist unser aller Mutter“. Jerusalem und Israel der Zukunft sind aus christlicher Sicht keine geographischen Orte, wie es der evangelikale Zionismus annimmt, sondern metaphysische. Die evangelikale Parteinahme für die konkrete zionistische Landnahme in Palästina entspricht also nicht den Worten des Neuen Testaments.

Das Wort Jesu (Matthäus 5:17) „Glaubt nicht, dass ich gekommen bin, das Gesetz und die Propheten aufzuheben; ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“, definiert sich im Christentum neu (Johannes 14,6): „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“. Es wird zu „Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe“ (Römer-Brief 13:10). Wie man auf dieser Basis zu der Meinung, kommen kann, „Jedes Sandkorn zwischen dem Toten Meer, dem Jordan und dem Mittelmeer gehört den Juden. Dazugehören auch das Westjordanland und Gaza“ oder „Wir stehen für das Recht, dass alles Land, das Gott Abraham in seinen Bund vor 4000 Jahren gegeben hat, Israel gehört …. Palästinenser gibt es nicht“ (Jane Lampman, 2004), bedarf einer wahrhaft puritanischen Denkart.

AMBIVALENTEN

Auf diese Weise wundert es nicht, dass „die amerikanischen christlichen Zionisten, abgesehen von den israelischen Streitkräften, vielleicht der letzte strategische Aktivposten des jüdischen Staates sind“ (Daniel Pipes, 2003). Der Kommunikationsdirektor von Benjamin Netanjahu schrieb (Michael Freund, 2006): „Danken wir Gott für die christlichen Zionisten. Ob es uns gefällt oder nicht – die Zukunft der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten hängt vielleicht weniger von den amerikanischen Juden als von den amerikanischen Christen ab.“ Der Mehrheitsführer der Republikaner Richard Armey erklärte sich „zufrieden damit, wenn Israel sich das ganze Westjordanland nimmt“ und musste sich erst später von seinem Diktum distanzieren „die Palästinenser sollten wegziehen“ (Matthew Engel 2002). Zwar „würden die meisten amerikanischen Juden mit den neuen christlichen Rechten nichts zu tun haben wollen“ (Naomi M. Cohen) und nennen die evangelikale-zionistische Zusammenarbeit eine „unheilige Allianz“ (JoAnnMort, 2002). Auch fürchten Zionisten die Missionierungsabsichten der Evangelikalen (Gershom Gorenberg, 2000). Doch sieht es David Harris als leitender Direktor des American Jewish Committee pragmatisch: „Das Zeitenende mag morgen kommen, aber heute geht es um Israel“ (nach Bill Broadway, 2004).

Die mindestens 40 Millionen erklärten evangelikalen Christen (Mearsheimer und Walt, 2007) auf der Seite der amerikanischen Rechten, der Republikaner, arbeiten somit an der Errichtung des „jüdischen Jahrhunderts“ (Yuri Slezkine 2004/2006). Nach anderen Quellen sind es 70 Millionen Evangelikale in Amerika und sogar 600 Millionen weltweit (Craig Nelson, 2003), jedenfalls wenn man die philosemitischen Tendenzen vor allem der evangelischen Kirchen, aber auch anderer nach 1945 einbezieht. Damit stellen die politisch engagierten Evangelikalen jedenfalls in den herrschenden USA einen Gutteil einer der beiden Parteien, während die Mehrheit der Juden die andere Partei bevorzugt (nach Helmreich, 2012). Steht also – wenn es nach Amerika geht – das christliche Millenium oder die Verwirklichung der Prophezeiungen des Alten Testamentes vom Sieg Jahwes vor der Türe?

Eine Frage, die sich die meisten vor vierzig Jahren noch so gestellt hätten, gewiß. Jetzt aber müßten sie bei solchen Überlegungen eigentlich doch die islamische Komponente berücksichtigen. Wie auch immer, der Schrecken würde uns so oder so gewiß sein. Da nun aber die Verursacher aller Unordnung und Betreiber einer globalen Diktatur, sei sie politisch-religiös oder nicht, in fast allen wichtigen westlichen Leitungsgremien sitzen oder zumindest sich dort ihre Vasallen halten, wer sollte denn das große Chaos, den Zusammenbruch der Ordnung und letztlich den großen Knall noch aufhalten, wenn nicht wir? Wir, die wir bereits auseinanderdividiert, individualisiert sind und deren geistige und seelische Wurzeln beschlagnahmt wurden. Werden wir noch einmal als Volk zusammenfinden und uns befreien können? Wenn ja, dann werden uns die Globalisten und ihre scheinheiligen Einflüsterer den Buckel runterrutschen können.

*Hervé Ryssen: „La guerre eschatologique“, Editions Baskerville, 2013

Zum Thema

Globalisierung

Christlicher Zionismus

Bibelprophezeihungen

Apokalypse

Ein Anhang aus aktuellem Anlaß

Der Journalist und Autor Jürgen Todenhöfer in einem Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der Welt:

Sehr geehrte Präsidenten und Regierungschefs!

Ihr habt mit eurer jahrzehntelangen Kriegs-und Ausbeutungspolitik Millionen Menschen im Mittleren Osten und in Afrika ins Elend gestoßen. Wegen euch flüchten weltweit die Menschen. Jeder 3. Flüchtling in Deutschland stammt aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aus Afrika kommt jeder 5. Flüchtling.
Eure Kriege sind auch Ursache des weltweiten Terrorismus. Statt ein paar 100 internationale Terroristen wie vor 15 Jahren haben wir jetzt über 100.000. Wie ein Bumerang schlägt eure zynische Rücksichtslosigkeit jetzt auf uns zurück.
Wie üblich denkt ihr nicht daran, eure Politik wirklich zu ändern. Ihr kuriert nur an den Symptomen herum. Die Sicherheitslage wird dadurch jeden Tag gefährlicher und chaotischer. Immer neue Kriege, Terrorwellen und Flüchtlingskatastrophen werden die Zukunft unseres Planeten bestimmen.
Auch an Europas Türen wird der Krieg eines Tages wieder klopfen. Jeder Geschäftsmann, der so handeln würde, wäre längst gefeuert oder säße im Gefängnis. Ihr seid totale Versager.
Die Völker des Mittleren Ostens und Afrikas, deren Länder ihr zerstört und ausgeplündert habt sowie die Menschen Europas, die jetzt unzählige verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen, zahlen für eure Politik einen hohen Preis. Ihr aber wascht eure Hände in Unschuld. Ihr gehört vor den Internationalen Strafgerichtshof. Und jeder eurer politischen Mitläufer müsste eigentlich den Unterhalt von mindestens 100 Flüchtlingsfamilien finanzieren.
Im Grunde müssten sich die Menschen dieser Welt jetzt erheben und euch Kriegstreibern und Ausbeutern Widerstand leisten. Wie einst Gandhi- gewaltlos, in ‘zivilem Ungehorsam’. Wir müssten neue Bewegungen und Parteien gründen. Bewegungen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Kriege in anderen Ländern genauso unter Strafe stellen, wie Mord und Totschlag im eigenen Land. Und die euch, die Verantwortlichen für Krieg und Ausbeutung, für immer zum Teufel jagen. Es reicht! Haut ab! Die Welt wäre ohne euch viel schöner.
Jürgen Todenhöfer

Liebe Freunde,
ich weiß, man sollte im Zorn nie Briefe schreiben. Doch das Leben ist viel zu kurz, um immer um die Wahrheit herumzureden. Ist eure Empörung nicht auch so groß, dass ihr aufschreien möchtet über soviel Verantwortungslosigkeit? Über das unendliche Leid, das diese Politiker angerichtet haben? Über die Millionen Toten? Haben die Kriegspolitiker wirklich geglaubt, man könne jahrzehntelang ungestraft auf andere Völker einprügeln und sich die Taschen voll machen? Wir dürfen das nicht länger zulassen! Im Namen der Menschlichkeit rufe ich euch zu:
WEHRT EUCH!
Euer JT

Quelle: Facebook-Seite von Jürgen Todenhöfer

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13 Antworten zu Der eschatologische Krieg

  1. Beate schreibt:

    Einige (oder viele?) Planeten rund um die Erde sind ziemlich sicher auch „verwüstet und menschenleer“ gemacht worden! Nicht alle, die auf der Erde ihr Unwesen treiben, sind von dieser Welt! Hinter denen, die heute auf der Erde schon de facto die Weltmacht innehaben, stehen wieder ganz andere, die man nicht sieht!
    Es gab (und gibt sicher noch) immer britische (!) und US-Militärführer, die sich für ihre Kriege Anregungen aus biblischen Schlachten geholt haben! Kein Wunder also, daß die „Vorhersagen“ der Bibel auch wirklich eintreffen!! Soviel ich sicher weiß, wurden sowohl Bibel als auch Koran als „Masterplan“ für die Zukunft geschrieben. Die meisten Personen und Vorkommnisse waren nicht historisch, sondern wurden als Anleitungen für die Zukunft geschrieben, die sich überall auf der Erde immer wieder wiederholen sollen! In erster Linie ist immer vom Angriff auf Völker und Nationen die Rede!
    Es gibt eben Kreise, die über Jahrhunderte und Jahrtausende im Voraus planen! Nur wir „ganz normale“ Menschen leben in den Tag hinein und können uns so etwas nicht vorstellen…
    Schon Johann Nestroy sagte im 19. Jh.: „Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang.“ Man macht der Menschheit schon seit 2000 Jahren immer nur Angst.
    Das sicherste Gegenmittel: Das Eigene, Lebendige, Erdverbundene wieder zu schätzen lernen! Dann hat niemand und nichts Macht und Gewalt über uns!!

  2. monalizani schreibt:

    Nun, wer die Bibel als Gottes Wort nimmt; und ich rede hier NUR von der Bibel und nicht von irgendwelchen Auslegern; und sie offen wie ein Kind liest, wird im Matheus 24.3 (Endzeitrede Jesus) Ereignisse finden, die sich auf nterschiedlichen Ebenen abspielen und/ oder bereits geschehen sind, aber auch noch geschehen werden (regional, kontinental, global). Hier spielt der Fakt eine Rolle, das alle Ereignise zeitlich zugeordnet werden können. Zerstörung Jerusalem-„wann wird das geschehen“, Verführung der Christen, Juden und der Namenschristen- „das Zeichen deiner Wiederkunft“ und das Ende der Weltzeit, sein. Zum Ende derWeltzeit, bedarf es konkreter Vorläufer. Diese werden gerade etabliert. Ab Math. 24.15 werden diese Vorläufer genauestens beschrieben. Wir können spekulieren so viel wir wollen aber klar ist, das der Herr sagt, wer die Zeichen nicht sehen kann/ will, den wird seine Wiederkunft treffen wie ein Schlag, ohne Vorbereitungen seines Seelenheils (Denn ihr wisset ja genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 1. Thessalonicher 5.2). Wir können unsere Haare nicht zählen auf dem Kopf, genausowenig können wir die Welt verbessern, wir verschlimmbessern sie nur. Und für alle Schwärmer es geht in der Welt ausschließlich NUR u geistliche und materielle Macht, dazu macht Euch mal Gedanken . In dem Buch von Gustave LeBon, Psychologie der Massen schreibt er diesen sehr wahren Satz: „Die Kunst der Manipulation ist, mit Worten der wahrheit zu lügen“. Und ja für alle nachtschwärmer die meinen, die Bibel sei ja von Menschen geschrieben, den sage ich jedes Buch ist von Menschen geschrieben, mach dir mal Gedanken dazu warum du gerade diesem einen Buch so gar nicht glauben magst, aber all dem anderen „wissenschaftlichen“ Ausführungen Glauben schenkst. Und noch etwas, Die Bibel hat nichts mit Religionen zu tun!

  3. H. Szlezak!! schreibt:

    Der große verhängnisvolle “Irrtum” !!!
    Vor 4000 Jahren hat Gott dem Abraham nichts geschenkt, kein Land, keine Ressourcen, sondern nur geborgt mit einer Neuverteilung alle 49 Jahre!!! Und Verantwortung!!!!!

  4. Waffenstudent schreibt:

    1. Lutheraner sind ex kathedra Judengegner

    2. Judengegner Amischen und Hutterer sind USA-Feinde

    • Beate schreibt:

      Letzten Endes arbeiten alle „Christen“ für dasselbe Ziel, egal wie sie sich in ihren verschiedenen Abspaltungen nennen! Luther hat die Deutschen „aufgeweckt“, nicht alles für „bare Münze“ zu nehmen. Andererseits hat er mit seinen „menschlichen“ Worten meistens gar nicht die Allgemeinheit und die einfachen Bauern gemeint, sondern nur die elitären Kreise, denen er selbst angehörte, wie die einfachen Leute oft später enttäuscht erkennen mußten! Es ist auch bekannt, daß die Evangelischen später bei den Ketzerverfolgungen sich bemüht haben, die Katholiken an Grausamkeit zu übertreffen.

      Viele haben darauf hingewiesen, daß der Kommunismus aus dem Christentum entstanden ist. Die Sowjetkommunisten benahmen sich ja wie eine Sekte, denn ein einziges falsches Wort konnte für einen Menschen verhängnisvolle Auswirkungen haben (Arbeitslager oder Hinrichtung). Bei den „frühen Christen“ findet sich erstmals das Wort „commun“ und das Aufgeben von eigenem Besitz zugunsten der „Gemeinschaft“. Seit einigen Jahren gibt es in Wien einen „christlich-marxistischen Kreis“, der von den Evangelischen organisiert wird! Habe ein paar Mal vorbeigeschaut. Jemand erzählte mir, die Evangelischen und die Marxisten hätten „so viele Gemeinsamkeiten in ihren Ansichten festgestellt“, daß sie beschlossen hätten, sich zu regelmäßigen Diskussionen über Themen, die beide Seiten interessierten, zu treffen. Jedenfalls haben sie sehr viele gemeinsame Interessen.

  5. Terlep Heidelore schreibt:

    Mein Kommentar wurde entfernt warum?

  6. Helmut Müller schreibt:

    Ich hatte Ihnen schon umgehend geschrieben, daß er richtig formatiert sein muß. So wie Sie ihn regelmäßig einspaltig verfassen, kann ich ihn den Lesern nicht zumuten. Mußte schon einen Beitrag extra bearbeiten.

    • Terlep heidelore schreibt:

      Die messianischen Untergangs und Endzeitprophezeiungen des AT wurden Buchstabe fuer Buchstabe übernommen und interpretiert von den christllichen Zionisten (Evangelikale) und den fundamentalistischen jüdischen Thoragelehrten..Alle diese Endzeitszenarien erzeugen Angst. Angst macht die Menschen gefuegig und bereit, die NWO zu akzeptieren.Nichts geschieht unter der Sonne, was nicht schon in der Kabbala praefuguriert ist.Der Thoraschreiber Rabbi Ismail zu Rabbi Meir:: “ Sei vorsichtig, bei deiner Arbeit, denn sie ist Gottesarbeit, wenn du einen Buchstaben ausläßt oder zuviel schreibst, veränderst du den Lauf dxer Welt“.Der jüdische „Seher“ Nostradamus, war vertraut mit der Kabbalistik, so konnte er den “ Lauf der Welt“ offensichtlich “ vorhersehen“.Im Gegensatz zu Jahwes Messiasvorstellung, die den Sieg der illuminierten „Götter“ vorhersagt und die Gojim in die Versklavung des „auserwählten Volkes“ führen soll, erzählen die germanische Mythen vom Ragnarök, der Götterdämmerung, In dieser letzten großen Schlacht werden die Götter entthront und die Wiedergeburt des Kosmos eingeleitet.
      In der ISAIS Offenbarung erschien den Tempelrittern die Göttin Isais, sie sagt ihnen, sie seien die Wegbereiter des kommenden Wassermannzeitalters. Sie übergab den Rittern einen violetten Stein (ILUA) und die Isais Offenbarung.Nach diesem Stein nannten sich die Ritter „Herren vom schwarzen Stein“.
      Isais: „Ich bin die Göttinder Herzkraftliebe. Der Untersberg ist mein Tor zur Neuzeit, zur neuen Energie, zur neuen Menschheit. Er bildet in seiner Tiefe das Herzchakra von dem die energetische Umwandlung ausgeht
      Das sumerische Epos, das Buch ILU. Auszug aus einer Inschrift aus BAB ILU (Babylon)
      Tor der Götter. Am Oben der Welt steht der Mitternachtsberg, ewiglich wirkt sein Licht Des Menschen Auge kann ihn nicht sehen. Über dem Mitternachtsberg strahlt die schwarze Sonne. Des Menschen Auge kann sie nicht sehen. Im Inneren leuchtet ihr Licht. Am 8.8.2015 erschien in England ein Kornkreis mit dem Symbol der schwarzen Sonne, als Signal des Wandels.
      Der 3. Sargon : „Vom hohen Norden wird er hereinbrechen über die in Gift lebenden Erdenwesen, wird mit einem Schlag alles erschüttern und seine Macht wird unbezwingbar sein.
      Er wird keinen fragen,
      er wird alles wissen.
      Eine Schar Aufrechter wird um ihn sein, ihnen wird der sargon das Licht geben und sie werden der Welt leuchten. wenn der Sargon die Schlacht wird geschlagen haben dann werden die Mächte der Finsternis besiegt sein und das Licht wird heimkehren über die Erdenwelt. Einsam sind die Tapferen und Gerechten. Doch mit ihnen ist die Gottheit.

      • Beate schreibt:

        Die ursprüngliche „Edda“ wurde auf Island von einem christlichen Mönch umgeschrieben, also christlich verfälscht. Es ist zu vermuten, daß bei allen germanischen Heldensagen einiges gefälscht wurde. Das „Wassermannzeitalter“ wird von den USA aus sehr propagiert und dürfte sehr luziferisch sein.

  7. Beate schreibt:

    Eine von ganz vielen ähnlichen Bibelstellen: Jesaja 6, 9-11: (eine Anweisung!) „Verstocke des Volkes Herz!…(solange) Bis daß seine Städte verheert sind, die Häuser ganz unbewohnt und menschenleer und das Ackerland bis zur Wüste verheert ist.“ So geht es durch die ganze Bibel !!
    „Verstocken“ soll heißen: verwirren, in eine Falle gehen lassen, blind machen, gegeneinander aufhetzen… Es wird aber auch jeder (gesunde, normale) Freiheitswille eines Volkes als „verstockt“ und „verhärtet“ abgetan – und somit als „Kriegsgrund“ !! Denn jeder Krieg wurde und wird ja mit „moralischer“ Begründung geführt, der man nur schwer etwas entgegensetzen kann.

    Der Habsburger Kaiser Ferdinand hat im 16. Jh. gesagt, er wolle „lieber über eine Wüste herrschen als über ein blühendes Land voller Ketzer“! Deshalb ließ er eine wilde Horde von Wallonen, Kroaten, Kosaken und Litauern auf die „ketzerischen“ Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien los. Was sich da an Grausamkeiten abspielte, läßt sich fast nicht in Worte fassen. Niemand wurde verschont, egal welchen Alters. Zuvor war in den deutschen Ländern, in Lothringen und in den Niederlanden schon auf grausamste Weise gewütet worden – die sogenannten „Bauernkriege“ – , ebenfalls im Namen der „Religion“!
    Die deutsche Kultur wurde mit dem 30jährigen Krieg (1618-1648) regelrecht ausgerottet. Den 30jährigen Krieg überlebte nur 1/5 (ein Fünftel) der Bewohner Deutschlands! 1637 starben in Ulm 15.000 Menschen, in Berlin gab es nur 300 Überlebende. In ihrer Not haben die Menschen tote Tiere und ihre toten Verwandten gegessen. 1637 haben die Schweizer 1700 Flüchtlinge (deutsche natürlich) aus Schwaben und dem Elsaß vor der Stadt Basel verhungern lassen!
    Es geht immer um die Vernichtung von Völkern, um ihre Entwurzelung, Entmenschlichung und physische Vernichtung.

  8. Terlep heidelore schreibt:

    Heil- und Unheilslehren beschwören das Gespenst der Apokalypse, Sie halten die Menschen im Würgegriff der “ gesammelten Werke“ aller Endzeitprophezeiungen. Und dies ist wohl beabsichtigt. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit beständig auf Untergangsszenarien richten, werden sie uns folgen, wie ein dienstbares Wesen.Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität. Wer also den Messias erwartet, dem werden holographische Bilder sein Erscheinen am Himmel vorgaukeln. Wer glaubt, dass die Welt untergeht ( wohin geht sie wenn sie untergeht ?) dem werden ähnliche Szenarien sei Bewußtsein trüben.
    “ Befreiungs“ Prophezeiungen wie die ISAIS Offenbarung, die den Untersberg, das Herzchakra der Erde, in den Mittelpunkt rücken, finden dagegen kaum Beachtung. Ebenso die sumerische ILU Botschaft aus Babylon ( BAB ILU ), die das Kommen des 3. Sargon ankündigt. Es ist also nicht unbedeutend, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. In die Richtung des A.T. Wahnsinns oder in Richtung der geheimnisvollen Offenbarung vom Untersberg oder dorthin, wo die schwarze Sonne aufgeht.

    • Beate schreibt:

      Weltuntergang bedeutet, daß die Erde unbewohnbar wird für uns Menschen durch eine Atomkatastrophe. Auf anderen Planeten rund um die Erde dürften auch Atomkatastrophen stattgefunden haben. Die Atomforschung wurde also ziemlich sicher, genauso wie die Genforschung und vieles andere Negative von anderen Planeten zu uns „importiert“.
      Es hält uns jedenfalls etwas sehr Negatives und Gefährliches, das viel mächtiger ist als wir und bereits alles unterwandert hat, fest im Griff! Nur wenn möglichst viele Menschen dagegen halten, werden wir uns wehren können.

  9. Jaro Ruanza schreibt:

    Die drei größten Sargnägel der Menschheit sind das Kreuz,der Halbmond und der Davidstern!
    Amen.

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