„Halten Sie den Mund und setzen sie sich Frau Merkel!“

« Taisez-vous et asseyez-vous Madame Merkel!                                                               « “Shut up and sit down Mrs. Merkel”

Mit dieser wenig respektvollen Aufforderung geht der Ex-Politiker und ehemalige Budgetdirektor Reagans, David Stockman, wegen Merkels Eurorettungs- und Griechenland-Politik ziemlich rüde mit der Milliarden Verluste verursachenden Kanzlerin um. Zu Unrecht? Nicht aus Stockmans Sicht: Sie habe so ziemlich alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. Was natürlich zu einem guten Teil auch dem Euro-Fanatiker Schäuble und nicht zuletzt der Troika zu verdanken ist. Aber Vorturnerin Merkel hat ja auch in anderen Bereichen ordentlich danebengegriffen und macht dennoch so weiter.

Von der gescheiterten Energiewende über die idiotischen Rußland-Sanktionen bis zur Überflutung der Bundesrepublik mit Fremden, auch schon Terroristen, reicht ihre Politik der Mißachtung deutscher und europäischer Interessen. Wer zwang sie, die einen Eid darauf ablegte, Schaden vom Volk zu „wenden“, eigentlich dazu? Was die Asylanten-Invasion – Berlin rechnet 2016 mit mehr als einer Million – und die Rußland-Politik im Besonderen betrifft, mag ja der Druck von außen groß sein, aber rechtfertigt dies, seinem eigenen heiligen Wort untreu zu werden, gegen eigenes Wissen und Gewissen zu handeln?

Was nun allerdings die Europäische Union als Ganzes betrifft, sind alle maßgeblichen Regierungen derselben wie auch die Kommission für die heutige trostlose Lage Europas mehr oder weniger verantwortlich. Dies besonders die Zuwanderung betreffend: Im ersten Quartal 2015 verzeichnete man in der EU 185 000 erstmalige Asylbewerber! Zur Irreführung des Wählers spielen Brüssel und die jeweilige „Volksvertretung“ indessen Ping-Pong. Doch das Publikum sollte die inszenierten gegenseitigen Schuldzuweisungen von Brüssel und nationalen Regierungen nur endlich einmal durchschauen.

Maßgebliche Spitzenpolitiker der EU haben als Handlanger einer der Gesellschaftform eines Raubtieres nachempfundenen US- Politik, aktiv oder passiv, systematisch mitgeholfen, Griechenland in den ökonomischen Selbstmord und Europa in eine währungspolitische und ökonomische Sackgasse zu führen. Schließlich auch dazu, uns in einen neuen Kalten Krieg zu manövrieren und den ganzen Kontinent in ein Asyl-Chaos zu stürzen, in dem nicht nur islamische Gotteskrieger und kriminelle Clans ungehindert ihrem Tagwerk nachgehen können. Während der kleine Mann sein Erspartes auf Nimmer-Wiedersehen im Finanzkasino abliefern muß.

Was also David Stockman dieser Frau Merkel ausrichtet, gilt deshalb auch für Hollande und jeden anderen EU-Regierungschef und natürlich auch für den einen oder anderen Pausenclown in Brüssel. Sie haben versagt und versagen, wenn es darum geht, Freiheit und Souveränität ihrer Völker  und den Wohlstand zu sichern. In der Tat, es wäre gut, wenn sie alle zusammen den Mund hielten, besser aber noch, gleich auf der Stelle zurücktreten würden, ehe noch größeres Unheil angerichtet wird. Da drängt sich doch die Frage auf: wie lange eigentlich wollen die Völker Europas sich das alles noch gefallen lassen? Allein die Griechen anscheinend nicht mehr. Wir werden es bald wissen.

Nun wird aber gerade das nicht geschehen, daß eine in sich selbst und in ihre Macht verliebte politische EU-Elite von selbst sich verabschiedet. Auch Wahlen dürften bis auf Weiteres wenig ändern, denn wer in diesem System als Einzelperson oder Partei akzeptiert wird, hat bereits vorher diesem aus der Hand gefressen. Dazu Klartext von Lionel Nathan Rothschild, 1863 in einem Brief an US-Senatoren: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert und so abhängig von der Gunst des Systems sein, daß aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird…“ Alles klar oder glaubt noch jemand an den populistischen Weihnachtsmann?

Wer glaubt, man könne diese Europäische Union von innen heraus reformieren, ist entweder naiv oder ein Gaukler. Hat man denn schon einmal erlebt, daß ein Löwe eine Beute, die er bereits im Maul hat, einem Schwächeren auch nur stückchenweise freiwillig wieder hergibt? Somit bleibt vorerst als einzige Alternative der Austritt aus diesem Verein. Viele Österreicher streben einen solchen an. Ob Griechenland, das von den Heuschrecken in die heutige Lage getrieben wurde, diesem Schritt nicht schon näher ist? Wenn ja, könnten Spanien und das wackelige Portugal bald einmal folgen, und dann bliebe in dieser Union kein Stein auf dem anderen. Alles andere hieße doch das Verharren in einer fortwährenden Schuldknechtschaft. Lämmern gleich zur großen Schur bereit.

Da weder die großen Geldgeber eine solche Knechtschaft beendet sehen möchten, noch die mächtigen Vereinigten Staaten als Paten der EU auf das Endziel ihrer Globalisierung freiwillig verzichten werden, ist ein Auseinanderbrechen dieser Union oder Eurozone daher keineswegs sicher, aber auch nicht mehr ausgeschlossen. Für jedes der beiden Szenarien hat der Hegemon vorgesorgt und steht im wahrsten Sinne des Wortes Gewehr bei Fuß. Der propagandistische und militärische Aufmarsch der US-geführten Koalition der Willigen geht wie selbstverständlich auf Kosten und zu Lasten der dazu weichgeklopften europäischen Massen. Deutsche vornehmlich.

Dank Merkel und dem ganzen Vasallen-Rattenschwanz werden im Sog der aufkommenden europäischen Katastrophe raumfremde Mächte ihren großen Reibach machen und Spekulanten mit nicht wenig Tafelsilber unter dem Arm sich auf und davon machen können. Die Geierfonds warten ja nur darauf, Griechenland, und ähnlich wohl auch die Ukraine, ausplündern zu können. Und darüberhinaus?

Nimmt man eine gelegentlich kolportierte angebliche US-Doktrin als Vorlage, dann könnte das fernere Ziel so aussehen, wie Henry Paul im Contra-Magazin.com es vermutet. Erst muß „Europa mental, psychosozial, wirtschaftlich, sozial und bevölkerungsmäßig“ zerstört werden. Auf Grund des ausbrechenden Chaos würde Europa dann „ bis zum Kaukasus zwangsvereinigt“ werden können und „als US-Annexion hilflos bis abgewürgt“ für die USA in einen neuen, großen Krieg ziehen müssen. Fazit: Das „big business“ ist gefäßig, und die hirngewaschene Masse ein leichtgläubiges Opfer. Noch.

Zum Thema

Merkel-Pressekonferenz  https://youtu.be/oHm033C1iV4
Phönix-Frühschoppen zu Griechenland  https://youtu.be/VwJHQndfgrI
Finanztipps von Gerhard G. Müller im Interview mit responsa liberta https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7jAJsVcap7Q#t=0
EU-Austritt:Letzter Aufruf!                                                                 https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=WTQSbP2IMZU#t=1

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5 Antworten zu „Halten Sie den Mund und setzen sie sich Frau Merkel!“

  1. Pingback: Links/Rechts 30.6.15

  2. Corinna schreibt:

    Merkel hat nicht nur versagt, sie ist auch eine Lügnerin. Schwarz auf Weiß:

  3. Karl Malden schreibt:

    Die belgische Zeitung „De Standaard“ schreibt:
    Die Eurozone beging einen unglaublichen Fehler, Griechenland in eine Situation manövriert zu haben in der es eine Schuldenrate an den IWF nicht mehr zahlen könne. Dies sei ein enormer Fehler der Währungsgemeinschaft gewesen. Weiter heißt es : Es sei eine beschämende Niederlage für alle betroffenen Führer, daß ein Mitglied der Eurozone zum Verstoß gegen seine Zahlungsverpflichtungen getrieben wurde. Der Euro sei schließlich kein Marktinstrument, das nur dem Gesetz von Angebot und Nachfrage gehorche. Er sei der konkrete Ausdruck des Willens von hunderten Millionen Europäern, ihr Schicksal miteinander zu verbinden. Die Art und Weise, wie mit diesem Willen in den letzten Monaten gespielt wurde, greife die Glaubwürdigkeit des gesamten europäischen Projekts an. Diese Schande sei nicht wiedergutzumachen. Egal ob es am Sonntag nun ein Referendum gibt und wie die Griechen sich dann entscheiden würden, mit diesem unglaublichen Fehler müsse Europa von nun an leben.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  4. Silke schreibt:

    Das EU-Austritts-Volksbegehren war ein Erfolg, trotz widrigster Umstände!
    Ich habe auch nur durch den Blog von Hrn. Müller davon erfahren!

    „Dieses bemerkenswerte Ergebnis kam zustande trotz widrigster Rahmenbedingungen: Weitgehender Medienboykott (trotz insgesamt 12 abgehaltener Pressekonferenzen gab es im ORF-TV gerade einmal eine Minute Erwähnung, aber ohne nähere inhaltliche Informationen darüber, auch nicht über Eintragungslokale und Öffnungszeiten, etc.), Terminisierung der Eintragungswoche durch die Innenministerin in der beginnenden Urlaubszeit (wodurch alle Auslandsurlauber vom Volksbegehren ausgeschlossen waren), zahlreiche Fehlinformationen der Behörden an unterschriftswillige Bürger betreffend der Eintragungszeiten, nicht geöffnete Eintragungslokale trotz offizieller „Öffnungszeit“, schwer zu findende bzw. schlecht gekennzeichnete Eintragungslokale, Zerstörung und Diebstahl von Plakatständern in vielen Ortschaften, usw.“ Inge Rauscher resümiert: „Es muß davon ausgegangen werden, daß mindestens ein Drittel der österreichischen Bevölkerung gar nicht erfahren konnte, daß es dieses Volksbegehren überhaupt gibt.“

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