Menetekel ante portas!

Gastbeitrag von Wilmont Franta * anläßlich des Beginns der Eintragungswoche zum österreichischen EU-Austritt-Volksbegehren.

Wie wir wissen, sind Menetekel Vorboten drohenden Unheils, und genau um solche geht es hier.

Nicht nur Griechenland ist im Abschmieren, auch die gesamte Elends-Union beginnt sich, langsam aber sicher aufzulösen, steht sie doch von Anfang an auf unsicheren Beinen. Der Zerfall ist bereits merkbar, da kann Brüssel noch so viele „großartige“ Lampenverordnungen vom Stapel lassen. Auch die seit Jahren unter verschiedenen Titeln praktizierten Rettungsorgien wie das EZB-Aufkaufprogramm von Schrottpapieren greift nicht mehr. Auch deshalb, zumal Rettungswürdige nie gerettet, jedoch Shareholder damit beglückt wurden.

Nur in Österreich will es, in diesem Fall mit der Heta-Abwicklungsbank der Hypo-Alpe-Adriabank nicht so recht klappen, auch deshalb, weil der österreichische Staat als Eigentümer kein Geld mehr zuschießen will. Schlicht und einfach: er hat es nicht! Daher sollen nunmehr die Gläubiger ran. Die sitzen aller Orts, auch in Deutschland, und diese Gläubiger werden trotz gerichtlicher Urteile wohl vergeblich auf Erfüllung warten, da es bereits „Bankenabwicklungsgesetze“ gibt, die Brüssel gerade von sieben weiteren EU-Ländern eingefordert hat. Dieselben Gläubiger wiederum werden ihre uneinbringlichen Forderungen ebenfalls „abladen“. An wen, ahnen wir schon.

Die Elends-Union war ein Laborversuch, der von vorne herein nicht klappen konnte. Verhindert auch durch den Euro, der in unterschiedlichen Wirtschafträumen einfach nichts zu suchen hat. Wir erinnern uns noch der diesbezüglichen Worte von dem mir bestens bekannten Prof. Dr. Hankel und an sein Buch „Die EURO Lüge“.

Wenn Griechenland abschmiert, dann sind alleine in Deutschland 80 Milliarden Euro im Feuer. Vielleicht auch mehr. Gelogen wurde immer und wird weiter. Auch Österreich darf dann etliche Milliarden abschreiben. Jene Milliarden, die ein einstiger Finanzminister noch als Zinsen-Kuh für Österreich gepriesen hat. Und daß der Euro ein Teuro geworden ist, weiß inzwischen jedes Dienstmädchen.

Das Großkapital, sprich: das Killer-Abzocker-Kapital, lacht sich einen Buckel voll, waren doch gerade die herbeigeführten Verschuldungsorgien ein Garant für Gewinne der besonderen Art. Ja, Riesengewinne macht man eben nur in Krisenzeiten. Man muss das Ganze nur mehr mit Kreditausfalls-Versicherungen (CDS = Credit Default Swap) „garnieren“, auch dann, wenn man gar kein Ausfallsrisiko hat. Das geht auch bekanntlich.

Man kann jedoch noch etwas machen, was ohne Risiko Gewinne bringt: Man sozialisiert die künstlichen Verluste, beziehungsweise die Schulden der anderen. So lief es auch bei der österreichischen Hypo-Alpe-Adria-Bank. Durch Abschreibungen und Wertberichtigungen bräuchte jetzt wohl auch die Abwicklungsbank Heta selbst eine Abwicklungsbank, da plötzlich – jedoch wohl nicht unerwartet für „Insider“ – wieder etwa acht Milliarden neue Miese „ante portas“ stehen.

Abschreibungen und Wertberichtigungen mußten vorrangig im Bereich der an kroatische Mafiastrukturen vergebenen Kredite vorgenommen werden. Uneinbringlich eben, wiewohl die erworbenen Güter den Kreditnehmern noch immer überwiegend (über Strohmänner) gehören und ihnen Nutzen einbringen. So etwas geht leicht durch Scheinverkäufe. Da kann Brüssel noch so viele Staubsauger-Verordnungen hervorzaubern und Kriegs-Hetze betreiben. Die Kredite sind uneinbringlich. Die Villen, Restaurants, Boote, Autos, Liegenschaften, Touristikbetriebe (oder sonst was) gibt es jedoch noch. Zugriff meist unmöglich.

Was in der EU wirklich gut läuft ist nicht die Wirtschaft, sondern ist die „Willkommenskultur“. Auch in Österreich: 70.000 Gäste erwartet das Innenministerium heuer. So viele wie noch nie, außer 1956, und da waren es Nachbarn. Heute aber kommen sie vor allem aus weiter Ferne und/oder in muslimisch gehalten. Kriminalitätsberichte brauchen wir uns in diesem Zusammenhang nicht mehr anzusehen. Dazu fällt mir gerade ein Rechtsbegriff ein: „Begünstigung“.

Außerdem: auch die Altersvorsorge ist „perdu“. Ohne relevante Zinsen ist keine Altersversorgung möglich. Rührup- und Rister-Rente waren ja schon in Deutschland ein Reinleger. So wie Blüms „sichere“ Renten, gilt nunmehr die Altersarmut als „abgesichert“. Da kann zur Ablenkung Brüssel noch so viele Gurken-Krümmungs-Verordnungen erlassen.

Selbstverständlich läuft für all das und noch mehr ein Programm, das an sich schon ein „Selbstläufer“ geworden ist. Einer, der uns hauptsächlich, aber nicht nur, über die Verschuldungsschiene auf allen Ebenen ruiniert. Das merken aber viele nicht, da es eben ganz langsam geschieht. Wichtig ist bloß, daß die einwandernden Gäste durch die Sozial-Gast-Industrie komfortable Quartiere und drei Mal am Tag bekömmliches Essen bekommen und mit WELAN, Taschengeld und sonstigen Dingen zufriedengestellt werden. Läuft bei mir unter „kriminogene Politik“. Und die wiederum unter „Politik der Angst“, was auch Absicht zu sein scheint.

Und so erhebt sich die Frage: Wird das Verarmungs-Risiko auch bei uns eines Tages einem Verelendungs-Risiko à la Griechenland weichen müssen? Denn merke: Wir haben keine Krise, wir sind in der Inkubationszeit zur Katastrophe. Menetekel ante portas!

*Sicherheitsberater und Mediator in Wien

Zum Thema

Elends-Union am Beispiel Deutschland

Anhang

EU-Austritt-Volksbegehren
Öffentliche Eintragungswoche in ganz Österreich.
24.06. – 01.07.2015
Unterzeichnen in allen Gemeindeämtern und Stadtmagistraten. Wer aber bereits für das Einleitungsverfahren unterschrieben hat, braucht jetzt kein zweites Mal.
Das EU-Austrittsvolksbegehren ist eine einmalige Chance, der Bevormundung durch „Brüssel“ in fast allen Lebensbereichen eine klare Absage zu erteilen, um wieder zu einem freien und neutralen Österreich zu kommen.                                                                                 Daß es überhaupt zustande kam, haben alle Österreicher den gesetzlich geforderten, fast zehntausend Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die es bereits in der Einleitungsphase unterschrieben haben. Das war die Voraussetzung für die offizielle Genehmigung durch das Innenministerium. Damit ist nun klar, daß der Austritt aus der EU rechtlich und politisch einwandfrei möglich und korrekt ist.

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6 Antworten zu Menetekel ante portas!

  1. Waffenstudent schreibt:
  2. Charles schreibt:

    Das ist Europa!
    Leider nur auf französisch:

  3. johannes3v16 schreibt:

    Hat dies auf John3v16 rebloggt.

  4. Waffenstudent schreibt:

    PROLOG:

    Verlogener geht es wirklich nicht mehr; denn auf einmal mißbraucht die BRDDR den vollen Umfang von 14 Millionen deutschen Vertrieben, samt ihrem beispielhaften Schicksal, um die Deutschen moralisch sturmreif zu schießen. Diesmal geht es nicht um Verzicht sondern die erneute Heimsuchung eines bevorstehenden Mongolensturmes. Allerdings kommen jetzt keine Hunnen aus dem nahen Rußland, sondern Neger aus dem fernen Afrika.

    PREUßISCHE ALLGEMEINE:

    Wie ein Schritt ins Licht
    Verbindung des Gedenkens schafft Verständnis für die deutschen Vertriebenen
    24.06.15
    Schlaglicht auf das Gestern und Heute: Bundespräsident Joachim Gauck auf dem Vertriebenengedenktag Bild: pa
    Trotz seiner Internationalisierung sind die deutschen Schicksale am Vertriebenengedenktag in aller Form gewürdigt worden.

    Erstmals wurde am vergangenen Wochenende der bundesweite Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen. Damit ist ein langgehegter Wunsch der deutschen Vertriebenen in Erfüllung gegangen. Die Lösung, ihnen kein eigenständiges, sondern nur ein an den Weltflüchtlingstag gekoppeltes Gedenken zuzugestehen, kann nicht voll befriedigen. Andererseits hat ihr Schicksal dadurch, dass es in Zusammenhang mit dem von Millionen „Migranten“ unserer Tage in Zusammenhang gebracht wird, in größerem Maße öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, als es bei einem eigenen Gedenktag womöglich der Fall gewesen wäre. Nun werden auch die deutschen Vertriebenen endlich als Opfer anerkannt und nicht länger als Angehörige des „Tätervolkes“ angesehen, die selbst schuld an ihrem Schicksal haben.
    Kein Geringerer als Bundespräsident Joachim Gauck hat bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin daran erinnert. Mit begrüßenswerter Klarheit benennt er den „Albtraum“ der Entrechtung und des Heimatverlusts für 14 Millionen Menschen, spricht von Verfolgung und Tod, aber auch von einer großartigen Integrations- und Aufbauleistung. Er räumt Scham darüber ein, lange nicht erkannt zu haben, dass die Ostdeutschen für den Krieg „so unendlich mehr bezahlt“ haben als „vermeintlich zwangsläufige Strafe für die Verbrechen der Deutschen“. Gauck wäre nicht Gauck, würde er uns nicht eben diese an der einen oder anderen Stelle vorhalten, aber immerhin mit einer für ihn ungewohnten Zurückhaltung. Auch ein kleiner Seitenhieb auf die Landsmannschaften und Vertriebenenfunktionäre darf nicht fehlen, hätten diese doch „über lange Jahre Ansprüche verteidigt und Illusionen geschürt“ und durch ihre Rhetorik die Heimatliebe diskreditiert. Aber diese Worte mögen getrost hinter denen, die bedeutungsvoller sind, verblassen.
    Vollkommen vertut sich das Staatsoberhaupt allerdings, wenn es davon spricht, die „Schicksale von damals und die Schicksale von heute“ gehörten „auf eine ganz existenzielle Weise zusammen“. Unverhohlen sagt Gauck, worum es ihm eigentlich geht: „Ich wünschte, die Erinnerung an die geflüchteten und vertriebenen Menschen von damals könnte unser Verständnis für geflüchtete und vertriebene Menschen von heute vertiefen.“ Nämlich um uns zu mahnen, noch mehr Zuwanderer aufzunehmen. Denn: „Vor 70 Jahren hat ein armes und zerstörtes Deutschland Millionen Flüchtlinge zu integrieren vermocht. … Warum sollte ein wirtschaftlich erfolgreiches und politisch stabiles Deutschland nicht fähig sein, in gegenwärtigen Herausforderungen die Chance von morgen zu erkennen?“ Der Vergleich von Deutschen, die aus Deutschland nach Deutschland vertrieben wurden, mit Immigranten, von denen, wie Gauck selbst zugibt, ein großer Teil gar keine Asylgründe hat, ist Geschichtsklitterung. Man erkennt die Absicht und ist verstimmt. Jan Heitmann

    Quelle: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wie-ein-schritt-ins-licht.html

  5. Waffenstudent schreibt:

    WIEN: Die Ja-Sager – Deutschland züchtet eine dumme Generation

    https://dwdpress.wordpress.com/2015/06/26/die-ja-sager-deutschland-zuchtet-eine-dumme-generation/

    • Henriette schreibt:

      Vor kurzem erzählte mir jemand aus Deutschland, daß alle oder fast alle Parteien in Deutschland (zumindest alle von der Mitte aus nach Links) VON MOSLEMS UNTERWANDERT sind! Das erklärt wohl vieles… Und besetzt ist DE ja noch immer von den USA, also kein unabhängiges Land (es gibt ja noch immer keinen „Friedensvertrag“). Deshalb wird diese Politik gemacht. Alles muß den USA untergeordnet werden. Deutschland ist seit 1945 nur mehr eine US-amerikanische Kolonie. Dasselbe gilt für Österreich. Man braucht nur zu schauen, was sich hier für Leute herumtreiben (Geheimdienste aus anderen Ländern usw.). Die Politik muß wie in DE den USA untergeordnet werden, sonst lebt man gefährlich und nicht mehr lange. Angeblich gibt es in Ö Bereiche, wo nicht einmal die österr. Polizei Zutritt hat, sondern CIA und solche Leute.

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