Wer den Frieden will, kann kein Verständnis für Israels Politik haben.

Celui qui veut la paix, ne peut avoir aucune compréhension de la politique israélienne

Whoever wants peace, can have no unterstanding of israeli politics

Einige Hundert Juden, bei denen das loyale Gewissen noch funktioniert, verurteilen in einem ganzseitigen Inserat in der New York Times die „Massaker an den Palästinensern“. Dutzende deutsche Nahost-Experten prangern in einem Schreiben an Merkel und Co. die Politik Israels gegenüber den Palästinensern an und fordern eine gerechte Nahost-Ordnung. Neturei-Karta-International, eine Organisation orthodoxer Juden, verlangt gar die vollständige Auflösung Israels, dessen Gründung auf Kosten der Palästinenser eine Fehlentscheidung gewesen sei. Herrn Netanjahu wird das so wenig beeindrucken wie Hitler die internationalen Proteste nach der vollständigen Besetzung der Tschechoslowakei. Wie Netanjahu tickt, offenbart folgendes vor wenigen Jahren mit versteckter Kamera aufgenommene Gespräch mit israelischen Siedlern.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zdcWE5jO-KM#t=9

Nun ist Netanjahu gewiß nicht Hitlers Nachfolger, auch regieren in Israel nicht die Nationalsozialisten, aber die Zionisten scheinen von ihnen einiges gelernt zu haben, sind aber eine Spur schlauer. Großdeutschland heißt hier zwar Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat, aber man hängt es nicht an die große Glocke und geht mit Chuzpe vor: „Aus der arabischen Welt muss ein Mosaik ethnischer und religiöser Gruppen gemacht werden. Durch die Zerstückelung sind sie schwach und können so leichter manipuliert werden” hieß es bereits 1982 im so genannten Yinon-Plan*. Daß die islamistischen Hilfstruppen um einiges grausamer sind als die SS es je gewesen sein dürfte, spielt dabei keine Rolle. Doch aufgepaßt! in Sachen Unmenschlichkeit weiß sich auch Israels Militär auszuzeichnen, wie nachstehende Aufnahmen zeigen.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=fakJdN8kyrs#t=24

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=59Vjd1uzb8k#t=8

Nicht alle kann das beeindrucken. So wurde mir von Freunden Israels zuletzt vorgeworfen, ich sei, wo doch die Hamas so grausam sei und Kinder als Schutzschilder benütze, zu einseitig, zu israelkritisch. Liebe Blauäugige, nicht nur die Hamas benützt, sofern es stimmt, solche Schutzschilder. So hat die unabhängige Journalistin Rania Khalek den Fall der Familie Qdeih und den des 17jährigen Jamal Abu Reda bekannt gemacht, die von israelischen Soldaten als menschliche Schutzschilder mißbraucht worden seien. Im nachfolgenden von Euro-Mid-Observer for Human Rights freigegebenen Video erzählt der Sohn des erschossenen Familienoberhaupts Mohammed Qdeih von den schlimmen Stunden als Geiseln der israelischen Aggressoren.                                                                                                                                    

https://www.youtube.co/watch?feature=player_embedded&v=lyFf-ELO5g0#t=1                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       So, und nun gibt es nicht wenige, die von diesen nationalzionistischen Exzessen auch noch begeistert sind. Oder zumindest diesen im Stillen zustimmen und zwecks Ablenkung dann auf den wachsenden Antisemitismus in Europa hinweisen. So als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun. So ist es aber bekanntlich nicht. Zum einen ist es gerade die durch die „Teile und herrsche-Politik“ Israels und der USA verursachte Unruhelage in der arabischen Welt, an der die mutmaßliche CIA/Mossad- Erfindung IS reichlich Anteil hat. Zum anderen eben das von vielen instrumentalisierte Urproblem Palästina, das dem Antisemitismus seit jeher Auftrieb gibt, auch zum Vorteil gerade jener, die ihn am entschiedensten und lautstark verurteilen.

Und mitten drinnen, wie zwischen Mühlsteinen, das palästinensische Volk. Seit Jahrzehnten lebt nun dieses in Not und Elend, in einer Existenz ohne jede Würde, ein Volk ohne Heimat, ohne eigenen Staat, Spielball der Machtpolitik. Unter solchen Bedingungen kann es keinen dauerhaften Frieden geben. Einen solchen wollen anscheinend auch jene nicht, die für die Gewaltpolitik des Zionistenstaates Verständnis aufbringen und Kritiker in die Schranken zu weisen versuchen.

*1982 veröffentlichte die Zionistische Weltorganisation (World Zionist Organisation, WZO) einen Aufsatz des Israeli Oded Yinon, der den Plan zum Inhalt hat, Israel zu einer regional-imperialen Macht zu machen.

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Eine Antwort zu Wer den Frieden will, kann kein Verständnis für Israels Politik haben.

  1. Corinna schreibt:

    A propos NS-Nähe: Der israelit (www.israelit.org) schreibt:
    „Leopold Itz Edler von Mildenstein, Pseudonym LIM, war ein zeitweilig führender SS-Offizier mit Sympathien für den Zionismus. Als Judenreferent und Abteilungsleiter im SD-Hauptamt von August 1934 bis Juni 1936 vertrat Mildenstein die Linie, die jüdische Bevölkerung Deutschlands zur Auswanderung nach Palästina zu veranlassen, und hielt deshalb Kontakt mit zionistischen Organisationen. Mildenstein war Adolf Eichmanns Vorgänger in der SS.
    Nach einem sechsmonatigen Besuch in Palästina im Jahr 1933 gelang es Mildenstein eine pro-zionistische Serie von zwölf Artikeln in der von Joseph Goebbels herausgegebenen Berliner Zeitung Der Angriff zu publizieren (Titel: „Ein Nazi fährt nach Palästina“). Zeitungsabonnenten erhielten eine Medaille, geprägt mit dem Serientitel, einem Hakenkreuz und dem Davidstern.
    Mildenstein ortete bei den zionistischen Pionieren „etwas Neues in ihrem Wesen. Etwas hebt ihre Schultern, lässt sie den gesenkten Ghettoblick heben“ (1. Folge) und er sprach, getreu der damals aktuellen Blut-und-Boden-Ideologie von einer „Wiedergesundung eines entarteten Volkes durch Neuverwurzelung im alten Boden“ (12. Folge): „Diese neuen Juden werden ein neues Volk“.
    Mit anderen Worten: Mildenstein hatte die zionistische Ideologie nicht nur gut verstanden, sondern geradezu verinnerlicht.“

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