Der Putsch der Banken und Konzerne und deren Politiker

Le Putsch par les banques et les sociétés et leurs politiciens                                     The Putsch of banks and corporations and their politicians

Konzerne herrschen und kassieren ab. Politiker moderieren und beschwichtigen. Oder heucheln Empörung. So auch im Falle des Freihandelsabkommens TTIP, in der Sprache unserer so genannten Freunde: „Transatlantic Trade and Investment Partnership“.             Kann man es überhaupt noch anders sehen? Wer sich dazu die nachdstehende ARD- Reportage bis zum Ende ansieht und anhört, dem fällt dazu wahrscheinlich nur ein Wort ein: Ungeheuerlich! Und den befällt Angst, wenn er vernimmt, daß CETA (Freihandelsabkommen mit Kanada) vor einem möglichen Abschluß steht. Dadurch käme das geplante Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA durch die Hintertür.

Nun zum ARD-Bericht:

Ja, man glaubt, in einem falschen Film zu sein. Aber so wie Merkels wohlgenährter Vize oder dieser ahnungslos scheinende Kommissar sind unsere Spitzenpolitiker beinahe ausnahmslos schon: Unglaubwürdig!*. Daß des Politikers Reden „verwaschen, unaufrichtig und voller Widersprüche sind“, wußte schon Jose Ortega y Gasset. Lügen, mindestens innerhalb weiter Grenzen, sei seine Pflicht, so der große Spanier. Und davon können Obama und seine europäische „Gang“ auch sonst nicht genug davon bekommen.

Aber, so stellt sich für viele die Frage, lügen diese Politiker nur ihres persönlichen Vorteils wegen? Nicht nur, aber das auch. In der Sache TTIP liegen die Dinge erst recht nicht anders als im Falle der CO2-Lüge. Da wie dort wird unmoralisches Verhalten geradezu dekretiert, und wehe ein Politiker-Vasall hält sich nicht daran. Daher wird die Gepflogenheit, nicht zu sagen, was man denkt oder weiß, gezielt eingesetzt, was im Endeffekt einer Verarschung des Bürgers gleichkommt. Und das alles bloß zum Wohle von Banken und Konzernen, oder steckt da mehr dahinter?

Wenn man die Bemühungen um ein im Dienste der Hochfinanz zentral geschaltetes und unterworfenes Europa weiter zurück verfolgt, stößt man immer wieder auf Hinweise, die nicht nur diesem TTIP einen zusätzlichen, eigentlich ultimativen Sinn geben: Nach Kriegsende wurde ja nicht nur mit Hilfe des CIA diese Europäische Union, sondern, im Rahmen einer rücksichtslosen Globalisierung, die jetzt „zum Verhängnis für Europa“ (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)) wird, bereits auch eine Weltregierung ins Auge gefaßt..

So meinte Carlo Schmid (SPD) 1948, anläßlich der Beratungen zum Grundgesetz, daß, wenn es zu einer Weltregierung kommen solle, man vorher durch Europa müsse. Und der CDU-Politiker Hermann von Mangoldt wird dazu folgendermaßen zitiert: “Wenn man den Einwand hat: Ihr habt hier die Einwilligung in Beschränkungen der eigenen Hoheitsrechte nur für die europäische Ordnung vorgesehen (in Absatz 2; Anm. OJ), so lässt darüber hinaus der Absatz 1 alle Möglichkeit in weltweitem Sinn offen.” Nicht zuletzt soll der langjährige EU-Abgeordnete für die bayerische CSU, Bernd Posselt, in einer Podiumsdiskussion bestätigt haben, daß es schon seit mehr als 60 Jahren Pläne zur Errichtung einer Weltregierung gebe.

Und alle Möglichkeiten offen läßt eben auch das vorgesehene Freihandelsabkommen, das ja eine weitere Etappe im Rahmen dieser globalen Strategie hin zu einer Weltregierung ist. Nun muß die Idee von einer Weltregierung nicht gleich von vorneherein etwas Schlechtes sein. Wenn man aber weiß oder zumindest ahnt, daß dahinter die Hochfinanz und deren Logen stecken, die so geheim arbeiten wie die TTIP-Verhandler, dann sollten deren Bestrebungen im Sinne des „Wehret den Anfängen!“ gnadenlos bekämpft werden.

Im Sinne des Gesagten wäre es also vergeblich, darauf zu hoffen, daß Brüssel von einer deutschen oder österreichischen Regierung aufgefordert werde, die Karten auf den Tisch zu legen. Das scheint so ausgeschlossen wie ein knallhartes Veto der Politik gegen das Diktat der Banken und Konzerne  Das heißt aber, in einem Akt der Notwehr werden die Unionsbürger massiver als bisher gegen diesen Putsch der Banken und Konzerne reagieren müssen, wollen sie nicht einen weiteren Abbau ihrer Rechte hinnehmen, nicht zuletzt ihre Freiheit verlieren. Die knallharte Sprache der Straße dürfte aber leider die einzige sein, die die Politik wirklich versteht.

*Ein typischer Vertreter eines unglaubwürdigen Politikers scheint mir auch der Bürgermeister von Wien zu sein. Obwohl die TTIP-Verhandlungen der Öffentlichkeit seit einem Jahr bekannt sind, entrüstet sich dieser Herr Häupl erst jetzt über die Geheimniskrämerei und mögliche negative Folgen des Abkommens. Warum erst  jetzt? In Wien soll, vorverlegt, schon nächstes Jahr gewählt werden, und da möchte der mächtigste Mann der Regierungspartei SPÖ es noch einmal wissen. Und tut, angesichts der Anti-TTIP-Stimmung im Lande, jetzt so als  wollte  er dieses Abkommen  verhindern.

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2 Antworten zu Der Putsch der Banken und Konzerne und deren Politiker

  1. Kerlchen schreibt:

    Wirklich entlarvend die Meldung: BRD bestens integriert in die neue Weltordnung: Ein Deutscher, Markus Laubenthal, wird Chef des Stabes, der US Army Europe.Landsknechte wollten wir ja schon immer sein.

  2. Pingback: Billionäre zerstören uns und die Welt – Wake News Radio/TV | Mywakenews's Blog

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