Die Kriegsverbrechen der Zionisten

Les crimes de guerre des Sionistes                                                                                          The war crimes of the Zionists

„Selbstverteidigung“ heißt das Schlüsselwort, mit dem jedes Verbrechen der Zionisten von diesen selbst oder ihren Verbündeten und Unterstützern entschuldigt oder gerechtfertigt werden kann. Selbstverständlich sieht sich Israel in der Opferrolle, währenddessen den Palästinensern, in Verkehrung der Tatsachen, der Schurkenstatus zugewiesen wird. Daß die Hamas, sicher keine harmlosen Chorknaben, nur auf Embargo, Blockaden und Landraub –  welche, wie zuletzt, in den Verhandlungsangeboten des Westens (via Ägypten) ignoriert werden –  reagiert, wird immer wieder unterschlagen. Und so plappert im Westen jeder Dummkopf die jeweilige zionistische Tageslosung als einzig richtige nach.

Daß jede Medaille zwei Seiten hat und die Rückseite meist etwas anderes zeigt, wird im Falle der Palästinenser einfach ignoriert. Wenn jemand das Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch nehmen kann, dann in erster Linie die Palästinenser, die den Eroberungsgelüsten der Zionisten und damit auch deren Unterdrückungsterror seit langem ausgeliefert sind. Wer demnach im Westen die Politik von Netanjahu (Meileskowsky mit richtigem Namen) unterstützt und den Landraub gutheißt, hat nicht nur auch der jüngsten Offensive gegen Gaza den Weg geebnet, sondern ist auch für die Kriegsverbrechen der Zionisten insgesamt, moralisch zumindest, mitverantwortlich. Das sollten neben Merkel und Co. auch jene Rechtspopulisten bedenken, die regelmäßig zu ihren zionistischen Freunden pilgern.

Es waren ja die Verbrechen zuletzt in Gaza nicht die ersten und werden möglicherweise nicht die letzten zionistischen gewesen sein. Wer erinnert sich nicht an die unter politischer Verantwortung von Ariel Sharon (eigentlich Arik Scheinermann) und unter Aufsicht israelischer Militärs begangenen entsetzlichen Greueltaten in den Palästinenserlagern von Sabra und Schatila (Libanon 1982)? Dabei hatten israelische Militärs alles abgeriegelt und die mörderische Arbeit der libanesischen „christlichen“ Milizen mit Leuchtraketen ungemein erleichtert. Das Massaker wurde von der UNO immerhin als Genozid gewertet.

Doch einmal waren sogar engste Verbündete  Opfer eines israelischen Kriegsverbrechens, und zwar 1967, als das weitgehend unbewaffnete US-Marineschiff „USS Liberty“, das vor der Küste in internationalen Gewässern stationiert war, angegriffen wurde.. Es ist der US-amerikanische Historiker und Philosoph Richard Carrier, ein ehemaliger Marinesoldat, der die erst 2007 einigen wenigen bekannt gewordenen genaueren Umstände dieses Verbrechens in einem Aufsatz („Why I d´ont always trust Israel“) jetzt veröffentlicht hat. Nach dem Studium des Falls „Liberty“ sei er nicht mehr in der Lage, Israel alles zu glauben, meint Carrier sichtlich enttäuscht. Also erst vierzig Jahre nach diesem Verbrechen mit 34 Toten und mehr als 170 Verletzten kam die ganze Wahrheit voll ans Tageslicht und ist heute noch weitgehend unbekannt.

Dieses Verbrechen war, entgegen bisherigen Beteuerungen Washingtons und Tel Avivs, kein Versehen. Um aber seinem Verbündeten Israel nicht zu schaden, hatten die US-Regierungen die Tatsache, daß Israels Regierung das mit elektronischen Abhörgeräten ausgerüstete US-Schiff absichtlich zum Versenken freigegeben hatte, jahrzehntelang als Unfall deklariert. Die israelische Regierung wollte damals nähere, zum Teil wohl auch brisante Details* seines Präventivschlags gegen Ägypten vor seinem Verbündeten und Unterstützer verheimlichen, und ging dabei, sozusagen, über Leichen.

Doch die Zionisten hatten, wie noch lebende „Liberty“-Veteranen bestätigen konnten, einige Mühe mit dem Schiff. Israelische Flugzeuge versuchten erst erfolglos mit einem Kugelhagel und Raketen das Schiff zum sinken zu bringen. Dann mit Napalmbomben, die an Deck ein Feuer auslösten. Aber das Schiff wollte nicht und nicht sinken. Also schickte man drei Torpedoboote, doch von deren sechs Torpedos gelang nur einem einzigen ein großes Loch in die Schiffswand zu schlagen, dabei kamen dutzende US-Amerikaner ums Leben. Als dann aber Besatzungsmitglieder versuchten, die Rettungsboote zu besteigen, wurden sie von den Israelis mit Maschinengewehren niedergemetzelt. Und das war eindeutig ein Kriegsverbrechen.                                                                                                   Das Schiff (ursprüngliche Besatzung etwa 200 Mann) wollte aber noch immer nicht sinken und konnte schließlich, schwer angeschlagen, mit den überwiegend verletzten Marinesoldaten den Hafen von Malta erreichen. Eine Untersuchung des Vorfalls wurde vom nicht ganz unumstrittenen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson unterdrückt.

Zum Schluß seines Beitrages zitiert Carrier das meines Wissens Lord Acton zugeschriebene „Macht hat die Tendenz zu verderben. Absolute Macht verderbt absolut“ und meint dazu, man habe im Falle „USS Liberty“ gesehen, wie Israel solche Macht ausübt. Nun, seither hat Israel – wohl auch eingedenk dessen, daß man mit der Israel-Lobby in Washington einen allmächtigen Fürsprecher und Unterstützer hat – bewiesen, daß es zu jeder Zeit bereit ist, diese Macht auszuüben und auch zu mißbrauchen. Inwieweit Juden als Opfer des Nationalsozialismus mittlerweile als Nationalzionisten in die Rolle ihrer ehemaligen Peiniger geschlüpft sind, ist eine Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt werden darf.

*Elektronische Aufzeichnungs- bzw. Abhörgeräte und Protokolle wurden bei dem Angriff nicht zerstört, sind aber seither verschwunden. Was sie wohl Unangenehmes zur damaligen Kriegsführung Israels ans Licht bringen könnten?

Angriff auf die Liberty

Die Israel-Lobby

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8 Antworten zu Die Kriegsverbrechen der Zionisten

  1. Corinna schreibt:

    Das muß man einfach hören! Miko Peled, Sohn des israelischen Generals Peled, Friedensaktivist und Buchautor, über Palästina und den Irrweg der Zionisten:

  2. Francois Villon schreibt:

    Der Hofer wars!
    Nachfolgender Offener Brief erreichte auch mich.

    Honsik an Strache!

    Betrifft: Gutheißen von Völkermord!

    Geschätzter Herr Parteiobmann Strache!

    Ich appelliere an Sie, die Aufhebung der Immunität des Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer, den Ihre Partei ins Parlament entsandt hat, zu beantragen und diesen Mann und seine Komplizen bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen Gutheißens von Völkermord anzuzeigen.

    Bereits zu Beginn des unverhältnismäßigen Angriffs des Netanjahu – Regimes auf das Palästinenser – Getto, das „Gaza-Streifen“ genannt wird, hatte Ihr Dritter Nationalratspräsident Norbert Hofer öffentlich das Wort ergriffen, um einseitig Partei für den Militärschlag Israels zu ergreifen.

    Damit missbrauchte Hofer seine Stellung um eine unmenschliche und parteiische Privatmeinung, die weder mit der des Mannes auf der Straße und schon gar nicht mit der der durchwegs indigenen Wählerschaft Ihrer freiheitlichen Partei übereinstimmte, zu verbreiten.

    Auf das bettelarme und offensichtlich wehrlose arabische Armenhaus „Gaza“ ging inzwischen ein Feuerschlag aus US-amerikanischen und kolonial-deutschen Waffensystemen nieder, der Plattenbauten, Kindergärten , Schulen und Spitäler, Trinkwasseraufbereitungsanlagen und das Elektrizitätswerk mit seinen Präzisionsgeschossen in Schutt und Asche legte.

    Indessen wiesen die „Raketen“, die die Hamas angeblicher abfeuerte, einen Wirkungsgrad ähnlich dem verirrter Feuerwerkskörper auf, wobei allein schon deren Wirkungslosigkeit einen Genozid als Vergeltung zu keinem Zeitpunkt rechtfertigte.
    Heute steht das Verhältnis zwischen den zivilen Opfern „beider Seiten“ (so nennen die Medien des Westens das einseitige Massaker zynisch) 1900 :1 .

    Tausend neunhundert tote Palästinenser stehen einem toten jüdischen Zivilisten gegenüber.

    Während die Verantwortung für die Völkermorde der Vergangenheit stets von den Tätern geleugnet wurden (man denke z.B. an die Lügen von Katyn oder die sechs Millionen deutschen Vertreibungsopfer, die uns Konrad Adenauer in seinen Memoiren bezeugte *) wird hier von der israelischen Regierung ein Genozid, den die ganze Menschheit bezeugen kann, weil sie ihn im TV mitverfolgen musste, vom Netanjahu – Regime und seine Apologeten in einen Akt der Notwehr um gelogen.

    Zynisch und naiv auch Herr Norbert Hofer in der Folge:
    Denn er hielt nun den Augenblick für gekommen die „Linken“ (und da nannte er die sozialistische Partei Österreichs ausdrücklich beim Namen) wegen deren berechtigter und sachlicher Kritik am Gaza-Massaker des Antisemitismus zu bezichtigen.
    Dabei hielt sich dieser Mann wohl deshalb für schlau, weil er doch wusste, dass in den Jahrzehnten zuvor, der ungerechte Antisemitismusvorwurf zum ständigen verbalen Rüstzeug der Linken gegen die Rechten gehört hatte und so meinte er denn, den Augenblick der Rache für gekommen.

    Auch hier: Vergeltung als Motiv! Dies mildert jedoch Hofers Vorgehen keineswegs.
    Im Gegenteil, dieses Motiv der Vergeltung lässt die Haltung Hofers noch verwerflicher erscheinen:
    Wer das erlittene Unrecht der Verleumdung nun seinerseits mit Verleumdung vergelten will, begibt sich außerhalb unserer Gemeinschaft und tritt in den Kreis der Geschichtsfälscher.

    Aber nichts konnte Herrn Präsident Hofer stoppen: Er trat nämlich am 28. Juli in Gesellschaft zweier Komplizen, die er in den Reihen Ihrer Partei rekrutierte, eine Reise nach Israel an. Dies wäre keine schlechte Idee gewesen, wenn er dort die
    israelische Friedensbewegung aufgesucht hätte: Hätte er dort deren Führer Uri Avnery treffen wollen, um ihm den Rücken zu stärken, hätte er sich auf den Dirigenten Barenboim berufen oder den deutschen Friedensjuden und Journalisten Rolf Verleger, so hätte er seiner Partei, der FPÖ und der Idee vom Fortbestand eines jüdischen Nationalstaates einen großen Dienst erwiesen.

    Doch nein. Hofer muss wohl der Teufel geritten haben.

    Er scherte sich nicht um die Israelische Friedensbewegung, nicht um den Traum Hertzels vom Bestand eines Judenstaates, nicht um die Menschlichkeit, die historische Wahrheit oder die Befindlichkeit des Freiheitlichen Wählervolkes im Angesicht des zusammengeschossenen Flüchtlings – Gettos von Gaza.

    Er vergaß auch die Bedeutung der vertriebenen Altösterreicher, also der Sudetendeutschen der Donauschwaben und der Siebenbürger Sachsen, für die Entstehung seiner eigenen Partei, also unserer FPÖ, und fuhr mit seinen Komplizen in die rechtswidrig annektierten Gebiete zu den Raubsiedlungen Israels.

    Dort klopfte er den Bürgermeistern im Schwarzen Walfisch von Ashkelon , weiters in Sterod und Ashdod, bestärkend auf die Schultern, um sich mit dem Mordexzess Netanjahus zu solidarisieren.

    Blind für die Kinderleichen und taub für das Weinen der Mütter in den rauchenden Trümmern von Gaza, wo, ähnlich wie einst im Bombenkrieg über unserem Vaterland, der gezielte Mord an Frauen und Kindern vom Feind zur Doktrin erhoben worden war.

    Ich appelliere daher an Sie, zu beantragen, dass der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer wegen Gutheißen von Völkermord seiner Immunität entledigt, aus der FPÖ ausgestoßen und an die Justiz ausgeliefert werden möge.

    Mit Grüßen von ausgesuchter Höflichkeit
    Gerd Honsik

    • helmut mueller schreibt:

      Ich kann mich für die Richtigkeit der Anschuldigungen in diesem Offenen Brief natürlich nicht verbürgen. Obzar mit Herrn Honsiks sonstigen Ansichten nicht in jedem Fall übereinstimmend, hielt ich es für angebracht, die angeblichen Fakten der Öffentlichkeit nicht vorzuenthalten. Die FP-Spitze wird sicher angemessen darauf antworten und für Klarstellung sorgen, was zur weiteren Profilierung der Partei gewiß beitragen könnte.

  3. Karamba schreibt:

    Knesset-Sprecher Moshe Feiglin, der auch Mitglied der regierenden Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu ist, schrieb auf seiner Facebook-Seite über Pläne, von denen die britische Daily Mail berichtete.
    Der Abgeordnete rief zur “Eroberung des gesamten Gaza-Streifens” auf. Er sprach über Pläne zur Zerstörung von Gaza, welche die Vertreibung der Einwohner und ihre Verfrachtung in den Rest der Welt mit einschließen sollte.
    Kann man sich mit solchen Leuten solidarisieren?

  4. sozrev schreibt:

    Helmut Müller:

    War wohl ironisch gemeint?

  5. sozrev schreibt:

    Also für mich grenzt der offene Brief an Lächerlichkeit. Strache müsste ja wenn er Honsik folgen würde die Aufhebung seiner eigenen Immunität beantragen. Honsik hat sich mit diesem Brieflein zum Affen gemacht.

    • Helmut Müller schreibt:

      Ehrlich gesagt, ich habe mich auch nicht wenig gewundert. Hätte doch Honsik schon anläßlich Straches Israel-Besuch einen auf diesen gemünzten Offenen Brief schreiben müssen. Möglicherweise war Hofers peinlicher Besuch zu einem ausgesprochen unpassenden Zeitpunkt erst ein Auslöser dazu. Oder meint Honsik, von Strache noch etwas erwarten zu können und ihn deshalb schonen zu müssen? Wie auch immer, es offenbart wieder einmal das Dilemma, in dem, zwischen Fundamentalopposition und Anbiederung, dieses „nationale Lager“ steckt.

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