Wie viele Fremde verträgt ein Land, wie viel Fremdes eine Kultur?

Combien des étrangers supporte un pays, combien une culture?
How many strangers tolerate a country, how much strangeness a culture?

Durch imperialistische Politik und Konzerninteressen verursachte Konflikte und Kriege produzieren ohne Zweifel Flüchtlingselend. Weltweit sollen es an die 50 Millionen sein, die auf der Flucht sind. Mehr als 20.000 Flüchtlinge sollen bereits bei ihrer Fahrt übers Mittelmeer ums Leben gekommen sein. Das ist schlimm, gewiß. Auch wenn nicht jeder einzelne unter ihnen ein Flüchtling im Sinne der Genfer Konvention ist, ist es dennoch im gesamten eine menschliche Tragödie. An die 70.000 sollen es dennoch an Italiens Küsten geschafft haben. Der Ansturm insgesamt hat Folgen für die Aufnahmeländer, die, so hört man, ihre Tore noch weiter öffnen sollten.

So fordert etwa das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), Europa solle in den nächsten zwei Jahren über Kontingente oder Familienzusammenführung mindestens 100.000 Syrer zusätzlich aufnehmen. Und wie viele Iraker, Afghanen, Somalier, Sudanesen und andere Afrikaner noch zusätzlich? Damit Inder, die jetzt schon Italiens Kühe melken, den Melkhocker an Nigerianer abgeben, ungebildete Migranten unseren Generationenvertrag sichern und Millionen billige Arbeitssklaven den Konzernen in der Europäischen Union (Arbeitslosenquote im April 10,4%) als Reservearmee zur Verfügung stehen?

Wem als Geschichtskundigem und Lebenserfahrenem da Übles schwant, dem wird gleich der moralische Imperativ geblasen. Die Frage, wie viele Fremde ein Land vertrage, gilt für die Apostel des in Erosion befindlichen linksliberalen Zeitgeistes selbstverständlich als rechtslastig. Nicht wenige dieser Verwirrten wollen in einer völligen Überfremdung gar eine Bereicherung sehen. Wer aber damit schon seine Erfahrung gemacht hat und noch einigermaßen bei Hausverstand ist, der wird dies anders sehen. Und es wird von Tag zu Tag schlimmer.

Ja, so mancher muß sich bereits rettungslos verloren fühlen vor dem durch die organisierte „Völkerwanderung“ heraufbeschworenen Zukunftshorizont. Selbst wenn Europa in der Lage wäre hunderte Millionen Opfer lokaler und imperialer Politik, von Konzerninteressen oder solche des Klimas, aufzunehmen – was dann? Das institutionalisierte multikulturelle Chaos, wie ich annehme.* Dieses versucht man mit an Nötigung grenzenden Argumenten dem bereits mißtraurischen Bürger schmackhaft zu machen.

So erklärte Peter Sutherland, in einschlägigen Organisationen bestens verankerter ehemaliger EU-Kommissar, vor Mitgliedern des britischen Oberhauses, der künftige Wohlstand vieler EU-Staaten hänge davon ab, daß sie multikultureller würden. Was dann viele Naive tatsächlich für bare Münze halten. Wie haben dann bloß, im Gegensatz zu Sutherlands Vorstellungen,  eher „monokulturell“ ausgerichtete Länder wie Südkorea und Japan einen so großen Wohlstand erreicht?

Bei den Verantwortungsträgern scheint es aber vielfach so zu sein, daß sie die Risiken und Gefahren, persönlichen Vorteils wegen, ignorieren oder, ihrer Kultur entfremdet, auch schon zynisch in Kauf nehmen. Für die gefährliche Lage, in der wir uns als Europäer heute teilweise bereits befinden oder in die wir zusehends mehr hineingeraten, wären mehrere Gründe anzuführen. Ich erwähne hier den der NS-Zeit wegen verschmähten und vernachlässigten biologisch-kulturellen Aspekt und dessen Fehlen im politischen Diskurs besonders in Hinblick auf das angepriesene Allheilmittel Integration.

Gerade das vergötterte „Gleichheit über alles“ – als konsequenter Ausdruck für die Wurzellosigkeit vieler Europäer – läßt in dieser Hinsicht der Autochthonen biologisches Erbe und kulturelle Tradition sowie die von der Verhaltensforschung erarbeiteten Erkenntnisse außen vor. Das „Eigene“, besondere Anlagen und Bedürfnisse werden in vielen Fällen nur mehr bei uns völlig Fremden respektiert, etwa auch schon bei Gerichtsverfahren „wegen deren kulturellen Besonderheiten“. So als hätten wir Eingeborenen keine. Oder so, als wären diese es wert, daß sie vom Erdboden verschwänden. Eine im Lichte der Evolution hirnrissige Einstellung, wenn nicht auch schon Geisteskrankheit.

Ich bezweifle, daß von realitätsfremden Dogmen geleiteten Wirrköpfe auch nur ansatzweise mit autochthoner Kultur etwas im Sinne haben, geschweige die von ihnen auf ihr ideologisches Podest gehobenen fremden Kulturen und Identitäten verstehen oder eingehender verstehen wollen. Wie in dem ganzen Genderunsinn geht es doch hier auch nur um ein ideologisch verortetes, weltfremdes Fantasieren. Die Multikulti-Nachplapperer sind die Stachanows eines globalen Projektes. Kämen sie zur Vernunft, würden sie doch sehr schnell und unmittelbar mit den Ansprüchen und Herausforderungen ihrer eigenen kulturellen Grundlagen und Besonderheiten konfrontiert werden.

Unsere scheinbaren Ausländerfreunde haben sozusagen durch biologisch-kulturelle Eigenkastrierung eine Lebenslüge zu ihrem politischen Programm gemacht.** Unabhängig davon, daß mit Massen von Einwanderern auch Kriminelle, gefährlicher Erreger und jede Menge Analphabeten*** uns bereichern. Nicht zuletzt Konflikte eben.
Natürlich werden in den global agierenden Planungsstäben, wo kulturelle Besonderheiten nur insofern Bedeutung haben, als daß sie sich strategisch verwenden lassen, solche Gefahren ins Kalkül gezogen. Aber letztlich gilt es ein Plansoll zu erfüllen.

Einem solchen Auftrag hat sich die Politik zu fügen, und da wirken des französischen Präsidenten Hollande Forderung, der Nahost-Konflikt dürfe nicht nach Frankreich „eingeschleppt“ werden, wie ein verspätetes, hilfloses Eingeständnis einer gescheiterten, fahrlässigen Integrationspolitik. Gilt für andere Länder auch. Weil nachhaltige Problemlösungen links liegengelassen wurden und weiter werden. Nicht zuletzt die Betroffenen selbst.

In Werken von Schriftstelllern wie Albert Camus und Max Frisch wird in verschiedener Weise die mehr als schwierige Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Eigenen und dem Anderen, also in diesem Fall dem Fremden, gestellt. Diese Frage aufrichtig zu beantworten machen sich die Globalisten und ihre Verbündeten in Staat und Gesellschaft gleich gar nicht die Mühe. Aspekte der Kultur wie Religion, Nationalität und Sprache, wodurch sich Völker voneinander unterscheiden, sind in dem Eine-Welt-Konzept nicht nur nachrangig, sondern stehen den Bestrebungen dessen Betreiber diametral entgegen.

Kulturspezifische Werteordnungen, eine Gemeinschaft miteinander verknüpfter Grundbegriffe, von Gefühlen geleitete oder beherrschte Auffassungen und Praktiken wie sie jeder einzelnen Kultur eigen sind, sind, weil nicht materiell, störend. Nationalstolz, Familiensinn und Heimatliebe werden umgeleitet und neu definiert dem Konzern- oder Zentralstaatstreben dienstbar gemacht. Das funktioniert bei bereits entwurzelten Europäern noch relativ leicht, wird sich aber bei den in ihren jeweiligen Kulturen und Traditionen verharrenden Fremden spießen.

Der Fremden natürliches Beharren auf dem Eigenen hat erkenntlich Folgen für das Zusammenleben mit den Autochthonen. Für die eine wie die andere Seite gilt ja, daß es beinahe unmöglich ist, in eine andere Kultur wirklich verstehend einzutauchen, in der man nicht aufgewachsen ist. Das schafft Distanz, Mißverständnisse und Mißtrauen, das für jede Gesellschaft tödlich ist..

Man kann ja eine konfliktreiche Gesellschaft als spannend und interessant finden, sinnvoll und wünschenswert ist es nicht. Spätestens wenn es einmal unerträglich wird – worüber gerade viele bei uns Zuflucht Suchende aus leidvoller Erfahrung zu berichten wüßten – werden es auch die naivsten von Dekadenz erfaßten Gutmenschen einsehen müssen. So sehen es zumindest bereits viele meiner ausländischen Freunde. Man muß ihnen nur offen und ehrlich gegenübertreten.

Wenn dutzende wildfremde Nationalitäten in großer Zahl in ein europäisches Land einwandern, dann prallen nicht bloß Kulturen, sondern fremde Welten aufeinander. Da wird ab einer bestimmten Dichte und Vielfalt die Einwanderungspolitik früher oder später zum Bumerang, zur Desintegration. Irgendwann führt der Gleichheitswahn dahin, wo man einander nicht mehr versteht, verstehen will. Da kann plötzlich die durch Erziehung gemilderte natürliche, aber latent vorhandene Fremdenfurcht auch noch als Verstärker wirken.Und wirkt auch schon.

Der Fremde ist eben nicht immer so, wie man ihn sich vorstellte. Denn so ganz anders ist nicht selten dessen Welt und dessen Verständnis vom Menschen. Was uns als positiver Wert erscheint, mag von anderen geringer geschätzt werden. Was bei uns institutionalisiert ist, wie Homosexualität, ist anderswo ein Tabu. Typisch männliche Arbeit bei uns wird in manchen Kulturen nur von Frauen ausgeführt. Zu den großen Unterschieden zwischen unserer Wertordnung und den Wertesystemen anderer Völker zählt die Einstellung  zur Frau und besonders auch zur Arbeit. Krass zeigen sich die Unterschiede in der Wertschätzung des Clans, der Familie und des Nachwuchses. Oder in Extremen wie Ehrenmorde oder Totalverschleierung.

Es ist eben ein Irrglaube anzunehmen, mit der so genannten Integration wären die Unterschiede vom Tisch. Im Gegenteil, je größer und stärker eine Gruppe ist bzw. wird, desto mehr werden sie hervortreten. Fast jede spezifische Verhaltensform kann in der einen Gesellschaft richtig in einer anderen als falsch betrachtet werden, und das wäre so weit auch kein Problem. Zu einem solchen wird es erst, wenn zwei unterschiedliche Verhaltensformen oder Traditionen in ein und derselben Gesellschaft, womöglich auf engstem Raum (territoriale Frage!), sich manifestieren. Da bietet sich, wie ein jüdischer Denker diesbezüglich einmal formulierte, „die Trennung als einzig richtige“ und, wie ich meine, „artgemäße“ Lösung an, denn noch so viel Integrationsgeschwätz übertüncht nur die wahren Ursachen und Probleme.

Wenn in unsere heimische Kultur fremde Maßstäbe und Normen „einwandern“, diese sich durch ihre Träger ohne Verständnis für unsere Lebensgewohnheiten ausbreiten und die Mehrheit der Inländer sich der Folgen nicht bewußt ist, dann bedeutet dies eine große Gefahr für unsere Gesellschaft. In so einer Gefahr befinden wir uns, und deshalb könnte es sinnvoll sein, Überlegungen zur Verringerung des Fremdanteils auf ein verträgliches, dem inneren Frieden dienliches Maß anzustellen. Ein Zehn Prozent-Anteil unserer Kultur nicht Nahestehender wäre, denke ich, gerade noch verkraftbar. Wir sind weit darüber. Wir sind daher als Europäer nicht weniger gefährdet als die Yamomami in der Amazonasregion.

Nachher ist man meist gescheiter. Auch der eine oder andere Politiker weiß jetzt schon, daß es besser gewesen wäre, man hätte sich rechtzeitig über die Folgen einer unkontrollierten und nicht zielgerichteten Eiwanderung den Kopf zerbrochen. Und hätte dazu – unter gebührender Bedachtnahme auf die Integrationsfähig bzw. –willigkeit des Fremden – einen vernünftigen prozentuellen Ausländeranteil von Anfang an festgelegt. Nur hätte dann die Politik nicht das Zepter an die mit Geld und Krediten lockenden Konzerne und internationale Schattengremien abgeben dürfen. Hier nicht und in einigen Herkunftsländern der Einwanderer und Flüchtlinge auch nicht. Also bleibt uns  nur die Rückeroberung des Eigenen. Dazu ist aber eine Überwindung der „geistigen Situation der Zeit“ (Karl Jaspers) unbedingt Voraussetzung.

*Für den Fall des Falles haben sich auch die Bereitschaftspolizeien der bundesdeutschen Länder vorbereitet. Sie haben 52 neue „Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen“ (BeDoKw) beschafft. Sie sind mit einem bis zu 4 Meter hoch ausfahrbaren Kameramast ausgestattet, auf dem eine bewegliche Einheit aus Videokamera mit Zoomfunktion, aber auch ein Richtmikrofon fixiert ist. Auch die Bundespolizei hat eine Bestellung über weitere 24 Fahrzeuge aufgegeben. Die Beschaffung ist Teil der Ausrüstung des Fuhrparks deutscher Polizeibehörden, denn zeitgleich wurden 78 neue Wasserwerfer beschafft.
** In Deutschland müssten nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wesentlich mehr Muslime öffentliche Funktionen bekleiden. Es fehlten muslimische Richter, Staatsanwälte, Polizisten, Schulleiter. „Ich glaube, dass wir daran arbeiten müssen, Menschen Mut zu machen, sich sozusagen auch diesen Teil der deutschen Gesellschaft zu erobern… und die Republik nach ihren Maßstäben zu gestalten.““, so Gabriel.
***Ein Fünftel der Bevölkerung in Österreich kann weder lesen noch schreiben. Es ist kein Geheimnis, daß es sich mehrheitlich um Zugewanderte handelt.

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13 Antworten zu Wie viele Fremde verträgt ein Land, wie viel Fremdes eine Kultur?

  1. cashca schreibt:

    Hier werden die kommenden Probleme aufgezeigt, in welche Richtung sich unser land und euroüa entwickelt.
    Es traut sich also doch noch jemand, die Wahrheit zu schreiben.
    Doch derzeit will keiner die Folgen dieser absurden Politik sehen, was wir hier veranstalten, kann doch keiner mehr verstehen, es ist nur eine Frage der zeit, bis wir damit nicht mehr fertig werden. Naivlinge regieren heute überall. mit einem Wunschdenken von Gesellschaften, mit einer Idealvorstellung vom Menschen, seinem Verhalten und seiner kulturellen Prägung.
    Wir werden unlösbare Probleme bekommen, wenn weiter so Politik gemacht wird.

  2. Marlene schreibt:

    Völlig richtig, ein sehr zutreffend und pointiert geschriebener Beitrag!
    Europa ist dem Untergang geweiht, wenn weiterhin (absichtlich und in Massen) die Zuwanderung in dem Tempo vorangetrieben wird, nein, man muß bereits von Umvolkung sprechen – man sieht hier bei uns in Wien massenhaft Schwarze, Asiaten etc. – Leute aus völlig fremden Kulturen, die sich beileibe nicht anzupassen zu gedenken;
    genauso rückgeführt müssen jedoch ausnahmslos alle anderen Ausländer werden, 99% davon hängen bloß am Sozialtropf und verursachen uhaltbare Kosten. Für die eigenen Leute, die diesne ganzen Zirkus finanzieren müssen, bleibt da nichts mehr …. Österreich wäre auch wieder lebenswert mit nur ca. 6 – 7 Mio. Einwohnern – auch die Ressourcen haben ihre natürlichen Grenzen, genau auch aus diesme Grund beschränkt zB Neuseeland seine Zuwanderung seit Jahren striktest.

  3. Alexander schreibt:

    Eine „gefühlte Bedrohung“ … der Polizist aus Bergkamen hat wohl einen völligen Realitätsverlust. Sebst die staatlichen Statisken die ja wirklich geschönt sind sprechen da eine andere Sprache. Für die Intergration der türkischen Kinder wird viel getan heißt im Kurzfilm. Gegenfrage: Was haben die Herrn für das Land wo sie Gäste sind getan? Ach ja, die Bereicherung. Und welche wäre das bitte? Gäste fahren auch wieder nachhause. Wie sagte die Dame aus „Bulgarien“ (damit ich politisch korrekt bleibe) so richtig? – „Der Staat hilft“ das ist das Motto mit dem die Macher der Völkerwanderung locken. Übrig bleiben Scherben die völlig entwurzelt von Identität, Heimat und Kultur durch den Kosmos fliegen. Nein, es werden nicht die kommenden Probleme aufgezeigt. In Bezug auf das Kommentar oben. Die Islamisten haben nämlich keine Probleme mit uns. Es werden einfach Köpfe rollen. Man braucht sich nur umzusehen in den Ländern wo die Sharia dominiert Hier in Deutschland/Österreich läuft ein Völkermord damit das Herz Europas langsam und qualvoll zum erliegen kommt. Einer dieser Vordenker des rassistischen Planes trägt den Namen Coudenhove-Kalergi. In diesem Sinne arbeiten die gewählten Demokraten schön fleissig weiter am Volkstod. Wir sind so sozial das wir das Eigene hassen. Radikale Probleme bedürfen radikaler Lösungen hört man oft aus der linken Ecke. Dem kann ich nur beiplichten, bevor der letzte weiße Europäer im Zoo sitzt und nachdenkt über das große Volk der Dichter und Denker.

  4. Waltraut Kupf schreibt:

    Ich glaube mich zu erinnern, daß in Soziologiebüchern früherer Zeiten 10 Prozent (bezogen auf die Bevölkerungszahl des Zuwanderungslandes) als verträglich bezeichnet wurden. Darüber hinausgehende Zahlen würden gesellschaftspolitische Probleme schaffen, was man derzeit überall beobachten kann. Seitens der „Eliten“, deren wahre Konzepte hinter humanitären Krokodilstränen versteckt werden, hat alles Methode. Man braucht nur eine historische Sendung des ORF zu betrachten, die u.a. einen Beitrag zu einer der Weltwirtschaftskonferenzen der späten Zwanzigerjahre enthielt, mit einer Rede von Coudenhove-Kalergi enthielt. Diese Rede könnte seitens der EU-Funktionärs auch heute gehalten worden sein. Coudenhove –Kalergi (schrieb man den nicht früher „Calerghi“?) ist der Gründervater der Paneuropa-Bewegung und träumte von einer eurasischen Rasse, übrigens nach seinem Ebenbild und Gleichnis. Über dies war er Hochgradfreimaurer. Diese Ideen (auch wenn nicht-asiatische Ethnien hier eine maßgebliche Rolle spielen) trachten bestimmte Eliten unter allen Umständen zu realisieren. Man vergießt humanitäre Krokodilstränen über das menschliche Leid, vermischt geflissentlich echte Flüchtlinge mit Wirtschaftsmigranten (die mit Smartphone anreisen, während die echt Bedauernswerten sich die Schlepper gar nicht leisten können) und erzielt damit eine größtenteils bildungsferne Mischgesellschaft, durch die das allgemeine Bildungsniveau und die Kritikfähigkeit gedrückt werden. Das kommt gerade recht, denn so kann man die Eine-Welt-Regierung unter amerikanischer Hegemonie unauffälliger vorbereiten. (Z.B. protestiert man gegen TTIP nur sehr verhalten.) Die erbitterte Gegnerschaft gegen Putin ist damit leicht erklärt, denn der steht der Sache ja im Wege. Man sollte der veröffentlichten Meinung nach besten Kräften entgegentreten, obgleich ja medial aus allen Rohren die „Vielfalt“ gepredigt wird.

  5. Corinna schreibt:

    Dazu weitere Fakten: Laut Angaben des Statistischen Zentralamtes in London haben 26,5 Prozent der im Vorjahr in Großbritannien geborenen Kinder im Ausland geborene Mütter. 2003 waren es „nur“ 18, 6 Prozent und 1990 bloß 11,6 Prozent.
    Bei dem Gebärtempo der Einwanderer könnten die echten Briten im Jahre 2050 bereits in der Minderheit sein.

  6. Alexander schreibt:

    z.B. die Türken verdoppeln sich alle 30 Jahre….

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Man muß dazu allerdings selbstkritisch anmerken, daß die Zahl der abgetriebenen Kinder in den westlichen Ländern mit ihren sogenannten westlichen Werten die Zahl der Geborenen fast erreichen dürfte. Die Motive sind meist materieller Art,auch wenn heuchlerisch behauptet wird, keine Frau mache sich ihre Entscheidung leicht. Umso schlimmer dann, wenn sie sich dennoch gegen ihr Kind entscheidet. Auch due EU (hochgepriesene Wertegemeinschaft) möchte die Abtreibung als Menschenrecht im Gesetz verankern. (Estrela-Bericht) So betrachtet würde es uns ja fast recht geschehen, wenn wir eines Tages annulliert sind.

  7. Gerd Zelck schreibt:

    Den Einwanderungsdruck von Afrika auf Europa und hier auf nur wenige Länder, zu denen insbesondere Deutschland zählt, halte ich für das derzeitig größte Problem, dem wir uns ausgesetzt sehen. Hierzu habe ich seit dem Lampedusa-Ereignis im Oktober 2013 43 Emails an Politiker, Institutionen, Zeitungen und sonstigen Personen verschickt und immer wieder gewarnt. Nachfolgend meine letzte Email zu diesem Thema vom 17. d.M.:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich beziehe mich auf den Artikel „Behörde plant Zeltstadt vor der Post“ in der Harburg-Beilage vom Hamburger Abendblatt am 17. Juli 2014, in dem auf das große Problen des massiven Zuzugs von Flüchtlingen aufmerksam gemacht wurde. In diesem Zusammenhang habe ich schon im letzten Jahr auf die eigentlichen Ursachen der zunehmenden Flüchtlingszahl hingewiesen und auf Möglichkeiten, dieses Problen mittelfristig zu entschärfen. Ich bitte Sie, auch bei den von Ihnen kurzfristig zu entscheidenden Maßnahmen stets an die längerfristigen Folgen zu denken und diese bei den künftigen Entscheidungen rational mit einzubeziehen. Reine Bauchentscheidungen aufgrund einer augenblicklichen Gefühlslage sind hier für Deutschland gefährlich.
    Am 16. Oktober 2013 schrieb ich hierzu u.a. in einer Email an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz:

    >Hier nun möchte ich Ihnen meine Gedanken zu den schlimmen Vorgängen im Oktober (2013) auf dem Mittelmeer vor der italienischen Insel Lampedusa mitteilen. Die Europäischen Zentralorgane, aber auch die Europäischen Zielländer der Flüchtlinge aus Afrika und Westasien (Klein Asien), haben es schwer, hier die richtigen Worte und Maßnahmen zufinden. Unter dem Druck der Betroffenheit – besonders bei einer direkten Konfrontation, wie der Komissionspräsident Barroso es auf Lampedusa erfahren mußte – kann schnell etwas versprochen werden, was dann praktisch von den Zielländern nicht gehalten werden kann, denn die Realität ist weitaus komplizierter.

    Die Weltbevölkerung beträgt heute 7,14 Milliarden: bis Ende des Jahrhunderts werden 10 Milliarden erwartet. Das ist ein Mittelwert, es können auch 14 Milliarden werden.
    Aus dem neuesten Datenreport 2013 der Stiftung Weltbevölkerung (E-Mail: info@dsw-hannover.de, Internet: http://www.weltbevölkerung.de) entnehme ich folgende Daten und Aussagen:

    Wenn die Welt ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, teilten sich diese 2013 wie folgt auf:
    15 Afrikaner, 5 Nordamerikaner, 10 Europäer, 9 Lateinamerikaner, 1 Ozeanier und 60 Asiaten

    im Jahre 2050 werden dann folgende Zunahmen erwartet:
    34 Afrikaner, 6 Nordamerikaner, 10 Europäer, 11 Lateinamerikaner, 1 Ozeanier und 74 Asiaten

    Dass die Asiaten den größten Anteil haben, soll hierbei nicht weiter stören. Der Fokus liegt auf Afrika, deren Bevölkerung sich in knapp 40 Jahren um 127% vergrößern wird. Real leben heute 1.100 Mio Menschen in Afrika, 2050 werden es 2.431 Millionen sein. Hinzu kommen dann auch noch Flüchtlinge aus Westasien (Klein Asien) mit Ländern wie Irak, Jemen, Syrien und der Türkei. Insgesamt leben dort heute 251 Mio, 2050 dann 405 Millionen: Zuwachs 61%.
    Afrika unterliegt einem gewaltigen Bevölkerungs-Überdruck, der sich fast ausschließlich in Richtung Europa entladen wird und dort wiederum auf nur wenige Zielländer, von denen Deutschland ein bevorzugtes ist. Werden heute die Tore für einige tausend Bootsflüchtlinge geöffnet, werden es in Kürze Millionen sein, die Eingang begehren.
    Afrika (und auch Asien) ist heute schon überbevölkert und muß sich auf ein vernünftiges Maß reduzieren, was hauptsächlich durch die immer knapper werdende Ressource Süßwasser bestimmt wird.
    Hierbei gibt nur einen (machbaren) Ansatz: Es darf nicht durch Gewalt geschehen sondern ausschließlich mit friedlichen Mitteln, wie durch Verhütung, Familienplanung, Aufklärung und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
    Die Programme hierfür gibt es bereits, sie müssen nur intensiviert werden. Chinas Bevölkerungspolitik könnte hierbei als Richtschnur dienen und in jeweils bestimmten Punkten von anderen Ländern der Dritten und Zweiten Welt übernommen werden. Aber auch das größte Hindernis hierbei muss angegangen werden: Der religiös motivierte Widerstand. Den religiösen Organisationen und deren Vertretern muss eindeutig klar gemacht und vorgerechnet werden, dass jede weitere Milliarde Menschen auf unserer endlichen Welt Hungernde und Hungertote in Höhe von zig Millionen und folgebedingt auch Kriegstote nach sich ziehen.

    Was können und sollten nun EU und die Zielländer Europas in der derzeitlichen Situation tun? Ich schlage Folgendes vor:
    1. Eine restriktive Einwanderungspolitik beibehalten.
    2. Die Länder mit betroffenen Außengrenzen wie Griechenland, Italien, Spanien und Malta solidarisch unterstützen und entlasten.
    3. Aufklärung über Empfängnisverhütung, Familienplanung, Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zum Schwerpunkt der Entwicklungspolitik machen und nicht wie
    bisher Waffenhilfe und Umweltpolitik. Geburtenvermeidung statt CO2-Vermeidung! Jedes Kind, das in Afrika dadurch weniger geboren wird, wirkt in die richtige
    Richtung.
    Der Papst ist hierbei auf seine Verantwortung hinzuweisen. Bisher trat bei den Bevölkerungskonferenzen der Vatikan als ein
    eigenständiger Staat auf und bekämpfte vehement alle Bestrebungen, Hilfsmittel zur Empfängnisverhütung zu fördern. Auch Abtreibung darf kein Tabu sein, solange
    Kinder dort verhungern.<

    Zwischenzeitlich hat sich hierzu auch der Bundespräsident geäußert, die Bundeswehr als ultima ratio auch für Kampfeinsätze einzusetzen.
    Übergeordnet kann folgende Handlungsweise für uns (Deutschland) daraus abgeleitet werden:
    Wir müssen viel mehr dafür tun, dass so viel wie möglich Afrikaner freiwillig in Ihren Ländern bleiben. Dazu gehört dann auch, dass in Ländern, in denen Verdrängungskriege durch islamische Araber stattfinden wie derzeitig in Somalia, Süd-Sudan und Kenia, wir die legitimen Regierungen aktiv unterstützen, so wie Frankreich das erkannt und dann trotz großer finanzieller Probleme im eigenen Lande getan hat. Wir haben das sogar als richtig angesehen und Hollande logistische Unterstützung zugesagt. Nur selbst wollten wir uns bisher den Pelz nicht nass machen. Dass ist unehrlich und heuchlerisch.

    • ieoeuniuerübne schreibt:

      Die Kolonialmächte führen noch immer Kriege in Afrika, deshalb ist ein normales Leben in vielen Ländern nicht mehr möglich. Sie flüchten nach Europa. Es gibt auch keine „Sozialversicherung“, deshalb sehen die Familien viele Kinder als gute „Altersversorgung“. Ein Afrikaner der schon ca. 20 Jahre in Österreich lebt, erzählte mir, daß er von seiner Frau 12 (!) Kinder wollte. Es sind „nur“ deshalb 6 geworden, weil seine (sehr kleine) Frau nach dem 6. Kind sagte: „Ich kann nicht mehr.“
      Die ganze Problematik hat also mehrere Gründe.

      Eine Bekannte von mir, versucht seit 3 oder 4 Jahren einen Asylwerber aus Nigerien zu integrieren. Am Anfang sagte er, er sei nach Europa gekommen, weil sein Vater gestorben sei und die Mutter mit den insgesamt 9 Kindern überfordert gewesen sei. Später gab er zu, daß die Mutter selbst ihn nach Europa geschickt hat, damit er dort viel Geld verdiene und nach Afrika schicke! Sie bezahlte auch den Schlepper! Weil sie jetzt aber noch immer kein Geld von ihm bekommen hat, hat sie ein kleines Grundstück, das eigentlich ihm gehört, verkauft und das Geld natürlich selber eingesteckt. Er kann jetzt nicht mehr zurück nach Afrika: Er würde sofort ins Gefängnis kommen.

  8. Jeanne schreibt:

    Nigel Farage (UKIP) in The Telegraph: „The problem with mass migration is not so much the misuse of benefits by a minority – though that is wrong – but is the impact of mass, low-waged and unskilled labour upon the wages, employment opportunities and services in this country. I have been campaigning for years, not on the point of benefits, but the impact of the sheer numbers.
    Die Migranten-Masse, das ist das Problem.

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  11. Friedel Ruppert schreibt:

    Helmut Mueller’s Klartext, ein echt guter, sachlicher Beitrag zu dem allgegenwärtigen Thema „Asylantenzustrom“ ! Der Artikel ist von 2014, inzwischen ist ja die ganze Situation noch viel hoffnungsloser geworden! Und von politischer- und Medienseite werden uns nur geschönte und auf die Tränendrüsen drückenden Berichte vorgesetzt, nach wie vor! Jede Kritik oder Befürchtung an der fatalen Lage wird sofort ins rechte Lager interpretiert, Man bekommt die Vermutung, daß verhindert werden soll, den Besorgten und Kritikern im Lande ein Forum zu geben, ihre Meinung zu äußern! Ich gebe offen meine Angst zu vor dem, was uns in den nächsten 5, 10, 20 Jahren in unserem einstmals lebenswerten (zumindest in den letzten 50 Jahren) Land erwartet! Ich hoffe, meine Befürchtungen bewahrheiten sich nicht!

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