Deutsche Souveränität – verraten und verkauft!

La souveraineté allemande – trahi et vendu                                                                      German sovereignty – betrayed and sold

Wie souverän ist der deutsche Souverän? Nicht mehr und nicht weniger als sein Land, könnte man sagen. Im Falle der US-Kolonie Bundesrepublik Deutschland trifft es ohne Zweifel zu, wobei, neben anderen, der NSA-Skandal beispielgebend für Teilsouveränität  eines Landes ist. Nun wirft, ganz aktuell, die „Enttarnung“ eines Mitarbeiters des den US-Geheimdiensten ohnehin zuarbeitenden deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) die Frage auf: Hat Frau Merkel endlich den nötigen Mumm um ihren Freunden in Washington  die rote Karte zu zeigen? Wird sie natürlich nicht. Zu mehr als „Jetzt reicht´s auch einmal“ (Merkel) wird es nicht reichen.  Spielverderber wird Washington dabei  nicht sein wollen und Berlin daher etwas entgegenkommen. Das war es dann.

Die Frage der deutschen Souveränität wird somit auch nicht auf die Tagesordnung kommen, wird sie aber auf Dauer zu unterdrücken sein? Es müßte ja die deutsche Öffentlichkeit erst wieder mit diesem Begriff und dem der Freiheit vertraut gemacht werden, diese beiden Begriffe scheinen vor allem aber den deutschen Politikern geradezu fremd geworden zu sein. Bis heute hat sich die regierende politische Klasse um beide Begriffe bestenfalls herumgeschummelt und ihnen auf diese Weise eigentlich schon indirekt jede Existenzberechtigung auf deutschem Boden abgesprochen. Ganz im Sinne der falschen Freunde.

Aber nicht nur die politische Elite diesseits und jenseits des Atlantiks, auch Finanzoligarchien, Logen und eben auch Geheimdienste haben an in dieser Sache Klarheit schaffende Aussagen, gar Fakten kein Interesse. Verständlich, bedeutet doch souverän sein, nichts anders als frei sein (Prof. Schachtschneider). O Schreck, welch gefährliches Wort! Das wäre aber, neben Carl Schmitts Vorgabe, souverän sei, wer über den Ausnahmezustand verfüge, eine noch immer richtige und zeitgemäße Aussage, wie sie von neudeutschem Duckmäusertum  nicht zu erwarten ist.

Natürlich wird nach Abflauen des NSA-Skandals und beruhigenden Worten aus Washington von den Systemmedien versucht werden, die Frage der Souveränität wieder in den Hintergrund zu drängen. Und die alten politischen Kalauer werden wieder zum Besten gegeben werden. Eben auch von der Atlantikerin Merkel, die es gerade in dieser speziellen nationalen Frage bekanntlich nicht sehr genau nimmt und das für sie leidige Souveränitätsproblem in an sich völkerrechtlich harmlosen „Verbalnoten-Austausch“ mit den Besatzern gelöst sehen will. Wie lieb Ändschi doch ist.

Im günstigsten Fall streift einer wie NWO-Gefolgsmann Schäuble en passant näher das Problem, will heißen, redet Klartext, daß Deutschland seit 1945 „zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän“ war. Des diensteifrigen ehemaligen Kohl-Kompagnons Nebensatz ist aber nicht als Anleitung zum Handeln, sondern als bewußte und endgültige Hinnahme einer Tatsache zu verstehen: Deutschland bleibt besetztes Land. Nachsatz in Schäubles Diktion: Europa zuliebe.

Der Betreiber des Fiskalunion-Projekts hat nun aber offenbar geglaubt, noch hinzufügen zu müssen, daß in Europa die Souveränität ohnehin „längst ad absurdum“ (siehe Schäubles Lieblingsspielzeug ESM) geführt worden sei. Er hat nur insofern recht, als durch die Europäische Union und das Vorpreschen der Konzerne (TTIP usw.) diese Souveränität ohne Zweifel endgültig abgeschafft werden soll. Nicht mehr durch die Hintertür, sondern mehr und mehr offen. Man traut sich schon was und schätzt den Widerstand gering.

Man nimmt also, um es mit den Worten des Staatsrechtlers Prof. Schachtschneider zu sagen, den Völkern deren Souveränität und schafft dafür ein neues Volk, das europäische, sowie einen neuen Staat, die von Hochfinanz und Konzerne gelenkte Europäische Union. Nicht ohne vorher Rechtsbrüche und Hochverrat begangen und so nebenbei das eigene Volk hinters Licht geführt zu haben. Womit der Weg zur Knechtschaft vorgezeichnet wird, in der eines Tages Unabhängigkeit und Freiheit unter erheblich schwierigeren Bedingungen als heute erkämpft werden müßten. Wenn dann überhaupt noch möglich.

Und so präsentiert sich der real existierende „freieste“ deutsche Staat der Geschichte bereits heute: Alle Staatsgewalt geht ganz offensichtlich nicht vom deutschen Volke aus, wie es das Grundgesetz vorsieht. Die Bundesrepublik Deutschland ist auf Grund noch geltender Besatzervorbehalte und Knebelverträge kein freier Staat, daher nicht voll souverän. Die deutsche Regierung akzeptiert und respektiert auf ihrem Staatsgebiet Besatzungstruppen in exterritorialen Zonen sowie das uneingeschränkte Schalten und Walten „befreundeter“ Geheimdienste. Berlin läßt zu, daß von deutschem Territorium aus US-Drohnen gesteuert werden und sich auf deutschem Hoheitsgebiet die verfügbaren Mittel zu Folterung und Tötung von Menschen befinden.

Als wäre das alles noch nicht genug, hat sich Deutschland, wie die EU insgesamt, bevölkerungspolitisch zu seinem Nachteil Gleichheits- und Menschenrechtsdogmen unterworfen, ist währungspolitisch gefesselt und möglicherweise seiner Goldreserven bereits beraubt. Geradezu unverzeihlich ist auch, daß keine einzige deutsche Regierung bis heute dahingehend einen Versuch unternommen hat, daß die Deutschland erniedrigende UN-Feindstaatenklausel außer Kraft gesetzt wird.

Der letzte Akt einer gnadenlosen „Befreiung“ könnte somit aller Voraussicht nach darin gipfeln, daß das „befreite“ deutsche Volk sich eines Tages im Spiegel der Zeitgeschichte nicht mehr als solches erkennen wird können. Womit sich die Frage der deutschen Souveränität dann logischerweise auch nicht mehr stellen würde.

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2 Antworten zu Deutsche Souveränität – verraten und verkauft!

  1. Jutta Grylla schreibt:

    Un-Feindstaatenklausel besteht immer noch?
    Demnach ist die Auflösung DE durch Einfluß von Außen gewollt- Die Bürger wären dann alle staatenlos- also Freiwild für alle.es sei denn wir schließen eine andere Staatsangehörigkeit ab.Aber ob wir dann willkommen sind, ist noch fraglich.
    Es bleibt noch eine Möglichkeit , sich in einen Ausländer zu verlieben und diesen zu Heiraten,umgekehrt wäre es der Einflußnahme recht!So wären alle miteinander verflochten wie es die Königshäuser schon seit Jahrhunderten praktizieren.Also machen wir es doch wie im Rezeptbuch ,mixen wir alles auf Teufel komm raus.

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