Die Deutschen, ein Volk von Hosenscheißern?

Les allemands un peuple de pétochards?                                                                            The germans a folk of chickens?

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem saudischen Arzt und Geschäftsmann und rühmte dabei dessen gutes Deutsch. Das war das Stichwort für ihn, vermeintlich es mit einem der üblichen Geschichtsverdränger zu tun zu haben, um mich sogleich über Österreichs deutsche Geschichte und Identität aufzuklären.                                                        Was mich natürlich amüsierte, in Kenntnis der Dinge aber nicht überraschte. Schließlich hat die von besonderer Seite eingeleitete Umerziehung in der sogenannten Bundesrepublik Deutschland auch in Österreich voll durchgeschlagen. Seither regieren eine Koalition aus Vergeßlichkeit und Feigheit. In übrigen deutschen Landen wohl auch, aber dazu komme ich noch.

Die „Re-education“ ist in Österreich ja so gelungen, daß bei vielen Österreichern beim Wort Deutsch gleich der Nazi-Groschen fällt. Ich möchte aber in diesem Fall nicht von einer klinischen Geisteskrankheit sprechen, wie sie von US-Psychiater Dr. Lyle Rossiter im Falle der Politischen Korrektheit diagnostiziert wird.*                                                                 Es verwundert daher nicht, daß viele Ausländer oder Nichtdeutsche zu einem objektiveren Bild von  Österreichs Identität und Geschichte kommen als Deutsche oder Deutschösterreicher es vermögen, wollen oder es sich trauen. Ausländische Freunde sprechen eine klare Sprache, wo ethnisch Deutsche sich wegducken. Und daran üben diese Freunde  zuweilen Kritik. Wie jetzt in unserem Nachbarland auch.

So hat sich ein in der Bundesrepublik Deutschland lebender Türke wortgewaltig und in einem  positiven Sinne in die Phalanx der wenigen wohlwollenden Deutschland-Kritiker eingereiht: der durchaus sympathische Bestsellerautor Akif Pirincci. **                               Wirklich beeindruckend wie er seinen einst tapferen Deutschen die Leviten liest: Sie seien ein „Volk von Hosenscheißern“ (das größte der Welt sogar), das man „super ausnehmen“ könne. Deutsche Politiker, Feministinnen und Juristen hätten überdies den Massenmord an ungeborenem Leben zu verantworten. Au weh!

Sein Verlag stellt das Buch so vor: Akif Pirinçci rechnet ab – mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergottet, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam und seinen deutschen Unterstützern, mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen.

Anders als deutsche Verzichtspolitiker liebt dieser Türke sein Deutschland, das „schönste aller Länder“. „Schämt Euch nicht“, ruft er seinen Deutschen zu, „und spuckt jeden in das Gesicht, der das Gegenteil behauptet. Denn „ihr seid Deutsche und keine feigen Ratten“. Starke, eindeutige Worte, die zuletzt in dem Bekenntnis gipfeln: „Es lebe das heilige Deutschland!“                                                                                                                                     Wann hörte man solches das letzte Mal? Pirincci hat den meisten Deutschen allerdings eines voraus: als Türke darf er das sagen, ohne als Neo-Nazi kalt- oder , im sprichwörtlichen Sinne, von geisteskranken Anti-Deutschen an die Wand gestellt zu werden. Ich möchte diesen Türken als aufrechten Kulturdeutschen bezeichnen.

Als solchen betrachtete sich, neben anderen, auch der große Spanier Salvador de Madariaga y Rojo (1886-1978). In seinem „Porträt Europas“ heißt es abschließend: Deutschland bildet das Herzstück Europas, ist im Mittelpunkt seines Körpers, am Gipfel seines Geistes, in den innersten Räumen seines bewußten und unbewußten Wesens: die Quelle seiner erhabensten Musik, Philosophie, Naturwissenschaft, Geschichte, Technik – sie alle sind undenkbar ohne Deutschland. Wenn Deutschland fällt, so fällt Europa. Wenn Deutschland verrückt wird, so wird auch Europa verrückt. Die moralische Gesundheit des deutschen Volkes ist eine der Hauptbedingungen für die moralische Gesundheit Europas, ja für seine Existenz selbst.

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, daß recht viele Deutsche, auch Deutschösterreicher, des mutigen Türken Weckruf hören und Madariagas Bekenntnis zu Herzen nehmen und neuen Mut fassen mögen.

*In: “The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn)                                            **Akif Pirinçci: Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer Klappenbroschur, ca. 278 Seiten, ISBN 978-3-944872-04-9

Zum Schluß eine Veranstaltungsankündigung:

Die Initiative Heimat & Umwelt lädt zu einem Informations- und Diskussionsabend mit
Prof. Dr. Peter Bachmaier zum Thema: Der Staatsstreich in Kiew. Die Ukraine zwischen Rußland und dem Westen Am Dienstag, 1. April 2014, um 19 Uhr im Kolpinghaus 1090 Wien-Alsergrund, Althanstrasse 51

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3 Antworten zu Die Deutschen, ein Volk von Hosenscheißern?

  1. Nonkonformer schreibt:

    Wie gehts auch immer, Herr Müller?
    Einer, der auf seiner Visitenkarte den Art. 19 der UN-Charta stehen hat, nach dessen Erhalt Sie
    ihn auf dem Eckartbotentitel abdrucken ließen!
    Erinnern Sie sich noch? Mittwochsrunde beim Italiener nahe dem „Steffl“, Gudenus senior?

  2. Jaro Ruanza schreibt:

    Nach den letzten Wahlergebnissen in Frankreich,bleibt die Hoffnung daß auch Immer mehr Leute in Deutschland und Österreich aufwachen!

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