Verachtung schwächt die Mächtigen!

Mépris affaiblit les puissants!                                                                                                Contempt weaknes the ruling elite!

Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter. Noch will man es rundum nicht wahrhaben, vollzieht sich der Absturz doch im Zeitlupentempo, an Finanzblasen und Rettungsschirmen hängend. Denn Pfuscherei ist der EU-Granden Lieblingsbeschäftigung, und darin sind sie verdammt gut..                                                        

Zählt  man deren überproportionalen Anteil an der Verantwortung des Ukraine-Desasters ihren bisherigen Verfehlungen hinzu, kommt bereits eine ganz schöne Rechnungssumme  heraus. Die man uns freundlicherweise nicht gleich präsentieren wird. Wegen des möglichen Schocks, der sich für sie  als Bumerang erweisen könnte.

Nein, ihre Vordenker, die USA, werden uns nicht aus der Bedrängnis helfen, in die sie uns als Hauptverantwortliche der weltweiten Unordnung zuletzt wieder geführt haben. Obwohl, als frühe Geburtshelfer der späteren EU, es ihnen zustünde. Aber sie werden uns etwas pfeifen, haben sie doch anderswo und auch mit sich selbst genug zu tun.

Das weiß man auch in den Chefredaktionen ihrer Medien, die uns gerade deshalb jeden Morgen, mit dem Sternenbanner im Gepäck, zu mehr US-Loyalität, sprich: Beitragsdisziplin, anspornen. Und uns vorenthalten, daß europäische Politiker (und Journalisten) vom CIA dafür bezahlt wurden, ein den USA genehmes Europa-Projekt, vertreten durch Jean Monnet, voran zu bringen. Entsprechend lang dürfte die Lohnliste heute sein.

Da haben wir also den Sündenfall: Dieses Europa-Projekt kam nicht aus dem Inneren, es kam von draußen, von einer von selbstsüchtigen Interessen geleiteten Supermacht. Eine bereits vorhandene Europa-Idee wurde bloß als attraktives Vehikel benutzt. Das mag der Hauptgrund sein, warum dieses Brüssel-Europa nicht richtig vorankommt und daher von immer mehr Europäern als Fremdkörper empfunden wird.                                              

Dieser EU fehlte zu Beginn die lebensnotwendige Nabelschnur, die für leidenschaftliche Hinwendung und Opferbereitschaft vonnöten ist.  Jetzt ist man krampfhaft bemüht, den blutleeren Euro als Gründermythos zu installieren und den Nihilismus als neue Gesellschaftsordnung zu preisen. Werden Europas Mythen und Sagen auch noch politisch korrekt umgeschrieben oder endet die EU vorher als Rohrkrepierer?

Europa ist anders, das weiß jeder, der in seiner europäischen Heimat seelisch und geistig verwurzelt ist, noch  aufrichtig denken und europäisch fühlen kann. Warum nicht auch die maßgeblichen Politiker in dieser Union? Ganz einfach, sie haben ihre Seele verkauft. Und so wollen sie uns ihre fremdbestimmte Union als das echte Europa andrehen.                 

Halbwahrheiten zu vermarkten und „glückliche“ Sklaven bei Laune zu halten, das ist ihr Geschäft,  Doch niemand kann auf Dauer der vollen Wahrheit entkommen, muß sich früher oder später ihrem Spruch stellen. Verachten darf man die Verursacher des europäischen  Elends aber schon heute. Je mehr, desto schneller schwindet ihre Macht.

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19 Antworten zu Verachtung schwächt die Mächtigen!

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Kürzlich war ich bei einer Veranstaltung des KreiskyForums, wo ein Buch von Raimund Löw und einer Koautorin präsentiert wurde. Es waren dort Vranitzky, Faymann, Scholten, Wrabetz, Löw, Menasse und überhaupt der gesamte rote Adel anwesend. Es fand dort so etwas wie eine Diskussion statt, die aber eigentlich mehr das Zelebrieren eines Konsenses war, dessen succus der war, daß man die bösen Nationalismen bekämpfen bzw. überwinden müsse und daß man die Vereinigten Staaten von Europa brauche, um sozial, human tolerant, demokratisch und was nicht sonst noch alles sein zu können. Die Bevölkerung müsse in diesem Sinne entsprechend aufgeklärt werden, denn die liefen ja dem Strache nach (dessen Name mindestens so oft genannt wurde wie seinerzeit der von Haider). Hier nun erwies sich Menasse als der größte Ausbund an Realitätsverweigerung, während Faymann sich deutlich pragmatischer gab und z.B. den berühmten Schuß ins eigene Knie in der Sache Krim nicht abzugeben bereit schien. Ich zog aus dem Abend die Lehre, daß der gesunde Menschenverstand dem intellektuell-utopischen Gedusel in gewisser Hinsicht überlegen ist. Allerdings, und das ist das Schlimme an der Sache, herrscht unausgesprochener Konsens darüber, daß jeder Politiker wider jede Vernunft und jeden Augenschein letztlich doch alles mittragen wird, was von den Hirnen der sogenannten Eliten ausgebrütet werden wird. Der Kampf der Eliten gegen das Volk ist längst eröffnet, mit offenem Ausgang. Ganz hoffnungslos ist es nicht, obgleich der Optimismus sich in Grenzen hält.

    • .Peter schreibt:

      Was Sie hier als „roten Adel“ bezeichnen ist eine Auswahl jenes Bodensatzes wie er in allen Parteien heute an die Spitze geschwemmt wurde. Von diesen Profiteuren eine andere Einstellung zu erwarten wäre sinnlos.

    • Karlo schreibt:

      Die Hirne dieser „sogenannten Eliten“ sind wie bei Raubtieren auf ein einziges Ziel ausgerichtet: „fressen“ und Revierverteidigung. Würde man sie dahin bringen können, wohin sie gehören, könnten wir sie hinter Gittern bewundern.

    • Oesterreicher schreibt:

      Man muesste all diese Volksverraeter vor ein Gericht stellen oder warum nicht gleich in einen der Kriege – das waere dann das Wahlmenue (IRAK, AFGANISTAN, SYRIEN …der so geliebten AMIS – schicken. Gute Nacht Oesterreich und Europa!

  2. AmiGoHome schreibt:

    Mit welcher Sorte von Politikdarsteller wir es zu tun haben, wird in diesem Film sehr gut dargelegt.

  3. Ootis schreibt:

    Sehr geehrter Herr Müller, ich kann ihnen nicht zustimmen. Verachtung ist die Idee derer, die sich selbst verachten. Selbstachtung führt zu Achtung des anderen, setzt letztlich Liebe in den eigenen Grundbedingungen voraus. Das wieder bedeutet, dass Liebe so weit geht, dass ich nicht zurückweiche, weitsichtig sein kann (das Gegenteil hängt mit Angst zusammen …) und aus Liebe überhaupt Dreiste nicht gewähren lasse. Denn davon hat niemand, ich wiederhole: niemand wirklich Gewinn. Was ist schon das, was sie an Geld raffen? Welchen Preis zahlen sie dafür? Macht sie das wirklich stark, dann bräuchten sie uns nicht zu bedrängen und aussaugen zu wollen. Sind sie wirklich glücklich mit dem, was sie tun? Und sind wir dieses selbst? Nein, Übel auf allen Seiten des Spiels. Wenn wir das nicht mehr erleiden wollen, dann müssen wir bei uns selbst aufräumen, klären und selbst den neuen Weg zu menschenwürdigem lebenswertem Leben beginnen. Dafür brauchen wir Leitlinien, die natürlich existieren – außerhalb des dummen Spiels der Niedrigkeit, „Hoffnung“‚ und der Illusionen. Aber dafür müssen wir uns ernsthaft raffen, statt irgendwie zu intellektualisieren und zu konstruieren auf der Grundlage einer seltsamen Verstandesschulung. Wir müssen wohl noch mal lernen, wirklich den Kopf und das System Mensch zu nutzen und was Wahrheit und ihre Struktur ist.

    • helmut mueller schreibt:

      Als auch in philosophischen Kategorien denkender Mensch kann ich Ihren Ausführungen durchaus etwas abgewinnen. Unter gewissen Umständen könnte ich vielleicht die Unordnung in der Welt sogar stoisch hinnehmen. Als auch politisch Denkender fehlt es mir im Moment allerdings schwer, jene, die ein Volk in das Verderben führen, es hinten und vorne belügen und betrügen,nicht zu verachten. Keine sehr kluge Haltung, werden Sie sagen, aber hat nicht jener Jesus voll Verachtung die Händler aus dem Tempel gejagt? Und Gandhi, hat er die Unterdrücker und Ausbeuter geliebt? Ich weiß es nicht. Aber seien Sie unbesorgt, ich werde meine Verachtung schon nicht zum eigenen Nachteil auf die Spitze treiben. Zur Besänftigung tragen die Weisen des Morgen- wie des Abendlandes bei.

      • Ootis schreibt:

        Danke Helmut Müller, für Ihre Antwort. Ja, ich denke auch philosophisch, besser gesagt, ich will mich an die Weisheitslehre halten. Das ist ohne Kategorien, das ist total. Und Weisheitslehre wie Psychologie kommen vor Politik. Der Mensch, so wie er ist (oder nicht ist) bringen die Grundlage für das Geschehen.
        Schiller: Einstweilen, bis den Bau der Welt Philosophie zusammenhält, erhält sich das Getriebe mit Hunger und mit Liebe.
        Anderer Satz, aus dem Film What the bleep do we know: Die innere Welt produziert die äußere Welt. Das sagt ebenso, dass erst der Mensch und seine geistige (oder geisteskranke) Haltung sind und dann die Gesellschaft bestimmen. Und ich kann einen anderen Sinn nicht erkennen, wenn die Kette des Übels enden soll: Es muss Vergebung sein. Allerdings nicht nach unserem beschränkten Ermessen, sondern verbunden mit den Kräften des höchsten vollendeten Geistes. Und wer mit sich noch zu wenig im Klaren ist, sieht sich nicht als Teil der Göttlichen Schöpfung, ist außerhalb von Selbstachtung und Achtung der Schöpfung. Demnach denkt er, wie er über sich denkt und möchte verachten, vielleicht in sinnlosen Abstufungen. Doch wenn wir uns selbst ansehen, haben wir da nicht selbst alle die Dinge im Kleinen gemacht, die wir im Großen wiedererkennen können, bei jenen? Das finde ich sehr wichtig zu erkennen und zuerst sich selbst den ganzen Unsinn und …. vergeben. Damit bin ich selbst befreit und muss nicht die destruktive emotionale Tour weiter führen. Ich lasse die miesen Dinge sein, wie sie nun mal sind, blende nicht aus, aber ich finde sie längst nicht mehr so bedeutend wie die eigene Umsetzung dessen, was richtig und lösend ist. Gandhi: „Wir müssen selbst zu dem werden, das wir in der Welt sehen wollen.“ Ganz entschieden genau diese Verwirklichung wird bewirken, dass unsere Welt lebensbejahend wird. Halbe Sachen bringen bekanntlich nicht weit. Und damit kommen wir nicht über die Beschränkungen hinweg. Ganz oder gar nicht ist man Mensch oder irgendwie etwas zwischen Tier und Mensch, eingeschränkter Idiotes (altgriech.). So lange es noch einigermaßen für uns weiter geht wie gewohnt, denken wir unsere Art zu Denken reicht hin. Ich denke, Irrtum. Ganz oder gar nicht, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig kann keiner tanzen. Zwei Herrn kann man auch nicht dienen. Besänftigen, die Weisen, in diesem ernsten Spiel? Wir müssen gründlich vorgehen, dass es vollkommen anders wird. Letztlich könnte es um unsere eigene Läuterung, innere Befreiung und große Erweiterung gehen. Oder worum sonst?

  4. Farbenspiel schreibt:

    Die Gier nach Macht und Geld erübrigt Naturkatastrophen. Es ist die „Eliten“, welche die eigenen Nachkommen sehentlich in ein Chaos entlässt. Psychophaten handeln so. Die weißen Ritter sitzen neben ihren Pferden und schütteln resigniert ihre Häupter.

  5. Ootis schreibt:

    Wir schwächen das Spiel der Gewaltbeherrscher, indem wir uns nicht mehr von ihnen vereinnahmen und ihr Spiel hinein ziehen lassen, indem wir uns der Matrix entziehen und dorthin zurück wachsen, wo es Wahrheit gibt, indem wir das wirklich selbst ausdrücken in unserem SEIN. Dann stehen unsere Freunde im Gegenspiel mit entzogener Energie ohne Mitmacher da. Üben wir uns ständig darin ins Positive zu wachsen, schwächen wir das andere, es läuft aus … wie der Brummkreisel sein Lied beendet und wir werden stark. Was der gewöhnliche Mensch aber nicht wissen will ist, dass er sich anschließen muss an den GEIST GOTTES. Er will selbst und auf seine Weise – und da kann er lange strampeln … Dass es genau das Selbst-Tun ist, dass er sich bereitwillig zu diesem GEIST ausrichtet, dass das nur mit eigener bewußter Entscheidung funktionieren kann, das scheint sehr schwer verständlich zu sein. Das Ego kann das nicht zulassen, denn dann ist es erledigt. Und ohne Ego haben wir keine Probleme – an die wir uns gewöhnt haben … Wir mißverstehen den Stress durch das Ego, können an innere Ruhe fast nicht glauben …

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Auch für mich steht der Geist Gottes an oberster Stelle. Nur: wer will sich anmaßen so genau zu wissen, wie die daraus erfließenden Handlungen aussehen sollen? Einerseits gibt es die Geschichte von der wahrscheinlich recht aggressiven Vertreibung der Händler aus dem Tempel, andererseits die Empfehlung, auch die andere Wange hinzuhalten, wenn man auf die eine geschlagen wird. Es gibt auch den Begriff des Zornes Gottes, es gibt die Geschichte von Judith und Holofernes etc. etc. Wenn man sich für das Philosophieren in seiner eigenen Welt entscheidet, so ist das wohl ebenso richtig oder auch unrichtig wie wenn man sich in die sinisteren Mechanismen quasi einklinkt, um sie zu verstehen und ihnen mit ihren eigenen Waffen beizukommen..

      • Helmut Müller schreibt:

        Wie immer man es angeht, die Dinge gehen ihren Weg bis sie von selbst an ein Ende kommen. Also nichts tun? Das wäre auch ein wenig langweilig. Zumindest für jüngere Semester. Also bewegt sich unsere Welt irgendwo zwischen Sturm und Drang auf der einen und Abgeklärtheit auf der anderen Seite. Offensichtlich braucht es beides.

      • Ootis schreibt:

        Hallo Waltraud Kupf,
        der Geist GOTTES ist von ganz anderer Struktur als wir uns das denken können (mit unseren paar 3 bis 7 Prozent Aktiva in der Birne). Wir benutzen gerade die paar grauen Zellen anteilig und nichts von diesem viel größeren Anteil an weißen Zellen. Es ist müßig, von dem geringen Anteil über das wirklich Große philosophieren zu wollen.
        Es gibt viele Begriffe. Die Frage ist, was ist ihr Ursprung wirklich. Ist Gott zornig? Weißt Du das? Ich denke, das ist Menschendenken. Auch wenn es in der Bibel steht, was soll’s. Wer hat die Bibel produziert über viele Zeiten …? Also. Ich bin einzig dafür, selbst mit dem inneren energetischen Gespür Ursachen- und Grundforschung zu betreiben. Das läßt sich dann direkt in der Praxis überprüfen. Nicht mit der Birne, sondern mit der eigenen Erfahrung, dem energetischen Zustand, der feststellbar ist.
        Ich habe mich nicht für Philosophieren in „seiner eigenen Welt entschieden“. Das würde mir lange schon zu dumm sein. Bitte. Mir ist wohl bewußt, dass ich ein Sehfeld sinnbildlich in der Größe einer Postkarte habe. Wie werde ich so selbstherrlich sein, daraus eine Welt machen zu wollen? Nein, meine Zeit und mein Einsatz würde ich bedauern müssen. Ich gehe anders vor. Ich gucke mir schon die Lage sehr detailliert und fortlaufend an, um sie selbst zu kennen, die Reihenfolge der Abläufe selbst zu registrieren. Das ist wichtig, da ist in dieser Welt stehe. Vor 20 Jahren oder länger merkte ich schon, dass der Satz von G.Benn Sinn hat: Erkenne die Lage. Das hängt mit dem Erkennen von Ursache und Wirkung zusammen, registrieren und überschauen. Geht nicht ohne einige Mühe, gerade jetzt in den gesellschaftlichen Ereignissen mitzugehen, registrierend…
        Aber dann gibt es etwas, das ich grundsätzlich für mich eingeführt und umgesetzt habe und ohne das ich nicht wirklich wüßte, wie ich mit meinem Gefühl zur Tatsache „GOTT“ umgehen könnte. Ich habe vor ?10 Jahren Ein Kurs in Wundern gelesen und durchgearbeitet. Es ist meine totale Leitlinie geworden. Ich habe das Buch immer in meiner Nähe, auch wenn ich nicht immer lese. Ich denke innerhalb dieser Leitlinie. Das ist meine aktive Lebensweise. Ich habe jeden Satz dieses Buches durch mein Ganzes gezogen, in der Praxis ausprobiert, überprüft und geprüft. Es ist schlüssig, was da aufgeschrieben ist. Als Grundlage hebt das über die Philosophie. Es ist Weisheitslehre, durchgreifend und total. Ich wende das immer an, wie ich mal lernte, das kleine Einmalseins anzuwenden. Seit dem ist mein Leben orientiert, offen, das Einssein fast immer normal, und wenn nicht, leicht korrigiert – wohltuend. Ich bin gezielt aktiv, mit meinen Mitmenschen fühle ich mich sehr gut. Ich hatte viele viele Kisten mit Büchern aus dem Haus gebracht und brauche immer weniger. Das strukturierte Denken seitdem erlebe ich als vollkommen erfreulich, egal was kommt. Es ist mir so viel verständlich geworden, wie ich es nie geglaubt hätte. Ich bin in dieser Welt, aber es ist mir gänzlich klar geworden, dass diese Welt eine Schulungsveranstaltung im Wahnsinn und der Illusion ist. Alles was galt ist wie nichts. Ich bin aktiv, strikt aufbauend, durchschneidend und liebe meine Mitmenschen. Mich auch. Ich sehe, wie es Künstler tun, und doch anders. Ich sehe anderes als Oberflächen und kann damit umgehen. Ich fühle mich stets sehr konkret dem Leben und mir gegenüber. Was für ein Gewinn erst mal. Aber das schönste ist, es geht strukturiert oder zielgerichtet ständig weiter. Bewußtsein und Entwicklung und Lebensgefühl sind da.
        No Ego No Problems. Sich mit dem GEIST GOTTES verbinden heißt, dass wir uns zu einer neuen Qualität aufrichten. Das ist keinerlei defensive Einstellung, das geht nur permanent aktiv. Und damit geschieht von selbst zunehmende Erweiterung für uns. Es gibt dabei eine Menge Hindernisse, die wir in uns haben und die wir erkennen und schwächen müssen. Dieser Einsatz ist der einzige, der sich lohnt. Denn wir müssen uns selbst ändern, um nicht weiterhin all das unbewußt auszuleben, was in uns hineinmanipuliert worden ist. Damit haben wir offensichtlich keine Chance uns zu „verteidigen“, ich will nicht sagen um zu gewinnen … Und was wollen wir verteidigen von dem, das uns gegeben ist? Wir brauchen es nur in uns selbst zurück zu ergreifen, dann sind wir richtig Mensch, und miese Spiele können einfach nicht weiter gehen. Über Fakten diskutiert man nicht, die sind. Doch noch „glauben“ wir an Dinge, die Lüge sind, die Illusion sind, die Halbheiten sind. Das müssen wir klären. Und zugleich uns ändern in unseren kompletten Bezügen.
        So, das war zu lang geworden. Ich freue mich, wenn Du das nachvollziehen kannst. freundliche Grüße

      • Waltraut Kupf schreibt:

        Zwischen Fakten und Illusion zu unterschieden funktioniert aus meiner Sicht nicht. Der Mensch kann nicht anders als subjektiv sein. Wenn man sich einmal ein (wenn auch vielleicht nicht richtiges) Weltbild gemacht hat, muß man auf seinem Weg konsequent weitergehen (außer, man erkennt irgendwann etwas anderes als „richtig“). So wünsche ich frohen Fortschritt.

  6. Ootis schreibt:

    Helmut Müller, was ist eigentlich „Abgeklärtheit“. Ich kann dieses Wort nicht verstehen und nicht fühlen. Ich glaube, das gehört zu einer verbrauchten Welt. Vielleicht irre ich mich?
    Ab-geklärt – es ist so umständlich und für mich unklar. Klar ist klar. Vollkommen ist vollkommen. Reif ist reif, wie der Apfel, der herunter fällt. Das ist fühlbar. Ich denke, es ist ein Wort aus der erstickenden Welt des Konservativen.
    Ich will nicht nerven mit meinen Beiträgen. Ich halte mich dann mal zurück.

    • Helmut Müller schreibt:

      Hier einige Beispiele, die Abgeklärtheit versinnbildlichen:
      Bedachtsamkeit, Besonnenheit, Gefaßtheit, Gelassenheit, Gleichmut, innere Haltung, Kontenance, Ruhe, Selbstbeherrschung, Sorgfalt, Überblick, Gemessenheit, Mäßigung, Überlegung, Umsicht, Geduld, Langmut, Gleichmut, Beschaulichkeit, Besinnlichkeit.

      • Ootis schreibt:

        Danke für Ihre Antwort. Doch fühlen Sie mal Ruhe – können Sie die mit Abgeklärtheit in Verbindung bringen? Nein. Umsicht, können Sie die wirklich mit Abgeklärtheit in Verbindung bringen? Nein. Ich denke jedes Mal nein. Ich denke, Sie wollen etwas verteidigen, was nicht ist. Und das ist das Problem in „unserer Welt“. Wir ziehen willkürlich alles mögliche zusammen und wundern uns dann, dass wir nichts mehr unterscheiden und erkennen können. Abgeklärtheit ist kein brauchbares Wort. Es ist abgestanden in einer Welt der Anpassung und der Etiketten.
        Ich googelte eben im Duden. Da kommt: feminin 5 Synonyme zu Dickfelligkeit Abgeklärtheit , Gelassenheit , Gleichgültigkeit , Gleichmütigkeit , Robustheit , Trägheit , Unempfindlichkeit , Ungerührtheit Aussprache Betonung: Dịckfelligkeit.
        Dickfelligkeit, Lebenserfahrung und Seelenstärke – solche Sachen werden aufgeführt.
        Sehe ich mir das aber selbst an, fühlen, nachspüren, nachvollziehen, dann ist das für mich ziemlicher Unfug. Es sind Worte ohne tatsächliche Basis und Sinnausrichtung. Wieso soll ich einfach übernehmen, weil es Duden ist und weil es unter Duden steht? Negative wie positive Bedeutungen, angebliche, zu diesem Wort. Bitte … Dann wundern wir uns, wenn unsere Lebensanstrengungen nicht funktionieren und uns nicht froh machen.

        Unsere inneren Dinge, unsere Grundlage müssen wir völlig neu aufstellen und Konventionen hinter uns lassen. Andernfalls drehen wir uns weiterhin im Irrsinn.

        Übrigens hier ein sehr heiter ausgeführter Vortrag mit einer Menge wissenswerten Fakten zu unserer (gesellschaftlichen) Lebensweise:
        „Wir sind nicht zu viele, wir sind nur zu blöd!“ Prof. Braungart
        https://www.youtube.com/watch?v=SlNG8A7fUfE#t=394 1 Stunde
        an vielen Stellen zeigt er hier, wie wir mit Sprache umgehen und uns manipulieren lassen und selten selbst „denken“ – und es ist ein Vergnügen mit seiner Leichtigkeit und Heiterkeit

        freundliche Grüße

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