Washington und seine Vasallen auf dem Kriegspfad

Washington et ses vassaux sur le sentier de la guerre                                            Washington and his vassles on the war path

Für 100 Millionen Euro entsteht in der teilweise noch unberührten  Colbitz-Letzlinger Heide (Sachsen-Anhalt) in den nächsten Jahren die modernste und größte Übungs-Infrastruktur Europas – die Übungsstadt Schnöggersburg,  mit zirka 500 Häusern, Industrieanlagen, Straßen, einem Bahnhof, U-Bahn, Fluss und Brücken sowie einem Flugplatz.                                                                                                                                          Ja, das halbsouveräne Berlin  darf (oder soll) groß hinaus. Wenn auch an der langen Leine seiner Beschützer.

Zu dem ehrgeizigen Projekt heißt es von offizieller Seite: Die Einsatzrealität der Bundeswehr zeige, daß derzeitige und zukünftige Konflikte und Krisenherde dort  entstünden (oder geschürt werden, Anm.), wo soziale und kulturelle Ballungsräume zu finden sind. (Aha! Anm.)                                                                      Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat das Bundesministerium der Verteidigung entschieden, einen sechs km2 großen „Urbanen Ballungsraum“ auf dem Truppenübungsplatz Altmark zu schaffen.

Erste Ausbildungsformen sollen im Jahr 2017 durchgeführt werden, in der zukünftig deutsche Verbände und Truppenteile von NATO-Partnern mit bis zu 1.500 Soldaten an mindestens 240 Tagen im Jahr ihre Fähigkeiten im internationalen Einsatz verbessern können.                                                                                                                                             Zwecks Erstürmung einer U-Bahn in der Oasenstadt Timbuktu? Hält man das Volk für so blöd, die wahren Absichten, die hinter diesem NATO-Projekt stehen, nicht zu durchschauen?

Dazu passend die Meldungen, daß  die US-Streitkräfte neue schwere Panzer nach Grafenwöhr (Bayern) verlegt haben und Großbritannien daran denkt, tausende Militärfahrzeuge, darunter auch Panzer, zwecks „besserer Lagerungsmöglichkeiten“ nach Deutschland zu übersiedeln.                                                                                                              Wollten denn  beide Besatzer  nicht abziehen? So hieß es doch schon einmal?  Will man die Deutschen denn ganz verarschen? Es ist doch klar, daß man den Amis weiter verpflichtet ist und Hilfsdienste leisten muß. Jetzt bald auch gegen die Russen?

Aber geht es, neben „Regime-Change“ etwa auch in Rußland, nicht um etwas anderes auch noch? Die Hochfinanz-Vasallen wissen doch  bald nicht mehr ein noch aus, denn so verfahren ist der Karren auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialen, der Inneren Sicherheit, der Währungs- wie auch der Migrationspolitik, so daß man in absehbarer Zukunft mit Unruhen bis hin zum Bürgerkrieg auch in unseren Breitengraden rechnen muß. Und da muß man schon einmal für den Häuserkampf  gewappnet sein. Wie es übrigens ähnlich von dem Autor  Udo Ulfkotte  gesehen wird.*

Wenn die Europäische Union so weiter macht, weiter von  raumfremden Mächten für deren Interessen vor sich hertreiben läßt, dann droht uns bald Not und Elend, und ganz Europa könnte noch ein Mega-Bosnien oder Mega Libanon werden.                                       Daß die europäischen Gesellschaften dann jedes despotische Regime und jede Einschränkung akzeptieren oder gar begrüßen würden, wenn es nur Ruhe und Ordnung, Brot und Arbeit verhieße, ist vorstellbar. Will man dahin, in Brüssel und sonstwo?

Längst weht ja  im eigentlich unnützen Europäischen Parlament ein antidemokratischer Geist, und dieser wurde wieder einmal sichtbar, als ein italienischer Abgeordneter des Sitzungssaales verwiesen wurde, nur weil er die Schweizer Fahne als Symbol der Freiheit entfaltet und dem Präsidium vor dessen vergoldete Nase gehalten hatte.                             Das schien vielen Beobachtern wohl so, als hätte, um eine Legende zu bemühen, ein mutiger Mann dem Dracula das Kreuz entgegengestreckt. In diesem Fall leider vergeblich.

*Udo Ulfkotte: Unruhen in Europa, Kopp-Verlag, 2014

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