Ukraine und einige Fragen

Ukraine et quelques question                                                                                               Ukraine and some questions

Eines muß man dem Westen, USA und EU, doch lassen, von Destabilisierung und mobil einsetzbaren Marionetten (dieses Mal Klitschko und Co) versteht er einiges. Folgen nach dem mißglückten Arabischen Frühling jetzt gefährliche antirussische Festspiele?                   In Kenntnis der westlichen Strategie, die im Wesentlichen jene der US-Neocons  ist, deren deutsche Vasallen gute Feldarbeit leisten, überraschen die Ereignisse in der Ukraine keineswegs. Und wie schon in den arabischen Ländern, wurden aber auch hier Kräfte geweckt, die nicht ganz in die Pläne der Destabilisierungs-Strategen hineinzupassen scheinen. Der Rechte Sektor, zum Beispiel.                                                                           Endgültiges kann man allerdings noch nicht sagen, außer daß die Hochfinanz den Hauptgewinn einstreifen und das mißbrauchte ukrainische Volk die Hauptbelastungen tragen wird dürfen.

Vorerst sieht es jedenfalls so aus, als stünden Washington und Brüssel etwas belämmert vor dem von ihnen angerichteten Scherbenhaufen, und fast scheint es so, als könnte Putin als Gewinner vom Schlachtfeld gehen. Daher wirken die Aufforderungen von Obamas Sicherheitsberaterin, Susan Rices, Kiews wichtigster Handelspartner, Moskau, möge sich zurückhalten, denen eines Papiertigers.                                                                                    Wer außerdem daran beteiligt war, einen gewählten Präsidenten, und sei er noch so korrupt, auf undemokratische Weise, mit den Mitteln der Verhetzung und der Gewalt aus dem Amt zu jagen, sollte mit Hymnen auf Demokratie und Freiheit etwas zurückhaltender sein.

Der erwähnte Rechte Sektor scheint nun, wie es heißt, als einzige organisierte und bewaffnete Opposition, also gewiß kein harmloser Knabenchor,  das Gesetz des Handelns in der Hand zu haben. So wird zumindest berichtet. Doch auch er, angeblich gleichermaßen kritisch gegenüber dem Westen und Moskau,  müßte, käme er an die Macht, sich bald den Fakten beugen. Das heißt  ganz einfach in Zahlen: 35 Milliarden. So viel würde die Ukraine angeblich in der nächsten Zeit brauchen, um zu überleben.                                                   Wer würde wohl soviel ohne Rückversicherung borgen (oder weiterborgen), und was bedeutete es für die Unabhängigkeit der Regierung dann? Nicht zuletzt müßte eine Verständigung mit der russischen Bevölkerung der Ukraine gefunden werden. Eine Mammutaufgabe.

Aber vielleicht läuft es hinter den Kulissen längst anders, vielleicht ist die Teilung der Ukraine in eine westlichen und eine östliche Republik bereits ausgehandelt? So ganz nach alter Kolonialmanier? Auf keinen Fall können Washington und Moskau es sich leisten, sich der Ukraine wegen in die Haare zu geraten. Zuviel stünde auf dem Spiel.                               Wenn es aber zu keiner Spaltung kommt, wer könnte dann als Sieger aussteigen? So wie es derzeit aussieht, wird Obama eine Niederlage einstecken müssen, aber vielleicht macht sie ihm Putin erträglich. Eine Zuspitzung könnte ja schließlich zu einer globalen Katastrophe führen, und die kann, außer einigen zwar einflußreichen Endzeit-Spekulanten, doch  keiner wollen?

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3 Antworten zu Ukraine und einige Fragen

  1. G.W. schreibt:

    Ganz gefährlich, was da abläuft …..100 Jahre nach 1914…….das Spiel wird gespielt.
    Aber letztlich wird es besser. Nur-, die kur wird schlimmer als die Krankheit.

  2. G.W. schreibt:

    Genau!

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