Hurra, wir sind dekadent!

Hourra, nous sommes décadent!                                                                                               Hooray, we are decadent!

In der Bundesrepublik Deutschland vermeinten knallköpfige Vertreter des „fortschrittlichen“ Lagers mittels eines von ihnen zusammengestellten Sexualkunde-Koffers  Deutschlands Nachwuchs mit unterschiedlichen Geschlechtsorientierungen und Sexualpraktiken beglücken zu müssen. Frühsexualisierung, wohin man schaut*, und die Medien machen selbstverständlich munter mit.                                                                        

In Brüssel versucht derzeit die österreichische EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek den abstrusen Sonderwünschen einer zusehends mehr verhaltensauffälligen Minderheit den Durchbruch in die Gesetzgebung zu schaffen. Obzwar bei EU-Parlament und Kommission vorerst noch abgeblitzt, ist ihr der „tabufreie und interaktive Sexualkundeunterricht“ im öffentlichen Schulwesen aber weiter ein Herzensanliegen.                                                       

Was heißt, die Dame, welcher Chromosomenmehrheit auch immer, wird so schnell nicht aufgeben. Der einschlägig besetzte Europäische Gerichtshof oder ein nationaler wird sich schon noch für sie ins Zeug werfen. Gerade erst hat der österreichische Verfassungsgerichtshof das Samenspendeverbot für Lesben-Paare gekippt. Sind nun alle, die sich damit nicht anfreunden können, Hinterwäldler?

Was bei der überwältigenden Mehrheit der EU-Bevölkerung wahrscheinlich auf Ablehnung stößt, ist aber nur eines der Phänomene wie sie den Kräften des Zerfalls eben eigen sind. Anschauungsunterricht dazu bietet der Zusammenbruch der antiken Zivilisation, in der sich ebenfalls zwei absolut gegensätzliche Auffassungen von Staat und Gesellschaft. Menschen- und Weltbild gegenüberstanden, und in der zuletzt Dekadenz und Degeneration den einzigen namhaften Fortschritt darstellten.                                                                        

Wie damals versuchen nun auch die heute mobilisierten Zerfallskräfte zu „ihrem Recht“ – was zugleich auch ihrer ureigensten Aufgabe entspricht – zu kommen, und sie werden sich durchsetzen, wenn die in einem biologisch-evolutionistischem Sinne lebensschützenden, positiven Kräfte weiter mehrheitlich in der Passivität verharren oder, dem Gesinnungsterror einer radikalen Minderheit nachgebend,  gar sich zurückziehen sollten.                                                                                                                                              

Daß der zur selben Zeit fatal verlaufende  politische und gesellschaftliche Desintegrations-Prozeß Extreme auch dieser Art fördert und ein ideales Exerzierfeld für Narreteien jedweder Art ist, kann dabei nicht unerwähnt bleiben. Wird dem kein Ende gesetzt, wird die Zersetzung unserer westlichen Zivilisation ihren unaufhaltsamen Fortgang nehmen. Ein Zeichen beginnenden Geistesverfalls ist es ja auch, daß derartige Befürchtungen von selbsternannten „Fortschrittlichen“ gerne ins Lächerliche gezogen werden.

Wenn der Esel übermütig wird, geht er auf das Eis tanzen, heißt es im Volksmund, und es wird wohl vergeblich sein, ihm das vorher auszureden versuchen. Wenn dadurch aber andere gefährdet werden, wird es Zeit, ihn von da wieder herunterzuholen. Weit und breit ist aber derzeit niemand und nichts zu sehen, der oder das dazu imstande wäre.                 Es geht ja in diesem Fall längst nicht mehr bloß um Menschenrechte für Schwule und Lesben, die haben sie doch längst, verbrieft und besiegelt.                                                    

Es geht jetzt im Konkreten um schwachsinnige Sonderrechte und Sonderwünsche einer zwar mit Blindheit geschlagenen, aber mit umso mehr Selbstsucht ausgestatteten Minderheit innerhalb einer Minderheit.      Deren Unverschämtheiten könnten sich aber früher oder später nicht nur zum Nachteil der überwiegend heterosexuellen Mehrheit niederschlagen, sondern, so dann noch möglich, zu einer Kehrtwendung deren bisher schon sehr toleranten Haltung führen. Dagegen Putins diesbezügliche Politik im Nachhinein als sehr moderat erscheinen könnte.

Einsicht und Bodenhaftung täte aber nicht nur der aktiven Homo-Szene gut. Auch bei der Mehrheit der evolutionär und biologisch richtig gestimmten Europäer sollte ehestens die Vernunft einkehren. Wenn man liest, daß,  laut einer Studie, Kinder ganz allgemein nicht glücklicher machten, dann ist das, schlicht gesagt, ein katastrophales Ergebnis, besonders für so genannte Wohlfahrtsstaaten. Wenn auch schon wieder typisch für eine Zeit zunehmender Zerfallserscheinungen, deren herausragendes Merkmal nicht überraschend Kinderlosigkeit ist. Was so viel heißt wie: des Lebens Sinn beraubt.

 *Für das Jahr 2015 wird in Baden-Württemberg ein neuer Bildungsplan aufgesetzt, der bereits 2014 in die Testphase gehen soll. Das Kultusministerium hat dazu mit verschiedenen Verbänden, unter anderem dem LSBTTIQ-Verband (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere Menschen), eng zusammengearbeitet, um neue Leitlinien für die kommenden zehn Jahre im Bildungswesen Baden-Württemberg aufzurichten. Geplant ist, dass fächerübergreifend in allen 5 Leitprinzipien des neuen Bildungsplanes das Thema „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ den Kindern und Jugendlichen – ganz im Sinne des Gender Weltbildes – eingeimpft werden soll.

Dagegen eine Petition unter:www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

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4 Antworten zu Hurra, wir sind dekadent!

  1. Hans schreibt:

    Hurra, wir sind dekadent!
    egal…………………………….
    „We keep them fat, but impotent“ Winston Churchill
    … dafür wurde das Deutsche Reich vernichtet,
    und heute gehen alle ehemals Weißen Nationen gemeinsam mit dem Deutschen
    Volk unter!
    Gut so – in wenigen Jahren ist alles vorbei.

  2. Heinz schreibt:

    Ich glaube, man arbeitet mit Hochdruck auf die Verblödung des Volkes hin!

  3. Richie schreibt:

    Irgendwann in den 90ern war ich sehr verwundert, als im Wiener Parlament mit Mehrheit beschlossen wurde, das schutzwürdige Alter minderjähriger männlicher Opfer von Sexualstraftaten von 16 auf 14 herabzusetzen. Ich konnte nicht verstehen, daß unsere „Volksvertreter“ ein solches Gesetz beschließen und wer überhaupt an einer solchen Sauerei Interesse haben konnte, rief deshalb im Justizministerium an, wurde hin- und her verbunden, mit juristischen Fachausdrücken und Floskeln abgespeist, abgewimmelt, bis ich bei einer kompetenten und verständnisvollen Dame im Sekretariat des Bundesministers landete. Sie klärte mich auf, daß das Parlament über jede Petition zu befinden habe, die von einer vorgeschriebenen Mindestzahl von Bürgerinnen und Bürgen unterstützt wird. In diesem Fall habe es sich um HOSI gehandelt, der mächtigen, einflußreichen „Homosexuellen Initiative“.
    Erschüttert vom Fall Dutroux kaufte ich 2001 das Buch „Dossier Pédophilie – le scandale de l’affaire Dutroux“ von J. Nicolas und F. Lavachery und war sehr erstaunt folgenden Aufkleber des Verlages Flammarion im Klappentext zu lesen: „Der Präsident des Obersten Gerichtes in Paris schreibt uns vor, auf den Protest des Belgischen Königs hinzuweisen, gegen die in diesem Buch erhobenen Vorwürfe und seinen Ruf schädigenden Aussagen.“
    Wer erkunden möchte, wie stark vernetzt, scheinbar unangreifbar und übermächtig die EU-ropäischen HOSIs ihre internationalen Fäden zogen und weiterhin ziehen, sollte sich dieses Buch anschaffen.

  4. Gerlinde schreibt:

    Den Höhepunkt der Dekadenz erlebte ich heute, als ich ORF III einschaltete. Da sah man in einer Sendung den hl. Sebastian (anscheinend ist heute Sebastian), und der Sprecher sagte, ob der hl. Sebastian als römischer Soldat schwul gewesen sei, weiß man „nicht so genau“, aber er ist der Schutzpatron der Schwulen.
    Das schlägt dem Fass den Boden aus! Was müssen wir nicht noch alles ertragen!

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