Massenimmigration müßte nicht sein

Immigration en masse ne devrait pas être                                                                           Mass  immigration should not be

Der Bürgermeister einer niederösterreichischen Gemeinde soll seinen Unmut über das auch seinen Ort in Mitleidenschaft ziehende Immigrantenproblem mit  ziemlich deftigen Worten, die ich hier nicht wiedergeben möchte, ausgedrückt haben.                                 Ohne mich jetzt mit jedem seiner Worte oder seiner parteipolitischen Heimat identifizieren zu wollen,  kann ich ihn trotzdem voll und ganz verstehen. Und weiß mich damit wahrscheinlich mit der Mehrheit der Österreicher und anderer Europäer eines Sinnes. Was zu viel ist, ist eben zu viel!                                                                                                          Ce qui est trop, c´est trop!/What ist too much, is too much!

Wer dies nicht verstehen kann oder will, sind bestimmte Politiker und gesellschaftlich relevante Kräfte in den vom Asylansturm betroffenen EU-Ländern. Zu diesen Kreisen scheint auch die Konrad-Adenauer-Stiftung zu gehören, die alle Kritiker der EU-Politik, die ja verantwortlich für die Überfremdung Europas und deren Folgen ist,  als „Kräfte der Verneinung und des Minderwertigkeitsgefühls“ diffamiert. ( http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/03/cdu-diffamiert-eu-kritiker-auslaenderfeinde-mit-minderwertigkeitsgefuehl/)

Die eurokritischen Bürger haben alles, auch die mit der Immigrationspolitik der Europäischen Union einhergehenden schwerwiegenden Probleme einfach zu schlucken. Und die entstehenden Unkosten in vielen Bereichen – z. B. Sicherheit, Gesundheit und Soziales oder Infrastruktur * –  zu bezahlen. Das ist die eine wenig erfreuliche Seite.

Die andere, eine der ganz perfiden Art, besteht ja darin, daß europäische Staaten und die USA für die Migrationsströme in hohem Maße mitverantwortlich sind. Über Jahrzehnte hat man mit korrupten Regimen in Afrika und Asien kooperiert, diese gefördert  und dazu beigetragen, daß Milliarden in diesen Regionen spurlos versickert sind und die unhaltbaren Zustände in jenen Ländern, aus denen viele Migranten kommen, bis heute konserviert wurden.

Aber es tut sich etwas da draußen, wenn auch nicht überall. Afrika hat ein stabiles Wirtschaftswachstum und innerhalb eines Jahrzehnts ist das persönliche Vermögen des Afrikaners um 3,5 Prozent gestiegen. Die Armut ist von 42 auf 31 Prozent zurückgegangen, gleichzeitig konnte sich ein starker Mittelstand (der in der EU gerade zerstört wird) etablieren. Und es gibt schon afrikanische Stimmen, die die bisherige Entwicklungshilfe als wenig zielführend ablehnen.                                                                                                                Et  il ya déjà des voix africaines qui rejettent l’aide au développement actuelle que peu d’intérêt./And there are already Africans voices that reject the current development aid as little purpose.

Gäbe es nicht weiterhin die Bevölkerungsbombe, bestünde durchaus die Chance, daß nicht nur das Elend samt seinen Folgeerscheinungen in manchen Regionen Afrikas besiegt würde, sondern damit auch den Profithyänen im Westen die einwandernde „Kundschaft“ abhanden käme.                                                                                                                            Was Lösungen anbelangt, haben sowohl westliche Kreise wie auch herrschende Cliquen in Schwarzafrika versagt. Und würde der Westen nicht auch noch Kriege in einigen Staaten Afrikas und auch des Nahen Ostens direkt und indirekt inszenieren oder zulassen und, wie im Irak oder in Libyen, bestehende Infrastrukturen zerstören, wäre diesen Staaten mächtig geholfen.

Aber, wie schon angedeutet, vieles ist in Afrika auch hausgemacht. Da sind die immer noch mangelnden  Ausbildungsmöglichkeiten und ein gewißes Hygienedefizit, vor allem aber ist es der demographische Faktor, der alle Erfolge wieder über den Haufen werfen könnte. Nach Berechnungen der UNO könnte sich die Bevölkerung Afrikas innerhalb dieses Jahrhunderts vervierfachen, das heißt, von 850 Millionen auf 3,3 Milliarden. Unvorstellbar eigentlich.

Das aber ist nicht nur ein Problem für Afrika, es kann die Asylproblematik in der EU nur verschärfen. Und dann? Ich bezweifle, daß die EU auch nur ein einziges taugliches Konzept in der Lade hat, um darauf angemessen reagieren zu können. Ist man ja nicht einmal in der Lage, Europa zu konsolidieren und halbwegs demokratisch zu verwalten.                 Arbeitslosigkeit, Schulden, Kriminalität, Zukunftsangst werden sich mit vermehrter Immigration, nicht nur aus Afrika natürlich, daher nur verstärken.

Alles in allem gesehen, haben wir es in vielen EU-Staaten mit den verantwortungslosesten Regierungen seit 1945 zu tun. Mit Politikern, die sich in ihren Privilegien verschanzt haben und auf gutes Wetter hoffen. Ein radikales Umdenken oder ebensolche Reformen sind nicht zu erwarten.                                                                                                                       Unfähigkeit, Korruption und Mißwirtschaft der  jeweiligen politischen Klasse wie auch der Bürokratie in Brüssel haben ein Ausmaß erreicht, daß die schlimmsten Befürchtungen zuläßt.

Dazu kommt, daß weit und breit noch keine wirklich ernst zu nehmende Alternative in Sicht ist, die dieses Europa aus seiner tiefsten Erniedrigung, das heißt, seiner freiwilligen Unterwerfung unter das Diktat des Mammons, führen könnte.                                                  In n´y a pas d’alternative vraiment sérieux en vue, qui pourrait conduire, cette Europe de sa profonde humiliation, c’est sa soumission volontaire au diktat de Mammon?/There is no really serious alternative in sight that could lead this Europe of his deepest humiliation, that is, his voluntary submission to the dictat of Mammon?

*Beispiel Infrastruktur: Ich wartete vor Kurzem in einem Pariser Vorort auf die Schnellbahn und begutachtete in der Zwischenzeit die Haltestelle und seine Einrichtungen. Folgendes fiel mir auf: Von dem Gemäuer bröckelte der Verputz; die Automaten samt und sonders dreckig und kaputt; zwei Telefonzellen, davon eine ohne, eine andere mit nicht funktionsfähigem Telefon; im Lift stank es nach Urin; das Nottelefon schien uralt, zudem verrostet und schmutzig; ebenso verrostet die Entwerter. Im Waggon, in dem ich dann, nach Ankunft des Zuges, Platz nahm, war ich dann einziger Weißer unter Schwarzen.                                                                                                                 Beim Umsteigen am Nordbahnhof war der betreffende Bahnsteig der U-Bahn, die längst überlastet ist, in einem ähnlichen wie zuvor geschilderten Zustand. Zusätzlich kam an mehreren Stellen von der Decke Wasser, so daß zu befürchten ist, daß irgendwann auch Mauerstücke herabfallen. Daß das gesamte U-Bahnnetz erneuert gehörte, ist offensichtlich. Klar ist auch, daß die Massenimmigration nicht nur die Infrastruktur belastet, sondern weitergehende schwerwiegende Folgen, die nicht nur finanzieller Natur sind, mit sich bringt.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Massenimmigration müßte nicht sein

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Die Migration gehört zum Konzept, über das „Konsens“ herrscht, allerdings nicht unter der Bevölkerung, sondern unter der Minderheit der sogenannten Eliten. Das Ganze läuft unter dem Motto „westliche Werte“ und „Demokratie“. Es fällt auf, daß, wenn in einem der Mainstream-Internetforen die Sinnhaftigkeit der Migration hinterfragt wird, der Beitrag meist wegzensuriert wird. (Dasselbe gilt übrigens vom Thema Abtreibung.) Die EU denkt nicht im entferntesten daran, die Behebung der Probleme in Angriff zu nehmen, sondern kocht vielmehr ihr Süppchen mit allen Mißständen. Es muß mit Hochdruck daran gearbeitet werden, den Leuten das bewußt zu machen. Sollte das gelingen, so wird das wohl Folgen haben. Allerdings hält sich mein Optimismus in Grenzen. Vielleicht ergeben sich aber Imponderabilien, welche der Angelegenheit eine neue Richtrung geben. man soll nie aufgeben.

  2. werner kohl schreibt:

    Darauf eine Antwort:

    Aber was hilft denn schon so eine deutliche Reaktion?

    Die kleinformatlesende Bevölkerung ist durch und durch feige, rückgratlos, hirnlos und unfähig wie ein Mann aufzustehen und den krimminell-blöden Politikern Feuer unterm Arsch zu machen!

  3. Max schreibt:

    Es ist eigentlich unfaßbar. Aber jetzt ist wenigstens klar, warum es so viele Politiker nach Brüssel oder Strasbourg zieht. Hohes Einkommen und nichts leisten, außer große Reden schwingen. Auf Steuerzahlers Kosten. Sollten wir die EU-Wahl nicht boykottieren?

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Das Boykottieren einer Wahl halte ich für keine gute Idee, da man dadurch den Raum freigibt für jene Kräfte, die man am wenigsten mag. Ich würde also das kleinste Übel wählen.

  4. Max schreibt:

    Mir ist selbst das kleinste Uebel eines zuviel. Der ganze Debattierverein gehoert in die Wueste geschickt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s