Fetischisten des Machtmißbrauchs

Pouvoir -abus: fétiche pour les sociétés et la politique                                                Power-abuse : fetish for corporations and politics

 „Ihr verfluchten Racker, wollt ihr denn ewig leben?“ soll Friedrich der Große in der Schlacht bei Kolin fliehenden Grenadieren im Zorn nachgerufen haben. Ähnliches könnte durchaus auch von den herrschenden Konzernen einmal zu hören sein, sollten sich zusehends mehr Konsumenten weigern, sich gesundheitlich oder finanziell ruinieren zu lassen.                                                                                                                                                Aber vielleicht gehen die braven Lämmer doch einmal auf die Barrikaden. Für einen solchen Schritt spräche bereits genügend dafür. Und einige Unentwegte  proben schon einmal.*

Auch deshalb: Laufend wird ja vom Markt etwas Unnützes oder Lebensfeindliches angeboten und, wie der Gen-Mais, von Brüssel durchgewunken. Ganz aktueller Modetrend:  tödliche Gifte in Holzspielzeug. Also nicht nur im ebenfalls importierten Plastik-Glumpert**.                                                                                                                             Ein relativ neu entdeckter „Hit“ aus den konzerneigenen Giftküchen sind auch mikroskopisch kleine Plastikteilchen in Lebens- und Pflegemitteln, wovor Forscher jetzt warnen. Unter anderem wurde man in Honig und sogar in der Luft, aber auch in Zahncreme fündig. Großartig, und Brüssel macht es möglich.

Da man höheren Orts, will heißen: unheilige Allianz von Konzernen und Politik, aber nicht sicher sein kann, daß die halbe Menschheit, wie möglicherweise erwünscht, daran zugrunde geht oder sich, als Alternative, niederknüppeln läßt, hat man ganz andere Gift-Kaliber auf Lager. So sollen nicht nur Zionisten an tödlichen Gentechniken arbeiten, die darauf abzielen, krankheitserregende Bakterien und Viren für eine ganz bestimmte Menschengruppe oder Rasse zu schaffen.                                                                                     Erste Erfolge sollen, nach einem Bericht der Vertraulichen Schweizer Nachrichten, mit zwei brandgefährlichen Erregern erzielt worden sein. Alles für den Frieden natürlich, der für einen Teil der Menschheit schlichtweg auch Friedhofsruhe bedeuten könnte.

Das und  noch mehr muß natürlich kontrolliert ablaufen und darf durch nichts gestört werden. Das leuchtet selbstverständlich auch der belämmert scheinenden EU-Führung ein. Diese möchte daher, wie berichtet wird, unter dem Vorwand, bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte zu gewährleisten, „intolerante Bürger“ mit einem speziellen Überwachungsprogramm aufspüren und in die Schranken, sprich Gefängnisse, weisen können.                                                                                                                                   Kritische Stimmen also, etwa gegenüber einer bestimmten Religion oder Bevölkerungsgruppe (vielleicht später einmal auch Konzerne- oder EU-Kritiker), dürfen in Zukunft nicht mehr mit Toleranz rechnen. In dem Entwurf wird auch die „Umerziehung“ von Personen gefordert, die von der jeweiligen „Nationalen Kommission“ als intolerant eingestuft werden. Arbeitslager für Regimekritiker also?

„Fetischisten der Meinungsfreiheit“, wie ein glückloser österreichischer Ex-Minister (ganze 25 Tage im Amt)  kürzlich im Rahmen eines bestellten oder nicht bestellten Beitrages*** alle besorgten Kritiker des in Österreich geltenden rechtsstaatlich bedenklichen Verbotsgesetzes nannte, soll es also ganz allgemein an den Kragen gehen.                           Sollten die Vorgaben der EU sich gar an den österreichischen Usancen ausrichten, dann Gnade Gott. Der sich ansonsten sehr „liberal“ und „trendy“ zeigende EX-Minister scheint in diesem Falle etwas begriffsverwirrt. Zu viel Orwell inhaliert?

Wozu überhaupt noch von Meinungsfreiheit sprechen? Sollen die Unterdrücker eben dieser doch endlich die Maske ganz fallen lassen, die Heuchelei ad acta legen, wäre man versucht zu sagen. Doch das wird nicht geschehen, sonst würden die Fetischisten des Machtmißbrauchs von der freien Meinung weggefegt werden.                                                 Aus diesem Grunde haben sie eigentlich keine andere Wahl, als den Weg zu beschreiten, den schon die Bolschewisten vor ihnen beschritten. Frei nach dem Motto: Können schon wir auch nicht ewig leben, so möchten wir doch unsere Macht  bis an das Ende unserer Tage auskosten. Das aber geht kaum ohne erhebliche Kollateralschäden, wie man aus der Geschichte weiß.                                                                  

Denn wie viele Opfer das ebenfalls zentralistisch gesteuerte kommunistische Experiment forderte und wie es endete, sollte immerhin bekannt sein. Sind sämtliche EU-Politiker denn blind, um gewisse Analogien nicht zu bemerken oder nehmen sie das Verhängnis bewußt einfach in Kauf?                                                                                                                   Ich glaube, diese Politiker wissen genau, was sie tun und denken gar nicht an eine Kursänderung. Können sie eigentlich nicht mehr, denn so wie ein Zug nicht ohne Weichenstallung von einem Gleis auf das andere springen kann, so ist es auch mit dieser EU. Der Zug ist nun einmal abgefahren. Die Weichenstellung kann daher nur mehr von außen, von einer zu schaffenden EU-kritischen Mehrheit kommen.

*Wie jeden 26. eines Monats treffen sich auch am Dienstag, dem 26.November, 19 Uhr, EU-kritische Patrioten im Zentrum Wiens. Dieses Mal vor der Oper.

**Glumpert: unnützes Zeug (Öster.)

***Michael Krüger: „Opferwürde statt der Freiheit, Unsinn zu sagen“, Standard, 22.11.2013

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