Sollen illegale Einwanderer Europa übernehmen?

Est ce que l´Europe veut être pris en charge par les immigrants illégaux?          Should Europe to be taken over by illegal immigrants?

Die Frage der illegalen Einwanderung aus Afrika und Asien wird uns noch lange beschäftigen, und zwar mehr als uns lieb sein kann. Dies auch vor dem Hintergrund, daß ohne Rücksicht auf die dadurch betroffenen Rechtsbereiche schon Stimmen laut werden, und anders kann man ja diverse Wortmeldungen bald nicht mehr verstehen, die anscheinend für eine „feindliche Übernahme“ unseres Kontinents durch Immigranten eintreten. Nicht nur sollen – Vorbild wieder einmal die USA – bereits im Lande lebende Illegale ganz allgemein legalisiert, sondern der illegale Grenzübertritt soll gleich gar nicht mehr als Rechtsbruch geahndet werden. Hurra, auf die Grenzen!                                          Ob das dann in der Gegenrichtung, etwa in Algerien oder in Afghanistan, auch so gehandhabt würde, darf bezweifelt werden. Noch sieht es nicht danach aus, daß man jenseits der EU-Außengenzen den Verstand den glorreichen westlichen Werten opfern möchte, wie es verschiedentlich EU-Politiker, so auch der nicht wenig eitle  Präsident des Europäischen Parlaments („Europa ist ein Einwanderungskontinent“), als empfehlenswert erachten.

Auf verschiedene Weise wird  der  blühenden Phantasie unserer blauäugigen, gutmeinenden  Menschenrechtsaktivisten von ganz oben also bereits der offizielle Segen erteilt. Als anspornend für alle Gutmenschen mag der Fall jenes süditalienischen Dorfes  dienen,  das, nach Abwanderung vieler Dorfbewohner,  zur Freude eines dort verbliebenen Lehrers, jetzt Bürgermeister der Gemeinde, von gestrandeten Wirtschaftsflüchtlingen und deren Kindern belebt wird.                                                                                                           Erst kamen 200 Kurden, davon einige zwar wieder wegzogen, doch folgten Afghanen und andere nach, wie man einer Tageszeitung entnehmen konnte.  Der fremde Zuzug veranlasste Signore Lucano, so heißt der freundliche Bürgermeister, angeblich zu der Aussage:“…so ein Dorf gehört niemandem wirklich, sondern denen, die da sind“.              Und wenn die Weggezogenen eines Tages in ihre alte Heimat und in die inzwischen besetzten Häuser zurück möchten?

Ohne jetzt auf die weitergehende rechtliche Problematik der  so manchem Zeitgenossen logisch erscheinende Aussage des Herrn Lucano näher einzugehen, hätte ich auch sonst Einwände. Ich könnte  mir durchaus vorstellen, daß es auch im Lande der Zitronen genügend inländische Obdachlose und Arme gibt, die gerne eines der leerstehenden Häuser von Riace bezogen hätten. Menschen derselben oder der gleichen Kultur und Identität wie die noch dort verbliebenen restlichen Dorfbewohner.                                         Das heißt, die Politik versagt nicht bloß gegenüber der illegalen Immigration, sondern in erster Linie hinsichtlich der legitimen Interessen und Bedürfnissen des eigenen Volkes.

Aber denken wir weiter: was, wenn dieses süditalienische Beispiel Schule macht? Halb leer stehende Häuser oder Dörfer gibt es ja in ganz Europa genug. Wie sollte es dann aber  mit diesem Europa, dessen Neo-Bürger verständlicherweise meist wenig von diesen westlichen Werten halten, ja diesen Westen in Wirklichkeit längst klammheimlich bis offen hassen, weitergehen? Der Flüchtlingsstrom nimmt ja kein Ende, und Europa, oder das, was sich so nennt, scheint irgendwie  bereit, als einzigartige Gesamtheit aus der Geschichte auszutreten. (Le flux des réfugiés prend pas de fin, et l´Europe, ou ce qui s´appelle comme ca, semble en quelque sorte prêt de quitter comme totalité unique l´histoire /The stream of refugees takes no end, and Europe, or what is so called, seems somehow ready to quit as a unique totality the history.)

Wollte man nun das Verhalten des offiziellen Europas nicht nur in dieser Frage richtig verstehen und darauf eine passende Erklärung finden, müßte  man wohl auch die Tatsache des Niedergangs unserer „westlichen Zivilisation“ und deren Ursachen in unsere Überlegungen miteinbeziehen, worauf ich demnächst zurückkommen möchte.          Bemerkenswert  ist sicherlich, daß das, was wir als Europäer einst gegenüber den „Wilden“ praktizierten, sich jetzt, wenn auch anders, gegen uns selbst wendet: Waren wir es, die einst eroberten und auch zerstörten (aber nicht nur!), so sind wir es auch, die heute durch hin genommene Überfremdung infolge massiver Einwanderung (und Verrat) unsere eigene kulturelle Welt mit all ihrem Reichtum preisgeben und Europa als Ganzes dem demographisch begünstigten Süden zu übergeben bereit scheinen.                                      Übrigens: alles schon einmal dagewesen! Aber genaue Kenntnis der Geschichte oder denken in Zusammenhängen ist ja nicht unbedingt eine Stärke unserer Politiker. Und wenn, so nehmen sie die Folgen ihres Tuns eben zynisch zur Kenntnis. Solange sie nur gewählt werden.

Daß  in der Bewahrung der kulturellen Verschiedenartigkeit, aber gewiß nicht in der Auslöschung von Kulturen (auch durch Verdrängung oder Vermischung) die grundlegende Überlebensgarantie für die Gattung Mensch liegt, sollte nicht nur Biologen und Verhaltensforschern bewußt sein. Somit aber  auch Politikern, und diese haben sich ausschließlich vom Primat des Nationalen wie auch von einem europäischem Gesamtinteresse und nicht einem aufgezwungenem schlechten Gewissen oder raumfremden Vorstellungen leiten zu lassen. (Les politiciens doivent être exclusivement guideés par  la primauté du national ainsi que par l´ intérêt commun européen et pas du tout  par une mauvaise conscience ou des idées étrangères imposées./Politicians  have to be at command exclusively for the the primacy of the national as well as of the European common interest and not conducted by a imposed bad conscience or external ideas.)

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5 Antworten zu Sollen illegale Einwanderer Europa übernehmen?

  1. ifoe.amtmann schreibt:

    Alles richtig erkannt – und sehr ausführlich beschrieben. „Meine Zusammenfassung“ zu diesem Thema lautet sehr einfach: „Die Wirtschaft diktiert – unsere Politiker sind nur bezahlte Verräter“! Die Wirtschaft will noch mehr billige Hilfskräfte hereinholen – um alle Löhne und Kollektivverträge zu senken – und so die Gewinne zu erhöhen! Da ist ihnen die Unterstützung der „Grünen Globalidioten“ und „Gutmenschen“ nur recht. Und bezahlen müssen dann alle für die Verbrechen/Dummheit weniger!

  2. Waltraut Kupf schreibt:

    Wer hat eigentlich darüber befunden, daß ein Land ein Einwanderungsland und ein Kontinent ein Einwanderungskontinent sei? Es sind wohl die sehr nebulosen „Eliten“, die anonym sind und sich hintereinander verstecken können. Die Bevölkerung wurde mit gutem Grund nicht befragt. Das Ganze hat Methode und zielt wohl auf leichte Beherrschbarkeit eines identitätslosen Prekariats ab. Gleichzeitig wird mit dem hehren westlichen Wert der sogenannten Demokratie gewedelt.

    • Joko schreibt:

      Wann wird der Mehrheit endlich klar, dass wir aus diesem Sch…Verein austreten sollten?
      Ich nehme die dazu nötigen Opfer gerne in Kauf. Freiheit über alles!

      • Waltraut Kupf schreibt:

        ich pflichte Ihnen bei.

      • ifoe.amtmann schreibt:

        „Wir“ sind viel auf der Straße und Plätzen mit Bannern „Raus aus dieser EU“ gestanden. Dabei haben die vorbeifahrenden Autofahrer und Fußgänger zu etwa 60% Zustimmung signalisiert, 20% keine Reaktion gezeigt, und nur 20% waren nicht unserer Meinung. Deshalb war ich sogar bereit für die EUaustrittspartei zu kandidieren. Beim sammeln der Unterstützungserklärungen hat sich aber gezeigt das die Österreicher nur jammern – aber nichts tun! Nicht einmal 0,1% der EU-Gegner waren bereit für eine EU-Austrittspartei zu unterschreiben. So ein Volk verdient diese EU! Erinnert mich an frühere Zeiten – und später sagen dann wieder alle: „wir waren schon immer dagegen“!

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