Werden Politiker Bedrohungen weiter ignorieren?

Nach Ende der politischen Schmierenkomödie „Der große Bluff“  scheinen die einen nicht unwillig, im Siegesrausch die Fehler von gestern zu wiederholen, während  die anderen enttäuscht und dennoch selbstzufrieden ihre mehr oder weniger schmerzhaften Wunden lecken. Aber mehrheitlich denken sie  bereits an die nächste Wahl,  besonders an die verlockende Politikerpension.                                                                                                          Da gehen neben nationalen selbst globale Bedrohungen geräuschlos an ihren auf persönliche Interessen eingestellten Sinnesorganen vorbei. Überleben auf hohem Niveau, so lange der an der Nase geführte dressierte Wähler brav funktioniert.

Also ignoriert man eine von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) prognostizierte neue Krise, die jene von Lehman Brothers ausgelöste noch übertreffen könnte, überhört, daß in Fukushima bei der beabsichtigten Bergung der 400 Tonnen Brennstäbe, nach Expertenmeinung, ein Supergau stattfinden könnte.                              Man schweigt auch weiterhin geflissentlich  zum Saatgutverbot der EU, und nicht zuletzt wird das von den USA und Israel  im Nahen  Osten verursachte und uns bedrohende Chaos beinahe schon zur Nebensache.

Allerdings droht  uns aus der allen Polit-Karrieristen heiligen Befehlszentrale in Brüssel erneut erhebliche Gefahr: Tugendterror diesmal!  „A European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance“ nennt sich der aus der Umgebung des Politbüros in Brüssel kommende jüngste wohl postkommunistische Vorstoß zur Umwandlung dieser Europäischen Union in eine Gesinnungsdiktatur.

Dieser Referenzrahmen zur Förderung von Toleranz sieht Zwangsmaßnahmen vor, die Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und Anti-Feminismus ausmerzen sollen. So weit, so interessant, aber, so fragt sich ein Blogger, „was hat Feminismus mit einem genetisch oder kulturell geprägten Gruppenmerkmal zu tun“ ?                                                                                                                                                                   So soll künftig schon als Verleumdung gewertet werden, wenn sich jemand über eine der aufgeführten Gruppen lustig macht. Angemerkt wird, daß diese Toleranzvorschreibung nicht nur für den Umgang von Regierungen mit Bürgern, sondern auch für den Kontakt aller Einzelpersonen untereinander gelten müsse. Neue Behörden, was sonst, sollen dies überwachen. Bravo! die EU-Bürokratie schafft wieder einmal Arbeitsplätze für sich selbst.

Die Forderungen gehen aber weiter. So heißt es, daß Verstöße nicht als einfache, sondern – strafverschärfend –  als „qualifizierte“ Straftaten gelten sollen. Jugendliche Täter sollen in speziellen Programmen zu einer „Kultur der Toleranz“ umerzogen werden. In Umerziehungslagern unter Aufsicht politisch korrekter Blockwärter?                                   Die Vorgaben sollen vorerst bereits in den Grundschulen Teil des Unterrichts werden. Radio- und Fernsehsender werden Mindestprogrammanteile zwecks Verbreitung der Toleranz vorgeschrieben. Reiner Psychoterror.                                                                                                                                                              Das wären also einige der  großartigen Vorschläge einer von Aleksander Kwaśniewski (Ex-Kommunist und Ex-Präsident von Polen), Viatcheslav Moshe Kantor (Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses), Ex-VP-Politraunzer Erhard Busek und weiteren Mitgliedern des „European Council on Tolerance and Reconciliation”  beauftragten, sicherlich gut honorierten Expertengruppe unter Leitung eines Prof. Yoram Dinstein  aus Tel Aviv. Wo in der EU liegt das eigentlich?

Dazu eine weitere Frage: wo  leben w i r denn eigentlich? Geistig im China des Mao Tse Tung und physisch am Jordan?  Beschämenderweise dürfen wir uns von jenen Politikern, die soeben in ihren Privilegien bestätigt wurden, kaum bis gar keine konkrete Hilfe gegen derartige EU-Grauslichkeiten erwarten.                                                                                      Hat sich eine Wahl wie die letzte  also gelohnt? Für die Wiedergewählten auf jeden Fall. Und Brüssel kann sich auf die in Scheinprotest geübten Verwalter seiner Politik weiter verlassen. Recht geschieht uns?                                                                                                  

Wer sind wir denn nun, daß wir uns die ständigen Belästigungen durch abgehobene Zentralisten einfach so gefallen lassen, Angriffe derselben auf unsere Existenz als freie Menschen so widerstandslos hinnehmen und unsere Ohnmacht dann auch noch an der Wahlurne amtlich bestätigen lassen? Unmündige? Hirnlose? 

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4 Antworten zu Werden Politiker Bedrohungen weiter ignorieren?

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Es ist genauso, wie Sie sagen. Und dennoch glaube ich zarte Regungen eines Protests ausmachen zu können. Es ist eine Art Wettlauf zwischen „Aufklärung“ und Gegenaufklärung. Man müßte vielleicht auf seine alten Tage noch einem sozialen Netzwerk beitreten, was ich wegen der Lawine größtenteils lästigen Materials bis jetzt vermieden habe. Eine Überlegung wert wäre es allemal, wenn auch mit viel Aufwand verbunden.

  2. Peter schreibt:

    Hätte man die Anfänge früher erkannt, wäre es noch einfacher gewesen, den Gesinnungs- und Gehirnwäsche-Terror abzuwehren !

  3. Collector schreibt:

    Bitte, die genauen Quellen angeben!

    Wenn das wahr sein sollte, ist das ja schlimmer als stalinistischer GPU-Terror.

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