Hauptstadt des Verbrechens

In den Sinnen schlummere das Verbrechen, las ich irgendwo. Aber einmal wachgerüttelt, tobt es sich zuweilen wie von Sinnen aus. Vornehmlich in Städten. Kaum eine europäische Hauptstadt, die nicht darunter leidet. Anders als vor Jahrzehnten, qualitativ wie quantitativ.Ob in Berlin, Paris, Bremen oder Brüssel: man kennt die Ursachen, begnügt sich aber mit Kosmetik und Verschleierung, denn ein Ziel ist: Neue Ordnung in der  durchmischten Weltstadt Neu-Babel.                                                                                           Und so auch in Wien, das sich ebenfalls mit dem wenig ehrenvollen Titel „Hauptstadt des Verbrechens“ schmücken darf. Das neue Wien, das in manchen von Einwanderern dominierten Stadtvierteln nicht nur architektonisch, sondern eben auch sicherheitsmäßig US-Metropolen immer ähnlicher wird.                                                                                       Ich entnehme Wiener Medien: Wien ist das gefährlichste Bundesland. Bei der Kriminalität bricht die Bundeshauptstadt alle Rekorde. Einbrüche in Kellerabteile verdreifacht. Brutaler Dealer in U6-Garnitur. Mord vor den Augen des Kindes. Bim-Prügler tritt Opfer ins Gesicht. Familienvater als Sexmonster. Polizei nahm sechs Dealer im Asylheim fest. Handtaschenraube sind gestiegen. Jüngstes Räuberduo von Wien gefasst. Opfer Kehle aufgeschlitzt. Prügelorgie unter Asylwerbern. Juweliere und Taxler in Todesangst und, und, und…                                                                                                                                         Gemeinsam ist diesen und anderen Straftaten, daß sie überwiegend von Mitgliedern bestimmter Ethnien, auch Kriminaltouristen, begangen wurden und werden.

2008 waren von 250.000 Tatverdächtigen 27 Prozent Ausländer, darunter 10.000 Asylwerber, eigentlich Asylbetrüger. Jeder Asylwerber kostet übrigens 6.700 Euro. Und die Asylzahl ist im Steigen.                                                                                                             Da mutet es wie ein schlechter Scherz an, wenn von der Basis anscheinend abgehobene Intellektuelle ein verschärftes Asyl- und Fremdenrecht als „blanken Rassismus“ (Schriftsteller Robert Menasse) bezeichnen.                                                                           Oder wenn, wie ein Asyl-Anwalt, mit Pauschal-Vorwürfen der Art: „Wer (also der Asylant, Anm.) sich nicht fügt, wird eingesperrt, gefesselt und abgeschoben“ punkten will. Wem wohl zu Nutzen?Derselbe Jurist zweifelt überdies allen Ernstes, ob denn die Allgemeinanschauung richtig sei, daß nicht alle Welt zu uns kommen könne. In welchem Wolkenkuckucksheim leben diese vornehmen Schöngeister eigentlich? In der Kriminalhauptstadt Wien natürlich, falls unsere Tagträumer es noch immer nicht mitbekommen haben sollten.

Hinterfragungswürdig ist auch, wie manche Medien in diesem Zusammenhang mit Detailfragen umgehen. Da heißt es in einem Billigblatt: „Wiener (29) sticht Freundin in den Hals“. Wiener? Der mutmaßliche Täter kommt aus Ex-Jugoslawien, vom Typ her wahrscheinlich Roma, und selbst wenn er schon eingebürgert sein sollte, ist er deshalb noch lange kein Wiener. Aus meiner Sicht. Ich lebe seit vier Jahrzehnten in Wien und bin ein Steirer geblieben. Was sonst?                                                                                                       Aber es ist längst Methode geworden, jeden x-beliebigen Zuwanderer umgehend und ohne Integrationsleistung von dessen Seite das Etikett „Wiener“ zu verpassen. Über Jahrzehnte hat man in verantwortungsloser Weise Massen hereingelassen, auch eingebürgert, ohne vorher jeden einzelnen auf Herz und Nieren geprüft zu haben, und diese Praxis wird, Deutschkenntnisse hin oder her, anscheinend beibehalten.                                                 Sowohl die dafür Verantwortlichen als auch jene Phantasten, die das noch immer für richtig befinden, werden sich gegenüber einer  zu Schaden gekommenen Gesellschaft, der auch anständige Neo-Österreicher angehören, auf Dauer aber nicht schuldlos aus der Affäre ziehen können.

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Eine Antwort zu Hauptstadt des Verbrechens

  1. Ruprecht schreibt:

    Werter Herr Müller

    Sicher ein grauenvolles Bild und soeben komme ich von einem Rundgang durch die Wiener Innenstadt und beobachtete, die Polizei (übrigens laut Uniform anscheinend hohe Polizeioffiziere) beschäftigte sich mit dem Vertreiben von ausgezeichneten Strassenmusikanten und einige Meter weiter sitzen Bettler und verrichten Ihre schweißtreibende Arbeit bei 37 Grad.und die Herren Offiziere bemerken es nicht.

    Für mich ist aber auch sicher, das die Verantwortlichen sich sehr wohl aus der Affäre ziehen und den politischen Schwachköpfen, irgendwann das Feld überlassen werden.

    Sicher alles schlimm, aber die wahren Katastrophen werden durch Erfüllungsgehilfen der MA 48 fleißig unter den Teppich gekehrt oder landen auf den Müllhalden der Lügen und Vertrottelung der Bürger. Der Wahnsinn an Fehl- und .Falschinformationen feiert täglich seine Feste,

    Ruprecht

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