Von Politikerehre in Wien und Berlin

Aufgeschreckt durch dem Vorwahlkampf geschuldete schwachköpfige Forderungen von Grün und Blau hat die  österreichische Pleiteregierung in einem nicht gerade heldenhaften Schritt den Abzug der österreichischen UN-Soldaten, alles gut bezahlte Freiwillige übrigens, vom Golan beschlossen.                                                                                                   Die Tapferkeitsmedaille der internationalen Staatengemeinschaft ist den Hauptverantwortlichen eher nicht gewiß, Hohn und Spott in die Bresche springender „bloßfüssiger“ Insulaner schon eher.

Die österreichische Bundesregierung hat Österreich durch dieses opportunistische, die Ehre unserer Soldaten  befleckende Schwanzeinziehen, der Lächerlichkeit, ja der  Schande  preisgegeben. Eben nicht ganz ohne Zutun der  erwähnten Oppositionsparteien.             Was kann man von solchen Politikern denn noch erwarten, wenn es einmal an anderen Fronten, auch innenpoltischen, zum Beispiel, wirklich hart auf hart geht? Müssen dann Generäle das politische Ruder übernehmen?

Es ist überhaupt kein Trost, wenn es anderswo nicht viel besser ist. Aber wer hätte gedacht, daß selbst Madame Merkel und ihre wenig glorreichen Regierungskollegen bei ähnlich schäbigen Beispielen mithalten können?                                                                          Berlin hat nämlich die berechtigte Forderung der „Freie Wähler Bayern“-Partei, für Opfer von Flucht und Vertreibung endlich einen Gedenktag einzuführen, kaltschnäuzig abgeschmettert.  Aus Feigheit vor Besatzern und falschen Freunden?

Ein die Ehre einer ganzen Nation beschämendes Verhalten kommt ja nicht von ungefähr. Zumindest wenn man sich vergegenwärtigt, daß viele Spitzenpolitiker anderen ständig Werte predigen, die sie selbst überhaupt nicht beachten. Worauf übrigens bei anderer Gelegenheit noch zurückzukommen sein wird.                                                                          Die  Ehrbarkeit vieler Politiker scheint in Wirklichkeit nichts anderes zu sein als das Ergebnis einer verleugneten Liebschaft zwischen moralinsaurem Zeigefinger und fettem Bankkonto. Da  sind die Wertvorstellungen des nächstbesten Tölpels um vieles glaubwürdiger und daher  jenen eines opportunistischen Politikers vorzuziehen.

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8 Antworten zu Von Politikerehre in Wien und Berlin

  1. sozrev schreibt:

    „Die Tapferkeitsmedaille der internationalen Staatengemeinschaft ist den Hauptverantwortlichen eher nicht gewiß, Hohn und Spott in die Bresche springender „bloßfüssiger“ Insulaner schon eher.“

    Na ja….Es ist nun kaum zu erwarten das sich die österreichischen Blauhelmsoldaten wenn es wirklich ernst wird sich „tapfer“ gegen israelische Eliteeinheiten, syrische Salafisten-NATO-Rebellen oder die syrische Armee – die vielleicht von der Hisbollah verstärkt wird – stellen. Zudem nimmt die österreichische Politik im Golan natürlich keine „neutrale“ Haltung ein, sondern muss dort die Interessen der Westlichen Wertegemeinschaft, Israels und der USA „bewahren“, was aber aufgrund der Kampfschwäche des österreichischen Bundesheeres kaum möglich ist. Jendenfalls wird nun keiner ernsthaft glauben die österreichischen UNO-Blauhelme könnten sich salafistische Terrorkommandos, die syrische Armee, die Hisbollah behaupten.

    • helmut mueller schreibt:

      Das mag schon sein und wäre eine Podiumsdiskussion wert, aber im Vordergrund steht nun einmal eine Zusage bzw. Verpflichtung einer österreichischen Regierung. Und diese hat nun aus wahltaktischen und vielleicht auch anderen unlauteren Motiven ihre Unverläßlichkeit unter Beweis gestellt. Die Beweggründe der FPÖ, einen solchen „blamablen Rückzug“ (Brigadier W.Seledec)zu fordern, könnten ihre Wurzeln aber durchaus direkt im nahöstlichen Raum haben: eine etwas weniger überwachte Pufferzone ladet ja zu allerhand Aktivitäten eines bestimmten Staates ein. Österreichs Rückzug aber wird so oder so nicht ohne Folgen bleiben. Leider nicht derart, daß Österreich sich von dieser heuchlerischen Wertegemeinschaft verabschiedet.

  2. Jaro Ruanza schreibt:

    Wie auch immer,meiner Meinung nach (und vermutlich vieler anderer Staatsbürger auch),haben wir im Ausland mit unserem Bundesheer nichts verloren,da wir dort nur ausländischen Interessen dienen! Wenn einige Politiker glauben,man müßte sich dort engagieren,so bleibt es diesen unbenommen,dortselbst Stellung zu beziehen,um „Ruhm und Ehre“einzuheimsen!

    • helmut mueller schreibt:

      Ob unser Bundesheer im Ausland im Rahmen einer UNO-Mission etwas verloren hat, ist die eine Sache. Was aber den opportunistischen Motiven zu Grunde liegenden Beschluß der österreichischen Regierung betrifft, so kann ich mich, zumindest in dieser Hinsicht, nur der Einschätzung der meisten hohen Offiziere anschließen. Brigadier Walter Seledec nannte es ganz richtig einen „blamablen Rückzug“ (Zur Zeit“ 24/2013). Statt einen solchen zu fordern, hätte die FPÖ doch eine Volksbefragung über die Sinnhaftigkeit eines Auslandseinsatzes anregen können.

      • Jaro Ruanza schreibt:

        Wundert mich nicht wenn Seledec in ZUR ZEIT einen „blamablen Rückzug“ortet.Passt irgendwie zur Israel-Pilgerreise des Herausgebers.

      • consuela schreibt:

        Wichtiger wäre es eine Volksbefragung für die Interessen des österreichischen Volkes zu erlauben (Austritt aus dieser unsäglichen EU und Rückforderung der gestohlenen Steuergelder) und nicht für ein anderes Land, welches für ihre Situation selbst verantwortlich ist. Die Juden in Israel hatten jahrzehntelang Zeit endlich Frieden zu schaffen. Doch diese Führer beginnen überall Krieg, sie hetzen alle Völker gegeneinder auf. Eine kleine Elite profitiert von den Kriegen und genau diese kleine Elite (viele Juden) haben im 1. und 2. Weltkrieg beide Seiten mit Waffen und Kriegsmaterial beliefert. Genaugenommen haben eilitäre Juden ihr eigenes Volk mit ihren Waffen töten lassen. Nur weil die Medien, Politiker, Wissenschaftler und sonstige Schergen die Völker belogen und betrogen haben, wissen die Menschen darüber nichts. Aber irgendwann wird das jüdische Volk erfahren, dass es ihre eigenen Brüder waren, die die Waffen und das Gas bereitgestellt haben nur des Profites wegen.
        Siehe das uralte Video ( des Senders „im Ersten“ jetzt ARD)
        Hitlers amerikansiche Geschäftsfreunde (dahinter steckt der alte jüdische Adel)

    • consuela schreibt:

      Jaro Ruanza
      Ich kann mich ihrem Kommentar nur anschließen. Wenn diese kriegsgeilen Politiker schon für Usrael kämpfen wollen, dann sollen sie ihren A….h selbst an die Front bringen, oder ihre Kinder dafür hergeben.
      Unsere Söhne sollen nicht für die kapitalistischen Interessen einer kleinen Elite ihr Leben opfern. Und außerdem, soweit ich weiß, mussten die Juden doch nach Israel fliehen, weil sie in Europa verfolgt wurden (NS-Zeit). Ist das der Dank an das palästinsiche Volk dafür, dass sie die verfolgten Juden aufgenommen haben????
      Wenn man wissen will, wie die Führer des auserwählten Volkes mit den Palästinensern umgeht, sollte sich Frau Evelyn Hecht-Galinsky (selbst Jüdin, ihr Vater war Mitglied im Zentralrat der Juden) anhören. Unsere Medien verschweigen die Greultaten gerne, wenn es um das auserwählte Volk geht, die uns bei jeder Gelegenheit an die Verbrechen der NS-Zeit erinnern, aber selbst die schlimmsten Rassisten und Verbrecher sind (die Führer, nicht das Volk) Es wird Zeit, dass auch die einmal für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.

  3. sozrev schreibt:

    „aber im Vordergrund steht nun einmal eine Zusage bzw. Verpflichtung einer österreichischen Regierung. Und diese hat nun aus wahltaktischen und vielleicht auch anderen unlauteren Motiven ihre Unverläßlichkeit unter Beweis gestellt.“

    Inwiefern soll dies aber ein Problem sein? Die BRD ist ja für die Hardliner der WWG auch eher unzuverlässig, da man beim Irakkrieg und Libyenkrieg nicht so wirklich mitgemacht hatte. Daß Österreich und die BRD „unzuverlässig“ sind lässt ja wenigstens eine Resthoffnung keimen das diese doch vielleicht irgendwann aus der WWG in Richtuntg der BRICS-Staaten abwandern könnten. Auch wenn dies derzeit noch eher utopisch sein mag.

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