Eigentlich ein Menschheitsverbrechen

Österreich hat ein Integrationsstaatssekretariat. Hurra? Hätte man ausschließlich gebildete und integrationswillige Fremde in vertretbarer Zahl aufgenommen, wäre dieses Amt absolut überflüssig. Nach einer jüngsten Äußerung* des dafür verantwortlichen Staatssekretärs, Sebastian Kurz, muß  der weitere Sinn und Zweck dieses Versorgungspostens allerdings erst recht hinterfragt werden.

Der hinter den Ohren anscheinend noch grüne Hoffnungsträger der rot-schwarzen Koalition meinte nämlich allen Ernstes, Österreich sei „kein sehr fremdenfreundliches Land“. Da muß natürlich etwas dagegen getan werden, und deshalb wohl besuchte der schwarze Jungspund mit so genannten „Integrierten“,  u.a. mit einem Indonesier und einem Türken, Schulen, um die Schüler von den Vorzügen eines Multikultigarten Eden zu überzeugen.

Das wird aber nach aller Erfahrung immer weniger von Erfolg gekrönt sein, da  nicht zu erwarten sein wird, daß sich Fremde in eine Gesellschaft integrieren, deren Finalität, deren Werte und deren Sinn sich nicht mehr erkennen lassen. So wenig wie deren  tausendjährige Leitkultur, deren Geringschätzung durch das offizielle Österreich mit ein Grund für unsere gefährdete Lage inmitten neuer Völkerwanderungen ist.

Ist also der von Medien  und Ausländerlobby hochgelobte junge Staatssekretär eigentlich noch bei Trost? Hat er sich vielleicht in ein Kopftuch verliebt? Kann er erklären, warum dennoch Heerscharen von Touristen seine Heimat besuchen und zehntausende  Fremde da geblieben sind und ebensoviele da bleiben wollen? Weil sie hier täglich  bespuckt oder gar gefoltert werden?

Eigentlich eine  bodenlose Gemeinheit, diese Äußerung. Es ist zudem eine Beleidigung der  Mehrheitsbevölkerung, die wie kaum eine andere hilfsbereit ist, aber der zu viel Fremdes samt nachweisbaren Folgen, wie es so schön heißt, auf den Keks geht.                                      Aber gewiß nicht mehr als uns fremden Menschen jenseits des Bosporus, auf deren Hilfsbereitschaft sich dereinst echte Österreicher in Not wahrscheinlich nicht unbedingt verlassen werden können.

Da steht nun also mit der Aussage des ambitionierten, dem „Mainstream“ verpflichteten Staatssekretärs der Verdacht im Raum, daß mit der  von ihm geäußerten Unterstellung, wie sie sonst nur von Böswilligen oder Idioten  kommt, die Mehrheitsbevölkerung zur widerstandslosen Hinnahme einer totalen Überfremdung ihres Landes erpresst werden soll. Aber vielleicht kommt, zwar an anderer Stelle, doch noch Freude auf?

Und zwar derart – da man ja  in der Türkei oder in Pakistan viel fremdenfreundlicher  ist – daß wir demnächst gewiß der  Errichtung neuer Kirchen auf islamischen Boden  beiwohnen und uns der Ansiedlung einer unbegrenzten Anzahl von durch die Globalisierung verarmten oder von Brüssel politisch verfolgten Europäern dort erfreuen werden können.   Ein Gemischtwarenladen in Istanbul oder ein Schnitzelkiosk in Kairo wäre möglicherweise der Traum des einen oder anderen von der Politik  in den Ruin getrieben österreichischen Kleingewerbetreibenden.

Das wird es natürlich nicht spielen. Fremdenfreundlich ist man in diesen und einigen anderen Ländern nur gegenüber Gästen auf Zeit, vor allem wenn sie auch etwas mitbringen. Harte Devisen, zum Beispiel. Tod und Vertreibung wären aber jenen sicher, die sich am Nil oder in Islamabad  in großer Zahl breit machen möchten.

Als Minister in einem solchen Land  hätte Herr Kurz nach einer solchen Wortspende, im günstigsten Fall, wahrscheinlich ausgedient. Doch nicht nur in deutschen Landen, auch  europaweit herrscht noch breite Lethargie, und in Österreich auch keine wie immer geartete  Rücktrittskultur.

Tatsache ist, daß Inländer wie Ausländer bedauernswerte Opfer einer fremdbestimmten, eigensüchtigen Politik geworden sind, die, im Rahmen der US-Globalisierung und des davon ausgehenden europäischen Projektes EU, den ganz persönlichen Gewinn einer gesicherten und friedlichen nationalen Zukunft eines jeden Volkes vorzieht. Mit Unterstützung einäugiger Kircheführer selbstverständlich.

Doch ökonomische und soziale Probleme, die mit Verzögerung auch Wien und  Berlin eines Tages in größerem Stil heimsuchen werden, sind die brennende Lunte, die jedes multikulturell geprägte städtische Pulverfass in Europa früher oder später zur Explosion bringen muß. Paris, Lyon, London, Malmö, Stockholm u. a. lassen grüßen. Vorerst nur  im Kleinmaßstab.

Die ganzen Integrationsbemühungen von „Zusammen Österreich“ bis hin zur Aufgabe der Leitkultur, werden sich auf Grund unumstößlicher Fakten, aber auch bekannter Miß- und Widerstände und trotz aller hochbeworbenen Teilerfolge im Gesamten nicht nur als wenig sinnvoll, sondern, besonders für die nachwachsende Generation, auch als höchst gefährlich erweisen. Nur Heuchler und Verantwortungslose werden das nicht so sehen wollen.

Sozialromantikern und ferngelenkten Großeuropäern der rot-grünen oder liberalen Sorte wäre deshalb etwas mehr Berücksichtigung bereits gescheiterter Experimente dieser Art, vor allem auch das sorgfältigere Studium menschlicher Bedürfnissse und Verhaltensweisen in Normal- wie auch Extremsituationen, sowie das Abschiednehmen von  Humanitätsduselei und realitätsfremden Ideologien zu empfehlen.                                                                                                                                                   Wahrscheinlich ein vergeblicher Appell, denn aller Systemprofiteure unheilvolles Bestreben scheint es offensichtlich  zu sein, Bedingungen und Verhältnisse zu schaffen, die unterschiedlich geprägte Menschen bzw. Kulturen im besonderen Interesse und auf Wunsch der  vereinigten Eine-Welt-Macher  letztlich gegeneinander aufbringen. Eigentlich ein Menschheitsverbrechen.

Der   französische Publizist Dominique Venner, der sich kürzlich vor dem Altar in der Pariser Kathedrale Notre Dame erschoß, schrieb in seinem Abschiedsbrief u. a. : „Ich stehe ein für die Identität aller Völker in ihrem Kulturraum, und auch deshalb lehne ich mich auf gegen das Verbrechen, das unsere Völker durch andere ersetzen will.“ Das möge allen Politikern, also auch Herrn Kurz, ernste Mahnung sein und zugleich als Warnung gelten.

*Kronen Zeitung vom 23. Mai 2013

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Eigentlich ein Menschheitsverbrechen

  1. Jaro Ruanza schreibt:

    Es ist zu befürchten daß die Initiatoren dieser Verbrechen diesmal straflos davonkommen werden.Was sich zur Zeit abspielt,ist in der langen Geschichte der Menschheit beispiellos!
    ceterum censeo – im Übrigen bin ich der Meinung,daß man diesesmal die EU-Austrittspartei wählen sollte.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s