Sehr gefährliche und dumme Leute

Es hätte nicht erst der Saatgutverordnung bedurft, um zu ahnen, mit welchen Figuren wir es  in Wirklichkeit in dieser EU zu tun haben. Die EU-Verantwortlichen seien sehr, sehr gefährliche und dumme Leute, sagte schon einmal der sich zunehmender Beliebtheit erfreuende Europaabgeordnete  Nigel Farage, dessen Partei bei den britischen Kommunalwahlen gerade einen großartigen Erfolg verzeichnen konnte.

Im Vergleich zu dem intelligenten und humorvollen Hugenotten-Nachfahren Nigel wirken die meisten anderen EU-Abgeordneten ohnehin wie lahme Enten. Oder, wenn man will,  gut bezahlte Ja-Sager, aber immerhin, auch dann wenn es um ihre Privilegien geht, mit einer „Hypermoral“ als Abwehrschirm ausgestattet.

Entlarvend geradezu ist, was der  tapfere Brite  von der „Reformkommunistin“ Merkel zu berichten weiß: Es sei ihnen, also ihr und dem Rest der Gang, vollkommen egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit 60 Prozent erreicht oder 25 Prozent der Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zusammenbrechen…solange sie das europäische Projekt halten können, soll sie ihm gesagt haben. Das erinnert stark an ein ähnlich gelagertes, borniertes Denken bei Breschnew und Konsorten.

 Eingefleischte EU-Politiker  sind im Grunde eigentlich Fanatiker. „Ihre“  Philosophie von Europa soll unumkehrbare politische Tat werden. Europäische Politik aus ihrer Sicht ist Vollendung der europäischen Geschichte, ist, gewaltsame Mittel nicht ganz ausgeschlossen, die beharrliche Umgestaltung Europas zu einer uneinnehmbaren Festung des Geldadels und dessen  Vasallentums. Schließlich ist nach Hegel bzw. auch Marx, selbst der verbrecherischste Gedanke großartiger als alle Wunder des Sternenhimmels.

In diesem Sinne verstehen sich die maßgeblichen EU-Spitzenpolitiker als von der Vorsehung auserkorene  Berufsrevolutionäre. Im Irrglauben befangen, ihre Rolle in der Geschichte genau zu kennen und aus ihr heraus unfehlbar zu handeln, waren aber auch die Bolschewisten. Und wie diese, würden EU-Führer, so sie schon könnten, jedes geringe Abweichen von ihrem „europäischem Traum“ (Merkel) wahrscheinlich entsprechend zu ahnden wissen. Vielleicht werden Auschwitz und Mauthausen deshalb so gut in Schuß gehalten.

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2 Antworten zu Sehr gefährliche und dumme Leute

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Der Vollständigkeit halber sollte man schon auch den quasi-religiösen Glauben an das Tausendjährige Reich als Beispiel anführen. Als meine Mutter 1944 oder 1945 Zweifel am Endsieg äußerte, sagte unsere Nachbarin, sonst die sprichwörtliche „Seele von einem Menschen“ zu ihr: „Aber wenn wir dann gesiegt haben, so werden Sie die erste sein, die hängt.“ Das zeigt weniger die Bösartigkeit jener Nachbarin, sondern die manipulative Gewalt, mit welcher der Glaube an Projekte aufrechterhalten wird, mögen sie sich auch als noch so kriminell erweisen. Kriminell ist das Europa-Projekt insoferne, als es verfassungswidrig ist, daß es an einem Mangel an demokratischer Legitimierung krankt und daß die Zeche für institutionalisierte Luftgeschäfte jene zahlen müssen, die das Schlamassel weder verursacht noch daran profitiert haben, zudem die empörend diktatorische Gängelung der Bevölkerung. Mit staunender Resignation stellt man fest, daß Leute, die einmal an das hehre Projekt geglaubt haben, meistens durch nichts davon abzubringen sind und offenbar aus dem Europäischen „Traum“ nicht erwachen wollen, weil sie ahnen, daß das zu bitter wäre und viele sich ja auch keinen eigenen Irrtum eingestehen können oder wollen. Da hilft auch der drastischeste Augenschein nichts. Strache und die meisten seiner Gefolgsleute gehören offenbar auch zu jenen. Einen Nigel Farage müßten wir hier haben. Es wäre höchste Zeit, daß man hier endlich den Kopf aus dem Sand erhebt.

  2. Jaro Ruanza schreibt:

    Scheinbar kann man den Leuten alles einreden.So glauben ja noch Individuen im 21.Jahrhundert z.B.an die Auferstehung von Jesus,oder an die Unbefleckte Empfängnis Marieens.So gibt es leider auch noch viele Leute welche die EU für eine gute Sache halten.Leider muß erst der totale Zusammenbruch dieser Einrichtung erfolgen,um die Anhänger dieser Zwangsvereinigung wachzurütteln.Aber der Schaden ist dann leider schon eingetreten.Andererseits sehe ich keine Möglichkeit aus dieser EU wieder rauszukommen,als den zu erwartenden Zusammenbruch zu erleben.

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