„Umvolkung“ oder was?

Es entspricht den beliebig gehandelten Begriffspolaritäten Links und Rechts, daß die vom sorglosen „Establishment“ betriebene Politik“show“ in einem dementsprechend natürlichen Verwandtschaftsverhältnis zum Theater steht, in dem mit Wörter-Tabus und Gender-Ulk politisch korrekter Schwachsinn aufgeführt wird.                                                                                                                                                                 Die Tatsache, daß die erwähnten Polaritäten nicht mehr richtig positioniert sind und die eine wie die andere oft schon das Gegenteil oder zumindest Halbwahre vom dem aussagt, was früher einmal aus ihnen entnommen werden konnte, macht das Gebotene schwer verdaulich.

Was Links ist und was Rechts, darum geht es aber hier nicht im Einzelnen. Wohl aber um das bestimmte Theater, das, nicht zufällig vermehrt vor Wahlgängen, rund um politisch nicht korrektes Verhalten gegnerischer Mandatare und Funktionäre inszeniert wird und dadurch, etwa bei den Freiheitlichen durch mangelnde politisch-strategische Disziplin der Führung ermöglicht, zu unnötigen und teilweise unwürdigen Parteiausschlüssen geführt hat. Sehr zum Gefallen des gut alimentierten und globalisierten Pharisäertums.                                                                                                                                                           Nun soll hier  nicht über peinlichen vorauseilenden Gehorsam oder vorschnelle Reaktionen  auf mediale Zurufe befunden werden. Auch nicht über linkslastige Pharisäer, die nicht selten schon „rechts“ denken, tiefschürfender räsoniert werden. Es sei aber angemerkt, daß so mancher unerwünschte „rechte“ Sager auch bei vielen Genossen, obzwar mehr hinter der Hand, durchaus Gefallen findet. 

Als kürzlich ein freiheitlicher Landespolitiker das Wort „Umvolkung“ in den Mund nahm, war die künstliche Aufregung wie üblich groß, allerdings nicht dort, wo der Hausverstand noch zuhause ist, wohlgemerkt.                                                                                                    Im gegenständlichen Fall handelt es sich um einen Begriff, der bereits vor den Nationalsozialisten gebräuchlich gewesen, von Letzteren aber besonders besetzt worden sein soll. Und das genügt bekanntlich. Was so manchen beunruhigen könnte, der gerne Eiernockerln ißt, ohne zu wissen daß diese zu Hitlers Lieblingsspeisen gezählt haben sollen.

Ohne mich da, obwohl es Stoff für ein Kabarett böte, zu vertiefen, stellt sich für viele gewiß die Frage, trifft der  inkriminierte Begriff „Umvolkung“ den Kern der Sache oder  nicht? Interessanterweise sind die maßlos Empörten – die man aufgrund ihres Beharrungsvermögens auch die neuen Konservativen nennen könnte – überhaupt nicht daran interessiert, öffentlich und sachlich darüber zu diskutieren. Wie bei anderen für sie heiklen Themen ja auch.                                                                                                                                                                                                                                                    Die Wahrheit ist, auch in diesem Fall, aber sicher nicht zum Leidwesen diesbezüglicher Anstoßgeber, anscheinend doch nicht zumutbar. Aus einem einfachen Grund: Ein ganzes Konstrukt an Luftschlössern könnte auf einmal in sich zusammenfallen. Und die Konfrontation mit der Realität käme einem Sprung in das kalte Wasser gleich, was, wie ich mir vorstellen kann, für die meisten Elfenbeinturmbewohner äußerst unangenehm wäre.

Aber wie dürfen wir denn einen Vorgang benennen, der darin gipfelt, daß eine Schulklasse zu neunzig Prozent aus Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache besteht, sich ganze Straßenzüge in fremder Hand befinden, in gemeindeeigenen Wohnhäusern kaum noch Deutsch gesprochen und weiterer Einwanderung das Wort geredet wird? „Überfremdung“ ist ja auch schon ein böses Wort. Doch nach freundlicher Übernahme oder kultureller Bereicherung sieht es auch nicht gerade aus.

Zerbrechen wir uns nicht den Kopf, es genügt, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Man will überdies mit uns, der Mehrheit, darüber nicht reden. Wir, die Eingeborenen,  haben, die Rassismus- oder Auschwitz-Keule im Nacken, die von Multikulturalisten erdachte „Endlösung“ hinzunehmen.                                                                                                       Vergleicht ein Betroffener recht plakativ unser künftiges Schicksal mit dem der Indianer Nordamerikas, heulen nicht nur vor den Kulissen die Alarmsirenen, besonders der neudeutschen und neuösterreichischen Heuchler

Wenn überhaupt jemand Begriffe und Vergleiche gefahrlos verwenden oder Tabus brechen darf, dann sind es also ausnahmslos die sattsam bekannten Gleichheitsfanatiker und Globalisierungsfreunde. Darunter finden sich nicht wenige, die aus Überbeschäftigung mit dem Nationalsozialismus und dessen Verbrechen in wesentlichen Fragen bereits selbst „faschistisch“ infiziert sind und auch so agieren. Die sich, erkenntlich durch ihre Anmaßung und Intoleranz,  in Wirklichkeit mit den NS-Tätern bereits unbewußt zu identifizieren scheinen.                                                                                                                                  

Kurzum, die Realität hat sich nach ihrer Ideologie oder  ihrer  in dieser Hinsicht den Gesetzen des Lebens zuwiderlaufenden Welt- und Menschensicht zu richten. Könnten diese neuen „Faschisten“, mit oder ohne akademischen Grad, einmal im Besitz entsprechender Machtmittel, ihren Haß gegen Andersdenkende dann nicht auch physisch  so richtig triumphieren lassen? Wem an einem Dialog nicht gelegen ist und  dem Tor zur Wahrheit auch hier  einen Riegel vorschiebt,  dem wäre  solches zuzutrauen.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu „Umvolkung“ oder was?

  1. gustavstrasser schreibt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen!
    lG.,
    G. Strasser

  2. Jaro Ruanza schreibt:

    Wenn man es so nimmt,wie die Gutmenschen es meinen,so darf man eigentlich gar nichts mehr sagen.Sicherlich hat Hitler auch ein mal guten Tag gesagt,oder Suppenlöffel etc.Aber man muß sich von diesen angeblichen Weltverbesserern nicht alles gefallen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s