Europäische Union – Epizentrum des Irreseins

Irresein hat eine gewisse Vorlaufzeit und bricht nicht plötzlich über Nacht aus. Schon beim Stichwort Gurkenkrümmung hätte jeder hellhörig werden müssen, spätestens aber bei der Glühbirnenverordnung. Jetzt aber schlägt es dreizehn: Nun werden auch Duschköpfe und Wasserhähne reguliert. Und weitere Erneuerungskandidaten stehen in der Warteschlange des Richtlinienwunschprogramms der für Planwirtschaft und politischen Dirigismus zuständigen EU-Verantwortlichen. Aber alles in allem noch lästige „Kleinigkeiten“ im Vergleich zu dem, was noch zu erwarten sein dürfte.

Zypern ist zwar noch nicht das ganz große Ding, aber ohne Zweifel war es die  Vorlage für ein solches. Nachdem der  Chef der Euro-Gruppe sich „verplappert“ hatte, worauf ein entsprechendes Dementi folgte, sorgte der holländische Zentralbankchef Klaas Knot, laut Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de,  jetzt  für Klarheit: Es gibt an den Aussagen von Dijesselbloem nichts auszusetzen. Der Inhalt seiner Bemerkungen bezieht sich auf einen Weg, der schon länger in Europa diskutiert wird. Dieser Weg wird Teil des Prozesses sein, wie in Europa Banken liquidiert werden.“  Und Sparer kaltblütig enteignet.

Daß vom Irresein Geplagte gelegentlich Wahres sagen, ist bekannt, aber einhergehend mit Unwahrem oft schwer  als solches zu erkennen. Es ist aber nicht mehr zu verheimlichen, daß der inmitten eines inszenierten Chaos eingeschlagene Weg in Richtung eines zentralistisch gesteuerten ausbeuterischen Modells führt.                                                            Seit längerem durchlaufen wir ja bereits eine Gewöhnungsphase der  leisen Versklavung und „Ver-Sachung“ (Broch) der  Menschen. Das erklärt wohl die Sympathien auch von Grünen und anderen Linken für den Zentralstaat EU. So ist nicht nur deren Verhalten gewiß auch ein Fall für die Psychopathologie. Daß ausgerechnet Liberale auch mit diesem die Freiheit des Einzelnen einengenden zentralistischen Projekt EU kokettieren grenzt eher schon an politische Prostitution.

Nun gehe ich einmal davon aus, daß es sich auf allen EU-Ebenen in vielen Fällen um eingepflanztes Irresein handelt, wobei sich dieses mit der üblicherweise bei anwachsender Macht sprießenden Torheit zu vermischen scheint. Wenn aber das Irresein die Verlockungen der Macht, den Größenwahn und die Habgier zusätzlich befeuert, dann gute Nacht. Zwar bliebe irgendwann dieses  der Freiheit und den Völkern wohl eher feindlich gesinnte EU-Projekt  als Utopie der Utopien auf der Wallstatt. Aber, um welchen Preis!

Warum, werden sich viele fragen, können wir uns nicht mehr auf  genügend Politiker verlassen, bei denen sich gesunder Menschenverstand und Vernunft eigentlich noch regen müßten? Weil, von Ausnahmen abgesehen, die meisten anscheinend nur den einen Maßstab im Kopf haben: ihre Wiederwahl, und dazu  ist, besonders wenn es einen an die Spitze zieht, eben skrupelloser Ehrgeiz vonnöten.  Schließlich leben wir nicht bei den Liliputanern, wo Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Mäßigung jedermanns Sache und zumindest induziertes Irresein völlig unbekannt ist.

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2 Antworten zu Europäische Union – Epizentrum des Irreseins

  1. werner kohl schreibt:

    Vielen Dank – ausgezeichnet! ALLERDINGS:
    Sie dürften Ihren Artikel noch vor dieser Meldung geschrieben haben: „Insiderinformationen für Verwandte?“
    Angeblich sollen 136 Firmen, darunter eine die dem Schwiegersohn des Präsidenten gehört, rechtzeitig vor dem Beschluss der Zwangsabgaben Millionen ins Ausland transferiert haben.
    Wenn das der Wahrheit entspricht – und wer kann angesichts dieser Hyper-Kriminellen daran ernstlich zweifeln – dann wäre es Zeit, die Insel zu annektieren und in diesem Saustall aufzuräumen!
    Und das alles, weil seinerzeit korrupte Politiker „ja“ zur Aufnahme von Griechenland, Zypern, Rumänien, Bulgarien, Ungarn ohne ernsthafte Überprüfung der vorgelegten Finanz-Unterlagen gesagt haben.
    War da der CIA dahinter?

  2. pastorpeitl schreibt:

    Herzlich wollen wir Dich und Deinen Blog für den 17.5.2013, 15 Uhr zur Demo „Neue Armut in Europa? Eu!Nein Danke“ am Wiener Ballhausplatz einladen.

    Pastor Hans-Georg Peitl
    http://Jachwe.wordpress.com

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