Politische Schildbürgerstreiche und ihre Folgen

Man läuft ständig dem Frieden nach und holt immer wieder den Krieg ins Haus. Über die Torheiten der  Regierenden ist ja bereits viel gesagt und geschrieben worden. Genützt hat es wenig. Und so sitzen die obersten Schildbürger – zwar nicht mehr in Schilda, dafür  in Washington und Tel Aviv –  in ihren Regierungsbunkern und machen weiter alles falsch wie bisher.                                                                                                                                             Ihre Schildbürgerstreiche kommen geradeauch  in ihrer Nahost-Politik sehr deutlich zum Ausdruck. In dem sie gegen die von berechtigten Interessen geleiteten Palästinenser Krieg führen, stärken sie in Wirklichkeit den radikalsten Islamisten den Rücken. Ja, diese werden regelrecht gedopt, und die Masse der Araber  wird noch einmal in deren Schoß getrieben. Da kommt eines Tages noch einiges auf uns zu.

Die von den USA unterstützte israelische Politik ist, in der Tat, ein geeignetes Aufputschmittel für Prediger  vom Schlage etwa des auch in Deutschland bekannten Scheichs Mohammed al-Arifi, der am 15. Dezember in Freiburg, anläßlich der Jahrestagung des so genannten Islamischen Zentralrates der Schweiz, eine Rede halten soll.                                                                                                                                                         Nun ist dieser islamistische „Heilsbringer“ aus Saudi Arabien aber nicht irgendwer, sondern jemand, gegen dessen Auftreten bei vielen Schweizern helle Empörung herrscht. Möglicherweise vergeblich, denn die Behörden haben, mit Verweis auf die  angebliche Meinungsfreiheit,  nichts gegen eine vermutliche Brandrede  einzuwenden.

Nun sollte man aber schon wissen, wie der  saudische Islamist tickt. Also zunächst soll er im Internet Anweisungen gegeben haben, wie man eine Frau schlagen darf. Und zwar so, daß ihr Gesicht danach noch schön zum Anschauen sei..                                                           Auf einem saudischen TV-Kanal soll er, unter anderem, die Meinung geäußert haben, es gebe im Falle einer Ehe kein Mindestalter für junge Mädchen. Der sehr selbstbewußte Prediger soll auch der festen Überzeugung sein, daß die westlichen Frauen nur Hunde und Esel heirateten und 54% der dänischen Frauen nicht wüßten, wer der Vater ihrer Kinder sei. So weit dieser gebildete Herr, der ja längst kein Einzelfall ist und in Saudi Arabien entsprechendes Ansehen genießen soll.

Nun habe ich hier ja schon einmal meine Meinung kundgetan, daß ich zwar kein Feind des Islam sei, wohl aber ein Gegner einer Islamisierung Europas wie auch jeder anderen Landnahme durch Fremde. Beide Bedrohungsszenarien aber sind dabei umgesetzt zu werden. Doch Islam-Propagandisten aus Saudi-Arabien haben ebenso hierzulande nichts verloren.                                                                                                                                              Daß eine zu große Anzahl von Muslimen aus unterschiedlichen Kulturen aufgenommen wurde, in deren Gemeinden sich islamische Extremisten so richtig entfalten können, ist nicht mehr zu verschleiern. Gäbe es aber diese Masse an vor allem ungebildeten Muslimen in Europa nicht, fiele islamistische Propaganda auf weniger  fruchtbaren Boden und auch  das Problem der Integration stellte sich nicht in dem bekannten Ausmaße.

Daß jetzt in Wien ein von Saudi Arabien finanziertes und von der österreichischen Regierung begrüßtes religiöses Dialog-Zentrum entstehen soll, unterstützt meine Vermutung, daß wir es auch im kleinen Österreich mit Schildbürgern in der Politik zu tun haben.                                                                                                                                                Man glaubt mit extrem konservativen islamistischen „Hardlinern“ einen von Toleranz geprägten Dialog führen zu können und bemerkt nicht, oder will es (vielleicht wirtschaftlicher Interessen wegen) nicht bemerken, daß man dabei nur den „nützlichen Schildbürger“ für eine schleichende Islamisierung abgibt.                                                    Daran würde sich vermutlich auch nichts ändern, wenn ein Kollege des Herrn al-Arifi oder dieser selbst in diesem geplanten Zentrum einmal auftreten und dessen Vorsteherin-Feigenblatt, eine ehemalige österreichische Ministerin, dabei rot anlaufen sollte.                                                                                                                     

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2 Antworten zu Politische Schildbürgerstreiche und ihre Folgen

  1. Pingback: Politische Schildbürgerstreiche und ihre Folgen « Sache des Volkes

  2. michael kapitan schreibt:

    Sozial und gerecht, es kann nichts besseres geben?

    Pensionsantritt mit 70.
    Die gute Nachricht: Niemand muss wirklich bis zu seinem 70. Lebensjahr arbeiten.
    Die schlechte Nachricht: Bei einem Pensionsantritt mit 65 oder früher wird die Pension massiv legal gekürzt.
    Deshalb wählt die Mehrzahl wieder Rot-Schwarz. MRK

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