EU-Zerfall naht, wenn auch noch mit kleinen Schritten

Wollte man mit dem diesjährigen  Friedensnobelpreis dem merklich ins Stottern geratenen Projekt eines europäischen Monsterstaates etwas mehr politische und moralische Schützenhilfe von befreundeter Seite  zukommen lassen?  Sehr wahrscheinlich.             Unterstützung für ein in Wirklichkeit Europas autochthone Völker und Kulturen und deren Freiheit gefährdendes Projekt dürfen sich die ferngesteuerten EU-Politiker aber längst auch von weniger wichtigen Lobbyisten erwarten. Dazu gehört offensichtlich auch die sehr christliche, den Anliegen und den Rechten der  europäischen Völker aber anscheinend ferne stehende Johannes-Messner-Gesellschaft in Wien, in deren Rahmen das alleinseligmachende  EU-Evangelium  kürzlich aber kräftigst hinterfragt wurde.

Die  Podiumsdiskussion, zu der die erwähnte Gesellschaft lud, verlief allerdings nicht ganz nach dem Geschmack der vaterlandslosen EU-Lobby. Also bediente man sich einer der auf EU-Ebene üblichen Vorgangsweise gegenüber unerwünschten Äußerungen: Als die Stellungnahmen aus dem Publikum aber auch von einigen Teilnehmern am Podium immer EU-kritischer wurden, wurde die Veranstaltung  mit fadenscheinigen Begründungen einfach abgewürgt. Ganz entgegen dem subjektiven Empfinden vieler Teilnehmer lautete z. B. eine davon, es sei zu warm im Saal. Eine erbärmliche Ausrede, läßt aber immerhin bereits auf einen Argumentationsnotstand der EU-Propagandisten schließen.

Was die Irren in der EU  natürlich nicht daran hindert, dieses „Europa ohne Kopf“  (Erdogan) weiter mit untauglichen Mittel am Leben zu erhalten.. Man wird dabei an Albert Einstein erinnert, der Irrsinn einmal so definierte: Wahnsinn ist der Versuch, ein Experiment so lange zu wiederholen, bis ein anderes Ergebnis herauskommt. Und wie vielen Opfern?                                                                                                                                   Zum  Glück mehren sich die vernünftigen und dazu befähigten Stimmen, die das zweckoptimistische Pro-EU-Geschwätz, wie es auch auf der zitierten Veranstaltung vereinzelt zu vernehmen war, klar in die Schranken weisen.

Denn nicht nur auf solchen Veranstaltungen wird es den EU-Befürwortern zu heiß. Auch dann, wenn sich international angesehene Experten zu Wort melden, wie der Ökonom Samir Amin. In einem Gespräch mit der Furche, sagt auch er, wie u. a. der Ökonom Friedrich Romig, den Zerfall sowohl des Euro als auch der EU voraus.                               Auch in Amins weiterer Folgerung, daß erst danach eine bessere Ordnung möglich sein werde, werden sich viele Gegner dieser EU in ihrer Ansicht bestätigt fühlen.                     Wie diese neue Ordnung einmal aussehen soll, darüber wird es zunächst wieder unterschiedliche Meinungen geben, ein Zurück zur alten aber wird dann kaum mehr möglich sein.

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3 Antworten zu EU-Zerfall naht, wenn auch noch mit kleinen Schritten

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  2. Waltraut Kupf schreibt:

    Wer aus Gründen der angeblich zu großen Wärme im Saal keine Wortmeldung mehr tätigen konnte, hatte zumindest die Möglichkeit, sch beim nachfolgenden Empfang ad personam zu äußern. Ich stellte die Frage, wie denn Vertreter der katholischen Kirche sich zur EU bekennen könnten, wo doch einige dort geförderte Aktivitäten mit der Lehrmeinung in keiner Weise kompatibel sind, so z.B. die Abtreibung. Der Diskutant erklärte kurzerhand, daß dies nicht den Tatsachen entspreche. Ich erwiderte, daß ich einige glaubwürdige Unterlagen aus dem Internet dafür hätte. wobei eine Sekundantin des Angesprochenen erklärte, dem Internet dürfe man nicht glauben. Ich solle ihm die Unterlagen schicken, er verspreche, mir zu antworten. Nach Erhalt der Mailadresse schickte ich den Newsletter einer vermutlich seriösen Lebensschutzorganisation ab (weitere ähnliche Dokumente werde ich wahrscheinlich nach aufwändigerer Suche noch finden)und bin nun gespannt, ob und wie darauf erwidert werden wird.

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