Rothschilds Puppen

Wenn führende Politiker und Geschäftsleute der westlichen Welt zu Lord Jacob Rothschild, der jüngst 130 Mio Pfund gegen den Euro wettete, in das herrliche Schloß Waddesdon Manor in den Hügeln von Buckinghamshire eingeladen werden, dann sicher nicht zu einem zwangslosen „small talk“ bei einer Tasse Tee.

Als, zum Beispiel, 2002 neben James Wolfensohn (Weltbankpräsident) und Nicky Oppenheimer (Diamantenkonzern De Beers) auch Investor Warren Buffet (Berkshire Hathaway) die Ehre hatte, dem „Godfather“ der Finanzen die Hand schütteln zu dürfen, sprach anschließend der US-Milliardär  von einem „big deal“, quasi einem „Elefanten“, und daß man nun die Elefantenbüchse erhalten habe, und diese auch geladen sei. Ob die heutige Finanz- und Währungskrise damit zu tun hat?

Wir wissen nicht, was damals besprochen wurde, wir können es nur ahnen. Ziemlich sicher dürfte hingegen sein,  daß der enorm reiche Rothschild-Clan (Banken, Fonds, Industriebeteiligungen, Landgüter, usw.), dessen Senior Jacob Rotschild ist,  nicht nur die Puppen in Politik und Wirtschaft nach seiner Hausmelodie tanzen läßt. Auch ganze Völkerschaften.

Soviel wird auch Arnold Schwarzenegger begriffen  haben, der damals, als Gouverneur des hoch verschuldeten Staates Kalifornien, im Hubschrauber von Freund Buffet zu dem Treffen mitgenommen wurde. Und der natürlich, wie alle anderen, brav den Mund hält. Rangmäßig dürfte ein solch  intimes Treffen vor dem der Bilderberger liegen, an dem in regelmäßigen Abständen  ausgesuchte Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnehmen dürfen.

Wenn nun bei solchen und ähnlichen Treffen, an denen auch Politiker teilnehmen, Entscheidungen fallen oder Marschrouten vorgegeben werden, die unsere Wohlfahrt und unsere Sicherheit berühren, aber worüber wir nichts erfahren dürfen, dann fragt man sich natürlich schon: wie können wir unseren Politikern überhaupt noch vertrauen, wozu gehen wir überhaupt noch wählen?

Bei genauem Lichte besehen  scheinen Wahlen, in der Tat, sinnlos. Unsere Stimme zählt in Wirklichkeit in für uns wesentlichen Dingen nichts. Sie scheint nur dazu gut zu sein, ein illegales System zu unterstützen, daß hartnäckig und konstant gegen unsere Interessen arbeitet und uns ausbeutet. Die Politiker können ja gar nicht mehr für uns da sein, denn ihre Meister sind jetzt die internationalen Banken und Konzerne.

Die ganze Finanzkrise mit ihren Schrottanleihen, ESM usw. ist nichts anderes als ein riesiger Ausbeutungsmechanismus, der vor allem Bankiers und Kapitaleigner (wie Rothschild) Milliardengewinne bescheren soll.                                                                          Kommt aber erst einmal eine von der EZB beschleunigte Mega-Inflation oder gar mehr, dann würde der vom Spekulantentum organisierte Raubzug den Aufkäufern endlich d i e Schnäppchen des Jahrhunderts einbringen. Möglich, daß dann auch, etwa nach US-Vorbild, die Europäische Zentralbank von den üblichen Bankiers übernommen wird.

So weit darf der kleine Mann natürlich nicht denken. Also  lügen die Verantwortlichen das Blaue vom Himmel herunter, überfluten den Verstand des Einzelnen mit allerlei Unsinn, und  liefern sich vor Wahlen Scheingefechte. Einmal in der Regierung, geschieht nichts anderes, als das, was den Puppen von ihren Meistern eingebläut wurde.                             Die Politiker müssen uns doch  für  lernunfähige Narren halten, da wir uns nachweislich regelmäßig zur Urne wie zu einer Schlachtbank treiben lassen, um dort deren Lügen und gebrochene Versprechen immer wieder aufs Neue zu sanktionieren.

Was würde denn geschehen, wenn wir mehrheitlich die nächste Wahl boykottierten?  Ich denke, das wäre echt reizvoll. Niemand würde verhungern. Keiner verlöre seinen Arbeitsplatz deshalb. Ausgenommen unnütze „Volksvertreter“.                                           Aber es würden sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten ergeben, unerwartete Chancen auftun. Brachliegende, unterdrückte Kräfte könnten sich entfalten.                                        Keine Angst ihr wenig liebenswerten Politiker, so weit wird es schon nicht kommen. Noch nicht. Noch seid ihr bei den  Rothschilds kreditwürdig. Mit uns als Pfand.

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4 Antworten zu Rothschilds Puppen

  1. aon schreibt:

    Mutigste Direktansprache an POLITIKER!!

  2. Klag schreibt:

    Tatsache ist, dass sich Österreich und Deutschland derzeit zu sehr günstigen Zinsen finanzieren: Etwa nur 1 Prozent, für Kurzläufer sogar Negativzinsen!

    Gut ist auch, dass die Zinsen für EU-Südländer unter etwa 7% gesunken sind, sodass diese Staaten wieder ihre Wirtschaft in Schwung bringen können. Das nützt auch unserem Export und unseren Arbeitsplätzen.

    Jedenfalls ist eine einige EU stärker gegenüber den USA usw. als eine Kleinstaatenansammlung mit Kantönligeist.
    Tatsache ist auch, dass die USA und Japan in Prozent des Nationalprodukts wesentlich stärker verschuldet sind als die EU.

    Von Verschwörungstheorien halte ich wenig, versuche mich an die Fakten zu halten. Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!
    Ich habe wenig Verständnis dafür, dass man mit Halbwahrheiten, mangelhaftem Wirtschaftswissen und Angstmacherei Wählerstimmen keilt. Dann regieren nämlich noch mehr die Dummen als jetzt schon.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Mag. Walter KLAG
    Freier Journalist und Delegierter des Esperanto-Weltbundes
    Rudolfinergasse 8 / 11
    1190 Wien
    esperanto@chello.at
    http://www.lernu.net

  3. Jaro Ruanza schreibt:

    Ich möchte hier nur den alten Wahrspruch zitieren:“ Wenn Wahlen etwas verändern würden,wären sie schon längst abgeschafft“.
    Zum jetzigen Zeitpunkt kann man nur abwarten bis sich das System selber auflöst! Dies wird vor allem dann eintreten,wenn die jetzt noch zahlungskräftigen Volkswirtschaften ebenfalls pleite gehen werden.Wahrscheinlich wird dies ein Ende mit Schrecken sein,aber immer noch besser als so fortzuwurschteln.
    Jene Leute aber,welche von sogenannten „Verschwörungstheorien“ nichts halten,sind entweder Helfer und Begünstigte in diesem System,oder sie sind einfach Einfaltspinsel!

  4. Gerry Frederics schreibt:

    Die jüdische Anarchistin Emma Glodmann sagte schon Anfang des letzten Jahrhunderts: `Man würde das Wählen verbieten würde es irgendetwas bezwecken. Gerry Frederics

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