Demokratie ist anders

Die westliche Demokratie, wie sie so schön heißt, kommt zusehends in das Kreuzfeuer der Kritik. Nicht unbedingt von Seite linker oder rechter systemkonservativer Kräfte natürlich.                                                                                                                                             Wenn nun, Beispiel USA, ein in diesem westlichen System integrierter Journalist wie Fareed Zakaria in seinem Buch „Das Ende der Freiheit“ die Frage stellt: „Leidet die Gesellschaft an zuviel Demokratie?“ , dann darf vermutet werden, daß die US-amerikanische aus dem Ruder zu laufen scheint und deshalb systemkritische Stimmen, vor allem unter der Jugend, weiter Zulauf bekommen.

In Mitteleuropa wird diese reale westliche Demokratie bereits deutlich in Frage gestellt. Manche verabscheuen sie regelrecht schon und nehmen sich kein Blatt vor den Mund. So Laszlo Bogar in der ungarischen Zeitung Magyar Hirlap wenn er schreibt, daß die westliche Demokratie eine der heimtückischsten und raffiniertesten Diktaturen der Weltgeschichte sei, in der eine kleine Elite über die ahnungslose Masse diktatorische Macht ausübe.                                                                                                                              Auch Werner Stanzl befindet in der Wiener Zeitung, daß unser System eine Farce sei, wo von Demokratie keine Rede sein könne.

Den Reibebaum Demokratie gibt es ja seit den Tagen der Französischen Revolution. Große Geister wie Friedrich Schiller („Man solle die Stimmen wägen, nicht zählen“) oder F. Dostojewski („Demokratie ist ein Sieg der Zahl über die Vernunft“) waren da schon ganz schön skeptisch. Auch der spätere Papst Pius XII beanstandete in diesem Zusammenhang die „Verehrung numerischer Werte“.                                                                                             Das allerdings gilt noch in einem anderen Sinne  für unsere dem rein Stofflichen zugewandte Zeit, der und deren Werten vornehmlich auch Politiker verfallen sind.

Wenn  etwa der über Nacht zum Wirtschaftsexperten, Bankenverteidiger und Diktatoren-Berater mutierte Sozialdemokrat und Ex-Kanzler Gusenbauer die Vereinigten Staaten von Europa nach Vorbild der USA propagiert, dann könnte man schon das Fürchten lernen.                                                                                                                                                             Da ist Stapianist Rudolf Buchbinder schon um Längen gescheiter, wenn er meint, große Staaten wie Rußland oder China ließen sich nicht nach westlich-demokratischem Vorbild regieren.                                                                                                                                             Es ist somit klar, daß ein Moloch, wie diese Europäische Union, immer mehr Macht an sich zieht, ziehen muß und am Ende des Tages sich als endgültig totalitäre oder zumindest autoritäre Herrschaft von Geldadel und Konzernen erweisen müßte.

Es liegt in der Natur der Sache also. daß sich jene, die das Spiel mit der Demokratie durchschaut und die Kehrseiten dieser kennengelernt haben, Ausschau nach einer Alternative halten und  jetzt auf die Direkte Demokratie setzen.                                          Diese unterscheidet sich vom jetzigen System grundlegend dadurch, daß die Bürger eines Landes in für sie wichtigen Fragen – nach Schweizer Vorbild etwa – unmittelbar mitentscheiden können.                                                                                                            Wofür aber letztlich nur der souveräne Nationalstaat die Voraussetzungen schaffen kann und nicht eine nach absoluter Macht lechzende Schuldenunion.

Übersehen wir aber dabei nicht, daß ein wesentliches Element einer Direkten Demokratie die ökonomische Frage ist: Wie sollte bzw. wie könnte die Wirtschaft organisiert sein, um den Bürgern des Landes persönliches Glück und materiellen Wohlstand zu sichern.           In diesem Zusammenhang muß aber vor Experimenten der Vergangenheit, die sich nicht bewährt haben, gewarnt werden, wie auch von jeder anderen Politik, die einem realistischen Menschenbild nicht entspricht.                                                                            Absolut-Setzungen sind weder in der Politik noch in der Wirtschaft sinnvoll, und wie schon Adalbert Stifter bemerkte, kann aus einer absoluten Volksregierung sehr leicht eine absolute Diktatur werden. Eben auch aus einer Europäischen Union, wie Klaus Faißner in seiner Broschüre „Friedensprojekt oder Europas Untergang“ uns glasklar vor Augen führt.

Die Direkte Demokratie ist selbstverständlich kein Wundermittel, und sie kann auch nicht eins zu eins von einem Land in ein anderes übertragen werden. Mit dem Nationalstaat als Überbau wäre sie aber, maßgeschneidert auf das jeweilige Land, der jetzigen repräsentativen Demokratie um einiges überlegen, jedenfalls geeignet als „Widerstandsbewegung gegen zentralistische Superstaatsbulldozer“ (Günther Nenning) das Überleben nationaler und regionaler Kulturen zu ermöglichen.                      Zu mehr bedürfte es schon einer von einem „religiösen“ Geist getragene Revolution, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

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19 Antworten zu Demokratie ist anders

  1. Waltraut Kupf schreibt:

    Irgendwo habe ich gelesen, daß Demokratie (im Wege des Etikettenschwindels) das sei, was den sogenannten Eliten ins Konzept paßt, wohingegen alles, was ihrem Treiben hinderlich ist, undemokratisch sei. Demokratie im eigentlchen Sinn des Wortes hat es zwar nie gegeben, kann es auch gar nicht geben, der heuchlerische Mißbrauch dieses Begriffes nimmt aber nachgerade absurde bis kriminelle Formen an. Die direkte Demokratie würde diesen Namen noch am ehesten verdienen, weshalb die Regierungen sie hier nicht wirklich einführen wollen; ja selbst in der Schweiz beginnen die dort etwas weniger fest im Sattel sitzenden Eliten daran herumzumäkeln und die Ergebnisse unter irgendwelchen Vorwänden zu hinterfragen. Es wird schwer sein, ihr zum Durchbruch zu verhelfen, so wünschenswert es auch wäre.

  2. Pingback: Demokratie ist anders « Demokratisch

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  4. aon schreibt:

    Geehrte Vordenker!

    http://denkbonus.wordpress.com/2012/08/24/we-will-never-bomb-phase-2-und-eine-email-aus-teheran/

    und alternative versorgungssysteme

    Grüssend AULY

  5. G. Reisegger schreibt:

    Zur Demokratie bei Helmut Müller

    Ich verstehe nicht, warum eigentlich kluge Köpfe über die Vokabel „Demokratie“ überhaupt noch ein Wort verlieren. So zählt Müller eine Reihe von Gründen – längst nicht alle – auf, die ganz klar die Absurdität dieser Idee belegen, und trotzdem glaubt er uns mit einem Wiederbelebungsversuch dieser „toten Leiche“ unterhalten zu sollen.
    All die Schwätzer, die sich im „Verfassungsbogen“ versammeln und noch vor jedem Vorschlag über die Gestaltung des Gemeinwesens ihr „Bekenntnis“ zur „Demokratie“ abgeben, beweisen doch nur, daß sie ersten keine Ahnung vom bonum commune haben, meist überdies nicht einmal die nur „technischen“ Voraussetzungen mitbringen irgend eine größere Organsiation/Einheit/Gemeinschaft zu lenken und zweitens, daß es ihnen ausschließlich um die Zulassung zum Futtertrog geht.
    Aber jene Meisterschwätzer sind dabei nicht einmal die schlimmsten, denn sie versuchen´s halt und ein bißchen Egoismus ist ja jedem eigen. Ich finde die Dummköpfe eigentlich viel schlimmer, die – trotz der unübersehbaren logischen Mängel, der kriminellen Auswüchse, der inzwischen breitesten Kritik an diesem Unfug – nach wie vor hohle Phrasen nachbeten und keine Konsequenzen ziehen.
    Wenn Müller nun die Direkte Demokratie als Lösung anpreist, übersieht er, daß man sich zwar am Stammtisch über ein Thema unterhalten kann, aber dies schon nicht mehr in einer Großstadt geht, wie soll das in Staaten funktionieren, die wie D, F, I, … wo 50 – 80 Mio. Menschen über weite Gebiete verstreut leben? Oder welchen Beitrag könnte die Mitzi-Tant aus Mistelbach zu Fragen der Energieversorgung, der Infrastruktur oder der Raumplanung, etc. leisten? In Wahrheit sind die meisten Menschen bei existenziellen Fragen inkompetent, und, was ja offenkundig ist, wären Entscheidungen ohne wirkliche Verantwortung dafür (sowohl finanziell als auch die Folgen betreffend) bestenfalls Russisches Roulette.
    Die möglichen Optionen sind also anderswo zu suchen.
    Diejenigen, die wir Romig, eine religiös-ethische Grundlage – eine renovatio spiritualis – fordern und sich an der societas perfecta orientieren, werden als rückwärtsgewandte Fundamentalisten verhöhnt (was nichts über Romig, aber alles über solche geistigen Taglöhner aussagt), wer eine gegliederte Ordnung – etwa eine Monarchie – vorschlägt, wird überhaupt gleich als verrückt oder sentimental eingestuft, und wer vom menschlichen Maß, „small is beautiful“ redet ist bestenfalls ein Träumer.
    Dabei läge hier wohl – und wie Donoso Cortes (Über die Diktatur. Drei Reden aus den Jahren 1849/50. Hrsg., aus dem Spanischen übertragen und kommentiert von Günter Maschke, Karolinger Verlag, Wien 1996) oder auch in ähnlicher Weise Friedrich Ebert
    (Wenn wir vor die Wahl gestellt sind Deutschland oder die Verfassung, würden wir uns für Deutschland entscheiden!) meinten: sogar die Diktatur! – am ehesten die Lösung.

    • helmut mueller schreibt:

      Meine Mutter bemerkte einmal, der liebe Gott habe einen großen Tiergarten, in dem jedweder Esel Platz habe. Demnach muß Gerhoch Reiseggers Gott wohl ein Demokrat sein.

      • G. Reisegger schreibt:

        Kürzlich war ich mit meinen Enkelinnen in Gmünd/Kärnten im dortigen Esel-Park; sehr schön und empfehlenswert. Dort gab es dem amerikanischen Miniaturesel, den spanischen Riesenesel, ungarische Maskat-Esel, den makedonische Zwerg-Esel, den Normal-Esel und noch zahlreiche andere. Es schien zur Vollständigkeit nur noch Herr M. zu fehlen.

      • helmut mueller schreibt:

        Danke im Namen all der „Dummköpfe“ und auch in meinem für den Hinweis.

    • Waltraut Kupf schreibt:

      Hinsichtlich der Monarchie (im weitesten Sinne) mag das alles sehr schön und richtig sein, nur machbar ist es höchstwahrscheinlich nicht. Denn dazu bedürfte es einer großen Zahl von Gleichgesinnten, die es, so wie es aussieht, nicht gibt. Die sogenannte direkte Demokratie wäre allemal noch eine Spur realistischer. Natürlich ist die administrative Abwicklung in großen Staaten ein Problem, weshalb man wahrscheinlich nur über wirklich essentielle Themen abstimmen könnte. Die Mitzi-Tant´ aus Mistelbach ist zwar nicht kompetent, allerdings sollte man sich in der Kunst üben, das Problem quasi einzudampfen und die Fragen so zu stellen, daß die meisten Leute kapieren worum es geht. Die schwammige Diktion der derzeitigen Politik eignet sich dafür natürlich nicht.

  6. Johannes Heinrichs schreibt:

    Schon einmal was von einer inneren Synthese von direkter und repräsentativer Demokratie gehört?

  7. Torguemada schreibt:

    Demokratien sind verkappte Plutokratien (Spengler) Nichts ist zutreffender wie diese Beschreibung des großen Denkers! Da das westlich-liberal-kapitalistische System eine lupenreine Gelddiktratuir ist, müsseen wir die „Volksherrschaft“ eigentlich neu erfinden. Es gibt sie nämlich heute nirgends (auch die Schweiz ist in der Hand der Hochfinanz!) Alles andere ist Roßtäuscherei. Also was bleibt! Ordnung durch Volkes Stimme oder Finanzdiktatur. Der EU- ESM ist das Letztere!! Ordnung ist nur dann möglich, wenn das Volk nach ihr schreit. Es muß die „Ordnung“ vermissen! Dann ist der „allmächtige“ Führer nicht mehr weit. Warten wir es ab, wie lange das Volk noch mit den Wölfen heult!

  8. Vikki schreibt:

    Zitat G. Reisegger:
    „In Wahrheit sind die meisten Menschen bei existenziellen Fragen inkompetent, und, was ja offenkundig ist, wären Entscheidungen ohne wirkliche Verantwortung dafür (sowohl finanziell als auch die Folgen betreffend) bestenfalls Russisches Roulette.
    Die möglichen Optionen sind also anderswo zu suchen.
    Diejenigen, die wir Romig, eine religiös-ethische Grundlage – eine renovatio spiritualis – fordern und sich an der societas perfecta orientieren, werden als rückwärtsgewandte Fundamentalisten verhöhnt (was nichts über Romig, aber alles über solche geistigen Taglöhner aussagt), wer eine gegliederte Ordnung – etwa eine Monarchie – vorschlägt, wird überhaupt gleich als verrückt oder sentimental eingestuft, und wer vom menschlichen Maß, „small is beautiful“ redet ist bestenfalls ein Träumer.“

    Viel blabla und nix dahinter. Also sollen die „Dummen“ (nach deiner Meinung) alles aktzeptieren was die Elite plant?
    Die Elite benimmt sich wie Kindergartenkinder die Irgendwas abwinken, weil die Elite ja sooo sehr ans Volk denkt und nicht an den Geldbeutel? Sie sind ja naiv oder gehören zu den gut Betuchten mit der Meinung es gibt keine bürgerbezogene Kontrolle und keine Arbeitslosen nur Arbeitsfaule?
    Und der ESM will nur das beste für uns alle. Mich schockiert eher das die meisten immer noch soviel auf Frau Merkel geben.

    Naja, mittlerweile lass ich es halt, mich zu wundern und merke oft, in anderen Fragen wie E10 und der Nahrungsanbau. Es werden mehr durch das Netz des „Wohlstandes“ fallen und alle schauen dann doof wenn Sie merken das Europa und Freiheit vorbei ist.
    Ich lass mir ein T-Shirt drucken mit der Aufschrift:
    „Seit 12.09.2012, Unmündig und Eigentum der Banken“
    und nem Pfeil der auf mein Gesicht zeigt.

    Warum soll dann hier noch einer für die Zukunft planen und sparen, wenn das Geld einem eh nicht mehr gehört und Banken ohne Erklärungen unser Geld abgreifen können wenn Sie sich verzocken.

    • G. Reisegger schreibt:

      Sie haben überhaupt nicht verstanden was ich geschríeben habe, aber der geplante Aufdruck auf Ihrem T-Shirt gefällt mir. Sie scheinen lernfähig zu sein.

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  11. kulissenschieber schreibt:

    Aber das ist doch ganz einfach
    Ein paar Bankster haben herausgefunden wie man das Geld (Gold) fremder Leute mehrfach an wieder fremde Menschen per „Banknote“ verleihen kann. Also wurden diese Burschen immer reicher und reicher. Mit Teilen der Beute wurde angefangen hörige Netzwerke aufzubauen.
    Die Freimaurer sammelten alle Menschen ein die sich zu etwas besseren berufen fühlten. Aber da waren immer noch die Eigentümer der Staaten. Ob es der Zar war oder der König. Bei allen Herrscher-Häusern mußten die Geldverleiher den Dienstboteneingang benutzen und durften sich am Ende des Tisches mit dazu setzen. Also dachten die Geldverleiher darüber nach wie dieses lästige Herrscher Pack zu entfernen wäre. Eine offene Auseinandersetzung hätten die Bankster nicht überlebt. Die Drecksarbeit läßt man andere machen. Eine Revolution mußte her. Also wurden (wie heute) verdeckte Aktionen inszeniert. Die Wortführer der französischen Revolution wurden in England ausgebildet. Karl Marx hat viele Jahre in London gelebt und Lenin war Freimaurer. Hitler wurde zu 90% aus der Hochfinanz gesponsort.
    Der Zar wurde hingemeuchelt. Der deutsche Kaiser zum Abdanken gezwungen. Und immer wurde den Menschen erzählt. „Ihr bekommt jetzt Demokratie“. Das Volk dachte dann. Oh fein, jetzt haben wir endlich was zu sagen. Der Bankster aber wußte : „Jetzt werden wir alle die schön daher reden können in unsere Dienste stellen. Denen ihren Wahlkampf bezahlen. Und das Volk wird glauben daß sie „Ihre“ Politiker wählen. Haben die erstmal ihre Stimme abgegeben und in der (Wahl)- Urne verbrannt werden sie ohne murren alle Sauereien die die Politiker in unserem Auftrag auf den Weg bringen ertragen. Und heute laufen unsere Hamsterräder so schnell, daß wir gar nicht mehr zum Nachdenken kommen.
    Der Zeitpunkt der Übernahme ganz Europas durch die Bankster steht kurz bevor. Die Leute haben keine Ahnung daß das Geld, mit dem Ihre Staaten bei den Bankstern verschuldet sind vor dem Kredit nie existierte. Alles Betrugsnummern. Aber wie will man Willi und Gretche das nahebringen. In einer Zeit wo niemand mehr lange zuhören will und kann. Schlaumachen fehlanzeige. So müssen Sie halt die böse Erfahrung machen. Wer nicht hören will muß fühlen.
    Euer Kulissenschieber

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