Die Gier frißt das Land

In Österreich werden, wie es heißt, jeden Tag 20 Hektar Land verbaut, mit Einkaufszentren, Straßen und neuen Siedlungen zugedeckt. Wird dabei den Gesetzmäßigkeiten und Gliederungen der Natur, dem Sein und Dasein des Inländers, seinen Erwartungen und seinem traditionellen Lebensentwurf  auch Rechnung getragen? Mitnichten.                                                                                                                                      Besonders die Großstadt, aber das natürlich weltweit, bläst der von der Gier getriebene Wachstumswahn zu einem eher ungemütlichen und oft auch schon lebensgefährlichen Moloch auf.

Mathematisch ließe sich berechnen, wann, bei gleichbleibendem Trend, ganz Österreich zugepflastert sein würde. Aber selbst wenn es nicht so weit kommt, sind die Folgen dieser rein auf das Stoffliche reduzierten Politik voraussehbar und in Teilbereichen jetzt schon erkennbar.                                                                                                                                          Nicht ganz losgelöst davon sind allerdings auch die Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft und das Bauernsterben zu verstehen. Baugrund ist wertvoller als jener, der unser Überleben sichert. Spekulation vorrangiger als vernünftige Planung.                       Was aber geschieht, wenn immer weniger territorialer Freiraum zur Verfügung steht, läßt sich bereits jetzt an zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten, wie Gehässigkeiten im Alltag (Beispiel: Straßenverkehr) oder die  zunehmend ausufernde Kriminalität, beobachten.

Aber  wie schon angedeutet, nicht nur verhaltenspsychologisch, sondern auch im Ökologischen hinterläßt der Wachstumswahnsinn eben seine fatalen Spuren. Die Zerstörungen von Natur und Umwelt nehmen besonders als Folge weiterer Einwanderung, vermehrtem Konsums und dichter werdendem Verkehrs rasant zu. Reines Profitdenken löst eben eine Kettenreaktion aus.                                                                                                 Ein studierter Biologe, wie der Wiener Bürgermeister einer sein soll, ist dabei absolut kein Hindernis. Im Gegenteil, dieser gehört zu den eifrigsten Förderern dieser verhängnisvollen Entwicklung (siehe Raum- und Stadtplanung in Wien), So leicht scheint einer also seiner innersten Berufung untreu  geworden zu sein..

Es gibt tatsächlich keine Hinweise, daß  irgendeine Regierung in Österreich (oder auch in der Bundesrepublik Deutschland) den Zielkonflikt zwischen weiterem Wirtschaftswachstum und Natur- und Umweltschutz, also Sicherung unserer Lebensgrundlagen,  aus der Welt geschafft hätte.  Eher wird er auf die Spitze getrieben.                                                                                                                    Wirtschaftswachstum, wie es heute verstanden und praktiziert wird, gefährdet als perpetuum mobile der Masseneinwanderung längerfristig ja auch den gesellschaftlichen und sozialen Frieden.

Ewiges Wachstum – werde es auch mit „qualitativ“ oder „nachhaltig“ etikettiert –  kann es auf Grund der Naturgesetze nicht geben, wer das als verantwortlicher Politiker oder Wirtschaftsführer ignoriert, der zerstört.                                                                                  Zuletzt stellt sich aber angesichts der demographischen Entwicklung doch die Frage, für wen denn überhaupt mit unserem Geld so viel gebaut wird (z. B. die Asperner „Seestadt in Wien)? Für Migranten, die den ersten Sinn des Lebens (Nachwuchs) noch beispielhaft anerkennen?

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2 Antworten zu Die Gier frißt das Land

  1. Pingback: Die Gier frißt das Land « Sache des Volkes

  2. Lisa schreibt:

    Bestes Beispiel für den Bau- und Zubetoniererwahn: Mindestens 8 neue riesige Wohnblocks direkt an der U2-Endstelle Aspernstraße; kenne die Gegend von früher, es gab etliche Einfamilienhäuser und ein kleines Hotel, sowie einige Gemüsegärtnereien.
    Vor ca. 2 Jahren begann dann der Bauwahnsinn auch dort: Zusätzlich 2 neue Buslinien – und, oh Wunder, seitdem sieht man dort auch vermehrt Ausländer (die mit dem Kopftuch) – wie können die sich (gehören ja den untersten Einkommenschichten an bzw. leben meist völlig von Transferleistungen) solche Neubauwohnungen leisten? Ein Schelm, der Böses dabei denkt ….-:

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