Abdullah in Österreich, ein Blauer in Hebron

Wenn es um die Wertschätzung trojanischer Pferde geht, wollen sich österreichische Politiker von niemandem übertreffen lassen. Was früher einmal auf der Gerüchtebörse als Schnapsidee gehandelt worden wäre, wird heute als Gipfel politischer Klugheit angepriesen. Kurz gesagt, mit Torheit möchte man ganz vorne glänzen.

Mit der Errichtung eines von dem in gesellschaftlicher Hinsicht noch steinzeitlich orientierten  Saudi Arabien finanzierten interreligiösen Dialogzentrums in Wien hat man recht erfolgreich den Bock zum Gärtner gemacht.

Während Christen in Saudi Arabien nicht einmal ein Kreuz am Halsband zeigen dürfen, bekommen nun Abdullah und die Seinen, wie in Bosnien schon, auch in Österreich die Gelegenheit, im Hintergrund die Fäden zu ziehen.

Dieses Zentrum, dem zur Dekoration auch christliche und jüdische Gottesmänner angehören sollen, wird in erster Linie dazu taugen, die wahren Ziele  der islamistischen Heilsbringer zu verschleiern.

Nicht zuletzt soll damit wohl auch dem angeblichen „Schmelztiegel Österreich“ (O-Ton einer Werbebotschaft der Wirtschaft) ein Heiligenschein aufgesetzt werden  und der Multikulti-Götzendienst eine weitere Bereicherung erfahren.

Was Generationen einst erdacht, geschaffen und mit Schweiß und Blut bezahlt haben, wird eines Tages, an Abdullahs Nachfolgern vorbei, im sprichwörtlichen Sinne die Donau hinuntertreiben.

Damit aber nicht genug, tut sich auch in der Gegenrichtung wieder etwas. So weilte kürzlich  der FPÖ-Mann David Lazar, in dem manche ein trojanisches Pferd vermuten, erneut in der besetzten West Bank um mit israelischen Faschisten und einem Kollaborateur-Scheich in dessen  Zelt die Friedenspfeife zu rauchen. Cui bono?

Aber immerhin: in einer Sache haben der Freiheitlichen neue Freunde mit Abdullah und Co. etwas gemeinsam: eine klare Strategie und das Instrument der Unterdrückung.

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