Werdet ungehorsam!

Die Kunst des Zuhörens ist nicht unbedingt in der Politik beheimatet. Den eigentlichen Souverän versuchen zu verstehen, ihn ernst zu nehmen und dessen Anliegen zur ureigenen Sache zu machen oder wenigstens noch im Gedächtnis zu behalten, dürfte für  die meisten Spitzenpolitiker eine unüberwindbare Hürde  darstellen.                                                           So kommt es, daß sie uns stets in eine andere Richtung als die von uns erwünschte führen. Ganz aktuell in eine äußerst fatale. Natürlich ohne selbst betroffen zu sein.

Die Marionetten der Banken und Konzerne sind doch mit Spitzenbezügen, Luxuspensionen und „Notunterkünften“  in der dankbaren Wirtschaft bzw. Industrie bestens abgesichert. Beispiel: Die Ex-Schuldenkanzler Klima und Schröder.                     Jetzt aber wird besonders die neuerdings propagierte Schuldenunion, die uns mit immer mehr Begriffs-Schwindeleien schmackhaft gemacht werden soll, voll  zu Lasten der Mehrheit des Volkes gehen. Und da vor allem zu Lasten der jungen Generation.

Noch vor dem 1. Juli wird, so nicht ein Wunder geschieht, die Mehrheit der so genannten Volksvertreter im österreichischen Parlament und im deutschen Bundestag dem ESM-Knebelvertrag (Schuldknechtschaft) zustimmen.                                                                          Aber merke: Auch die, die sich enthalten würden, würden damit gegen den Willen der Mehrheit entscheiden (Wer schweigt, stimmt zu!). Sie  könnten sich daher später keineswegs  in aller Unschuld vor ihre Wähler stellen.

Trotzdem erwarten sie alle, sie, die uns damit knebeln, ohne Skrupel von uns, daß wir danach alles vergessen und sie demnächst wieder in ihre Pfründe und Privilegien wählen. Werden wir neuerlich so vertrottelt sein und dies tatsächlich tun?                                           Wenn dem so sein wird, dann gehören wir, in der Tat, abgestraft. Aber was können dann unsere Kinder und Kindeskinder dafür?

Hannah Arendt meinte einmal, es gebe kein Recht auf Gehorsam. Ganz recht. Aber es gibt eines auf Ungehorsam. Die  Autorität der Regierung nicht mehr anzuerkennen, den Status eines  längst verräterischen Volksvertreters in Frage zu stellen und durch verschiedene phantasievolle Boykottmaßnahmen Sand in das totalitär ausufernde politische Getriebe zu bringen, schienen mir für die Zukunft eine Überlegung wert zu sein.                                         Über die vielen Möglichkeiten eines solchen Ungehorsams und dessen Organisation lohnte es sich über Grenzen aller Art hinweg nachzudenken.

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4 Antworten zu Werdet ungehorsam!

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  3. Fritz schreibt:

    „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber_die_Pflicht_zum_Ungehorsam_gegen_den_Staat

  4. Infoliner schreibt:

    Sehr vorsichtig ausgedrückt. Wieder einer mehr, der die menschheitlich längst obsolete Gehorsamspflicht überwindet 😉 Ein Mensch hat keine Obrigkeit, sondern hat selbst sich zu führen und zu verantworten.

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