Wo Grass sich noch nützlich machen könnte

Das offizielle Deutschland am üblichen Gängelband ist empört. Gut geheuchelt! Die wenigen vernünftigen Stimmen, auch jüdische, die Günther Grass zu verstehen oder gar zu verteidigen versuchen, werden nicht berücksichtigt, die menschenverachtende Politik der israelischen Führung gutgeheißen oder zumindest bewußt ignoriert. Übrigens auch von einem guten Teil der ferngesteuerten Medien. Nicht nur in Deutschland.                             Der an Sklerose seiner nationalen Identität leidende deutsche Politiker  beruft sich auf die NS-Zeit, ist aber selbst bereits in großer historischer Schuld, über die noch eingehender zu reden sein wird,  verstrickt. Auch in Österreich. So begleiten groteske Lebenslügen die Politik diesseits und jenseits der Alpen.                                                                                    Erbärmlich auch, daß man einem damals noch Minderjährigen die Zugehörigkeit zu der  von auch von Adenauer als tadellose Truppe angesehenen Waffen-SS als etwas Verwerfliches ankreidet. So als wären erwachsene amerikanische oder israelische Elitesoldaten mit Sondererlaubnis zum Töten harmlose Pfadfinder.

Daß  ein Schriftsteller, noch dazu Nobelpreisträger, die Dinge, wenn auch nicht auf jeden Punkt genau, beim Namen nennt, darf mit Genugtuung zur Kenntnis genommen werden. Hoffentlich nicht zum letzten Mal, denn es  gäbe noch einige andere brach liegende Problemfelder  zu bearbeiten.                                                                                                     Vielleicht äußerst sich Grass auch einmal – seinem geistig-kulturellen Zugeordnet-sein entsprechend  –  laut und deutlich zur Gefährdung von Sprache und Kultur seiner  einst viel geachteten und beachteten deutschen Kulturnation. Denn auch auf diesem Gebiet hat das offizielle Deutschland, von  vereinzelten erfolglosen Versuchen eines wenig bedeutenden Politikers abgesehen, schwere Schuld auf sich geladen.                                    Die Sprache, herausragendes Merkmal der Identität des deutschen Volkes, kann bei keiner deutschen, auch nicht österreichischen Regierung auf einen energischen Fürsprecher hoffen. Bis heute sind es ausnahmslos private Initiativen, die sich den Schutz und die Förderung der Muttersprache aller Deutschen ernsthaft und entschlossen genug angedeihen lassen.

So ist es nicht die deutsche Regierung, sondern der Deutsch-Kanadische Kongreß, der eine Petition zum Schutz der deutschen Sprache gestartet hat:                           http://openpetition.de/petition/online/zum-schutz-der-deutschen-sprache.                                                                                                                                       Kanadas Deutschen und Deutschsprachigen  ist die Förderung und der Schutz der deutschen Sprache ein Herzensanliegen. Frau Merkel in Berlin oder Herrn Faymann in Wien offensichtlich  nicht. So darf es nicht verwundern, wenn immer mehr nichts- und allessagende  Kunstwörter oder unnötige Anglizismen den öffentlichen Raum bevölkern. Ich ersuche die Besucher meines Blogs daher, diese Petition gleich mir zu unterschreiben. Ich halte es für ein Gebot der Stunde unserer kulturellen Identität und somit unserer deutschen Sprache mehr Aufmerksamkeit zu schenken und entsprechende  Bemühungen zu unterstützen. Selbstverständlich sind auch Solidaritätsbekundungen von nichtdeutschen Freunden der deutschen Sprache willkommen.                                                                           Schön wäre es doch, könnten auch Literaten wie Günther Grass dafür gewonnen werden. Damit deutsche Sprache und Kultur wieder den ihnen gebührenden Stellenwert in der Welt einnehmen können.

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2 Antworten zu Wo Grass sich noch nützlich machen könnte

  1. Pingback: Wo Grass sich noch nützlich machen könnte « Sache des Volkes

  2. Burkhard Koehler schreibt:

    Sehr geehrter Herr Müller,

    auf ihrer Seite https://helmutmueller.wordpress.com/
    befindet sich ein guter Leserbeitrag mit der Überschrift:
    Wo Grass sich noch nützlich machen könnte
    (Veröffentlicht am April 10, 2012)
    Jedoch ist der weiterführende Link:
    http://openpetition.de/petition/online/zum-schutz-der-deutschensprache.
    Fehlerhaft angegeben
    Richtig lauten müsste es:
    http://openpetition.de/petition/kontakt/zum-schutz-der-deutschen-sprache
    (d. h. es wurde nur hinten ein Bindestrich vergessen, so dass viele aber die Petitionsseite nicht finden werden).
    Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie dies berichtigen könnten.

    Als Dank ein kleines Gedicht aus meiner großen Sammlung:
    ***
    Hab Brüder und Schwestern in aller Welt,
    Jesus sucht zur Nachfolge nicht den Held,
    er wird in Gemeinschaft unter euch weilen,
    drum habe den Mut mit anderen zu teilen.

    Fülle dein Leben mit seiner Liebe Macht,
    so wird es in deinem Herze niemals Nacht,
    denn wer Jesus einmal hat gefunden
    wird bis in Ewigkeit mit ihm sein verbunden.
    (© Burkhard Köhler)
    Paderborn, Samstag, 17. März 2012

    ***

    Mit freundlichen Grüßen

    Burkhard Köhler
    Paderborn, Montag, 16. April 2012

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