Abseits der Hauptnachrichten

Die Wahrheit, wenn sie unangenehm  ist, schätzt man so wenig wie den Überbringer einer schlechten Botschaft. Heute wird man dafür zwar nicht geköpft, aber  die Reaktionen können dennoch recht drastisch sein.  Das erfahren jene, die am Baum der Erkenntnis eines grenzenlosen  Liberalismus  rütteln, ein  verordnetes  Geschichtsbild  in Frage stellen  oder in ganz bestimmter Angelegenheit  auf eine eigene Meinung pochen. Das ist bei uns so, und das ist in den USA, von wo  ja das Unheil  der  Politischen Korrektheit seinen Lauf genommen hat, auch schon so.

Eben dort hat jetzt  der bekannte Publizist  und ehemalige Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan diese Erfahrung gemacht. Auslöser war offiziell sein neues Buch „Der Selbstmord einer Supermacht“ („Suicide of a Superpower“), in dem er   das Ende der nationalen Einheit  („Balkanisierung“) wie auch das eines weißen Amerika heraufbeschwört.           Was sollte die US-Amerikaner  dereinst  zusammenhalten, fragt er sich, wenn der Kitt  des Landes, die europäisch geprägte Mehrheitskultur und deren  Repräsentanten,  zerbröselt? Eine Frage, die sich, auf Europa bezogen, unsereiner auch stellt.

Für den TV-Nachrichtensender des NBC-Bosses Jeff Zucker war dies ein Anlaß, Pat Buchanan, der dort immerhin 10 Jahre lang eine Sendung hatte, zu kündigen. Vielleicht war dies aber nicht der einzige Grund, denn Buchanan wunderte sich  über die Entsendung  von  Elena Kagan in das US-Höchstgericht, da dort nun 33 Prozent der Richter Juden seien, wo sie doch weniger als zwei Prozent der Bevölkerung stellten. Abraham Foxman von der Anti-Difamation League (ADL) bezichtigte den Rechtsaußen sogleich des Antisemitismus und der Ausländerfeindlichkeit.

Was die mit einem Millionenbudget ausgestattete ADL so alles für Antisemitismus hält, reicht gelegentlich schon für ein Kabarettstück. Aber im Erfinden von Anlaßfällen sind ja auch in unseren Breitengraden so manche Organisationen recht phantasiereich.                  Aber zurück nach USA: Da weilte also ein junger israelischer Dokumentarfilmer in den weitläufigen ADL-Räumlichkeiten in New York und wollte von Foxman und Co. wissen, wo man am meisten Antisemitismus registriere. Man höre und staune: in New York.              Als der junge Mann einige aktuelle Beispiele hören wollte, nannten die ADL-Leute mehrheitlich solche wie: dieser oder jener habe von seiner Firma an einem jüdischen Feiertag nicht frei bekommen. Na denn.

Wer allerdings einen echten antisemitischen oder antizionistischen US-„Hardcore“ sehen, lesen und hören will, der sei auf die Seite von Brother Nathanael (www.realzionistnews.com ) verwiesen, der als etwas drollig auftretender  „Kreuzritter“ wider die zionistische Macht in den USA und der Welt ordentlich zu Felde zieht und in jeder israelischen Botschaft eine Mossad-Filiale vermutet.                                                         Ich kann mich natürlich nicht dafür verbürgen, daß alles, was er an erstaunlichen Informationen bringt, den Tatsachen entspricht (z. B. daß der Mossad hinter Jörg Haiders „Unfall“ stecken soll). Aber höchst interessant ist es allemal, und wenn nur die Hälfte davon stimmt, werden sich viele Kritiker eines angeblich zu großen jüdischen Einflußes wohl wieder einmal bestätigt sehen. Nicht nur bei uns.

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