Aus gegebenem Anlaß

In seinem Beitrag „Die Kriminellen von Brüssel“ (Die „Griechenland-Rettung“ und ihre Hintergründe in der „Schweizerzeit“ schreibt NR Ulrich Schlüer: „Von den angeblich für Griechenland gesprochenen 130 Hilfs-Milliarden bekommt Griechenland keinen einzigen Euro. Denn erstens verfügt kein einziger EU-Staat über 130 Milliarden, die für Hilfe an Griechenland eingesetzt werden könnten. Die Euro-Staaten sitzen bloss auf schwindelerregend hohen Schuldenbergen. 130 Milliarden griechische Schulden werden jetzt einfach auf andere überschuldete Euro-Staaten verteilt.                                                                                                                                                                     Die Hilfe ist keine Hilfe für Griechenland – es ist Hilfe an jene Banken, welche die grössten Ausstände bei den Griechen ausweisen. Das sind vor allem französische Banken. Würden diese jetzt nicht mit x Milliarden notdürftig über Wasser gehalten, wären Dutzende dieser Banken bankrott. Sie müssten, weil «too big to fail», verstaatlicht werden. Die Not-Verstaatlichung der wichtigsten Banken, nur um diese vor der sicheren Pleite – und Frankreich vor einer Finanzkatastrophe ohnegleichen – zu retten: Das würde Wahlkämpfer Nicolas Sarkozy für immer erledigen.“ Alles klar?

Die unheilvolle EU- und Euro-Politik wird, so nicht ein Wunder geschieht, über kurz oder lang die Südländer in die Verarmung führen, die Nordländer um ihre Erdsparnisse bringen. Noch tut man so, als hätte man alles im Griff. Doch der Schein trügt, dahinter tun sich Abgründe auf.                                                                                                                                 Sind wir, vor allem die jüngere Generation, auf alle Eventualitäten vorbereitet?  Ich befürchte, nicht genügend, Wir gehen aber einer Zeit entgegen, in der  große Schwierigkeiten, vielleicht auch Katastrophen aller Art auf uns warten dürften.                 Ich gebe daher im Folgenden einige Überlegungen französischer Freunde wider, die sich für den Aufbau eines solidarischen Netzwerkes  gleichgesinnter Freunde und Kameraden beiderlei Geschlechts auch in deutschen Landen eignen könnten. Ein gemeinschaftliches Hilfswerk,  das die gegenwärtigen Probleme und Notsituationen einzelner, aber erst recht auch eine kommende schwierige Zeit besser bewältigen ließe.

Über ein derartiges  Solidaritätswerk  könnte  ein Jahresbeitrag zahlendes Mitglied Hilfe oder bestimmte Leistungen (gedacht vorerst auf  lokaler und regionaler Ebene) anbieten oder  um solche anfragen. Zum Beispiel: A sucht jemand, der ihm seinen Computer zu einem Freundschaftspreis (oder auch in Form eines Tauschgeschäftes) repariert. Oder: B hat einen Kastenwagen und stellt diesen  für Transporte  kostengünstig zur Verfügung. Oder: C hat an Gleichgesinnte ein Lokal zu vermieten usw.                                                    Dem Angebotsbereich sollte hier keine Grenze gesetzt sein: Handwerk, Veranstaltungs- und Baugewerbe, landwirtschaftliche oder künstlerische Tätigkeiten, rechtliche Belange, Beherbergungen, Sicherheitsberatung usw.  Fähigkeiten, Wissen, Ressourcen sind da gefragt. Nicht zuletzt aber solidarisches Bewußtsein wie es einer Gemeinschaft, der  ein freies Volk, Kultur und Sprache noch ein Anliegen sind, geziemt.                                           Die Hilfswerkzentrale (z. B. Verein) sollte die eingehenden Angebote  bzw. Anfragen also sammeln und die nötigen Kontakte herstellen. An die Arbeit und Glück auf!

Und damit zu einem weiteren Beitrag das EU-Chaos betreffend:

„Auf dem Kontinent der Volkssouveränität hat die Epoche der Postdemokratie begonnen. Viele Staaten werden faktisch bereits von Kassenprüfern der Banken regiert“,  schreibt Dirk Schümer in einem Beitrag der FAZ vom 23. Februar d.J., in dem der Journalist mit dem derzeitigen EU-Management abrechnet.                                                                             Der rechtskonservative Buchautor Gerhoch Reisegger verfaßte dazu eine Anmerkung, die ich meinen Blog-Besuchern nicht vorenthalten möchte:

„Europa schafft sich ab“ – eine Anmerkung dazu

Dirk Schümer scheint eine zutreffende Analyse der Lage abgeliefert zu haben und hat auch, moderat empört, diese kommentiert. Hat er das wirklich?

Wenn etwa von ihm bemerkt wird: „Und es gibt keinen Zweifel, dass bedrängte Reparaturarbeiter dieses Projekts wie Angela Merkel, José Manuel Barroso e tutti quanti das nicht anders sehen und keineswegs als machtgeile Zyniker agieren möchten“, so kommen uns aber Zweifel. Merkel – eine ehemalige DDR-Funktionärin des real existierenden Sozialismus – und Barroso, ein Altkommunist, als „Reparaturarbeiter“ dieses Projekts? – Welches Projekt – die Umwandlung Europas in eine vom Zentralkomitee verwaltete Demokratur?

Oder die wohl rhetorische Frage: „Müssten sich nicht alle Abgeordneten von diesem ökonomischen Putsch entwürdigt fühlen?“ Was meint Schümer mit entwürdigt in Zusammenhang mit „Abgeordneten“? Was diese bestens alimentierte B… seit Jahr und Tag praktiziert ist die Maximierung ihrer Diäten bei völliger Nutz- und Verantwortungslosigkeit.                                                                                                                 Wie könnte sonst vom „Durchwinken“ jener Ukasse aus dem Brüssler Politbüro ganz selbstverständlich und seit Jahr und Tag die Rede sein? Abgesehen davon, daß die Abgeordneten auch vor dem Putsch der von der Hochfinanz an der Leine geführten Kommissare nie wirklich etwas zu reden hatten. Außer dem, was von den Partei-Sekretins ihnen vorgegeben wurde.                                                                                                                        Bei PISA-bedingter Leser-Verweigerung – dem Nachplappern der Parteiensprechblasen – oder im Ausnahmefall gar bewußtem Aufmucken wurde und wird dieser Mangel an Gehorsam ja regelmäßig mit der Vertreibung aus dem Paradies, also weg von der Futterkrippe, geahndet. Und das hat diese besondere Klasse an Sch…. ja immer schon kapiert und verhält sich dementsprechend.

Dirk Schümer tut auch so, als hätte es je bei uns Demokratie gegeben. Mit solchen Ansichten zeigt er nur, daß er anscheinend nicht weiß wovon er spricht. Es hat sie nie gegeben, und auch die heute wieder öfters bemühte „griechische Demokratie“ war wohl auch keine. Weniger wegen der ausgeschlossenen „Nicht-Bürger“ oder Frauen, sondern weil auch hier die „Volksvertreter“ schnell erkannt hatten, daß nicht die – geringe – Entlohnung für die Teilnahme an Ratsversammlungen oder Gerichtssitzungen diese lohnten, sondern die auch damals schon erkannte Möglichkeit, sich bestechen zu lassen, die das bessere Geschäft war.

Und sofern Gerichtssitzungen des Volkes (eine der wesentlichen Charakteristika der gr. Demokratie) überhaupt stattfanden, waren die Urteile von einem aufgeputschten Pöbel reine Willkür und hatten mit Recht nichts zu tun. Ist nicht auch Sokrates auf diese Weise zu Tode gekommen?

Die Wahrheit zu diesem ganzen Schlammassel ist doch, daß das „Projekt Europa“ von Anfang an als building-block der One-World konzipiert war, und all jene, die hier zur sogenannten politischen Elite (aber auch deren Wasserträger) gehören und gehörten, waren wohl immer schon über die entsprechenden Seilschaften (Atlantik-Brücke, Bilderberger, etc.) vorselektiert und verstanden ihren Job auch „richtig“, nämlich in landesverräterischer Weise die Auflösung des jeweiligen Nationalstaates klammheimlich zu betreiben. Das bekannte Juncker-Zitat braucht ja wohl nicht mehr als Beweis angeführt werden.                                                                                                        DI Gerhoch Reisegger

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Aus gegebenem Anlaß

  1. Schonungslos offen und ehrlich!!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s