Fragen über Fragen

Der Aktualität wegen erst einmal ein paar Fragen, die die Bundesrepublik Deutschland betreffen: Haben Verfassungsschutzleute zu einem bestimmten Zweck (der leicht zu erraten ist) Auftragsmorde vergeben? Könnte es sein, daß  die zwei „Neo-Nazi“, nachdem sie möglicherweise nicht mehr gebraucht wurden oder unwillig geworden waren,  selbst Opfer eines Auftragsmordes geworden sind? Wollte die Zeugin deshalb nicht reden, weil man ihr dies angeraten haben könnte, da sonst…?                                                                  Eine hochinteressante Sache jedenfalls, die, sollten die Fragen mit Ja zu beantworten sein, entsprechend folgenschwer wäre.

Nun aber zu vergleichsweise weniger spektakulären Fällen in der Alpenrepublik:

In Wien-Floridsdorf  hat der Arbeiter Samariterbund 100 tschetschenische „Flüchtlinge“ in Bungalows untergebracht. Die Anrainer beklagen sich seither  über Lärmbelästigung. Krawalle und Raufereien seien nicht selten, wird berichtet. Unsicherheitsgefühl breite sich aus.                                                                                                                                             Ebenso störe der tägliche Abfall rund um die kleine Bungalow-Siedlung, den noch dazu die Gastgeber wegräumen müssen. Man könne eine solche Arbeit traumatisierten Flüchtlingen* nicht zumuten, soll es von Samariterbund-Seite geheißen haben.                                                                                                                                                                  Jetzt schlägt es aber Dreizehn! Wenn wir einmal übersehen wollen, daß viele so genannte Flüchtlinge ihr Trauma bloß als Schutzbehauptung vorschieben könnten, stellt sich uns doch die Frage: Wie haben denn bloß die Überlebenden des Zweiten Weltkrieges, die Heimkehrer, die Vertriebenen, die Trümmerfrauen, es bloß geschafft, trotz unvergleichlicher traumatischer Erlebnisse, sogleich zuzupacken und ihre Heimat wieder aufzubauen?

Mit „Flüchtlingen“ beschäftigt sich übrigens auch eine  Frau Ute Bock. Sie ist inzwischen ein Star. Ja noch mehr. Dank der „selbstlosen“ Hilfe der Gutmenschen-Szene, edler und weniger edler Spender hat sie, die einmal als kleine Erzieherin angefangen hatte und da und dort eine „Tetschn“ (Ohrfeige) ausgeteilt und später auch Drogen“dealer“ beherbergt haben soll, inzwischen ein, sagen wir, Mini-Imperium geschaffen.                                                                                                                                                                                                 Da ist sie Kaiserin. Da kann sie, der Aphrodite nicht gerade wohlwollend zur Seite gestanden haben mag, erneut Macht ausüben. Was ja, wie uns Alfred Adler lehrt, zur Kompensierung bzw. Überkompensierung von Minderwertigkeitsgefühlen durchaus geeignet ist. Was die etwas derb geratene und ersichtlich resolute Dame für sich wohl nicht gelten lassen würde.

Daß schließlich die ihr Projekt lobenden und unterstützenden vor Menschlichkeit zerfließenden ZeitgenossInnen, auch von jenem Gefühl beseelt sind, in einer ganz bestimmten Hinsicht unterlegen oder benachteiligt zu sein, ist eher nicht anzunehmen. So selbstherrlich und von sich eingenommen wäre doch kein mit psychischen oder physischen Makeln behafteter Mensch?

Was treibt nun Gutmenschen zu öffentlichkeitswirksamer Bock-Anbetung?  Ist es ihnen vielleicht ein Anliegen, auf solche Weise einer, aus ihrer Sicht, verachtenswerten  Mehrheit des Landes ihre „moralische Überlegenheit“ vorzuführen?                                                           Ist es nicht zuletzt aber dann doch auch eine der üblichen politischen Machtdemonstrationen eines  links-liberalen „Mainstreams“ dem Überfremdung über alles geht?  Ein Klüngel, der bei den „armen“ schutzsuchenden Fremden sich nebenbei als machtvoller Beschützer aufspielt?

*Ob jene tschetschenischen Jugendlichen, die kaltblütig Raubüberfälle begingen und jetzt gefaßt wurden, aus dieser Siedlung stammen und trotz irgendeines Traumas wegen eingesperrt werden, bleibt vorerst offen.

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4 Antworten zu Fragen über Fragen

  1. Pingback: Fragen über Fragen « Sache des Volkes

  2. Cornelia schreibt:

    Diese ganze Gutmenschen-Partie ist für aufrechte, sich selbst schätzende Bürger ein echtes Brechmittel.

  3. anonym123 schreibt:

    Einspruch lieber Herr Müller! Den Artikel in guter Absicht schreibend laufen Sie hier Gefahr, Ihre eigenen ethischen Ansprüche fallen zu lassen. Ob ein Mensch schön wie Schiffer und Bardot, oder weniger gelungen wie Ute Bock ist, sagt noch nichts über sein Wesen aus. Ansonsten wäre wohl unser geliebter HC der größte Parteiführer aller Zeiten, was wohl definitiv nicht stimmen kann. Ich will damit sagen, es gibt auch schöne Arschlöcher. Mein Vorschlag: Klammern wir uns nicht an Äußerlichkeiten sondern beschränken wir uns auf die Beurteilung des Wirkens der jeweiligen Persönlichkeit.

    • Helmut Müller schreibt:

      Mir geht es nicht darum, ob jemand schön oder weniger schön geraten ist, und ginge es mir darum, würde ich den Einspruch unwidersprochen gelten lassen. Diesbezüglich war das ja auch nicht als persönlicher Angriff auf Frau Bock gedacht, und nur im Zusammenhang mit Alfred Adlers Hinweisen zu sehen. Aus diesem Anlaß Grundsätzliches: Physiognomie und Charakterkunde haben noch nicht ausgedient. Und noch gilt das Sprichwort Trau, schau, wem! Denn sehr wohl bildet sich im Äußeren des Menschen sein Inneres ab, sind, neben seinen Handlungen, seine Sprache und seine Gesten aussagefähig. Das alles zu erkennen ist selbstverständlich keine leichte Sache für jedermann, es ist wahrscheinlich die schwierigste Wissenschaft überhaupt. Dennoch, gelegentlich ist auch ein Laie in der Lage sein Gegenüber zu durchschauen. Soll er es dann für sich behalten?
      Im übrigen, wenn bei dem einen oder anderen Politiker äußerlich nichts Besonderes zu erkennen sein sollte, dann entspräche das halt auch seinem Inneren. Aber oft ist es so, daß eine schöne Larve das „Besondere“ verdeckt. Daher die berühmten
      Überraschungen danach.

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